AL Immobilien UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseVermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Veit Loeffler seit 4.5.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LFD Wälzlager GmbHDortmundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtUnternehmensgegenstand Das Unternehmen beschäftigt sich nach wie vor mit dem Import und Vertrieb von Wälzlagern. I. DARSTELLUNG DES GESCHäFTSVERLAUFS1. Entwicklung von Branche und GesamtwirtschaftDie deutsche Gesamtwirtschaft ist laut Jahreswirtschaftsbericht der deutschen Regierung im BIP um 0,3 % gesunken. Die aktuelle Lage wird von vier Themen bestimmt, Ukraine Krieg, Inflation, Energiekosten und dem Klima. Wir rechnen im Verlauf des Jahres mit einer weiterhin schwächelnden Konjunktur. Die LFD als Gruppe wird sich auf einen negativen Trend einstellen und bei Bedarf Anpassungen vornehmen. Die Branchen im Maschinenbau mit seinen Sparten Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen, Fördertechnik, Antriebstechnik, Maschinen für Land- und Forstwirtschaft etc. geben sehr unterschiedliche Ausblicke. 2. Umsatz und Auftragsentwicklung Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Der Auftragsbestand ist ebenfalls gesunken. 3. Geschäftsergebnis Der Jahresüberschuss liegt bei TEUR 2.149. 4. Personal- und Sozialbereich Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 41 Mitarbeiter bei der LFD Wälzlager GmbH beschäftigt. 5. Sonstige wichtige Vorgänge des Geschäftsjahrs Die LFD hat einige Maßnahmen umgesetzt, damit der Energieverbrauch am Standort Dortmund sinkt. Wir haben eine Photovoltaikanlage installiert und sämtliche Beleuchtungen auf LED umgestellt. Zudem erweitern wir den Fuhrpark im nächsten Jahr um weitere Elektrofahrzeuge. II. DARSTELLUNG DER LAGE1. VermögenslageDas Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 402 niedriger. Es wird zu 100% aus dem Eigenkapital gedeckt. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Bilanzsumme von TEUR 27.223 auf TEUR 26.691 gesunken. Die Minderung betrifft auf der Aktivseite sowohl das Anlagevermögen als auch das Umlaufvermögen. Beim Anlagevermögen resultiert die Verringerung im Wesentlichen aus den planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 409. Bezüglich des Umlaufvermögens wurden die Vorräte (Warenbestand sowie geleistete Anzahlungen auf Vorräte) um TEUR 1.741 auf TEUR 19.258 und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 939 auf TEUR 2.787 gemindert, während sich die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von TEUR 10 auf TEUR 2.968 erhöhten. Das Eigenkapital der Gesellschaft ist nominell um TEUR 2.150 auf TEUR 11.125 gestiegen. Auf der Passivseite macht sich die Erhöhung der Bilanzsumme vor allem durch den Anstieg des Eigenkapital (TEUR 11.125, Vorjahr TEUR 8.975) bemerkbar. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind dagegen von TEUR 5.145 auf TEUR 2.298 gesunken. 2. FinanzlageZiel des Finanzmanagements ist nicht nur die Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsbereitschaft, sondern auch die Vorsorge für Mittel, die ein sofortiges Reagieren auf den Beschaffungsmärkten erfordert. Auf der Grundlage des Finanzmittelfonds ergibt sich folgende komprimierte Kapitalflussrechnung:
3. ErtragslageDer Umsatz im Geschäftsjahr 2023 hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.847 bzw. 18,8 % verringert. Die Umsatzerlöse sind gesunken, da die Kunden in den Vorjahren aufgrund der Lieferengpässe eine hohe Nachfrage gezeigt haben. Die Gesellschaft hat ihre Sortimentspolitik weiterhin auf die Kernmarken reduziert. Das technische Know-how und insbesondere die Verbindung von Firmen- und Produktname haben sich durchgesetzt. Der Rohgewinn (bzw. Deckungsbeitrag I) hat sich auf TEUR 11.778 (Vj. TEUR 12.402) gemindert. Der Jahresüberschuss nach Steuer beträgt im Geschäftsjahr 2023 TEUR 2.149 (Vj. TEUR 2.821). 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem AbschlussstichtagDie LFD Gruppe plant den Einsatz von künstlicher Intelligenz in den täglichen Prozessen III. Risiko- und CHANCENbericht und PROGNOSE Risiko- und Chancenbericht Unser Risikomanagement ist auf drei Säulen aufgebaut: 1. Die agierende Säule Langfristverträge mit unseren Lieferanten, Vorauszahlungen, um die Einstandspreise für unsere eingegangenen Lieferverpflichtungen zu sichern. Durch aktive Währungssicherungen, federn wir die Kursschwankungen ab. Aktives Mahnwesen ab dem ersten Tag der Fälligkeit. 2. Die informierende Säule Regelmäßige Besuche der Kunden und Lieferanten, Kontakte zu Regierungsstellen, Besuche von Fachtagungen und Messen sowie Beratungen durch Wirtschaftsprüfungsgesellschaften bringen uns frühzeitige Informationen, um in Säule 1 oder 3 tätig zu werden. 3. Die reagierende Säule Durch die Einführung unserer Qualitätssoftware und damit verbundener Wareneingangsprüfungen nach ISO 2859 haben wir unsere Qualität der Produkte gesteigert. Wir liegen bei 99,996% fehlerfreier Ware bezogen auf die Lieferungen. Durch eine Produkthaftpflichtversicherung können wir das verbleibende Risiko von Schadensforderungen durch Qualitätsmängel zumindest teilweise absichern. Prognosebericht 1. Voraussichtliche Entwicklung Die vier Themen, Ukraine Krieg, Inflation, Energiekosten und Klima, werden dazu führen, dass Investitionen zurückgefahren oder verschoben werden. Auch die hohen Tarifabschlüsse belasten den Standort Deutschland stark. Wir gehen von einer gleichbleibenden Umsatzentwicklung aus. 2. Hinweis auf Risiken der künftigen Entwicklung Besondere geschäftliche Risiken sehen wir in den o.g. vier Themen. Die Preiserhöhungen in allen Bereichen können sich stark auf die Entwicklung des Umsatzes auswirken. Allerdings sind unsere Mitbewerber hiervon gleichermaßen betroffen, so dass diese Entwicklung nicht als grundsätzlich bestandsgefährdend angesehen werden kann. Ferner ist die LFD sehr flexibel aufgestellt, so dass wir auf jedes Szenario angemessen reagieren können. 3. Hinweis auf Chancen der künftigen Entwicklung Die größten Chancen sehen wir bei einer Krise, dass dann viele Marktteilnehmer offener für Alternativen werden und sich uns neue Chancen eröffnen. IV. SONSTIGES1. ESG Bericht Corporate Sustainability Reporting Directive der EU, kurz CSRD oder auch ESG (Enviromental Social Governance) genannt, beschäftigt sich mit der nichtfinanziellen Berichterstattung, die Kapitalgesellschaften vergleichbar macht hinsichtlich ihrer Anstrengungen im Rahmen der Global Compact Initiative der Vereinten Nationen. Die LFD-Gruppe hat im Jahr 2022 mit der ESG-Analyse begonnen. Die Inhalte werden durch die unterschiedlichen Zertifizierungen sichergestellt. Für das E wie Environmental steht unsere ISO-Zertifizierung 14001. Hier haben wir die Themen • Klimaschutz • Anpassung an den Klimawandel • Wasser- und Meeresressourcen • Kreislaufwirtschaft • Umweltverschmutzung • Biologische Vielfalt und Ökosysteme eingearbeitet. Dort werden wir alle unsere Potentiale analysieren, bewerten und stetig verbessern. Die LFD-Gruppe nimmt das Problem des Klimawandels sehr ernst. Innerhalb der Gruppe werden Maßnahmen in Prozessen nur dann umgesetzt, wenn diese den Umweltthemen gerecht werden. Natürlich darf dadurch das Geschäft nicht gefährdet werden, jedoch ist eine Sorglosigkeit gegenüber der Umwelt nunmehr inakzeptabel. Hinsichtlich unserer CO 2 -Emissionen unterscheiden wir zwischen direkten und indirekten Verbräuchen. Der direkte CO 2 -Verbrauch entsteht aus allen notwendigen Unternehmensaktivitäten, um unsere Produkte zu vertreiben. Hier wird der Gesamtverbrauch in Tonnen angegeben. Der indirekte CO 2 -Verbrauch wiederum beinhaltet die Emissionen aller Aktivitäten, um unser Produkt herzustellen und es zu unseren Kunden zu befördern. Der Verbrauch wird deswegen als indirekt beschrieben, da sowohl die Herstellung als auch die Fracht nicht direkt in unseren Händen liegt, sondern durch unterschiedliche Stakeholder beeinflusst wird. Damit wir hier eine Vergleichbarkeit zu den unterschiedlichen Umsätzen ableiten können, geben wir den CO 2 -Verbrauch immer nur als Verbrauch pro Tonne Wälzlager an. In 2023 stiegen die direkten CO 2 -Emissionen um 18,7% auf 158,24 t. Der indirekte CO 2 -Verbrauch für 2023 lag bei 2,454 t je t Wälzlager. Dieser Anstieg ist auf die außerordentliche Verschrottung von nicht konformer Ware zurückzuführen. Denn ohne diese Gegebenheit hätten wir eine Reduzierung von 4,39% erwirkt. Folgende Maßnahmen sind umgesetzt worden: - Alle Lichtquellen wurden auf LED umgestellt, und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden stetig unterwiesen, beim Verlassen eines Raumes das Licht auszuschalten. - Standby-Betrieb in der Verwaltung wird über Nacht durch Gebäudeschalter ausgeschaltet - Plastikverpackung wurde durch recyceltes Papier ersetzt - Versandtaschen wurden von Plastik auf recyceltes Papier ersetzt - Anteil Restmüll wurde reduziert Für das S wie Social steht unsere Zertifizierung "Sicher im System" ISO 45001, welche wir in Zusammenarbeit mit der Berufsgenossenschaft erhalten haben. Hinsichtlich der sozialen Aspekte innerhalb der LFD-Gruppe ereignen sich noch einige Herausforderungen. Mit lediglich 25% weiblichen Führungskräften und einem Frauenanteil von insgesamt 29% gibt es dahingehend noch Verbesserungspotential. Unsere Herausforderung, das Ziel zu erreichen, diese Quote auszugleichen, besteht im Fehlen von Bewerberinnen. Denn mit über 17 Nationen und auch Menschen mit Behinderungen stellen wir bereits ein gutes Maß an Diversität dar. Das Thema Equal-Pay dagegen ist nicht so einfach. Innerhalb der LFD-Gruppe gibt es im Allgemeinen keinen Unterschied zwischen Frau und Mann, jedoch zwischen alt und jung. Durch die Historie und die Tarifwerke der Gewerkschaften wurde immer ein Anteil des Gehaltes über die Arbeitsjahre belohnt. Das lässt sich nur über die Zeit hinweg abbauen, aber nicht über Nacht verändern. Bei den Arbeitsbedingungen hat sich die LFD nach ISO 45001 in Begleitung der Berufsgenossenschaft zertifizieren lassen. Hier sind wir nun gut aufgestellt und arbeiten an kontinuierlichen Verbesserungen. Folgende Maßnahmen sind umgesetzt worden: - Equal-Pay eingeführt - "Sicher im System" eingeführt um die Gesundheit am Arbeitsplatz zu fördern - Mitarbeiterbefragung Ergebnis der Zufriedenheit wurde verbessert Für das G wie Governance steht unsere ISO 9001 Zertifizierung. Die Aspekte: • Rolle der Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorgane auch hinsichtlich Nachhaltigkeit • Unternehmensethik und -kultur • Politisches Engagement des Unternehmens einschließlich seiner Lobby-Aktivitäten • Interne Kontroll- und Risikomanagementsysteme des Unternehmens finden sich dort wieder. Die größte Aufgabe besteht zunächst darin, einen Automatismus im Denken und Handeln herbeizuführen, um diese Ziele zu verankern. Der ESG-Bericht betrifft nicht nur die Geschäftsführung selbst, sondern jeder im Unternehmen muss die Inhalte verinnerlichen und sein Verhalten entsprechend ausrichten. Ansonsten wird langfristig kein Erfolg erzielt. Dies ist nun die gemeinsame Anstrengung der gesamten Gruppe.
Dortmund, den 15. März 2024 gez. Loeffler BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ANHANG für das Geschäftsjahr 2023der LFD Wälzlager GmbH, DortmundAmtsgericht: Dortmund HRB 4772 1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der LFD Wälzlager GmbH ist entsprechend den handelsrechtlichen und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Gemäß den in § 267 HGB aufgeführten Größenkriterien zählte die LFD Wälzlager GmbH im Geschäftsjahr 2023 zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze AKTIVA Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel drei Jahre. Außerplanmäßige Abschreibungen sind im Geschäftsjahr 2023 nicht vorgenommen worden. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear planmäßig unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer verrechnet. Zugänge des Geschäftsjahres 2023 wurden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Bei den Vorräten erfolgt die Aktivierung der Handelswaren zu gewogenen Einstandspreisen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Geleistete Anzahlungen wurden zum Nennbetrag unter Berücksichtigung von Devisenkursveränderungen bilanziert. Sofern in fremder Währung geleistete Anzahlungen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr haben, wurden sie gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem Ausfallrisiko bei den branchenüblichen Forderungen wird durch ausreichend bemessene, individuell und pauschal ermittelte Wertberichtigungen Rechnung getragen. Rechnungsabgrenzungsposten betreffen ausschließlich Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum des Folgejahres darstellen. Pensionsverpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels des Teilwertverfahrens errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der Deutschen Bundesbank ermittelter durchschnittlicher Zinssatz von 1,83 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Rentenanpassungen sind mit 3,0 % p.a. eingerechnet. Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag sonstige Wertpapiere in Höhe von TEUR 42 und ein Festgeldkonto in Höhe von TEUR 791 aus. Hierbei handelt es sich um Deckungsvermögen, das ausschließlich der Absicherung der Pensionsverpflichtungen dient und das mit dem beizulegenden Zeitwert gemäß § 255 Abs. 4 HGB bewertet wurde. Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB hat die Gesellschaft das Deckungsvermögen i.H.v. TEUR 834 gegen die Pensionsrückstellungen i.H.v TEUR 328 saldiert. Dies führt dazu, dass ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von TEUR 506 in der Bilanz auszuweisen ist. Der Ertrag aus der aufgelösten Pensionsrückstellung wird in den sonstigen Erträgen ausgewiesen (TEUR 326). PASSIVA Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrag passiviert. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Ökonomische Sicherungsbeziehungen werden durch die Bildung von Bewertungseinheiten bilanziell nachvollzogen. Bei den vorliegenden Bewertungseinheiten wird die Einfrierungsmethode, bei der die sich ausgleichenden Wertänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden, angewendet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der Anlagepositionen in der Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zur Anlage 3) ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind keine Beträge vorhanden, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 0 (Vj. TEUR 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Im Berichtsjahr haben Forderungen gegen verbundene Unternehmen i.H.v. TEUR 2.968 (Vj. TEUR 10) bestanden. Diese resultieren aus der kurzfristigen Überlassung von Kapital für die Liquidität im Verbund. Rechnungsabgrenzungsposten Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist kein Disagio enthalten. Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 51 (Vj. TEUR 51). Im Eigenkapital ist ein Betrag von EUR 892 der Bewertungsänderung (Wechsel von dem 7-Jahres-Durchschnitt auf den 10-Jahres-Durchschnitt) bei den Zinssätzen der Pensionsrückstellungen zur Ausschüttung gesperrt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen aufgrund von Gewährleistungsansprüchen, Rückstellungen für Kosten aus der Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen, Rückstellungen für Personalkosten sowie Rückstellungen für Jahresabschlusskosten. Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten werden keine Beträge ausgewiesen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstanden sind. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von EUR 66.011,40 (Vj. EUR 48.646,29) Steuerverbindlichkeiten. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 4.291,38 (Vj. EUR 0,00). Die Umrechnung von kurzfristigen Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgte - wie bei den kurzfristigen Forderungen - gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen besteht Mitzugehörigkeit zu den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 77.477,91 (Vj. EUR 124.822,98). Verbindlichkeitenspiegel Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten (Restlaufzeiten und Besicherung) in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt.
* Art der Sicherheit: 0) Keine Sicherung 1) Die LFD-Verwaltungs GmbH bürgt für die Darlehen im Rahmen eines Haftungsverbundes. 2) Übliche Eigentumsvorbehalte Passive latente Steuern Passive latente Steuern sind gemäß § 274 Abs. 1 HGB zu bilden, wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen und sich daraus insgesamt eine zukünftige Steuerbelastung ergibt. Daher sind im Berichtsjahr passive latente Steuern in Höhe von EUR 40.500,00 (Vj. EUR 0,00) zu bilden. Haftungsverhältnisse Im Rahmen eines Haftungsverbundes haftet die Gesellschaft für die Verbindlichkeiten der M + V Immobiliengesellschaft mbH und der LFD Verwaltungsgesellschaft mbH (verbundenes Unternehmen). Die betroffenen Verbindlichkeiten der M + V Immobiliengesellschaft mbH beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 423, der LFD Verwaltungsgesellschaft mbH beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 0. Auf Grund der Bonität der Schuldnerin und der Erfahrungen aus der Vergangenheit wird das Risiko von Inanspruchnahmen als sehr gering eingestuft. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Leasingverträgen resultiert zum Abschlussstichtag Aufwand in Höhe von TEUR 38 bis zum Ende der Restlaufzeit der Verträge. Es handelt sich um Standard-Leasingverträge. Besondere Chancen und Risiken bestehen nicht. Aus abgeschlossenen Mietverträgen resultiert nach dem Stand zum Abschlussstichtag Aufwand in Höhe von rd. TEUR 1.123 p. a. Die gesamten finanziellen Verpflichtungen bis zum Ende der Laufzeit der Verträge betragen insgesamt TEUR 1.161. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Es wurde von der Erleichterungsvorschrift des § 276 Satz 1 HGB Gebrauch gemacht, wonach in der Gewinn- und Verlustrechnung die Positionen 1 bis 5 des verbindlichen Gliederungsschemas des § 275 Abs. 2 HGB zum Posten Rohergebnis zusammengefasst werden dürfen. Bezüglich der Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen sowie nach geographisch bestimmten Märkten beziehen wir uns auf die Erleichterungen nach § 288 Satz 2 HGB. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 655 (Vj. TEUR 1.010). Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 152 (Vj. TEUR 142). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten bis auf Forderungsverluste / Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen TEUR 30 (Vj. TEUR 21) keine periodenfremden Aufwendungen. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betragen TEUR 0 (Vj. TEUR 0). In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 0 (Vj. TEUR 0) enthalten. Sie enthalten Aufwendungen für die Zuführung zu passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 41 (Vj. TEUR 0). Die Zinserträge enthalten in Höhe von TEUR 15 (Vj. TEUR 10) Erträge aus verbundenen Unternehmen. 5. Sonstige Angaben Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft setzte zur Absicherung von Währungsschwankungen in beschränktem Umfang derivative Finanzinstrumente ein. Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag sechs Devisentermingeschäfte abgeschlossen, welche zur Absicherung von Währungsschwankungen verwendet werden. Für das Grundgeschäft (Devisenkauf/-verkauf) und das Derivat wurden Bewertungseinheiten gebildet. Da die abgeschlossenen Devisentermingeschäfte Bewertungseinheiten bilden, erfolgte keine bilanzielle Erfassung der Devisentermingeschäfte. Es wird die Einfrierungsmethode angewandt, wonach sich ergebende Währungsänderungen aus dem abgesicherten Risiko nicht bilanziert werden. Die Sicherungsbeziehungen zwischen dem Grundgeschäft und dem Derivat werden zum Bilanzstichtag und prospektiv aufgrund eines Vergleichs der wesentlichen wertbestimmenden Faktoren (critical term match-Methode) als wirksam (effektiv) eingestuft. Der Marktwert der Devisentermingeschäfte beträgt zum Bilanzstichtag TEUR - 143. Prokura Einzelprokurist ist Herr Michael Neuhaus, Schwerte. Mutterunternehmen Mutterunternehmen unserer Gesellschaft ist die LFD Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund. Die LFD Verwaltungsgesellschaft mbH, Dortmund, ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter HRB Nr. 19288. Die Jahresabschlüsse werden im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Mitarbeiter Im Berichtszeitraum waren - ohne Auszubildende - durchschnittlich 41 Mitarbeiter beschäftigt (Vj. 41), davon ein Geschäftsführer. 6. Nachtragsbericht Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. 7. Prüfungs- und Beratungsgebühren Auf die Angabe der Prüfungs- und Beratungsgebühren wird unter Anwendung der Vorschriften des § 288 Abs. 2 Satz 2 und 3 HGB i.V.m. § 285 Nr. 17 HGB verzichtet. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung der LFD Wälzlager GmbH durch den Geschäftsführer Herrn Kaufmann Veit Loeffler, Dortmund. Er vertritt die Gesellschaft allein und ist befugt, Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder mit sich als Vertreter Dritter abzuschließen. Bezüglich weiterer Angaben, insbesondere der Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung sowie der Gesamtbezüge der ausgeschiedenen Geschäftsführer und deren Hinterbliebenen, beziehen wir uns auf die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Gesamtbezüge der ausgeschiedenen Geschäftsführer und deren Hinterbliebenen betrifft eine Person.
Dortmund, den 15.03.2024 gez. Loeffler
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.03.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die LFD Wälzlager GmbH, Dortmund Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LFD Wälzlager GmbH, Dortmund, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LFD Wälzlager GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lünen, den 18.03.2024 ANT Revision GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Anna Trillmann, Wirtschaftsprüferin |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
14 nahegelegene Organisationen
Vermittlung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit keramischen Erzeugnissen und Glaswaren
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Photovoltaikmodulen
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen