Stammdaten

Register
Amtsgericht Cottbus HRB 6224
Vorher
VSG GmbHISS VSG GmbH
Eingetragen
11.7.2005
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteErbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
Erbringung von Leistungen auf den Gebieten des technischen, kaufmännischen und infrastrukturellen Gebäudemanagements, der Entsorgungs-, Strahlenschutz-, Dekontaminierungs-, Werkstoffprüfungs- und Reinigungsarbeiten, der Verwaltung von Immobilien einschließlich der Vermietung, der Standortentwicklung und Vermarktung, des Rückbaus ehemaliger Betriebsstandorte einschließlich Schadstoffentsorgung, des Umwelt- und Altlastenmanagements, des Flottenmanagements und Transports und der Selbstfahrvermietung und Chauffeurdienstleistungen, der Lagerbewirtschaftung und des Entsorgungsmanagements, des Objektund Betriebsschutzes, des Caterings, des Rechnungswesens, der Arbeitnehmerüberlassung sowie artverwandter Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Robert Schröder
seit 9.10.2025
Geschäftsführer
Ulf Kannengießer
seit 6.9.2018
Prokura
Frank Merry
seit 5.10.2017
Prokura
Stefan Söth
seit 11.5.2015
Geschäftsführer
Michaela Luttosch
seit 11.2.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

VSG GmbH

Lübbenau/Spreewald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Inhaltsverzeichnis

Lagebericht

Jahresabschluss der VSG GmbH zum 31. Dezember 2013

 

Bilanz

 

Gewinn- und Verlustrechnung

 

Kapitalflussrechnung

 

Entwicklung des Anlagevermögens

 

Anhang

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Geschäft und organisatorische Struktur

organisatorische und rechtliche Struktur

Die VSG GmbH (VSG) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Vattenfall GmbH, Berlin, mit Sitz in Lübbenau und unter der Registernummer 6224 beim Amtsgericht Cottbus in das Handelsregister eingetragen.

Die Unternehmen des deutschen Teilkonzerns von Vattenfall sind auf verschiedenen Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette aktiv. Dazu gehören die Strom- und Wärmeerzeugung aus konventionellen und erneuerbaren Energieträgern sowie die Energieverteilung und der Vertrieb.

Die Vattenfall-Gruppe war bis zum 31. Dezember 2013 in einer länderübergreifenden Struktur organisiert, die sich aus den fünf Business Divisions Production, Distribution & Sales, Sustainable Energy Projects, Asset Optimisation and Trading und Nuclear Power zusammensetzte. Darüber hinaus bestanden länderübergreifende Shared-Service-Bereiche, die den Staff Functions organisatorisch zugeordnet waren. Durch ein Vollmachtssystem waren die Leiter der Operating Segments, der Business Divisions und der dazugehörigen Business Units sowie der Staff Functions in die Lage versetzt, die geschäftlichen Aktivitäten in der Vattenfall GmbH und in ihren Tochtergesellschaften direkt zu steuern. Die Organe der Vattenfall GmbH und ihrer Tochtergesellschaften blieben für die Einhaltung von Recht und Gesetz verantwortlich und wurden über Informationssysteme über die Verhältnisse ihrer jeweiligen Gesellschaft informiert.

Seit dem 1. Januar 2014 ist die Matrixorganisation der Vattenfall-Gruppe neu strukturiert. Der Konzern ist nun in zwei regionale Einheiten unterteilt: Business Region Nordic (Skandinavien) und Business Region Continental/UK (Kontinentaleuropa und Großbritannien). Zentral gesteuert werden Asset Optimisation and Trading sowie Holdingfunktionen des Konzerns (Staff Functions). Das Konzept zur rechtlichen Umsetzung der neuen Matrixorganisation bleibt durch die beschriebenen Änderungen unberührt.

Die länderübergreifend agierenden Shared-Service-Bereiche erbringen Dienstleistungen auf den Gebieten Facility- und Immobilienmanagement, Personalmanagement, Rechnungswesen und Finanzen. In Deutschland werden diese Services durch die Gesellschaften Vattenfall Europe Business Services GmbH und VSG GmbH bereitgestellt.

Leistungen

Die VSG ist als Teil des Shared-Service-Bereiches Real Estate & Facility-Services auf dem Gebiet des technischen, kaufmännischen und infrastrukturellen Facilitymanagements, vorrangig innerhalb des Vattenfall Konzerns in Deutschland tätig. Sie erbringt Dienstleistungen in den Bereichen Catering, Gebäudemanagement, Objektschutz sowie Fuhrparkmanagement und Transportwesen. An den Standorten der Regionen Lausitz, Sachsen-Anhalt, Thüringen sowie in Berlin und Hamburg werden unter anderem Großkraftwerke, Netzbetriebe, Tagebau- und Verwaltungsstandorte des Vattenfall Konzerns in Deutschland im Rahmen des beschriebenen Leistungsportfolios betreut. Darüber hinaus zählen Kommunen, Bildungseinrichtungen, Industriebetriebe, Ministerien und Eventagenturen zu den Kunden. Weiterhin werden Leistungen auf dem Gebiet der Betreuung von Industrie- und Gewerbeflächen, insbesondere der Entwicklung und Vermarktung nicht betriebsnotwendiger Flächen und Immobilien überwiegend der Vattenfall GmbH in Ostdeutschland erbracht.

Steuerungsgrößen des Konzerns

Steuerungsgrößen des Konzerns sind das Betriebsergebnis nach den internationalen Bilanzierungsvorschriften IFRS sowie daraus abgeleitete wertorientierte Kennzahlen. Neben dem Finanzziel auf Konzernebene, eine vorgegebene Kapitalrendite (ROCE) zu erreichen, bestehen auf Business Unit-Ebene finanzielle Leistungskennziffern wie z. B. underlying EBIT, external operating expenses oder Capex. Aufgrund der Steuerung des Unternehmens in einer funktionalen Struktur lässt sich kein Bezug von finanziellen Leistungskennziffern zum handelsrechtlichen Jahresabschluss der Gesellschaft herstellen.

Wirtschaftsbericht

Rahmenbedingungen

VSG erbringt Dienstleistungen in Bereichen der Facility-Management-Branche (FM), einem dynamischen und wettbewerbsintensiven Markt, der weiterhin zu den Wachstumsbranchen in Deutschland zählt. Zunehmend wird unter FM ein unternehmerischer Prozess verstanden, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung bei Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zum Ziel hat. Dabei werden immer mehr komplette Dienstleistungspakete angeboten.

Umweltschutz

Das bestehenden Qualitäts- und Umweltmanagementsystem stellt sicher, dass durch die Einhaltung der relevanten Forderungen aus Umweltgesetzen und behördlichen Vorschriften, schädigende Umwelteinflüsse weitestgehend ausgeschlossen werden.

Die wirtschaftliche Tätigkeit im Unternehmen wird über ein integriertes Managementsystem aus dem Qualitätsmanagementsystem nach ISO 9001:2008, dem Umweltmanagementsystem nach ISO 14001:2004 und dem Arbeitsschutzmanagementsystem nach BS OHSAS:2007 geführt. Das Unternehmen hat sich hierzu im Jahr 2013 einem Re­Zertifizierungsaudit durch die DEKRA Certification GmbH, Stuttgart unterzogen. Der erfolgreiche Abschluss führte zur Verlängerung der Gültigkeit der Zertifikate bis zum 28.01.2016.

Auch bei der Überprüfung der Speisenproduktion im Fachbereich Catering durch die Peterson Control Union Deutschland GmbH Berlin gelang es erneut die Nachweise der Konformität zu den Verordnungen (EG) Nr. 834/2007 und (EG) Nr. 889/2008 zu erbringen. Die Gültigkeit des Zertifikates "Ökologische/biologische Produktion" wurde daraufhin bis zum 31. Dezember 2014 verlängert.

Lage des Unternehmens

Geschäftsverlauf und Ertragslage

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die VSG Umsatzerlöse von 73,1 Mio. € (Vj. 76,5 Mio. €). Davon entfallen auf den Transportservice/Fuhrparkmanagement 21,2 Mio. € (Vj. 22,5 Mio. €), das Gebäudemanagement 20,3 Mio. € (Vj. 21,1 Mio. €), das Catering 19,7 Mio. € (Vj. 20,2 Mio. €), den Objekt- und Betriebsschutz 6,4 Mio. € (Vj. 5,8 Mio. €), den Bereich Immobilienmanagement 4,8 Mio. € (Vj. 4,2 Mio. €) und auf sonstige Leistungen 0,8 Mio. € (Vj. 2,5 Mio. €). Innerhalb des Konzerns Vattenfall in Deutschland wurden 66,7 Mio. € (91,2 %) der Umsatzerlöse erbracht. Über die vertraglich pauschaliert vereinbarten Leistungen an den vorhandenen Standorten hinaus verringerte sich das Abrufverhalten für Bedarfs- und Zusatzleistungen.

Die Umsätze im Drittgeschäft beliefen sich auf 6,3 Mio. € (Vj. 9,8 Mio. €). Der größte Anteil kommt aus dem Catering und resultiert hier überwiegend aus dem Eigenanteil der Mitarbeiter der Konzernunternehmen im Rahmen der Mittagessenversorgung, der Versorgung des Umweltbundesamtes, dem Veranstaltungsservice und der Versorgung im Rahmen des Kraftwerksneubaus in Moorburg.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beträgt 3,4 Mio. €, das nach Abzug der sonstigen Steuern aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an den Gesellschafter abgeführt wurde.

Gewinn- und Verlustrechnung

2013
T€
2012
T€
Veränderung
T€
Umsatzerlöse und Erträge 76.852 79.595 -2.743
Operative Aufwendungen -73.046 -79.689 6.643
Finanzergebnis -387 -368 -19
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.419 -462 3.881

Die Umsatzerlöse verringerten sich im Wesentlichen durch den Wegfall der Verträge mit der 50Hertz Transmission GmbH und Auftragsreduzierungen innerhalb des Konzerns. Damit verbunden sind Auswirkungen auf die operativen Aufwendungen, die zudem durch Einsparungen reduziert wurden. Das Finanzergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr durch niedrigere Zinserträge aus dem Cashpool-Vertrag mit der Vattenfall GmbH. Auf Grund erfolgreicher Kostensenkungen bei pauschaler Verrechnung auf Plankostenniveau konnte ein sehr gutes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erreicht werden. Darüber hinaus führte die Veräußerung der Geschäftsanteile an der FAMA Gesellschaft für infrastrukturelles Gebäudemanagement zu einer Ergebnisverbesserung im Geschäftsjahr 2013.

Vermögens- und Finanzlage

31.12.2013
T€
31.12.2012
T€
Veränderung
T€
Aktiva      
Anlagevermögen 1.438 2.087 -649
Umlaufvermögen (einschließlich RAP) 14.016 15.826 -1.810
  15.454 17.913 -2.459
Passiva      
Eigenmittel 1.031 1.031 -
Langfristige Fremdmittel 9.143 9.286 -143
Mittel- und kurzfristige Fremdmittel 5.280 7.596 -2.316
  15.454 17.913 -2.459

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Das Anlagevermögen ist zu 72% durch Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Vermögenswerte übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten um 8,7 Mio. E. Das Anlagevermögen der Gesellschaft verringerte sich 2012 um 0,6 Mio. €, da die Abschreibungen und Abgänge die Investitionen überstiegen.

Investitionen wurden zur Beschaffung für Betriebs- und Geschäftsausstattung, vorrangig im Bereich Catering getätigt.

Auf Grund der Integration der Gesellschaft in das konzernweite Cashpooling haben sich keine unmittelbaren Auswirkungen der Finanzmarktsituation auf die Finanzierung der Gesellschaft ergeben.

Kapitalflussrechnung (Kurzfassung) 2013
T€
2012
T€
Veränderung
T€
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.185 2.661 -3.846
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 367 -79 446
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -3.111 491 -3.602
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -3.929 3.073 -7.002
Änderung des Finanzmittelfonds durch Verschmelzung - 7.256 -7.256
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 13.015 2.686 10.329
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 9.086 13.015 -3.929

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich durch höhere Forderungen gegen verbundene Unternehmen nach Umstellung auf quartalsweise statt monatliche Abrechnung und niedrigere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag. Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich durch die Gewinnabführung an die Vattenfall GmbH im Jahr 2013 ein Abfluss. Die Liquidität der Gesellschaft ist über einen Cash-Pool-Vertrag mit der Vattenfall GmbH jederzeit gesichert.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Am 31. Dezember 2013 beschäftigte die VSG 627 Mitarbeiter und 13 Auszubildende. Die Belegschaft verringerte sich gegenüber dem Ende des Vorjahres um 49 Personen. Der Beschäftigungsrückgang ergibt sich aus 18 Zugängen und 67 Abgängen.

Die Personalzugänge erfolgten vorrangig aufgrund von Neueinstellungen sowie Übernahmen nach der Ausbildung. Die Personalabgänge resultierten aus der Beendigung befristeter Arbeitsverträge, Kündigungen (sowohl seitens des Arbeitgebers als auch der Arbeitnehmer), Aufhebungsverträge sowie Renteneintritte. lm Jahr 2013 wurden 4 junge Menschen in den Berufen "Fachkraft für Schutz und Sicherheit", "Restaurantkaufmann/-frau", "Koch/Köchin" und "Industriekauffrau/-mann" als Auszubildende eingestellt. Die Vergütung der Mitarbeiter erfolgt auf der Grundlage des Mantel- bzw. Vergütungstarifvertrages der VSG GmbH bzw. des abgeschlossenen Überleitungstarifvertrages vom 10. Februar 2012. Zusätzliche Leistungen wie betriebliche Altersversorgung, Einmalzahlungen und Weihnachtskindergeld sind tarifvertraglich bzw. in Betriebsvereinbarungen geregelt.

Im Jahr 2013 waren in der VSG 15 Betriebsunfälle (davon 8 Unfälle ohne Ausfallzeit und 7 Unfälle mit insgesamt 77 Tagen Arbeitsausfall) sowie 16 Wegeunfälle (davon 9 Unfälle ohne Ausfallzeit und 7 Unfälle mit insgesamt 84 Tagen Arbeitsausfall) zu verzeichnen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Abschlussstichtag nicht eingetreten.

Prognosebericht

VSG gehört innerhalb der Organisationsstruktur des Vattenfall Konzerns zu den Shared Service (SSC) Bereichen, die die jeweiligen Services aus den Bereichen Finance & Accounting, Human Resources, Real Estate & Facility Services und Logistics anbieten. Das Unternehmen ist mit seinen Leistungen der Service Area Real Estate & Facility Services zugeordnet.

Gegenwärtig befindet sich der Vattenfall Konzern aufgrund eines sich stark gewandelten Geschäftsumfeldes vor tiefgreifenden organisatorischen Veränderungen. lm Zuge dieser weiteren Veränderungen ist beabsichtigt, Strukturanpassungen in der VSG GmbH vorzunehmen.

Diese Strukturanpassungen sehen vor, der strategischen Ausrichtung des Vattenfall-Konzerns auf das Kerngeschäft zu folgen und eine klare Abgrenzung des operativen Geschäfts der VSG GmbH zu erzielen. Kernelement des Zielkonzepts ist, die Service Area Real Estate & Facility Services als schlanke strategische und steuernde Organisation aufzubauen und die verbleibenden operativen Organisationseinheiten der VSG GmbH, inkl. der Unterstützungsfunktionen, zu veräußern.

Für VSG bedeutet dies, künftig weiterhin als Dienstleister für den Konzern zu arbeiten, aber auch die Möglichkeit, das Geschäft auf dem externen Markt wieder aufbauen zu können und weiter zu wachsen, was nachhaltige Auswirkungen auf Umsätze und Ergebnis haben wird. Auf Grund starker Kostensenkungsmaßnahmen im Vattenfall Konzern erwartet VSG für 2014 niedrigere Umsätze und infolge der Kalkulation als "cost center" ein positives Ergebnis deutlich unter dem Vorjahresniveau.

Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken

Die Risiken der Gesellschaft haben sich gegenüber dem Vorjahr insoweit verändert, dass Untersuchungen der Dienstleistungsfunktionen und der administrativen Prozesse innerhalb des Konzerns zu der Entscheidungen führten, die VSG mit Ihren operativen Bereichen als Unternehmen zu veräußern, was die unternehmerische Entwicklung in den Folgejahren beeinflussen wird. Die Chancen der Gesellschaft liegen weiterhin darin, dass VSG durch das breit gefächerte Leistungsspektrum als Facility-Komplettanbieter auftreten kann und zum anderen eine hohe Grundauslastung durch den Konzern hat, die auch nach einer Veräußerung vorerst erhalten bleiben soll.

Gesamtrisikolage

Für die Gesellschaft ergab sich im Jahr 2013 weder durch Einzelrisiken noch durch die aggregierte Risikoposition eine Bestandsgefährdung. Auch für das Geschäftsjahr 2014 sind keine derartigen Risiken erkennbar.

Bilanz

AKTIVA

T€ Anhang 31.12.2013 31.12.2012
Anlagevermögen (1)    
Immaterielle Vermögensgegenstände   352 709
Sachanlagen   1.060 1.327
Finanzanlagen   26 51
    1.438 2.087
Umlaufvermögen      
Vorräte   217 241
Forderungen und sonstige      
Vermögensgegenstände (2) 13.699 15.395
Flüssige Mittel   100 186
    14.016 15.822
Rechnungsabgrenzungsposten   - 4
    15.454 17.913

PASSIVA

     
T€ Anhang 31.12.2013 31.12.2012
Eigenkapital (3)    
Gezeichnetes Kapital   100 100
Kapitalrücklage   931 931
    1.031 1.031
Rückstellungen (4) 11.589 11.816
Verbindlichkeiten (5) 2.771 4.981
Rechnungsabgrenzungsposten   63 85
    15.454 17.913

Gewinn- und Verlustrechnung

T€ Anhang 2013 2012
Umsatzerlöse (6) 73.146 76.452
Sonstige betriebliche Erträge (7) 3.706 3.143
Materialaufwand (8) -39.712 -45.952
Personalaufwand (9) -23.182 -24.720
Abschreibungen   -720 -807
Sonstige betriebliche Aufwendungen (10) -9.432 -8.210
Zinsergebnis (11) -387 -368
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   3.419 -462
Steuern (12) -308 -29
Gewinnabführung/Verlustübernahme   -3.111 491
Jahresüberschuss   - -

Kapitalflussrechnung

T€ 2013 2012
Jahresergebnis 3.111 -491
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 720 807
Abnahme der Rückstellungen -227 -1.592
Gwinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -438 6
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva -2.119 1.368
Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva -2.232 2.563
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -1.185 2.661
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens und von immateriellen Vermögensgegenständen 26 9
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen und immaterielle Anlagevermögen -159 -88
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 500  
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 367 -79
Gewinnabführung an/Verlustübernahme durch Anteilseigner -3.111 491
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -3.111 491
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -3.929 3.073
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 13.015 2.686
Änderung Finanzmittelfonds durch Verschmelzung - 7.256
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 9.086 13.015

Entwicklung des Anlagevermögens

T€ Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2013 Zugänge Abgänge 31.12.2013
Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 74 - - 74
Geschäfts- und Firmenwert 1.758 - - 1.758
  1.832 - - 1.832
Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.392 159 709 3.842
  4.392 159 709 3.842
Finanzanlagen        
Anteile an verbundenen Unternehmen 51 - 25 26
  51 - 25 26
Anlagevermögen 6.275 159 734 5.700
T€ Abschreibungen
01.01.2013 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2013
Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 68 5 - - 73
Geschäfts- und Firmenwert 1.055 352 - - 1.407
  1.123 357 - - 1.480
Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.065 363 646 - 2.782
  3.065 363 646 - 2.782
Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen - - - - -
  - -   - -
Anlagevermögen 4.188 720 646 - 4.262
T€ Buchwerte
31.12.2013 31.12.2012
Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1 6
Geschäfts- und Firmenwert 351 703
  352 709
Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.060 1.327
  1.060 1.327
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 26 51
  26 51
Anlagevermögen 1.438 2.087

Anhang

Allgemeine Vorbemerkungen

Der Jahresabschluss der VSG GmbH wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Alle Werte sind in Tausend Euro ausgewiesen.

Zur übersichtlicheren Darstellung sind in der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die VSG GmbH wird in den Konzernabschluss der Vattenfall AB mit Sitz in Stockholm/Schweden einbezogen. Der Konzernabschluss der Vattenfall AB ist nach den Vorschriften der von der EU-Kommission übernommenen IAS/IFRS aufgestellt und wird in deutscher Sprache im Bundesanzeiger offengelegt. Des Weiteren ist er beim Bolagsverket in Sundsvall erhältlich. Dort ist die Gesellschaft in das Register unter der Nummer 556036-2138 eingetragen.

Nach § 291 HGB ist die VSG GmbH damit von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts befreit.

Zwischen der Vattenfall GmbH und der VSG GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Die VSG GmbH ist in den körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerlichen Organkreis der Vattenfall GmbH einbezogen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

AKTIVA

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte werden linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Eine Nutzungsdauer von fünf Jahren wird dabei nicht überschritten.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um Abschreibungen bewertet.

Abschreibungen für Sachanlagen, die vor dem 1. Januar 2008 angeschafft oder hergestellt wurden, werden, soweit steuerlich zulässig, nach der degressiven Methode vorgenommen. Ein Übergang auf die lineare Methode erfolgt, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Für ab dem 1. Januar 2008 angeschaffte oder hergestellte Sachanlagen wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn bei dauerhafter Wertminderung der Ansatz mit einem niedrigeren beizulegenden Wert erforderlich ist. Sofern die Gründe für die außerplanmäßigen Abschreibungen entfallen sind, erfolgt eine Wertaufholung bis maximal zu den Anschaffungskosten des Vermögensgegenstands.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, die in den Geschäftsjahren 2013 und 2009 angeschafft wurden, werden als Sammelposten ausgewiesen und linear abgeschrieben. Zugänge in den Geschäftsjahren 2010 bis 2012 wurden im Jahr der Anschaffung vollständig aufwandswirksam erfasst.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Beachtung des Wertaufholungsgebots bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund vorübergehender Wertminderung werden nicht vorgenommen.

Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten unter Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und der geminderten Verwertbarkeit ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen.

PASSIVA

Rückstellungen

Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in notwendigem Umfang Rechnung getragen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie die unter den sonstigen Rückstellungen erfassten Jubiläumszuwendungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2005 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Die Schuldposten aus Aufstockungsbeträgen und dem angesammelten Erfüllungsrückstand bei Alterteilzeitverträgen sind mit dem versicherungsmathematischen Barwert angesetzt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt.

Versicherungsmathematische Prämissen

% 31.12.2013 31.12.2012
Abzinsungsfaktor für langfristige Pensionsverpflichtungen und Personalrückstellungen 4,9 5,06
Abzinsungsfaktor für Verpflichtungen aus Altersteilzeit- und Vorruhestandsregelungen 3,65 3,98
Langfristige Gehaltssteigerungsrate 2,50 2,50
Langfristige Rentensteigerungsrate 0,00 bis 2,00 0,00 bis 2,00
Fluktuationsrate 0,00 bis 10,40 0,00 bis 10,40
Inflationsrate 1,75 1,75

Bei dem zugrunde gelegten Rechnungszins für die Abzinsung handelt es sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und am 31. Oktober 2013 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren für langfristige Pensions- und Personalrückstellungen und von 3 Jahren für Altersteilzeit- und Vorruhestandsrückstellungen.

Soweit Pensionsverpflichtungen mit einem Aktivwert einer Versicherung rückgedeckt sind, werden diese mit den jeweiligen Rückstellungen saldiert.

Kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, sind mit diesem bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsnehmers zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sogenannte Überschussbeteiligung).

Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und sonstigen Rückstellungen wird im Zinsergebnis erfasst.

Die anderen sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Dabei werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Geschäftsjahre zum Stichtag 30. November 2013 abgezinst. Die anzuwendenden Zinssätze werden von der Deutschen Bundesbank regelmäßig veröffentlicht.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Die VSG ist in den ertragsteuerlichen Organkreis der Vattenfall GmbH einbezogen. Latente Steuern auf temporäre oder quasi-permanente Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden auf Ebene des Organträgers ermittelt und bei Passivüberhang - nach Saldierung - auch dort bilanziert.

Erläuterungen zur Bilanz

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten im Berichtsjahr 2013 ist in der Entwicklung des Anlagevermögens dargestellt.

Anteilsbesitz

Der Anteilsbesitz der VSG GmbH setzt sich am Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

Beteiligungsanteil
%
Eigenkapital 31.12.2013
T€
Ergebnis 2013
T€
Beteiligungen      
TeGeMa Gesellschaft für technisches Gebäude-Management mbH, Lübbenau 51 451 46

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

T€ 31.12.2013 31.12.2012
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 192 558
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.149 13.978
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2 7
Sonstige Vermögensgegenstände 356 852
  13.699 15.395

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen 8.986 T€ (Vj. 12.829 T€) verzinsliche kurzfristige Geldanlagen bei der Gesellschafterin Vattenfall GmbH und 4.163 T€ (Vorjahr: 1.149 T€) Lieferungen und Leistungen.

(3) Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird zu 100 % von der Vattenfall GmbH, Berlin, gehalten.

(4) Rückstellungen

T€ 31.12.2013 31.12.2012
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.984 1.711
Sonstige Rückstellungen 9.605 10.105
  11.589 11.816

Die Pensionsrückstellungen decken die Versorgungsverpflichtungen gegenüber ehemaligen und noch tätigen Mitarbeitern ab.

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert. Die angelegten Vermögensgegenstände dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen. Sie werden nach §246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich um Aktivwerte bei Rückdeckungsversicherungen.

T€ 31.12.2013 31.12.2012
Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen -8.847 -8.475
Beizulegender Zeitwert der Vermögenswerte 6.863 6.764
Nettowert der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen (Rückstellung) -1.984 -1.711

Die sonstigen Rückstellungen enthalten neben Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen (7.035 T€) und sozialer Flankierung (667 T€) auch Verpflichtungen gegenüber den Arbeitnehmern wie leistungsabhängige Zahlungen und Verpflichtungen für noch nicht abgerechnete Lieferungen und Leistungen (782 T€).

(5) Verbindlichkeiten

T€ 31.12.2013 31.12.2012
Insgesamt Restlaufzeit Insgesamt Restlaufzeit
< 1 Jahr > 5 Jahre < 1 Jahr > 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.583 1.583 - 2.934 2.934 -
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 40 40 - 1 1 -
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - 0 - 0 0 -
Sonstige Verbindlichkeiten 1.148 827 - 2.046 1.447 -
davon aus Steuern (185) (185) (-) (253) (253) (-)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (41) (41) (-) (764) (764) (-)
  2.771 2.450 - 4.981 4.382 -

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin Vattenfall GmbH bestehen wie im Vorjahr nicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(6) Umsatzerlöse

T€ 2013 2012
Fuhrparkmanagement/Transportservice 21.179 22.530
Gebäudemanagement 20.282 21.128
Catering 19.692 20.248
Objekt- und Betriebsschutz 6.383 5.795
Immobilienmanagement 4.836 4.229
Sonstige 774 2.522
  73.146 76.452

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse wurden im Inland erwirtschaftet. Die sonstigen Leistungen resultieren überwiegend aus der Überlassung von Arbeitnehmern.

(7) Sonstige betriebliche Erträge

T€ 2013 2012
Erträge aus Mieten und Pachten 803 -
Erträge aus Versicherungsleistungen 543 553
Erträge aus Abgängen Anlagevermögen 494 8
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 251 299
Übrige Erträge 1.615 2.283
  3.706 3.143

Die übrigen Erträge enthalten Erträge aus weiterberechneten Fremdrechnungen, Zuschüssen und Bonuszahlungen. Erträge aus Mieten und Pachten wurden im Vorjahr unter den Umsatzerlösen Gebäudemangement in Höhe von 570 T€ ausgewiesen.

(8) Materialaufwand

T€ 2013 2012
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 9.726 11.161
Aufwendungen für bezogene Leistungen 29.986 34.791
  39.712 45.952

(9) Personalaufwand

T€ 2013 2012
Löhne und Gehälter 18.619 20.024
Soziale Abgaben 3.343 3.519
Aufwendungen    
für Altersversorgung 1.213 1.169
für Unterstützung 7 8
  23.182 24.720

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2013 2012
Gewerbliche Arbeitnehmer 404 421
Angestellte 231 257
  635 678

(10) Sonstige betriebliche Aufwendungen

T€ 2013 2012
Konzerninterne Service- und Dienstleistungen 2.813 3.344
Mieten und Pachten 1.695 1.461
Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte 1.190 1.297
Sonstige Personalaufwendungen 298 491
Zuführung Rückstellung Personalmaßnahmen 802 426
Übrige Aufwendungen 2.634 1.191
  9.432 8.210

Honorare des Abschlussprüfers

Für Tätigkeiten des Abschlussprüfers Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft wurden im Geschäftsjahr 23 T€ (Vj. 23 T€) berechnet. Die Honorare betreffen Abschlussprüfungsleistungen.

(11) Zinsergebnis

T€ 2013 2012
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7 23
davon aus verbundenen Unternehmen (7) (23)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -394 -391
davon an verbundene Unternehmen (0) (0)
  -387 -368

Der Zinsanteil aus der Zuführung zu den Pensions- und Personalrückstellungen wird unter den "Zinsen und ähnlichen Aufwendungen" ausgewiesen. Es handelt sich um den Nettoaufwand nach Verrechnung mit Erträgen aus den Aktivwerten.

Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensions- und längerfristigen Personalrückstellungen (295 T€; Vj. 284 T€) mit Erträgen aus den zugehörigen Aktivwerten verrechnet (208 T€; Vj. 211 T€).

(12) Steuern

Bei den sonstigen Steuern handelt es sich um Kfz-Steuern, die im Vorjahr zum großen Teil unter den Fremdleistungen ausgewiesen wurden.

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in Anlehnung an die Empfehlungen des DRS 2 des Deutschen Rechnungslegungs Standards Commitee e.V. nach Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt.

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beruhte mit 7 T€ (Vj. 23 T€) auf Einzahlungen aus Zinsen. Zinszahlungen und Zahlungen für Ertragssteuern sind wie im Vorjahr nicht angefallen.

Der Finanzmittelfonds am Ende der Periode setzt sich aus verzinslichen kurzfristigen Geldanlagen bei der Vattenfall GmbH in Höhe von 8.986 T€ (Vj. 12.829 T€) und 100 T€ (Vj. 186 T€) Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbeständen zusammen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am 31. Dezember 2013 bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen im Umfang von 19,2 Mio. € (Vj. 20,6 Mio. €), davon bis 1 Jahr 8,2 Mio. €, 1 bis 5 Jahre 10,9 Mio. € und mehr als 5 Jahre 0,1 Mio. E.

Verpflichtungen aus Mietverträgen bestehen jährlich in Höhe von 1.190T€ Davon resultieren 871T€ aus unbefristeten Verträgen 319T€ aus Verträgen mit einer Laufzeit von 1 bis 4 Jahren.

Angaben zu den Organen der Gesellschaft Mitglieder des Aufsichtsrates

Torsten Meyer, Mitglied der Geschäftsführung und Arbeitsdirektor der Vattenfall GmbH, Berlin

Klaus Aha, Mitglied des Vorstandes der Vattenfall Europe Generation AG und der Vattenfall Europe Mining AG, Cottbus

Stefan Hadré, Mitglied der Geschäftsführung der Vattenfall Europe Netzservice GmbH, Berlin (seit 9. März 2012)

Jens Blatt, Betriebsratsvorsitzender der VSG GmbH, Trebendorf

Roland Winkler, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender der VSG GmbH, Dresden Karola Berndt, Gewerkschaftssekretärin der IG BCE, Lübbenau

Die Mitglieder des Aufsichtsrats der VSG GmbH haben für ihre Tätigkeit 3 T€ (Vj. 1 T€) erhalten.

Mitglieder der Geschäftsführung

Diplom-Kaufmann Christian Barthélémy, Berlin

Diplom-Wirtschaftsingenieur Peter Junghanß, Hamburg

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

 

Lübbenau, den 21. Februar 2014

VSG GmbH

Christian Barthélémy, Geschäftsführer

Peter Junghanß, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Kapitalflussrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der VSG GmbH, Lübbenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 21. Februar 2014

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Glöckner, Wirtschaftsprüfer

Zeidler, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats für das Jahr 2013

der VSG GmbH

Der Aufsichtsrat der VSG GmbH nahm im Berichtsjahr 2013 die ihm nach dem Gesetz und der Satzung obliegenden Aufgaben wahr.

Er hat die Geschäftsführung überwacht und beratend begleitet. Die Geschäftsführung informierte den Aufsichtsrat in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig und zeitnah über alle für die Gesellschaft relevanten Fragen der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Risikolage sowie über andere grundsätzliche Fragen und besondere Ereignisse.

Alle Geschäftsführungsmaßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedurften, sowie weitere wichtige Vorgänge sind vom Aufsichtsrat geprüft und in zwei ordentlichen Sitzungen im März 2013 und November 2013 sowie zwei außerordentlichen Sitzungen im Mai 2013 und August 2013 eingehend beraten worden. Auf Wunsch des Aufsichtsrats nahm die Geschäftsführung, vertreten durch mindestens ein Mitglied, an den Sitzungen des Aufsichtsrats teil. Dies ermöglichte es dem Aufsichtsrat, im Rahmen der Debatte entstehende Fragen sofort klären und die Geschäftsführung bei Bedarf um nähere Erläuterungen und weitergehende Auskünfte bitten zu können. Durch Anregungen, kritische Fragen und sonstige Hinweise wirkte der Aufsichtsrat kontrollierend auf die Geschäftsführung ein und überprüfte sie nach den Kriterien Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Wirtschaftlichkeit und Zweckmäßigkeit.

Darüber hinaus hat der Aufsichtsratsvorsitzende mit der Geschäftsführung, insbesondere mit dem Sprecher der Geschäftsführung, regelmäßig Kontakt gehalten und mit ihm auch außerhalb von Aufsichtsratssitzungen die Strategie, die Geschäftsentwicklung und das Risikomanagement des Unternehmens beraten.

Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat

Gegenstand der regelmäßigen Beratungen im Aufsichtsrat waren die Umsatz-, Ergebnis- und Beschäftigungsentwicklung der Gesellschaft und der einzelnen Geschäftsfelder sowie die Finanzlage. Über die strategische Ausrichtung haben die Mitglieder des Aufsichtsrats anlässlich der Behandlung der Unternehmensplanung beraten, die im Zentrum der Aufsichtsratssitzung im November 2013 stand.

Der Aufsichtsrat hat sich intensiv mit den Aktivitäten zur Standardisierung der Facility Services und der Fortführung von Initiativen zur Kostensenkung (insbesondere durch Optimierungen im Tagesgeschäft sowie Modifizierung des Serviceumfangs) in allen Bereichen der VSG GmbH auseinandergesetzt. Ebenso bestand ein wesentlicher Fokus der Beratungen in der durch den Konzern angestrebten Veräußerung der Facility Operations, jeweils in ihren strategischen, organisatorischen, wirtschaftlichen wie personellen Auswirkungen auf die VSG GmbH.

Der Aufsichtsrat befasste sich im Weiteren ausführlich mit der Umsetzung der funktionalen Organisationsstruktur, insbesondere im Immobilienbereich der VSG GmbH sowie der Aufgabe des Geschäftszweiges Logistikdienstleistungen. Weiterhin wurde über die geplante Einführung der neuen regionalen Struktur Vattenfalls ab 01.01.2014 in ihren Auswirkungen auf die VSG GmbH beraten.

Jahresabschluss

Der von der Geschäftsführung vorgelegte Jahresabschluss für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2013 und der Lagebericht wurden einschließlich der Buchführung durch den von der Gesellschafterversammlung am 18.03.2013 gewählten Abschlussprüfer, Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Ein Vorschlag zur Verwendung des Ergebnisses war infolge des zwischen der Gesellschaft und der Vattenfall GmbH abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages nicht zu prüfen.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht 2013 sowie der Prüfbericht des Abschlussprüfers haben allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vorgelegen. Die Abschlussunterlagen wurden in der Sitzung des Aufsichtsrats am 25.03.2014 - in Gegenwart und nach einem Bericht des Abschlussprüfers - ausführlich besprochen. Der Aufsichtsrat stimmt dem Urteil der Abschlussprüfung zu. Auch nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht und gegen die darin enthaltenen Erklärungen der Geschäftsführung. Der Aufsichtsrat billigt daher den Jahresabschluss.

 

Berlin, 25.03.2014

Der Aufsichtsrat

Torsten Meyer, Aufsichtsratsvorsitzender

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