Buss Hansa Terminal GmbHLiquidiert
20457 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lars Nennhaus seit 6.11.2009 | Prokura |
Heinrich Max-August Ahlers seit 20.10.2009 | Geschäftsführer |
Heinz-Jürgen Wasser seit 18.10.2002 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Buss Hansa Terminal GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007LAGEBERICHT 2007Die Gesellschaft befasst sich als Hafendienstleistungsunternehmen mit dem see- und landseitigen Umschlag. Einen wesentlichen Bestandteil der Aktivitäten bildet der Umschlag von Containern und konventionellen Gütern wie Projektladung, Eisen und Stahl, sowie RoRo-Ladung. Parallel hierzu werden Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Umschlag angeboten. Hierzu gehören unter anderem das Ein- und Auspacken von Containern. Die zur Verfügung stehenden Schuppenflächen dienen insbesondere der kurzfristigen Einlagerung von konventionellen Gütern, die verschifft und/oder gepackt werden, sowie der Vermietung. Das Geschäftsjahr 2007 war durch eine erhebliche Steigerung der Umschlagsmengen im Containergeschäft geprägt. Diese resultieren ganz überwiegend aus zusätzlichen Liniendiensten seit November 2006 und einem erheblichen Anstieg der Umschlagsmengen bei den bestehenden Reedern, insbesondere Turkon, Team Lines und Delmas. Insgesamt ist es gelungen, den Containerumschlag im Vergleich zu 2006 um knapp 22 Prozent zu erhöhen. Im Gegenzug hat sich die Umschlagsmenge im konventionellen Bereich im Vergleich zum Vorjahr um ca. 20.000 to reduziert. Zusätzliche Erlöse wurden durch die Personalgestellung von BHT Mitarbeitern für andere Konzernunternehmen, insbesondere Safelox und die Buss Umschlagsgesellschaft Kuhwerder erwirtschaftet. Hinzu kommen gesteigerte Erlöse im Containerpackgeschäft sowie in der Vermietung. Auf der Kostenseite sind insbesondere die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Personalkosten zu nennen. Diese resultieren hauptsächlich aus Neueinstellungen im gewerblichen Bereich sowie aus der Umstellung des entsprechenden Tarifvertrages. Da der alte auf Basis des Beschäftigungssicherungstarifvertrags bestehende Tarifvertrag Ende 2006 ausgelaufen ist, gilt seit Anfang 2007 der Rahmentarifvertrag. Um die gesteigerten Umschlagsmengen im Containerbereich abwickeln zu können, wurden zwei Maßnahmen umgesetzt. Zum einen wurde zu Jahrebeginn der Schuppen 81 abgerissen, um zusätzliche Stellflächen für Container zu schaffen. Die neu geschaffene Stellfläche grenzt unmittelbar an die Liegeplätze für Containerschiffe und ermöglicht durch die kürzere Entfernung zugleich eine erhöhte Effizienz im Containerumschlag. Zum zweiten wurden im Zuge eines Flächentausches mit der Freien und Hansestadt Hamburg zusätzliche Containerstellflächen von rund 15.000 m 2 am Rodewischhafen geschaffen. Unterstützt durch die Mengensteigerung im Containerbereich wurde in 2007 ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.286 erzielt. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag von T€ 1.574 im Vorjahr reduziert sich damit auf T€ 288. Die Gesellschaft verfügt im Schuppen 80 über erhebliche stille Reserven. Unter Berücksichtigung dieser stillen Reserven ist das wirtschaftliche Eigenkapital trotz des nicht durch Eigenkapital gedeckten Betrages ausreichend. Die Buss Hansa Terminal GmbH ist unmittelbar von den Planungen der Freien und Hansestadt Hamburg zum Bau des Containerterminals Steinwerder betroffen. Bis zum heutigen Zeitpunkt ist nicht bekannt, zu welchem Zeitpunkt die Flächen geräumt werden müssen. Für das Räumen der Betriebsflächen wird die Gesellschaft entsprechend der AVBHI von der Stadt entschädigt. Für den Abriss von Schuppen 81 hat die Gesellschaft von der Stadt Hamburg bereits Anfang des Jahres eine Summe von Mio. 2,5 € erhalten. In Höhe dieser Summe ist eine § 6b-Rücklage zu Reinvestitionszwecken gebildet worden. Die zugrundeliegende (Teil-) Schadenersatzzahlung wird auf die spätere (Gesamt-) Entschädigungssumme angerechnet werden. Aufgrund der Marktentwicklung gehen wir davon aus, dass das Geschäftsjahr 2008 ebenso erfolgreich wie auch das Jahr 2007 verlaufen wird. Die Lade- und damit Umschlagsmengen im Containerbereich sind weiter im Wachstum begriffen. Durch die in 2007 getroffenen Maßnahmen kann der prozentuale Anteil an Eigen- und Fremdpersonalkosten am Umsatz deutlich reduziert werden. Dagegen stehen die erhöhten Gerätekosten (ein zusätzlicher Mobilkran), die gestiegenen Pachtkosten und ein erhöhter Aufwand für die zentralen Dienstleistungen der Buss Gruppe. Ereignisse wesentlicher Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben.
Hamburg, im Mai 2008 Heinz J. Wasser Renko Schmidt Bilanz zum 31. Dezember 2007Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
Anhang 2007I. Grundsätzliche AngabenDie Gesellschaft ist gem. § 267 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Sie wendet die allgemeinen deutschen Rechnungslegungsvorschriften des HGB unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften an. Seit dem Berichtsjahr werden die Mieteinnahmen nicht mehr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen, sondern unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAktiva Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen linear. Die Abschreibungszeiträume basieren auf der jeweiligen steuerlich anerkannten Nutzungsdauer, in Einzelfällen auf der kürzeren tatsächlichen Nutzungsdauer bzw. längstens auf dem voraussichtlichen Ende der bestehenden Pachtverträge mit der HPA. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden sofort abgeschrieben. Umlaufvermögen Vorräte sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen, die zu den Nominalwerten angesetzt sind, wird allen erkennbaren Risiken durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Passiva Rückstellungen für Pensionen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Gutachten nach der Teilwertmethode unter Verwendung eines Rechnungszinsfußes von 6 % (Richttafel Heubeck 2005 G) passiviert. Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungswert passiviert. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007 wird gesondert im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen werden grundsätzlich unsaldiert ausgewiesen. Hierbei handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von T€ 24 (Vorjahr: T€ 19). Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt T€ 1.850. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil in Höhe von T€ 2.500 wurde gebildet gemäß § 6b EStG. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen sind zum Teilwert (Anwartschaften) bzw. Barwert (laufende Pensionen) nach § 6a EStG angesetzt. Der negative Unterschiedsbetrag in Höhe von € 11.505,00 aufgrund der neuen Sterbetafeln wurde gleichmäßig auf 3 Jahre verteilt. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Abbruchkosten und Erneuerungsverpflichtungen, arbeits- und sozialrechtliche Verpflichtungen. Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen sind nach den geltenden handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelt. Der steuerliche Teilwert der Jubiläumsverpflichtung beträgt T€ 57 (Vorjahr: T€ 53). Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007
Verbindlichkeiten Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem nachstehenden Verbindlichkeitenspiegel: Verbindlichkeitsspiegel
Zur Besicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten dienen Sicherungsübereignungen der auf den angemieteten Hafenflächen befindlichen Schuppen 80 sowie ein Eintrittsrecht in die Flächen-Mietverträge. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen die Verpflichtungen aus der Personalabrechnung einschließlich Sozialversicherung und Verbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung des variablen Zinssatzes des Darlehensvertrages vom 6, September 2007 über einen Nominalbetrag von T€ 2.660 wurde ein Zinsswap bis zum 17, September 2012 abgeschlossen, der zum Stichtag einen Marktwert von insgesamt T€ -19 hat. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Bei den Umsatzerlösen handelt es sich überwiegend um Erlöse aus dem Hafenumschlag. Sie gliedern sich auf wie folgt:
Sonstige betriebliche Erträge Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Personalgestellung T€ 513, Erlöse aus Versicherungserstattungen T€ 48, Erträge aus weiterbelasteten Kosten T€ 51 sowie Erträge aus Anlagenabgängen T€ 113, Personalaufwand Die Aufwendungen enthalten T€ 160 (Vorjahr: T€ 253) für Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Reparaturen und Instandhaltung in Höhe von T€ 1.852, Maschinen- und Gerätemieten T€ 1.371, Mieten und Pachten T€ 912, Leasingaufwendungen T€ 733, Versicherungsprämien T€ 244, Umlagen T€ 223, Schadensaufwendungen T€ 158 sowie Datenverarbeitungskosten T€ 258. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Ausweis enthält Zinserträge aus gewährten Darlehen in Höhe von T€ 74 (Vorjahr T€ 0). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Es handelt sich im Wesentlichen um Zinsaufwendungen aus Darlehen in Höhe von T€ 93, Weiter sind Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 4 gegenüber der Gesellschafterin enthalten. V. Sonstige AngabenMutterunternehmen Die Gesellschaft wurde im Jahr 2007 vertreten durch die Geschäftsführer
Die Gesellschaft hat hinsichtlich der Angaben der Geschäftsführerbezüge von der Vorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Buss Holding GmbH & Co. KG, Hamburg, einbezogen. Belegschaft
Finanzielle Verpflichtungen Aus dem mit der HPA abgeschlossenen Mietvertrag über Flächen und Uferbauwerke in der Gemarkung Steinwerder-Waltershof entstehen der Gesellschaft bis zum Ende der Laufzeit des Mietvertrags in Jahre 2029 Aufwendungen in Höhe von T€ 18.493 (Vorjahr T€ 15.731). Die Gesellschaft hat ferner finanzielle Verpflichtungen aus der Mitgliedschaft in einer Unterstützungskasse. Die auf die Gesellschaft entfallende Unterdeckung zwischen den Verpflichtungen und dem eingezahlten Kassenvermögen der Unterstützungskasse beläuft sich auf T€ 756. Unter Berücksichtigung des zurückgestellten Betrages ergibt sich ein Fehlbetrag von T€ 455 (Vorjahr T€ 415). Im Jahr 1999 hat die damalige Muttergesellschaft Gerd Buss (GmbH & Co.) KG einen Forderungsverzicht von T€ 1.403 (TDM 2.744) gegen die Gewährung eines Besserungsscheins ausgesprochen. Der von der damaligen Gesellschafterin ausgesprochene Forderungsverzicht gilt solange, bis die wirtschaftliche Situation des Unternehmens eine Zahlung der Forderung zulässt oder Anteile der Gesellschaft an einen Dritten veräußert werden. Nach einer Erklärung der Gerd Buss (GmbH & Co.) KG ist die Buss Holding GmbH & Co. KG als Gruppenunternehmen nicht Dritter im Sinne des Forderungsverzichts.
Hamburg 16. Mai 2008 Buss Hansa Terminal GmbH Heinz J. Wasser Renko Schmidt Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 sowie dem Lagebericht der Buss Hansa Terminal GmbH, Hamburg, den folgenden Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Buss Hansa Terminal GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftervertrages liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftervertrag es und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg 16. Mai 2008 Susat
& Partner oHG
Dr. Wawrzinek, Wirtschaftsprüfer Bischoff, Wirtschaftsprüferin |
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