Messe Berlin GmbH
Selbe AdresseMesse-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Hermann Kreutzer seit 27.7.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Land Berlin (vertreten durch die Senatsverwaltung für Finanzen) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Capital Catering GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012GeschäftsentwicklungAllgemeine Lage Die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich in Deutschland trotz der anhaltenden weltweiten Finanzkrise nicht signifikant verschlechtert. Nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes wurde deutschlandweit in der Branche in 2012 eine nominale Steigerung des Branchenumsatzes von 1,2% gegenüber dem Vorjahreszeitraum erzielt. Real ging allerdings der Branchenumsatz deutschlandweit um 0,8% zurück. Damit konnten zwar die Steigerungsraten des Vorjahres nicht erreicht werden, aber nominal wurde immerhin noch ein Zuwachs in der Branche erzielt. Die anhaltend positive wirtschaftliche Erholung hat sich im Laufe des Berichtsjahres abgeschwächt, jedoch ist der Ausblick der Branche auf das Folgejahr nach Angaben des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes verhalten optimistisch. In 2012 wurden durch die gesteigerte Nachfrage von Firmenkunden mit ihren vielfältigen Veranstaltungen sowohl bei der Messe Berlin GmbH, Berlin, als auch bei der Capital Catering GmbH die Erwartungen des Jahres 2012 übertroffen. Der anhaltende Kostendruck, insbesondere bei den Personalkosten, ist weiterhin der das Ergebnis der Gesellschaft am stärksten beeinflussende Faktor. Insgesamt nahm die Zahl der Beschäftigten nach Angabe des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr im Berichtsjahr um 3,7% zu. Wirtschaftliche Lage der GesellschaftErtragslage Der Gesamtumsatz der Gesellschaft stieg stärker als erwartet von T€ 12.043 im Vorjahr auf T€ 13.509 im Berichtsjahr. Die Entwicklungen in den wichtigsten Bereichen werden im Folgenden beschrieben. Die Umsätze auf dem Messegelände stiegen erwartungsgemäß wegen des Veranstaltungszyklus der Messe Berlin von T€ 5.166 auf T€ 8.306 (ILA und InnoTrans fanden turnusmäßig im Jahr 2012 statt). Erfreulicherweise gab es aber auch im Berichtsjahr wieder zwei große Kongressveranstaltungen, die aufgrund ihrer Größe nicht im ICC Berlin, sondern auf dem Messegelände stattfanden. Sie erzielten im Messegelände einen Umsatz von zusammen T€ 1.988 und trugen damit zur positiven Umsatzentwicklung dieses Betriebsteils wesentlich bei. Die Umsätze im ICC Berlin sanken erwartungsgemäß von T€ 3.282 auf T€ 2.296. Damit konnte das ICC nicht an den Umsatz des erfolgreichen Vorjahres anknüpfen. Der näher rückende Termin der Schließung des Kongresszentrums wirkt sich bereits nachhaltig auf die Nachfrage in diesem Betriebsteil aus. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass T€ 2.572 Umsatz des Geschäftsbereichs Kongresse in 2012 bereits im Messegelände getätigt wurden, so dass ein Großteil des Umsatzes nur eine Verlagerung der Umsatzaktivität vom ICC auf das Messegelände darstellt. Das Palais am Funkturm erzielte einen Umsatz von T€ 1.409. Damit blieb das Palais am Funkturm hinter den Vorjahresumsätzen zurück und kam nicht an das außer-ordentlich erfolgreiche Vorjahr heran. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr betrug T€ 545. Im Segment Catering gingen die Umsätze um T€ 199 gegenüber dem Vorjahr auf T€ 218 zurück. Wesentliche Ursache ist der Wegfall eines Vertragspartners, der in den Vorjahren zum Umsatz dieses Geschäftsbereichs maßgeblich beitrug. Die Umsatzentwicklung des Funkturm-Restaurants war in 2012 anhaltend positiv. Trotz der alljährlichen technisch bedingten Schließzeit zur Sommerpause konnte der Umsatz des Vorjahres um 4,6% gesteigert werden. Der Funkturm erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Gesamtumsatz von T€ 1.280. (Vj. T€ 1.224). Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die größtenteils umsatzabhängig sind, stiegen im Vergleich zum Vorjahr erwartungsgemäß um T€ 364 auf T€ 3.950. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen stiegen ebenfalls gegenüber dem Vorjahr um T€ 481 auf T€ 2.448. Auch dafür ist im Wesentlichen der starke Anstieg der Umsätze verantwortlich. Bei ungefähr gleichbleibendem Stellenplan konnte der Anstieg der Aufwendungen für Löhne und Gehälter der festangestellten Mitarbeiter auf T€ 2.815 (Vj. T€ 2.788) trotz der Erhöhung der Tarifentgelte zum 1. Juli 2012 maßvoll begrenzt werden. Die Sozialabgaben auf die Entgelte der festangestellten Mitarbeiter stiegen von T€ 485 auf T€ 511. Die umsatzabhängigen Aufwendungen für Aushilfslöhne stiegen erwartungsgemäß um T€ 330 auf T€ 2.106. Die Sozialaufwendungen auf die Aushilfslöhne stiegen von T€ 324 auf T€ 364. Der ab 1. Juli 2012 gültige Entgelttarifvertrag, hob alle tariflichen Löhne und Gehälter zwischen 2,2% und 3,7% an. Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Gesellschaft
Die Fluktuation nach Eintritten betrug im Berichtsjahr 6,9% (Vj. 8,1%), die nach Austritten betrug 11,1% (Vj. 6,8%). Im Jahr 2012 wurde ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von T€ 940 (Vj. T€ 739) erwirtschaftet. Die Umsatzrentabilität stieg damit von 6,1% auf 7,0% an. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde dieses Ergebnis vollständig an die Messe Berlin GmbH abgeführt. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet. Es konnten alle fälligen Verbindlichkeiten termingerecht beglichen werden. Überschüssige Liquidität wird an die Gesellschafterin, Messe Berlin GmbH, abgeführt. Benötigte Liquidität wird seitens der Messe Berlin GmbH nach Bedarf bereitgestellt. Die Veränderungen des Finanzmittelfonds sowie die dafür ursächlichen Mittelbewegungen werden anhand der nachstehenden Kapitalflussrechnung aufgezeigt:
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist wie im Vorjahr deutlich positiv. Der negative Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit besteht ausschließlich aus der Abführung des gesamten Jahresüberschusses an die Muttergesellschaft im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin geordnet. Die Bilanzsumme sank gegenüber dem Vorjahr um 10,4% von T€ 1.431 auf T€ 1.282. Aufgrund dieser Tatsache und der Ergebnisabführung an die Muttergesellschaft stieg die Eigenkapitalquote von 4,2% im Vorjahr auf 4,7% im Berichtsjahr an. Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellte sich im Berichtsjahr wie folgt dar:
Die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen veränderten sich im Berichtsjahr nur geringfügig. Die flüssigen Mittel sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen nahmen gegenüber dem Vorjahr deutlich ab. Gesamtaussage Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann davon ausgegangen werden, dass sich die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft mittelfristig positiv entwickeln wird. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung Die Gesellschaft überwacht die Betriebsabläufe mittels einer Profitcenterabrechnung auf Basis des branchenüblichen Uniform-Systems-of-Accounts-Verfahrens sowie einer Einzelveranstaltungsanalyse mittels der Marktsegmentrechnung (SAP COPA). Die operativen Prozesse und die Fakturierung werden mit Unterstützung der Software BankettProfi gesteuert und überwacht. Die Capital Catering GmbH ist in das gruppenweite Risikomanagementsystem der Messe Berlin GmbH eingebunden. Die im Rahmen des Risikofrüherkennungssystems kommunizierten Risiken betreffen insbesondere die hohe Abhängigkeit der Gesellschaft von den bei der Messe Berlin GmbH stattfindenden Veranstaltungen und deren gastronomischer Versorgung. Über 98% des Gesamtumsatzes der Gesellschaft wurden auf dem Messegelände und im ICC Berlin erwirtschaftet. Die hohe wirtschaftliche Abhängigkeit der Gesellschaft von der Messe Berlin GmbH ist auch bei den Investitionen, der technischen Ausstattung, der Instandhaltung und der Finanzierung gegeben. Die Schließung des Kongresszentrums ICC ist für Ende 2013 beschlossen. Das CCB (City Cube Berlin), das anstelle der abgerissenen Deutschlandhalle dann fertig gestellt sein wird, wird alle Kongressveranstaltungen aufnehmen. Die möglicherweise damit für die Gastronomie verbundenen Einschränkungen und Chancen bei der Bewirtschaftung des Kongress-Geschäfts als wesentliches Standbein der Capital Catering GmbH sind sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis mittelfristig erfolgskritisch einzuschätzen. Die Gesellschaft strebt daher weiterhin an, die Umsätze auch durch den Ausbau des Catering-Geschäfts in und um Berlin zu steigern. Die Wettbewerbssituation im Catering in Berlin ist allerdings aufgrund hoher Anbieterzahlen unvermindert intensiv. Ausblick Die Capital Catering GmbH geht für das Jahr 2013 davon aus, dass der Umsatz auf rd. T€ 11.021 sinken wird, was u. a. auf den Veranstaltungszyklus der Messe Berlin GmbH auf dem Messegelände und auf das letzte Betriebsjahr des ICC Berlin zurückzuführen ist. Für 2014 wird dann wieder ein deutlich höherer Umsatz von T€ 13.410 erwartet. Als Ergebnis vor Abführung des Gewinns werden für das Jahr 2013 T€ 144 (2014: T€ 1.018) erwartet. Die bisherige flexible Personalstruktur gestattete größtmögliche Vorsorge, um rückläufigen Umsätzen gegenzusteuern. Die Messe Berlin Gruppe beabsichtigt durch Expansion neue Märkte zu erschließen. Wesentliche Voraussetzung für eine nennenswerte Ausweitung des Geschäftsvolumens ist die Schaffung neuer Infrastrukturen für die Gesellschaft, konzentriert auf einen Produktionsstandort auf dem Messegelände. Diese neuen Strukturen sind erforderlich, um einerseits die durch die ICC Schließung wegfallenden Küchen-Kapazitäten zu kompensieren und zusätzliches neues Geschäft bewältigen zu können und andererseits auch Arbeitsabläufe durch Konzentration auf einen Hauptstandort zu optimieren. Die erforderlichen Baumaßnahmen dazu haben im März 2013 planmäßig begonnen und werden nach den Planungen Ende des Jahres 2013 abgeschlossen sein. Die tatsächlichen Ergebnisse können jedoch durch Änderungen der Rahmenbedingungen wesentlich von den jetzigen Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen.
Berlin, den 18. März 2013 Dr. Ralf G. Kleinhenz Udo Scheffer Bilanz zum 31. Dezember 2012Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2012
Anhang für das Geschäftsjahr 2012Allgemeine AngabenDie Capital Catering GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wird gemäß § 8 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrags nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren wurden zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Für die Minderung der Einstandspreise durch Skonti und Boni und für Lagerbruch und -schwund wurden pauschale Wertberichtigungen vorgenommen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind erkennbare Risiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt worden. Für das allgemeine Risiko des Forderungsausfalls wurde eine pauschale Wertberichtigung auf den Bestand der nicht wertberichtigten risikobehafteten Forderungen in Höhe von 1 % gebildet. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Das Eigenkapital wird zu Nominalwerten ausgewiesen. Die Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrags ausgewiesen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die latenten Steuern werden auf Organträgerebene (Messe Berlin GmbH) berücksichtigt. Erläuterungen zur BilanzDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit Ausnahme von sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von T€ 1 (im Vorjahr: T€ 1) innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die alleinige Gesellschafterin Messe Berlin GmbH, Berlin, in Höhe von T€ 218 (im Vorjahr: Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 85) und resultieren aus dem laufenden Liefer- und Leistungsverkehr sowie der Ergebnisabführung. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalaufwendungen in Höhe von T€ 747 (im Vorjahr: T€ 633) und ausstehende Rechnungen in Höhe von T€ 34 (im Vorjahr: T€ 80). Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr, mit Ausnahme einer unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Kaution in Höhe von T€ 15 (im Vorjahr: T€ 15), die eine Restlaufzeit von bis zu fünf Jahren hat. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erwirtschaftet und setzen sich wie folgt zusammen:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge von insgesamt T€ 134, im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 69) und aus Zahlungseingängen auf abgeschriebene oder wertberichtigte Forderungen (T€ 36). Sonstige finanzielle VerpflichtungenFeste Verpflichtungen aus langfristigen Pacht- und anderen Verträgen bestehen in Höhe von T€ 1.112 (im Vorjahr: T€ 1.264), davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 1.068 (im Vorjahr: T€ 1.218). Außerbilanzielle Geschäfte werden von der Gesellschaft nicht getätigt. Insofern bestehen daraus auch keine Risiken. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenSämtliche wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB wurden im Berichtsjahr zu marktüblichen Konditionen getätigt. Mitarbeiterzahl Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich im Berichtsjahr ohne Geschäftsführer
Geschäftsführung
Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird hinsichtlich der Bezüge der Geschäftsführer Gebrauch gemacht, da nur ein Geschäftsführer bei der Gesellschaft angestellt ist. Anteilseigner und Konzernzugehörigkeit Alleinige Gesellschafterin ist die Messe Berlin GmbH, Berlin. Mit der Messe Berlin GmbH besteht ein Beherrschungs- und Ergebnis-abführungsvertrag. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2012 wird in voller Höhe an die Messe Berlin GmbH abgeführt. Der Jahresabschluss der Capital Catering GmbH wird in den Konzernabschluss der Messe Berlin GmbH, Berlin, einbezogen. Der Konzernabschluss der Messe Berlin GmbH sowie der Jahresabschluss der Capital Catering GmbH werden im elektronischen Bundesanzeiger offen gelegt.
Berlin, den 18. März 2013 Dr. Ralf G. Kleinhenz Udo Scheffer BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Capital Catering GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Berlin, 25. Juni 2013 Ernst
& Young GmbH
Seidel, Wirtschaftsprüfer Pilawa, Wirtschaftsprüfer |
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