Stammdaten

Register
Amtsgericht Limburg a. d. Lahn HRB 4742
Eingetragen
25.1.2010
Branche
Herstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit industriellen Textil-, Näh- und Strickmaschinen
Gegenstand
der Im- und Export von Lagern und elektromechanischen Produkten, Fahrzeugteilen, Gummiprodukten und Lagerkomponenten; der Export von Maschinen; Ingenieurleistungen und technischer Service.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Xiaodong Chen
seit 28.7.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
C&U Company LimitedCHN
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

C&U Company Limited
China
200.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

C & U Europe GmbH

Limburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der C & U Europe GmbH, Limburg

I. Geschäftsmodell der C & U Europe GmbH

Die Gesellschaft erzielt ihre Umsätze im Wesentlichen mit dem Vertrieb von Wälzlagern im europäischen In- und Ausland.

Die C & U Europe GmbH berät, qualifiziert und beliefert europäische Kunden im Bereich von Wälzlageranwendungen.

Die C & U Europe GmbH erhält ihre Produkte ausschließlich von verbundenen Unternehmen der C & U Group in China, bevorratet Waren in einem europäischen Warenlager und liefert auf Bestellung an die Kunden aus.

Die technische Beratung (Zeichnungen, Berechnungen) und Qualifizierung (Erprobung, Freigabe) ist abhängig von Kunden bzw. der Applikation verschieden zeitintensiv. Die übliche Zeitspanne vom Erstkontakt bis zur Belieferung beträgt zwei bis drei Jahre.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Lage in der Bundesrepublik Deutschland und Europa hat sich im Berichtszeitraum nach drei von Krisen geprägten Jahren nicht erholt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 % gesunken.1

Der deutschen Wirtschaft ist es im Jahr 2023 gelungen, den Ausfall russischer Energielieferungen zu kompensieren und Energiebedarfe - wenn möglich - zu reduzieren. Nie zuvor in der deutschen Nachkriegsgeschichte hat das Land seine Energieversorgung in so kurzer Zeit in solch einem Umfang neu organisieren müssen. Nachdem Deutschland im Jahr 2022 die unmittelbaren ökonomischen Folgen der Corona-Pandemie weitgehend überwunden hatte, ist es im Laufe des vergangenen Jahres gelungen, Versorgungsengpässe zu vermeiden und auf rückläufige Energiepreise hinzuwirken.1

Die Bundesregierung geht davon aus, dass sich die deutsche Wirtschaft im Jahresverlauf 2024 langsam erholt und an Dynamik gewinnt. Für das gesamte Jahr 2024 wird mit einem Anstieg des BIP um 0,2 % im Vergleich zum Jahr 2023 gerechnet. Die Inflation ist im Jahresverlauf 2023 deutlich zurückgegangen und lag im Januar 2024 bei 2,9 %.2

Unser Kernsegment, die Automobilindustrie, hat sich im Jahr 2023 erholt. Nach einem herausfordernden Jahr 2022, das durch einen signifikanten Rückgang bei den Neuzulassungen charakterisiert war, zeigte 2023 eine deutliche Verbesserung. Im Gesamtjahr 2023 wurden in der Europäischen Union etwa 10,5 Millionen PKWs zugelassen, was einem Anstieg von 13,9 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.3

Innerhalb der EU haben sich die Automärkte unterschiedlich entwickelt. Italien, Spanien und Frankreich verzeichneten zweistellige Zuwächse, wobei Italien mit einem Wachstum von 18,9 % an der Spitze stand. Deutschland verzeichnete im Vorjahresvergleich einen Anstieg bei den Neuzulassungen von 7,3 %, was mit einem Rückgang der Absatzzahlen von E-Autos seit Dezember 2023 begründet wird. Der europäische PKW-Markt liegt im Jahr 2023 jedoch weiterhin ein Fünftel unter den Neuzulassungen des Vor-Corona-Niveaus von 2019.3

1 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2024/02/20240221-jahreswirtschaftsbericht-2024.html

2 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/03/04-jahresprojektion-der-bundesregierung.html

3 https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240118_PM_Internationale-Pkw-Märkte-im-Jahr-2023-mit-kräftigem-Wachstum, Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA), Berlin

2. Geschäftsverlauf und Lage

2.1. Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Als maßgebliche Leistungsindikatoren hat die Geschäftsführung Umsatzerlöse und Jahresergebnis identifiziert.

Trotz unserer starken Abhängigkeit (70 %) vom Automobilbau, sind im Berichtsjahr die Umsatzerlöse auf TEUR 39.455 (2022: TEUR 32.404) gestiegen. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von TEUR 7.051 (+22 %). Der Anstieg konnte hauptsächlich durch Neuanläufe, also Neukunden und Neuprojekte bei bestehenden Kunden, sowie durch ein starkes Industriesegment erzielt werden.

Im Berichtsjahr war die Geschäftsentwicklung aus Sicht der Geschäftsführung nicht zufriedenstellend. Insgesamt lagen die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023, bedingt durch Projektverschiebungen und teils nicht realisierte Projekte, deutlich unterhalb des geplanten Niveaus.

2.2. Vermögenslage

Die Darstellung der Vermögens- und Kapitalstruktur ergibt sich aus der folgenden Übersicht und den aufgeführten Kennzahlen:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Vermögen
Langfristig gebundenes Vermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen 31 0 42 0
Kurzfristig gebundenes Vermögen
Vorräte 13.059 50 13.863 55
Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten - Restlaufzeit weniger als ein Jahr 10.785 42 9.013 35
Guthaben bei Kreditinstituten 2.022 8 2.485 10
25.866 100 25.361 100
Vermögen insgesamt 25.897 100 25.403 100
31.12.2023 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Finanzierungsmittel
Eigenkapital -6.189 -24 -4.396 -17
Kurzfristige Fremdmittel/Verpflichtungen 32.086 124 29.799 117
Finanzierungsmittel insgesamt 25.897 100 25.403 100

Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.092 erhöht. Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 804 gesunken.

Die kurzfristigen Fremdmittel bestehen im Wesentlichen mit TEUR 30.745 (im Vorjahr TEUR 28.657) aus den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber einem verbundenen Unternehmen. Weiterhin sind in den sonstigen Rückstellungen ausgewiesene kurzfristige Verpflichtungen in Höhe von TEUR 566 (im Vorjahr TEUR 675) enthalten.

Das verbundenen Unternehmen C & U Group Shanghai Bearing Co. Ltd. (China) hat Rangrücktrittsvereinbarung vom 20. Januar 2024 erklärt, dass sie mit ihren Forderungen in Höhe von TEUR 30.745 zum Bilanzstichtag gemäß § 19 Abs. 2 Satz 2 InsO hinter sämtliche Forderungen anderer bestehenden und zukünftigen Gläubiger zurücktreten. Die Rückführung der Forderungen kann nur aus künftigen Jahresüberschüssen, aus einem Liquiditätsüberschuss oder aus sonstigem freiem Vermögen verlangt werden. Sie hat zu unterbleiben, wenn und/oder soweit hierdurch eine Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft im insolvenzrechtlichen Sinne entsteht oder zu entstehen droht.

Ergänzend wird auf die Darstellung unter Abschnitt 2. im Anhang verwiesen.

2.3. Finanzlage Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Periodenergebnis -1.792.904,01 -1.077.563,18
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 19.852,71 21.714,66
-/+ Abnahme/Zunahme der Rückstellungen -109.017,92 299.982,11
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte 804.454,43 -4.613.673,02
-/+ Zunahme/Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -4.110.696,03 -257.395,45
-/+ Zunahme/Abnahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 2.315.655,77 -1.607.932,76
-/+ Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 78.419,56 115.462,20
-/+ Abnahme/Zunahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 2.340.869,27 7.854.819,93
-/+ Gewinn/Versust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0,00 0,00
-/+ Korrektur um nicht zahlungswirksame Vorgänge -472,00 472,00
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -453.838,22 735.886,49
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0,00 0,00
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -8.922,42 -3.671,66
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -8.922,42 -3.671,66
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 0,00 0,00
+ Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten 0,00 0,00
- Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten 0,00 0,00
- Gezahlte Zinsen 0,00 0,00
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0,00 0,00
Zahlungswirksame Veränderungendes Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) -462.760,64 732.214,83
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.484.783,43 1.752.568,60
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.022.022,79 2.484.783,43

III. Chancen und Risiken

Als junger Anbieter (gegründet 2011) ist C & U im europäischen Markt in erster Linie auf Zuwächse bei Neu-Geschäft ausgerichtet. Als Risiko ist der verschärfte Wettbewerb durch neue Anbieter aus Südkorea und China zu sehen. Hersteller aus Indien drängen ebenfalls zunehmend in den europäischen Markt. Daneben gibt es auch etablierte Wettbewerber aus Japan und Europa.

Die deutsche und europäische Automobilindustrie befindet sich in einem längerfristigen Strukturwandel. Der Trend zur Elektrifizierung der Antriebe, die zunehmende Einführung autonomer Fahrfunktionen und das Aufkommen neuer Mobilitätsdienstleistungen verändern die Anforderungen an Zulieferer und Automobilhersteller zum Teil tiefgreifend.

Die Neuausrichtung auf E-Antrieb stellt eine große Möglichkeit zur Akquirierung neuer Kunden dar, da in diesem Segment noch keine bestehenden Altverträge vorhanden sind.

Im Jahr 2023 haben wir massiv in die neuen Geschäftsbereiche

- Industrial Drives

- E-Powertrain

- Automation

- Wind

- Railway

investiert und bereits einen größeren Auftragseingang verbucht.

In kommerzieller Hinsicht ist ein Trend zu erkennen, dass Kunden Druck durch Vorab-Zahlungen und Umsatzboni ausüben, welche den Cashflow und das Ergebnis belasten. Dies ist zur Gewinnung von Neugeschäften für die Zukunft unumgänglich.

Aufgrund der Größe der Gesellschaft erfolgt das Finanzmanagement durch die Geschäftsführung. Zur Sicherung des Vorratsbestandes sind erhebliche Sicherungsmaßnahmen und interne Kontrollen auch der Mitarbeiter implementiert. Dieser wird in dem Volume Planing System festgehalten und stetig aktualisiert. Dafür werden der aktuelle Auftragsbestand und die aktuellen Bestellungen überprüft. Im Anschluss werden dann, je nach Bedarf, neue Bestellungen durchgeführt bzw. aktuelle Bestellungen storniert.

Hinsichtlich der bilanziellen Überschuldung wird auf die Darstellung unter Abschnitt 2. Im Anhang verwiesen.

Den Bestand der Gesellschaft gefährdende Risiken werden von der Geschäftsführung nicht gesehen.

IV. Prognosebericht

Die Geschäftsführung geht von leicht steigenden Rohstoffpreisen aus, die sich in höheren Einkaufspreisen widerspiegeln.

Bei der PKW-Inlandsproduktion gehen die Branchenverbände von einer Seitwärtsbewegung im Jahr 2024 aus. Für die Märkte in Europa wird ein Wachstum von 4 % prognostiziert.4

Das teilweise Weiterreichen der Materialpreis- und Währungsschwankungen an unsere Kunden soll zukünftig eine Verbesserung des Ergebnisses ermöglichen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird unter Berücksichtigung weiterhin bestehender krisen- und kriegsbedingter Unsicherheiten mit einem Umsatz in Höhe von rund TEUR 51.200 und einem leicht positiven Jahresergebnis geplant.

4 https://www.vda.de/de/presse/Pressemeldungen/2024/240130_PM_VDA-Präsidentin-Hildegard-Müller-fordert-Paradigmenwechsel, Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA), Berlin

 

Limburg, 26. April 2024

gez. Xiaodong Chen, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der C & U Europe GmbH, Limburg

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 30.670,71 41.601,00
Sachanlagen 30.670,71 41.601,00
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.117,00 41.601,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.553,71 0,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 25.848.315,29 25.339.590,47
I. Vorräte 13.059.085,93 13.863.540,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 10.767.206,57 8.991.266,68
- davon gegen verbundene Unternehmen: EUR 296.699,24 (i. V. EUR 184.233,60)
III. Guthaben bei Kreditinstituten 2.022.022,79 2.484.783,43
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 17.643,08 21.726,68
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 6.189.069,57 4.396.165,56
32.085.698,65 29.799.083,71

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
II. Kapitalrücklage 2.217.085,41 2.217.085,41
III. Verlustvortrag -6.813.250,97 -5.735.687,79
IV. Jahresfehlbetrag -1.792.904,01 -1.077.563,18
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 6.189.069,57 4.396.165,56
B. RÜCKSTELLUNGEN 565.700,00 674.717,92
C. VERBINDLICHKEITEN 31.519.186,15 29.120.115,79
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 30.854.020,18 (i. V. EUR 28.657.262,22)
- davon aus Steuern: EUR 52.071,71 (i. V. EUR 52.708,06)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 77.096,69 (i. V. EUR 19.801,81)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 812,50 4.250,00
32.085.698,65 29.799.083,71

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

der C & U Europe GmbH, Limburg

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 4.942.024,94 4.404.505,86
2. Personalaufwand 4.030.531,07 3.317.999,48
a) Löhne und Gehälter 3.247.797,52 2.719.238,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 782.733,55 598.761,04
- davon für Altersversorgung: EUR 128.605,47 (i. V. EUR 122.768,78)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 19.852,71 21.714,66
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.670.394,82 2.126.335,96
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 177.042,21 (i. V. EUR 164.528,35)
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.783,28 13.597,27
6. Ergebnis nach Steuern -1.786.536,94 -1.075.141,51
7. Sonstige Steuern 6.367,07 2.421,67
8. Jahresfehlbetrag -1.792.904,01 -1.077.563,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der C & U Europe GmbH, Limburg

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft ist unter der Firma C & U Europe GmbH in das Handelsregister des Amtsgerichts Limburg unter HRB 4742 eingetragen. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Limburg.

Die C & U Europe GmbH ist eine 100 % Tochter der C & U Company limited, Wenzhou (China).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Gliederungsschemata gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB bzw. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Jahresabschluss der C & U Europe GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde auf den Grundlagen der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches erstellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gesellschaft ist in Höhe von TEUR 6.189 bilanziell überschuldet. Mit Rangrücktrittsvereinbarung vom 20. Januar 2024 hat das verbundene Unternehmen C & U Group Shanghai Bearing Co. Ltd., Shanghai (China), erklärt, dass sie mit ihren Forderungen gemäß § 19 Abs. 2 Satz 2 InsO hinter sämtliche Forderungen anderer bestehenden und zukünftigen Gläubiger zurücktritt. Die Rückführung der Forderungen kann nur aus künftigen Jahresüberschüssen, aus einem Liquiditätsüberschuss oder aus sonstigem freien Vermögen verlangt werden. Sie hat zu unterbleiben, wenn und/soweit hierdurch eine Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit der Gesellschaft im insolvenzrechtlichen Sinne entsteht oder zu entstehen droht. Nach der vorliegenden Planung erfolgt die Finanzierung der Gesellschaft seit 2022 im Wesentlichen durch den Gesellschafter und durch mit dem Gesellschafter verbundene Unternehmen.

Es liegen keine Erkenntnisse für Gegebenheiten vor, die ein Abweichen von der Annahme über die Fortführung der Gesellschaft erscheinen lassen. Bei der Bewertung für Zwecke des handelsrechtlichen Jahresabschlusses wurde deshalb von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-Concern-Prämisse) ausgegangen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die linearen Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Zugänge des Geschäftsjahres wurden nach der linearen Methode abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen zwischen drei und 13 Jahren. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden analog § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe im Jahr des Zugangs abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel sind mit dem Nennbetrag bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung dieses Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert.

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten.

3. Angaben zur Bilanz

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Umsatzsteuererstattungsansprüche.

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Zahlungen für Versicherungen, die das Kalenderjahr 2024 betreffen.

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB. Die Bilanz wurde ohne Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4. Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

5. Personal

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 neben dem Geschäftsführer durchschnittlich 31 Arbeitnehmer.

6. Geschäftsführung

Im Berichtsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Xiadong Chen (Kaufmann), Limburg.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 304 aus bis zu 43 Monaten laufenden Mietverträgen und in Höhe von TEUR 255 aus bis zu 38 Monaten laufenden Leasingverträgen. Die gesamten finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 559 haben in Höhe von TEUR 233 eine Fälligkeit von bis zu einem Jahr. Weiterhin besteht zum Bilanzstichtag ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 5.701.

 

Limburg, 26. April 2024

gez. Xiaodong Chen, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

der C & U Europe GmbH, Limburg

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 250.834,85 4.368,71 0,00 255.203,56
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 4.553,71 0,00 4.553,71
250.834,85 8.922,42 0,00 259.757,27
Kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 209.233,85 19.852,71 0,00 229.086,56
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
209.233,85 19.852,71 0,00 229.086,56
Buchwerte
Stand am 31.12.2023
EUR
Stand am 31.12.2022
EUR
Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 26.117,00 41.601,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.553,71 0,00
30.670,71 41.601,00

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die C & U Europe GmbH, Limburg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der C & U Europe GmbH, Limburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der C & U Europe GmbH, Limburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, 26. April 2024

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Uwe Harr, Wirtschaftsprüfer

gez. Markus Schneider, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss und der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 wurden in der Gesellschafterversammlung am 27. Dezember 2024 festgestellt und genehmigt.

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