Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 14364
Eingetragen
14.1.2014
Branche
Verlegen von ComputerspielenVerlegen von ZeitungenVerlegen von Zeitschriften
Gegenstand
die Herausgabe, die Erstellung, die Veröffentlichung und der Vertrieb von redaktionellen Inhalten und Diensten im Bereich Electronic Entertainment (insbesondere im Hinblick auf Computerund Videospiele, Film- und DVD-Inhalte, Hardund Software, Lifestyle, Musik) über alle physischen und elektronischen Medien und Verbreitungswege, wie Printmedien, Internet (z.B. IP-TV), Mobilfunknetze, Kabelnetze, terrestrische Netze und Satellit, die Vermarktung von Werberaum der Medien sowie zugehörige Aktivitäten und Dienstleistungen in diesen Bereichen. Ferner ist Unternehmensgegenstand die Herausgabe, die Erstellung, der Vertrieb und die Vermarktung von Online-Spielen und sonstigen Online-Diensten im In- und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Wollny
seit 29.7.2025
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Marquard Media Group AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Marquard Media Group AG
Switzerland
500.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Computec Media GmbH

Fürth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

COMPUTEC MEDIA GMBH, FÜRTH

1. Grundlagen des Unternehmens

Die COMPUTEC MEDIA GmbH, Fürth, Deutschland, (kurz: COMPUTEC) positioniert sich gruppenweit mit ihren Websites, Print- und Digital-Magazinen als innovatives Medienunternehmen für Communitys, die sich für Gaming und Gaming-Hardware sowie IT-Themen begeistern und erreicht damit ein Millionenpublikum.

Das Online-Portfolio der Gruppe umfasst Ende 2023 insgesamt 12 Consumer- und Business-Portale. Es werden monatlich kumuliert rund 8,7 Mio. Unique User (AGOF digital facts 03/23; letzte offizielle Ausweisung) bei 53,5 Mio. Page Impressions (IVW 12/23) und 31,9 Mio. Visits (IVW 12/23) erreicht (inkl. der Reichweiten der Internetangebote der Tochtergesellschaft).

Monatlich werden durchschnittlich rund 60.000 Print- und Digital-Magazine abgesetzt.Einigen Print-Magazinen sind Datenträger beigefügt (DVD), die PC-Software und redaktionelle Videoreportagen enthalten.

Digitale redaktionelle App-Angebote, diverse Corporate-Publishing-Veröffentlichungen sowie zahlreiche Social-Media-Aktivitäten bei Facebook, Instagram, YouTube, TikTok und Twitter runden das gruppenweite Angebot ab. COMPUTEC hat sich in den letzten Jahren zu einem digitalen Medienhaus entwickelt, mit einer stark reduzierten Abhängigkeit vom Print-Sektor.

Das sich verändernde Mediennutzungsverhalten von Print zu Digital und Online wird sich voraussichtlich auch 2024 negativ auf den Zeitschriftenabsatz der COMPUTEC-Bestandstitel auswirken. Der Print-Markt ist in den Segmenten, in denen die COMPUTEC tätig ist, nach wie vor rückläufig. Mit Preiserhöhungen und Kosteneinsparungen kann diesem Trend nur zum Teil entgegengewirkt werden. Gleichwohl sind die Vertriebserlöse, die durch den Verkauf der Zeitschriften und Abonnements erzielt werden, nach wie vor eine bedeutende Erlösquelle der COMPUTEC.

Neben den Vertriebserlösen bleiben die in 2023 leicht angestiegenen Werbeerlöse eine der wichtigste Erlösquellen der COMPUTEC. Die sich weiter verändernde Mediennutzung führte zu einer weiteren Verschiebung der Werbebudgets hin zu Bewegtbild-, Online- sowie mobiler Online-Werbung. Für Werbung in Zeitschriften gehen Marktprognosen von einem weiteren Rückgang aus. Der Bereich E-Commerce und Affiliate-Geschäft war in 2023 von sehr starkem Wachstum geprägt und wurde zur wichtigsten Erlösquelle. COMPUTEC rechnet hier in den nächsten Jahren weiterhin mit einem Wachstum, wenn auch mit geringeren Zuwachsraten.

2. Geschäftsverlauf der Gesellschaft

Insgesamt zeigte sich der Print-Markt für IT-, Multiformat-, Konsolen-, klassische PC-Spiele im Geschäftsjahr 2023 erwartungsgemäß weiter rückläufig. Das Online-Geschäft entwickelte sich im Geschäftsjahr erfreulich, was sich positiv auf Umsatz und Ergebnis auswirkte.

Der Umsatz der COMPUTEC beträgt für das Geschäftsjahr 2023 Mio. EUR 11,3 und liegt damit deutlich über den Erwartungen (Vorjahr: Mio. EUR 9,9).

Das Unternehmen verwendet zur Steuerung der Performance die Kennzahlen Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) und Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Das EBT beträgt Mio. EUR 3,7 (Vorjahr: Mio. EUR 2,4). Das EBITDA beträgt Mio. EUR 3,9 (Vorjahr: Mio. EUR 2,5). EBT und EBITDA lagen beide deutlich über den Erwartungen. Die Gründe hierfür liegen im Wesentlichen in der guten Entwicklung der Bereiche E-Commerce und Affiliate.

Die Geschäftsleitung schätzt den Geschäftsverlauf 2023 operativ als gut bis sehr gut ein. Auch das Ergebnis vor Ertragsteuern ist als gut bis sehr gut einzustufen.

COMPUTEC ist im Wettbewerb nach Ansicht der Geschäftsleitung weiterhin gut positioniert und konnte seine Marktpositionen leicht ausbauen. Die Entwicklung digitaler Angebote wird konsequent fortgesetzt.

3. Lage der Gesellschaft

3.1 Ertragslage

Der Umsatz der COMPUTEC beträgt für das Geschäftsjahr 2023 Mio. EUR 11,3 (Vorjahr: Mio. EUR 9,9).

Der Materialaufwand liegt mit knapp Mio. EUR 1,6 ca. 4 % über dem Vorjahreswert (Vorjahr: Mio. EUR 1,5). Den geringeren Druckauflagen der Publikationen stehen zum Teil deutlich gestiegene Einstandskosten im Druckbereich gegenüber, die im Ergebnis zu höheren Materialkosten führten. Dennoch konnte die Materialaufwandsquote von 15,2 % im Vorjahr auf 13,9 % gesenkt werden. Der Grund hierfür ist im generell sinkenden Anteil des Printgeschäftes an den gesamten Umsatzerlösen zu sehen. Der Materialaufwand umfasst vor allem bezogene Leistungen, Papier-, Druck- und Datenträgerkosten sowie Lizenzkosten für Spiele-Vollversionen.

Der Personalaufwand liegt 2023 mit rund Mio. EUR 4,7 etwa 0,8% über Vorjahresniveau (Vorjahr: Mio. EUR 4,6).

Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betragen Mio. EUR 0,1 und liegen damit auf Vorjahresniveau (Mio. EUR 0,1). Die außerplanmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte betragen im abgelaufenen Geschäftsjahr Mio. EUR 0,1 (Vorjahr: null). Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr wie auch im Vorjahr nicht.

Abschreibungen auf Finanzanlagen gab es im abgelaufenen Geschäftsjahr wie auch im Vorjahr nicht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen für das Geschäftsjahr Mio. EUR 3,3 und liegen etwa 4 % über dem Vorjahreswert (Mio. EUR 3,2).

Die Ergebnisbeiträge der Gruppenunternehmen mit denen Unternehmensverträge bestehen liegen mit Mio. EUR 1,8 etwas über dem Vorjahreswert von Mio. EUR 1,7. Die Erträge aufgrund dieser Gewinnabführungsverträge sind hierbei nach wie vor ein wesentlicher Bestandteil der Ertragslage der COMPUTEC.

Der Jahresüberschuss beträgt Mio. EUR 3,3 (Vorjahr: Mio. EUR 2,3).

3.2 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich mit Mio. EUR 10,5 gegenüber dem Vorjahr (Mio. EUR 9,9) um ca. 7 % erhöht.

Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 Mio. EUR 7,3 und ist damit rund 14 % höher als im Vorjahr (Mio. EUR 6,4). Im Laufe des Geschäftsjahres erfolgte eine Gewinnausschüttung in Höhe von Mio. EUR 2,4 an die Gesellschafterin (Vorjahr: Mio. EUR 3,0). Stammkapital und Kapitalrücklage sind gegenüber dem Vorjahr unverändert (Mio. EUR 0,5 bzw. Mio. EUR 3,4). Die Eigenkapitalquote liegt mit 69 % über dem Vorjahreswert von 64 %.

Auf der Passivseite liegen die Verbindlichkeiten mit Mio. EUR 2,2 etwas unter dem Vorjahreswert von Mio. EUR 2,3. Die erhaltenen Anzahlungen haben sich hierbei von Mio. EUR 1,7 auf Mio. EUR 1,5 verringert, die Sonstigen Verbindlichkeiten haben sich von Mio. EUR 0,4 auf Mio. EUR 0,5 etwas erhöht. Alle anderen Verbindlichkeitspositionen liegen in etwa auf Vorjahresniveau.

Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von Mio. EUR 1,2 auf Mio. EUR 1,1 verringert.

Die Summe der Schulden (Passiva ohne Eigenkapital) hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund der vorstehend genannten Entwicklungen auf Mio. EUR 3,3 verringert (Vorjahr: Mio. EUR 3,5).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich um rund Mio. EUR 0,4 auf Mio. EUR 3,1 erhöht. Davon entfallen Mio. EUR 2,1 auf eine Forderung gegenüber der Gesellschafterin.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen liegen aufgrund der Abschreibungen mit Mio. EUR 0,2 unter dem Vorjahresniveau (Mio. EUR 0,3). Die Finanzanlagen sind gegenüber dem Vorjahr unverändert (Mio. EUR 3,8).

Die sonstigen Vermögensgegenstände liegen auf Vorjahresniveau. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen mit Mio. EUR 1,8 über dem Vorjahr (Mio. EUR 1,3).

Die liquiden Mittel liegen mit Mio. EUR 1,4 etwas unter dem Vorjahrswert von Mio. EUR 1,5.

Die Ausgaben für Investitionen betrugen wie im Vorjahr Mio. EUR 0,1. Es erfolgten im Geschäftsjahr 2023 wie im Vorjahr keine Erwerbe von Anteilen an Gesellschaften oder wesentlichen immateriellen Vermögenswerten.

Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres sichergestellt. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, die fälligen Verbindlichkeiten zu bezahlen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit nach Ergebnisübernahmen von Mio. EUR 2,4 erwirtschaftet (Vorjahr: Mio. EUR 1,9).

Sicherungsgeschäfte wurden wie im Vorjahr aufgrund der als nicht wesentlich erachteten Zins- und Währungsrisiken nicht vorgenommen.

3.3 Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts lässt sich folgende Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft treffen: Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird als gut beurteilt.

4. Risiko- und Chancenbericht einschließlich Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

4.1 Risiko- und Chancenbericht

Die Wettbewerbssituation und Marktrisiken bestimmen grundsätzlich die Risiken der Geschäftsentwicklung. Die zentralen Risikokategorien und Einzelrisiken sind wie folgt ausführlich erläutert:

Entwicklung der IT-, Computer- und Videospielebranche: Im Marktsegment der PC- und Videospiel-Magazine sind folgende Faktoren für die Entwicklung des Konsumenten- und Leser-Interesses und in der Folge für den Verkauf von Print-Produkten in diesem Segment maßgeblich: Die installierte Basis aktiv genutzter Computer-IT und Videospielkonsolen, die Menge, Qualität und Anziehungskraft von neu veröffentlichter Games-Software sowie das allgemeine Freizeit- und Mediennutzungsverhalten der Endkonsumenten. Darüber hinaus müssen seitens der Anbieter aus der Spieleindustrie ausreichende Werbebudgets zur Verfügung stehen, um Erlöse aus dem Verkauf von Werbeflächen (Anzeigen Online/Print) zu generieren. Dies gelingt zusätzlich nur dann, wenn die Marken der COMPUTEC von den Werbekunden hinsichtlich ihrer Reichweite und Zielgruppengenauigkeit als ausreichend attraktiv angesehen werden.

Entwicklung der Vertriebs- und Abonnementserlöse (Print): Das Print-Segment bleibt rückläufig und es ist mit weiteren Absatzrückgängen zu rechnen, die auf dem Niveau der Vorjahre liegen dürften. Die negativen Auswirkungen auf Umsatz und Ergebnis lassen sich in Gänze nicht durch Preiserhöhungen und Kosteneinsparungen ausgleichen.

Anhaltende Umschichtung bei den Werbebudgets: Das Print-Segment kann weiterhin weniger Anteile an den im Markt platzierten Werbeausgaben für sich vereinnahmen, wobei die Abwanderung in andere Werbekanäle anhält. Eine Umwidmung der Werbebudgets in die Bereiche Online- und Bewegtbild-Werbung sowie Social-Media-Advertising ist weiterhin zu beobachten. Davon profitiert auch COMPUTEC, inzwischen auch in dem Maße, dass die Erlössteigerungen durch Online-Werbung und vor allem andere digitale Erlösquellen (Online-Abos, Paid Content, E-Commerce, Affiliate), die Erlösrückgänge bei den Print-Anzeigen mehr als kompensieren.

Affiliate: Das Affiliategeschäft ist wichtiger Bestandteil des Unternehmenserfolges. Eine Änderung oder gar Einstellung von Provisionsmodellen der Onlineversandhändler könnte negative Ergebnisauswirkungen nach sich ziehen.

Strategie: Das Print-Geschäft bleibt anhaltend rückläufig. Die unternehmensweite Entfaltung der Aktivitäten im Online-, Digital-, E-Commerce- und Affiliate-Bereich bietet Risiken aber auch Chancen.

Chancen sieht die Geschäftsführung insbesondere in folgenden Bereichen:

COMPUTEC bleibt durch sein unternehmensweit breit gefächertes Portfolio aus Print-, Online-, Mobile-, Digital-, E-Commerce-Geschäftsbereichen weiterhin gut aufgestellt, um in den bespielten Portfolio-Märkten der Gaming- und IT-Branche auf neue Entwicklungen unterschiedlichster Art zeitnah, flexibel und vollumfänglich reagieren zu können.

In einem weitestgehend konsolidierten Wettbewerbsumfeld und Markt bleibt COMPUTEC der einzige Anbieter von Spezial-Zeitschriften für die Videospielsysteme von Sony, Microsoft und Nintendo.

Die Bereiche E-Commerce, Affiliate, digitaler Vertrieb, die Monetarisierung der Community-Bereiche durch Transaktions- und Provisionsgeschäfte und die Neuentwicklung digitaler Geschäftsmodelle sollen weiter vorangetrieben werden. Hier sieht die Geschäftsführung konkrete Zukunftschancen.

Im gesamten Online- und Digital-Segment stehen der Ausbau der Reichweiten, die Erschließung neuer Communitys und die breit angelegte Monetarisierung des Gesamt-Portfolios durch innovative Transaktionsmodelle im Mittelpunkt der geschäftlichen Bestrebungen.

4.2 Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

COMPUTEC verfolgt beim Finanz- und Risikomanagement das Ziel der Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Politik. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten.

Das Forderungsausfallrisiko wird minimiert durch vorgeschaltete Bonitätsprüfungen und ein strenges Debitorenmanagement. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Es wird ein regelmäßiger Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Zahlungseingänge und -ausgänge vermittelt. Hierdurch wird das Liquiditätsrisiko überwacht. Etwaigen Volatilitäten am Markt kann so frühzeitig begegnet werden.

Darüber hinaus besteht ein umfangreiches Controlling bei der COMPUTEC. Risiken, die den Unternehmenserfolg gefährden könnten, werden so frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen können eingeleitet werden.

5. Prognosebericht

Für 2024 geht die Geschäftsführung aufgrund sich verbessernder Produktverfügbarkeiten (neue Hardware und neue Spiele) von einer grundsätzlich positiven Branchenentwicklung aus, die allerdings von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung beeinträchtigt werden kann. Angestrebt wird in einem nach wie vor rückläufigen Print-Umfeld und nur moderat wachsenden Online-Advertising-Markt vor allem die Steigerung des E-Commerce- und Affiliate-Geschäfts und der Ausbau sowie die Entwicklung digitaler Vertriebs-, Abonnement- und Bezahlinhalt-Angebote auf Basis der bestehenden Zielgruppen und Reichweiten.

Die Verkaufszahlen der bestehenden Zeitschriftenpublikationen werden insgesamt voraussichtlich weiter fallen. Für eine Umsatzsteigerung werden vor allem Investitionen in neue Geschäftssegmente und Mitarbeiter mit Fähigkeiten im Bereich E-Commerce und Produktmarketing erforderlich sein. Die Finanzierung des Wachstums kann dabei zum Teil aus den positiven Cashflows der Gesellschaft selbst erfolgen. Größere Investitionen müssten fremdfinanziert werden, zum Beispiel über Bankkredite.

COMPUTEC wird zudem auch weiterhin laufend in den Ausbau und die Erweiterung bestehender eigener Produkte, Angebote und Reichweiten im Digitalbereich investieren.

Die Finanzlage wird für 2024 unter Vorjahresniveau erwartet. Die Umsatzerlöse werden 2024 im Vergleich zu 2023 auf ähnlichem Niveau erwartet, wobei von einem weiteren Rückgang der Print-Vertriebserlöse im klassischen Bestandsgeschäft ausgegangen wird. Die Bereiche E-Commerce, Affiliate, digitaler Vertrieb und die Monetarisierung der Communitys durch Transaktionsgeschäfte sollen weiter vorangetrieben werden. Das Ergebnis vor Ertragsteuern sowie das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen des Geschäftsjahres 2024 (unter Berücksichtigung der zu erwartenden Erträge aufgrund von Gewinnabführungsverträgen) wird leicht unter dem Niveau von 2023 erwartet.

 

Fürth, den 27. Februar 2024

COMPUTEC MEDIA GmbH
COMPUTEC MEDIA GmbH

gez. Rainer Rosenbusch, Geschäftsführer

gez. Christian Müller, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

COMPUTEC MEDIA GMBH, FÜRTH

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 3.888.615,17 4.056
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 38.342,00 145
II. Sachanlagen 85.409,00 146
III. Finanzanlagen 3.764.864,17 3.765
B. UMLAUFVERMÖGEN 6.591.212,99 5.767
I. Vorräte 192.224,62 263
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.979.560,32 4.048
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.419.428,05 1.456
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 56.842,71 60
10.536.670,87 9.883

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
A. EIGENKAPITAL 7.275.609,81 6.365
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500
II. Kapitalrücklage 3.394.373,66 3.394
III. Gewinnvortrag 61.806,60 211
IV. Jahresüberschuss 3.319.429,55 2.260
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.063.159,83 1.215
C. VERBINDLICHKEITEN 2.197.901,23 2.303
10.536.670,87 9.883

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
TEUR
1. Rohergebnis 10.082.058,84 8.638
2. Personalaufwand 4.658.426,04 4.618
a) Löhne und Gehälter 3.942.156,54 3.911
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 716.269,50 707
3. Abschreibungen 239.206,89 135
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 239.206,89 135
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.327.112,29 3.195
5. Erträge aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages 1.766.270,57 1.659
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42.042,06 56
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.586,93 2
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 341.648,48 142
9. Ergebnis nach Steuern 3.322.390,84 2.261
10. Sonstige Steuern 2.961,29 1
11. Jahresüberschuss 3.319.429,55 2.260

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

COMPUTEC MEDIA GMBH, FÜRTH

I. Allgemeine Angaben

Die COMPUTEC MEDIA GmbH hat ihren Sitz in Fürth und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Fürth (HRB 14364) eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 und 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB). Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Nr. 2 HGB wird Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft ist gemäß § 293 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 befreit.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Geschäfts- und Firmenwerte werden planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer von bis zu 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- und Firmenwertes wurde unter Heranziehen der wirtschaftlichen Gegebenheiten wie Lebenszyklen der Produkte und Stabilität der Branche ermittelt.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die angenommenen Nutzungsdauern betragen zwischen drei und 15 Jahren. Die Abschreibung erfolgt bei allen Anlagegütern zeitanteilig nach der linearen Methode. Anlagegüter mit Anschaffungswert von bis zu EUR 800,00 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt.

Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen erfolgen bei den immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen und Finanzanlagen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag. Gebotene Wertaufholungen werden vorgenommen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten unter Berücksichtigung notwendiger Wertabschläge nach § 253 Absatz 4 Satz 2 HGB. Angemessene Teile der Gemeinkosten wurden in die Herstellungskosten einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug von Einzelwertberichtigungen bei erkennbaren Risiken angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zum Nennwert. Fremdwährungsguthaben werden zum Stichtagskurs bewertet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre, welcher von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Im Jahresabschluss enthaltene Forderungen oder Verbindlichkeiten, die ursprünglich auf fremde Währungen lauteten, wurden mit dem Kurs am Entstehungstag bewertet. Soweit erforderlich, wurden Neubewertungen gemäß § 256a HGB auf den Devisenkassamittelkurs vorgenommen.

III. Erläuterungen zu den Bilanzpositionen

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagespiegel verwiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zu den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 3.145 sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 2.114 (i.Vj. TEUR 1.589) zugehörig. Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen in Höhe von TEUR 2.100 Darlehen. Weitere TEUR 782 sind den sonstigen Forderungen zugehörig.

Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen beruhen auf Lieferungen und Leistungen.

Die Laufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände liegt unter einem Jahr. Forderungen und Lieferverbindlichkeiten aus dem Abonnementgeschäft werden in voller Höhe ausgewiesen.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 57 enthält vorausbezahlte Versandkosten und Sonstiges.

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 500.000,00. Das Eigenkapital beträgt EUR 7.275.609,81 und setzt sich aus dem gezeichneten Kapital von EUR 500.000,00, der Kapitalrücklage von EUR 3.394.373,66, dem Gewinnvortag von EUR 61.806,60 und dem Jahresüberschuss von EUR 3.319.429,55 zusammen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden EUR 2.408.609 ausgeschüttet.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen:

Die Steuerrückstellung setzt sich zusammen aus Rückstellung für Körperschaftsteuer in Höhe von TEUR 148, dem Solidaritätszuschlag in Höhe von TEUR 8 und die Gewerbesteuer in Höhe von TEUR 234.

Sonstige Rückstellungen wurden insbesondere für Remissionen (TEUR 62), Sonderzahlungen (TEUR 194), Urlaubsansprüche (TEUR 82), Lizenzen (TEUR 100), Prüfungskosten (TEUR 40), Beratung (TEUR 34) und andere ungewisse Verbindlichkeiten gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten Gesamt davon Restlaufzeiten
TEUR unter 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.505 1.505 0 0
Vorjahr 1.702 1.702 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 205 205 0 0
Vorjahr 168 168 0 0
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8 8 0 0
Vorjahr 3 3 0 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten 480 480 0 0
Vorjahr 430 430 0 0
2.198 2.198 0 0
Vorjahr 2.303 2.303 0 0

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 171 (i.Vj. TEUR 176).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beruhen wie im Vorjahr auf Lieferungen und Leistungen.

IV. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende wesentliche periodenfremde Erträge enthalten: Auflösungen von sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 210 (i. Vj. TEUR 111), Auflösungen von Wertberichtigungen und ausgebuchten Forderungen in Höhe von TEUR 119 (i. Vj. TEUR 81).

Abschreibungen

In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreiben in Höhe von TEUR 108 enthalten.

Zinsen und ähnliche Erträge

Die Position enthält Zinserträge aus dem Darlehen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 35 (i.Vj. TEUR 52) und Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe TEUR 4 (i.Vj. TEUR 4).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Als Aufwand aus Ertragsteuern werden im Geschäftsjahr Ansprüche des Finanzamtes für Körperschaftsteuer, Gewerbeertragsteuer und Quellensteuern für das laufende Jahr ausgewiesen (TEUR 342).

V. Sonstige Angaben

Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Im Jahresdurchschnitt wurden im Geschäftsjahr 79 Angestellte beschäftigt.

Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 285 Nr. 11 HGB

Eigenkapital
TEUR
Anteil
%
Jahresergebnis 2023
TEUR
CMS Media Services GmbH, Fürth * 36 100,0 0
Golem Media GmbH, Berlin * 25 100,0 0
Computec Solutions GmbH, Fürth ./. 1.239 100,0 -48

* Jahresergebnis nach Gewinnabführung

Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Außerbilanzielle Geschäfte bestehen vor allem im Rahmen von Operating-Leasing Verträgen für IT-Hardware und Kraftfahrzeuge. Die Verpflichtungen betragen insgesamt TEUR 33, wovon TEUR 14 innerhalb eines Jahres und innerhalb von 1-5 Jahren TEUR 19 fällig sind.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 1.753 und enthalten Mietverpflichtungen aus der Miete der Geschäftsräume. Innerhalb eines Jahres sind TEUR 369 fällig, innerhalb von 1-5 Jahren sind TEUR 1.384 fällig und in mehr als 5 Jahren sind TEUR 0 fällig.

Die Mietleasingverträge dienen der Finanzierung der Gesellschaft als Alternative zur klassischen Bankenfinanzierung. Ihr Vorteil liegt insbesondere in ihrer geringeren Kapitalbindung. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten.

Zur Sicherung der Mietverpflichtung wurde ein Mietaval in Höhe von TEUR 118 hinterlegt. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als nicht wahrscheinlich angesehen.

Vorschlag der Geschäftsführung für die Verwendung des Bilanzgewinns

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 3.381.236,15 vorzutragen.

Geschäftsführung

Geschäftsführer sind:

Herr Rainer Rosenbusch, Diplom-Kaufmann aus Nürnberg

Herr Christian Müller, Verlagskaufmann aus Fürth

Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer mit einem Prokuristen vertreten. Herr Norbert Erlwein, Diplom-Kaufmann aus Altendorf, ist Prokurist der Gesellschaft.

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Marquard Media Group AG, Baar/ Schweiz einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt.

 

Fürth, den 27. Februar 2024

COMPUTEC MEDIA GmbH
COMPUTEC MEDIA GmbH

gez. Rainer Rosenbusch, Geschäftsführer

gez. Christian Müller, Geschäftsführer

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.061.016,10 27.903,30 4.259.955,44 2.828.963,96
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.500.760,80 0,00 6.499.912,94 847,86
13.561.776,90 27.903,30 10.759.868,38 2.829.811,82
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.248.739,84 44.713,59 3.990,09 1.289.463,34
1.248.739,84 44.713,59 3.990,09 1.289.463,34
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 5.177.952,31 0,00 0,00 5.177.952,31
5.177.952,31 0,00 0,00 5.177.952,31
19.988.469,05 72.616,89 10.763.858,47 9.297.227,47
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.915.851,10 133.726,30 4.258.955,44 2.790.621,96
2. Geschäfts- oder Firmenwert 6.500.760,80 0,00 6.499.912,94 847,86
13.416.611,90 133.726,30 10.758.868,38 2.791.469,82
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.102.563,84 105.480,59 3.990,09 1.204.054,34
1.102.563,84 105.480,59 3.990,09 1.204.054,34
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.413.088,14 0,00 0,00 1.413.088,14
1.413.088,14 0,00 0,00 1.413.088,14
15.932.263,88 239.206,89 10.762.858,47 5.408.612,30
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 38.342,00 145.165,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
38.342,00 145.165,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 85.409,00 146.176,00
85.409,00 146.176,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.764.864,17 3.764.864,17
3.764.864,17 3.764.864,17
3.888.615,17 4.056.205,17

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Computec Media GmbH, Fürth

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Computec Media GmbH, Fürth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Computec Media GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 27. Februar 2024

BANSBACH GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Arne Tiemann, Wirtschaftsprüfer

Thomas Hus, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 27.August 2024 festgestellt.

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