Kobalt Konzept GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 68118
Vorher
Kobalt Productions Film und Fernseh GmbH
Eingetragen
22.9.2004
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an anderen Gesellschaften, insbesondere solchen, die die Herstellung, Vermarktung und Verbreitung von Filmen und anderen medialen Produkten zum Gegenstand haben. Die Gesellschaft ist auch berechtigt, mediale und multimediale Produktionen selbst durchzuführen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Stefan Mathieu
seit 22.9.2004
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Beteiligungen

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kobalt Konzept GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 70.113,69 70.371,27
I. Sachanlagen 104,00 142,00
II. Finanzanlagen 70.009,69 70.229,27
B. Umlaufvermögen 1.853.693,78 1.792.066,92
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.417.751,16 1.029.783,64
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 392.046,67 290.180,00
davon gegen Gesellschafter 100.416,67 0,00
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 435.942,62 762.283,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.606,26 6.365,75
Aktiva 1.925.413,73 1.868.803,94

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 930.262,55 919.195,83
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnrücklagen 34.472,60 34.472,60
III. Bilanzgewinn 843.789,95 832.723,23
davon Gewinnvortrag 832.723,23 661.688,49
B. Rückstellungen 944.088,49 809.872,34
C. Verbindlichkeiten 51.062,69 139.735,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 51.062,69 139.735,77
Passiva 1.925.413,73 1.868.803,94

Anhang

1. Allgemeines
Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des dritten Buches des HGB aufgestellt. Die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften im zweiten Abschnitt des dritten HGB-Buches wurden berücksichtigt. Die Gesellschaft erfüllt die Merkmale von § 267a Abs. 1 HGB und nimmt die Erleichterungen für kleine Kapitalgesellschaften in Anspruch.Die Kobalt Konzept GmbH mit Sitz Berlin ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 68118.
2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des zweiten Abschnitts im dritten Buch des HGB. Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt.Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit den Anschaffungskosten unter Einbeziehung von Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert und entsprechend der betriebs­gewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Im Jahr der Anschaffung erfolgt die Abschreibung der Vermögensgegenstände pro rata temporis.
Selbstständig nutzungsfähige bewegliche Anlagegüter mit Anschaffungskosten von 250,00 EUR bis zu 800,00 EUR werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten unter 250,00 EUR werden direkt im Aufwand verrechnet. Die handelsrechtliche Abschreibung folgt der steuerrechtlich zulässigen Bewertung.
Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips.
Forderungen werden grundsätzlich zum Nominalbetrag, Fremdwährungsforderungen zum Umrechnungskurs im Zeitpunkt der Entstehung, flüssige Mittel zum Nennwert und Verbindlichkeiten zum Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung des Vorsichtsprinzips mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet.
Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank erhoben und veröffentlicht werden (§ 253 Abs. 2 HGB).
Die Pensionsrückstellungen wurden nach den Richtlinien des Bilanzrechtsmoderni-sierungs­gesetzes (BilMoG) für die deutsche Handelsbilanz gemäß § 249 (1) Satz 1 HGB i. V. m. § 253 (1) Satz 2 HGB ermittelt. Eine mögliche Verteilung des Zuführungsbetrags gemäß Art. 67 (1) EGHGB wurde dabei nicht berücksichtigt. Als Rechnungsgrundlage dienten die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln mit einem Rechnungszinsfuß von 1,78 % p.a.
Der Rechnungszinsfuss stellt den Abzinsungszinssatz gemäß Rückstellungsab­zinsungsverordnung (RückAbszinsV) für Dezember 2021 bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren dar, basierend auf einem Jahresdurchschnitt von 10 Jahren.
Die Pensionsrückstellungen wurden nach der projected unit credit method (PUC-Methode) i. S. d. AIS 19 ermittelt.
Als rechnungsmäßige Altersgrenze wurde jeweils das vertraglich zugesagte Pensionsalter angesetzt. In der Versorgungszusage wurde ein fester Rententrend von 2 % vereinbart. Ein Gehaltstrend wurde mit 2 % p. a. berücksichtigt. Fluktuation wurde nicht berücksichtigt.
Die Pensionsrückstellungen (Erfüllungsbetrag der Pensionsverbindlichkeit nach dem BilMoG 2.322.091,00 EUR) wurden unter Verrechnung der zur Sicherung der Pensionsansprüche verpfändeten Wertpapierdepots (Zeitwert 923.188,80 EUR) und der Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen (Zeitwert 479.603,71 EUR) als Nettowert gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB ausgewiesen (919.298,49 EUR). Die Anschaffungskosten für die verrechneten Vermögensgegenstände betragen 1.035.999,71 EUR. Damit ergibt sich für das Eigenkapital ein Sperrbetrag gem. § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von 366.792,00 EUR, der nicht für Ausschüttungszwecke zur Verfügung steht. Daneben besteht ein ausschüttungsgesperrter Betrag von 157.121,00 EUR nach § 253 Abs. 6 HGB (Unterschiedsbetrag bei einer Rückstellungs­berechnung unter Verwendung eines Rechnungszinsfußes von 1,44 % bei einem siebenjährigen Jahresdurchschnitt). Insgesamt ergibt sich eine Ausschüttungssperre für frei verfügbare Rücklagen einschließlich des Bilanzgewinns von 523.913,00 EUR.
Der Zeitwert der Wertpapierdepots wurde aus Börsenpreisen abgeleitet. Es wird davon ausgegangen, dass es sich dabei um einen ausreichend aktiven Markt handelt.
Die Zuführungen zum Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen betragen 53.568,00 EUR (Personalanteil 11.146,62 EUR und Zinsanteil 42.421,38 EUR). Es wurden Aufwendungen aus der Zeitwertbilanzierung der Sicherungsdepots in Höhe von 135.268,00 EUR verrechnet (ausgewiesen unter dem Posten "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens").
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von 832.723,23 EUR enthalten.
3. Sonstige Angaben
Im Berichtsjahr war durchschnittlich kein Mitarbeiter (mehr) beschäftigt.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Abs. 1 Nr. 3a HGB ergeben sich aus dem Mietverhältnis für Geschäftsräume. Die jährliche Miete beträgt 4 TEUR.
Die Geschäftsführung oblag Frau Katharina von Habsburg-Lothringen-Kyburg und Herrn Stefan Mathieu. Sie haben Alleinvertretungsbefugnis.
Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 843.789,95 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, 22. Dezember 2023

gez. Katharina von Habsburg-Lothringen-Kyburg

gez. Stefan Mathieu, Kobalt Konzept GmbH

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 27.12.2023 festgestellt.

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