Zerzog GmbH
Haidgraben 9, 85521 Ottobrunn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Brigitte Hablawetz seit 1.2.2016 | Geschäftsführer |
Hans Stuffer seit 1.2.2016 | Geschäftsführer |
Georg Heinrich Dr. Greiß seit 7.11.2001 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zerzog GmbHOttobrunnKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Unterlagen für die Offenlegung des Konzernabschlusses 2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
PASSIVA
Konsolidierte Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang zum Konzernabschluss auf den 31. Dezember 2021I. Allgemeines Die Zerzog GmbH, Ottobrunn, erstellt gemäß den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB freiwillig einen Konzernabschluss für die Unternehmen der Zerzog-Gruppe. II. Konsolidierungskreis Als Muttergesellschaft fungiert die Zerzog GmbH, Ottobrunn. In den Konzernabschluss wurden neben dem Mutterunternehmen drei Gesellschaften einbezogen. Sämtliche Gesellschaften haben ihren Sitz im Inland. Im Einzelnen:
Die Zerzog GmbH hat keine vermögensmäßige Beteiligung an den Tochterunternehmen, übt aber einen beherrschenden Einfluss auf alle vollkonsolidierten Unternehmen aus. Von Einbeziehungswahlrechten (§ 296 HGB) wurde kein Gebrauch gemacht. III. Konsolidierungsgrundsätze Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind ausschließlich zum Konzernbilanzstichtag 31. Dezember 2021 erstellt. Bei der Kapitalkonsolidierung kam bis 2009 ausschließlich die Buchwertmethode zur Anwendung. Dabei wurden die Anschaffungswerte der Tochterunternehmen mit deren Eigenkapital zu dem Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung verrechnet. Ab dem Geschäftsjahr 2010 werden Erstkonsolidierungen nach der Neubewertungsmethode durchgeführt. Im Rahmen der Schulden- und Innenumsatzkonsolidierung wurden Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Aufwendungen und Erträge innerhalb der vollkonsolidierten Unternehmen aufgerechnet. Der latenten Steuerabgrenzung (aus der HB I bzw. II) liegt ein Gewerbesteuersatz von 11 % zugrunde. Latente Steuerabgrenzungen für die Körperschaftsteuer von Kapitalgesellschaften waren nicht erforderlich. IV. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und nach der linearen Methode über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Es handelt sich um Software und Lizenzen, deren Abschreibung sich auf 3 bis 5 Jahre erstreckt. Die Zugänge zu den Sachanlagen sind mit ihren aktivierungspflichtigen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei Gebäuden und Bauten auf fremden Grundstücken wurde nach der linearen Methode planmäßig pro rata temporis abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen zwischen 10 und 50 Jahren. Beim beweglichen Sachanlagevermögen werden Neuzugänge linear pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter (bis € 800,--) werden im Jahr des Zuganges voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu den Anschaffungskosten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag aktiviert. Die fertigen Erzeugnisse/Waren wurden mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet, soweit nicht Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorzunehmen waren. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Einzelrisiken wurden durch Abschreibungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch einen pauschalen Abschlag Rechnung getragen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag angesetzt. Die Finanzschulden und andere Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist am Schluss dieses Anhangs in einem Anlagespiegel zusammengestellt. Bei den Abschreibungen beinhalten die Zugänge die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche (T€ 291) und debitorische Kreditoren (T€ 16) erfasst. Als gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital der Zerzog GmbH ausgewiesen. In den Posten Kapitalanteile und Rücklagen von Kommanditisten der einbezogenen Gesellschaften werden die gesellschaftsvertraglich bedungenen Einlagen bzw. Rücklagen der Kommanditisten erfasst, die zugleich Gesellschafter der Zerzog GmbH sind. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Verpflichtungen aus dem Lohn- und Gehaltsbereich (T€ 135) und sonstige ungewisse Verbindlichkeiten (T€ 193). Die Verbindlichkeiten zeigen folgende Restlaufzeiten und Besicherungen:
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Nießbrauchsberechtigten (T€ 388), Steuerverbindlichkeiten (T€ 240) und kreditorische Debitoren (T€ 33). Die passive latente Steuerabgrenzung des Geschäftsjahres resultiert aus einer Grundstücksveräußerung in 2018. Im Berichtsjahr erfolgte eine Auflösung in Höhe T€ 46. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Die Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Erträge aus dem Vertrieb von Verpackungsformteilen aus EPS und EPP, von polsternden DE-Folien und Schüttpackprodukten sowie dem Zuschnitt von Hartschaumkonturteilen. Ein weiterer Bereich betrifft die Altöl- bzw. Altstoffsammlung. Die Umsatzerlöse werden überwiegend in Deutschland und den angrenzenden EU-Ländern erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erlöse aus dem Abgang des Anlagevermögens (T€ 8), Erträge des Umlaufvermögens (T€ 6), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 22), Erlöse aus Lohnfortzahlung (T€ 13), Stromsteuererstattungen (T€ 88) sowie Erträge aus der Kfz-Nutzung (T€ 39). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Betriebs- (T€ 1.059), Verwaltungs- (T€ 332) und Vertriebsaufwendungen (T€ 820). Der Steueraufwand vom Einkommen und Ertrag enthält Gewerbesteuer und - bei Kapitalgesellschaften - die Körperschaftsteuer sowie Erträge aus der Auflösung der passiven latenten Steuerabgrenzung (T€ 46). VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus abgeschlossenen Mietverträgen für Lager- und Produktionsgebäude sowie für Kfz und Betriebs- und Geschäftsausstattung ist für das Geschäftsjahr 2022 mit Aufwendungen in Höhe von T€ 318 zu rechnen. VIII. Gesamtvergütung für die Tätigkeit des Abschlussprüfers Die Vergütung des Abschlussprüfers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB für Abschlussprüfungsleistungen betrug T€ 35 und für Steuerberatungsleistungen T€ 9. IX. Befreiungen gem. § 264 HGB Die Zerzog GmbH & Co. KG Kunststofftechnik Recycling, die Zerzog GmbH & Co. KG Verpackungen sowie die Zerzog GmbH & Co. KG Dämmtechnik, allesamt mit Sitz in Ottobrunn, sind gemäß § 264b HGB von der Verpflichtung befreit, Jahresabschluss bzw. Lagebericht offenzulegen. X. Sonstige Angaben Als Geschäftsführer des Mutterunternehmens waren im Geschäftsjahr 2021
bestellt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Im Geschäftsjahr 2021 waren durchschnittlich 59 gewerbliche Mitarbeiter und 31 Angestellte in den vollkonsolidierten Unternehmen beschäftigt.
Ottobrunn, den 11. April 2023 Für die Zerzog GmbH: gez. Dr. Georg Greiß gez. Hans Stuffer gez. Brigitte Hablawetz Entwicklung des Anlagevermögens 2021
Entwicklung des Konzerneigenkapitals
Ottobrunn, den 11. April 2023 Für die Zerzog GmbH: gez. Dr. Georg Greiß gez. Hans Stuffer gez. Brigitte Hablawetz KonzernkapitalflussrechnungIm Geschäftsjahr 2021 ergaben sich die folgenden Zahlungsströme im Konzern:
Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen bzw. entwickelte sich wie folgt:
Ottobrunn, den 11.April 2023 Für die Zerzog GmbH: gez. Dr. Georg Greiß gez. Hans Stuffer gez. Brigitte Hablawetz Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021Geschäftsverlauf Gegenüber dem Jahr 2020 verbesserte sich der Umsatz um 22,3 % auf T€ 17.421 und das Konzernergebnis von -T€ 56 auf T€ 13,2. Die Ursachen für diese signifikante Umsatzerhöhung sind auf gesteigerte Nachfrage, aber auch auf die bekannten außergewöhnlichen Preissteigerungen bei Rohstoffen, Energie und Frachten zurückzuführen, die allerdings nur anteilig zeitnah an die Kunden weitergegeben werden konnten. Die Aufwendungen für Material stiegen dahingegen um 38,2% gegenüber den Vorjahreswerten, die Materialeinsatzquote um 13%. Wegen der unsicheren Lage der Weltwirtschaft wurden nur dringendste Investitionen getätigt. Die AfA ging erneut zurück, von 542 T€ (2020) auf 492,8 T€ (2021). Während die absoluten Personalkosten lediglich um 9,7% zunahmen, sank die Personalkostenquote um 10,3 %. Unverändert gilt nach wie vor: Die Kosten für Kunststoff-Rohstoffe, für Personal und Energie, aber auch für Frachten, sind wie in den vorhergehenden Jahren wesentliche Kostenträger. Personalkosten sind weitestgehend Fixkosten. Beschäftigt waren durchschnittlich 90 Mitarbeiter. Die sonstigen Aufwendungen erhöhten sich um 8,4% auf T€ 2.224,8. Allerdings sank die Quote auf 12,8% gegenüber 14,4% im Vorjahr. Mittelfristige Verträge für den Bezug von Strom und Gas bewahrten das Unternehmen wenigstens vor den in diesen Bereichen starken Preissteigerungen in der 2. Jahreshälfte 2021. Die Eigenkapitalquote liegt bei 67 % (i.Vj. 66 %); der Cashflow (konsolidierter Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) errechnet sich zu T€ 506 (i.Vj. T€ 486). und liegt um 4,1 % über Vorjahresniveau. Die Zinsbelastungen im Jahr 2021 stiegen von T€ 19 im Jahr 2020 auf T€ 21,3 im Jahr 2021. Die finanzielle Situation der Zerzog-Gruppe ist nach wie vor stabil. Verbindlichkeiten wurden unter Ausnutzung von Skontofristen bezahlt. Die Unternehmen konnten erneut ohne nennenswerte Kontokorrentkredite den laufenden Geschäftsbetrieb aus Eigenmitteln bestreiten. Zerzog wird auch weiterhin bemüht sein, durch konsequentes Kostenmanagement diese Grundlage zu erhalten. Eine monatliche detaillierte Situationsüberprüfung hat sich als Instrument bewährt. Einzelheiten Die Corona Pandemie machte es in 2021 sehr schwer unsere Vorhaben umzusetzen. Die Pandemie zwang uns jedoch nicht zu einem Betriebsstillstand. Produktion In Ottobrunn konnte mit der Erneuerung der Vorschäumerei und der Siloanlagen begonnen werden. In 2022 wurde die Installation zwischenzeitlich abgeschlossen. Die dadurch erreichte Qualitätsverbesserung rechtfertigt den Aufwand. Intensive Mitarbeiterschulungen waren sehr hilfreich. Rezyklat enthaltender Rohstoff Nach intensiven Versuchen vor allem mit rEPP ließ sich das Material erfolgreich in ersten "Serienteilen" einsetzen. Strom- und Gasversorgung Langfristige Verträge waren in den "turbulenten Zeiten" eine gute Entscheidung. Konstruktion Im Zuge der Neueinführung einer Produktionssoftware und einer neuen Produktdatenbank wurden alle Mitarbeiter der Konstruktionsabteilung intensiv geschult. Vertrieb Kundenbesuche vor Ort mussten leider Corona-bedingt stark reduziert werden. Häufigere WebSchaltungen halfen deutlich dieses Manko zu verringern. Über unseren Kundenservice, über kurze Reaktionszeiten und über unsere gute fachliche Unterstützung, Kundenwünsche technisch zu lösen, erhielten wir wie schon bisher zunehmend positive Resonanz - und über Kundenempfehlungen, neue Interessenten. Betriebliche Kennzahlen werden täglich erstellt und monatlich mit den Bereichsleitern die daraus notwendigen Maßnahmen abgeleitet. Zertifizierungen Die DIN ISO 9001 wurde erneuert. Danach auch "täglich zu leben" wird bei regelmäßigen Meetings permanent begleitet. Die jährliche Zertifizierung als "Entsorgungsfachbetrieb" konnte, wie schon seit Jahren erneut erfolgreich erlangt werden. Das Unternehmen ist außerdem langjähriges zertifiziertes Mitglied bei dem im Großraum München verbreiteten "Ökoprofit". Dessen jährlich erforderlicher Unternehmens-Check ist ganzheitlich angelegt. Er berücksichtigt die Vorschriftenlage aller Bereiche des Unternehmens. Zusätzlich die permanente Kontrolle und Verbesserung im Umgang mit Ressourcen in allen Prozessstufen. Eine vertiefte Auswertung der Systemparameter wurde, wie bereits in den vergangenen Jahren, ausgeweitet. Zur Risikoabsicherung Der Versicherungsschutz der Firmengruppe wurde wieder - wie in den vorausgehenden Jahren - gemeinsam mit einer führenden Versicherungsagentur überprüft und angepasst. An dem bewährten zeitnahen Mahnwesen wurde festgehalten. Es bildet wie bisher 14-tägig detailliert die Situation offener Forderungen ab. Neben Routinemahnungen wird die Situation regelmäßig mit den zuständigen Verkaufsbereichen besprochen und Vorgehensweisen festgelegt. Die Höhe der in Mahnung befindlichen offenen Beträge war weiterhin niedrig. Brandschutz Die installierte und beim Landratsamt aufgeschaltete Brandmeldeanlage (BMA) arbeitete nach wie vor nahezu störungsfrei. Die Lieferantenbasis wurde generell ausgeweitet. Chancen, Risiken, Unternehmensvorausschau Chancen Die Bedeutung von umweltverträglichen Carbon-Footprint-Werten In zunehmendem Maß werden derzeit von diversen Fachfirmen Carbon-Footprint-Berechnungen für Verpackungen und für technische Teile aus Kunststoffen (auch für EPS und EPP) erstellt. In den meisten Fällen ergeben sich im Vergleich zu alternativen Werkstoffen Werte, die auf bessere Umweltverträglichkeit hinweisen. Rezyklierbarkeit, Rohstoffe mit über 30% Rezyklatanteilen Sortenrein erfasste, gebrauchte Formteile aus Styropor (EPS) oder aus EPP (expandiertes Polypropylen) lassen sich hervorragend rezyklieren und ersetzen in Mengen von über 30% Originalrohstoffe. Der Einsatz von Rohstoffen mit Rezyklatanteilen nimmt langsam Realität an. Weitere Versuche mit unterschiedlichsten rRohstoffen (r steht für Rezyklat) werden die Entwicklung vorantreiben. Darüber hinaus bringt sich das Unternehmen finanziell und mit Manpower bei einem großen Projekt der Industrievereinigung Kunststoffverpackungen (IK) ein, bei dem die technische und wirtschaftliche Rezyklierung gebrauchter EPS (Styropor) -Verpackungen aus dem gelben Sack erprobt wird. Zerzog bekundet damit die Notwendigkeit die Kreislaufwirtschaft zügig voranzutreiben und parallel dazu, Primärrohstoffe einzusparen. Gelingt das Projekt "gelber Sack" - vieles deutet darauf hin - werden Image und Nachfrage nach Teilen aus bewährten Partikelschäumen (EPS, EPP usw.) steigen. Denn: Sie sind leicht und isolierend, werden mit wenig Ausgangsmaterial hergestellt und sind bei dem Bestreben Klimaneutralität zu erreichen ein unterstützender Baustein. Teile aus EPP Erhebliche Verbesserungen z.B. bei der Oberflächengestaltung lassen neue Anwendungen und damit steigende Umsätze erwarten. Über weitere Optimierung der Rüstprozesse soll 2022 die Profitabilität der Produktion erhöht werden Ebenso werden über erweiterte Dienstleistungen, die den Bereich Entsorgung flüssiger Altstoffe flankieren, Ergebnisverbesserungen erwartet. Wesentliche Risiken, welche den Fortbestand der Gruppe kurzfristig gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Allerdings, sollten sich die Preise für Energie und Rohstoffe wegen der schwierigen weltwirtschaftlichen Situation weiter so unvorhersehbar erhöhen bzw. die Verfügbarkeit unsicher gestalten, dann muss mit erheblichen Umsatzeinbrüchen gerechnet werden. Ergebnis-Ausblick Trotz allem rechnet Zerzog für 2022 mit einem gegenüber 2021 verbesserten Ergebnis.
Ottobrunn, im März 2023 Für die Zerzog GmbH: gez. Dr. Georg Greiß gez. Hans Stuffer gez. Brigitte Hablawetz
Zerzog GmbH Ottobrunn Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Zerzog GmbH, Ottobrunn: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Zerzog GmbH, Ottobrunn und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 und der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Zerzog GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den sie ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 11. April 2023 Dr.
Zitzelsberger GmbH
Sebastian Eder, Wirtschaftsprüfer Dr. Stephan Zitzelsberger, Wirtschaftsprüfer |
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