Schürmann Internationale Spedition GmbH
Selbe AdresseGüterbeförderung im Straßenverkehr
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christof Ullenboom seit 25.11.2024 | Prokura |
Michael Cordes seit 25.11.2024 | Prokura |
Christian Rickes seit 25.11.2024 | Prokura |
Anna Maria Swertz seit 4.1.2023 | Geschäftsführer |
Gerhard Janßen seit 13.12.2012 | Prokura |
Rudolph Heinrich Maria Swertz seit 21.7.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.90% | |
| 25.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Paul Swertz GmbHGochJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023Paul Swertz GmbHGochI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Paul Swertz GmbH gehört zu den führenden Baustoffhändlern und Baumarktbetreibern am Niederrhein. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Goch betreibt Baumärkte an den Standorten Goch, Kleve, Xanten, Rheinberg, Geldern und Viersen, sowie Baustoffhandlungen in Goch, Kleve, Emmerich, Alpen, Straelen, Geldern, Moers und Viersen. Im Baustoffhandel verstehen wir uns als Multispezialist und sind Fachleute in den Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus, des Tief- und Straßenbaus, des Rohbaus, des Trockenbau, im Bereich Dach und Fassade, im Bereich Fliesen und Sanitär sowie im Handel mit Werkzeugen über unsere Profi-Fachmärkte. In den Bereichen Naturstein und Fenster, Türen, Tore sind wir auch handwerklich tätig, während in allen anderen Bereichen eine reine Handelsfunktion ausgeübt wird. Im Bereich Fenster, Türen, Tore wird die Montage von Fenstern, Innentüren und Toren durchgeführt. Im Bereich der Natursteine betreibt die Firma Swertz ein eigenes Natursteinwerk, wobei die Verlegung von den Fliesenlegern, Bauunternehmern bzw. den Küchenstudios übernommen wird. Im Bereich Baumärkte sind wir dem hagebau Franchisesystem angeschlossen und betreiben zwei Großflächenmärkte in Goch und Kleve, sowie vier weitere Baumärkte in Xanten, Rheinberg, Geldern und Viersen. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben werden vorwiegend für das Internet genutzt. Hinzu kommt, dass sowohl im Baustoffhandel wie auch im Baumarkt der Internethandel einen immer größeren Raum einnimmt, und auch die Digitalisierung im Handel unserer Prozesse verbessern muss. Hier sind wir im Fachhandel einer der Anwender für die B2B-Plattform der Hagebau. Über diese Plattform können unsere Unternehmerkunden Waren bestellen, ihre Preise einsehen, fehlende Lieferscheine und Rechnungen ausdrucken. Im Jahr 2022 haben wir die Plattform auch für Privatpersonen freigeschaltet. Im Einzelhandel setzen wir voll auf die zentrale Lösung unter Hagebau.de. Dort hat der Kunde auch die Möglichkeit, über "Click & Reserve" bzw. "Click & Deliver" Ware direkt im Markt zu bestellen. Somit haben wir die von uns angestrebte Omnichannel-Strategie umgesetzt und werden diese noch weiter ausbauen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Unser seit 1935 bestehendes Unternehmen ist am unteren Niederrhein Marktführer im Bereich Baustoffhandel und Baumarkt. Durch unsere Spezialisierungspakete im Fachhandel sind wir für die einzelnen Zielgruppen ein kompetenter Ansprechpartner und für den privaten Bauherrn ein Komplettanbieter. Ebenso sind wir mit unseren Großflächenmärkten ein Komplettanbieter für das gesamte Baumarktsortiment. 2. Geschäftsverlauf und Geschäftslage Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich gesenkt. Die Umsatzrückgänge kamen vorwiegend aus dem Fachhandel und zu einem geringen Anteil aus dem Baumarkt. Der Rückgang im Baustoffhandel ergibt sich durch die verfehlte Baupolitik unserer Bundesregierung, die die Bauförderung bei steigenden Zinsen gestoppt hat. A. Ertragslage
Das Betriebsergebnis ist durch die geringeren Umsätze deutlich gesunken. Das Steuerergebnis ist deutlicher gesunken als das Betriebsergebnis, da in diesem Jahr die außerplanmäßigen Abschreibungen der Firmenwerte hagebaumärkte Grenzland GmbH und der Süchtelner Baustoff GmbH nicht in der Bilanz sind. B. Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist von 71,15 % im Vorjahr auf 72,46 % leicht gestiegen. Die Finanzschulden gibt es in Form von Bankdarlehen für die Übernahme der Firmen Slooten und Schnäbler. Die Finanzierung der Betriebs- und Geschäftsausstattung, sowie der Immobilien findet über die Rudolf Swertz Verpachtung statt. C. Vermögenslage
3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cash-Flow heran. Dies mit einer genauen Profitcenter-Abrechnung. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Mit der Ertragslage waren wir im vergangenen Jahr zufrieden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlung Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel sowie das Warenlager gedeckt. III. Niederlassungsbericht Unser Unternehmen verfügt am Hauptsitz in Goch über ein Bauzentrum. Betrieben werden darüber hinaus sieben weitere Bauzentren in Kleve, Emmerich, Alpen, Geldern, Straelen, Moers und Viersen, sowie sechs Hagebaumärkte in Goch, Kleve, Xanten, Rheinberg, Geldern und Viersen. Insgesamt beschäftigen wir 409 Mitarbeiter, 21 Auszubildende, 1 dualen Studenten und 81 geringfügig beschäftige Mitarbeiter. IV. Prognosebericht Im 1. Quartal 2023 kam es durch den Ukraine-Krieg und der damit einhergehenden Explosion der Energiepreise noch zu deutlichen Preissteigerungen. Aufgrund der dann aber deutlich abgekühlten Baukonjunktur sanken die Preise auch wieder in extremer Weise. Dies besonders im Bereich Stahl und Holz. Im Bereich der Betonwaren und des Zements kam es jedoch zu deutlichen und stabilen Preissteigerungen aufgrund der CO 2 Besteuerung. Nachdem die Zahl der Handwerker im Bauhauptgewerbe Mitte der 1990er Jahre noch 1.400.000 Beschäftigte betrug, sank diese Zahl bis zum Jahr 2009 auf 705.000 Beschäftigte ab. Aufgrund der guten Konjunktur in den letzten Jahren hat sich die Zahl im Jahr 2022 auf 927.000 Beschäftigte wieder erhöht. Wegen des gestiegenen Zinsniveaus und der zugleich fehlenden Förderung lässt die Bautätigkeit jedoch nach. Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe sinkt. Bislang war es immer so, dass der Sanierungsbereich wächst, sobald das Volumen des Neubaus einbricht. Da wir nun zum ersten Mal eine Krise haben, in der wir zwar einen hohen Bedarf haben, aber dennoch nicht bauen, springt leider auch die Sanierung nicht an. Dies hat folgenden Grund: In den anderen Krisen konnten Mieter aus der alten Wohnung in eine Neubauwohnung ziehen. Da die alte Wohnung nicht mehr vermietbar war, wurde in der Vergangenheit dann die alte Wohnung saniert. Die energetische Sanierung ist wichtig, um den CO 2 Ausstoß zu senken. Hier hat die Bundesregierung Zuschüsse von 15 % gewährt. Über einen Sanierungsfahrplan waren sogar Zuschüsse von 20 % möglich. Über das Wachstumschancengesetz sollten sogar 30 % Zuschuss gezahlt werden. Dieser Zuschuss ist aber wieder gestrichen worden, und der Sanierungsfahrplan von 20 % wurde wieder auf Eis gelegt. Somit gibt es aktuell nur eine Bezuschussung von 15 %. Ein solcher Schlingerkurs bei den Förderungen führt dazu, dass Investoren extrem zurückhaltend sind, da man sich bei diesen hohen Investitionen auf nichts verlassen kann. Das ist das große Problem der derzeitigen Regierung, dass das einzig Verlässliche ist, dass man sich auf nichts verlassen kann. Das ist Gift für Investitionen. Hoffnung gibt allerdings die Vorgabe der EU, dass CO 2 Emissionen in Gebäuden deutlich zu senken. Hier wird die Bundesregierung Programme auflegen müssen, um Ergebnisse zu erreichen. Die Baumarktbranche hat einen Verlust von 3,1 % gegenüber dem Jahr 2022. Wir konnten uns etwas besser als die Baumarktbranche entwickeln und haben nur 0,45 % verloren. Nach wie vor wird der Einzelhandel aber vom Internethandel angegriffen. Wir versuchen dieser Entwicklung mit einer stärkeren Handwerkervermittlung und einem verstärkten Einsatz im Internethandel durch unsere Omnichannel-Strategie zu begegnen. Durch den Fachkräftemangel, der nicht nur das Handwerk sondern auch den Handel erreicht hat, versuchen wir, unsere Ausbildungsquote zu erhöhen, um auch in Zukunft unseren Nachwuchs aus den eigenen Reihen rekrutieren zu können. V. Chancen- und Risikobericht Der zunehmende Internethandel und die Digitalisierung, in allen Bereichen, die irgendwie zu digitalisieren sind, sind einerseits eine Gefahr, auf der anderen Seite jedoch auch eine Chance. Aus diesem Grund müssen wir erhebliche Investitionen im Bereich der IT und der Digitalisierung tätigen. So sind wir zurzeit auch einer von 36 hagebau Gesellschaftern, die einen Web-Shop für das B2B Geschäft eröffnet haben. Im Bereich des B2C Geschäftes bauen wir weiter auf die hagebau, mit der wir gemeinschaftlich das B2C Geschäft betreiben und unsere Omnichannel-Strategie vorantreiben. Im Jahr 2023 konnte der stationäre Handel dem Online-Handel einiges an Umsatz abringen. Anfang des Jahres 2022 wurde durch das Wirtschaftsministerium die KfW 55 Förderung gestoppt. Zudem lief das Baukindergeld aus. Diese Förderungen waren ein großer Antrieb für den Bau. Jetzt gibt es lediglich noch Förderungen für KfW 40 Bauten, die aber bestenfalls die Mehrkosten decken. Das Gleiche gilt für Gebäude mit Nachhaltigkeitszertifizierung. Die Kosten für die Nachhaltigkeitszertifizierung sind so hoch, dass solche Bauten unrentabel sind. Einzig die Förderung für den sozialen Wohnungsbau lässt sich noch rechnen. Somit kann man sagen, dass nur noch sehr reiche Menschen bauen können, oder andersherum für Bedürftige gebaut wird. In 2023 wurden laut Statistik noch 294.000 Wohnungen fertig gestellt. Dies ist jedoch der Überhang aus dem Jahr 2022. Durch die verfehlte Politik werden vermutlich im Jahr 2024 nur noch 200.000 Wohnungen anstelle der anvisierten 400.000 Wohnungen gebaut. Darüber hinaus scheint der Bundesregierung nicht klar zu sein, dass wenn immer mehr Menschen nach Deutschland ziehen und immer weniger gebaut wird, die Mieten steigen werden. Das wird in einigen Jahren dazu führen, dass dann Programme aufgelegt werden müssen, um das Problem zu lösen. Durch die erhöhten Zinsen, die politisch bedingten Verteuerungen am Bau (wie Kosten für C02 Zertifikate und die anvisierte Kiessteuer), die inzwischen 3.700 Vorschriften für den Neubau, die erhöhte Grunderwerbssteuer tut die Regierung derzeit alles dafür, die Bauwirtschaft niederzuzwingen. Einzig in der Renovierung gibt es gute BAFA Mittel für Einzelmaßnahmen, aber auch für Komplettsanierungen und auch gute KfW Konditionen. Unsere Chancen bestehen also darin, an einem wachsenden Sanierungsmarkt teilzunehmen und darin, dass die Bundesregierung ihre Fehlentscheidungen korrigiert. Für 2024 und 2025 haben wir große Sorgen um die deutsche Bauwirtschaft. Durch den Doppeleffekt von fehlender Förderung und steigenden Zinsen wird der Neubaumarkt erheblich gebremst. Es besteht die große Gefahr, dass wir in der Branche damit Fachkräfte verlieren, die, ähnlich wie bei der Schließung der Gastronomie während der Corona Pandemie, abwandern und nicht mehr zurückkehren und somit ein langfristiger Schaden entsteht. Die Bauwirtschaft ist ein großer Tanker, der nun gebremst wurde und auch nur langsam wieder Fahrt aufnehmen kann. Daher heißt es in der Baubranche "Survive 25" - vielleicht geht es mit einer anderen Regierung wieder bergauf. Währungsrisiken bestehen aufgrund des Regionalmarktes nicht. Umfangreiche Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft, sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich minimierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken. Die Beschaffung unserer Waren findet im Wesentlichen über unsere Einkaufsgemeinschaft der hagebau in Soltau statt. Zusätzlich haben wir für unseren regionalen Einkauf die Baustoff-Allianz West und die Baumarkt-Allianz in Herten.
Goch, 28. März 2024 Rudolf Swertz, Geschäftsführer Anna Swertz, Geschäftsführerin Bilanz zum 31.12.2023Paul Swertz GmbHAKTIVA
PASSIVA
Handelsrecht Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Paul Swertz GmbH
Handelsrecht ANHANG für das Geschäftsjahr 2023der Firma Paul Swertz GmbHGochI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Paul Swertz GmbH hat ihren Sitz in Goch. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 0383 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB). Zur Gliederung der Vorräte wurde von der Regelung des § 265 Abs. 6 HGB Gebrauch gemacht. Die maßgeblichen Rechnungslegungsgrundsätze ergeben sich aus dem HGB. III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und gem. § 253 Abs. 3 HGB auf seine voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Einzelfall den Wert von 800,00 € nicht übersteigen, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung/Herstellung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt (§ 6 Abs. 2 S. 1 EStG). Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten gem. § 253 Abs. 1 HGB. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Anschaffungskosten wurden durch Einzelfeststellungen ermittelt. Ältere Bestände wurden entsprechend der voraussichtlichen Verwertbarkeit mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 2 HGB angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerung unter freiem Himmel und aufgrund von versteckten Mängeln ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert angesetzt. Risiken eines termingerechten Zahlungseingangs sind durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bewertet. Die Berechnung der aktiven latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen bei der Berechnung der Pensionsrückstellung aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von 982.221,00 € wurde bei der Berechnung der latenten Steuern mit einem Ertragsteuersatz von 30 % multipliziert. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst. Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Diese Rückstellungen haben Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. IV. Angaben zur Bilanz Die in den Geschäftsjahren 2009 und 2018 entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Ihre Nutzungsdauern sind damit begründet, dass mit Ablauf dieser 15 Jahre sich die erworbenen Kundenstämme verflüchtigt haben. Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Finanzanlagen ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Soweit Abwertungen vorzunehmen waren, sind diese nach § 253 Abs. 2 Satz 3 i. V. m. § 279 HGB berücksichtigt worden. Anlagenspiegel Paul Swertz GmbH, Goch zum 31. Dezember 2023
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber den Gesellschaftern i. H. v. 0,00 € (Vj 811.852,68 €) enthalten. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Die verrechneten Erträge aus dem verpfändeten Rückdeckungsversicherungen betragen 12.054,00 € (§ 285 Nr. 25 HGB). Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Sie setzen sich im einzelnen wie folgt zusammen:
Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel. Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2023
Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse in Form von Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen i. H. v. insgesamt 467.089,62 € (Vj 458.172,88 €). Die Verpflichtungen aus den Gewährleistungsverträgen sind in Höhe von 4.399,61 € (Vj 949,28 €) durch VHV-Versicherungen rückversichert. Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanziellen Verpflichtungen aus den Pacht- und Mietverträgen i. H. v. rd. 5.834 T€ jährlich (Laufzeit teilweise begrenzt). Die erfolgswirksam erfasste Aktivierung der latenten Steuern führt zu einer Ausschüttungssperre. Im Rahmen der Berechnung wurde von einem Ertragsteuersatz von 30 v. H. ausgegangen. Insgesamt beläuft sich der Betrag der einer Ausschüttungssperre unterliegt zum 31.12.2023 auf 294.667,00 €. Weiterhin gilt die eingeschränkte Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB i. H. v. 19.479,00 €. V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die Steuern von Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. VI. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:
Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt. Im Geschäftsjahr 2023 waren alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführervergütung wird von der Schutzklausel Gebrauch gemacht. Das in die Rückstellung eingestellte Gesamthonorar des Abschlussprüfers für die handelsrechtliche Prüfung beträgt 20.000,00 €. Weitere Leistungen werden vom Abschlussprüfer nicht erbracht. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 zunächst auf neue Rechnung vorzutragen.
Goch, 28. März 2024 Rudolf Swertz Anna Swertz Feststellungsbeschluss: Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 24.06.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Paul Swertz GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Paul Swertz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paul Swertz GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unser Prüfung feststellen.
Goch, 20. Juni 2024 RTU
Euregio
Klemm, Wirtschaftsprüfer |
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