Stammdaten

Register
Amtsgericht Steinfurt HRB 3814
Eingetragen
25.4.1983
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Gegenstand
Straßen-, Tief- und Sportanlagenbau. Die Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern diese dem Gesellschaftszweck mittelbar oder unmittelbar dienlich sind. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen, Unternehmen beteiligen. Sie darf auch Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Matzelle
seit 17.11.2016
Prokura
Geschäftsführer
Mark Gieseke
seit 2.10.2007
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

97.50% identifiziert2.50% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
97.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Gieseke GmbHEigenbeteiligung
2.50%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Mark Gieseke
Münster
97.50%
Gieseke GmbH
Germany
2.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gieseke GmbH

Rheine

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

zur Offenlegung gemäß § 325 HGB

Inhaltsverzeichnis

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

4. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

5. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BILANZ zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15,00 15,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Grund und Boden 968.603,15 968.603,15
b) Geschäftsbauten 4.989.644,00 5.165.233,00
c) Außenanlagen 428.335,00 458.750,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.944.485,00 3.543.651,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Fuhrpark 1.471.719,00 1.436.630,00
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 865.242,00 675.762,00
c) geringwertige Wirtschaftsgüter - Sofortabschreibung 0,00 0,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 150,00 150,00
11.668.193,15 12.248.644,15
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.354.834,17 3.976.470,97
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR (0,00 EUR)
2. Forderungen gegen Gesellschafter 2.205.764,09 2.001.564,58
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR (0,00 EUR)
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.022.539,14 4.965.961,65
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR (0,00 EUR)
4. sonstige Vermögensgegenstände 123.457,53 48.613,83
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 EUR (0,00 EUR)
II. Sonstige Wertpapiere 600.000,00 639.296,13
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks
1. Kassenbestand 1.176,11 7.121,59
2. Guthaben bei Kreditinstituten 13.281.169,27 8.626.750,95
28.588.940,31 20.265.779,70
40.257.133,46 32.514.423,85

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 206.000,00
erworbene eigene Anteile 5.150,00 200.850,00 200.850,00
II. Gewinnrücklage 5.000.000,00 5.000.000,00
III. Gewinnvortrag 12.248.827,21 8.435.535,61
IV. Jahresüberschuss 4.046.562,99 3.813.291,60
21.496.240,20 17.449.677,21
B. Atypisch stiller Gesellschafter 105.000,00 105.000,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 557.987,00 435.151,00
2. sonstige Rückstellungen 3.458.366,67 3.635.082,46
4.016.353,67 4.070.233,46
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.501.580,00 2.963.768,89
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 443.920,00 EUR (462.188,89 EUR)
2. erhaltene Anzahlungen 62.903.596,59
./. unfertige Leistungen 59.628.159,35 3.275.437,24 585.928,01
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.275.437,24 EUR (585.928,01 EUR)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.621.103,47 4.029.727,55
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.621.103,47 EUR (4.029.727,55 EUR)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 468.521,31 1.050.320,49
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 468.521,31 EUR (1.055.470,49 EUR)
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.145.336,57 1.611.951,24
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr 2.145.336,57 EUR (1.611.951,24 EUR)
- davon aus Steuern 834.875,99 EUR (364.862,76 EUR)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 3.060,00 EUR (42.924,30 EUR)
14.011.978,59 10.241.696,18
E. Passive latente Steuern 627.561,00 647.817,00
40.257.133,46 32.514.423,85

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 73.121.594,36 66.563.268,71
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Leistungen 12.780.642,97 13.814.771,17
3. sonstige betriebliche Erträge 607.265,73 972.875,46
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogenen Waren 23.391.878,27 26.878.677,24
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 34.833.916,10 30.146.238,07
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 12.443.773,15 10.865.602,09
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 2.853.281,14 2.437.891,38
- davon für Altersversorgung 243.115,30 EUR (157.360,79 EUR)
6. Abschreibungen 2.033.740,11 1.888.729,04
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.610.883,82 3.222.202,41
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 177.720,81 51.430,90
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 282.538,65 163.523,37
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.141.450,59 1.937.110,99
11. Ergebnis nach Steuern 4.095.762,04 3.862.371,65
12. sonstige Steuern 49.199,05 49.080,05
13. Jahresüberschuss 4.046.562,99 3.813.291,60

Anhang 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gieseke GmbH hat ihren Sitz in Rheine und wird beim Amtsgericht Steinfurt unter der Handelsregisternummer HRB 3814 geführt.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) vom 29. Mai 2009 und Anwendung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) vom 17. Juli 2015 erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte entsprechend den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung fand.

Die Wertansätze in der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit den Wertansätzen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen Abschreibungen bewertet.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde das Bewertungswahlrecht gemäß § 6 Absatz 2 EStG in Anspruch genommen und die Zugänge im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Für diverse Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Einzelwertberichtigung berücksichtigt.

Dem allgemeinen Kreditrisiko, Rechnungskürzungen sowie entstehenden Zinsverlusten, Bearbeitungskosten und Skontiabzügen wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte mit dem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen für das Anlagevermögen im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagegitter dargestellt (Seite 6).

Die unfertigen Leistungen wurden passivisch von dem Posten "erhaltene Anzahlungen" abgesetzt.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind gesondert ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31. Dezember 2023 wie folgt zusammen:

Personalkosten 1.468 TEUR
ausstehende Eingangsrechnungen 1.541 TEUR
Prozesskosten 10 TEUR
Betriebsprüfung 5 TEUR
Beratungskosten 45 TEUR
Garantierückstellung 379 TEUR
Kosten der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen 10 TEUR
3.458 TEUR

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 11.954.318,59 EUR (Vorjahr: 7.745.266,18 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 2.057.660,00 EUR (Vorjahr: 2.501.580,00 EUR).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 792.540,00 EUR (Vorjahr: 884.700,00 EUR).

Weitere Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem beigefügten "Verbindlichkeitenspiegel" (Seite 7).

Aus Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren aufbauen, ergibt sich insgesamt eine Steuerbelastung. Hierfür sind passive latente Steuern zu berücksichtigen.

Die Differenzen resultieren aus der steuerneutralen Rücklage nach § 6b EStG. Die Berechnung der passiven Steuerlatenzen erfolgte zu den aktuellen Ertragsteuersätzen. Zum Bilanzstichtag wurde eine Rückstellung an Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer in Höhe von 627.561,00 EUR (Vorjahr: 647.817,00 EUR) gebildet. Die Auflösung aus Ergebnisabweichungen 2023 beträgt 20.256,00 EUR.

Anlageverzeichnis 2023

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.165,73 0,00 0,00 72.165,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Grund und Boden 968.603,15 0,00 0,00 968.603,15
b) Geschäftsbauten 5.852.957,77 0,00 0,00 5.852.957,77
c) Außenanlagen 577.875,46 0,00 0,00 577.875,46
2. technische Anlagen und Maschinen 8.832.893,27 454.517,43 476.500,00 8.810.910,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Fuhrpark 3.168.150,55 577.991,75 188.634,69 3.557.507,61
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.206.394,34 478.055,12 4.192,80 1.680.256,66
c) geringwertige Wirtschaftsgüter Sofortabschreibung 138.600,44 47.584,81 0,00 186.185,25
20.745.474,98 1.558.149,11 669.327,49 21.634.296,60
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 150,00 0,00 0,00 150,00
20.817.790,71 1.558.149,11 669.327,49 21.706.612,33
Abschreibung
Stand 01.01.2023 Zugang Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.150,73 0,00 0,00 72.150,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Grund und Boden 0,00 0,00 0,00 0,00
b) Geschäftsbauten 687.724,77 175.589,00 0,00 863.313,77
c) Außenanlagen 119.125,46 30.415,00 0,00 149.540,46
2. technische Anlagen und Maschinen 5.289.242,27 1.023.054,43 445.871,00 5.866.425,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Fuhrpark 1.731.520,55 470.372,75 116.104,69 2.085.788,61
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 530.632,34 286.724,12 2.341,80 815.014,66
c) geringwertige Wirtschaftsgüter Sofortabschreibung 138.600,44 47.584,81 0,00 186.185,25
8.496.845,83 2.033.740,11 564.317,49 9.966.268,45
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
8.568.996,56 2.033.740,11 564.317,49 10.038.419,18
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 15,00 15,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
a) Grund und Boden 968.603,15 968.603,15
b) Geschäftsbauten 4.989.644,00 5.165.233,00
c) Außenanlagen 428.335,00 458.750,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.944.485,00 3.543.651,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Fuhrpark 1.471.719,00 1.436.630,00
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 865.242,00 675.762,00
c) geringwertige Wirtschaftsgüter Sofortabschreibung 0,00 0,00
11.668.028,15 12.248.629,15
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 150,00 150,00
11.668.193,15 12.248.644,15

Verbindlichkeitenspiegel 2023

Pflichtangaben zu C. Verbindlichkeiten

BILANZ RESTLAUFZEIT
bis zu einem Jahr
Positionen: Passivseite allgemein aus Steuern (1) im Rahmen der sozialen Sicherheit (2) zwischen ein und fünf Jahren von mehr als fünf Jahren
EUR EUR EUR EUR EUR
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.501.580,00 443.920,00 1.265.120,00 792.540,00
(2.963.768,89) (462.188,89) (1.616.880,00) (884.700,00)
- erhaltene Anzahlungen 3.275.437,24 3.275.437,24
(585.928,01) (585.928,01)
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.621.103,47 5.621.103,47
(4.029.727,55) (4.029.727,55)
- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 468.521,31 468.521,31
(1.050.320,49) (1.050.320,49)
- sonstige Verbindlichkeiten 2.145.336,57 1.307.400,58 834.875,99 (1)
(1.611.951,24) (1.204.164,18) (364.862,76) (1)
3.060,00 (2)
(42.924,30) (2)
14.011.978,59 11.116.382,60 837.935,99 1.265.120,00 792.540,00
(10.241.696,18) (7.332.329,12) (407.787,06) (1.616.880,00) (884.700,00)
Positionen: davon gesichert durch Pfand- u. ähnliche Rechte Art der Sicherheit
EUR
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten - Grundschulden
- Sicherungsübereignung von Maschinen und
- erhaltene Anzahlungen Fahrzeugen
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
- sonstige Verbindlichkeiten

IV. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Arbeitnehmer/Prüferhonorar

Die Gieseke GmbH beschäftigte im Berichtsjahr 62 Angestellte, 134 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 12 Auszubildende.

Das Abschlussprüferhonorar wurde mit 45.000,00 EUR zurückgestellt.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, bestehend aus Leasing- und Mietverträgen, betragen jährlich 351 TEUR (Vorjahr: 387 TEUR).

3. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Die Gesellschaft haftet für Zins- und Tilgungsleistungen in Höhe von insgesamt 2.384.336,59 EUR.

4. Geschäftsführung und Vertretung

Geschäftsführer der Gieseke GmbH waren im Geschäftsjahr 2021 Herr Dipl.-Ing. Mark Gieseke, Münster, und Herr Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wi.-Ing. (FH) Volker Böckmann, Münster.

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt. Herr Mark Gieseke ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der im Geschäftsjahr 2023 gezahlten Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Hinweis auf § 286 Absatz 4 HGB verzichtet.

5. Ergebnisverwendung

Im Berichtsjahr wurde ein Jahresüberschuss von 4.046.562,99 EUR erzielt. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen, so dass sich zum 01. Januar 2024 ein Gewinnvortrag in Höhe von 16.295.390,20 EUR ergibt.

 

Rheine, den 08. Oktober 2024

Gieseke GmbH, Rheine

Dipl.-Ing. Mark Gieseke, Geschäftsführer

Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wi.-Ing. (FH) Volker Böckmann, Geschäftsführer

Lagebericht 2023

der Firma Gieseke GmbH, Rheine

I. Grundlagen der Unternehmung

Die Gieseke GmbH ist ein seit Jahrzehnten am Markt etabliertes mittelständisches Unternehmen. Die familiengeführte Gesellschaft zeichnet sich durch eine hohe personelle Kontinuität aus. Die Geschäftsleitung hat einen langfristigen strategischen Entscheidungshorizont, der nicht wesentlich von kurzfristigen Entwicklungen und Einflüssen beeinflusst wird. Das Ziel der Eigentümer ist es, das Unternehmen langfristig am Markt zu positionieren, kurzfristige Renditebestrebungen haben im Entscheidungsprozess der Geschäftsleitung keine Bedeutung.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Trotz der Ukrainekrise konnte die Gieseke GmbH wie in den vergangenen Jahren auch im Geschäftsjahr 2023 erfolgreich am Markt agieren.

Die Gieseke GmbH passt sich den Kundenanforderungen permanent an. Durch eine flexible Organisationsstruktur ist die Gieseke GmbH in der Lage, kurzfristig auf branchenbezogene Änderungen zu reagieren. In den Geschäftsbereichen Tief- und Hochbau für Industrie und Logistik, Straßen- und Kanalbau sowie Asphaltbau konnte die Gieseke GmbH in den vergangenen Jahren ihre Wettbewerbsposition stetig ausweiten. Mit anspruchsvollen Tiefbauprojekten ist die Gieseke GmbH in NRW und deutschlandweit für namhafte Industriekunden und Logistiker ein geschätzter Partner geworden. Mit dem industriellen Hochbau bieten wir Teilleistungen oder auch den Bau von schlüsselfertigen Industriebauprojekten aus einer Hand. Das Spektrum umfasst Industriegebäude, Logistikzentren sowie Verwaltungs- und Bürogebäude. Im öffentlichen Straßenbau arbeitet die Gieseke GmbH seit Jahrzehnten mit Kommunen und Straßenbauämtern partnerschaftlich zusammen. Komplexe Verkehrssituationen und Bauabläufe meistern wir mit besonderer Fachkenntnis und einem straffen Projektmanagement. Für viele Betriebe aus dem Hoch-, Kanal- und Galabau ist die Gieseke GmbH seit langem der Servicepartner für anspruchsvollen Asphaltbau.

b) Geschäftsverlauf

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gieseke GmbH ist ausgezeichnet. Die positive Geschäftsentwicklung der Vergangenheit setzte sich im Geschäftsjahr 2023 fort. Das Eigenkapital beträgt 21.496 TEUR und die Gesellschaft verfügt über eine Eigenkapitalquote von 53,4 %. Sämtliche Zahlungsverpflichtungen werden von der Gieseke GmbH fristgerecht erfüllt. Das Ergebnis nach Steuern der Gieseke GmbH hat sich von 3.862 TEUR auf 4.096 TEUR erhöht. Unter Berücksichtigung der sonstigen Steuern wird ein Jahresüberschuss von 4.047 TEUR (Vorjahr: 3.813 TEUR) ausgewiesen.

Die Gieseke GmbH weist eine ausgezeichnete Eigenkapitalrendite aus. Das Ergebnis vor Steuern und der Jahresüberschuss haben sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt. Die finanziellen Leistungsindikatoren der Gieseke GmbH weisen insgesamt eine positive Entwicklung auf.

Im Geschäftsjahr 2023 betreffen die Investitionen von 1.558 TEUR im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen sowie den Fuhrpark. Die Investitionen tätigt die Gieseke GmbH wie in Vorjahren im Wesentlichen durch Eigenkapital.

Für die nachhaltige Entwicklung der Gieseke GmbH hat die Mitarbeiterzufriedenheit eine besondere Bedeutung. Die modernen Firmengebäude berücksichtigen die Belange der Mitarbeiter und tragen zur Reputation der Unternehmung bei. Darüber hinaus ist der Umweltschutz für die Geschäftsleitung ein integraler Bestandteil der Unternehmensleitung. Die Einhaltung der einschlägigen Umweltvorschriften wird durch die Geschäftsleitung sichergestellt.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

Der anhaltende Krieg in der Ukraine hat negative Auswirkungen auf die Baubranche und beeinflusst die Entwicklung der Gieseke GmbH. Die Probleme bei den internationalen Lieferketten, die Zinswende und Baupreissteigerungen sorgen für einen Abschwung der Baukonjunktur. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass in der nahen Zukunft die positiven finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren der Gieseke GmbH trotz der Ukraine-Krise gefestigt sind. Die ausgesprochen gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ermöglicht es, unabhängig von kurzfristigen finanziellen Restriktionen, die Geschäftsfelder zu entwickeln.

Im Jahr 2024 hat die Gieseke GmbH aufgrund des starken Wachstums und der erheblich gestiegenen Mitarbeiterzahl einen weiteren Standort bezogen. Das neue Verwaltungs- und Bürogebäude in Senden direkt an der A43 mit rund 1.600 qm Nutzfläche soll den Stammsitz in Rheine ergänzen und ersetzt das Büro in Münster.

Die Investitionen in die Infrastruktur der Gesellschaft bilden die Grundlage für künftiges Wachstum und eine Verstetigung der guten Unternehmensentwicklung.

b) Chancen- und Risikobericht

Die Gieseke GmbH investiert in materielle und immaterielle Ressourcen, um den Bedürfnissen der Kunden langfristig und nachhaltig Rechnung zu tragen. Die technischen Anforderungen nehmen permanent zu, so dass eine nachhaltige und verantwortungsvolle Personalpolitik die Grundlage für eine positive Entwicklung darstellt. Die Entwicklung der personellen Ressourcen stellt für die Geschäftsleitung eine Herausforderung dar, da insbesondere in den technischen Bereichen eine intensive Personalakquise erforderlich ist.

Ein sonstiges Risiko besteht für die Gieseke GmbH bei der Durchführung einzelner Projekte. Die individuelle Preiskalkulation, besonders einzelner Bauprojekte beinhaltet ein sonstiges inhärentes Risiko. Schwankungen bei den Projektergebnissen mindert die Geschäftsleitung durch ein Projektcontrolling.

Ein weiteres sonstiges Risiko stellt die gesamtwirtschaftliche Lage dar. Die Gieseke GmbH ist ein mittelständisches Unternehmen, das keinen erwähnenswerten Einfluss auf gesamtwirtschaftliche Entwicklungen hat. Die Geschäftsleitung kompensiert die konjunkturellen Entwicklungen, indem sie durch flexible Organisationsstrukturen kurzfristige Reaktionen ermöglicht.

Auf der Grundlage von langfristigen Kundenbeziehungen werden Aufträge generiert, die auch künftig eine positive Entwicklung der Gesellschaft gewährleisten. Die Wettbewerbsposition der Gieseke GmbH ist eine besondere Chance, die die Geschäftsleitung künftig weiterhin zu nutzen beabsichtigt.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden und deren Entwicklung wesentlich beeinträchtigen können, sind derzeit nicht ersichtlich.

IV. Nachtragsbericht

Die zukünftigen Auswirkungen der aktuellen Konjunkturkrise für die Wirtschaft und die Baubranche sind weiterhin kaum zu beurteilen. Die Gieseke GmbH verfügt über eine gute Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, um auch negative Folgen bewältigen zu können.

 

Rheine, den 08. Oktober 2024

Gieseke GmbH, Rheine

Dipl.-Ing. Mark Gieseke, Geschäftsführer

Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Wi.-Ing. (FH) Volker Böckmann, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk der Abschlussprüfer

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Ich habe den Jahresabschluss der Gieseke GmbH bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Gieseke GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei dolosen Handlungen höher als bei Irrtümern, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.

Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Rheine, den 08. Oktober 2024

Dr. Christian Konermann, Wirtschaftsprüfer

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