Stammdaten

Register
Amtsgericht Straubing HRB 9069
Vorher
CB Credit - Bank Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
30.11.1971
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsInstitute für Factoring-GeschäfteKreditinstitute mit Sonderaufgaben
Gegenstand
a) die Gewährung von Gelddarlehen und Akzeptkrediten (Kreditgeschäft) nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 KWG b) der Ankauf von Wechseln und Schecks (Diskontgeschäft) nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 3 KWG c) die Übernahme von Bürgschaften, Garantien und sonstigen Gewährleistungen für andere (Garantiegeschäft) nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 8 KWG d) der laufende Ankauf von Forderungen auf der Grundlage von Rahmenverträgen mit oder ohne Rückgriff (Factoring) nach § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG, e) die Annahme fremder Gelder als Einlagen oder anderer unbedingt rückzahlbarer Gelder des Publikums, sofern der Rückzahlungsanspruch nicht in Inhaberoder Orderschuldverschreibungen verbrieft wird, ohne Rücksicht darauf, ob Zinsen vergütet werden (Einlagengeschäft) nach § 1 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 KWG, f) die Durchführung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und des Abrechnungsverkehrs (Girogeschäft).

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Christian Hartl
seit 24.5.2024
Prokura
Bernd Hackl
seit 3.12.2018
Geschäftsführer
Stefan Vogl
seit 21.11.2017
Prokura
Andreas Stegbauer
seit 8.7.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
SR BankbeteiligungsGmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CB Bank GmbH

Straubing

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Jahresbilanz zum 31.12.2023

der CB Bank GmbH, Straubing

Aktivseite

Vorjahr
1. Barreserve Euro Euro Euro TEuro
a) Kassenbestand 1.062,21 1
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 15.898.296,86 12.798
darunter:
bei der Deutschen Bundesbank 15.898.296,86 (12.798)
c) Guthaben bei Postgiroämtern 0,00 15.899.359,07 0
2. Schuldtitel öffentlicher Stellen und Wechsel, die zur Refinanzierung bei Zentralnotenbanken zugelassen sind
a) Schatzwechsel und unverzinsliche Schatzanweisungen sowie ähnliche Schuldtitel öffentlicher Stellen 0,00 0
darunter:
bei der Deutschen Bundesbank refinanzierbar 0,00 (0)
b) Wechsel 0,00 0,00 0
3. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 11.105.696,43 6.142
b) andere Forderungen 0,00 11.105.696,43 0
4. Forderungen an Kunden 389.044.514,60 348.593
darunter:
durch Grundpfandrechte gesichert 0,00 (0)
Kommunalkredite 0,00 (0)
5. Schuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
a) Geldmarktpapiere
aa) von öffentlichen Emittenten 0,00 0
darunter: beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
ab) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0
darunter:
beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
b) Anleihen und Schuldverschreibungen ba) von öffentlichen Emittenten 0,00 0,00 0
darunter:
beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
bb) von anderen Emittenten 0,00 0,00 0
darunter:
beleihbar bei der Deutschen Bundesbank 0,00 (0)
c) eigene Schuldverschreibungen 0,00 0,00 0
Nennbetrag 0,00 (0)
6. Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 0,00 0
6a. Handelsbestand 0,00 0
7. Beteiligungen 50,00 0
darunter:
an Kreditinstituten 0,00 (0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
an Wertpapierinstituten 0,00 (0)
8. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0
darunter:
an Kreditinstituten 0,00 (0)
an Finanzdienstleistungsinstituten 0,00 (0)
an Wertpapierinstituten 0,00 (0)
9. Treuhandvermögen 0,00 0
darunter:
Treuhandkredite 0,00 (0)
10. Ausgleichsforderungen gegen die öffentliche Hand einschließlich Schuldverschreibungen aus deren Umtausch 0,00 0
11. Immaterielle Anlagewerte a) selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0
b) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 172.646,00 224
c) Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0
d) geleistete Anzahlungen 302.581,30 475.227,30 260
12. Sachanlagen 557.857,07 670
13. Eingefordertes, noch nicht eingezahltes Kapital 0,00 0
14. Sonstige Vermögensgegenstände 32.870,03 3
15. Rechnungsabgrenzungsposten 181.788,53 121
16. Aktive latente Steuern 0,00 0
17. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0
18. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0
Summe der Aktiva 417.297.363,03 368.812

Passivseite

Vorjahr
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Euro Euro Euro TEuro
a) täglich fällig 0,00 0
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 328.418.217,62 328.418.217,62 292.983
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 0,00 0
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monaten 0,00 0,00 0
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 8.529.251,47 8.160
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 0,00 8.529.251,47 8.529.251,47 0
3. Verbriefte Verbindlichkeiten
a) begebene Schuldverschreibungen 0,00 0
b) andere verbriefte Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0
darunter:
Geldmarktpapiere 0,00 (0)
eingene Akzepte und Solawechsel im Umlauf 0,00 (0)
3a. Handelsbestand 0,00 0
4. Treuhandverbindlichkeiten 0,00 0
darunter:
Treuhandkredite 0,00 (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 9.647.968,16 7.496
6. Rechnungsabgrenzungsposten 18.618.891,61 11.267
6a. Passive latente Steuern 0,00 0
7. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.841.917,00 2.859
b) Steuerrückstellungen 0,00 0
c) andere Rückstellungen 1.295.207,08 4.137.124,08 1.142
8. (weggefallen) 0,00 0
9. Nachrangige Verbindlichkeiten 5.452.230,14 5.411
10. Genussrechtskapital 0,00 0
darunter:
vor Ablauf von zwei Jahren fällig 0,00 (0)
11. Fonds für allgemeine Bankrisiken 800.000,00 800
darunter:
Sonderposten n. § 340 e Abs. 4 HGB 0,00 (0)
12. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital 0,00 0
Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen 0,00 25.000,00 0
b) Kapitalrücklage 36.442.751,30 33.443
c) Gewinnrücklagen
ca) gesetzliche Rücklage 0,00 0
cb) Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0
cc) satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0
cd) andere Gewinnrücklagen 5.225.928,65 5.225.928,65 41.693.679,95 5.226
d) Bilanzgewinn/[Bilanzverlust] 0,00 0,00 0
Summe der Passiva 417.297.363,03 368.812
Vorjahr
1. Eventualverbindlichkeiten Euro Euro TEuro
a) Eventualverbindlichkeiten aus weitergegebenen abgerechneten Wechseln 0,00 0
b) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen 0,00 0
c) Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0
2. Andere Verpflichtungen
a) Rücknahmeverpflichtungen aus unechten Pensionsgeschäften 0,00 0
b) Platzierungs- und Übernahmeverpflichtungen 0,00 0
c) Unwiderrufliche Kreditzusagen 0,00 0,00 0
darunter:
Lieferverpflichtungen aus zinsbezogenen Termingeschäften 0,00 (0)

 

Straubing, 18.04.2024

CB Bank GmbH

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Vorjahr
1. Zinserträge aus Euro Euro Euro TEuro
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 25.497.469,90 16.635
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00 25.497.469,90 0
2. Zinsaufwendungen 5.868.578,91 19.628.890,99 1.293
3. Laufende Erträge aus
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 0,00 0
b) Beteiligungen 0,00 0
c) Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0
4. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0
5. Provisionserträge 661.876,24 518
6. Provisionsaufwendungen -717.865,38 -55.989,14 687
7. Nettoertrag oder Nettoaufwand des Handelsbestands 0,00 0
darunter:
Zuführung/Auflösung Sonderposten gem. § 340e Abs. 4 0,00
8. Sonstige betriebliche Erträge 410.861,66 363
darunter: aus der Währungsumrechnung 0,00 (0)
darunter: aus der Abzinsung 23.057,00 (2)
9. (weggefallen) 0,00 0
10. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter 5.272.483,36 4.310
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.156.844,03 6.429.327,39 947
darunter:
für Altersversorgung b) andere Verwaltungsaufwendungen 221.050,18 2.258.037,92 8.687.365,31 (174) 1.737
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 285.018,61 267
12. Sonstige betriebliche Aufwendungen 78.808,54 87
darunter: aus der Währungsumrechnung 0,00 (0)
darunter: aus der Aufzinsung 49.815,00 (53)
13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -1.464.977,16 875
14. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft -1.464.977,16 0
15. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere 0,00 0
16. Erträge aus Zuschreibungen zu Beteiligungen, Anteilen an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelten Wertpapieren 0,00 0,00 0
17. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0
18. (weggefallen) 0,00 0
19. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 9.467.593,89 7.313
20. Außerordentliche Erträge 0,00 0
21. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0
22. Außerordentliches Ergebnis 0,00 0
23. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0
darunter:
Aufwand/Ertrag aus latenten Steuern 0,00 (0)
24. Sonstige Steuern, soweit nicht unter Posten 12 ausgewiesen 9.616,17 9.616,17 9
24a. Zuführung/[Auflösung] Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 0
25. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 0
26. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 9.457.977,72 7.304
27. Jahresüberschuss 0,00 0
28. Gewinnvortrag/[Verlustvertrag] aus dem Vorjahr 0,00 0
0,00 0
29. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 0
0,00 0
30. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0
b) aus der Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0
c) aus satzungsmäßigen Rücklagen 0,00 0
d) aus anderen Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0
0,00 0
31. Entnahmen aus Genussrechtskapital 0,00 0
0,00 0
32. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0
b) in die Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0
c) in satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0
d) in andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0
0,00 0
33. Wiederauffüllung des Genussrechtskapitals 0,00 0
34. Bilanzgewinn 0,00 0

 

Straubing, 18.04.2024

CB Bank GmbH

Anhang per 31.12.2023

A. Allgemeine Angaben

Die CB Bank GmbH ist eine im Handelsregister Abteilung B unter der Nummer 9069 beim Amtsgericht Straubing eingetragene Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Sie hat ihren Sitz in Straubing.

Der Jahresabschluss wurde nach den für Kreditinstitute geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Gesetzes betreffend Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung richtet sich nach den vorgeschriebenen Formblättern.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden entspricht den allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 ff. HGB unter Berücksichtigung der für Kreditinstitute geltenden Sonderregelungen (§§ 340 ff. HGB).

Die einzelnen Vermögensgegenstände wurden vorsichtig bewertet.

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Einzelnen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt; sofern von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres abgewichen wurde, wird dies am Ende des Abschnitts B. unter "Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" dargestellt.

Barreserve

Die auf EUR lautende Barreserve wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Forderungen an Kreditinstitute und Kunden

Die Forderungen an Kreditinstitute wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die Forderungen an Kunden wurden mit dem Nennwert angesetzt, wobei der Unterschiedsbetrag zwischen dem höheren Nennwert und dem niedrigeren Auszahlungsbetrag im passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten ist. Der Unterschiedsbetrag wird über die Laufzeit zinsanteilig aufgelöst. Anteilige Zinsen, deren Fälligkeit nach dem Bilanzstichtag liegt, die aber am Bilanzstichtag bereits den Charakter von bankgeschäftlichen Forderungen oder Verbindlichkeiten haben, sind dem zugehörigen Aktiv- oder Passivposten der Bilanz zugeordnet.

Für vorhersehbare, noch nicht individuell konkretisierte Adressenausfallrisiken im Kreditgeschäft bestehen Pauschalwertberichtigungen gemäß IDW RS BFA 7. Für alle nicht akut ausfallgefährdeten Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden sowie die anderen Verpflichtungen (widerrufliche Kreditzusagen) wurden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Die ermittelten Teilbeträge für die Pauschalwertberichtigung werden von den Aktivposten Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden abgesetzt. Die Teilbeträge für das außerbilanzielle Geschäft werden unter den anderen Rückstellungen passiviert.

Die Pauschalwertberichtigungen wurde in Höhe des als Steuerungsgröße im Rahmen des internen Risikomanagements ermittelten erwarteten Verlusts über einen Betrachtungszeitraum von zwölf Monaten ohne eine Anrechnung von Bonitätsprämien in einer vereinfachten Methodik berücksichtigt. Der erwartete Verlust wird auf Basis der Risikoparameter aus dem internen Risikomodell geschätzt.

Zusätzlich bestehen zur Sicherung gegen die besonderen Risiken des Geschäftszweigs ein Sonderposten für allgemeine Bankrisiken gemäß § 340g HGB.

Beteiligungen

Die Bewertung der Geschäftsguthaben bei Genossenschaften erfolgte nach dem strengen Niederstwertprinzip zu den Anschaffungskosten.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Bewertung der immateriellen Anlagewerte und Sachanlagen erfolgte zu den Anschaffungskosten/Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer entsprechenden Abschreibungssätze zugrunde, die sich grundsätzlich an der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabelle orientieren. Soweit hierbei Bandbreiten bestehen, wählen wir in der Regel die kürzest zulässige Nutzungsdauer.

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen wurden im Anschaffungsjahr bei linearer Abschreibung pro rata temporis abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250 wurden als andere Verwaltungsaufwendungen erfasst. Sie wurden in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um den darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut über EUR 250, aber nicht über EUR 800 lagen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert oder zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert bewertet.

Weiter sind in den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten Zinserträge in Höhe von EUR 90.315 enthalten.

Latente Steuern

Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung errechnet sich ein aktiver Überhang von latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt wurde.

Passive Steuerlatenzen bestehen nicht. Aktive Steuerlatenzen bestehen überwiegend in der Position Rückstellungen. Eine Bilanzierung der latenten Steuern erfolgt ausschließlich auf Ebene des Organträgers.

Verbindlichkeiten

Die Passivierung der Verbindlichkeiten erfolgte zum jeweiligen Erfüllungsbetrag.

Rückstellungen

Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem Rechnungszins der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) abgezinst.

Die Rückstellungen für laufende Rentenverpflichtungen wurden nach dem Barwertverfahren berechnet und unterliegen versicherungsmathematischen Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck). Als Rententrend wurde 2,00 % angenommen. Der Zinssatz wurde unter Inanspruchnahme der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre auf Basis der Prognose des Zinssatzes per Oktober 2023 mit 1,83 % (im Vorjahr 1,80 %) festgelegt. Im Vergleich zu einer Abzinsung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechend durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von EUR 23.214.

Den Rückstellungen für Krankenzusatzversicherungen liegen versicherungsmathematische Berechnungen auf Basis der "Richttafeln 2018 G" (Prof. Dr. Klaus Heubeck) zugrunde. Die Verpflichtungen aus Anwartschaften werden mittels Anwartschaftsbarwertverfahren angesetzt. Als Beitragsanpassungstrend wurden 2,00 % angenommen. Die Abzinsung erfolgte unter Annahme einer Restlaufzeit von 15 Jahren (Vereinfachungsregel) mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre auf Basis des Zinssatzes der Heubeck-Zins-Prognose für Dezember 2023 mit 1,75 %.

Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre in Höhe von 1,72 % (Stand: 30.11.2023) abgezinst.

Erfolgswirkungen aus einer Änderung des Diskontierungssatzes im Zusammenhang mit den Rückstellungen für Krankenzusatzversicherungen und Pensionsrückstellungen werden im sonstigen betrieblichen Ergebnis gezeigt.

Im Übrigen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten Rückstellungen in angemessener Höhe gebildet.

Verlustfreie Bewertung der zinsbezogenen Geschäfte des Bankbuchs

Die zinsbezogenen Finanzinstrumente des Bankbuchs werden im Rahmen einer Gesamtbetrachtung aller Geschäfte nach Maßgabe von IDW RS BFA 3 verlustfrei bewertet. Hierzu werden die zinsinduzierten Barwerte den Buchwerten gegenübergestellt. Der sich daraus ergebene positive Differenzbetrag wird anschließend um den Barwert der direkt aus den Zinsprodukten des Bankbuchs resultierenden Gebühren- und Provisionsaufwendungen verringert und um den Risikobarwert im Kundenkreditgeschäft und den Bestandsverwaltungskostenbarwert vermindert.

Bei den zurechenbaren Gebühren- und Provisionsaufwendungen werden im Wesentlichen Auskunftsgebühren und Vermittlungsprovisionen berücksichtigt. Gemäß einer internen Erhebung bzw. Schätzung wird der Anteil der Verwaltungskosten für die Bestandsführung der zinsbezogenen Geschäfte werden an den gesamten Verwaltungsaufwendungen ermittelt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt. Bei der Bemessung der voraussichtlich noch anfallenden Verwaltungskosten für die Bestandsführung der zinsbezogenen Geschäfte werden Overheadkosten anteilig berücksichtigt.

Zinserträge/Zinsaufwendungen

Negative Zinsen aus Aktivgeschäften werden im Zinsertrag erfasst (Reduktion des Zinsertrags). Negative Zinsen aus Passivgeschäften werden im Zinsaufwand erfasst (Reduktion des Zinsaufwands).

C. Entwicklung des Anlagevermögens 2023

(volle EUR)

Anschaffungs-/ Herstellungskosten 01.01. Zugänge Umbuchungen (+/-) a) Abgänge b) Zuschüsse Anschaffungs- /Herstellungskosten am Bilanzstichtag
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Anlagewerte 1.192.260 69.039 - a) 6.140 1.255.159
Sachanlagen:
a) Grundstücke und Gebäude 2.651.092 - - - 2.651.092
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 965.231 94.909 a) 43.115 1.017.025
a 4.808.583 163.948 - a) 49.255 4.923.276
Buchwerte am Bilanzstichtag Buchwerte Vorjahr
EUR EUR
Immaterielle Anlagewerte 475.227 484.476
Sachanlagen:
a) Grundstücke und Gebäude 280.024 376.011
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 277.833 293.835
a 1.033.084 1.154.322
Abschreibungen (kumuliert) 01.01. Änderung der kumulierten Abschreibungen aufgrund Zugänge (ohne Abschreibung Geschäftsjahr) (+) Änderung der Kumulierten Abschreibung aufgrund Abgängen (-) Änderung der Kumulierten Abschreibungen aufgrund Umbuchungen (+/-)
EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Anlagewerte 707.784 - 6.140
Sachanlagen: a) Grundstücke und Gebäude 2.275.081 - - -
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 671.396 - 42.949 -
3.654.261 - 49.089 -
Abschreibungen Geschäftsjahr Zuschreibungen Abschreibungen (kumuliert) am Bilanzstichtag
EUR EUR EUR
Immaterielle Anlagewerte 78.288 - 779.932
Sachanlagen: a) Grundstücke und Gebäude 95.987 - 2.371.068
b) Betriebs- und Geschäftsausstattung 110.744 - 739.191
285.019 - 3.890.191
Anschaffungs- Kosten 01.01. Veränderungen (saldiert) Buchwerte am Bilanzstichtag
EUR EUR EUR
Beteiligungen 50 - 50
b 50 - 50
Summe a und b 4.808.633 1.033.134

D. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

- Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:

bis drei Monate mehr als drei Monate bis ein Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre
EUR EUR EUR EUR
Forderungen an Kunden (A 4) 78.308.894 121.212.739 185.959.992 2.625

In den Forderungen an Kunden (A 4) sind EUR 3.560.265 Forderungen mit unbestimmter Laufzeit enthalten.

Die Zinsabgrenzung wurde aus Vereinfachungsgründen dem ersten Restlaufzeitenband zugeordnet.

- In den Forderungen sind folgende Beträge enthalten, die auch Forderungen an verbundene Unternehmen sind:

Forderungen an verbundene Unternehmen
Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
Forderungen an Kreditinstitute (A 3) 385.448 115.150

- Im Aktivposten 12 (Sachanlagen) sind enthalten:

- im Rahmen der eigenen Tätigkeit genutzte Grundstücke und Bauten EUR 280.024
- Betriebs- und Geschäftsausstattung EUR 277.833

- Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf:

bis drei Monate mehr als drei Monate bis ein Jahr mehr als ein Jahr bis fünf Jahre mehr als fünf Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist (P 1 b) 33.202.115 100.263.840 194.952.263 -

- Im Posten sonstige Verbindlichkeiten sind folgende wesentliche Einzelbeträge enthalten:

Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführungsvertrag gegenüber der SR BankbeteiligungsGmbH EUR 9.457.978

- Im passiven Rechnungsabgrenzungsposten (P 6) sind Zinsen und Gebühren, die bei der Ausreichung von Forderungen in Abzug gebracht wurden, im Gesamtbetrag von EUR 18.618.892 (Vorjahr: EUR 11.267.550) enthalten.

- Angaben zum Posten Nachrangige Verbindlichkeiten:

Im Geschäftsjahr fielen Aufwendungen für nachrangige Verbindlichkeiten (P 9) in Höhe von EUR 328.340 (Vorjahr: EUR 11.342) an.

Mittelaufnahme, die 10% des Gesamtbetrages der nachrangigen Verbindlichkeiten übersteigen, erfolgten zu folgenden Bedingungen:

Betrag Währung Zinssatz Fälligkeit
3.000.000 EUR 6,00 % 20.12.2032
2.000.000 EUR 6,20 % 20.08.2032

Eine vorzeitige Rückzahlungsverpflichtung ist ausgeschlossen. Die Nachrangigkeit der Verbindlichkeiten ist wie folgt geregelt: Die aufgeführten Verbindlichkeiten sind im Falle der Insolvenz oder der Liquidation der Bank erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückzuzahlen. Eine Umwandlung in andere Eigenmittelkapitalformen ist nicht möglich.

Für die nachrangigen Verbindlichkeiten gelten die folgenden wesentlichen Bedingungen: Die mit den Gläubigern der nachrangigen Verbindlichkeiten getroffenen Nachrangabrede erfüllen die Voraussetzungen für die Anerkennung als Eigenmittel nach Art. 63 CRR. Mit den Gläubigern wurden im Falle des Eintritts eines aufsichtsrechtlichen Ereignisses Kündigungsfristen von 30 und höchstens 60 Tagen zum Monatsende vereinbart. Die Restlaufzeit der nachrangigen Darlehen liegt zwischen 8 Jahre und 11 Monate und 8 Jahre und 7 Monate. Die nachrangigen Verbindlichkeiten sind mit einem Zinssatz von 6,00 % bis 6,20 % ausgestattet.

- In den nachstehenden Verbindlichkeiten sind folgende Beträge enthalten, die auch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (P 1) 132.000.000 137.000.000

- Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG:

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern EUR 9.457.978

- Die anderen Gewinnrücklagen und die Kapitalrücklage (P 12) haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

andere Gewinnrücklage Kapitalrücklage
EUR EUR
Stand: 01. Januar 2023 5.225.929 33.442.751
Einstellungen aus Bilanzgewinn des Vorjahres - -
Zugang zu Gewinn-/Kapitalrücklagen - 3.000.000
Stand: 31. Dezember 2023 5.225.929 36.442.751

- Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages werden Gewinne in Höhe von EUR 9.457.978 an die Muttergesellschaft abgeführt. Der Jahresüberschuss beläuft sich demzufolge auf EUR 0.

Der aus der Neuregelung zur Bewertung von Altersversorgungsverpflichtungen nach § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrte Betrag liegt bei EUR 23.214. Den ausschüttungsgesperrten Beträgen stehen ausreichende frei verfügbare Rücklagen gegenüber.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

Negative Zinsen aus Aktivgeschäften sind im Zinsertrag in Höhe von EUR 0 (Vorjahr: EUR 64.759) und aus Passivgeschäften im Zinsaufwand in Höhe von EUR 0 (Vorjahr: EUR 37.528) enthalten.

E. Sonstige Angaben

- Im Geschäftsjahr beliefen sich die Gesamtbezüge des Beirats auf EUR 21.000 und der früheren Mitglieder der Geschäftsleitung auf EUR 183.735.

- Auf die Angabe der Gesamtbezüge der im Geschäftsjahr tätigen Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Satz 1 Nr. 9 Buchstabe a HGB) wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

- Für frühere Mitglieder der Geschäftsleitung und deren Hinterbliebene bestehen zum 31.12.2023 Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 2.841.917.

- Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und nicht als Haftungsverhältnisse anzugeben, jedoch für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, bestehen in Form von Garantieverpflichtungen gegenüber der Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. (Garantieverbund) in Höhe von EUR 1.096.492.

- Ferner besteht eine Beitragsgarantie gegenüber dem institutsbezogenen Sicherungssystem der BVR Institutssicherung GmbH (BVR-ISG). Diese betrifft Jahresbeiträge zum Erreichen der Zielausstattung bzw. Zahlungsverpflichtungen, Sonderbeiträge und Sonderzahlungen falls die verfügbaren Finanzmittel nicht ausreichen, um die Einleger eines dem institutsbezogenen Sicherungssystem angehörigen CRR-Kreditinstituts im Entschädigungsfall zu entschädigen sowie Auffüllungspflichten nach Deckungsmaßnahmen.

- Die Zahl der 2023 durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

Vollzeitbeschäftigte Teilzeitbeschäftigte
68 35

Es wurden keine Auszubildenden beschäftigt.

- Gemäß Teil 8 der CRR (Art. 435 bis 455) offenzulegende Inhalte sind zum Teil im Lagebericht enthalten. Wir beabsichtigen, die weiteren Angaben in einem separaten Offenlegungsbericht zu machen und auf unserer Homepage zu veröffentlichen.

- Name und Anschrift des Abschlussprüfers:

Audit GmbH Karlsruhe Stuttgart

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Heilbronner Str. 41

70191 Stuttgart

- Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023:

Für Abschlussprüfungsleistungen wurde ein Honorar in Höhe von EUR 97.800 vereinbart.

- Mitglieder der Geschäftsleitung (Vor- und Zuname, Beruf):

Andreas Stegbauer, Geschäftsleiter (Sprecher), Produktion und Qualitätssicherung

Bernd Hackl, Geschäftsleiter, Markt und Vertrieb

- Mitglieder des Beirats (Vor- und Zuname, Beruf):

Michael Beham, (Beiratssprecher) Bankvorstand der VR-Bank Ostbayern-Mitte eG

Norbert Herten, Bankvorstand der VR-Bank Ostbayern-Mitte eG

Josef Wenninger, Bankvorstand der VR-Bank Ostbayern-Mitte eG

Der Jahresabschluss der CB Bank GmbH wird in den Konzernabschluss der VR-Bank Ostbayern- Mitte eG, 94315 Straubing, einbezogen. Die Veröffentlichung des Konzernabschlusses erfolgt im Bundesanzeiger.

 

Straubing, den 18.04.2024

CB Bank GmbH

Geschäftsleitung

Stegbauer

Hackl

A. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der CB Bank GmbH, Straubing

I. Grundlagen der Bank

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000 und ist voll einbezahlt. Das Stammkapital wird in voller Höhe von der SR BankbeteiligungsGmbH, Straubing gehalten.

Kreditgeschäfte werden von der CB Bank GmbH in folgenden Produkten angeboten:

Factoring für kleine- und mittelständische Unternehmen

Refinanzierung von Leasingverträgen

Gewährung von Restwertkrediten und Refinanzierungsdarlehen an Leasinggesellschaften

Kredite zur Finanzierung von Steuererstattungsansprüchen

Die CB Bank GmbH bedient Kunden aus nachstehenden Segmenten:

Privatkunden

Gewerbekunden/Freiberufler

Kleine und mittelständische Unternehmen

Die Produkte der CB Bank GmbH, mit alleinigem Standort in Straubing, werden den Kunden deutschlandweit über die folgenden Vertriebswege angeboten:

Stationärer Vertrieb über den Sitz Straubing

Vertriebsmitarbeiter der Bank (mobiler Vertrieb)

Genossenschaftlicher FinanzVerbund und VR-Banken

Online-Vertriebskanäle

Freie Finanzvermittler, örtliche Makler

Organe der CB Bank GmbH sind die Geschäftsleitung, der Beirat und die Gesellschafterversammlung.

II. Wirtschaftsbericht

II.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft (Quelle für die gesamtwirtschaftlichen Daten: BVR vom 04.03.2024 "Übersicht über die Entwicklung der Wirtschaft in der Bundesrepublik Deutschland sowie an den Finanzmärkten im Jahr 2023")

Im Jahr 2023 beeinträchtigten die Spätfolgen des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und der Coronapandemie die konjunkturelle Entwicklung Deutschlands. Wegen dieser Belastungen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,3 %, nachdem es 2022 noch merklich zugelegt hatte (+1,8 %). Die Inflationsrate verminderte sich zwar von 6,9 % im Jahresdurchschnitt 2022 auf 5,9 % 2023. Der Preisauftrieb blieb damit aber weiterhin ausgesprochen hoch.

Die staatlichen Einnahmen expandierten 2023 mehr als die Ausgaben. Befördert wurde das Einnahmenwachstum nicht zuletzt durch steigende Sozialbeiträge und höhere Verkaufserlöse, unter anderem weil die Umsätze der meisten Unternehmen des Öffentlichen Personennahverkehrs mit der Einführung des 49-Euro-Tickets dem Sektor Staat zugerechnet wurden. Stärkste Treiber des Ausgabenwachstums waren Anpassungen bei den Renten und Pensionen sowie höhere Zinsaufwendungen. Hinzu kamen umfangreiche Mehrausgaben zur Abmilderung der Energiekrise, wie die Zahlungen für die Gas-, Fernwärme- und Strompreisbremsen der Bundesregierung. Das gesamtstaatliche Finanzierungsdefizit gab in Relation zum nominal kräftig gestiegenen Bruttoinlandsprodukt leicht von 2,5 % im Vorjahr auf 2,1 % nach. Die staatliche Schuldenquote, die 2022 noch bei 66,1 % lag, dürfte auf rund 65 % gesunken sein.

Trotz der allgemeinen Konjunkturschwäche blieb der Arbeitsmarkt in einer soliden Grundverfassung. Zwar stieg die Arbeitslosenzahl in der Statistik, auch wegen der verstärkten Erfassung Geflüchteter, von 2,4 Millionen Menschen im Vorjahr auf 2,6 Millionen Menschen. Die Arbeitslosenquote befand sich mit 5,7 % aber nach wie vor auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau und nur leicht über dem Stand von 2022 (+5,3 %). Zudem hielt der Beschäftigungsaufbau an. Die Erwerbstätigenzahl kletterte im Vorjahresvergleich um rund 300.000 auf einen neuen Rekordwert von gut 45,9 Millionen Menschen.

Das langsame, noch andauernde Abklingen des Inflationsschocks des Jahres 2022 dominierte das vergangene Jahre 2023 an den Finanzmärkten. Die Notenbanken setzten ihre geldpolitischen Straffungen aus dem Vorjahr fort und erhöhten ihre Leitzinsen weiter. Die größten westlichen Notenbanken, die Europäische Zentralbank (EZB) und die Federal Reserve der USA (Fed), erreichten damit 2023 und binnen unter achtzehn Monaten Erhöhungsphase die höchsten Leitzinsniveaus seit der globalen Finanzkrise von 2008; im Falle der EZB die höchsten seit Einführung des Euro. Im Zuge dieser Zinspolitik sanken die konjunkturellen Aussichten der Weltwirtschaft aufgrund der steigenden Finanzierungskosten. Auch die Entwicklung in China trug zur einsetzenden Konjunkturbremsung bei, da das dortige Wachstum durch eine Immobilienkrise und Nachwirkungen der strengen Nullcovidpolitik geschwächt wurde. Geopolitische Unsicherheiten wie der andauernde russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, der durch den Terrorangriff der Hamas auf Israel intensivierte Nahostkonflikt oder die Rivalität zwischen China und den USA belasteten die Konjunkturaussichten ebenfalls.

Die Finanzmärkte entwickelten sich trotz dieser Belastungen positiv und bewerteten die rückläufigen Inflationsraten des Jahres 2023 als Zeichen für schneller als zu Jahresbeginn erwartet folgende Zinssenkungen im Jahr 2024. So fiel die Verbraucherpreisinflation in den USA zum Jahresende auf 3,4 %, nachdem sie im Januar 2023 noch bei fast doppelt so hohen 6,4 % gelegen hatte. Im Euroraum war sie im selben Zeitraum von 8,6 % auf 2,9 % gefallen. Zwar entwickelte sich die für die Geldpolitik maßgebliche Kernrate, die um die schwankungsanfälligen Komponenten Energie und Nahrung bereinigt ist, weniger dynamisch. Sie fiel in den USA von 5,6 auf 3,9 % und im Euroraum von 7,1 auf ebenfalls 3,9 %. Doch die Finanzmärkte reagierten stark auf die Rückgänge, wodurch Aktien- und Anleihekurse vor allem zum Jahresende deutlich zulegten.

Gemäß Halbjahresbericht des Deutschen Factoring-Verbandes e.V. vom 01. August 2023 konnten die Mitglieder entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung die Factoring- Umsätze im ersten Halbjahr 2023 um 5,7 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum steigern und betrugen im 1. Halbjahr 2023 Mrd. EUR 192,8. Ein wesentlicher Treiber für das Umsatzwachstum war diesmal das nationale Geschäft, welches einen Anstieg von 12,6 Prozent verzeichnen konnte und mittlerweile rund Mrd. EUR 142 beträgt.

Trotz steigender Insolvenzen blieb die Anzahl an Factoring-Kunden relativ stabil und beträgt rund 106.000 Kunden (+ 0,3 %, 1. HJ 2022: 105.600), dies ist aber auch durch Veränderungen in der Mitgliederstruktur des Verbandes begründet.

Laut Pressemitteilung des Bundesverbandes Deutscher Leasinggesellschaften vom 18. November 2023 verzeichneten die Leasing-Unternehmen in den ersten drei Quartalen 2023 ein Wachstum von 18 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Vor allem das Pkw-Leasing stärkte die Branche (27 Prozent). Jedoch erschweren die deutlichen Preissteigerungen bei den Anschaffungswerten eine valide Analyse der Quartalswerte im Vorjahresvergleich. Mangels Inflationsbereinigung ist der Vergleich mit den Vorperioden weniger aussagekräftig als in den Vorjahren.

Ein Teil des Neugeschäftswachstums geht auf aufgestaute Neuverträge zurück, die nach und nach auslaufen. Das laufende Jahr profitierte bisher von Sondereffekten des Jahres 2022, als aufgrund des Neuwagenmangels viele Leasing-Verträge für Pkw verlängert wurden. Diese Pkw wurden im Laufe des Jahres durch mittlerweile verfügbare Neufahrzeuge ausgetauscht.

Besonders Fahrräder, als zweite dominierende Objektgruppe, beeinflussen das Gesamtbild mit hohen Stückzahlen bei gleichzeitig geringen Einzelwerten. Trotz der Inflation verzeichneten Maschinen für Produktion und Agrartechnik aggregierte Rückgänge in den Anschaffungswerten, die auf unsichere konjunkturelle Entwicklungen hindeuten.

II.2 Leistungsindikatoren

Definition unserer bedeutsamsten Leistungsindikatoren

Die folgenden Kennzahlen stellen unsere bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren dar:

Die Gesamtkapitalquote nach Art. 92 Abs. 2 CRR (Eigenmittel * 100 / Gesamtrisikobetrag)

Liquiditätsdeckungsquote nach Art. 412 Abs. 1 CRR (Liquiditätspuffer / Netto- Liquiditätsabfluss)

Cost Income Ratio (Verhältnis der Betriebskosten zum Rohüberschuss sowie dem Saldo der betrieblichen Erträge und Aufwendungen unter Berücksichtigung von betriebswirtschaftlichen außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen)

Unter Betriebskosten verstehen wir die Summe aus den Allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (GuV-Posten 10), Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (GuV-Posten 11) und Sonstige Steuern (GuV- Posten 24). Der Rohüberschuss ist definiert als Summe der GuV-Posten 1 bis 6.

Entwicklung unserer bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2023

Die Entwicklung der von uns definierten bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren im Geschäftsjahr 2023 stellt sich wie folgt dar:

Die Gesamtkapitalquote beläuft sich zum 31.12.2023 auf 15,90 % und liegt über der erwarteten Gesamtkapitalquote von 14,61 %. Die monatlichen Meldungen der Liquiditätsdeckungsquote wiesen für das Jahr 2023 erwartungsgemäß stets einen Wert von mindestens 100,0 % aus. Die CIR beläuft sich per 31.12.2023 auf 45,3 % (erwartet für 2023: 49,1 %). Der Anstieg des Betriebsergebnisses vor als auch nach Bewertung liegt über unseren Erwartungen. Das Bewertungsergebnis übersteigt den geplanten Aufwand. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ist um 29,5 % gestiegen und hat die im Vorjahr berichtete Prognose deutlich übertroffen.

II.3 Geschäftsverlauf der CB Bank GmbH

Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Bilanzsumme 417.297 368.812 + 48.485 + 13,1
Jahresdurchschnittsbilanzsumme 412.991 314.045 + 98.946 + 31,5

Die Bilanzsumme lag mit TEUR 417.297 um 13,1 % über dem Vorjahresstand. Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch den Anstieg der Kundenforderungen, insbesondere in der Sparte Refinanzierung Leasing beeinflusst. Die Jahresdurchschnittsbilanzsumme erhöhte sich um 31,5 % auf TEUR 412.991.

Aktivgeschäft

Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
- Barreserve 15.899 12.799 + 3.100 + 24,2
- Forderungen an Kreditinstitute 11.106 6.142 + 4.964 + 80,8
- Kundenforderungen 389.045 348.593 + 40.452 + 11,6

Die Barreserve ist durch die Erhöhung des Guthabens bei der Deutschen Bundesbank angestiegen. Die Forderungen an Kreditinstitute erhöhten sich um TEUR 4.964. Im Bereich Factoring KMU wurde die geplante Umsatzausweitung geringfügig unterschritten. Der Umsatzzuwachs beträgt 6,0 % (Plan 6,2%). In der Sparte Lohnsteuervorfinanzierung liegt der Umsatz entgegen unseren Erwartungen 3,5 % unter dem Vorjahr. In der Sparte Refinanzierung Leasing ist ein deutlich über dem Planwert liegendes Neugeschäft zu verzeichnen. Das durchschnittlich verzinste Kreditvolumen in dieser Sparte hat um 40,9 % zugenommen. Insgesamt liegt der Bestand des bilanziellen Kundenkreditgeschäfts zum 31. Dezember 2023 um 11,6 % über dem Vorjahr und die Entwicklung des Aktivgeschäfts liegt im Wesentlichen über der Prognose des Vorjahres.

Passivgeschäft

Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
- Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 328.418 292.983 + 35.435 + 12,1
- Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 8.529 8.160 + 369 + 4,5

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich insbesondere aufgrund des Wachstums im Bereich der Kundenforderungen um 12,1 % erhöht.

II. 4 Lage der CB Bank GmbH

11.4.1 Ertragslage

Die wesentlichen Erfolgskomponenten unserer Bank haben sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:

Berichtsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Zinsüberschuss 19.629 15.342 + 4.287 + 27,9
Provisionsfehlbetrag 56 169 - 113 - 66,9
Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand 6.429 5.256 + 1.173 + 22,3
b) andere Verwaltungsaufwendungen 2.258 1.737 + 521 + 30,0
Bewertungsergebnis - 1.465 - 875 + 590 + 67,4
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 9.468 7.313 + 2.155 + 29,5
Steueraufwand 10 9 + 1 + 11,1
Auf Grund Ergebnisabführungsvertrag abgeführte Gewinne 9.458 7.304 + 2.154 + 29,5
Jahresüberschuss 0 0 + 0 + 0,0

Im Berichtsjahr war ein Anstieg des Zinsüberschusses von TEUR 4.287 zu verzeichnen. Die Veränderung begründet sich hauptsächlich durch Ertragssteigerungen in den Sparten Refinanzierung Leasing und Factoring KMU. Durch das überwiegend vermittelte Kreditgeschäft ergibt sich im Provisionsbereich ein Fehlbetrag. Der Rohüberschuss, d. h. die Differenz des Zinsüberschusses und des Provisionsfehlbetrags, hat sich somit gegenüber dem Vorjahr im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 4.400 (+ 29,0 %) auf TEUR 19.573 erhöht. Der Personalaufwand ist um TEUR 1.173 gestiegen. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus Tarifsteigerungen, Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie und der Aufstockung der Personalkapazitäten. Die anderen Verwaltungsaufwendungen liegen TEUR 521 über dem Vorjahreswert. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg bei Instandhaltungsmaßnahmen, Personalbeschaffungskosten und IT-Aufwand zurückzuführen. Sowohl der Personalaufwand als auch die anderen Verwaltungsaufwendungen sind entsprechend der Prognose erheblich angestiegen. Das Bewertungsergebnis liegt spürbar höher als der Planwert und ergibt im Berichtsjahr einen Aufwand in Höhe von TEUR 1.465.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um TEUR 2.155 höher ausgefallen und hat unsere Erwartungen gemäß Eckwertplanung deutlich übertroffen.

Aufgrund des zwischen der CB Bank GmbH und SR BankbeteiligungsGmbH geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages werden TEUR 9.458 abgeführt.

11.4.2 Finanz- und Liquiditätslage

Die vorhandenen liquiden Mittel reichten im Geschäftsjahr aus, um die aufsichtsrechtlichen Anforderungen (Mindestreservebestimmungen und Bestimmungen der CRR) zu erfüllen. Den Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit konnte im Berichtsjahr stets nachgekommen werden. Als liquide Mittel stehen uns kurzfristig Refinanzierungsmöglichkeiten bei der DZ Bank AG und der VR-Bank Ostbayern-Mitte eG zur Verfügung. Mit einer Beeinträchtigung der Liquiditätslage ist auch in den folgenden Jahren nicht zu rechnen. Die Entwicklung der Finanz- und Liquiditätslagelage hat unsere in der Vorperiode berichteten Prognosen deutlich übertroffen.

11.4.3 Vermögenslage

Eigenkapital

Das bilanzielle Eigenkapital stellt sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt dar:

Berichtsjahr Vorjahr
TEUR TEUR
Gezeichnetes Kapital 25 25
Kapitalrücklage 36.443 33.443
Andere Gewinnrücklagen 5.226 5.226
Nachrangdarlehen * 5.400 5.400
Eigenmittel 47.155 44.132
Harte Kernkapitalquote 14,1 % 14,1 %
Kernkapitalquote 14,1 % 14,1 %
Gesamtkapitalquote 15,9 % 16,1 %

* ohne Zinsabgrenzung

Wesentliche Veränderungen beim Eigenkapital ergaben sich durch Dotierung der Kapitalrücklagen durch den Gesellschafter.

Die harte Kernkapitalquote und die Kernkapitalquote belaufen sich jeweils auf 14,1 % und die Gesamtkapitalquote beträgt 15,9 %. Die aufsichtsrechtlich geforderte Mindestgröße wurde jederzeit erfüllt.

Die Kapitalrendite gemäß § 26a Abs. 1 Satz 4 KWG (Quotient aus Nettogewinn (Nettogewinn = Jahresüberschuss nach Steuern) und Bilanzsumme) beläuft sich auf 1,6 %. Der Jahresüberschuss wurde aus Vergleichsgründen um die abgeführten Gewinne aus dem Ergebnisabführungsvertrag erhöht und ein pauschaler Steuersatz für Steuern auf Einkommen und Ertrag in Höhe von 30 % angesetzt.

Kundenforderungen

Der Anteil der Kundenforderungen an der Bilanzsumme beträgt 93,2 % und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,3 % - Punkte verringert. Der gesamte Forderungsbestand in der Sparte Konsumentenkredite beträgt TEUR 114 und verringerte sich um 51,1 % gegenüber dem Vorjahr. Der Forderungsbestand Refinanzierung Leasing hat sich um 14,2 % erhöht und beträgt TEUR 347.543.

Im Bereich der Lohnsteuervorfinanzierungen verringerte sich der Bruttoumsatz gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 um TEUR 582 auf TEUR 16.062. Der Bestand zum Bilanzstichtag hat sich um 19,8 % auf TEUR 4.878 verringert. Im Kontokorrentbereich hat sich der Bestand um 7,2 % auf TEUR 6.176 erhöht.

Die Geschäftssparte Factoring KMU erreicht einen Forderungsbestand von TEUR 34.073. Dies bedeutet einen Rückgang um TEUR 996 oder 2,8 %. Das Ankaufsvolumen in der Sparte Factoring KMU hat sich um 6,0 % auf TEUR 492.262 erhöht.

Von den ausgewiesenen Forderungen entfallen 1,2 % (Vorjahr 1,8 %) auf wirtschaftlich unselbständige Privatpersonen. Der Anteil der Forderungen gegenüber sonstigen Dienstleistungsunternehmen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,6 %-Punkte reduziert und wird mit 36,9 % ausgewiesen. Der Anteil der Forderungen gegenüber der Branche Industrie und verarbeitendes Gewerbe stieg von 32,1 % auf 34,2 %. Bei den restlichen Ausleihungen bestehen keine branchenmäßigen Schwerpunkte. Die Größenklassengliederung zeigt auf, dass 54,8 % der Kundenforderungen unter TEUR 40 liegen. Die größte Inanspruchnahme eines Kreditnehmers liegt zum Bilanzstichtag bei TEUR 2.373.

Von den Gesamtforderungen waren zum Berichtsstichtag 1,08 % (Vorjahr 1,03 %) als Forderungen mit akuten Risiken und 3,86 % (Vorjahr 4,10 %) als Forderungen mit erhöht latenten Kreditrisiken eingestuft.

Akute Risiken im Kreditgeschäft sind in voller Höhe durch Einzelwertberichtigungen abgeschirmt.

Die aufsichtsrechtlichen Kreditgrenzen wurden im Berichtszeitraum stets eingehalten.

Weitere wesentliche Aktiv- und Passivstrukturen

Der Anteil der Verbindlichkeiten gegenüber Kunden an der Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr von 2,2 % auf 2,0 % reduziert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich von 79,4 % auf 78,7 % reduziert. Von diesen Verbindlichkeiten haben 59,4 % noch eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr.

Derivategeschäft

Im Berichtsjahr wurden keine Geschäfte mit Derivaten getätigt.

11.4.4 Einlagensicherung und Institutsschutz

Unser Kreditinstitut ist der amtlich anerkannten BVR Institutssicherung GmbH und der zusätzlichen freiwilligen Sicherungseinrichtung des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken e.V. angeschlossen.

11.5 Zusammenfassende Beurteilung des Geschäftsverlaufs und der Lage

Die Entwicklung der Vermögenslage und der Ertragslage lag deutlich über der in der Vorperiode berichteten Prognose. Die Finanzlage entwickelte sich erwartungsgemäß. Insgesamt beurteilen wir die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Lage unseres Hauses im Vergleich zum Vorjahr und unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung als gut, da zusammengefasst das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit TEUR 2.155 über dem Vorjahreswert liegt.

III. Risiken der künftigen Entwicklung (Risikobericht)

III.1 Risikomanagementsystem

Die Ausgestaltung unseres Risikomanagements ist bestimmt durch unsere Geschäfts- und Risikostrategie, die hieraus abgeleiteten operativen Zielgrößen/Plandaten sowie die Risikotragfähigkeit der Bank. Im Rahmen der jährlichen Risikoinventur identifizieren, quantifizieren, beurteilen und dokumentieren wir unsere Risiken. Wir legen die für uns wesentlichen Risiken fest und entwickeln entsprechende Risikostrategien.

Zur Bestimmung unserer Risikotragfähigkeit haben wir zum 1. Januar 2023 auf die normative und ökonomische Perspektive gemäß dem Leitfaden zur aufsichtlichen Beurteilung bankinterner Risikotragfähigkeitskonzepte der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht und der Bundesbank vom 24. Mai 2018 umgestellt.

Die Risikotragfähigkeit in der normativen Perspektive, die einen periodischen Steuerungskreis darstellt, zielt auf die Fortführung der operativen Geschäftstätigkeit. In der normativen Perspektive betrachten wir die Einhaltung regulatorischer Anforderungen. Diese umfassen insbesondere die Kapitalgrößen wie Kapitalanforderungen sowie Strukturanforderungen hinsichtlich des Kapitals wie beispielsweise die Höchstverschuldungsquote und die Großkreditgrenzen. Die Risikotragfähigkeit ist demnach gegeben, sofern der ermittelte Kapitalbedarf die Einhaltung der Kapitalquoten bewirkt und sämtliche Strukturanforderungen hinsichtlich des Kapitals erfüllt werden.

Die normative Perspektive bilden wir ausgehend von der Gesamtbankplanung über einen Zeithorizont von fünf Jahren ab. In dieser wird die Entwicklung des regulatorischen Kapitalbedarfs im Rahmen einer mehrjährigen Kapitalplanung bestimmt. Neben einem Planszenario werden mögliche abweichende Entwicklungen wie Bonitätsverschlechterungen im Kundenkreditgeschäft in einem adversen Szenario berücksichtigt.

Die Risikotragfähigkeit in der ökonomischen Perspektive zielt auf den Schutz der Gläubiger ab. In der ökonomischen Perspektive, die in unserem Institut auf Basis des Säule 1+-Ansatzes ermittelt wird, werden das Risikodeckungspotenzial und die konsistent dazu ökonomisch ermittelten Risiken gegenübergestellt. Die ökonomische Risikotragfähigkeit ist demnach gegeben, wenn die Risiken durch das Risikodeckungspotenzial laufend gedeckt sind. Die Bewertung des Risikodeckungspotenzials erfolgt unabhängig von Rechnungslegungskonventionen und aufsichtlichen Eigenmittelanforderungen.

Auf Basis des ermittelten Risikodeckungspotenzials legen wir im Rahmen unseres Strategie- und Limitierungsprozesses einmal im Jahr unser Gesamtbankrisikolimit fest. Wir stellen dabei sicher, dass genügend freies Risikodeckungspotenzial zur Verfügung steht, um zukünftige Wertschwankungen aufzufangen.

Im Rahmen einer regelmäßigen Risikoberichterstattung bzw. Ad-hoc-Berichterstattung werden Geschäftsleitung und Beirat informiert.

Durch eine Eckwert- und Kapitalplanung über einen Zeitraum von fünf Jahren und mit Hilfe von Kennzahlen und Limitsystemen planen und steuern wir die Entwicklung unseres Instituts.

Die Funktionsfähigkeit und Angemessenheit aller Risikocontrolling- und Risikomanagement- Aktivitäten werden durch die Interne Revision geprüft.

Die Steuerung unserer Risiken erfolgt insbesondere im Rahmen der ökomischen Risikotragfähigkeit. Aus dem Risikodeckungspotenzial leiten wir unser Gesamtbankrisikolimit ab, welches wir in festgelegte Teilrisikolimite für die wesentlichen Risiken untergliedern.

Nachfolgend stellen wir die Risikotragfähigkeit zum Bilanzstichtag dar:

Unsere im Rahmen unserer ökonomischen Risikosteuerung ermittelten Risikodeckungspotenziale zum Bilanzstichtag betrugen TEUR 35.591.

Demgegenüber standen folgende Risikoarten, deren Limithöhe sowie Risikoauslastung in der nachstehenden Tabelle aufgeführt sind.

Risiko 31.12.2023
Limit Auslastung
TEUR %
Kreditrisiko 28.175 78,0
Marktrisiko 700 49,0
Operationelle Risiko 2.500 79,0
Liquiditätsrisiko 250 0,0
Gesamtbankrisiko 31.625 77,0

Unser Stresstestkonzept umfasst die beiden Steuerungsperspektiven der Bank (ökonomische und normative Perspektive) und fokussiert hierbei jeweils die Adäquanz der Kapital- und Liquiditätsausstattung der Bank. Im Rahmen des Stresstestkonzeptes ermitteln wir regelmäßig und anlassbezogen die Auswirkungen von Stresstests, adversen Szenarien und Sensitivitätsanalysen. Die Reflexion und kritische Würdigung dieser Auswirkungen ist ein zentrales Element unseres Risikomanagements.

Im Folgenden erläutern wir das Risikomanagement unserer wesentlichen Risiken.

III.2 Marktrisiken

Zinsänderungsrisiko

Die Zinsänderungsrisiken messen wir vierteljährlich auf Basis des Zinsrisikokoeffizienten. Die gemessenen Risiken werden in einem Limitsystem dem entsprechenden Teillimit gegenübergestellt, dessen Überschreiten die Anwendung bestimmter Maßnahmen auslöst. Im Geschäftsjahr bewegte sich das Zinsänderungsrisiko innerhalb des von der Geschäftsleitung vorgegebenen Limitsystems.

Sonstige Marktrisiken

Sonstige Marktrisiken sind nicht vorhanden.

III.3 Kreditrisiken

Forderungen an Kunden

Die Bank setzt zur Messung der Kreditrisiken im Kundengeschäft ein Ausfallquotenmodell ein. Bereits gebildete Einzelwertberichtigungen werden hierbei berücksichtigt. Des Weiteren werden die Kredite zur Beurteilung der Risikolage je nach Grad und Umfang der aufgetretenen Zahlungsstörungen laufend bestimmten Kennziffern zugeordnet, welche aufgrund der Definition Aufschluss über die Ausfallgefährdung geben. Im Bereich Factoring KMU erfolgt die Risikobeurteilung der Forderungsankäufe anhand verschiedener Risiko-/Mahnstufen. Speziell beim Lohnsteuervorfinanzierungsgeschäft werden Relationen bezüglich erkennbarer Mindererstattungen durch die Finanzämter im Verhältnis der Gesamtfinanzierungen ermittelt. Im Bereich Lohnsteuervorfinanzierung und teilweise auch im Bereich Factoring KMU erfolgt aufgrund der Vielzahl der Kredite eine pauschalierte Einzelwertberichtigung. Für latente Risiken bestehen Pauschalwertberichtigungen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Der Risikoausweis in der ökonomischen Perspektive umfasst das Kreditrisiko Kundengeschäft das Ausfall- und das Migrationsrisiko. Das Ausfallrisiko messen wir auf Basis des Säule 1+-Ansatzes und das Migrationsrisiko auf Basis des Ausfallquotenmodells.

Eigenanlagen

Eigenanlagen werden nicht getätigt.

Länderrisiken

Länderrisiken bestehen nicht.

III.4 Liquiditätsrisiken

Da das Zahlungsunfähigkeitsrisiko aufgrund seiner Eigenart nicht sinnvoll mit Risikodeckungspotential begrenzt und somit nicht in die klassische Risikotragfähigkeit integriert werden kann, haben wir diesbezüglich einen weiteren Prozess (Liquiditätstragfähigkeit) in die Risikosteuerungs- und Controllingprozesse aufgenommen.

Die Steuerung des Zahlungsunfähigkeitsrisikos erfolgt mit Hilfe entsprechender Liquiditätsablaufbilanzen (LAB), in welchen wir die szenariospezifischen Zahlungsmittelabflüsse den szenariospezifischen Zahlungsmittelzuflüssen an den jeweiligen Zahlungsmittelzeitpunkten gegenüberstellen. Sofern sich hieraus im Zeitverlauf ein kumulierter Zahlungsmittelbedarf entwickelt, prüfen wir, ob dieser für einen zuvor definierten Zeitraum (Liquiditätshorizont bzw. Überlebenshorizont) im jeweiligen betrachteten Szenario abgedeckt werden kann.

Weiter wird zur frühzeitigen Erkennung eines Liquiditätsengpasses die LCR-Kennziffer gemessen und gesteuert. Im Geschäftsjahr bewegte sie sich zwischen 191 % und 271 % und lag somit stets über dem geforderten Mindestwert von 100,0 %.

Im Zuge der Eckwertplanung erstellt die Bank einen Refinanzierungsplan für den jeweiligen Planungshorizont. Darüber hinaus wird die Liquidität durch Fälligkeitslisten überwacht.

Zur Sicherstellung der mittel- bis langfristigen strukturellen Liquidität beobachten wir regelmäßig die NSFR (Net Stable Funding Ratio). Damit beurteilen wir insbesondere die Abhängigkeit von kurzfristigen Refinanzierungen sowie unsere Stressresistenz insgesamt. Zum Bilanzstichtag lag die NSFR bei 109,8 % und damit über unserer Beobachtungsgrenze von 108 % und über der Mindestanforderung von 100 %.

In Hinblick auf unsere Refinanzierungsquellen verweisen wir auf Abschnitt II.4.2 Finanz- und Liquiditätslage. Das Refinanzierungskostenrisiko wurde im Rahmen der Risikoinventur als wesentlich eingestuft.

Eine Liquiditätsmanagementfunktion wurde mit dem Ziel der Liquiditätssteuerung eingerichtet, um in Phasen eines sich abzeichnenden Liquiditätsengpasses einschließlich eines Stressfalls die Zahlungsfähigkeit zu sichern und eine Unterschreitung der bankaufsichtlichen LCR-Mindestquote zu verhindern. Zudem wurde für den Fall eines Liquiditätsengpasses ein Notfallplan festgelegt.

III.5 Operationelle Risiken

Wesentliche identifizierte operationelle Risiken werden in einer Schadensfalldatenbank erfasst, analysiert und überwacht.

Die operationellen Risiken werden in ihrer Höhe im Rahmen einer Expertenschätzung aus den Erfahrungen der Vorjahre und auf Basis eines Self-Assessments abgeleitet und unter Berücksichtigung der Methodik des Säule 1+-Ansatz einem definierten Limit gegenübergestellt. Zudem werden auch Worst-Case-Annahmen im Rahmen von regelmäßigen Stresstests berücksichtigt.

Den operationellen Risiken begegnen wir mit unterschiedlichen Maßnahmen. Dazu zählen insbesondere Arbeitsanweisungen, die Einhaltung einer ausreichenden Funktionstrennung, die laufende Optimierung der Arbeitsabläufe, Mitarbeiterschulungen und der Einsatz von Sicherheits-, Compliance-, Datenschutz-, Geldwäschebeauftragten, IT-Sicherheitsbeauftragten sowie die Prüfung der Verfahren und Systeme durch die Interne Revision. Zusätzlich hat unser Haus eine Notfallplanung erstellt.

Dem Rechtsrisiko begegnen wir durch die Verwendung der im Verbund entwickelten oder anderweitig rechtlich geprüften Vertragsvordrucken. Bei Vorgängen von rechtlicher Bedeutung oder Rechtsstreitigkeiten nehmen wir juristische Hilfe in Anspruch.

Im Geschäftsjahr sind keine operationellen Risiken mit wesentlicher Ertragsauswirkung eingetreten.

III.6 Sonstige Risiken

Vertriebsrisiko

Das Vertriebsrisiko in den einzelnen Sparten wird monatlich überwacht. Bei Abweichung von den Planzahlen werden kurzfristige Analysen vorgenommen, Konzepte und Gegenmaßnahmen ausgearbeitet und umgesetzt sowie anschließend überwacht und wo nötig nachgesteuert.

III.7 Gesamtbild der Risikolage

Zusammenfassend ist die Risikolage als geordnet einzustufen, da die Risikotragfähigkeit im Geschäftsjahr 2023 unter den definierten Risikoberechnungen gegeben war.

Die aufsichtsrechtlichen Eigenmittelanforderungen haben wir im Jahr 2023 jederzeit eingehalten. Wir verweisen hierzu auf unsere Ausführungen zur Vermögenslage.

Nach derzeitigem Planungsstand ist die Risikotragfähigkeit im Prognosezeitraum 2024 angesichts der laufenden Ertragskraft und der Vermögens-/Substanzsituation der Bank voraussichtlich gegeben.

Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar.

IV. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken (Prognosebericht)

Die Prognosen, die sich auf die Entwicklung der CB Bank GmbH für das nächste Geschäftsjahr 2024 beziehen, stellen Einschätzungen dar, die wir auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Wir weisen darauf hin, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrundeliegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können.

Die Darstellung erwarteter Veränderungen unserer prognostizierten Leistungsindikatoren gegenüber dem entsprechenden Istwert des Berichtsjahres erfolgt auf Basis von qualifiziert-komparativen Prognosen (Richtung und Intensität der Veränderung). Nachfolgend werden folgende Begriffe zur Darstellung der Entwicklungen unserer prognostizierten Leistungsindikatoren genutzt. Unsere Einstufungen sind wie folgt zu interpretieren:

erheblich / deutlich sinken bzw. steigen: Abweichung größer - 15 % / größer + 15%

geringfügig / leicht sinken bzw. steigen: Abweichung zwischen größer - /+ 5 % und -/+ 15 %

konstant bleiben: Abweichung zwischen - 5 % und + 5 %

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der sonstigen Kreditbanken

Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts wird nach den Einschätzungen der Forschungsinstitute nahe der Nullmarke erwartet.

Das geschäftliche Umfeld und die Entwicklung im Bankenbereich werden nach unseren Einschätzungen auch in den kommenden Jahren von dem verstärkten Wettbewerb, der Digitalisierung, dem weiter steigenden Margendruck, den steigenden Anforderungen an die Produkt- und Beratungsqualität und den wachsenden aufsichtsrechtlichen Anforderungen sowie den Folgen des andauernden Russland-Ukraine-Kriegs sowie dem Nahost-Konflikt geprägt.

Voraussichtlicher Geschäftsverlauf und voraussichtliche Lage

Für das kommende Geschäftsjahr 2024 erwarten wir bei der obengenannten Konjunkturprognose ein leichtes Wachstum unseres bilanziellen Kundenkreditgeschäfts.

Bei der Bankenrefinanzierung erwarten wir für das nächste Jahr angesichts der Entwicklung im Kundenkreditgeschäft ebenfalls einen leichten Anstieg.

Für die Ertragslage ist auch im kommenden Jahr die Entwicklung der Zinsspanne von entscheidender Bedeutung. Wir rechnen auf Grundlage unserer Zinsprognose, die von einem nahezu unveränderten Zinsniveau ausgeht, mit einem konstanten Zinsüberschuss.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir im Factoringgeschäft für kleine und mittlere Unternehmen einen um 4,3 % steigenden Umsatz, in der Sparte Lohnsteuervorfinanzierung einen leichten Umsatzrückgang und in der Sparte Refinanzierung Leasing ein konstantes durchschnittlich verzinstes Kreditvolumen.

Bei den Sach- und Personalaufwendungen erwarten wir, u. a. durch die Ausweitung der Personalkapazitäten und den Investitionen im IT-Bereich, einen Anstieg in Höhe von 12,4%.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir, dass sich das Betriebsergebnis vor Bewertung (Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit bereinigt um das Bewertungsergebnis) leicht unter dem Niveau des Berichtsjahres bewegen wird. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird durch die konjunkturelle Entwicklung beträchtlich beeinflusst. Bei der Risikovorsorge für das Kreditgeschäft gehen wir von einer konstant bleibenden Risikovorsorge im Geschäftsjahr 2024 aus.

Erwartete Auswirkungen auf unsere bedeutsamsten Leistungsindikatoren

Vor dem Hintergrund der geschilderten Entwicklungen und Annahmen erwarten wir für das nächste Geschäftsjahr die nachfolgend dargestellten Auswirkungen auf unsere bedeutsamen finanziellen Leistungsindikatoren (vgl. Definition Abschnitt 11.2):

Die aufsichtsrechtlich festgelegte Gesamtkapitalquote wird leicht fallen. Wir gehen davon aus, dass der aufsichtsrechtlich geforderte Mindestwert eingehalten wird.

Wir gehen davon aus, dass der aufsichtsrechtlich geforderte Mindestwert bei der Liquidity Coverage Ratio (LCR) im Geschäftsjahr 2024 durchgängig eingehalten wird.

Die Cost Income Ratio wird leicht steigen.

Gesamtaussage

Insgesamt erwarten wir unter Berücksichtigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, dass sich Geschäftsverlauf und Lage der CB Bank GmbH leicht rückläufig entwickeln werden, da das angestrebte Wachstum in Kombination mit den Investitionen in qualifiziertes Personal und Digitalisierung zu einem leichten Rückgang des Betriebsergebnisses vor Bewertung führen wird.

Insgesamt rechnen wir für das nächste Geschäftsjahr mit einem leicht sinkenden Betriebsergebnis nach Bewertung.

Risiken

Wesentliche Risiken für die Ertragslage bestehen im kommenden Jahr bei einer deutlich schlechteren Konjunkturentwicklung als prognostiziert. Weitere wesentliche Risiken für die geschäftliche Entwicklung sehen wir bei einem deutlichen und nachhaltigen Zinsanstieg.

Chancen

Wesentliche Chancen für die Ertragslage und den voraussichtlichen Geschäftsverlauf bestehen im nächsten Geschäftsjahr insbesondere bei einer deutlich besseren Konjunkturentwicklung als prognostiziert, was zu einer positiveren Geschäftsentwicklung führen könnte. Weitere wesentliche Chancen für die geschäftliche Entwicklung sehen wir bei einem sinkenden Zinsniveau.

 

Straubing, den 18.04.2024

CB Bank GmbH

Geschäftsleitung

Stegbauer

Hackl

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CB Bank GmbH, Straubing

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CB Bank GmbH (im Folgenden "Bank") - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungs- und Umrechnungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bank für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kreditinstitute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Bank zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Bank. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit §§ 340k, 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmä- ßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Bank unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass alle bei uns beschäftigten Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Nachfolgend stellen wir den aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar:

Unsere Darstellung des besonders wichtigen Prüfungssachverhalts haben wir wie folgt strukturiert:

a)

Sachverhalt und Problemstellung

b)

Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

c)

Verweis auf weitergehende Informationen

Bewertung Kundenforderungen

a) Sachverhalt und Problemstellung

Die Forderungen an Kunden, saldiert mit den gebildeten Risikovorsorgen, belaufen sich auf 389,0 Mio. EUR. Dies entspricht 93,2 % der Bilanzsumme.

Die Identifizierung von Wertminderungen und die Ermittlung von Einzelwertberichtigungen unterliegen wesentlichen Schätzungsunsicherheiten und Ermessensspielräumen. Das Risiko für den Jahresabschluss liegt darin, dass Wertberichtigungsbedarf nicht rechtzeitig identifiziert wird bzw. die Höhe der Wertberichtigung von der wirtschaftlichen Lage und Entwicklung der jeweiligen Kreditnehmer sowie von der Bewertung der Kreditsicherheiten beeinflusst wird. Daher ist die zutreffende Bewertung der Kundenforderungen für den Jahresabschluss und insbesondere die Ertragslage von entscheidender Bedeutung und stellt nach unserer Einschätzung einen besonders wichtigen Prüfungssachverhalt dar.

b) Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

Wir haben zunächst beurteilt, ob die Systeme bzw. Prozesse der Bank derart ausgestaltet sind, dass akute Risiken mit hinreichender Sicherheit rechtzeitig erkannt werden und gegebenenfalls eine Risikovorsorge in ausreichendem Umfang gebildet wird. Unsere Prüfungshandlungen umfassten die für die Bewertung der Kundenforderungen relevanten Bereiche.

In der Folge haben wir uns von der Einhaltung der Regelungen und der Funktionsfähigkeit der Prozesse überzeugt. Hierbei stellen wir auf die eingerichteten relevanten Kontrollen der Bank ab. Des Weiteren haben wir analytische Prüfungshandlungen durchgeführt, um Kreditengagements zu identifizieren, bei denen es Anhaltspunkte für ein möglicherweise vorliegendes akutes Ausfallrisiko gibt. Hierauf aufbauend haben wir bewusst ausgewählte Kreditengagements hinsichtlich der Notwendigkeit und - soweit erforderlich - der Angemessenheit einer Risikovorsorge einer Einzelfallprüfung unterzogen.

c) Verweis auf weitergehende Informationen

Weitere Angaben der Bank zur Bilanzierung und Bewertung von Forderungen im Kreditgeschäft sind im Anhang im Abschnitt B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungs- und Umrechnungsmethoden enthalten. Darüber hinaus enthält der Lagebericht Ausführungen zu den Kreditstrukturen und Verfahren der Risikoerkennung.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter und der Beirat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter der Bank sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kreditinstitute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Bank zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Bank vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Bank zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Bank vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §§ 340k, 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Bank zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Bank ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grunds- ätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bank vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Bank.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit dem Beirat unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber dem Beirat eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihm alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit dem Beirat erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Gesellschafterversammlung mit Beschluss vom 28. Juni 2023 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 28. Juni 2023 von dem für die Aufsicht zuständigen Organ der Bank beauftragt, die Durchführung der Jahresabschlussprüfung der CB Bank GmbH per 31. Dezember 2023 vorzunehmen und den Lagebericht der Bank für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 zu prüfen.

Wir sind seit dem Geschäftsjahr 2021 als Abschlussprüfer der Bank tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit unserer Berichterstattung an den Beirat nach Artikel 11 EU-APrVO in Einklang stehen.

Bei uns beschäftigte Personen, die das Ergebnis der Prüfung beeinflussen können, haben keine Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Bank angegeben wurden, zusätzlich zur Abschlussprüfung für die geprüfte Bank erbracht.

VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Kai-Uwe Dienstdorf.

 

Stuttgart, den 8. Mai 2024

Audit GmbH Karlsruhe Stuttgart Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Alexander Hepperle, Wirtschaftsprüfer

Kai-Uwe Dienstdorf, Wirtschaftsprüfer

Dieser Jahresabschluss wurde am 11.06.2024 festgestellt.

BaFin-Instituts-Nummer: BA 41(104099)

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.