Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Freund-Drehtechnik GmbH
Wibschla 39, 58513 Lüdenscheid, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Corinna Schafsteller-Freund seit 1.3.2023 | Geschäftsführer |
Lars Bergmann seit 1.3.2023 | Prokura |
Marcus Freund seit 28.9.2004 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Freund-Drehtechnik GmbHLüdenscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Freund-Drehtechnik GmbH1. Darstellung des Unternehmens Die Freund-Drehtechnik GmbH wurde 1983 als metallverarbeitendes Unternehmen zur Herstellung von Drehteilen gegründet. Das Unternehmen beschäftigt mittlerweile einen Stamm von mehr als 80 Mitarbeitern. Über die Jahre wurden verschiedene ISO-zertifizierte Qualitätsmanagementsysteme eingeführt, zuletzt ausgeweitet durch die Einführung eines Arbeitsschutzmanagementsystems (ISO 45001) im Jahr 2022. Das Unternehmen produziert seit der Gründung in Lüdenscheid. Seit 2006 wurde im Gewerbegebiet "Wibschla" ein weiterer Standort genutzt. In 2022 wurde durch die Geschäftsführung die Entscheidung getroffen den Standort "Wibschla" zu erweitern und den Standort "Assmannstr." aufzugeben. Mit dem Abschluss der Bauarbeiten in 2023 wurde am Standort "Wibschla" die gesamte Produktion zusammengeführt. Hierbei ist ein großflächiger Anbau mit einer modernen Produktionshalle und einem integrierten zentralen Logistikzentrum entstanden, der langfristig eine effiziente Produktion sicherstellt. Ab 2023 werden auf ca. 4.500 m 2 pro Jahr mehr als 3.000 t Stahl verarbeitet. Neben herkömmlichen Automatenstählen werden Präzisionsrohr, Aluminium, rostfreie Stähle verschiedener Güte sowie Messing verarbeitet. Die von uns gefertigten Bauteile werden unter anderem im Armaturenbereich zur Verbindung von Wasserleitungen sowie in der Montage von Metallstrukturen genutzt. Weiter werden Anschlussstücke für diverse Elektroantriebe und Lüfter im Automotivesektor sowie Leitungsendstücke und Halter im Bereich der Fluidtechnik für die Ölversorgung hergestellt Die Bauteile werden hierbei entsprechend der Kundenvorgaben mit einem Maschinenpark bestehend aus über 80 Maschinen produziert. Wärmebehandlungen, Oberflächenveredelung und Gewindesicherungen werden unterstützend mit externen zugelassenen Bearbeitern zusammen durchgeführt. 2. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsentwicklung Das Bruttoinlandsprodukt lag im Jahr 2023 um 0,3 % unter dem Vorjahresniveau. In Folge des Kriegs in der Ukraine und der Energiekrise haben sich die Aussichten für die deutsche Wirtschaft deutlich eingetrübt. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 vor allem geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, zu denen extreme Energiepreiserhöhungen zählten. In Folge der hohen Inflation kam es zu einer Zinswende, so dass auch die Beschaffung von Fremdkapital deutlich teurer geworden ist. Hinzu kamen dadurch verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise für weitere Güter wie beispielsweise Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel. Die Inflationsrate ist im Geschäftsjahr zurückgegangen. In der Folge kam die konjunkturelle Erholung Deutschlands nach der Corona Pandemie ins Stocken. Die Gesellschaft ist vor allem abhängig von der Entwicklung auf den Einkaufs- und Absatzmärkten der Hauptkunden. Von Vorteil für die Gesellschaft ist hierbei die Diversität hinsichtlich des Produktportfolios. Auf der Beschaffungsseite sind die Einkaufspreise zum Teil durch den Beginn des Kriegs in der Ukraine sprunghaft angestiegen. Auf der Absatzseite bestehen Risiken insbesondere in Bezug auf die Automobilindustrie. Nach den durch die Corona Pandemie ins Stocken geratenen Lieferketten, ergeben sich insbesondere Risiken in Bezug auf den Ausbau der E-Mobilität sowie die allgemeine Konjunkturentwicklung. 3. Geschäftsverlauf 2023 Die Freund-Drehtechnik GmbH blickt auch im Jahr 2023 auf ein bewegtes Geschäftsjahr zurück. Die weltweiten Auswirkungen durch den Krieg in der Ukraine seit Februar 2022 und die damit verbundenen Sanktionen auf den Welthandel stellen eine dauerhafte Herausforderung dar. Daneben lag ein großer Fokus auf der Erweiterung des Produktionsstandortes sowie dem vollzogenen Umzug. In 2023 hat dies einen Großteil der Kapazitäten gebunden sowie Kosten verursacht. Daneben haben die Arbeiten auch die laufende Produktion verzögert, so dass die produktive Kapazität unterjährig zurückgegangen ist. Diese schwierigen Rahmenbedingungen haben das Ergebnis der Freund-Drehtechnik GmbH im Geschäftsjahr 2023 geprägt. Das gute Ergebnis aus dem Wirtschaftsjahr 2022 konnte nicht erreicht werden. Aufgrund der Produktionsverlagerung konnte die netzanschlussbezogene Energiepreisbremse, die den Unternehmen in diesen schwierigen Zeiten helfen sollte, nicht in vollem Umfang genutzt werden. Im Hinblick auf die Unsicherheiten am Energiebeschaffungsmarkt hat die Freund- Drehtechnik GmbH bereits im Jahr 2022 die Energie-Beschaffungspreise für 2023 bis einschließlich 2025 vertraglich abgesichert sowie eine eigene Photovoltaikanlage auf dem gemieteten Produktionsgebäude errichtet, die in 2023 in Betrieb gegangen ist. Für die folgenden Jahre wird daher wieder eine deutliche Entspannung erwartet. Die Anzahl der produzierten und ausgelieferten Fertigungsteile hat sich im Vergleich zum Vorjahr 2022 leicht verringert. Der Umsatzrückgang im Jahr 2023 resultiert primär aus den Verzögerungen durch den Umzug. In 2023 beschäftigte die Freund-Drehtechnik GmbH 80 Mitarbeiter (82 Mitarbeiter in 2022). 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Der Buchwert des Anlagevermögens ist von 919 TEUR zum 31.12.2022 auf 2.389 TEUR zum 31.12.2023 deutlich gestiegen. Die Investitionen in Höhe von TEUR 1.816 betreffen vor allem Mietereinbauten im Zusammenhang mit der Erweiterung des Produktionsstandortes sowie den Maschinenpark. Gegenüber 2022 hat sich das Vorratsvermögen von 2.589 TEUR auf 2.935 TEUR erhöht. Die Vorratsbestände sind im Wesentlichen auftrags- bzw. kundengebunden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbezogen von 554 TEUR auf 352 TEUR gesunken. Das Eigenkapital hat sich auf Grund des negativen Jahresergebnisses im Jahr 2023 von 2.013 TEUR zum 31.12.2022 auf 1.695 TEUR zum Bilanzstichtag verringert. Die Rückstellungen sind von 923 TEUR zum 31.12.2022 auf 874 TEUR leicht zurückgegangen. Dies ist vor allem auf geringere Steuerrückstellungen sowie geringer Pensionsrückstellungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen mit 2.280 TEUR auf Grund der finanzierten Investitionen deutlich über dem Vorjahresniveau von 873 TEUR. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bewegen sich mit 788 TEUR leicht unter dem Vorjahresniveau von 834 TEUR. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind stichtagsbedingt von 259 TEUR auf 203 TEUR zurückgegangen. Finanzlage Die flüssigen Mittel sind von 560 TEUR zum Bilanzstichtag des Vorjahres auf 0 TEUR zum Bilanzstichtag 2023 zurückgegangen. Die Zahlungsfähigkeit war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres gesichert. Ertragslage Auf Grund der dargestellten Sondereffekte in Zusammenhang mit dem Umzug sowie den deutlich gestiegenen Energiekosten ist das Jahresergebnis von einem Gewinn in Höhe von TEUR 401 zurückgegangen, so dass ein Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 318 realisiert wurde. Die Gesamtleistung 2023 verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich um ca. 7,6 %, da die Kapazität während des Umzugs bzw. der Zusammenführung der Standorte deutlich herabgesetzt war. Die Rohstoff- und Materialaufwendungen sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen sind mit einem Volumen in Höhe von 7.704 TEUR - im Vergleich zum Vorjahr mit ca. 8.172 TEUR - zurückgegangen. Dies korrespondiert zum einen zu den geringeren Erlösen. Gegenläufig hierzu sind die Aufwendungen für Energie um TEUR 284 gestiegen. Durch Neueinstellungen im Jahr 2023 und den Lohnanpassungen aus dem Geschäftsjahr 2022 ist der Personalaufwand auf 3.730 TEUR (2023) gestiegen. Im Vorjahr lag der Personalaufwand noch bei 3.458 TEUR. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr von 265 TEUR auf 332 TEUR auf Grund der im Geschäftsjahr durchgeführten Investitionen gestiegen. 5. Voraussichtliche Entwicklung 2024 des Unternehmens sowie Chancen und Risiken Bedingt durch die zahlreichen Krisenherde ist ein Jahresausblick mit viel Unsicherheit behaftet. Im Hinblick auf die Entwicklung der Beschaffungspreise 2024 gehen Branchen- und Börsen-Experten davon aus, dass die Preise auf hohem Niveau stabil bleiben und ggf. nur moderat sinken werden. Diese Entwicklung bestätigt sich auch in der zurückgegangenen Inflationsrate. Im Personalbereich gibt es dagegen weiterhin den anhaltenden Fachkräftemangel. Die Geschäftsführung geht von einem moderaten Anstieg der Lohn- und Gehaltskosten im Jahr 2024 und den Folgejahren aus. Dem Risiko von Zuliefererausfällen beugt die Freund-Drehtechnik GmbH durch eine bewusste Auswahl von Zulieferern und Lohnbearbeitungsbetrieben in verschiedenen Regionen vor. Die Planung sieht für 2024 Umsätze 13.500 TEUR vor, mit einem positiven Betriebsergebnis von 328 TEUR. Der Fachkräftemangel war und ist für die Freund-Drehtechnik GmbH eine Herausforderung. Es ist und wird für die Freund-Drehtechnik GmbH immer schwieriger die richtigen Mitarbeiter in ausreichender Anzahl und Qualifikation zu finden. Vor allem im Großraum Lüdenscheid ist die Beschäftigungsquote auf hohem Niveau und der Arbeitgeberwettbewerb in der Branche sehr intensiv. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass zur Sicherstellung des laufenden Betriebes mit deutlich erhöhten Personalbeschaffungs- und Personalbindungsausgaben in den nächsten Jahren zu rechnen ist. Chancen sieht die Freund-Drehtechnik GmbH in ihrer Kundenstruktur. Ferner sieht die Freund-Drehtechnik GmbH einen Vorteil in der Abdeckung eines großen Spektrums an Stahlteilen mit einem Durchmessbereich von 3-65 mm, der so von Wettbewerbern weniger häufig gewählt wird. Die Freund-Drehtechnik GmbH verspricht sich durch die Zusammenlegung der ursprünglich getrennten Werke eine gesteigerte Effizienz in der Maschinenauslastung, einer besseren Mitarbeiterverfügbarkeit in Zeiten des Fachkräftemangels sowie eine Reduzierung von Reibungsverlusten durch interne Transporte. Aus Sicht der Geschäftsführung bestätigt sich dies auch in der aktuellen Entwicklung. Die Fertigung von Teilen mit Maschinen, die größtenteils überholt worden sind, kompensiert etwaige Kostennachteile gegenüber Wettbewerbern und schont dabei gleichzeitig Ressourcen. Einem Ausfall dieser Maschinen durch etwaig fehlende Ersatzteile wird durch einen hohen Lagerbestand an überholten und auch neuen Ersatzteilen vorgebeugt. Die Lage des Unternehmens im Zentrum von NRW direkt an der Autobahn begünstigt einen effizienten und effektiven Arbeitsablauf, wobei sowohl ökologische als auch wirtschaftliche Gedanken gleichermaßen berücksichtigt werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Lüdenscheid, 19. Juni 2024 gez. Corinna Schafsteller-Freund gez. Marcus Freund BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023Freund-Drehtechnik GmbH1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Lüdenscheid und ist unter der Nummer HRB 4172 im Handelsregister beim Amtsgericht Iserlohn eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG erstellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Nach den in § 267 HGB festgelegten Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs wurde Gebrauch gemacht. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung und Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt nach den handelsrechtlichen Vorschriften. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Anlagegüter mit einem jeweiligen Einzelwert bis je netto € 800,00 im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben; sie sind in der Entwicklung des Anlagevermögens jeweils als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die bezogenen Waren sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt; die darin enthaltenen Rückdeckungsversicherungsansprüche wurden mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Teilwertverfahren ermittelt. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB sind Pensionsrückstellungen mit einem von der Deutschen Bundesbank ermittelten Rechnungszinssatz zu bewerten. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf 1,82%; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (bis einschließlich 2014 sieben Geschäftsjahre) für eine angenommene Restlaufzeit von fünfzehn Jahren. Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzins aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 6.944,00. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre. Es bestehen insolvenzgesicherte Lebensversicherungen bei der HDI-Gerling Lebensversicherung AG sowie der Swiss Life AG, welche die Voraussetzungen des § 246 Abs. 2 HGB erfüllen. Sie wurden entsprechend mit den Pensionsrückstellungen verrechnet. Die Zeitwerte wurden aufgrund der Marktpreise der Lebensversicherungen zum 31. Dezember 2023 ermittelt. Nach Saldierung wird die Rückstellung wie folgt ausgewiesen:
Die Rückstellungen berücksichtigen erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Hierbei wurde der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre für die jeweiligen Restlaufzeiten zugrunde gelegt. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten und deren Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind in dem Anlagenspiegel zu diesem Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene Rückdeckungsversicherung hat eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt € 500.000,00. Verbindlichkeiten
Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignung der beschafften Anlagegüter bzw. durch Bürgschaften der Gesellschafter besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten betragen aus Steuern € 34.145,92 (Vj. T€ 44). Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betragen € 7.067,87 (Vj. T€ 14). sonstige finanzielle Verpflichtungen Langfristige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen im Wesentlichen aus den Mietverträgen für die Immobilen. Mietvertrag Wibschla 39, Lüdenscheid, vom 25.02.2022 mit der Freund Immobilen UG & Co. KG, die monatliche Höhe beträgt € 17.000,00 zzgl. Nebenkosten. Die Laufzeit beträgt 10 Jahre bis zum 28.02.2032. Optionale Verlängerung jeweils um ein Jahr möglich. Der Mietvertrag mit Assmannstraße 3, Lüdenscheid lief zum 31.03.2023 aus. Abgelöst wurde dieser Mietvertrag durch den Mietvertrag mit dem Neubau Wibschla 39, Lüdenscheid, vom 22.11.2022 mit der Freund Immobilen UG & Co. KG, die monatliche Höhe beträgt € 17.000,00 zzgl. Nebenkosten. Die Laufzeit beträgt 10 Jahre bis zum 31.12.2031. Optionale Verlängerung jeweils um ein Jahr möglich. Darüber hinaus bestehen im Wesentlichen langfristige finanzielle Verpflichtungen aus Kfz Leasing-Verträgen. 4. Sonstige Angaben
Organe Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft im Jahr 2023 waren:
Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen nicht (Vj. € 0,00). Nachtragsbericht Es wird weiterhin erwartet, dass die langzeitige Sperrung durch den Neubau der Talbrücke Rahmede auf der Bundesautobahn 45 zu dauerhaften Einschränkungen am Wirtschaftsstandort Südwestfalen führt und die Unternehmen in erheblichem Maße belasten wird. Negative Auswirkungen durch diesen Sachverhalt auf unser Unternehmen können nicht ausgeschlossen werden.
Lüdenscheid, den 19.06.2024 Freund-Drehtechnik GmbH Geschäftsführung gez. Corinna Schafsteller-Freund gez. Marcus Freund sonstige BerichtsbestandteileEntwicklung des Anlagevermögens 2023
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersFreund-Drehtechnik GmbH, Lüdenscheid Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Freund-Drehtechnik GmbH, Lüdenscheid, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Freund-Drehtechnik GmbH, Lüdenscheid für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrates für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Meiningen, 19. Juni 2024 Optimum
Treuhand GmbH
gez. Thoralf Bohlig, Wirtschaftsprüfer gez. Andreas Frank, Wirtschaftsprüfer |
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