Leichtmetallgießereien
TRIGIS GeoServices GmbH
Heidelbergstraße 7, 07554 Korbußen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Weiland seit 7.1.2025 | Prokura |
Kai-Uwe Siegert seit 31.5.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 10.00% | |
| 10.00% | |
| 10.00% |
Ungelöste Beteiligungen (2)
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TRIGIS GeoServices GmbHKorbußenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die TRIGIS GeoServices GmbH mit Sitz in Korbußen wird im Handelsregister Jena unter der Nummer HRB 203115 als Kapitalgesellschaft geführt. Sie ist als Dienstleistungsunternehmen seit 1990 tätig und wird seit 1994 als GmbH geführt. TRIGIS ist als Komplettanbieter im Geodatenmarkt sehr gut positioniert und bietet ihre Leistungen in einem dezentral organisierten Unternehmen in 6 Niederlassungen, mehreren Projektbüros sowie 3 verbundenen Unternehmen und 2 Gesellschaften, an denen die TRIGIS beteiligt ist, innerhalb Deutschlands an. Gleichzeitig bedient TRIGIS den luxemburgischen Markt mit größeren und konstanten Leistungsbestandteilen sowie im Rahmen von Einzelprojekten auch Kunden in anderen europäischen und z.T. auch nicht-europäischen Ländern. TRIGIS nutzt statische, mobile und luftgestützte Technologien zur Erfassung von Geodaten und deckt die volleBandbreite der Erfassungsmethoden und -sensorik im eigenen Unternehmen ab. Zum Leistungsspektrum gehören thematische Karten und Pläne, Entwurfs-, Bau- und Ingenieurvermessungen, Trassierungen, Beratungsleistungen im Bereich Geodäsie und Geoinformatik, Erfassung und Implementierung von Daten in Geoinformationssystemen, photogrammetrische Produkte, Rechteklärungen, 3D-Daten im Bereich des Anlagenbaus. Beim Einsatz von BIM (Building Information Modeling) steht TRIGIS nicht nur mit der Erfassung und Bereitstellung von Daten, sondern auch beratend ihren Kunden zur Seite. Mit ihrem Webportal (TRIGIS WebMap) stellt TRIGIS ihren Kunden Geodaten in einem System übersichtlich zur Verfügung. TRIGIS beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 222 Mitarbeiter (quartalsweiser Durchschnitt nach HGB) gegenüber 229 im Vorjahreszeitraum. Zum 31.12.2023 waren 258 Mitarbeiter (Anzahl, stichtagsbezogen) beschäftigt. 1.2. Geschäftsfelder Die Geschäftsfelder der TRIGIS stellen sich wie folgt dar:
Innerhalb der genannten Geschäftsfelder werden kontinuierlich neue Dienstleistungsangebote für unsere Kunden entwickelt, die den steigenden Bedarf an Geodaten für immer weiter gehende Nutzungsszenarien decken. Die einzelnen Leistungsbereiche werden über eine Vielzahl verschiedener technischer Aufnahmesysteme wie z.B. terrestrische Messgeräte, 3D-Laserscanner, Lasertracker, UAV (Drohnen), Flugzeuge und sowie bild- und radargestützte Satelliten zur Verfügung gestellt. TRIGIS befindet sich stets auf dem technisch aktuellsten Ausstattungsniveau. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Wirtschaftliches Umfeld International Viele Länder, insbesondere in Europa und Nordamerika, kämpften weiterhin mit hoher Inflation. Diese war teilweise auf die Nachwirkungen der COVID-19-Pandemie, unterbrochene Lieferketten sowie hohe Energiepreise zurückzuführen. Die Zentralbanken weltweit, einschließlich der US- Notenbank (Federal Reserve) und der Europäischen Zentralbank (EZB), erhöhten die Leitzinsen, um die Inflation zu bekämpfen. Dies führte zu höheren Kreditkosten und verlangsamte das Wirtschaftswachstum. Weiterhin beeinflusste der anhaltende Krieg in der Ukraine die globalen Märkte, insbesondere im Bereich Energie und Landwirtschaft. Die Sanktionen gegen die Russische Föderation sowie die Unterbrechungen der Lieferketten trugen zu den wirtschaftlichen Unsicherheiten bei. Trotz dieser Unsicherheiten erlebte der Technologiesektor, insbesondere in Bereichen wie künstliche Intelligenz, erneuerbare Energien und Elektromobilität weiteres Wachstum. Zusätzlich beeinflussten die internationalen Bemühungen zur Bekämpfung des Klimawandels die Wirtschaftspolitik vieler Länder, was zu Investitionen in nachhaltige Energien und Technologien führte. Deutschland Das Wirtschaftswachstum in Deutschland war moderat, aber stabil. Die deutsche Wirtschaft profitierte zwar noch von einer starken Exportwirtschaft, litt jedoch unter den hohen Energiepreisen und anhaltender Inflation. Der Arbeitsmarkt in Deutschland blieb robust, mit einer relativ niedrigen Arbeitslosenquote. Der Fachkräftemangel in vielen Branchen stellte jedoch weiterhin eine ernste Herausforderung dar, die auch noch die kommenden Jahre bestehen bleiben dürfte. Deutschland setzte in 2023 seine Energiewende mit einem verstärkten Fokus auf erneuerbare Energien und eine Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen fort. Die Energiekrise beschleunigte einige dieser Bemühungen. Weiterhin schreitet die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft und Verwaltung weiter fort. Investitionen in digitale Infrastruktur und Technologien wurden spürbar vorangetrieben, um die Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Insgesamt war das Jahr 2023 wirtschaftlich von zahlreichen Unsicherheiten geprägt. Trotz dieser Herausforderungen gab es auch Fortschritte in Bereichen wie Technologie, Ausbau der Infrastruktur und nachhaltige Entwicklung. 2.2. Ertragslage Innerhalb der Planung für das Jahr 2023 wurde in Abstimmung mit allen Beteiligten ein Umsatz in Höhe von 21,5 Mio. EUR und ein Ergebnis (Gewinn) in Höhe von 3,3 Mio. EUR prognostiziert. Der tatsächlich erreichte Umsatz lag mit 0,4 Mio. EUR über dem Plan, das Jahresergebnis von 4.2Mio. EUR lag ebenfalls über dem Planansatz. Die Betriebsleistung konnte um 21,6 % im Verhältnis zum Vorjahr erhöht und der Gewinn um 54,2 % gesteigert werden. Die Personalintensität ist auf Grund der Umsatzsteigerung gesunken, was sich positiv auf den Gewinn ausgewirkt hat. Das Jahr 2023 schloss mit einer Betriebsleistung in Höhe von 23,014 Mio. EUR und einem Betriebsergebnis in Höhe von 5,7 Mio. EUR ab.
2.3. Finanzlage Durch die sehr gute Liquiditäts- und Ertragslage konnten die Investitionen des Jahres 2023 vollständig aus freien liquiden Mitteln getätigt werden. Die zur Verfügung stehenden Finanzmittel bieten eine solide Grundlage für die Vorfinanzierung von Forderungen, Beständen an unfertigen Leistungen und für das weitere Unternehmenswachstum. Auf Grund des erreichten Jahresüberschusses in 2023 (4.226 T€) ist der Finanzmittelfond 2023 gestiegen (7.322 T€).
2.4. Vermögenslage Die Investitionen in 2023 beliefen sich auf 696 TEUR. Diese betreffen zum größten Teil das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 501 und das Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR 170. Alle Investitionen wurden aus den laufenden finanziellen Mitteln beglichen. Neben dem gestiegenen Anlagevermögen (inklusive Finanzanlagen) im Verhältnis zum Vorjahr stieg auch das kurzfristig gebundene Vermögen um 2,21 Mio. Euro. Es wurden in 2023 2,4 Mio.€ aus dem Gewinnvortrag ausgeschüttet. Das Eigenkapital konnte um 19,7 % auf 11.108 Mio. Euro gesteigert werden und bildet mit einer Eigenkapitalquote von 68 % eine solide Geschäftsgrundlage
Der Anstieg des kurzfristig gebundenen Vermögens 14,4 Mio € (12,1 Mio € Vorjahr) resultiert aus einem Anstieg der Bestände an unfertigen Leistungen sowie des Anlagevermögens (siehe oben). Das kurzfristige Fremdkapital betrifft zum größten Teil die Rückstellungen sowie sonstige Verbindlichkeiten. Der Anstieg des Gesamtkapitals 16,3 Mio € (13,8 Mio € Vorjahr) ist im wesentlichen auf den Gewinn des Jahres 2023 4,2 Mio € (2,7 Mio € Vorjahr) zurück zu führen. 2.5. Finanzielle Leistungsindikatoren TRIGIS verfügt über finanzielle Leistungsindikatoren, die der internen Steuerung des Unternehmens dienen. Diese beziehen sich auf die einzelnen Niederlassungen und deren Abteilungen. Jede Abteilung wird innerhalb des internen Controllings als Profitcenter betrachtet. Bei der Auswertung der monatlichen Leistungsfähigkeit unterscheidet TRIGIS zwischen Vertriebskennzahlen, Leistungskennzahlen und Liquiditätskennzahlen. Innerhalb der Leistungskennzahlen dient eine mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung als Steuerungsinstrument. Zu den Vertriebskennzahlen gehören der Angebotsvorlauf (Summe der gelegten und offenen Angebote/ durchschnittliche monatliche Betriebsleistung) sowie der Auftragsvorlauf (Auftragsbestand/ durchschnittliche monatliche Betriebsleistung). Im Bereich der Leistungskennzahlen finden sich der Umsatz pro Kopf (Umsatz pro Jahr/ durchschnittliche Mitarbeiterzahl) sowie die Umsatzrentabilität (Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsen/ Umsatz) wieder. Im Folgenden soll zuerst auf die Eigenleistung, den Umsatz und den Auftragsbestand näher eingegangen werden. Danach werden die o.g. finanziellen Leistungsindikatoren näher beschrieben. 2.5.1. Eigenleistung Die Eigenleistung (selbst erbrachte Leistung ohne Fremdleistung und Waren) erhöhte sich um 3.563 T€ (Vj. 1.847 T€) im Verhältnis zum Vorjahr um 21 % (Vj. +12,6 %). Das Ergebnis stieg um 1.486 T€ (Vj. 546 T€). Das Jahr 2023 schloss mit einem Gewinn in Höhe von 4.226 T€ (2.740 T€ Vorjahr) ab. Die Ertragslage ist in Bezug auf die Geodatenbranche weiterhin als sehr gut zu bezeichnen. Die vielen in der TRIGIS standardisierten Verfahren führten zu einer sehr guten Effizienz in allen Leistungsbereichen.
2.5.2. Entwicklung des Umsatzes und des Auftragsbestandes TRIGIS realisierte im Geschäftsjahr 2023 21,918 Mio. € Umsatzerlöse (gegenüber 19,076 Mio. € Vorjahr). Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 betrug 45,2 Mio. € (19,9 Mio. EUR Vorjahr). Davon betreffen 22,7 Mio. € Projekte, welche bis zum Jahr 2029 realisiert und abgerechnet werden. 2.5.3. Darstellung finanzieller Leistungsindikatoren Wie bereits beschrieben, arbeitet TRIGIS mit mehreren, detaillierten Leistungsindikatoren, unterschieden nach Standorten und Geschäftsbereichen, die hier nicht alle im Einzelnen dargestellt werden können. In diesem Bericht soll auf eine Auswahl folgender, gesamtbetrieblicher Kennzahlen eingegangen werden.
Der Angebotsvorlauf ist in 2023 gegenüber dem Vorjahr um 18,7 % gestiegen und der Auftragsvorlauf hat sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt (Anstieg 107,1 %). Darin enthalten sind Projekte (22,7 Mio. €), die bis zum Jahr 2029 realisiert werden. Der Umsatz pro Kopf (incl. Auszubildende) ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 11,6 % angestiegen. Die Umsatzrentabilität konnte in 2023 gegenüber 2022 um 34,8 % gesteigert werden und somit wurden die für 2023 geplanten Werte erreicht. Die TRIGIS geht davon aus, dass das Niveau des Jahres 2023 in 2024 in etwa gehalten werden kann. Der Angebotsvorlauf wird in 2024 leicht rückläufig sein, da die TRIGIS in langfristigen Projekten gebunden ist. 2.6. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Umfeldes, der konstant hohen Nachfragsituation in einigen Leistungsbereichen und der wirtschaftlichen Ausgangslage der TRIGIS bestehen sehr gute Voraussetzungen für eine weitere positive Entwicklung der Gesellschaft. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der TRIGIS schätzen wir selbst als sehr gut ein. Umsatz und Ergebnis entwickeln sich sehr gut und weisen eine kontinuierliche Steigerung auf. Das Finanzmanagement der TRIGIS begleicht Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten bei denen Skonti vereinbart sind, diese durch kurzfristige Zahlungen realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. 3. Prognosebericht In 2023 hat TRIGIS einen Umsatz von ~ 22 Mio. € erreicht. Das Umsatzniveau soll weiter, orientiert an den Vorjahren, ausgebaut werden. Die Gewinnung neuer Mitarbeiter kann durch das Angebot an flexiblen Arbeitszeit- und Arbeitsortmodellen attraktiv ausgestaltet werden. Die Präsenz der TRIGIS in verschiedenen Regionen Deutschlands sowie der Einsatz einer Recruiting-Mitarbeiterin vereinfacht inzwischen die grundsätzlich schwieriger gewordene Suche und Einstellung von Fachkräften. Wir erwarten insgesamt eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage in den kommenden Jahren. Nach heutigen Erkenntnissen zeichnet sich im Wirtschaftsjahr 2024 eine kontinuierlich, orientiert an den Vorjahren, steigende Betriebsleistung sowie ein leicht steigender Gewinn ab. Im Einzelnen wird auf den Punkt 2.5.3. verwiesen. Das Wachstum der Gesellschaft stellt speziell die Organisations- und Datenverarbeitungsstrukturen sowie die Kapazitäten der Führungskräfte vor neue Herausforderungen. Die Gesellschaft ist sich dieser Themen bewusst und entwickelte Strategien zur internen Entwicklung von Führungskräften. Die Umsetzung aller Maßnahmen ist dabei ein bereits laufender und stetiger Prozess. 4. Chancen- und Risikobericht Die Risiken in den Geschäftsbereichen der TRIGIS resultieren gewöhnlich aus zeitlichen Verzögerungen in Projekten sowie verfahrenstechnischen Schwierigkeiten bei der Umsetzung. TRIGIS ist sich dieser Risiken bewusst und steuert aktiv dagegen. Zeitliche Verzögerungen in einzelnen Projekten werden hauptsächlich durch Umverteilungen von Mitarbeitern aus anderen, weniger zeitkritischen Projekten sowie durch standortübergreifende Kooperation gelöst. Personalrisiken bestehen grundsätzlich bei der aktuellen Arbeitsmarktsituation für viele Unternehmen aufgrund eines geringer werdenden Fachkräfteangebots. Auch TRIGIS ist in bestimmten Regionen davon betroffen. Das Konzept zur Minimierung dieser Risiken besteht in einem regionalen Ansatz. Regionen mit vielen Arbeitskräften werden genutzt, um Mitarbeiter für andere Regionen zu rekrutieren oder diese örtlich ansässig für andere Regionen zu beschäftigen. Die regional diversifizierte Struktur der TRIGIS bietet hierfür vielfältige Lösungsmöglichkeiten. Lieferantenrisiken bestehen speziell durch zum Teil sehr lange Lieferfristen im Bereich der Beschaffung von KFZ und IT-Technik. Eine Vereinbarung mit der Leasinggesellschaft ermöglicht es uns, vorhandene Fahrzeuge länger zu nutzen, um die Lieferengpässe der Hersteller für Neufahrzeuge zu überbrücken. Zusätzliche Fahrzeuge, die nicht fristgerecht geliefert werden können, werden aktuell durch Mietfahrzeuge ersetzt, so dass aktuell keine Einschränkungen in der Leistungserbringung zu erwarten sind. TRIGIS stellte im IT-Bereich bereits vor einigen Jahren auf Vorratshaltung um. Dadurch steht jederzeit genügend IT-Ausrüstung bei Ausfällen sowie für den kurzfristigen Aufbau neuer Arbeitsplätze zur Verfügung. Währungsrisiken können grundsätzlich dann bestehen, wenn Verträge in Fremdwährungen abgeschlossen werden müssen. Unsere Bestrebungen gehen dahin, Währungs- und auch Zahlungsrisiken zu vermeiden, indem wir mit im Ausland ansässigen Kunden Verträge in Euro und mit Vorauszahlungen vereinbaren. Dem Risiko einer eventuell erneut auftretenden Inflation wird bei neuen Verträgen mit Preisindex-basierten Gleitklauseln entgegengewirkt. Bei längerfristigen, bestehenden Verträgen werden die Kunden durch Neuverhandlung und im Zuge von Nachtragsverhandlungen für diese Thematik sensibilisiert und - wenn vergaberechtlich möglich - Preisanpassungen vereinbart. Der mit Jahresbeginn 2022 einsetzende Ukraine-Krieg hat unmittelbar keinen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit, da aktuell keine Geschäftstätigkeit in osteuropäischen Ländern besteht. Mittelbar entstehen jedoch Risiken durch mögliche Energie-Ausfälle (höheres Black-out-Risiko, Gas/Öl- Knappheit) sowie Kostenrisiken durch Marktschwankungen (Kraftstoff-Preise, Energiepreise etc.). Dem Black-out-Risiko kann durch die regionale Struktur der TRIGIS teilweise entgegengewirkt werden. Die Kostenrisiken sind nur durch Preiserhöhungen und die bereits angeführte Vereinbarung und Anwendung von Preisgleitklauseln kompensierbar. Als erhöht wird das Risiko von Cyberangriffen eingeschätzt. Um dieses Risiko zu minimieren, wurden die IT-Sicherheitsmaßnahmen verstärkt. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesem Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Chancen Als Geodatenanbieter agiert TRIGIS in einem internationalen Wachstumsmarkt. Die Geodatentechnologie verzahnt sich immer stärker mit der klassischen IT-Infrastruktur in Unternehmen. Der Leistungsanteil der Datenerfassung, Datenqualifizierung und Kombination mit weiteren Datenquellen nimmt dabei als erster Schritt den Hauptanteil in der Wertschöpfungskette ein. In diesem Bereich ist TRIGIS durch das Know-how in allen relevanten Geodaten-Erfassungstechnologien sehr gut positioniert. Es kommt allerdings auch darauf an, Zusammenhänge zwischen diesen Daten herzustellen und für Entscheidungsprozesse mit geografischem Bezug wertvolle Informationen bereit zu stellen. Da sich die Erdoberfläche ständig verändert und die Infrastrukturen immer weiter ausgebaut werden, müssen auch Geodaten ständig erneuert und angepasst werden. Sie sind die Voraussetzung für sehr viele Vorhaben, wie z.B. Planung und Bau, Navigation, autonomes Fahren, Glasfaserausbau, Ausbau der Energienetz-Infrastruktur, Verwaltung von Flächen, Klimaschutz, digitales Forstmanagement, Gebäudemanagement, Einsatz künstlicher Intelligenz, Hochwassermanagement, Real Time Crime Center, koordiniertes Zusammenarbeiten von unterschiedlichen Behörden auf zentralen Geoplattformen und öffentliche Sicherheit. Geographische Verortung ist überall nötig. TRIGIS ist in einem Markt tätig, der die kommenden Jahre starke Wachstumsraten verzeichnen wird, bei dem es darauf ankommt, fortschrittlich zu bleiben und die neuesten Trends zu erkennen und im Leistungsportfolio abzubilden. Aktuell beschäftigt TRIGIS einen hohen Anteil der Mitarbeiter auch für Geoservices im Bereich des Telekommunikationsausbaus sowie des Um- und Ausbaus der Energienetze und -anlagen. Diese Leistungen werden in Deutschland noch über sehr viele Jahre stark nachgefragt sein, da hier ein gewaltiger Investitionsstau besteht und tiefgreifende technologische Veränderung im Energiesektor ("Energiewende") bewältigt werden muss. Dieser Trend verstärkt sich noch durch den infolge des Ukraine-Kriegs forcierten Umbau der Energienetz-Infrastruktur. Seit über 34 Jahren ist TRIGIS dafür bekannt, neue Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu nutzen, diese in ihr Leistungsportfolio einzubauen und somit als Komplettanbieter für Geodaten am Markt erfolgreich zu agieren. Dieser weiteren Entwicklung steht für die kommenden Jahre nichts entgegen. Gesamteinschätzung Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotenzial der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem 31. Dezember 2023 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens werden als sehr gut eingeschätzt. Es ist auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Korbußen, den 01.08.2024 gez. Matthias Wenk, Geschäftsführer BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023TRIGIS GEOSERVICES GMBH, KORBUßENAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Die TRIGIS GeoServices GmbH mit Sitz in Korbußen wird unter der Nr. HRB 203115 im Registergericht Jena geführt. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die größenabhängigen Erleichterungen nach §288(2) HGB werden in Anspruch genommen. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungsmethoden Folgende Ansatzwahlrechte wurden ausgeübt:
Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. 2.2 Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 a HGB aufgestellt. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: Die unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesene EDV-Software (Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten) wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegt eine Nutzungsdauer von 2 bis 8 Jahren zugrunde. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wurde zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen mit einer Nutzungsdauer von 15 Jahren eingestellt. Die Sachanlagen umfassen die Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungspreisminderungen. Sie beinhalten Grundstücke und andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Gebäude werden generell linear abgeschrieben. Die Anlagen der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden linear abgeschrieben. Sie haben eine Nutzungsdauer von 1 bis 25 Jahren. Aufgrund untergeordneter Bedeutung für die TRIGIS GeoServices GmbH werden in der Handelsbilanz vereinfachend die steuerlichen Regelungen des § 6 Abs. 2 und 2 a EStG übernommen. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. Nominalwerten unter Berücksichtigung von Abwertungen bei dauerhafter Wertminderung bewertet. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten bewertet, wie auch die Ausleihungen an verbundene Unternehmen und die Beteiligungen. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw. ausgehend von den zu erzielenden Verkaufserlösen abzüglich Vertriebs- und Fremdkapitalkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips retrograd bewertet, sofern die Herstellungskosten diesen Wert übersteigen. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungs- und Materialeinzelkosten, deren Gemeinkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung sowie produktionsbezogene Abschreibungen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die geleisteten Anzahlungen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden in Höhe des Nominalbetrages offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare Risiken wurden mittels angemessenen Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % auf die Nettoforderungen Rechnung getragen. Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Die ausländischen Barmittel wurden mit dem entsprechenden Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die Beträge des Rechnungsabgrenzungspostens sind zum Nominalwert bewertet. Das gezeichnete Kapital und die Gewinnrücklage wurden zu Nennbeträgen angesetzt. Der Bilanzgewinn ist zu Buchwerten bewertet. Der Sonderposten für Zuwendungen wurden nach handelsrechtlichen Grundsätzen eingestellt und ermittelt. Der Sonderposten wurde unter Beachtung der Stellungnahme des HFA 1/1984 "Bilanzierungsfragen bei Zuwendungen, dargestellt am Beispiel finanzieller Zuwendungen der öffentlichen Hand" des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. gebildet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Langfristige Rückstellungen wurden entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Als Abzinsungsätze wurden (den Restlaufzeiten der Erfüllungsbeträge entsprechend) die durchschnittlichen Marktzinssätze der vorangegangenen sieben Geschäftsjahre verwendet. Diese werden von der deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Des Weiteren wurde eine pauschale Rückstellung für Gewährleistung gebildet. Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Diese beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sowie sonstige Verbindlichkeiten, die jeweils mit den noch ausstehenden Beträgen Ansatz fanden. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum verrechenbaren Rückzahlungsbetrag angesetzt. B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 30 (Vj. T€ 33) und sonstige Forderungen in Höhe von T€ 68 (Vj. T€ 66). Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten in Höhe von T€ 77 (Vj. T€ 60) Sicherheits-einbehalte mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Zahlungen aus Wartungs-verträgen, die das nächste Jahr betreffen. Das Eigenkapital setzt sich wie folgt zusammen:
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 2.740.479,10 € enthalten. Die Bewertung des Sonderpostens für Zuwendungen erfolgte auf der Basis der bewilligten Zuschüsse für durch die Gesellschaft getätigten Investitionen abzüglich der ertragswirksam gebuchten Auflösung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023, die auf der Grundlage der Nutzungsdauer der bezuschussten Anlagegegenstände ermittelt wurde. Der Sonderposten für Zuwendungen wurde unter Beachtung der Stellungnahme HFA 1/1984 "Bilanzierungsfragen bei Zuwendungen, dargestellt am Bespiel finanzieller Zuwendungen der öffentlichen Hand" des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. gebildet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die auf den Gewinn anfallenden und über die Vorauszahlungen hinaus gehenden noch nicht abgeführten Körperschaftsteuern T€ 600 und Gewerbesteuern T€ 534 für die Jahre 2022 und 2023. Die sonstigen Rückstellungen umfassen insgesamt T€ 1.894.630 und bilden alle absehbaren Verpflichtungen des Geschäftsjahres 2023 ab. Die wesentlichen Posten betreffen Rückstellungen für leistungsabhängige Gehaltsbestandteile T€ 763 (Vj. T€ 710) und Rückstellungen für drohende Verluste T€ 231 (Vj. T€ 228). Die Verbindlichkeiten haben Restlaufzeiten von über 5 Jahren in Höhe von T€ 0. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten insbesondere Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt zzgl. Nebenkosten, die in Höhe von T€ 705 zum 10.01.2024 zur Auszahlung fällig sind. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 290,21 €. Diese betreffen sonstige Verbindlichkeiten. Weiterhin bestehen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 19 und betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erlöse aus der Auflösung von Rückstellungen T€ 253 (Vj. T€ 63), Fördermittel Arbeitskräfte T€ 41 (Vj. T€ 88), sowie Versicherungsentschädigungen T€ 52 (Vj. T€ 41). D. SONSTIGE ANGABEN Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Bei den beiden erstgenannten Bürgschaften handelt es sich um branchenübliche Sicherheiten, für die mit keiner Inanspruchnahme gerechnet wird. Aus der Bürgschaft für fremde Verbindlichkeiten (GeoFly GmbH) wird ebenfalls nicht von einer Inanspruchnahme ausgegangen, da die Gesellschaft über genügend Eigenkapital (siehe unten) verfügt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Form von Mietverträgen für acht angemietete Büros und Projektstandorte (mtl. T€ 15) sowie Leasingverträgen für alle Geschäftsfahrzeuge (mtl. T€ 33). Der Gewinn des Jahres 2023 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die Gesellschaft hält im Jahr 2023 folgende Beteiligungen bzw. Anteile an verbundenen Unternehmen: GeoFly GmbH mit Sitz in Magdeburg (24,9% Anteil) Zum 31.12.2023 weist die Gesellschaft ein vorläufiges Eigenkapital von T€ 2.058 und einen vorläufigen Jahresüberschuss von T€ 128 aus. TRIGIS Teamplan GmbH mit Sitz in Erftstadt (50,0% Anteil) Zum 31.12.2023 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von T€ 218 und einen Jahresüberschuss von T€ 68 aus. TRIGIS GeoConsult GmbH mit Sitz in Berlin (100% Anteil) Zum 31.12.2023 weist die Gesellschaft ein Eigenkapital in Höhe von T€ 3,4 und ein Jahresergebnis in Höhe von T€ 3,6 aus. TRIGIS NET GmbH mit Sitz in Hannover (51% Anteil) Zum 31.12.2023 weist die Gesellschaft ein vorläufiges Eigenkapital in Höhe von T€ 245 und einen vorläufigen Jahresüberschuss von T€ 66 aus. IVG Ingenieurvermessungsgesellschaft mbH mit Sitz in Werder (100 % Anteil) Zum 31.12.2023 weist die Gesellschaft ein vorläufiges Eigenkapital in Höhe von T€ 124,5 und einen vorläufigen Jahresüberschuss von T€ 21,3 aus. Aufgrund größenabhängiger Befreiungen wird kein Konzernabschluss aufgestellt. Im Jahr 2023 wurden Ertragsteuern in Höhe von T€ 1.809 gewinnmindernd verbucht. Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr: Herr Matthias Wenk, Wirtschaftsingenieur, Berlin Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 285 Nr. 9 HGB i V m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Eine Befreiung vom § 181 BGB besteht nicht. Die TRIGIS beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 222 Angestellte, davon 9 leitende Angestellte (quartalsweiser Durchschnitt nach HGB). Ereignisse nach dem Bilanzstichtag bestanden nicht in der Art, dass sie einen wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit ausüben. Die militärischen Konflikte in der Ukraine sowie der Nah-Ost-Konflikt haben aktuell keine Auswirkungen auf die TRIGIS. Der zunehmende Fachkräftemangel ist nach wie vor auch für TRIGIS spürbar. Durch die überregionale Verteilung der TRIGIS-Standorte kann dem entgegengewirkt werden. Sowohl die Lohnkosten als auch die Preise für den Einkauf von Fremdleistungen und Dienstleistungen sind im Jahr 2023 weiterhin deutlich gestiegen. Als Gegenmaßnahmen hierfür sind Honorarnachverhandlungen sowie die stärkere Berücksichtigung von Preisgleitklauseln, kürzeren Vertragslaufzeiten bzw. - optionen vereinbart. Es wird zusätzlich am weiteren Ausbau der Leistungspalette gearbeitet, um verstärkt Ingenieur-dienstleistungen mit höheren Honoraren anzubieten. Die TRIGIS erwarb mit Gesellschafterbeschluss vom 04.04.2024 rückwirkend zum 01.04.2024 die Assets T€ 80 des Geschäftsbetriebes der GGB Gesellschaft für Geodäsie und Bauwesen mbH mit Sitz in Leipzig.
Korbußen, den 01.08.2024 gez. Matthias Wenk, Geschäftsführer Der Jahresabschluss wurde am 05. August 2024 festgestellt.
Bei dem vorstehenden Jahreabschluss handelt es sich um die nach §§ 325 ff. HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Form. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der olgende Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TRIGIS GeoServices GmbH, Korbußen: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TRIGIS GeoServices GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TRIGIS GeoServices GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie feststellen.
Jena, den 1. August 2024 Rödl
& Partner GmbH
gez. Fischl, Wirtschaftsprüfer gez. Maaß, Wirtschaftsprüfer |
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