Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 383
Eingetragen
2.5.1977
Branche
Großhandel mit AnstrichmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und AnstrichmittelnGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens sind der Groß- und Einzelhandel mit Baustoffen aller Art, und zwar auch mit Artikeln, die nicht herkömmlich zu den Baustoffen gerechnet werden, aber beim Bau oder im Bau bzw. im Garten verwandt werden können, ferner der Handel mit verwandten oder ergänzenden Artikeln, die Übernahme der in diesen Rahmen anfallenden Diestleistungen sowie die Vornahme aller Geschäfte, die hiermit in wirtschaftlichem Zusammenhang stehen; weiterhin das Betreiben von Baumärkten und Transporte im Nahverkehr. Insbesondere aber wird das Unternehmen der Kommanditgesellschaft in Firma Paul Swertz GmbH & Co., eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HR A 420 fortgeführt. Die Gesellschaft ist berechtigt, Zweigniederlassungen im In- und Ausland zu errichten, gleichartige oder ähnliche Geschäfte zu erwerben, sich an solchen in jeder Form zu beteiligen sowie deren Geschäftsführung auszuüben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christof Ullenboom
seit 25.11.2024
Prokura
Michael Cordes
seit 25.11.2024
Prokura
Christian Rickes
seit 25.11.2024
Prokura
Anna Maria Swertz
seit 4.1.2023
Geschäftsführer
Gerhard Janßen
seit 13.12.2012
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Rudolf Heinrich Maria Swertz
47574 Goch
2.097.200 €
74.90%
Anna Swertz
47574 Goch
702.800 €
25.10%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Paul Swertz GmbH

Goch

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

Paul Swertz GmbH

Goch

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die Paul Swertz GmbH gehört zu den führenden Baustoffhändlern und Baumarktbetreibern am Niederrhein. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Goch betreibt Baumärkte an den Standorten Goch, Kleve, Xanten, Rheinberg, Geldern und Viersen, sowie Baustoffhandlungen in Goch, Kleve, Emmerich, Alpen, Straelen, Geldern, Moers und Viersen.

Im Baustoffhandel verstehen wir uns als Multispezialist und sind Fachleute in den Bereichen des Garten- und Landschaftsbaus, des Tief- und Straßenbaus, des Rohbaus, des Trockenbau, im Bereich Dach und Fassade, im Bereich Fliesen und Sanitär sowie im Handel mit Werkzeugen über unsere Profi-Fachmärkte. In den Bereichen Naturstein und Fenster, Türen, Tore sind wir auch handwerklich tätig, während in allen anderen Bereichen eine reine Handelsfunktion ausgeübt wird. Im Bereich Fenster, Türen, Tore wird die Montage von Fenstern, Innentüren und Toren durchgeführt. Im Bereich der Natursteine betreibt die Firma Swertz ein eigenes Natursteinwerk, wobei die Verlegung von den Fliesenlegern, Bauunternehmern bzw. den Küchenstudios übernommen wird.

Im Bereich Baumärkte sind wir dem hagebau Franchisesystem angeschlossen und betreiben zwei Großflächenmärkte in Goch und Kleve, sowie vier weitere Baumärkte in Xanten, Rheinberg, Geldern und Viersen.

2. Forschung und Entwicklung

Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben werden vorwiegend für das Internet genutzt. Hinzu kommt, dass sowohl im Baustoffhandel wie auch im Baumarkt der Internethandel einen immer größeren Raum einnimmt, und auch die Digitalisierung im Handel unserer Prozesse verbessern muss.

Hier sind wir im Fachhandel einer der Anwender für die B2B-Plattform der Hagebau. Über diese Plattform können unsere Unternehmerkunden Waren bestellen, ihre Preise einsehen, fehlende Lieferscheine und Rechnungen ausdrucken. Im Jahr 2022 haben wir die Plattform auch für Privatpersonen freigeschaltet.

Im Einzelhandel setzen wir voll auf die zentrale Lösung unter Hagebau.de. Dort hat der Kunde auch die Möglichkeit, über "Click & Reserve" bzw. "Click & Deliver" Ware direkt im Markt zu bestellen. Somit haben wir die von uns angestrebte Omnichannel-Strategie umgesetzt und werden diese noch weiter ausbauen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

Unser seit 1935 bestehendes Unternehmen ist am unteren Niederrhein Marktführer im Bereich Baustoffhandel und Baumarkt. Durch unsere Spezialisierungspakete im Fachhandel sind wir für die einzelnen Zielgruppen ein kompetenter Ansprechpartner und für den privaten Bauherrn ein Komplettanbieter. Ebenso sind wir mit unseren Großflächenmärkten ein Komplettanbieter für das gesamte Baumarktsortiment.

2. Geschäftsverlauf und Geschäftslage

Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich gesenkt. Die Umsatzrückgänge kamen vorwiegend aus dem Fachhandel und zu einem geringen Anteil aus dem Baumarkt. Der Rückgang im Baustoffhandel ergibt sich durch die verfehlte Baupolitik unserer Bundesregierung, die die Bauförderung bei steigenden Zinsen gestoppt hat.

A. Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis 6.165,1 7.493,2 -1.328,1 -17,72
Finanzergebnis 153,4 55,0 98,4 -178,91
Steuerergebnis 2.102,8 2.843,5 -740,7 -26,05
Jahresergebnis 4.188,3 4.678,3 -490,0 -10,47

Das Betriebsergebnis ist durch die geringeren Umsätze deutlich gesunken. Das Steuerergebnis ist deutlicher gesunken als das Betriebsergebnis, da in diesem Jahr die außerplanmäßigen Abschreibungen der Firmenwerte hagebaumärkte Grenzland GmbH und der Süchtelner Baustoff GmbH nicht in der Bilanz sind.

B. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist von 71,15 % im Vorjahr auf 72,46 % leicht gestiegen. Die Finanzschulden gibt es in Form von Bankdarlehen für die Übernahme der Firmen Slooten und Schnäbler. Die Finanzierung der Betriebs- und Geschäftsausstattung, sowie der Immobilien findet über die Rudolf Swertz Verpachtung statt.

C. Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Aktiva
Anlagevermögen 5.957,4 6.750,9 -793,5 -11,75
kurzfristige Vermögenswerte 35.018,2 40.906,0 -5.887,8 -14,39
Liquide Mittel 12.657,4 7.483,7 5.173,7 69,13
ARAP / aktive latente Steuern 336,8 344,2 -7,4 -2,15
Passiva
Eigenkapital 39.106,4 39.480,0 -373,6 -0,95
langfristiges Fremdkapital 1.831,6 2.456,3 -624,7 -25,43
kurzfristiges Fremdkapital 13.031,8 13.548,5 -516,7 -3,81

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cash-Flow heran. Dies mit einer genauen Profitcenter-Abrechnung.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Mit der Ertragslage waren wir im vergangenen Jahr zufrieden.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlung Skontoabzüge realisieren.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind durch liquide Mittel sowie das Warenlager gedeckt.

III. Niederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt am Hauptsitz in Goch über ein Bauzentrum. Betrieben werden darüber hinaus sieben weitere Bauzentren in Kleve, Emmerich, Alpen, Geldern, Straelen, Moers und Viersen, sowie sechs Hagebaumärkte in Goch, Kleve, Xanten, Rheinberg, Geldern und Viersen. Insgesamt beschäftigen wir 409 Mitarbeiter, 21 Auszubildende, 1 dualen Studenten und 81 geringfügig beschäftige Mitarbeiter.

IV. Prognosebericht

Im 1. Quartal 2023 kam es durch den Ukraine-Krieg und der damit einhergehenden Explosion der Energiepreise noch zu deutlichen Preissteigerungen. Aufgrund der dann aber deutlich abgekühlten Baukonjunktur sanken die Preise auch wieder in extremer Weise. Dies besonders im Bereich Stahl und Holz. Im Bereich der Betonwaren und des Zements kam es jedoch zu deutlichen und stabilen Preissteigerungen aufgrund der CO 2 Besteuerung.

Nachdem die Zahl der Handwerker im Bauhauptgewerbe Mitte der 1990er Jahre noch 1.400.000 Beschäftigte betrug, sank diese Zahl bis zum Jahr 2009 auf 705.000 Beschäftigte ab. Aufgrund der guten Konjunktur in den letzten Jahren hat sich die Zahl im Jahr 2022 auf 927.000 Beschäftigte wieder erhöht. Wegen des gestiegenen Zinsniveaus und der zugleich fehlenden Förderung lässt die Bautätigkeit jedoch nach. Die Zahl der Beschäftigten im Bauhauptgewerbe sinkt.

Bislang war es immer so, dass der Sanierungsbereich wächst, sobald das Volumen des Neubaus einbricht. Da wir nun zum ersten Mal eine Krise haben, in der wir zwar einen hohen Bedarf haben, aber dennoch nicht bauen, springt leider auch die Sanierung nicht an. Dies hat folgenden Grund: In den anderen Krisen konnten Mieter aus der alten Wohnung in eine Neubauwohnung ziehen. Da die alte Wohnung nicht mehr vermietbar war, wurde in der Vergangenheit dann die alte Wohnung saniert.

Die energetische Sanierung ist wichtig, um den CO 2 Ausstoß zu senken. Hier hat die Bundesregierung Zuschüsse von 15 % gewährt. Über einen Sanierungsfahrplan waren sogar Zuschüsse von 20 % möglich. Über das Wachstumschancengesetz sollten sogar 30 % Zuschuss gezahlt werden. Dieser Zuschuss ist aber wieder gestrichen worden, und der Sanierungsfahrplan von 20 % wurde wieder auf Eis gelegt. Somit gibt es aktuell nur eine Bezuschussung von 15 %.

Ein solcher Schlingerkurs bei den Förderungen führt dazu, dass Investoren extrem zurückhaltend sind, da man sich bei diesen hohen Investitionen auf nichts verlassen kann. Das ist das große Problem der derzeitigen Regierung, dass das einzig Verlässliche ist, dass man sich auf nichts verlassen kann. Das ist Gift für Investitionen. Hoffnung gibt allerdings die Vorgabe der EU, dass CO 2 Emissionen in Gebäuden deutlich zu senken. Hier wird die Bundesregierung Programme auflegen müssen, um Ergebnisse zu erreichen.

Die Baumarktbranche hat einen Verlust von 3,1 % gegenüber dem Jahr 2022. Wir konnten uns etwas besser als die Baumarktbranche entwickeln und haben nur 0,45 % verloren. Nach wie vor wird der Einzelhandel aber vom Internethandel angegriffen. Wir versuchen dieser Entwicklung mit einer stärkeren Handwerkervermittlung und einem verstärkten Einsatz im Internethandel durch unsere Omnichannel-Strategie zu begegnen.

Durch den Fachkräftemangel, der nicht nur das Handwerk sondern auch den Handel erreicht hat, versuchen wir, unsere Ausbildungsquote zu erhöhen, um auch in Zukunft unseren Nachwuchs aus den eigenen Reihen rekrutieren zu können.

V. Chancen- und Risikobericht

Der zunehmende Internethandel und die Digitalisierung, in allen Bereichen, die irgendwie zu digitalisieren sind, sind einerseits eine Gefahr, auf der anderen Seite jedoch auch eine Chance. Aus diesem Grund müssen wir erhebliche Investitionen im Bereich der IT und der Digitalisierung tätigen. So sind wir zurzeit auch einer von 36 hagebau Gesellschaftern, die einen Web-Shop für das B2B Geschäft eröffnet haben. Im Bereich des B2C Geschäftes bauen wir weiter auf die hagebau, mit der wir gemeinschaftlich das B2C Geschäft betreiben und unsere Omnichannel-Strategie vorantreiben. Im Jahr 2023 konnte der stationäre Handel dem Online-Handel einiges an Umsatz abringen.

Anfang des Jahres 2022 wurde durch das Wirtschaftsministerium die KfW 55 Förderung gestoppt. Zudem lief das Baukindergeld aus. Diese Förderungen waren ein großer Antrieb für den Bau. Jetzt gibt es lediglich noch Förderungen für KfW 40 Bauten, die aber bestenfalls die Mehrkosten decken. Das Gleiche gilt für Gebäude mit Nachhaltigkeitszertifizierung. Die Kosten für die Nachhaltigkeitszertifizierung sind so hoch, dass solche Bauten unrentabel sind. Einzig die Förderung für den sozialen Wohnungsbau lässt sich noch rechnen. Somit kann man sagen, dass nur noch sehr reiche Menschen bauen können, oder andersherum für Bedürftige gebaut wird. In 2023 wurden laut Statistik noch 294.000 Wohnungen fertig gestellt. Dies ist jedoch der Überhang aus dem Jahr 2022. Durch die verfehlte Politik werden vermutlich im Jahr 2024 nur noch 200.000 Wohnungen anstelle der anvisierten 400.000 Wohnungen gebaut. Darüber hinaus scheint der Bundesregierung nicht klar zu sein, dass wenn immer mehr Menschen nach Deutschland ziehen und immer weniger gebaut wird, die Mieten steigen werden. Das wird in einigen Jahren dazu führen, dass dann Programme aufgelegt werden müssen, um das Problem zu lösen.

Durch die erhöhten Zinsen, die politisch bedingten Verteuerungen am Bau (wie Kosten für C02 Zertifikate und die anvisierte Kiessteuer), die inzwischen 3.700 Vorschriften für den Neubau, die erhöhte Grunderwerbssteuer tut die Regierung derzeit alles dafür, die Bauwirtschaft niederzuzwingen. Einzig in der Renovierung gibt es gute BAFA Mittel für Einzelmaßnahmen, aber auch für Komplettsanierungen und auch gute KfW Konditionen. Unsere Chancen bestehen also darin, an einem wachsenden Sanierungsmarkt teilzunehmen und darin, dass die Bundesregierung ihre Fehlentscheidungen korrigiert.

Für 2024 und 2025 haben wir große Sorgen um die deutsche Bauwirtschaft. Durch den Doppeleffekt von fehlender Förderung und steigenden Zinsen wird der Neubaumarkt erheblich gebremst. Es besteht die große Gefahr, dass wir in der Branche damit Fachkräfte verlieren, die, ähnlich wie bei der Schließung der Gastronomie während der Corona Pandemie, abwandern und nicht mehr zurückkehren und somit ein langfristiger Schaden entsteht.

Die Bauwirtschaft ist ein großer Tanker, der nun gebremst wurde und auch nur langsam wieder Fahrt aufnehmen kann. Daher heißt es in der Baubranche "Survive 25" - vielleicht geht es mit einer anderen Regierung wieder bergauf.

Währungsrisiken bestehen aufgrund des Regionalmarktes nicht.

Umfangreiche Bonitätsbeurteilungen im Neukundengeschäft, sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem erheblich minimierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.

Die Beschaffung unserer Waren findet im Wesentlichen über unsere Einkaufsgemeinschaft der hagebau in Soltau statt. Zusätzlich haben wir für unseren regionalen Einkauf die Baustoff-Allianz West und die Baumarkt-Allianz in Herten.

 

Goch, 28. März 2024

Rudolf Swertz, Geschäftsführer

Anna Swertz, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31.12.2023

Paul Swertz GmbH

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1.815.720,00 2.678.121,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 643.729,00 356.733,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.341.612,00 1.548.008,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 83.346,14 233.700,83
2.068.687,14 2.138.441,83
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.066.961,49 1.928.723,93
2. Genossenschaftsanteile 6.023,72 5.623,72
2.072.985,21 1.934.347,65
Summe Anlagevermögen 5.957.392,35 6.750.910,48
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 25.435.653,02 27.865.172,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.944.582,31 8.035.107,20
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 147.771,72 138.237,56
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 811.852,68
4. sonstige Vermögensgegenstände 3.490.169,61 4.055.648,46
9.582.523,64 13.040.845,90
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.657.428,09 7.483.709,23
Summe Umlaufvermögen 47.675.604,75 48.389.727,13
C. Rechnungsabgrenzungsposten 42.113,71 34.585,75
D. Aktive latente Steuern 294.667,00 309.623,00
53.969.777,81 55.484.846,36

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.800.000,00 2.800.000,00
II. Kapitalrücklage 50.600,00 612.600,00
III. Gewinnvortrag 32.067.437,65 31.389.167,71
IV. Jahresüberschuss 4.188.316,91 4.678.269,94
Summe Eigenkapital 39.106.354,56 39.480.037,65
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.018.955,00 1.075.973,00
2. Steuerrückstellungen 869.593,34 1.307.243,02
3. sonstige Rückstellungen 1.333.389,15 1.631.760,01
3.221.937,49 4.014.976,03
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.380.293,31 2.039.345,83
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 567.575,54 (EUR 659.052,52)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 812.717,77 (EUR 1.380.293,31)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 101.149,12 305.147,96
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 101.149,12 (EUR 305.147,96)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.258.733,67 8.098.484,96
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 6.258.733,67 (EUR 8.098.484,96)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.170.795,30 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 1.170.795,30 (EUR 0,00)
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.730.514,36 1.546.853,93
- davon aus Steuern EUR 2.677.003,13 (EUR 1.495.359,61)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 12.768,23 (EUR 11.147,34)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.730.514,36 (EUR 1.546.853,93)
11.641.485,76 11.989.832,68
53.969.777,81 55.484.846,36

Handelsrecht

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Paul Swertz GmbH

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 149.592.209,12 163.117.001,06
2. sonstige betriebliche Erträge 715.480,61 464.654,97
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 106.630.314,44 117.852.175,65
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 716.120,24 713.803,74
107.346.434,68 118.565.979,39
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 17.558.401,67 17.476.832,61
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 3.644.946,45 3.600.704,20
- davon für Altersversorgung EUR -16.713,83 (EUR -72.800,55)
21.203.348,12 21.077.536,81
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 937.804,77 2.355.024,08
- davon außerplanmäßige Abschreibungen EUR 0,00 (EUR 1.426.241,00)
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 14.655.013,49 14.089.934,64
7. Erträge aus Beteiligungen 147.959,22 138.424,06
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 77.147,28 31.377,70
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 71.652,29 114.794,63
- davon an verbundene Unternehmen EUR 26.931,87 (EUR 38.085,80)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.102.830,97 2.843.462,30
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern EUR 14.956,00 (EUR 30.546,00)
11. Ergebnis nach Steuern 4.215.711,91 4.704.725,94
12. sonstige Steuern 27.395,00 26.456,00
13. Jahresüberschuss 4.188.316,91 4.678.269,94

Handelsrecht

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

der Firma Paul Swertz GmbH

Goch

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Paul Swertz GmbH hat ihren Sitz in Goch. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kleve unter HRB 0383 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gem. § 267 Abs. 3 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1, 266 ff. HGB).

Zur Gliederung der Vorräte wurde von der Regelung des § 265 Abs. 6 HGB Gebrauch gemacht.

Die maßgeblichen Rechnungslegungsgrundsätze ergeben sich aus dem HGB.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und gem. § 253 Abs. 3 HGB auf seine voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben.

Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten im Einzelfall den Wert von 800,00 € nicht übersteigen, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung/Herstellung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt (§ 6 Abs. 2 S. 1 EStG).

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten gem. § 253 Abs. 1 HGB.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Anschaffungskosten wurden durch Einzelfeststellungen ermittelt. Ältere Bestände wurden entsprechend der voraussichtlichen Verwertbarkeit mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 3 Satz 2 HGB angesetzt.

Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerung unter freiem Himmel und aufgrund von versteckten Mängeln ergeben, wurden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nominalwert angesetzt. Risiken eines termingerechten Zahlungseingangs sind durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bewertet.

Die Berechnung der aktiven latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen bei der Berechnung der Pensionsrückstellung aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise. Der Unterschiedsbetrag in Höhe von 982.221,00 € wurde bei der Berechnung der latenten Steuern mit einem Ertragsteuersatz von 30 % multipliziert.

Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Langfristige Rückstellungen werden abgezinst.

Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Diese Rückstellungen haben Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.

IV. Angaben zur Bilanz

Die in den Geschäftsjahren 2009 und 2018 entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte werden über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Ihre Nutzungsdauern sind damit begründet, dass mit Ablauf dieser 15 Jahre sich die erworbenen Kundenstämme verflüchtigt haben.

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Finanzanlagen ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Soweit Abwertungen vorzunehmen waren, sind diese nach § 253 Abs. 2 Satz 3 i. V. m. § 279 HGB berücksichtigt worden.

Anlagenspiegel Paul Swertz GmbH, Goch zum 31. Dezember 2023

Entwicklung der Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Umbuchung Zuschreibung 2023 Abgang 2023 Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 4.145.793,26 0,00 0,00 977.341,16 3.168.452,10
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen u. Maschinen 552.843,70 137.321,50 269.461,26 0,00 959.626,46
2. Andere Anlagen Betriebs -u. Geschäftsausstattung 2.127.851,76 502.149,01 0,00 271.139,46 2.358.861,31
3. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 233.700,83 119.106,57 -269.461,26 0,00 83.346,14
2.914.396,29 758.577,08 0,00 271.139,46 3.401.833,91
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 1.928.723,93 138.237,56 0,00 0,00 2.066.961,49
2. Genossenschaftsanteile 5.623,72 400,00 0,00 0,00 6.023,72
1.934.347,65 138.637,56 0,00 0,00 2.072.985,21
8.994.537,20 897.214.64 0,00 1.248.480,62 8.643.271,22
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugang 2023 Umbuchung Zuschreibung 2023 kumuliert Zugang 2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1.467.672,26 211.236,00 0,00 211.236,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen u. Maschinen 196.110,70 119.786,76 0,00 119.786,76
2. Andere Anlagen Betriebs -u. Geschäftsausstattung 579.843,76 606.782,01 0,00 606.782,01
3. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
775.954,46 726.568,77 0,00 726.568,77
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.243.626.72 937.804,77 0.00 937.804,77
Entwicklung der Abschreibungen
Abgang 2023 Abgang kumuliert 2023 Stand 31.12.2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 326.176,16 326.176,16 1.352.732,10
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen u. Maschinen 0,00 0,00 315.897,46
2. Andere Anlagen Betriebs -u. Geschäftsausstattung 169.376,46 169.376,46 1.017.249,31
3. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
169.376,46 169.376,46 1.333.146,77
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00
495.552,62 495.552.62 2.68.878,87
Buchwert 31.12.2023 Buchwert 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1.815.720,00 2.678.121,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen u. Maschinen 643.729,00 356.733,00
2. Andere Anlagen Betriebs -u. Geschäftsausstattung 1.341.612,00 1.548.008,00
3. Geleistete Anzahlungen u. Anlagen im Bau 83.346,14 233.700,83
2.068.687,14 2.138.441,83
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 2.066.961,49 1.928.723,93
2. Genossenschaftsanteile 6.023,72 5.623,72
2.072.985,21 1.934.347,65
5.957.392.35 6.750.910.48

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber den Gesellschaftern i. H. v. 0,00 € (Vj 811.852,68 €) enthalten.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

durchschnittlicher Marktzins von 1,83 % für eine Laufzeit von 10 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde

Gehaltssteigerungen von 0 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 19.479,00 €.

Die verrechneten Erträge aus dem verpfändeten Rückdeckungsversicherungen betragen 12.054,00 € (§ 285 Nr. 25 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Sie setzen sich im einzelnen wie folgt zusammen:

Stand 31.12.2023
Personalkosten 634.622,79
RA-Kosten 10.000,00
Archivkosten 309.750,00
Sonstige Rückstellungen 52.145,52
Instandhaltungen 98.274,18
Gewährleistungen 163.596,66
Abschlusskosten 65.000,00
1.333.389.15

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgend dargestellten Verbindlichkeitenspiegel.

Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2023

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
2023 (Vorjahr) bis 1 Jahr von 1 - 5 Jahren über 5 Jahre
gegenüber Kreditinstituten 1.380.293,31 567.575,54 623.593,88 189.123,89
(Vorjahr) (2.039.345,83) (659.052,52) (1.037.453,04) (342.840,27)
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 101.149,12 101.149,12 0,00 0,00
(Vorjahr) (305.147,96) (305.147,96) (0,00) (0,00)
aus Lieferungen und Leistungen 6.258.733,67 6.258.733,67 0,00 0,00
(Vorjahr) (8.098.484,96) (8.098.484,96) (0,00) (0,00)
gegenüber verb. Unternehmen 1.170.795,30 1.170.795,30 0,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.730.514,36 2.730.514,36 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.546.853,93) (1.546.853,93) (0,00) (0,00)
Summe 11.641.485,76 10.828.767,99 623.593,88 189.123,89

Zum Abschlussstichtag bestanden Haftungsverhältnisse in Form von Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen i. H. v. insgesamt 467.089,62 € (Vj 458.172,88 €).

Die Verpflichtungen aus den Gewährleistungsverträgen sind in Höhe von 4.399,61 € (Vj 949,28 €) durch VHV-Versicherungen rückversichert.

Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanziellen Verpflichtungen aus den Pacht- und Mietverträgen i. H. v. rd. 5.834 T€ jährlich (Laufzeit teilweise begrenzt).

Die erfolgswirksam erfasste Aktivierung der latenten Steuern führt zu einer Ausschüttungssperre. Im Rahmen der Berechnung wurde von einem Ertragsteuersatz von 30 v. H. ausgegangen. Insgesamt beläuft sich der Betrag der einer Ausschüttungssperre unterliegt zum 31.12.2023 auf 294.667,00 €. Weiterhin gilt die eingeschränkte Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 HGB i. H. v. 19.479,00 €.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Die Steuern von Einkommen und Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

VI. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:

2023 2022
Arbeitnehmer
Vollzeitkräfte/Teilzeitkräfte 409 418
Aushilfen 81 79
490 497

Die Auszubildenden wurden nicht berücksichtigt.

Im Geschäftsjahr 2023 waren alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer

 

Herr Rudolf Swertz - Baustoffhändler -, Goch

 

Frau Anna Swertz - Baustoffhändlerin -, Goch.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführervergütung wird von der Schutzklausel Gebrauch gemacht.

Das in die Rückstellung eingestellte Gesamthonorar des Abschlussprüfers für die handelsrechtliche Prüfung beträgt 20.000,00 €. Weitere Leistungen werden vom Abschlussprüfer nicht erbracht.

Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 zunächst auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Goch, 28. März 2024

Rudolf Swertz

Anna Swertz

Feststellungsbeschluss:

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 24.06.2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Paul Swertz GmbH:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Paul Swertz GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Paul Swertz GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unser Prüfung feststellen.

 

Goch, 20. Juni 2024

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