Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Kreuznach HRB 20095
Eingetragen
12.1.2006
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung von Kunststoffcompounds.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Yasuhiro Isaji
seit 25.7.2025
Prokura
Michael Fichtel
seit 2.1.2017
Geschäftsführer
Satoru Moriya
seit 11.5.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
43.40%
F***** H***
2.20%
C******* H***
2.20%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Polymer-Chemie GmbH
Germany
25.000 €
50.00%
Mitsui Chemicals Inc.
Japan
25.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sun Alloys Europe GmbH

Bad Sobernheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Jahresabschluss 2023 -

SUN ALLOYS EUROPE GMBH

1. Grundlagen der Gesellschaft

Sun Alloys Europe ist ein Joint Venture der Mitsui Chemicals Inc. (Tokio / Japan) und der Polymer-Holding GmbH (Bad Sobernheim).

Sun Alloys Europe stellt funktionale Polyolefin-Compounds mittels reaktiver Compoundierung exklusiv für Mitsui Chemicals Europe her. Die Materialien werden primär in der Automobil- und Verpackungsindustrie eingesetzt. Ihre Vermarktung erfolgt über Mitsui Chemicals Europe, dem einzigen Kunden des Unternehmens.

Für die Compoundherstellung, die zum Teil mittels reaktiver Extrusion erfolgt, nutzt Sun Alloys Europe modernste Compoundierlinien am Standort Bad Sobernheim.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäftsverlauf

Im Berichtsjahr 2023 musste das Unternehmen eine Reduzierung der Produktionsmenge gegenüber dem Vorjahr verkraften, die Profitabilität konnte dennoch gesteigert werden.

Sun Alloys Europe hat im Berichtsjahr 2023 mit durchschnittlich 70 Mitarbeitern 38.700 t Kunststoffcompounds in Lohnfertigung hergestellt. Dies ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von fast -23%.

Die Produktionsanlagen wurden im Berichtsjahr teils im 3-Schichtbetrieb (ohne Wochenende) und teils im 4-Schichtbetrieb (inklusive Wochenende) eingesetzt.

Im Berichtsjahr hatte die Gesellschaft keinen Unfall der Kategorie "LTI" (lost time injury) zu verzeichnen.

Die Überwachungsaudits für die IATF 16949:2016 und für die DIN EN ISO 50001:2018 wurden im November bzw. Oktober 2023 erfolgreich bestanden. Ebenso wurden im Dezember 2023 die Rezertifizierungsaudits für das Umweltmanagementsystem nach ISO 14001:2015 bzw. das Arbeitsschutzmanagementsystem nach ISO 45001:2018 erfolgreich bestanden.

2.2 Lage

2.2.1 Ertragslage

Der Gewinn vor Steuern (EBT) liegt mit 0,5 M€ über dem Vorjahresniveau (-0,0 M€), jedoch deutlich unter der Planung (1,2 M€). Aufgrund temporär rückläufiger Bestellmengen des einzigen Kunden wurde im Geschäftsjahr 2023 der Mengenplan von ca. 53.200 t verfehlt. Es wurde eine Produktionsmenge von 38.700 t erreicht (-23% gegenüber Vorjahr).

Über den Umgang mit dem Vorjahresverlust haben die Gesellschafter im Mai 2023 entschieden: Der Jahresfehlbetrag 2022 wurde in voller Höhe mit den Gewinnrücklage verrechnet. Eine Ausschüttung zu Lasten der Gewinnrücklage ist nicht erfolgt. Über eine mögliche Ausschüttung im Jahr 2024 werden die Gesellschafter voraussichtlich im April 2024 entscheiden.

Die Umsatzerlöse erreichten im Berichtsjahr 13,3 M€ gegenüber 12,9 M€ im Vorjahr und verzeichnen damit eine Steigerung von 2,3%. Der gestiegene Umsatz bei rückläufiger Menge ist auf deutliche Preisanpassungen für die Compoundier-Dienstleistungen zurückzuführen.

Der Personalaufwand liegt im Berichtsjahr mit 4,5 M€ aufgrund des höheren Personalstands und höherer Ansprüche auf variable Vergütungsbestandteile um 0,2 M€ über dem Vorjahr. Zudem enthält er den Effekt der Jahresbeginn 2023 umgesetzten Tariferhöhung der Chemischen Industrie.

Wechselkursschwankungen haben in der Kostenentwicklung keine Rolle gespielt.

2.2.2 Finanzlage

Kapitalstruktur: Das Unternehmen ist in Ergänzung zum positiven Cashflow der eigenen Geschäftstätigkeit durch mittelfristige Darlehen finanziert. Für den kurzfristigen Finanzierungsbedarf kann auf einen bereitgestellten Finanzierungsrahmen von 3,0 M€ zurückgegriffen werden.

Investitionen: Im Berichtszeitraum hat das Unternehmen Investitionen in Höhe von 1,1 M€ getätigt. Davon entfielen 0,6 M€ auf die Investition in einen neuen Extruder für eine bestehende Compoundierlinie; der Gesamtumfang dieses Projekts, welches im Jahr 2024 fortgesetzt wird, beträgt 1,3 M€.

Liquidität: Die Gesellschaft hat grundsätzlich eine gute Liquiditätsausstattung. Die Bankverbindlichkeiten liegen mit 2,0 M€ leicht unter dem Vorjahr (2,2 M€).

Die Finanzierung des allgemeinen Geschäftsbetriebes erfolgte im Geschäftsjahr insbesondere aus einem positiven operativen Cashflow. Dieser belief sich im Berichtsjahr 2023 auf 1,5 M€. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit führte zu Mittelabflüssen in Höhe von -1,1 M€ und bei der Finanzierungstätigkeit konnte aufgrund einer neuen Kreditvereinbarung ein positiver Cashflow von 0,5 M€ erreicht werden.

2.2.3 Vermögenslage

Die Bilanzsumme liegt im Berichtsjahr mit 7,9 M€ um 0,5 M€ höher als im Vorjahr. Das Anlagevermögen ist um 0,3 M€ auf 5,9 M€ und das Umlaufvermögen ist um 0,3 M€ auf 2,1 M€ gestiegen.

Die Leitung des Unternehmens ist mit dem Geschäftsverlauf im Berichtsjahr nicht zufrieden, da sowohl das Geschäftsentwicklungsziel (Produktionsmenge) als auch die finanziellen Ziele deutlich verfehlt wurden.

Für das nachfolgende Geschäftsjahr 2024 ist das Unternehmen gut aufgestellt.

3. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

3.1 Prognosebericht

Für das laufende Jahr 2024 liegen die geplanten Absatzmengen mit ca. 41.000 t etwa 6% über dem Vorjahres-Istwert. Grundlage der Planung ist die Erwartung des Kunden die Mengen sowohl für die Automobil- als auch für die Verpackungsindustrie nach einer temporären Nachfrageschwäche wieder steigern zu können.

Das Planergebnis (EBT) für das Jahr 2024 beträgt 1,2 M€ und beinhaltet neben der mit der Mengensteigerung einhergehenden Rohertragssteigerung als wesentliche Annahme steigende Personalkosten (insbesondere Effekt aus Tariferhöhung 2024 zzgl. Inflationsausgleichsprämie gemäß Tarifabschluss 2022).

Per Ende Februar 2024 liegen Menge und EBT unter Plan. Ab März 2024 wird eine verbessertes Mengen- und damit auch EBT-Niveau erwartet. Ob die Mengen- und EBT-Ziele des Gesamtjahres erreicht werden, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich prognostizierbar.

Für das Jahr 2024 steht bisher ein genehmigtes Investitionsbudget von 1,2 M€ zur Verfügung. Möglicherweise werden die Gesellschafter im Verlauf des Geschäftsjahres das Budget um 0,3 M€ erhöhen um die Investition in eine Schmelzepumpe für eine Compoundierlinie umzusetzen.

3.2 Risikobericht

Die Russland-/Ukraine-Krise kann (weiterhin) Einfluss auf die deutsche und die Weltwirtschaft haben. Es ist möglich, dass auch unser Unternehmen unmittelbar oder mittelbar davon betroffen sein wird.

Dies kann u. a. in den Bereichen Personal, Beschaffung, Produktion und / oder Absatz sein. Eine Quantifizierung der Risiken ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.

Der Anlagenpark des Unternehmens bietet ausreichend Kapazität und Flexibilität um mögliche ungeplante Produktionsausfälle kompensieren zu können. Je nach Art eines Produktionsausfalls könnten jedoch lange Lieferzeiten für Ersatzkomponenten ein Risiko darstellen, da somit gegebenenfalls die Grenzen der Kapazität und Flexibilität überschritten werden.

3.3 Chancenbericht

Wesentliche Chancen bestehen weiterhin in der Einführung neuer Produkte sowie in der Steigerung der Produktionseffizienz.

 

Bad Sobernheim, den 15.03.2024

gez. Michael Fichtel

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.713,00 24.164,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 956.872,00 1.041.098,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.049.857,06 960.995,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.002.395,08 3.025.380,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 844.208,93 502.578,53
5.853.333,07 5.530.051,82
5.861.046,07 5.554.215,82
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 26.857,04 28.693,20
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.573.302,18 1.329.562,77
Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 41.658,86 40.904,61
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 483.578,59 490.242,07
2.083.737,81 1.848.498,04
C. Rechnungsabgrenzungsposten 3.938,46 0,00
7.948.722,34 7.402.713,86

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.527.019,25 1.547.447,80
III. Bilanzgewinn/-verlust 349.518,46 -20.428,55
3.876.537,71 3.527.019,25
B. Rückstellungen 471.150,00 244.640,00
C. Verbindlichkeiten 3.601.034,63 3.631.054,61
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.500.000,00 2.712.417,38
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 577.341,90 286.535,26
davon aus Steuern 102.209,35 181.274,39
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 1.823,02 1.580,75
7.948.722,34 7.402.713,86

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 11.336.496,10 10.406.470,32
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.800.615,32 -3.627.193,75
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -707.978,17 -678.429,61
- davon für Altersversorgung ( -31.022,68 ) (-23.902,39 )
-4.508.593,49 -4.305.623,36
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -828.059,09 -887.477,51
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.357.198,20 -5.198.127,51
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 556,37 534,59
- davon aus verbundenen Unternehmen ( 0,00 ) ( 0,00 )
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -120.467,07 -39.567,89
- davon an verbundene Unternehmen ( 0,00 ) (0,00 )
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -172.610,34 4.024,73
8. Ergebnis nach Steuern 350.124,28 -19.766,63
9. Sonstige Steuern 605,82 661,92
10. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 349.518,46 -20.428,55
11. Verlustvortrag -20.428,55 0,00
12. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 20.428,55 0,00
13. Bilanzgewinn/-verlust 349.518,46 -20.428,55

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft

Firma: Sun Alloys Europe GmbH
Sitz: Bad Sobernheim
Registergericht: Amtsgericht Bad Kreuznach
Registernummer: HRB 20095

2. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist unter Beachtung der einschlägigen Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff.), des GmbH-Gesetzes sowie der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufgestellt worden.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

a) Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige (lineare) Abschreibungen, bewertet.

Sachanlagevermögen

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Abschreibungen basieren auf den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern.

b) Vorräte

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt nach dem Verfahren des gewogenen Durchschnitts.

c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert erfasst. Erkennbare Risiken wurden berücksichtigt.

d) Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

e) Sonstige Rückstellungen

Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bemessung der Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend berücksichtigt.

f) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

4. Angaben zur Bilanz

a) Anlagevermögen

Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den separat dargestellten Anlagenspiegel verwiesen (vgl. Anlage zum Anhang).

b) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen vollständig auf Forderungen gegen Gesellschafter.

c) Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, entfallen vollständig auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Restlaufzeiten von Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag bis 1 Jahr größer 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre davon besichert
EUR EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 3.601.034,63 3.001.034,63 600.000,00 0,00 0,00
(Vorjahr) ( 3.631.054,61 ) ( 3.631.054,61 ) ( 0,00 ) ( 0,00 ) ( 0,00 )
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.500.000,00 1.900.000,00 600.000,00 0,00 0,00
(Vorjahr) ( 2.712.417,38 ) ( 2.712.417,38 ) ( 0,00 ) ( 0,00 ) ( 0,00 )
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 577.341,90 577.341,90 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) ( 286.535,26 ) ( 286.535,26 ) ( 0,00 ) ( 0,00 ) ( 0,00 )

5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge bzw. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung haben sich nicht ergeben.

6. Sonstige Angaben

a) Angaben zu Beschäftigten

Im Jahr 2023 wurden durchschnittlich 70 Personen beschäftigt. Davon entfallen auf

• Angestellte 14
• Gewerbliche Arbeitnehmer 56

b) Angaben zu Geschäftsführung und Aufsichtsorganen

Die Geschäftsführung wird von Herrn Michael Fichtel wahrgenommen.

Der Beirat setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Dr. Gerald Hauf, Ingelheim, Geschäftsführer der Polymer-Holding GmbH, Bad Sobernheim

Herr Kosei Nakamura, Tokio/Japan, General Manager der Performance Compound Division im Mobility Solutions Business Sector der Mitsui Chemicals Inc., Tokio/Japan

 

Bad Sobernheim, 28. Februar 2024

gez. Michael Fichtel

Anlagenspiegel

Bilanzposten Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsbestand 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge Endstand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 78.308,30 0,00 0,00 0,00 78.308,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.179.370,73 0,00 0,00 0,00 2.179.370,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 12.870.193,77 0,00 466.125,19 0,00 13.336.318,96
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.533.661,24 231.016,55 96.119,20 43.369,33 4.817.427,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 502.578,53 903.874,79 -562.244,39 0,00 844.208,93
20.085.804,27 1.134.891,34 0,00 43.369,33 21.177.326,28
gesamt 20.164.112,57 1.134.891,34 0,00 43.369,33 21.255.634,58
Bilanzposten Entwicklung der Abschreibungen
Anfangsbestand 01.01.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Endstand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 54.144,30 16.451,00 0,00 70.595,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.138.272,73 84.226,00 0,00 1.222.498,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 11.909.198,77 377.263,13 0,00 12.286.461,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.508.280,95 350.118,96 43.367,33 1.815.032,58
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
14.555.752,45 811.608,09 43.367,33 15.323.993,21
gesamt 14.609.896,75 828.059,09 43.367,33 15.394.588,51
Bilanzposten Restbuchwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.713,00 24.164,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 956.872,00 1.041.098,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.049.857,06 960.995,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.002.395,08 3.025.380,29
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 844.208,93 502.578,53
5.853.333,07 5.530.051,82
gesamt 5.861.046,07 5.554.215,82

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sun Alloys Europe GmbH:

Wir haben den Jahresabschluss der Sun Alloys Europe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sun Alloys Europe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Koblenz, den 11. April 2024

Nexia GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Jüsgen, Wirtschaftsprüfer

gez. Dierdorf, vereidigter Buchprüfer

Der Jahresüberschuss in Höhe von 349.518,46 EUR wird in voller Höhe in die Gewinnrücklage eingestellt.

Der Jahresabschluss wurde am 23. April 2024 festgestellt.

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