addmore fusion GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Giulio Girivetto seit 24.3.2025 | Geschäftsführer |
Jann Steen seit 20.2.2025 | Prokura |
Bernd Peter Grotenburg seit 2.10.2023 | Geschäftsführer |
Hartmut Grünow seit 2.10.2023 | Prokura |
Bettina Bode seit 2.10.2023 | Prokura |
Anna Eicker seit 2.10.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Cogne Acciai Speciali S.p.a. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
COGNE EDELSTAHL GmbHNeussJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die COGNE EDELSTAHL GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der COGNE EDELSTAHL GmbH, Neuss, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der COGNE EDELSTAHL GmbH, Neuss, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 6. Mai 2025 EY GmbH & Co. KG Zwirner, Wirtschaftsprüfer Ellies, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2024
ANHANGAllgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss der COGNE EDELSTAHL GmbH wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Für das Geschäftsjahr 2024 erfüllt die COGNE EDELSTAHL GmbH die Größenmerkmale für mittelgroße Kapitalgesellschaften i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB wurden angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. d. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Von den Aufstellungserleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 und der Befreiung nach § 286 Abs. 4 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Fristigkeitsvermerke zu den Forderungen (§ 268 Abs. 4 HGB) und den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 HGB) sowie die Vermerke zu Verbindlichkeiten aus Steuern und im Rahmen der sozialen Sicherheit werden zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit in den Anhang aufgenommen. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) in Euro aufgestellt. Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma COGNE EDELSTAHL GmbH mit Sitz in Neuss im Handelsregister des Amtsgerichts Neuss unter der Nr. HRB 23406 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, zum Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgeblich. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Festlegung der Nutzungsdauer erfolgt in Anlehnung an die amtlichen Abschreibungstabellen. Das Sachanlagevermögen wird auf der Grundlage der Anschaffungskosten bewertet und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden ausschließlich auf der Basis tatsächlicher betrieblicher Gegebenheiten nach der linearen Methode pro rata temporis vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert unter EUR 800 werden nach § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips verlustfrei bewertet. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde mit einer pauschalen Wertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden zum Nennwert bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sämtliche Rückstellungen sind kurzfristig, daher ist keine Abzinsung erforderlich. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen im Verbundbereich bestehen wie im Vorjahr gegenüber der Gesellschafterin und resultieren ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Position Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten beinhaltet in Höhe von TEUR 1.199 (Vj. TEUR 2.004) Guthaben bei Kreditinstituten und TEUR 1 (Vj. TEUR 1) Kassenbestand. Vom Guthaben bei Kreditinstituten sind wie im Vorjahr TEUR 35 (Vj. TEUR 35) als Kreditsicherheit verpfändet. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 496 (Vj. TEUR 325) decken im Wesentlichen ausstehende Rechnungen und Bonusrückstellungen ab. Verbindlichkeiten Insgesamt belaufen sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf TEUR 5.470 (Vj. TEUR 1.199), davon bestehen in Höhe von TEUR 2.511 (Vj. TEUR 345) solche gegenüber der Gesellschafterin und resultieren ausschließlich aus Warenlieferungen. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 2.959 (Vj. TEUR 854) und resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten in Höhe von TEUR 344 (Vj. TEUR 918) Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer und TEUR 55 (Vj. TEUR 91) Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer, sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 235 (Vj TEUR 53), davon im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 3 (Vj. TEUR 2). Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Außerbilanzielle Geschäfte Es gibt keine außerbilanziellen Geschäfte für das Geschäftsjahr 2024. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Mietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 1.448. Diese betreffen insbesondere:
Konzernzugehörigkeit (kleinster und größter Kreis) Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der COGNE ACCIAI SPECIALI S.p.A., Aosta, Italien, welche den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Abschluss wird im Italian Business Register veröffentlicht. Der Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen wird von der WALSIN LIHWA CORPORATION, Taipeh, Taiwan, erstellt. Der Konzernabschluss der WALSIN LIHWA CORPORATION wird im taiwanesischen Company Registration System veröffentlicht. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 38 Angestellte (Vj. 39) und eine Aushilfe (Vj. 1). Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrates waren im Geschäftsjahr: Eugenio Marzorati, Kaufmann, Novazzano, Schweiz, (Vorsitzender bis zur Abberufung am 19. Februar 2025), CEO COGNE ACCIAI SPECIALI S.p.A., Aosta, Italien (Mitglied bis 19. Februar 2025), Monica Pirovano, Kauffrau, Aosta, Italien (Vorsitzende ab 25. Februar 2025), Generaldirektorin COGNE ACCIAI SPECIALI S.p.A., Aosta, Italien, Emilio Giacomazzi, Chemiker, Genua, Italien, Verkaufsdirektor COGNE ACCIAI SPECIALI S.p.A., Aosta, Italien (Mitglied bis 19. Februar 2025), Andy Vuillermin, Ingenieur, Gignod, Italien, Sales Director, COGNE ACCIAI SPECIALI S.p.A., Aosta, Italien (Mitglied ab 19. Februar 2025), Alex Lagana, Kaufmann, Saint-Pierre, Italien, Finance & Control Director, COGNE ACCIAI SPECIALI S.p.A., Aosta, Italien (Mitglied ab 19. Februar 2025). Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr 2024 keine Vergütungen von der Gesellschaft. Mitglieder der Geschäftsführung Die COGNE EDELSTAHL GmbH wird bzw. wurde vertreten durch die Geschäftsführer: Dipl.-Betriebswirt Bernd Peter Grotenburg, Meerbusch, hauptberuflicher CEO, Ingenieur Roberto Marzorati, Novazzano, Schweiz, hauptberuflicher Vice President, COGNE ACCIAI SPECIALI S.p.A., Aosta, Italien (abberufen am 25. Februar 2025), Dipl.-Ing. Ralf Schmitz, Kempen, hauptberuflicher CTO (abberufen am 30. Mai 2024), Giulio Girivetto, Ingenieur, Gressoney-Saint-Jean (AO), Italien, hauptberuflicher Senior Sales Vice Director, COGNE ACCIAI SPECIALI S.p.A., Aosta, Italien (berufen seit 25. Februar 2025). Es erhielten im Geschäftsjahr 2024 nur zwei Geschäftsführer ein Gehalt. Es wird auf die Angabe der Organbezüge mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Honorare des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar des Abschlussprüfers braucht nicht angegeben zu werden, da es in die Angaben im Konzernabschluss der COGNE ACCIAI SPECIALI S.p.A., Aosta, Italien, einbezogen wird. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2024 keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen zu marktunüblichen Bedingungen abgeschlossen. Angaben zu Mindeststeuergesetzen Im Geschäftsjahr 2024 hat sich kein Steueraufwand oder Steuerertrag aus dem nationalen Mindeststeuergesetz oder internationalen Mindeststeuergesetzen ergeben und es sind auch künftig keine Auswirkungen zu erwarten. Verwendung des Ergebnisses Die Geschäftsführung schlägt vor, das Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 (TEUR 809) sowie aus dem Gewinnvortrag TEUR 1.891 an die Alleingesellschafterin COGNE ACCIAI SPECIALI S.p.A., Aosta, Italien, auszuschütten. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Neuss, 31. März 2025 COGNE EDELSTAHL GmbH Geschäftsführung gez. Bernd Peter Grotenburg gez. Giulio Girivetto Entwicklung des Anlagevermögens 2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024COGNE EDELSTAHL GmbH, Neuss1. Grundlagen des Unternehmens Die COGNE EDELSTAHL GmbH, Neuss (im Folgenden auch „CE“ genannt), ist die deutsche Vertriebsniederlassung des italienischen Edelstahl- und Nickelbasiswerkstoffherstellers COGNE ACCIAI SPECIALI S.p.A., Aosta, Italien (im Folgenden auch „CAS“ genannt). CE vertreibt deren Produkte im deutschsprachigen Raum mit Schwerpunkten in Deutschland, Österreich und BeNeLux. Mit den Vertriebsniederlassungen in Neuss, Rudersberg a. d. Murr und Stuhr bei Bremen, werden die jeweiligen Märkte über Werksgeschäfte (Back-to-Back) als auch über Lager in Rudersberg a. d. Murr und Stuhr bei Bremen versorgt. Ferner betreibt CE den Handel mit Stahl, Edelstahl und sonstigen Metallen, die nicht zum Produktionsportfolio der Muttergesellschaft gehören. Die Hauptabnehmerbranchen sind die Automobilindustrie, der Anlagen-, Apparate- und Maschinenbau, die Luft- und Raumfahrtindustrie, die Medizintechnik und die Energie- und Bauwirtschaft sowie deren Zulieferer aus der stahl- und metallverarbeitenden Industrie. 2. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft sieht sich in einer Phase ohnehin mäßiger Dynamik stark erhöhter wirtschaftspolitischer Unsicherheit gegenüber. Maßgeblich hierfür sind Handlungen und Ankündigungen der neuen US-Administration. Sie drohen zum einen den Welthandel empfindlich zu dämpfen und die eingespielten Wertschöpfungsketten zu stören, zum anderen haben sie das Potenzial, die Wirtschaft der Vereinigten Staaten zu destabilisieren. Dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass zusätzliche Zölle auf Einfuhren in die Vereinigten Staaten in empfindlicher Höhe erhoben werden. Die Geldpolitik wird weniger stark gelockert als bisher angenommen. Gleichzeitig gehen von der Finanzpolitik allerdings größere Impulse aus, nicht zuletzt, weil die Rüstungsausgaben in vielen Ländern angesichts der veränderten geopolitischen Konstellation stark ausgeweitet werden. Alles in allem ist eine weiterhin sehr moderate Expansion der Weltwirtschaft zu erwarten. Während die Dynamik in den Vereinigten Staaten spürbar an Fahrt verliert und die Konjunktur in China angesichts der eingetrübten Perspektiven für die Exporte trotz der inzwischen deutlichen wirtschaftspolitischen Impulse nicht in Schwung kommt, dürfte sich die Wirtschaft in Europa leicht beleben. Alles in allem ist für 2025 mit einem Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - von 3,1 % zu rechnen. (Quelle: Vgl. IfW Institut für Weltwirtschaft, Kiel, Kieler Konjunkturberichte, Nr. 121 (03/2025)) Dynamik im Euroraum verhalten Die Konjunktur im Euroraum bleibt verhalten. Nach dem recht kräftigen Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,4 % im dritten Quartal hat sich die wirtschaftliche Expansion im Euroraum gegen Jahresende wieder auf 0,1 % verlangsamt. Dies liegt nicht nur am Fortfall der temporären Faktoren, die im dritten Quartal die gesamtwirtschaftliche Produktion erhöht haben. Auch die laufenden Indikatoren wie Industrieproduktion und Stimmung bei Unternehmen und Verbrauchern deuten auf eine wieder langsamere Gangart der Konjunktur hin. Für den weiteren Prognosezeitraum wird mit einer ebenfalls nur schwachen konjunkturellen Dynamik gerechnet. Die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts dürfte sich im Prognosezeitraum nur leicht von 0,8 % im Jahr 2024 auf 0,9 % bzw. 1,1 % in den Jahren 2025 und 2026 erhöhen. (Quelle: vgl. IfW Institut für Weltwirtschaft, Kiel, Kieler Konjunkturberichte, Nr. 119 (2024/Q4) und vgl. www.ec.europa.eu/eurostat/de/web/products-euro-indicators/w/2-30012025-ap) Der Verlauf des Edelstahlmarktes im Jahr 2024 Bereits im Laufe des Jahres 2023 spürte man eine Abschwächung des konjunkturellen Umfeldes, was sich im ganzen Jahr 2024 bestätigte. Ersichtlich wurde das durch einen Rückgang der Tagesgeschäfte, eine verminderte Anzahl von Projektanfragen und ein erhöhter preislicher Wettbewerb verbunden mit einem starken Importwarenbezug aus insbesondere indischer Provenienz. Unveränderte globale Herausforderungen und verkürzte Wiederbeschaffungszeiten bei europäischen Edelstahlwerken führten infolge zu weiter steigenden Vorräten bei Handel und Herstellern. Dies erhöht den Abverkaufsdruck und reduziert die Verkaufspreise. Die Weltwirtschaft läuft unter dem Druck der vielschichtigen geopolitischen Belastungsfaktoren weiter ohne große Dynamik. (Quelle: Vgl. Edelstahlhandelsvereinigung, Düsseldorf aus „Die Rohstoffnotiz Nr. 129-November 2024“) Rohstoffpreisentwicklung weiter im Sinkflug Ebenso wichtig für die Einschätzung des Edelstahlmarktes sind die Preisentwicklungen für Chrom, Nickel und Molybdän, die als Legierungsmittel für die Herstellung von rostfreien Stählen von grundlegender Bedeutung sind. Der durchschnittliche Chrompreis betrug bis Ende 1. Halbjahr 2024 €/to 2.999 und war damit 186 €/to günstiger als im Vorjahr. Für das 2. Halbjahr 2024 sind keine einheitlichen Aufzeichnungen beim Chrompreis verfügbar. Ebenso der Preis für Nickel: In 2024 kostete eine Tonne Nickel durchschnittlich €/to 15.545 und somit €/to 4.343 weniger als im Jahr 2023 bei einem Mittelwert von €/to 19.988. Der durchschnittliche Molybdänpreis betrug im Laufe des Jahres 2024 €/to 46.470,- und war €/to 7.706 niedriger als im Jahr 2023 (€/to 54.176). (Quelle: Vgl. Edelstahlhandelsvereinigung, Düsseldorf aus „Edelstahl-Markt: Aufbruch, Abbruch oder was?!“ anlässlich der Düsseldorfer Edelstahltage vom 19.-20.02.2025) Geschäftsverlauf COGNE EDELSTAHL GmbH Die COGNE EDELSTAHL GmbH hat das Jahr 2024 erneut mit einem Jahresüberschuss abgeschlossen. Die bereits in 2023 begonnene Abschwächung des konjunkturellen Umfelds hat sich auch in 2024 fortgesetzt. Durch intensivierte Vertriebs- und Marketinganstrengungen konnten wir einen deutlicheren Rückgang beim Absatz im Vergleich zu 2023 verhindern. Jedoch sind die Umsätze durch Preisrückgänge bei Rohstoffen und erhöhtem Wettbewerbsumfeld nicht auszugleichen. Insgesamt bewertet die Geschäftsführung das Geschäftsjahr 2024 als nicht zufriedenstellend. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Nach einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.979 im Vorjahr, wurde im Geschäftsjahr 2024 erneut ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 809 erzielt. Das prognostizierte Ergebnis von 1,0 bis 1,2 Mio. € wurde nicht erreicht. Die Prognose des Vorjahres, die von Umsatzerlösen im Bereich von 65 bis zu 75,0 Mio. € bei Absatzmengen von 23.000 bis zu 25.000 to ausging, konnte wegen Nachfragerückgangs und fortgesetztem Rohstoffkostenverfall nicht erreicht werden. Der tatsächliche Umsatz reduzierte sich von T€ 79.770 auf T€ 64.248. Aus demselben Grund reduzierte sich die Absatzmengen von 21.449 to auf 20.146 to. Analog zum Umsatz- und Absatzrückgang hat sich auch das Rohergebnis (definiert als Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) um T€ 1.261 reduziert. Die Materialeinsatzquote hat sich um 0,9 %- Punkte auf 87,5 % reduziert. Die Personalaufwendungen sind aufgrund von Gehaltsanpassungen um T€ 120 auf T€ 3.678 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von T€ 2.814 um T€ 611 auf T€ 3.425 gestiegen, was im Wesentlichen auf Hochwasserschäden im Lager Rudersberg im Juni 2024 zurückzuführen ist und die Passivierung von Steuernachzahlungen aufgrund von Dreiecksgeschäften in den Vorjahren. Unsere Bilanzsumme hat sich gegenüber Vorjahr um 3.902 T€ erhöht auf T€ 23.746. Durch die Anschaffung von Sägeautomaten am Standort Stuhr erhöhte sich das Anlagevermögen um T€ 334 auf T€ 592. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um T€ 3.546 auf T€ 23.086. Hier im Besonderen der Anstieg der Vorräte um T€ 3.342 auf T€ 15.196, was der Versorgungssicherheit eines Großauftrages geschuldet ist. Die Forderungen und sonstigen VG erhöhten sich um T€ 1.009 auf T€ 6.689, insbesondere aufgrund höherer Forderungen gegenüber Gruppenunternehmen sowie einer Forderung aus Körperschaftssteuer. Die liquiden Mittel reduzierten sich um T€ 805 auf 1.200 T€. Die Liquidität der Gesellschaft war jederzeit im Geschäftsjahr gegeben. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten sind von T€ 202 um T€ 554 auf T€ 756 gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber der Muttergesellschaft CAS haben sich im auf T€ 2.510 um T€ 2.166 erhöht und Verbindlichkeiten gegenüber anderen Gruppenunternehmen um TEUR 2.105 auf TEUR 2.959. Der Anstieg resultiert aus dem Aufbau von Lagerbeständen sowie der Nutzung von längeren Zahlungszielen. Sonstige Verbindlichkeiten sind um T€ 775 auf T€ 1.837 gestiegen. Das Eigenkapital beläuft sich bei einer Eigenkapitalquote von 63,2 % (Vj. 71,5 %) zum Stichtag auf T€ 14.996. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Die deutsche Wirtschaft hat nicht nur mit hartnäckigem konjunkturellem Gegenwind zu kämpfen, sondern muss sich auch an die sich ändernden strukturellen Rahmenbedingungen anpassen. Dies betrifft insbesondere die Industrie und belastet ihre Exportgeschäfte und Investitionen. Auf die länger anhaltende Schwäche der Wirtschaftsaktivität reagiert mittlerweile auch der Arbeitsmarkt merklich. Dies dämpft den privaten Konsum. Vor diesem Hintergrund stagniert die deutsche Wirtschaft im laufenden Winterhalbjahr und beginnt sich erst im Verlauf des Jahres 2025 langsam zu erholen. Die Exporte profitieren dann nach und nach von den wachsenden Absatzmärkten, wenn auch nicht mehr in dem früher üblichen Umfang. Mit einiger Verzögerung legen auch die gewerblichen Investitionen wieder zu, dank steigender Auslastung und niedrigerer Finanzierungskosten. Der private Konsum steigt durchgängig an, er wird von dem sich vorübergehend abschwächenden Arbeitsmarkt und einem deutlich nachlassenden Lohnwachstum aber zunächst noch spürbar gebremst. Das kalenderbereinigte reale BIP sinkt 2024 nochmals leicht um 0,2 % und wächst dann 2025 um 0,2 %, 2026 um 0,8 % und 2027 um 0,9 %. Damit wird der Wachstumsausblick gegenüber der Deutschland-Prognose vom Juni 2024 im gesamten Prognosezeitraum kräftig abwärtsrevidiert. (Quelle: Vgl. Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Dezember 2024, 76. Jahrgang, Nr. 12) Eine zuverlässige Voraussage zur Entwicklung des vor uns liegenden Jahres ist aus vielerlei Gesichtspunkten nur bedingt möglich. Dennoch sehen wir auch für 2025 Chancen, in unserem Geschäftsfeld erfolgreich zu agieren. Unsere wesentlichen Risiken sind mögliche Debitorenausfälle, das allgemeine Marktrisiko, die Entwicklung des Legierungszuschlags und das damit verbundene Bestandswertrisiko für unsere Vorräte. Dem Debitorenausfallrisiko begegnen wir dadurch, dass wir unsere Kunden im Wesentlichen nur im Rahmen der mit unserer Kreditversicherung vereinbarten Linie beliefern. Ein Mahnwesen ist eingerichtet. Dem Marktrisiko begegnen wir durch eine aktive Vertriebspolitik, was wir auch gleichzeitig als Chance betrachten. Darunter verstehen wir die Konzentration auf industrielle Segmente, die in das Produktportfolio der Muttergesellschaft passen. Wir stellen uns möglichst breit auf, um die konjunkturellen Risiken einzelner Branchen ausgleichen zu können. Die Entwicklung der Legierungszuschläge lassen sich schwer prognostizieren. Als Bestandteil des Gesamtpreises haben sie einen Einfluss auf die Bestandswertentwicklung. Daher bemühen wir uns, das Lagerbestandsrisiko durch Planungs- und Controlling- Prozesse zu minimieren. Die Berücksichtigung der Wiederbeschaffungszeiten und die pünktliche Belieferung der Waren in unser Lager sind dafür eine Voraussetzung. Die Gesellschaft verfügt über regelmäßige Planungs-, Controlling- und Berichterstattungsprozesse. Ziel ist es, mögliche Risiken aus der operativen Geschäftstätigkeit frühzeitig zu erkennen und zu steuern. Die Gesellschaft handelt seit einigen Jahren mit Produkten, die nicht zum Produktportfolio der Muttergesellschaft gehören. Dieses Geschäftssegment verläuft positiv und hat sich als Bestandteil der Vertriebsstrategie etabliert. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung sehen wir keine Risiken für eine Bestandsgefährdung. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der CE gefährden könnten. Erwartungen für 2025 Aufgrund der Bestelleingänge für 2025, den verfügbaren Kapazitäten im gesamten Stahlmarkt, insbesondere auch dem Segment Edelstahl, den Nachfrage-Aktivitäten unserer Kunden und den Prognosen der meisten Wirtschaftsinstitute für die nächsten Monate, gehen wir von einer Marktentwicklung aus, die sich hinsichtlich Absatz und Umsatz auf dem Niveau von 2024 bewegen wird. Da CE nicht in die USA exportiert, erwarten wir durch die jüngst eingeführten Importzölle der US-Administration keine direkten Auswirkungen auf unser Geschäft. Es ist auch fraglich, ob diese überhaupt von Dauer sind, wenn die EU in Kürze Importzölle auf US-Produkte einführt. Wegen der genannten und zu erwartenden Marktumstände rechnen wir für 2025 mit einem Absatz von 22.000 bis 25.000 to, einem Umsatz von 65 bis 70 Mio. € und einem Jahresüberschuss von 1,0 bis 1,2 Mio. €.
Neuss, 31. März 2025 COGNE EDELSTAHL GmbH - Geschäftsführung - gez. Bernd Peter Grotenburg gez. Giulio Girivetto |
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