Del Monte (Germany) GmbH
Am Schlossfeld 6, 97828 Marktheidenfeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Engelken seit 3.5.2022 | Prokura |
Ronald Wijnen seit 14.3.2022 | Geschäftsführer |
Gianpaolo Renino seit 1.12.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Del Monte Luxembourg S.à r.l. | 94.57% |
Fresh Del Monte Produce Inc. | 5.43% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Del Monte (Germany) GmbHMarktheidenfeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für 2023Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Das Unternehmen ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft vertreibt im Direktvertrieb Konserven sowie Frischprodukte für den deutschen Markt. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Del Monte (Germany) GmbH mit Sitz in Marktheidenfeld im Handelsregister des Amtsgerichts Würzburg unter der Nummer HRB 13255 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen im Übrigen zeitanteilig. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Spezifisch für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Rückstellung gebildet in Höhe von TEUR 202 (VJ: TEUR 171). Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 1 und Satz 2 HGB).Dieser Zinssatz beträgt 1,82 % (VJ: 1,78 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 % (VJ: 0,00 %) und Rentensteigerungen von i.d.R. jährlich 2,00 % (VJ: 2,00 %) zugrunde gelegt. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Sofern Rückstellungen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr haben, werden sie abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Vermögensgegenstände und Schulden, die in Fremdwährungen denominiert sind, wurden zu dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen insgesamt TEUR 5.907 (VJ: TEUR 704). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage (§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Anwartschaften und beziehen sich auf ehemalige Mitarbeiter der Horn-Linie (GmbH & Co.) , Hamburg. Der Unterschiedsbetrag aufgrund der Verwendungen eines durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Jahren statt sieben Jahren nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 7 (VJ: TEUR 29) und unterliegt grundsätzlich einer Ausschüttungssperre. Aufgrund der frei verfügbaren Rücklagen kommt es zu einer Entsperrung dieses Betrags. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Kundenboni und Rabatte, Personal, ausstehende Eingangsrechnungen und Warenreklamationen gebildet. Verbindlichkeiten Alle ausgewiesenen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betragen insgesamt TEUR 60 (VJ: TEUR 431). Latente Steuern Aktive latente Steueransprüche resultieren insbesondere aus Differenzen bilanzieller Wertansätze im Bereich der Rückstellungen. Passive latente Steuern bestehen zum 31. Dezember 2023 nicht. Der sich insgesamt ergebende Aktivüberhang bei latenten Steuern wird gem. des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 HGB nicht angesetzt. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein kombinierter effektiver Steuersatz von 27,725 % (VJ: 27,725 %) zugrunde, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe TEUR 1.116 (VJ: TEUR 1.187) haben sich im Wesentlichen wie folgt entwickelt: Aufwendungen für Energiekosten (TEUR 28, VJ: TEUR 99), KFZ-Kosten (TEUR 64, VJ: TEUR 62), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 140, VJ: TEUR 90), Werbekosten (TEUR 116, VJ: TEUR 58), Forderungsverlust (TEUR 35, VJ: TEUR 0), Währungsverluste (TEUR 91, VJ: TEUR 2), sowie Konzernumlagen für Qualitätskontrolle, Vertrieb und Buchhaltung (TEUR 508, VJ: TEUR 743). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betreffen Gewerbe- und Körperschaftsteuer für das Berichtsjahr. Außerbilanzielle Geschäfte sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestehen in Höhe von TEUR 81 (VJ: TEUR 68) Verpflichtungen aus üblichen Miet- und Leasingverträgen. Diese Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2024 und 2027. Diese Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen aus den vier geleasten Fahrzeugen. Vorteil der Anmietung ist für den Del Monte-Konzern eine möglichst geringe Kapitalbindung. Besondere Risiken bestehen nach Ansicht der Geschäftsführung hieraus nicht. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu marktunüblichen Bedingungen durchgeführt. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von TEUR 591 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Angaben Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Geschäftsführung hat im Geschäftsjahr von der Gesellschaft keine Bezüge erhalten. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 12 (VJ: 19) Angestellte.
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird für den größten und kleinsten Kreis von einbezogenen Unternehmen in den Konzernabschluss der Fresh Del Monte Produce Inc., Miami / USA, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren Ereignisse von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Marktheidenfeld, 5. Dezember 2024 Geschäftsführung Gianpaolo Renino Ron Wijnen Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1 Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes und Geschäftsergebnisses 2023 a) Geschäft und Rahmenbedingungen Die Del Monte (Germany) GmbH, Marktheidenfeld ("DMG"), betreibt den Im- und Export sowie den Kauf und Verkauf von Früchten und Gemüse. Im Wesentlichen übernimmt die Gesellschaft den deutschlandweiten Vertrieb von frischen Früchten ("Fresh") und Konserven ("Foods"). Zur Belieferung unserer Kunden mit frischen Früchten unterhält die Gesellschaft ein Distributionszentrum im Inland (Marktheidenfeld). DMG ist ein verbundenes Unternehmen der Del Monte Luxembourg S.à r.l., Luxemburg (94,6%) und Fresh Del Monte Produce Inc., Cayman Islands (5,4%). Sie wird in den Konzernabschluss der Fresh Del Monte Produce Inc., Miami, USA (Del Monte Gruppe), einbezogen. Fresh Del Monte Produce Inc. ist ein globaler Produzent, Vermarkter und Vertreiber von frischem und frisch geschnittenem Obst und Gemüse. Die Gruppe produziert und vertreibt auch zubereitetes Obst und Gemüse, Säfte, Getränke, Snacks in Europa, dem Nahen Osten und in Afrika. Im Bereich "Fresh" führt DMG seit Beginn des Geschäfts in Deutschland Direktverkäufe mit seinen Kunden durch. Im "Foods"-Geschäft führte Del Monte das Geschäft bis zum 31. Dezember 2020 über einen Drittanbieter. Diese Arbeitsweise änderte sich ab dem 1. Januar 2021, als DMG den Direktvertrieb auch auf der "Foods" Seite des Geschäfts aufnahm. Das Ziel davon war und ist es, den deutschen Kunden ein konsistenteres Produktsortiment anzubieten, sich stärker auf die Marke zu konzentrieren und neue Produkte mit der Vision eines langfristigen, jährlichen Umsatzwachstums auf den Markt zu bringen. Die Reifungs- und Kühllageraktivitäten im Distributionszentrum in Marktheidenfeld wurden im Juli 2022 eingestellt und werden seitdem von einem Drittanbieter ausgeführt. Der Großteil des Gebäudes wird jetzt an einen Drittanbieter vermietet. Das Mietverhältnis begann am 1. Februar 2024 und endet am 31. Dezember 2025. Der Mieter hat das einmalige Recht, die Verlängerung des Mietverhältnisses um weitere vier Jahre (d.h. bis 31. Dezember 2029) zu verlangen. Die Rentabilität der DMG wird durch die Transferpreisregelung mit Del Monte International GmbH, Zug/Schweiz ("DMI") beeinflusst. Periodisch wird eine zusätzliche Transferpreisrechnung erstellt, um sicherzustellen, dass das Ergebnis im Einklang mit der Dokumentation für die Transferpreisgestaltung steht. b) Gesamtwirtschaftliche Entwicklung 1 Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im weiterhin krisengeschüttelten Umfeld zum Erliegen. Trotz der jüngsten Rückgänge bleiben die Preise auf allen Ebenen der Wirtschaft hoch und dämpfen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP im Jahr 2023 um 0,7 % höher. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote stieg leicht um 0,4 Prozentpunkte auf 5,7%, wie die Bundesagentur für Arbeit am 3. Januar 2024 meldete. Trotz einer leichten Abschwächung der Nachfrage nach Arbeitskräften in der zweiten Jahreshälfte, erreichten Erwerbstätigkeit und Beschäftigung hohe Werte. Im Dezember 2023 waren 2,637 Millionen Menschen arbeitslos. Verglichen mit dem Dezember des vorigen Jahres lag die Arbeitslosenzahl um 183.000 Menschen höher. Der Nominallohnindex in Deutschland ist im Jahr 2023 um 6,0 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 5,9 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Reallöhne im Jahr 2023 damit um 0,1 % gegenüber 2022 - dies war der erste Anstieg seit 2019. Während im Jahr 2020 insbesondere der vermehrte Einsatz von Kurzarbeit zur negativen Nominal- und Reallohnentwicklung beigetragen hatte, zehrte 2021 und 2022 die hohe Inflation den Nominallohnanstieg auf. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 3. Quartal 2024 gegenüber dem 2. Quartal 2024 - preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2 % gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen im 3. Quartal 2024 vor allem die staatlichen und die privaten Konsumausgaben zu. Im 2. Quartal 2024 ging die Wirtschaftsleistung nach den neuesten Berechnungen um 0,3 % zurück (bisher: -0,1 %), nach einem Plus zum Jahresbeginn (+0,2 %). Die Inflationsrate in Deutschland - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - lag im Oktober 2024 bei +2,0 %. Damit hat die Inflationsrate wieder angezogen, nachdem sie in den beiden Vormonaten September 2024 (+1,6 %) und August 2024 (+1,9 %) unter zwei Prozent gefallen war. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wirkten im Oktober 2024 insbesondere die Preiserhöhungen bei Nahrungsmitteln und die weiterhin überdurchschnittlichen Preiserhöhungen bei Dienstleistungen inflationstreibend. Die Preisentwicklung bei Energie dämpfte hingegen die Inflationsrate auch im Oktober 2024, jedoch weniger stark als in den Monaten zuvor. Gegenüber dem Vormonat September 2024 stiegen die Verbraucherpreise im Oktober 2024 um 0,4 %. Durch die noch schwache Erholung im Herbst sank die Arbeitslosigkeit im Oktober 2024 um 16.000 auf 2.791.000, wie die Bundesagentur für Arbeit am 30. Oktober 2024 meldete. Im Vergleich zum Oktober letzten Jahres ist die Zahl der Arbeitslosen um 183.000 höher. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 6,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stieg die Quote um 0,3 Prozentpunkte. Die Nominallöhne in Deutschland waren im 2. Quartal 2024 um 5,4 % höher als im Vorjahresquartal. Die Verbraucherpreise stiegen im selben Zeitraum um 2,3 %. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, lagen die Reallöhne damit im 2. Quartal 2024 um 3,1 % höher als im Vorjahresquartal. Mit diesem fünften Anstieg in Folge setzte sich der positive Trend der Reallohnentwicklung fort. c) Ertragslage der Gesellschaft Im Jahr 2023 sind die durchschnittlichen Bananenpreise um 20,0% gestiegen, während die verkauften Mengen um 53,9% gesunken sind. Für Ananas sind die Durchschnittspreise um 10,4% sowie die verkauften Mengen um 1,4% gestiegen. Für weitere Informationen siehe Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren, Seite 7. All diese Zahlen werden am stärksten durch Änderungen der Jahresverträge mit großen Supermarktketten beeinflusst. Für "Fresh" wird der Vertrag mit einer der fünf größte Supermarktketten im Jahr 2023 nicht fortgesetzt. Dies wurde teilweise durch neue Kunden ausgeglichen. Die steigenden Verkaufspreise sind das Ergebnis der Weitergabe höherer Produktionskosten, höherer Frachtraten für den Seeverkehr. Die Auswirkungen der Coronakrise auf den Umsatz sind vernachlässigbar. Neben einem unverändert starken Wettbewerb mit aggressiven Preisen und klaren Anforderungen an Preis und Leistung seitens des Handelssektors waren wir auch im Jahr 2023 mit kontinuierlich steigenden Kosten konfrontiert. Diese Entwicklung hat sich im Jahr 2024 fortgesetzt. Auch die Lieferanten (Importeure und Produzenten) standen im Jahr 2023 aber auch 2024 zunehmend unter dem Druck, immer strengere Lebensmittel-, Sicherheits- sowie Nachhaltigkeitsstandards einzuhalten. Diese Leistungen sind mit einem erheblichen Mehraufwand und entsprechenden Kosten verbunden, die Teil der erhöhten Verkaufspreise sind. Der Umsatz im Jahr 2023 beträgt TEUR 35.603 (VJ: TEUR 52.926). Der größte Teil des Umsatzes entfällt auf den Bereich "Fresh". Der Gesamtumsatz mit Bananen, Ananas und übrigen Produkten beträgt TEUR 29.399 (VJ: TEUR 45.783). Für "Fresh" wird der Vertrag mit einer der fünf größte Supermarktketten von Deutschland im Jahr 2023 nicht fortgesetzt. Dieser Umsatzverlust wird teilweise durch einen neuen Supermarktkunden in Norwegen und einen höheren durchschnittlichen Verkaufspreis ausgeglichen. Insgesamt führte dies zu einem Rückgang von 44,7% des Bananenumsatzes von TEUR 39.390 im Jahr 2022 zu TEUR 21.768 im Jahr 2023. Der Umsatz von Ananas stieg um 12,0%, sowohl die Menge als auch der durchschnittliche Verkaufspreis der Ananas waren höher. Die wichtigsten Absatzmärkte für Bananen, Ananas und übrigen Produkten sind Deutschland, Norwegen, den Baltischen Staaten, Tschechien, Österreich und die Schweiz. Der Umsatz von "Foods" ist um 13,2% auf 6.204 TEUR gesunken (VJ: TEUR 7.144). Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtzahl der vom Unternehmen verkauften Kartons von 3.906 Tausend Kartons auf 2.302 Tausend Kartons im Jahr 2023 gesunken. Das im letzten Jahr prognostizierte Umsatzziel von EUR 35,6 Mio. wurde erreicht. Der Wareneinsatz ist um 33,2% gesunken (TEUR 32.834 im Jahr 2023, VJ: TEUR 49.116), sodass sich im Geschäftsjahr ein Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwendungen) von TEUR 2.769 (VJ: TEUR 3.810) ergibt. Der Rückgang des Rohertrags steht im Zusammenhang mit einem geringeren Umsatz. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich auf TEUR 101 (VJ: TEUR 151). Im Jahr 2023 war der größte Posten Währungsgewinne von TEUR 55, während dies im Jahr 2022 die Auflösung der Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen von TEUR 118 war. Die Personalaufwendungen verringerten sich auf TEUR 958 (VJ: TEUR 2.009). Die Personalaufwendungen für "Fresh" beinhalten TEUR 293 an Umstrukturierungskosten im Jahr 2022, die mit der Einstellung der Reifungs- und Kühllageraktivitäten im Juli 2022 zusammenhingen. Im Jahr 2023 fallen keine Umstrukturierungskosten an. Darüber hinaus führte die Reduzierung der Zahl der Fresh-Mitarbeiter von 16 auf 8 zu einem Rückgang des Personalaufwands. Die Personalaufwendungen für "Foods" betragen TEUR 326 (VJ: TEUR 277). Die durchschnittliche Zahl von 12 Mitarbeitern verringert sich zum Vorjahr (19), darunter 4 Mitarbeiter für "Foods". Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.116 sind im Vergleich zum Vorjahr (VJ: TEUR 1.187) gesunken. Die gesunkenen Kosten sind eine Kombination aus höheren Werbekosten, Rechts- und Beratungskosten, Forderungsverluste und Währungsverlusten, während die Kosten für Energiekosten, sonstigen Verwaltungsaufwand und Konzernumlagen für Qualitätskontrolle, Vertrieb und Buchhaltung gesunken sind. Das nahezu identische Jahresergebnis von TEUR 591 (VJ: TEUR 597) ist eine Kombination aus einem niedrigeren Rohertrag von TEUR 2.769 (VJ: TEUR 3.810), geringeren sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR 101, VJ: TEUR 151), geringeren Personalaufwendungen (TEUR 958, VJ: TEUR 2.009), höheren Abschreibungen (TEUR 183, VJ: TEUR 144), geringeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 1.116, VJ: TEUR 1.187), geringeren Zinsen und ähnlichen Aufwendungen (TEUR 17, VJ: TEUR 18 und gleichen sonstigen Steuern (TEUR 6, VJ: TEUR 6). Die Prognose des Vorjahres, die ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 500 in Aussicht stellte, wurde um TEUR 91 übertroffen. c) Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft Die Vermögenslage der Gesellschaft ist im Wesentlichen geprägt durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 3.844 (VJ: TEUR 8.778), sowie das Sachanlagevermögen von TEUR 2.090 (VJ: TEUR 2.272) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen TEUR 5.908 (VJ: TEUR 704). Die Reduzierung des Sachanlagevermögens i.H.v. TEUR 182 resultiert im Wesentlichen aus den planmäßigen Abschreibungen von TEUR 183 und Zugängen von TEUR 1. Der Lagerbestand ist von TEUR 4.640 auf TEUR 2.883 gesunken, wovon ein Großteil auf das "Foods"-Geschäft zurückzuführen ist. Der Lagerbestand von "Foods" ist zurückgegangen, da die hohen Lagerbestände Ende 2022, die noch mit der Covid-Zeit in Zusammenhang standen, im Jahr 2023 wieder auf das normale Geschäftsniveau gebracht wurden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich auf TEUR 3.844 (VJ: TEUR 8.778). Der Hauptgrund sind die gesunkenen Umsätze. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich von TEUR 704 auf TEUR 5.908. Dieser Anstieg resultiert aus kürzeren Zahlungszielen der Kunden. Die Zahlungsmittel und der Kontostand bleiben nahezu unverändert. Das Unternehmen ist in die Cash-Concentration-Vereinbarung der Gruppe einbezogen. Das Eigenkapital beträgt im Geschäftsjahr TEUR 12.148 (VJ: TEUR 11.557), mit einer Eigenkapitalquote von 81,5% (VJ: 69,2%). Der Anstieg des Eigenkapitalanteils lässt sich durch eine Kombination aus erhöhtem Eigenkapital und niedrigeren sonstigen Rückstellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erklären. Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich von TEUR 2.329 auf TEUR 1.557. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf das Auslaufen der Rückstellungen für Restrukturierungskosten und Mitarbeiterboni sowie geringere sonstige Rückstellungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich aufgrund der "Fresh"-Verpflichtungen von TEUR 1.314 auf TEUR 327. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind auf TEUR 60 gesunken (VJ: TEUR 431) und bestehen hauptsächlich aus konzerninternen Käufen und aus Konzernumlagen für Qualitätskontrolle, Vertrieb und Buchhaltung. Dieser Rückgang ist das Ergebnis der Abrechnung der Verbindlichkeiten von "Fresh". Die verbleibenden Verbindlichkeiten stammen ausschließlich aus dem Bereich "Fresh". Der Cash-Flow hat sich wie folgt entwickelt:
Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen über den operativen Cash-Flow und ist in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Gesellschaft ist in die Liquiditätsvereinbarung des Konzerns eingebunden. Liquidität kann jederzeit von der Del Monte Gruppe erhalten werden. Hierdurch wird gewährleistet, dass jeglichen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen werden kann. Die Del Monte (Germany) GmbH hat in der jüngeren Vergangenheit nachhaltig Erträge erzielt und eine solide Finanz- und Vermögenslage ausgewiesen. Es ist auch zukünftig von stabilen wirtschaftlichen Verhältnissen auszugehen. Insgesamt wird die künftige Entwicklung der Gesellschaft maßgeblich von den strategischen Produkt- und Marketingentscheidungen des Konzerns abhängen, die entsprechend von der Del Monte (Germany) GmbH umzusetzen sind. Die Gesellschaft ist daher mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2023 zufrieden. 2 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Nichtfinanziellen Leistungsindikatoren betreffen im Wesentlichen die Verkaufsvolumina sowie die Jahresdurchschnittspreise im Bereich "Fresh" und "Foods". Diese haben sich wie folgt entwickelt.
1 Ein Karton Bananen wiegt ca. 18 Kilogramm.
B. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Durch weiterhin steigende Kosten in der Produktion und Logistik, sowie einem ebenfalls weiterhin starken Wettbewerb im heimischen Markt, erwarten wir kurz- und mittelfristig keine signifikante Veränderung der herausfordernden Situation. Die Schere zwischen den steigenden Kosten und der aggressiven Preispolitik, speziell des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland, geht nach wie vor auseinander. Noch mehr als bisher werden Lieferanten (Importeure und Produzenten) aufgefordert, besonderen Standards der Lebensmittel- und Arbeitssicherheit nachzukommen. Diese Forderungen sind mit Kosten verbunden, die Teil der erhöhten Verkaufspreise sind. Für das Jahr 2024 erwarten wir Umsatzerlöse in Höhe von EUR 37,1 Mio. und ein Jahresergebnis von EUR 0,7 Mio. Für das Geschäftsjahr 2025 erwarten wir Umsatzerlöse in Höhe von EUR 44,4 Mio. und ein Jahresergebnis von EUR 0,8 Mio. Aufgrund der oben beschriebenen guten Finanz- und Vermögenslage sowie der Konzernfinanzierung der Gesellschaft erwartet die Geschäftsführung hinsichtlich der Entwicklung und Deckung des Liquiditätsbedarfs im Jahr 2024 und den Folgejahren weiterhin stabile Verhältnisse. Es sind keinerlei Liquiditätsschwierigkeiten ersichtlich. Risikomanagement Das Risikomanagement ist in unserem Unternehmen ein wesentlicher Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsabläufe. Wesentliche Finanzinstrumente bestehen in der Form von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch die Vergabe und Überwachung kundenspezifischer Kreditlimits reduziert. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind grundsätzlich kurzfristiger Natur und werden deswegen nicht verzinst. Gegebenenfalls längerfristige Konzernverbindlichkeiten aus dem Cash-Management werden angemessen verzinst. Für das hieraus resultierende Zinsänderungsrisiko werden keine gesonderten Risikomanagementmaßnahmen auf lokaler Ebene seitens der Gesellschaft ergriffen. Die Del Monte (Germany) GmbH ist im Rahmen ihres Geschäftes unterschiedlichen Risiken ausgesetzt. Hier werden Steuerungs- und Kontrollmechanismen unter Anwendung von EDV-Programmen eingesetzt, laufend fortentwickelt und bei sich ändernden Umweltbedingungen angepasst. Bei der Überwachung und Kontrolle der wirtschaftlichen Risiken des laufenden Geschäfts kommt der Kontraktverwaltung eine besondere Bedeutung zu. Sie muss sicherstellen, dass der Geschäftsverlauf nach einheitlichen Richtlinien wiedergegeben und erläutert wird. Neben diesen Daten wird mindestens monatlich eine betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA) erstellt, die die Geschäftsführung frühzeitig und umfassend über mögliche Risiken informiert. Sie dient zusätzlich als interne Diskussionsgrundlage zur Abstimmung mit den zuständigen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Zusätzlich überprüft unsere Muttergesellschaft monatlich auf der Basis eines Abgleichs von Plan- und Ist-Zahlen die Funktionsfähigkeit und Effizienz des Risikomanagementsystems. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Chancen ergeben sich im "Fresh"-Bereich insbesondere dadurch, dass die Del Monte Gruppe als vertikal integrierter Konzern die komplette Wertschöpfungskette von der Produktion bis zum Lagerausgang aus dem eigenen Lager bzw. der eigenen Reiferei in eigener Hand hat. In einem Markt, der weiterhin sehr preisorientiert ist, ist es besonders wichtig, eine durchgängige Kostenkontrolle zu haben. Risiken für die künftige Entwicklung des Unternehmens ergeben sich grundsätzlich aus der gesamten wirtschaftlichen Situation in Europa. In den letzten Jahren hat sich gezeigt, dass sowohl die Corona-Krise als auch der Russland- Ukraine-Krieg keinen negativen Einfluss auf das Verbraucherverhalten beim Verzehr von Frisch- oder Dosenfrüchten haben und daher keine Konsequenzen für die Ergebnisse haben. Die starke Konzentration auf der Kundenseite lässt nicht viele Alternativen für zukünftige, neue Geschäfte zu. Das Unternehmen ist hier besonders auf die Vorleistungen der Unternehmenszentrale und der Produktionsgesellschaften der Del Monte Gruppe angewiesen. Die richtigen Sorten, Qualitäten, strategischen Entscheidungen und begleitende werbliche Aktivitäten werden hier zukünftig einen großen Einfluss auf die Weiterentwicklung des Unternehmens haben. Weitere Risiken erwachsen für die zukünftige Entwicklung insbesondere aus dem Wettbewerb auf dem Markt, durch den ein entsprechender Preisdruck entsteht. Darüber hinaus ist die Gesellschaft von den gelieferten Produktionsmengen der Gesellschaften der Del Monte Gruppe abhängig. Diese können je nach Ernteertrag schwanken. Aufgrund der engen finanziellen, leistungswirtschaftlichen und strategischen Einbindung in die Strukturen der Del Monte Gruppe ist die künftige Entwicklung maßgeblich von der Aufrechterhaltung der Belieferung mit Waren sowie der Bereitstellung finanzieller Mittel durch die Del Monte Gruppe abhängig. Die Gesellschaft unterliegt des Weiteren den im Handel üblichen Preisänderungs- und Ausfallrisiken, die durch Jahresvereinbarungen mit den Hauptkunden sowie der Vergabe und Kontrolle kundenspezifischer Kreditlimits reduziert werden. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in das konzernweite Risikomanagementsystem einbezogen. Aufgrund möglicher weitergehender Konzentrierungen des Einzelhandels bestehen für die Gesellschaft Absatzrisiken, da dadurch die Anzahl alternativer Vertriebskanäle abnehmen. Nach derzeitigem Stand ist über das Maß der gebildeten Rückstellungen hinaus mit keinen signifikanten Risiken zu rechnen. IT-Risiken werden durch strenge IT-Richtlinien und wöchentliche Schulungen der Mitarbeiter zur frühzeitigen Erkennung externer Bedrohungen weitestgehend begrenzt. Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit insgesamt nicht erkennbar.
Marktheidenfeld, 5. Dezember 2024 Geschäftsführung Gianpaolo Renino Ron Wijnen Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Del Monte (Germany) GmbH, Marktheidenfeld Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Del Monte (Germany) GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Del Monte (Germany) GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 9. Dezember 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Marco Bergmann, Wirtschaftsprüfer gez. Georg Becker, Wirtschaftsprüfer |
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