HELTA Heizung- Lüftung-Vertriebsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Dr. Rohe seit 12.9.2024 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Brocolor Group GmbHGronauKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 28.03.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht 2023A. Geschäftsmodell der Gesellschaft Die Brocolor Group GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 28.03.2023 gegründet. Ihre wirtschaftliche Aktivität ist die einheitliche Wahrung und Ausübung der Gesellschafterinteressen insbesondere bei den per 31.08.2023 übernommenen Gesellschaften: brocolor Immobilien GmbH und Brocolor Lackfabrik GmbH. Die brocolor Immobilien GmbH vermietet die sich an der Henschelstraße 2 in Gronau befindliche Grundstücke und Gebäude an die Brocolor Lackfabrik GmbH. Die Brocolor Lackfabrik GmbH ist ein innovativer und zuverlässiger Ansprechpartner für Lohnfertigungen, Beschichtungssysteme, Korrosionsschutz und Industrielacke. Als Zulieferer der Automobilindustrie ist sie nach ISO 9001:2015 und IATF 16949:2016 zertifiziert. In der Brocolor Lackfabrik GmbH betreiben wir Forschung und Entwicklungen im branchenüblichen Umfang. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Jahr 2022. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken sagte Dr. Ruth Brand, Präsidentin des Statistischen Bundesamtes. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen hätten die Konjunktur gedämpft. Hinzu seien ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland gekommen. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona Jahr 2020 habe sich somit nicht fortgesetzt, so Brand.
*) Quelle: Pressemitteilung vom 15.01.2024
Deutsche Bundesbank/destatis.de
Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die chemisch-pharmazeutische Industrie hat das Jahr 2023 mit einem ernüchternden Schlussquartal abgeschlossen. Besonders die fehlenden Aufträge als Folge der schwachen Industriekonjunktur in Europa und der intensive Wettbewerb führten zu Umsatzrückgängen im In- und Ausland. Weitere Produktionsdrosselungen waren die Folge.
*) Quelle: VCI Pressemitteilung vom 15.03.2024
Geschäftsverlauf a) Umsatz-/Absatzentwicklung: Das Gesamtgeschäft war unter Berücksichtigung der aktuellen Wirtschaftslage zufriedenstellend. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das aktive Geschäft des Konzerns erst mit der Übernahme der beiden Gesellschaften begonnen hat und entsprechend im Wesentlichen nur den Zeitraum September bis Dezember 2023 umfasst. b) Produktion: Eine lineare Auslastung der Produktion ist uns gelungen. Wartungen und Instandhaltungen des Maschinenparks gehören für uns dazu und sind planbar. Ungeplante Maschinen- und damit verbundene Produktionsausfälle hat es nicht gegeben. Die Bestände wurden geringfügig abgebaut. c) Beschaffung: Die Rohstoffpreise schwankten während des Geschäftsjahres und bewegten sich in etwa auf gleichem Niveau wie im Vorjahr. Die Suche nach Rohstoffalternativen gehört zum Business und ist der Verknappung von Produzenten - Kapazitäten geschuldet. d) Personal: Der Personalaufwand lag bei 1.132 T€. Die Anzahl der Arbeitsplätze betrug am 31.12.2023 60 Mitarbeiter/innen. Davon entfielen auf den gewerblichen Bereich 29, den kaufmännischen/technischen Bereich 26 sowie 5 Aushilfen komplettierten unser Mitarbeiter/innen Team. e) Investitionen und Finanzierung: Das Hauptaugenmerk lag auf dem Zukauf der beiden Gesellschaften:
Die Finanzierung erfolgte durch Eigenmittel und durch die Aufnahme von Fremdkapital. Darüber hinaus wurden im Berichtszeitraum 2023 insgesamt Investitionen in Höhe von 227 T€ getätigt, wovon insbesondere 135 T€ auf Betriebs- und Geschäftsausstattungen entfielen, sowie weitere 65 T€ auf technische Anlagen und Maschinen. C. Darstellung der Lage Ertragslage Die Ertragslage unseres Unternehmens beurteilen wir auf der Grundlage der folgenden bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren:
Der Rohgewinn lag im ersten Berichtszeitraum bei zufriedenstellenden 2.929 T€ und ist insgesamt der besonderen Situation des Rumpfgeschäftsjahres geschuldet. Das EBITDA lag im ersten Berichtszeitraum bei überschaubaren 478 T€ und entfällt überwiegend auf das innerhalb des Rumpfgeschäftsjahres realisierte Kerngeschäft. Der Personalaufwand lag bei den erwarteten Kosten in Höhe von 1.132 T€. Im Berichtszeitraum 2023 stand bei einem Ergebnis nach Steuern von - 559 T€ ein Konzernjahresfehlbetrag von 560 T€ zu Buche. Dieser ist im überwiegenden Teil der Akquise (Finanzierungskosten) und dem verkürzten Wirtschaftsjahr geschuldet. Vermögenslage Die Vermögenslage ist durch die Finanzierung / den Kauf der Gesellschaften sehr intensiv geprägt worden. Die Vorräte liegen mit 4.416 T€ auf normalen Niveau im Vergleich zu den Vorjahreszahlen auf Basis der Einzeljahresabschlüsse. Die Höhe der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sehen wir als branchenüblich an. Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt 40,80%. Die Gesellschaft konnte ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit fristgerecht unter Nutzung von Skonti nachkommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich auf 10.450 T€ und gegenüber Lieferanten auf 284 T€. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen nicht und die sonstigen Verbindlichkeiten betragen 2.686 T€. Die Forderungen gegenüber Kunden betrugen 2.228 T€. D. Prognose, Chancen- und Risikobericht 2024 Gute Nachrichten bleiben rar: Nicht nur die chemisch - pharmazeutische Industrie ("Anmerkung: für unser operatives Geschäft = Lackfabrik"), sondern die gesamte heimische Wirtschaft leidet weiterhin unter der schleppenden Konjunktur und den strukturellen Problemen. Trotzdem keimt nach der langen Dürrephase erste Hoffnung auf. Seit Februar berichten einzelne Unternehmen von einer leicht verbesserten Auftragslage - vor allem im Ausland. Dieses zarte Pflänzchen einer wirtschaftlichen Erholung braucht jetzt Wasser, Dünger und viel Licht. Auch von der Politik Spannungen im Rohstoff- und Energiemarkt, die anhaltende Ukraine Krise, sowie die Inflation erfordern auch weiterhin unsere größte Aufmerksamkeit. Der Automobilsektor muss weiter sehr intensiv beobachtet werden, die Entwicklungen von Verbrennungsmotoren zur Elektromobilität führen zu geänderten Marktbedingungen. Im Energie- + Rohstoffbeschaffungsmarkt steht die Farbenindustrie weiterhin sehr stark unter Druck. Stetig verändernde Energie- + Rohstoffpreise u.a. aufgrund der Ukraine Krise, eine Verknappung der Produzenten - Kapazitäten sowie knappe Transportkapazitäten sind die größten Herausforderungen. Von den Risiken der Inflation und des Ukraine Krieges ist die gesamte Weltwirtschaft betroffen. Wir gehen weiterhin davon aus, dass wir aufgrund unserer Produktdiversifikation vernünftig durch die Krise kommen werden. Alle weiteren Risiken, die u.a. mit der Lohnfertigung im Automobilsektor verbunden sind, werden durch ein geprüftes Qualitätsmanagementsystem minimiert. Der gesamte Betrieb ist seit Jahren nach den internationalen Sicherheitsstandards und Qualitätsnormen zertifiziert. In 2018/2019 wurde erfolgreich vom bisherigen Qualitätssicherungssystem ISO/TS 16949:2009 auf das aktuelle Qualitätssicherungssystem IATF 16949:2016 umgestellt. Die erfolgreiche Neu-Zertifizierung nach ISO 9001:2015 wurde bereits am 17.01.2018 bekannt gegeben. Wesentliche Risiken, die auch auf unsere Einschätzung des kommenden Geschäftsjahres wirken, sind weiterhin in Preis- und Ausfallrisiken zu sehen:
Die Beurteilung der gegenwärtigen Risikosituation ergibt, dass Risiken früh erkannt werden können und den Fortbestand des Unternehmens nicht gefährden. Aufgrund der Fremdfinanzierung (Kauf der Gesellschaften) genießt die Cash Flow Betrachtung eine besondere Bedeutung. Kreditlinien werden gemäß Vereinbarungen getilgt. Das Zahlenmaterial für 2023 beinhaltet insgesamt 4 Monate im operativen Geschäft (Anm.: "die Lackfabrik"). Für das Jahr 2024 erwarten wir alleine durch die 12 "Produktionsmonate" und den damit verbundenen Umsatzsteigerungen einen deutlichen Anstieg im Rohgewinn und EBITDA. Gleichzeitig rechnen wir für das kommende Geschäftsjahr mit einem deutlichen Jahresüberschuss. Bei den Personalkosten rechnen wir mit einem Aufwand zwischen 3,6 und 3,8 Mio. Euro. Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Flexibilität jederzeit in der Lage, die Auslastung des Betriebes an schwankende Nachfrage kostenoptimal anzupassen. Der Lohnfertigungsbereich wird als große Chance für eine stabile künftige Entwicklung gesehen. Die Gesellschaft sieht sich insgesamt für das nächste Geschäftsjahr gut aufgestellt.
Gronau, 23.07.2024 Brocolor® Group GmbH Die Geschäftsführung: gez. Albertus Maria Antonius Schokker Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023der Firma Brocolor Group GmbH, GronauAKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 28.03.-31.12.2023der Firma Brocolor Group GmbH, Gronau
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023der Brocolor Group GmbH, GronauI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Sitz der Brocolor Group GmbH ist Gronau. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 21407 im Register des Amtsgerichts Coesfeld eingetragen. II. Allgemeine Hinweise Der vorliegende Konzernabschluss wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung ergänzender Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. III. Konsolidierungskreis und Konzernabschlussstichtag In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 sind neben der Brocolor Group GmbH alle Unternehmen einbezogen, an der diese Anteile hält. Dabei handelt es sich um folgende Unternehmen:
Aus der Erstkonsolidierung der Anteile zum 31.08.2023 nach der Neubewertungsmethode resultierte ein Unterschiedsbetrag von T€ 8.100, der in Höhe von T€ 6.252 auf den Geschäfts- oder Firmenwert entfiel (ND 10 Jahre) und in Höhe von T€ 1.848 auf das Immobilien-Vermögen. IV. Konsolidierungsmethoden Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften sind zum Stichtag des Konzernabschlusses der Brocolor Group GmbH aufgestellt. Sie sind nach einheitlichen, den Vorschriften des HGB entsprechenden Bilanzierungsgrundsätzen erstellt worden. Die Konsolidierung der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen erfolgte auf den Zeitpunkt des Erwerbes (31.08.2023) und unter Anwendung der Regelungen zur Vollkonsolidierung. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Bei der Schuldenkonsolidierung wurden die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen aufgerechnet. Die zu übernehmenden Vermögensgegenstände, die auf Lieferungen zwischen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beruhen, sind mit Konzernherstellungskosten bewertet. Soweit Unterschiede zwischen den Anschaffungskosten beim abnehmenden Konzernunternehmen und den Herstellungskosten aus Sicht des Konzerns bestehen, werden diese eliminiert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in vollkonsolidierter Form erstellt. Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden die Innenumsätze mit den entsprechenden Aufwendungen aufgerechnet. Andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den konsolidierten Unternehmen sind mit den entsprechenden Aufwendungen der einbezogenen Gesellschaften verrechnet. Zwischengewinne wurden, soweit vorhanden, neutralisiert. Latente Steuern wurden gem. § 306 HGB gebildet und zum Bilanzstichtag fortentwickelt. V. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben. Für den entgeltlich erworbenen Firmenwert wird eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren angenommen. Der Abschreibungszeitraum wird grundsätzlich von dem langfristigen Wachstumspotenzial bestimmt, das in den beiden Geschäftsfeldern Kerngeschäft und Lohnfertigung gesehen wird. Diese Bereiche sollen langfristig strategisch entwickelt bzw. ausgebaut werden und zeichnen sich durch langfristige bestehende Kundenbeziehungen aus. Die andauernden und fortzusetzenden Aktivitäten der Geschäftsanbahnung und -erweiterung in beiden Bereichen betreffen regelmäßig mehrjährige Zeiträume und Investitionszyklen. Kundenbeziehungen werden jeweils über Jahre hinweg vertieft und intensiviert. Der Zeitraum der voraussichtlichen Nutzungsdauer kann jedoch nicht verlässlich geschätzt werden. In der Gesamtschau wird mangels genauer Erkenntnisse insoweit entsprechend der gesetzlichen Fiktion eine Nutzungsdauer von 10 Jahren unterstellt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige (nutzungsbedingte) Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen werden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Die Abschreibungen erfolgen bei Gebäuden über eine Nutzungsdauer von 25 bis 33 Jahren. Die Nutzungsdauer beträgt bei Technischen Anlagen und Maschinen 2 - 12 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 - 9 Jahre. Selbständig nutzbare und bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Wert 250,00 €, nicht aber 800,00 € übersteigen, werden seit 2018 gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben (sog. "Sofortabschreibung"). Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen bilanziert, soweit nicht eine Bewertung zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen geboten ist. Ungängige Bestände werden abgewertet. Der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen wird mit dem dem Fertigungsgrad entsprechenden Teil der Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen und angemessene Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Liquide Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern werden für zeitliche, sich in der Zukunft voraussichtlich umkehrende Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden gemäß § 306 HGB gebildet. Die Ermittlung der latenten Steuern daraus erfolgt auf Basis eines Ertragsteuersatzes von rd. 30 %, welcher die Körperschaftsteuer und die Gewerbesteuer umfasst. VI. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Positionen des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel. In diesem sind auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres angegeben. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Die Entwicklung des von den Gesellschaftern zur Verfügung gestellten Eigenkapitals ist in der nach DRS 22 erstellten Eigenkapitalspiegel dargestellt. Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen bzw. Abrechnungen, Personalaufwendungen, Garantieverpflichtungen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten und Archivierung gebildet. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in voller Höhe durch die Sicherungsübereignung von Sachanlagen sowie durch Grundschulden auf den Grundstücken der Firma brocolor Immobilien GmbH gesichert. Passive latente Steuern resultieren aus unterschiedlichen Wertansätzen in der Handels- und Steuerbilanz bei Sachanlagen (T€ 1.823). Die Veränderung gegenüber den Werten aus der Erstkonsolidierung zum 31.08.2023 ist erfolgswirksam in den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen worden. Die latenten Steuersalden veränderten sich im Laufe des Geschäftsjahres 2023 wie folgt:
VII. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse nach regionalen Märkten
VIII. Angaben zur Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung des Konzerns ist derivativ aus Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung unter Verwendung zusätzlicher Informationen abgeleitet worden. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist nach der indirekten Methode ermittelt. Der Finanzmittelfonds umfasst nur den Bestand an kurzfristig zur Verfügung stehenden Zahlungsmitteln und täglich fälligen Sichteinlagen bei Kreditinstituten. Die Überleitung zu den entsprechenden Bilanzposten ergibt sich wie folgt:
IX. Sonstige Angaben Die Zahl der Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) betrug durchschnittlich 60 und zwar 29 gewerbliche Arbeitnehmer, 26 Angestellte sowie 5 Aushilfen. Mitglieder der Geschäftsführung sind:
Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Das vom Abschlussprüfer RWST Wirtschaftsberatung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Ahaus, für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 29. Es entfällt mit T€ 22 auf Abschlussprüfungsleistungen, mit T€ 6 auf Steuerberatungsleistungen und mit T€ 1 auf andere Bestätigungsleistungen. Befreiung von der Pflicht zur Offenlegung Der vorliegende Konzernabschluss hat für die Konzerngesellschaften brocolor Lackfabrik GmbH, Gronau und brocolor Immobilien GmbH, Gronau nach § 264 Abs. 3 HGB befreiende Wirkung.
48599 Gronau, 23. Juli 2024 Die Geschäftsführung: gez. Herr Mels Huib Merijn Huige gez. Herr Albertus Maria Antonius Schokker Anlagenspiegel 2023
Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023der Brocolor Group GmbH, Gronau
Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023der brocolor Group GmbH, Gronau
Angabe zur Feststellung: Der Konzernabschluss zum 31.12.2023 wurde am 26.07.2024 gebilligt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Brocolor Group GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der brocolor Group GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Eigenkapitalspiegel und der Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 28.03.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Brocolor Group GmbH für das Geschäftsjahr vom 28.03.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ahaus, 23. Juli 2024 RWST
Wirtschaftsberatung GmbH
gez. Richter, Wirtschaftsprüfer gez. Albers, Wirtschaftsprüfer |
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