ECU WORLDWIDE (Germany) GmbH
Frankenstraße 18, 20097 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
ECUHOLD NV | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ECU WORLDWIDE (Germany) GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die ECU WORLDWIDE (Germany) GmbH, Hamburg, ist beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 98939 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Absatz 2 HGB auf. Der Jahresabschluss der ECU WORLDWIDE (Germany) GmbH, Hamburg, zum 31. Dezember 2023 ist entsprechend den auf mittelgroße Kapitalgesellschaften anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt worden. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Trotz der wirtschaftlich schwierigen Situation erfolgte die Aufstellung des Jahresabschlusses in der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Die Geschäftsführung hat Maßnahmen in die Wege geleitet, die eine Verbesserung der Lage bewirken sollen. Die Muttergesellschaft hat zudem eine Patronatserklärung bis zum 31. Dezember 2025 abgegeben, nach der sie für die Bezahlung der Verbindlichkeiten der Gesellschaft einstehen und diese mit hinreichender Liquidität ausstatten wird. Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer (nach der linearen Methode) vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Anschaffungskosten (in der Regel dem Nennwert) bewertet. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden bereits gezahlte zukünftige Geschäftsjahre betreffende Aufwendungen aktiviert. Der Posten wird in der Rechnungsperiode aufgelöst, in der der Aufwand wirtschaftlich entstanden ist. Die Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden nach Erfahrungswerten und soweit möglich berechenbaren Grundlagen bemessen. Für die Verbindlichkeiten wurde der Wert des Erfüllungsbetrages angesetzt. Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Das Imparitäts- und Realisationsprinzip wird dabei entsprechend § 256a HGB nicht beachtet, soweit deren Restlaufzeit ein Jahr oder weniger beträgt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagespiegel gesondert dargestellt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren zu TEUR 1.814 (Vorjahr: TEUR 1.903) aus Lieferungen und Leistungen und im Übrigen aus Darlehensgewährungen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 500 (Vorjahr: TEUR 3.950). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben, wie im Vorjahr, sämtlich eine Fristigkeit von einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, sämtlich eine Fristigkeit von einem Jahr. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen (TEUR 1.568; Vorjahr TEUR 1.524), für Personalaufwendungen (TEUR 288; Vorjahr: TEUR 168), für Aufbewahrungskosten (TEUR 64; Vorjahr: TEUR 57) sowie für rückständigen Urlaub (TEUR 36; Vorjahr 17) gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr sämtlich eine Laufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Verbindlichkeiten sind durch eine Patronatserklärung der Gesellschafterin besichert. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 5. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. 6. Ergänzende Angaben Personal Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:
Unternehmensorgane Geschäftsführer der Gesellschaft (= ausgeübter Beruf) waren im Geschäftsjahr: Herr Thomas Heydorn (ab 20. Juni 2023), Herr Timothy Maxwell Tudor, Herr Marc Meier (bis 20. Juni 2023) Herr Simon Bajada (ab 20. Juni 2023) Unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB erfolgt keine Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführer. Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen gemäß § 285 Nr. 14 HGB für den größten Kreis von Unternehmen ist die Allcargo Logistics Ltd., Mumbai/Indien. Der Abschluss ist einsehbar auf der homepage unter: http://www.allcargologistics.com/investors.html/financialannualreports und wird beim Handelsregister in Mumbai eingereicht. Mutterunternehmen gemäß § 285 Nr. 14 a HGB für den kleinsten Kreis von Unternehmen ist die ECU HOLD NV, Antwerpen/Belgien. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus einer Bürgschaft (TEUR 100.000). Von der Bürgschaft betreffen TEUR 100.000 verbundene Unternehmen. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den vorgenannten Eventualverbindlichkeiten wird als gering eingeschätzt, weil anhand der aktuellen Planzahlen davon auszugehen ist, dass der Kreditor seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen wird.
Hamburg, 17. April 2024 Die Geschäftsführung gez. Thomas Heydorn gez. Simon Bajada Der Jahresabschluss wurde am 9. Juli 2024 festgestellt. Entwicklung des Anlagevermögens
Lagebericht1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die ECU WORLDWIDE ist eines der führenden Unternehmen im internationalen Transport als NVOCC (Non-Vessel Operating Common Carrier) für LCL (Less-than-Container Load/Seefracht-Stückgut) und Teil der börsennotierten Allcargo Ltd., Mumbai / Indien. Das Hauptbüro der ECU WORLDWIDE in Deutschland ist in Hamburg, daneben besteht ein Verkaufsbüro in Bremen. Ein globales Netzwerk von über 200 eigenen Tochtergesellschaften und Agenten bedient unsere Fachkunden mit der Organisation und dem Transport von Seefracht-Stückgut. In der Hauptleistung sind das Transporte von Hafen zu Hafen, direkt und zum Teil über zentralen Umladestationen (hubs). Das Angebot umfasst zunehmend die Beförderungen zu/von den Häfen mittels Landtransport, sogenannte Vor- und Nachlauftransporte. Darüber hinaus gibt es das Serviceangebot von Luftfracht, Luft/Seefracht-Kombination und Stückgut-Bahnfracht nach und aus China. Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf: Die für unser Unternehmen wichtigen Märkte der Weltwirtschaft und die Konjunktur in Deutschland waren im Jahr 2023 durch Inflation und Energiekrise im Einfluss des Ukraine-Konflikts stark beeinträchtigt. Die Sonderkonjunktur aus der Corona-Zeit hatte den Bedarf nach Schiffsraum, Verlademöglichkeiten und Kapazitäten stark ansteigen lassen, seit dem 4. Quartal 2022 setzte eine Trendumkehr ein. Der Frachtbedarf auf den Routen ab Asien, insbesondere China, ist stark rückläufig, die Auswirkungen sind deutlich an der Entwicklung der Seefracht- und Luftfrachtraten ersichtlich. Das Ratenniveau in der Seefracht näherte sich wieder dem Ratenniveau vor der Pandemie. Das einsetzende Überangebot an Kapazitäten insbesondere bei den Reedereien hatte ab dem 2. Quartal 2023 die Höhe der Frachtraten regelrecht einbrechen lassen und auch bei der ECU zu starken Umsatzminderungen beigetragen. Großkunden litten unter einem Rückgang der Aufträge aus der verladenen Kundschaft um z.T. deutlich über 20%. Seit Ausbruch des Ukraine-Konflikts ist das Transportangebot über Hamburg von und nach Russland aufgrund der umfangreichen Embargo-Vorschriften zum Erliegen gekommen. Dem Überangebot von Laderaum wird seitens der Reeder mit Fahrplanstreichungen begegnet, was wiederum die Lade - und Entladesituation in den Häfen aus dem Takt bringt. Ware muss länger am Lager gehalten werden, es ergeben sich längere Transportzeiten und ein höherer Aufwand in der Abwicklung. Die Kapazitätenerhöhung der Reedereien durch neu georderte Schiffe wird den Preisdruck nach unten zusätzlich unterstützen. Ohne eine wesentliche Zunahme der Transportnachfrage oder einer Verknappung des Laderaum-Angebots (durch die Reeder) besteht in den nächsten Monaten ein Überangebot und Sorge für einen weiteren Verfall der Marktpreise. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Entwicklung der Firma im Überblick:
Investitionen in die EDV sowie EDV-Sicherheit sind nach der Cyber Atacke im Februar 2021 im Fokus der Unternehmenszentrale. Zusätzliche Aufwendungen wurden in verschiedenen funktionalen Bereichen des Konzerns vorgenommen der auch in Deutschland zu einem erheblichen technischen und auch wirtschaftlichen Aufwand führt. Die Auftragslage hat sich auf ein Niveau aus der Vor-Corona Zeit eingependelt, leider auch mit deutlich schlechteren Margen als in den Jahren 2021/2022. Durch Home-Office und anderer Veränderungen hat sich die Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten insgesamt ungünstig auf die Produktivität des Betriebes ausgewirkt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt lediglich rund 0,5 % (Vorjahr 0,4 %). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich stichtagsbedingt auf TEUR 1.027 (Vorjahr: TEUR 1.412), die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um TEUR 3.539 auf TEUR 2.314 zurückgegangen. Die liquiden Mittel betrugen TEUR 301 zum Bilanzstichtag. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von rund 31 % (Vorjahr 39 %) gekennzeichnet. Die Liquiditätslage des Unternehmens kann im Berichtsjahr als ausreichend bezeichnet werden. Zahlungsverpflichtungen konnten vereinbarungsgemäß erfüllt werden, und überschüssige liquide Mittel wurden zinsbringend angelegt. Sowohl im lang- als auch im kurzfristigen Bereich besteht eine Deckung. Der Jahresumsatz ist im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um rund 49 % zurückgegangen. Dies wurde ausgelöst durch die stark gesunkenen Seefrachtraten, insbesondere im Import. Der Jahresfehlbetrag betrug TEUR 1.909. Dieser liegt TEUR 4.054 unter dem Jahresüberschuss des Vorjahres. Investitionen / Instandhaltungen Investitionen wurden im Rahmen der üblichen Ersatzbeschaffungen für die Betriebs- und Geschäftsausstattung und EDV Software getätigt. Auch wurde in eine neue VOIP Telefonanlage investiert. Beschaffung Die Einkaufspreise für bezogene Leistungen in der Seefracht haben sich 2023 gegenüber dem Vorjahr weiter auf erheblich geringeres Niveau entwickelt. Dem entgegen stehen Kostensteigerungen im Bereich LKW-Transporte, also in der Beschaffungs- und Verteilerlogistik und bei den Hafenkosten der Packbetriebe. Personal Der Personalbestand in 2023 leicht gesteigert worden. Die Personalabgänge aus 2022 konnten dank intensiver Bemühungen bei der Personalgewinnung kompensiert werden. Nicht alle Stellen für Auszubildende konnten besetzt werden, es fehlten geeignete Bewerber. Die Mitarbeiterzahl setzte sich im Jahresdurchschnitt wie folgt zusammen:
3. Prognosebericht Die Umsatzerlöse werden in 2024 gegenüber 2023 voraussichtlich niedriger ausfallen, ausgelöst durch stark gefallene Seefrachtraten. Darüber hinaus erwarten wir eine Abkühlung des Welthandels bedingt durch eine globale Inflation und weitere Auswirkungen des Kriegsgeschehens in der Ukraine. Investitionen in zusätzliche Produkte (Luftfracht) als auch weiterhin in Personal werden die Wachstumspläne unterstützen. Eine Integration der fair trade GmbH innerhalb des Konzerns wird auch weiterhin Resourcen aus der ECU binden. 4. Risiken und Chancen Mit den vorliegenden Aufträgen und in der Tendenz der letzten Monate kann vor dem Hintergrund der zu erwartenden Rezession und damit gesamtwirtschaftlicher Folgen keine Ergebnisprognose gegeben werden.. Die Gesellschafter haben entsprechende Maßnahmen in der Besetzung der Geschäftsführung ergriffen und Unterstützung durch Mitarbeiter der globalen Holding zur Verfügung gestellt. Die Gesellschaft verfügt aufgrund ihrer Transparenz über ein angemessenes System der Früherkennung von Risiken. Die finanzielle Lage des Unternehmens wird durch die Geschäftsführung laufend überwacht.
Hamburg, im April 2024 Die Geschäftsführung gez. Thomas Heydorn gez. Simon Bajada BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ECU WORLDWIDE (Germany) GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ECU WORLDWIDE (Germany) GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ECU WORLDWIDE (Germany) GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 23. Mai 2024 FIDES
Kemsat
gez. Dr.Lars Niemann gez. Dr. Ulf-Christian Dißars |
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