Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Geissel GmbH
Brühlstraße 28, 75417 Mühlacker, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vanessa Seidel seit 24.4.2019 | Prokura |
Marc Seidel seit 23.10.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Geissel GmbHMühlackerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021BilanzAktivseite
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Firma Geissel GmbH hat ihren Sitz in Mühlacker und ist im Handelsregister des Amtsgericht Mannheim unter HRB Nr. 510425 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde nach den Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Gesellschaftsvertrags und des GmbH-Gesetzes beachtet. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 Abs. 2 HGB unter Beachtung rechtsformabhängiger Besonderheiten. Soweit Ausweisänderungen vorgenommen wurden, wurden die Vorjahreswerte zur Vergleichbarkeit angepasst. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenklassen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB und der §§ 268 - 274a HGB und der Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256a HGB erstellt. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr unverändert wurden beibehalten. Im Einzelnen erfolgt die Bewertung wie folgt: 1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, bei abnutzbaren Vermögensgegenständen vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Zugänge werden unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Von Zugängen wird die Abschreibung zeitanteilig (pro rata temporis) vorgenommen. In die Herstellungskosten werden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen. Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten bis EUR 250,00 werden als sofortiger Aufwand ohne Erfassung im Anlageverzeichnis verbucht und Vermögensgegenstände mit Einzelanschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden zusammengefasst (Pool) aktiviert und unter Berücksichtigung einer Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. 2. Finanzanlagen Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. 3. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Unfertige Erzeugnisse und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Beachtung einer verlustfreien Bewertung angesetzt. In die Herstellungskosten werden keine Zinsen für Fremdkapital einbezogen. 4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. 5. Liquide Mittel Liquide Mittel und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. 6. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle bis zum Abschlussstichtag und bzw. zur Jahresabschlusserstellung erkennbaren Risiken und Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden mit dem versicherungsmathematischen Barwert nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) angesetzt. 7. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 8. Rechnungsabgrenzungen Für Ausgaben oder Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand oder Ertrag nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden Rechnungsabgrenzungen vorgenommen. 9. Währungsumrechnungen Die auf Fremdwährung lautenden Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten sowie die auf Fremdwährung lautenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag, unter Beachtung der Restlaufzeit, angesetzt. 10. Latente Steuern Für zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen, durch Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in der Zukunft ausgleichen werden, werden aktive oder passive latente Steuern angesetzt, ebenso für zukünftige Steuerminderung durch steuerliche Verlustvorträge. C. Angaben zu Posten der Bilanz 1. Aktivseite Die Entwicklung der historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten und der kumulierten Abschreibung ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. Des Weiteren ist aus dem Anlagenspiegel die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens unter Angabe der vorgenommenen Abschreibungen ersichtlich. Zuschüsse zu Zugängen zum Sachanlagevermögen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht gewährt. Sonderabschreibungen und außerplanmäßige Abschreibungen und Zuschreibungen zum Sachanlagevermögen wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vorgenommen. Die Entwicklung und Gliederung des Finanzanlagevermögens ist aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel ersichtlich. Die Restlaufzeit der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände ist aus dem Forderungenspiegel ersichtlich.
Unter der Position sonstige Vermögensgegenstände sind Forderungen in Höhe von EUR 2.468,64 (Vorjahr EUR 949,35) ausgewiesen, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten die Forderung gegen eine Schwestergesellschaft und sind nicht abgesichert. In der Position aktive Rechnungsabgrenzung sind keine Disagiobeträge enthalten. Für zukünftig entstehende Steuerentlastungen durch Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen wurden unter Berücksichtigung eines Steuersatzes von 28,08 % aktive latente Steuern gebildet. Im Einzelnen:
Für zukünftige Steuerminderungen durch steuerliche Verlustvorträge wurden in Höhe der voraussichtlichen Steuerminderungen innerhalb der nächsten 5 Jahre aktive latente Steuern gebildet. Die Position aktive latente Steuern entwickelte sich wie folgt:
Ein der Höhe der aktiven latenten Steuern entsprechender Teil des Gewinns oder der frei verfügbaren Rücklagen unterliegt gem. § 268 Abs. 8 HGB einer Ausschüttungssperre. 2. Passivseite Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 255.645,94 (= DEM 500.000,00) und ist voll einbezahlt. Die Gewinnrücklage beträgt unverändert EUR 1.300.000,00. Im Bilanzgewinn ist der Jahresüberschuss von EUR 103.864,05 (Vorjahr Jahresfehlbetrag: EUR 780.355,30) enthalten. Die Aufgliederung und die Entwicklung der Rückstellungen sind aus dem Rückstellungenspiegel ersichtlich.
Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach der Projected Unit Credit Method (PUC). Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und ein Rechnungszinsfuß von 1,87 % (Vorjahr 2,30 %) und ein Einkommens-, Inflations- und Rententrend von jeweils 0,0 %. Die Bestimmung des Rechnungszinsfußes basiert auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen (pauschalen) Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Trendentwicklungen wurden wie im Vorjahr nicht berücksichtigt. Im Zusammenhang mit der pauschalen Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz, wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre (1,87 %) anstatt des Marktzinssatzes der vergangenen 7 Jahre (1,35 %) herangezogen. Der Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des höheren Zinssatzes beträgt EUR 18.357,00. Ein entsprechender Teil des Gewinns oder der frei verfügbaren Rücklagen ist gem. § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt. Der in der Zuführung zur Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthaltene Zinsanteil von EUR 10.494,00 (Vorjahr EUR 12.808,00) ist in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" mit ausgewiesen. In den sonstigen Rückstellungen sind Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Diese Rückstellungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre 1,20 % p.a. (Vorjahr 1,73 % p.a.) abgezinst. Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten sind aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich.
In den Verbindlichkeiten sind keine Verbindlichkeiten größeren Umfangs enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstanden sind. Die Kreditlinien von TEUR 1.825 mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte auf Immobilien Dritter und Mitverpflichtungen der Gesellschafterin besichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit Ausnahme der nicht einzeln ermittelten Verbindlichkeiten aus Leistungen weitestgehend durch im Einzelnen nicht ermittelte Eigentumsvorbehalte gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 1.508.373,21 und sind nicht abgesichert. D. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Abschlussstichtag bestanden Bürgschaftsverpflichtungen in Höhe von EUR 1,830 Mio für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und für Kreditlinien von Kreditinstituten der Gesellschafterin und in Höhe von EUR 0,185 Mio für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eines nahestehenden Unternehmens. Die Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaften ist geordnet. Die Gesellschaften verfügen über ausreichendes Eigenkapital, haben im abgelaufenen Geschäftsjahr positive Ergebnisse erzielt und sind ihren finanziellen Verpflichtungen fristgerecht und uneingeschränkt nachgekommen. Am Abschlussstichtag bestanden folgende in der Bilanz nicht ausgewiesene sonstige finanzielle Verpflichtungen von wesentlicher Bedeutung:
E. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Angabe entfällt. F. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich beschäftigt (ohne Geschäftsführer)
Geschäftsführer Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Vergütungen an Geschäftsführer Die Angabe der Höhe der Vergütungen an Geschäftsführer und ehemalige Geschäftsführer sowie deren Hinterbliebene wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer verrechnete Gesamthonorar verteilte sich wie folgt:
Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der Firma Geissel Metallwarenfabrik GmbH + Co. KG in Mühlacker (Amtsgericht Mannheim HRA 510134) einzubeziehen, sofern nicht von der größenabhängigen Befreiung gem. § 293 HGB Gebrauch gemacht wird. Vorschlag für die ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Ereignisse ein, die den Bestand oder die Fortführung der Gesellschaft gefährden könnten. G. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Mühlacker, im Juni 2022 Gez. Peter Seidel Marc Seidel Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2022 festgestellt. |
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