Mercer Europe GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Möser-Benz seit 8.10.2025 | Prokura |
Carl-Philipp Petri seit 14.7.2025 | Prokura |
Friedhelm Kunst seit 20.2.2023 | Prokura |
Rolf Reiner Wunsch seit 20.2.2023 | Prokura |
Martin Stöhr seit 11.10.2022 | Geschäftsführer |
Markus Bechtle seit 14.12.2017 | Prokura |
Jürgen Köhler seit 29.11.2017 | Prokura |
Hagen Seidel seit 29.11.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Mercer Europe GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mercer Holz GmbHRosenthal am RennsteigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A AllgemeinMit notariell beurkundeten Anteilskaufvertrag vom 19. Dezember 2023 haben die Mercer Stendal GmbH (EUR 25.000 bzw. 75,075%) und die Mercer Rosenthal GmbH (EUR 8.300 bzw. 24,925%) sämtliche Anteile an der Mercer Holz GmbH (MH) an die Mercer Europe GmbH (ME) veräußert. ME betreibt in Deutschland auch die Zellstoffwerke Mercer Stendal GmbH (MS) und die Mercer Rosenthal GmbH (MR) sowie die Sägewerke Mercer Timber Products GmbH (MTP) in Friesau und das Werk Mercer Torgau GmbH & Co. KG (MT). ME selbst gehört zum internationalen Mercer Konzern (Mercer International Inc., Seattle/USA). Diesem gehören u.a. weitere Werke in Kanada, den USA und Australien. Die MH ist in diesem Konzernverbund für die Bereitstellung des Holzes, welches zur Zellstoffproduktion der MS und MR und zur Schnittholzproduktion der MTP und MT benötigt wird, zuständig. Hierbei erwirbt die MH das gesamte Holz im eigenen Namen und auf eigene Rechnung und handelt es an die holzverarbeitenden Einheiten weiter. Jährlich werden von der MS rund 3,8 Mio. Festmeter (Fm) Holz benötigt. Dieser Holzbedarf wird mit ca. 75 % Rundholz und ca. 25 % Hackschnitzel gedeckt. Die MR hat einen Jahresbedarf von ca. 1,8 Mio. Fm, wobei dieser zu ca. 65% mit Hackschnitzeln und zu 35 % mit Rundholz gedeckt wird. Der Jahresbedarf der MTP liegt aktuell bei ca. 1,5 Mio. Fm Sägerundholz. Der Standort MT verarbeitet rund 1,1 Mio. Fm Sägeholzabschnitte unterschiedlicher Längen. Insgesamt werden ca. 8,2 Mio. FM Holz für die deutschen Werke bereitgestellt. Die MH bedient sich bei der Holzbeschaffung u. a. einer eigenen Holzeinschlagsabteilung, die das auf dem Stock gekaufte Holz erntet. Von einer Gesamtjahresmenge von rund 520.000 Fm, die in 2023 auf dem Stock gekauft wurde, wurde ein Drittel durch die unternehmenseigene Holzeinschlagsabteilung geerntet. Die verbleibende Menge wurde von Dienstleistern aufgearbeitet. Die für die Zellstoffproduktion nicht vorgesehenen Hölzer, wie beispielsweise höherwertige Sägeholz-Abschnitte oder Laubholz, wurden entweder an die Konzerntochter MTP bzw. an Dritte vermarktet. Die Logistik für die Holzbeschaffung der Werke liegt in den Händen der MH. Hierzu nutzt die MH neben eigenen LKW auch Subunternehmer sowie eine eigene Bahnlogistik. Es wurden spezielle Waggons langfristig gemietet, mit denen Rundholz in ganzen Zügen von über 100 Bahnhöfen angeliefert wird. Des Weiteren übernimmt die MH auch die Organisation des Holztransports per Schiff. Die MH ist nach den Zertifizierungssystemen für nachhaltige Waldbewirtschaftung FSC (Forest Stewardship Council) und PEFC (Programme for Endorsement of Forest Certification Schemes) zertifiziert. B Markt- und WettbewerbsumfeldDie gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2023 war geprägt durch - im weitesten Sinne - die Folgen des russischen Angriffskrieges. Das erste Quartal war noch von der Unsicherheit beeinflusst, ob die angelegten Gasvorräte über den Winter reichen würden. Die Preise für Ersatzbrennstoffe (Brennholz, Holzbriketts und Pellets) waren entsprechend hoch. Das ganze Jahr über haben die gestiegenen Zinsen und die hohe Inflation bei Verbrauchern für Verunsicherung gesorgt. Insbesondere im Hausbau ist der Auftragseingang dramatisch eingebrochen. Die Bauwirtschaft ist im Jahr 2023 nur deshalb einigermaßen durchgekommen, weil sie vom Auftragsbestand aus dem Vorjahr profitiert hat. Dem Rohbau nachgelagerte Gewerke haben mit Zeitverzögerung darauf reagiert. So sind Fußböden aus Holzwerkstoffen bzw. Parkett und zwischenzeitlich auch Möbel zeitversetzt weniger nachgefragt worden. In der zweiten Jahreshälfte haben sich auch die Energiemärkte abwärts bewegt, insbesondere zum Ende des Jahres sanken die Marktpreise für Pellets und sonstige Brennstoffe aus Holz. Auf der Angebotsseite für Rohholz war das Jahr 2023 wie auch die Jahre zuvor durch Trockenheit geprägt, wodurch erneut Kalamitätsholz auf den Markt gekommen ist. Die Einschnittleistung der Sägewerke lag deshalb nach unserer Einschätzung unter dem Niveau der Vorjahre. Die Verfügbarkeit von Sägenebenprodukten, die in Form von Hackschnitzeln auch für die Zellstoffproduktion geeignet sind, war dennoch im Geschäftsjahr ausreichend. Die logistische Situation war im Jahr 2023 unkritisch. Sonderregelungen hinsichtlich höherer zulässiger Ausladung einiger Bundesländer haben den Abfluss von Holz aus Kalamitätsgebieten unterstützt. Die laufende Produktion von MS, MR, MT und MTP konnte über das ganze Jahr hinweg durch ausreichende Holzlieferungen abgesichert werden. C Geschäftsverlauf und Lage der MH1 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 21.865 auf TEUR 66.639 gesunken. Auf der Aktivseite blieb das Sachanlagevermögen mit TEUR 9.877 fast unverändert zum Vorjahr TEUR 9.779. Planmäßigen Abschreibungen (TEUR 2.276) standen Zugänge im Anlagevermögen von TEUR 2.830 TEUR gegenüber. Innerhalb des kurzfristig gebundenen Vermögens reduzierte sich das Vorratsvermögen preis- und mengenbedingt um TEUR 14.350 auf TEUR 35.225. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände reduzierten sich um TEUR 7.600 auf TEUR 21.278. Die flüssigen Mittel betragen TEUR 22 (Vorjahr TEUR 16). Auf der Passivseite ist das bilanzielle Eigenkapital durch den Jahresüberschuss von TEUR 1.307 auf TEUR 18.140 (Vorjahr TEUR 16.833) gestiegen. Die Eigenkapitalquote lag zum Bilanzstichtag bei 27,2 % (Vorjahr 19,0 %). Die Rückstellungen sind vor allem aufgrund des Bestandsrückganges und dem daraus resultierenden Rückgang der Rückstellungen für Holzlieferungen zum Jahresende auf TEUR 11.754 (Vorjahr TEUR 19.275) gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken ebenfalls auf TEUR 17.194 (Vorjahr TEUR 26.670). Die geminderten Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind auf den Preisrückgang im letzten Geschäftsjahr für Rundholz und Hackschnitzel zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gingen auf TEUR 2.925 (Vorjahr TEUR 4.919) zurück. Nur die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich auf TEUR 1.581 (Vorjahr TEUR 726) aufgrund einer gestiegenen Umsatzsteuerzahllast. 2 Finanzlage/Liquidität Seit September 2022 besteht eine gemeinsame Kreditlinie "Revolving Facility" in Höhe von EUR 300,0 Mio. Mit der Vereinbarung vom 22. März 2023 und gemäß "Increase Certificate" vom 18. September 2023 wurde die Kreditlinie auf insgesamt EUR 370,1 Mio. erhöht. Die Gesellschaften MS, MR, MTP, MT, MH, ME, Mercer Stendal Logistik GmbH sowie Mercer Timber Products Stendal GmbH haften gesamtschuldnerisch. Unter dem vorgenannten Vertrag stehen den Kreditnehmern Ancillary Facilities in Höhe von maximal EUR 50,0 Mio. in Anrechnung auf die "Revolving Facilitiy" Gesamtlinie zur wahlweisen Ausnutzung als Kontokorrent bzw. Avalkredit zur Verfügung. Die MH hat die Gesamtlinie zum Bilanzstichtag im Rahmen von Avalkrediten von EUR 10 Mio. in Anspruch genommen. Darüber hinaus wurde zum Bilanzstichtag die Kreditlinie mit EUR 15 Mio. (Vorjahr EUR 20 Mio.) gezogen. Diese werden als Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Darin sind Zinsverbindlichkeiten von TEUR 45 (Vorjahr TEUR 81) enthalten. Des Weiteren wurde im Geschäftsjahr ein bestehender Avalkredit in Höhe von PLN 31,2 Mio. bis zum 15. Februar 2025 verlängert. Der seit dem 1. März 2019 bestehende Cash-Pooling-Vertrag der deutschen Mercer Gruppe hatte im Geschäftsjahr 2023 weiterhin Bestand. Der Liquiditätsbedarf der MH kann so jederzeit unkompliziert und in vorhersehbarer Weise gedeckt werden. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2023 eine Forderung aus dem Cash-Pooling gegen verbundene Unternehmen von TEUR 1.057 (Vorjahr Verbindlichkeit TEUR 1.374) aus. Der Mittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 8.205 (Vorjahr Mittelabfluss: TEUR 2.967) ist unter anderen auf die Abnahme von Vorräten (TEUR 14.350), Forderungen (TEUR 8.603), Verbindlichkeiten (TEUR 11.495) und Rückstellungen (TEUR 9.551) zurückzuführen. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit von TEUR 1.579 reduzierte sich zum Vorjahr (TEUR 4.968). Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit von TEUR 6.920 (Vorjahr Mittelzufluss: TEUR 13.292) ist durch die Rückzahlung von EUR 5 Mio. der gezogenen Kreditlinie gegenüber dem Vorjahr begründet. Die Gesellschaft erzielte durchgängig positive operative Cashflows. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Alle Zahlungen konnten fristgerecht und unter Ausnutzung von Skonto ausgeführt werden. 3 Ertragslage Die Versorgung der Werke MS, MR, MT und MTP prägt die Ertragslage der MH auch in 2023. Die Liefermengen an MR und MTP sind im Vergleich zum Vorjahr weitgehend unverändert geblieben. Hingegen ist die Liefermenge an die MS geplant um 12% gestiegen. Trotz der Reparaturarbeiten an den Förderbandanlagen der MS infolge des Brandschadens aus 2022 konnte die Produktion auf einen neuen Rekordwert gesteigert werden. MT wurde in 2023 erstmals das ganze Jahr über mit Holz beliefert, wodurch die Liefermenge um 127% zum Vorjahr anstieg. Die Belieferung an nicht verbundene Unternehmen ist gegenüber dem Vorjahr um 39% zurückgegangen. Die Umsatzerlöse stiegen nunmehr das vierte Jahr in Folge auf TEUR 590.148 (Vorjahr TEUR 542.657). Begründet wird dies durch die gestiegenen Lieferungen an die vier deutschen Mercer Werke. Die im Vorjahr prognostizierte deutliche Umsatzsteigerung ist dementsprechend eingetreten. Den gestiegenen Umsatzerlösen stehen gestiegene Materialaufwendungen von TEUR 451.954 (Vorjahr TEUR 418.855) gegenüber. Die Materialaufwandsquote ist mit 76% (Vorjahr 77%) weitestgehend unverändert geblieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von TEUR 109.046 auf TEUR 123.812 gestiegen, da insbesondere die Aufwendungen für Frachten mengenbedingt gestiegen sind. Die MH erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von TEUR 1.307 (Vorjahr TEUR 2.929), welcher leicht unter dem geplanten Niveau liegt, sodass das im Vorjahr prognostizierte gleichbleibende Ergebnis nicht erreicht wurde. Der Rückgang des Jahresüberschusses ist auf den Rückgang des Umsatzes mit nicht verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die Kooperationsverträge im Holzeinkauf mit den verbundenen Unternehmen regeln, dass die Holzkosten sowie damit verbundene Transport- und Personalkosten mit der "Cost plus" Methode an die Werke weiterberechnet werden. Dadurch ergeben sich für die MH sicher planbare Margen im Konzerngeschäft. 4 Umsatz und Auftragsabwicklung Von den Umsatzerlösen entfallen TEUR 41.024 (Vorjahr TEUR 61.922) auf nicht verbundene Unternehmen. Der Rückgang der Umsatzerlöse mit Dritten um ein Drittel trifft unsere Erwartungen für das Jahr 2023. Der hohe Umsatz mit Dritten im Jahr 2022 ist auf den Brand bei MS zurückzuführen. Die Auftragslage und die Auslastung der Ressourcen der MH waren wie im Vorjahr stabil. Aufgrund der nach wie vor hohen Holzpreise liegt die Umsatzentwicklung des Geschäftsjahres 2024 weiterhin auf einem hohen Niveau. Für das Jahr 2024 gehen wir von einem weiterhin stabilen Angebot an Rohholz aus und erwarten eine Nachfrage auf ähnlichem Niveau. Unter Berücksichtigung sämtlicher Ausführungen gehen wir von weiterhin leicht steigenden Lieferungen an die Werke der Mercer Gruppe sowie gleichbleibenden Mengen an Drittkunden aus und erwarten daher einen günstigen Geschäftsverlauf. 5 Beschaffung Die MH kauft Rundholz und Hackschnitzel ein und sichert mit einer bedarfsgerechten Rohstofflieferung die kontinuierliche Zellstoffproduktion der beiden Zellstoffwerke MS und MR. Darüber hinaus sichert sie die kontinuierliche Schnittholzproduktion der MTP sowie die kontinuierliche Produktion von Schnittholz, Paletten und Brennstoff der MT. Zur Herstellung von Zellstoff wird Industrieholz benötigt, das als Koppelprodukt beim Holzeinschlag oder bei der Durchforstung des Waldes anfällt. Zur Herstellung von Schnittholz wird Sägerundholz benötigt, das als Produkt beim Holzeinschlag oder bei der Durchforstung des Waldes anfällt. Der überwiegende Teil des Rundholzes wird durch MH direkt vom Waldbesitzer an der Waldstraße gekauft. Durch den direkten Einkauf werden regionale Mengenänderungen zeitnah registriert und entsprechend für die weitere Einkaufsplanung berücksichtigt. Die MH hat im Jahr 2023 Holz auf dem vergleichsweise niedrigen Niveau des Vorjahres importiert. Hierbei wurden insbesondere von langjährigen Lieferbeziehungen Kontaktmengen bezogen und bestehende Logistikketten erhalten. Importbeschaffungsraum sind grundsätzlich Nord- und Ostseeanrainerstaaten, aus denen überwiegend Rundholz bezogen wird. Auf diese Art und Weise können üblicherweise Schwankungen im Rohstoffangebot in Deutschland wirkungsvoll ausgeglichen werden, was jedoch in großen Teilen in 2023 nicht erforderlich war. Die Hackschnitzel - ein Nebenprodukt der Sägeindustrie bei der Produktion von Schnittholz - wurden sowohl von den eigenen Sägewerken MT und MTP als auch von einer Vielzahl von Sägewerken überwiegend in Deutschland eingekauft und mittels Bahn oder LKW zur MS und MR transportiert. 6 Personal- und Sozialbereich Firmensitz der MH ist der Standort Rosenthal am Rennsteig mit einer Niederlassung am Standort in Arneburg. Somit sind die meisten Innendienstmitarbeiter an diesen beiden Standorten tätig. Zum 01. Februar 2023 wurden im Zuge eines Teil-Betriebsübergangs nach § 613a BGB insgesamt 16 Mitarbeiter, davon 5 Innendienstmitarbeiter, von der MT übernommen. Diese 5 Mitarbeiter arbeiten weiterhin von ihren bisherigen Arbeitsorten Limbach und Torgau aus, wofür die MH jeweils unselbständige Betriebsstätten bei den zuständigen Behörden für Limbach und Torgau angemeldet hat. An allen Standorten zusammen waren im Jahr 2023 durchschnittlich 198 Mitarbeiter beschäftigt, was einem Anstieg um 14 Mitarbeiter gegenüber dem Durchschnitt des Vorjahres entspricht. Der Personalaufwand betrug TEUR 11.681 (Vorjahr TEUR 10.822). 7 Investitionen Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 2.830 (Vorjahr TEUR 5.477) getätigt. Im Wesentlichen wurden Fahrzeuge aus dem LKW-Fuhrpark und der Holzernte in Höhe von TEUR 2.348 ersetzt. Darüber hinaus wurde in das neue ERP-System S/4HANA mit TEUR 213 investiert. D Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie Geschäftsentwicklung der MH im kommenden Geschäftsjahr unterliegt Chancen und Risiken, welche die Ertrags- und Finanzlage positiv wie auch negativ beeinflussen können. Die Geschäftsleitung beurteilt und beobachtet die Risiken kontinuierlich anhand des integrierten Managementsystems (IMS). Dies beinhaltet ein internes Kontrollsystem in Verbindung mit Sarbanes-Oxley Act (SOX), ein Sicherheitsmanagement inklusive Arbeitssicherheit und ein Compliance-Managementsystem (CMS). Im Bedarfsfall leitet sie geeignete Maßnahmen ein, um die Risiken im Hinblick auf die möglichen Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzlage einerseits und die Wahrscheinlichkeit ihres Eintrittes andererseits zu vermeiden oder zumindest zu begrenzen. Es bestehen im Wesentlichen Chancen und Risiken der folgenden Art:
Unter den beschriebenen Chancen und Risiken sehen wir die Markt- und Logistikrisiken auf der Beschaffungsseite sowie die Konzentration auf mehrere Hauptkunden auf der Absatzseite als die wesentlichen Risiken und Chancen an. Die Entwicklung dieser Einflussfaktoren kann das Ergebnis des Folgejahres deutlich beeinflussen, sowohl in positiver wie auch in negativer Hinsicht. Insgesamt schätzt die MH die Chancen und Risiken als ausgeglichen ein. Bestandsgefährdende Risiken werden aktuell nicht gesehen. E Voraussichtliche EntwicklungDie durch die MH einzukaufende und logistisch zu bewegende Menge wird sich durch zu erwartende leichte Produktionssteigerungen der MS, MR, MT und MTP im Zuge der kontinuierlichen Verbesserung leicht erhöhen. Im Durchschnitt erwarten wir ein ähnliches Preisniveau im Jahre 2024 für den Rohstoff zur Zellstoffproduktion, wie er sich im Durchschnitt des Jahres 2023 eingestellt hat. Im Vergleich zum Jahr 2023 ist davon auszugehen, dass sich die durchschnittlichen Sägerundholzpreise in 2024 bezogen auf den Jahresdurchschnitt etwa auf dem vergleichbaren Niveau einfinden werden. Die MH wird sich zudem weiterhin um das Drittgeschäft bemühen, allerdings sind hier keine wesentlichen Mengenänderungen geplant. In Summe ist von einer leichten Umsatzsteigerung auszugehen. Insgesamt erwarten wir ein gleichbleibendes, positives Jahresergebnis.
Rosenthal am Rennsteig, 25. März 2024 Martin
Stöhr
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Mercer Holz GmbH,
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine HinweiseDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Mercer Holz GmbH, Rosenthal am Rennsteig, im Folgenden "MH" genannt, wurde gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die MH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Bilanzierungs- und BewertungsmethodenEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bilanziert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Die Nutzungsdauern liegen zwischen 2 und 13 Jahren. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die im Geschäftsjahr angeschafften geringwertigen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu je EUR 250,00 werden im Jahr der Anschaffung sofort aufwandswirksam erfasst. Die im Geschäftsjahr angeschafften Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- und Herstellungskosten zwar EUR 250,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, werden in einem Sammelposten erfasst, der im Jahr der Bildung und den vier folgenden Jahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben wird. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten bewertet, welche die direkten Material-, Fertigungs- und Sondereinzelkosten umfassen. Dabei wird das Niederstwertprinzip berücksichtigt. Die Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Dabei wird ebenfalls das Niederstwertprinzip berücksichtigt. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert abzüglich vorgenommener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie werden in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung in Euro Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Ersterfassung erfasst. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet, wobei bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr noch nicht realisierte Kursgewinne nicht berücksichtigt werden. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
* Gemäß §286 Abs. 3 HGB unterbleibt die Angabe zum Eigenkapital und Jahresergebnis. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Vorsteueransprüche enthalten, die rechtlich erst nach dem 31. Dezember 2023 entstanden sind. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 33.300 und wird zu 100,00 % von der neuen Gesellschafterin Mercer Europe GmbH, Rosenthal am Rennsteig, gehalten. Mit notariell beurkundetem Anteilskaufvertrag vom 19. Dezember 2023 haben die Mercer Stendal GmbH (EUR 25.000 bzw. 75,075%) und die Mercer Rosenthal GmbH (EUR 8.300 bzw. 24,925%) sämtliche Anteile an der Mercer Holz GmbH an die Mercer Europe GmbH veräußert. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen TEUR 10.800 (Vorjahr TEUR 17.751) sowie den Personalbereich TEUR 674 (Vorjahr TEUR 580). Verbindlichkeiten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.408 (Vorjahr TEUR 97) enthalten. Haftungsverhältnisse Seit September 2022 besteht eine gemeinsame Kreditlinie "Revolving Facility" in Höhe von EUR 300,0 Mio. Mit der Vereinbarung vom 22. März 2023 und gemäß "Increase Certificate" vom 18. September 2023 wurde die Kreditlinie auf insgesamt EUR 370,1 Mio. erhöht. Die Gesellschaften Mercer Rosenthal GmbH, Mercer Timber Products GmbH, Mercer Timber Products Stendal GmbH, Mercer Torgau GmbH & Co.KG, Mercer Holz GmbH, Mercer Europe GmbH, Mercer Stendal Logistik GmbH, Mercer Stendal GmbH sowie Mercer Pulp Sales GmbH haften gesamtschuldnerisch. Unter dem vorgenannten Vertrag stehen den Kreditnehmern Ancillary Facilities in Höhe von maximal EUR 50,0 Mio. in Anrechnung auf die "Revolving Facility" Gesamtlinie zur wahlweisen Ausnutzung als Kontokorrent bzw. Avalkredit zur Verfügung. Die MH hat die Gesamtlinie zum Bilanzstichtag im Rahmen von Avalkrediten von EUR 10 Mio. in Anspruch genommen. Darüber hinaus wurde zum Bilanzstichtag die Kreditlinie mit EUR 15 Mio. (Vorjahr EUR 20 Mio.) gezogen. Daneben besteht ein Avalkredit gemäß Vereinbarung vom 19. Dezember 2023 in Höhe von PLN 31,2 Mio., welche bis zum 15.02.2025 verlängert wurde. Verpflichtungen aus Haftungsverhältnissen waren nicht zu passivieren, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden. Zum Bilanzstichtag wird die Kreditlinie auch von Mercer Timber Products GmbH, Mercer Torgau GmbH & Co. KG und Mercer Europe GmbH in Anspruch genommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen zukünftige Zahlungen aus Miet- und Leasingverträgen und gliedern sich wie folgt:
Der Großteil der finanziellen Verpflichtungen von TEUR 38.896 betrifft wie im Vorjahr Mieten für Waggons für den Holztransport per Bahn. Die Waggons werden in Zusammenarbeit mit dem Hersteller entwickelt. Damit wird sichergestellt, dass Waggons zum Holztransport eingesetzt werden, welche für diesen Einsatzzweck optimiert worden sind. Dadurch können die Logistikkosten reduziert werden. Durch langfristige Mietverträge kann zudem das Risiko eines hohen Liquiditätsabflusses, wie bei einem Kauf, verhindert werden. Im Geschäftsjahr wurden keine weiteren Waggons ausgeliefert. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Von den Umsatzerlösen TEUR 590.148 (Vorjahr TEUR 542.657) entfallen TEUR 586.396 (Vorjahr TEUR 535.442) auf den Holzverkauf und TEUR 3.752 (Vorjahr TEUR 7.215) auf Sonstiges. Sie wurden im Inland TEUR 553.171 (Vorjahr TEUR 486.888) und Ausland TEUR 36.978 (Vorjahr TEUR 55.769) erzielt. Die gestiegenen Umsatzerlöse aus dem Holzverkauf sind auf gestiegene Liefermengen im Geschäftsjahr 2023 zurückzuführen. Insbesondere die Liefermengen an die Mercer Torgau GmbH & Co. KG sind deutlich gestiegen, da im Vorjahr erst im vierten Quartal die Lieferungen aufgenommen wurden. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge entfallen u.a. auf Buchgewinne aus Anlagenabgängen TEUR 795 (Vorjahr TEUR 505), Erträge aus Währungsumrechnung TEUR 31 (Vorjahr TEUR 0), empfangene Schadensersatzleistungen TEUR 44 (Vorjahr TEUR 40) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 379 (Vorjahr TEUR 0). Personalaufwand Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 1). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen vornehmlich auf Ausgangsfrachten TEUR 108.832 (Vorjahr TEUR 95.541), Fahrzeugkosten TEUR 11.887 (Vorjahr TEUR 11.163) und Aufwendungen aus Währungs- und Forderungsverlusten TEUR 10 (Vorjahr TEUR 60). Ebenfalls hier enthalten ist das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr von TEUR 38 (Vorjahr 40), das ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen enthält. Zinsen und ähnliche Erträge Von den Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von TEUR 139 (Vorjahr TEUR 42) entfallen TEUR 109 (Vorjahr TEUR 2) auf Zinsen aus verbundenen Unternehmen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.497 (Vorjahr TEUR 1.070) entfallen TEUR 49 (Vorjahr TEUR 86) auf Zinsen an verbundene Unternehmen. Insgesamt stiegen die Zinsen und ähnliche Aufwendungen gegenüber Kreditinstituten unter Ausnutzung des vorhandenen Konzern Cash Pools, weil neben einem gestiegenen EURIBOR auch die durchschnittliche Inanspruchnahme der Kreditlinie in 2023 zugenommen hat. Sonstige AngabenGeschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung der Mercer Holz GmbH waren im Geschäftsjahr 2023:
Die Gesellschaft macht in Bezug auf die Angabe der Organbezüge von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 108 (Vorjahr 108) gewerbliche Arbeitnehmer und 90 Angestellte (Vorjahr 76) beschäftigt. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr keine marktunüblichen Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen getätigt. Konzernverhältnisse Die Mercer International Inc., Seattle/Washington, USA ("Mercer Inc."), ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss, der nach den US-amerikanischen Rechnungslegungsvorschriften (US GAAP) aufgestellt wird, ist in englischer Sprache bei der US Securities and Exchange Commission (SEC) erhältlich. Ergebnisverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.307.005,21 auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung aufgetreten.
Rosenthal am Rennsteig, 25. März 2024 Martin
Stöhr
Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Mercer Holz GmbH, Rosenthal am Rennsteig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mercer Holz GmbH, Rosenthal am Rennsteig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mercer Holz GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 25. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Dr. Frederik Mielke, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Katzy, Wirtschaftsprüfer
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