STF Gruppe GmbH
Wierlings Esch 14, 48249 Dülmen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Feldmann seit 19.5.2023 | Geschäftsführer |
Dietmar Brockhaus seit 19.5.2023 | Prokura |
Niels Holger Bock seit 18.5.2022 | Geschäftsführer |
Oliver-Marc Dziuba seit 18.7.2017 | Prokura |
Michael Püttmann seit 18.7.2017 | Prokura |
Stefan Feldmann seit 29.8.2016 | Geschäftsführer |
Jutta Müller-Weiske seit 29.8.2016 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STF Gruppe GmbHDülmenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023STF Gruppe GmbH, Dülmen
KonzernanhangI. Allgemeine Angaben Der Konzernabschluss der STF Gruppe GmbH wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs gem. §§ 290 ff HGB aufgestellt. Der Konzernabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzerngewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind im Wesentlichen im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens
II. Konsolidierungskreis 1. Angaben zu allen Konzernunternehmen Die STF Gruppe GmbH stellt den Konzernabschluss auf. In den Konzernabschluss wurden alle Tochterunternehmen einbezogen. Der Kreis der vollkonsolidierten Gesellschaften setzt sich aus insgesamt 7 in- und 2 ausländischen Unternehmen zusammen. Folgende Tochterunternehmen sind im Geschäftsjahr konsolidiert worden:
III. Konsolidierungsgrundsätze Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der Tochterunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der STF Gruppe GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. 1. Angaben zum Konsolidierungsstichtag Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2023. 2. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung für die vollkonsolidierten Unternehmen erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 HGB sowie unter Beachtung des DRS 23 nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem anteiligen Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss. 3. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung Die STF Gruppe GmbH ist Gründungsgesellschafterin der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Der Zeitpunkt der Erstkonsolidierung ist der 1. Januar 2022. 4. Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung Da die STF Gruppe GmbH mit Gründung der Tochtergesellschaften Gesellschafterin ist, ergeben sich keine Unterschiedsbeträge im Rahmen der Kapitalkonsolidierung. 5. Schuldenkonsolidierung Bei der Schuldenkonsolidierung gem. § 303 HGB werden Ausleihungen, wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert. 6. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen gem. § 305 HGB verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Bilanzierung und Bewertung Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert gem. § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB angesetzt. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten. Hierbei wurden angemessene Gemeinkosten berücksichtigt. Soweit erforderlich wurden Bewertungsabschläge in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände sind gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Höhe und Zusammensetzung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem Eigenkapitalspiegel. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern für die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. Die Rückstellungen für Pensionen betreffen Verpflichtungen aus fälligen, laufenden Pensionsansprüchen. Der Wertansatz erfolgte nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode. Dabei kam ein Rechnungszins von 1,87 % sowie ein Rententrend von 2,0 % und ein Fluktuations- und Anwartschaftstrend von 0,00 % zur Anwendung. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewandt. Die Rückstellung für Pensionen belaufen sich vor Saldierung auf € 254.885,00. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 3 HGB beträgt € 4.285,00. Gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurden die Pensionsrückstellungen mit der Rückdeckungsversicherung von € 195.654,45 saldiert. Unter Berücksichtigung der Pensionsrückstellungen wird ein Unterschiedsbetrag von € 59.230,55 auf der Passivseite ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023STF Gruppe GmbH, Dülmen
3. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
4. Verbindlichkeitenspiegel Der Verbindlichkeitenspiegel stellt sich wie folgt dar: 31.12.2023:
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 1.431.501,06 Euro auf Verbindlichkeiten aus Steuern und 11.027,09 Euro auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. 31.12.2022:
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen 1.167.501,63 Euro auf Verbindlichkeiten aus Steuern und 21.623,03 Euro auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. 5. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.120.000,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen für das kommende Geschäftsjahr. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte: Mieten von unbeweglichen und beweglichen Wirtschaftsgütern sowie Leasingverträgen. Die Leasingverträge haben eine durchschnittliche Laufzeit von 3 bis 5 Jahren. VI. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Vorschlag zur Ergebnisverwendung der Muttergesellschaft Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens vor: Der Jahresüberschuss der STF Gruppe GmbH beträgt Euro 3.020.277,21, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. VII. Sonstige Angaben 1. Namen der Geschäftsführer Während des Geschäftsjahres 2023 wurden die Geschäfte des Mutterunternehmens durch folgende Personen geführt:
2. Vergütungen der Geschäftsführer Die Geschäftsführerbezüge für das Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf insgesamt Euro 568.624. 3. Honorar des Abschlussprüfers Für das Berichtsjahr wurde ein Honorar für die Abschlussprüfung in Höhe von Euro 27.000,00 netto vereinbart. 4. Befreiender Konzernabschluss Folgende Tochterunternehmen machen von den Befreiungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch: STF Tele Consult GmbH STF ENERGY GmbH STF ITech GmbH STF Placement GmbH STF Nexus GmbH & Co. KG Field.fx GmbH 5. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
7. Unterschrift
Dülmen, 12. September 2024 Stefan Feldmann Jutta Müller-Weiske Niels Holger Bock Felix Feldmann Kapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernlagebericht1. Grundlagen des Konzerns Die STF Gruppe GmbH ist das Mutterunternehmen des Konzerns STF Gruppe. Dieser Konzern steht für Smart Engineering und ist dabei international aktiv. Die STF Gruppe GmbH ist als Konzerngesellschaft ISO 9001:2015 und ISO 270001, 20017, 27018 zertifiziert. Der Konzernabschluss der STF Gruppe GmbH wurde erstmals für das Jahr 2016 aufgestellt. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 01. Januar 2016. Eine Prüfungspflicht ergibt sich ab dem Geschäftsjahr 2022, da die Schwellenwerte gem. § 293 HGB überschritten wurden. Am 09. Februar 2023 wurde die Tochtergesellschaft STF Austria GmbH in Innsbruck gegründet. Mit Wirkung vom 12. Mai 2023 wurde die STF Immobilien GmbH & Co. KG gegründet. Der Konzernabschluss umfasst daher neben der STF Gruppe GmbH neun Tochtergesellschaften und eine Enkelgesellschaft, die nachfolgend aufgeführt sind: STF Tele Consult GmbH Die STF Tele Consult GmbH steht für eine Vielzahl von High-End-Ingenieurdienstleistungen in der Telekommunikation. Das Leistungsspektrum der STF Tele Consult GmbH umfasst das Smart Engineering von Glasfaser-, Mobilfunk-, Campus- und Gebäudenetzen. Die dadurch geschaffene breitbandige Vernetzung ist Voraussetzungen für eine Vielzahl von digitalen Produkten (z.B. IoT Lösungen), Services und Prozessen (z.B. der Einsatz von künstlicher Intelligenz und Robotik in der smarten Produktion). Die STF Tele Consult GmbH ist die Ursprungsgesellschaft und wurde im Geschäftsjahr 1997 gegründet. STF Placement GmbH Die STF Placement GmbH ist im Wesentlichen der auf Recruiting spezialisierte Service Provider der STF Gruppe GmbH und deren Tochtergesellschaften. Personalvermittlung, Personalmanagement und gewerbliche Arbeitnehmerüberlassung gehören zum Angebot der STF Placement GmbH. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Besetzung von Stellen innerhalb der Branchen Telekommunikation, IT, Digitalisierung und technische Gebäudeausrüstung. Gegründet wurde die STF Placement GmbH im Geschäftsjahr 2008. STF ENERGY GmbH Die STF ENERY GmbH übernimmt für die beauftragten Bauvorhaben die Fachplanung der technischen Gebäudeausrüstung und das Energiemanagement. Die TGA-Planung umfasst demnach die effiziente Versorgung mit Wasser, Strom, Licht, Wärme, Kälte und Sicherheit des Bauvorhabens. Die STF Energy GmbH erstellt integrale Lösungskonzepte für den Bauherren und übernimmt im Auftrag des Bauherrn die Ingenieurleistung für allen Projekt- und Leistungsphasen. Gegründet wurde die STF Energy GmbH im Geschäftsjahr 2011. STF ITech GmbH Die STF ITech GmbH steht für die Beratung und Umsetzung von Digitalisierungs- und Automatisierungsvorhaben, mit denen digitale Geschäftsfelder entwickelt und neue Produkte und Dienstleistungen (u.a. IoT Lösungen) implementiert werden. Zum Einsatz bei der STF ITech kommt der dynamische Digitale Zwilling, um Problemlösungen zu visualisieren und zu simulieren. Gegründet wurde die STF ITech im Geschäftsjahr 2016. STF Nexus GmbH & Co. KG (umfirmiert am 22.05.2023) Die STF Nexus GmbH & Co. KG wurde als Startup gegründet und weiterentwickelt zur Gesellschaft mit der Kernkompetenz mehrere Plattformlösungen für den Konzern STF Gruppe bereitzustellen. So werden zahlreiche digitale Prozesse optimiert. Gegründet im Geschäftsjahr 2021 als Upflat GmbH & Co. KG, wurde diese in die STF Nexus GmbH & Co. am 22.05.2023 umfirmiert. STF Verwaltung GmbH (Enkelunternehmen) Die STF Verwaltung GmbH, ursprünglich als Upflat Verwaltungs GmbH gegründet, übernimmt als Komplementär-GmbH die Geschäftsführung und Vertretung der STF Nexus GmbH & Co. KG. Gegründet wurde die Upflat Verwaltungs GmbH im Geschäftsjahr 2021 und umfirmiert zu STF Verwaltung GmbH im Mai 2023. STF Swiss AG, Schweiz Die STF Swiss AG ist die erste internationale Expansion in internationale Märkte der STF Gruppe GmbH. Angeboten wird durch die STF Swiss AG das Smart Engineering - angepasst auf den Schweizer Markt - in den Bereichen Telekommunikation, Digitalisierung und Energiemanagement. Gegründet wurde die STF Swiss AG im Geschäftsjahr 2022. Field.fx GmbH Die Field.fx GmbH wurde am 24.11.2022 als 100% Tochtergesellschafts gegründet. Sie bietet, neben Beratungs- und Gutachtertätigkeiten im Rahmen der elektromagnetischen Umweltverträglichkeit, eine internationale Plattformlösung für Netzbetreiber, andere beteiligte Parteien und die Institution der Bundesnetzagentur zur Realisierung des vollständigen Lifecycles im Standortgenehmigungsverfahren, insbesondere den Pre-Check, die Berechnung und Visualisierung von Schutzbereichen rund um den Mobilfunkstandort nach Wattwächter sowie die Verwaltung der Standorte und netzbetreiberübergreifende Kommunikation zu Standorten. STF Austria GmbH, Österreich Die STF Austria GmbH wurde am 09. Februar 2023 als 100% Tochtergesellschafts gegründet. Sie bietet das STF Smart Engineering - angepasst auf den österreichischen Markt - in den Bereichen Telekommunikation, Digitalisierung und Energiemanagement - an. Steuerung und Kennzahlen des Konzerns STF Gruppe
2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Jahr 2023 war geprägt von einer Vielzahl von Herausforderungen und Entwicklungen: Wirtschaftswachstum 2023 Deutschland verzeichnete im Jahr 2023 kein Wirtschaftswachstum. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) preisbereinigt im Jahr 2023 bei Minus 0,3% (www.destatis.de). Damit ist die die gesamtwirtschaftliche Entwicklung nach wie vor sehr stockend in einem stark kriesengeprägten internationalen Umfeld. Arbeitsmarkt 2023 Der deutsche Arbeitsmarkt zeigte sich 2023 relativ robust. Die Arbeitslosenquote lag im Jahresdurchschnitt bei etwa 5,7% (www.destatis.de), was einem leichten Rückgang im Vergleich zu 2022 entspricht. Die Beschäftigung in vielen Branchen, insbesondere im Dienstleistungssektor und in der Industrie, stabilisierte sich. Allerdings gab es weiterhin Engpässe bei Fachkräften in bestimmten Sektoren, wie dem IT-Bereich und der Pflege. Inflation 2023 Die Inflation blieb auch 2023 ein zentrales wirtschaftliches Thema. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um etwa 5,9% (www.destatis.de), was teilweise auf die weiterhin hohen Energiepreise und Lieferkettenprobleme zurückzuführen war. Trotz der Bemühungen der Europäischen Zentralbank (EZB), die Inflation durch Zinserhöhungen zu dämpfen, blieben die Preissteigerungen hoch. Die Inflationsrate war somit eine der höchsten in den letzten Jahrzehnten. Energieversorgung 2023 Die Energieversorgung und die damit verbundenen Preise waren 2023 weiterhin kritisch für die deutsche Wirtschaft. Die Energiepreise blieben auf einem hohen Niveau, obwohl sie sich im Vergleich zu den Spitzenwerten von 2022 etwas stabilisierten. a) Wirtschaftliche Lage in den Geschäftsbereichen der STF Gruppe GmbH Die wirtschaftliche Lage in der Branche Digitalisierung (ITK) in Deutschland im Jahr 2023, in denen die STF Tele Consult GmbH, STF Itech GmbH, und Field.fx GmbH überwiegend tätig sind, war von dynamischen Entwicklungen und erheblichen Investitionen geprägt. Die Digitalisierung durchdringt zunehmend alle Wirtschaftsbereiche und stellt einen zentralen Pfeiler für das zukünftige Wachstum dar. Insbesondere verzeichnete die Digitalisierungsbranche (ITK) 2023 ein robustes Wachstum. Der Umsatz in diesem Sektor stieg um etwa 3,8% (www.bitkom.org) im Vergleich zum Vorjahr und erreichte ein Volumen von rund 203,4 Milliarden Euro. Insbesondere die Bereiche Software, IT-Dienstleistungen und Cloud-Computing wuchsen stark. Treiber dieses Wachstums waren die steigende Nachfrage nach digitalen Lösungen, die fortschreitende Digitalisierung der Industrie (Industrie 4.0) und der öffentliche Sektor. Unternehmen erhöhten ihre Ausgaben für IT-Infrastruktur, Cybersicherheit und neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) und das Internet der Dinge (IoT). Der Staat förderte diese Entwicklungen durch verschiedene Programme und Initiativen. In der deutschen Baubranche, in der die STF ENERGY GmbH im Wesentlichen tätig ist, waren die Auftragseingänge im Jahr 2023 nochmals um 4,4% rückläufig gegenüber dem Vorjahr. Begründet wird dieses durch die hohen Baupreise und Finanzierungskosten. Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe 2023 um 4,4 % niedriger als im Vorjahr - Statistisches Bundesamt (destatis.de). Trotz des Wachstums und der positiven Entwicklungen stand die STF Gruppe GmbH von mehreren Herausforderungen: - Fachkräftemangel: Der Mangel an qualifizierten IT-Spezialisten bremste teilweise das Wachstum aus. - Cybersicherheit: Mit der zunehmenden Digitalisierung stieg auch das Risiko von Cyberangriffen. In immer mehr erheblichen Sicherheitslösungen muss investieren, um sich vor Angriffen zu schützen. - Regulatorische Anforderungen: Strengere Datenschutzgesetze und regulatorische Vorgaben, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), erforderten Anpassungen und Investitionen in Compliance-Maßnahmen Fazit Die Aussichten für die Digitalisierungsbranche in Deutschland und Europa bleiben vielversprechend. Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach digitalen Lösungen weiterwächst, getrieben durch den fortschreitenden digitalen Wandel in allen Wirtschaftssektoren. Besonders die Themen Künstliche Intelligenz, 5G-Technologie, Cloud-Dienste und digitale Plattformen werden zukünftig eine zentrale Rolle spielen. 3. Geschäftsverlauf In dem doch sehr schwierigen konjunkturellen Umfeld, der anhaltenden Inflation und dem weiter zunehmenden Fachkräftemangel blicken wir dennoch auf ein gutes Geschäftsjahr 2023 zurück. Als Familienunternehmen haben wir unsere Forschung und Entwicklungstätigkeiten nochmals gesteigert, um uns mit Innovationen und neuen digitalen Prozessen für zukünftige Geschäftsfelder effizienter aufzustellen. Wir weisen im Geschäftsjahr 2023 eine um 6.189 TEUR verbesserte Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr aus. In den letzten vier Geschäftsjahren entwickelte sich die Gesamtleistung wie folgt:
Der Auftragsbestand für das Jahr 2024 lag im Laufe des ersten Quartals 2024 bereits bei ca. 40 Mio. EUR. Unser Konzern-Jahresergebnis nach Steuern beträgt 2.504 TEUR und liegt aufgrund der gesamtwirtschaftlichen konjunkturellen Entwicklung etwas unter unserer Prognose aus dem Geschäftsjahr 2022 für das Geschäftsjahr 2023. Im Jahr 2023 lag der Fokus gerade unter dem Einfluss des allgemeinen Fachkräftemangels weiterhin auf bedarfsgerechtem Personalaufbau und gleichzeitig auf einer intensiven Personalentwicklung. Die Investitionen in den letzten Jahren haben sich nachhaltig ausgewirkt, so konnten wir in dem schwierigen Geschäftsjahr 2023 ein sehr positives Unternehmensergebnis erreichen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden konzernübergreifend durchschnittlich 592 Mitarbeiter beschäftigt. Unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen ist der Geschäftsverlauf aus unserer Sicht sehr zufriedenstellend. 4. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a. Ertragslage Die Gesamtleistung hat sich von 50.437 TEUR (2022) um 6.289 TEUR auf 56.626 TEUR im Jahr 2023 verbessert. Die Fremdleistungen sind trotz Zunahme der Gesamtleistung um 1.556 TEUR (- 10%) auf 13.586 TEUR zielführend zurückgegangen, die Anzahl der eigenen Mitarbeiter hat sich um 13% erhöht. Des Weiteren blieben die meisten Geschäftsbeziehungen sehr stabil und brachten positive Ergebnisse ein. Die Umsatzrendite ist gegenüber dem Vorjahr von 1,4 % auf 4,4 % gestiegen. b. Finanzlage Die Kapitalstruktur unseres Unternehmens stellt sich wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote liegt bei 71,8%. Unser Fremdkapital ist kurzfristig, Zinsrisiken bestehen nicht. Das Investitionsvolumen des Geschäftsjahres 2023 betrug im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen 3.027 TEUR gegenüber 437 TEUR im Vorjahr. Der starke Zuwachs erfolgte durch den Kauf der Rechte im Bereich der Field.fx mit 1.500 TEUR und durch die Ausleihungen der STF Gruppe GmbH an unter anderem verbundene Unternehmen. Der Investitionsplan wurde eingehalten. Der Fuhrpark besteht zum Großteil aus Leasingfahrzeugen. Die STF Gruppe GmbH hat folgenden Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftet:
Bankverbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr nicht. Zum Abschlussstichtag kann auf liquide Mittel von 9.794 TEUR (Vorjahr: 9.371TEUR) zurückgegriffen werden. Die Debitorenlaufzeit im Jahresdurchschnitt betrug 35 Tage (Vorjahr: 35 Tage). c. Vermögenslage Das Vermögen ist nahezu stabil geblieben. Es entfällt mit 3.761 TEUR auf das Anlagevermögen und mit 24.537 TEUR auf das Umlaufvermögen. Für die von unserer Gesellschaft genutzten Grundstücke und Gebäudeteile bestehen mittelfristige Mietverträge (3 bis 5 Jahre). In der Gesamtbetrachtung ist die Lage der Gesellschaft sehr gut. Die Ziele, die wir uns für das Geschäftsjahr 2023 gesetzt haben, haben wir, trotz der schwierigen äusseren Einflüsse, weitestgehend erreicht. 5. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Prognosebericht Die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland und in Europa steht auch in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen. Auslöser ist die wirtschaftliche Unsicherheit durch die Kriege in der Ukraine und im Nahe Osten. Die Inflationsrate sowie die Energiepreise sind schneller als erwartet auf das Vorkrisenniveau zurückgegangen, daher ging die Bundesregierung im ersten Quartal noch von einem BIP-Wachstum von 1,0% für das Jahr 2024 aus. Doch aufgrund der schwierigen Entwicklung der deutschen Wirtschaft, liegt zu Beginn des dritten Quartals eine anhaltenden Stagnation vor (BMWK - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im September 20241). Da die geplante Entlastung der deutschen Wirtschaft durch das angepasste Wachstumschancengesetz um mehr als 50% reduziert wurde, fallen die gewünschten Wachstumsimpulse für den Investitionsstandort Deutschland geringer aus. Das Ziel der Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft ist weiterhin im Fokus. Für die STF Gruppe GmbH hat das Geschäftsjahr 2024 zunächst aussichtsreich begonnen. Die weitere Sensibilisierung für den Einsatz klimaneutraler Technologien sowie einer Erhöhung der Energieeffizienz führten zu einem guten Anfrage- und Auftragseingang im TGA-Umfeld. Die zurückliegende Pandemie und die digitale Transformation hat für Deutschland eine beschleunigende Wirkung für den Breitbandausbau, Mobilfunkversorgung und Digitalisierung. Des Weiteren wurden mit dem neuen starken Geschäftsfeld Field.fx GmbH weitere Services und digitale Prozesse hinzugewonnen. Nach dem 2. Quartal 2024 lag der Auftragseingang bei 47,5 Mio. EUR für das Jahr 2024. Die Kundenabrechnungen liegen im Monat bei durchschnittlich über. 4 Mio. EUR gemäß Bericht aus dem SAP-System zu den Kundenprojekten. Die negativen Auswirkungen durch die Stagnation der deutschen Wirtschaft, bestätigt durch die Pressemitteilung des BMWK (https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240913-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-september-2024.html), beeinflussen zunehmend die Projekteaufträge unserer Kunden. Somit wurde die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 der STF nach unten angepasst und eine korrigierte Gesamtleistung von 51 Mio. EUR ermittelt. Der reduzierte Umsatz bei gleichzeitig gestiegenen Gehältern führt zu einer reduzierten Umsatzrendite von 1%. Der Cashflow wird daher ebenfalls rückläufig sein. Die Debitorenlaufzeit wird mit 41 Tagen angenommen. Das Investitionsvolumen im Bereich Sachanlagen und IT wird im Geschäftsjahr 2024 bei ca. 600 TEUR liegen. Diese beziehen sich auf die Anschaffung bzw. den Austausch von Hard- und Softwareprodukten für diverse Kundenprojekte und Eigenprojekte, sowie auf die Ausstattung von Arbeitsplätzen. Die finanzielle Stabilität des Unternehmens ist wie in der Vergangenheit auch weiterhin gegeben. Ein Teil der Finanzdecke wird für die anteilige Finanzierung des geplanten STF Campus in Senden-Bösensell bereitgehalten. Die Bankenfinanzierung zum Neubau des STF Campus ist über die Hausbanken als KFW-Darlehen bereits beantragt und einer Genehmigung dieser steht nichts im Wege. Die Mitarbeiteranzahl ist nun mit 620 auf einem hohen Niveau. Mit der kontinuierlichen Qualifikation dieser Fachkräfte tritt die STF Gruppe GmbH weiterhin dem herrschenden Mangel an qualifizierten Fachkräften entgegengetreten, um so in den Folgejahren nachhaltig zu profitieren. Die im Geschäftsjahr 2022 gegründete Schwestergesellschaft STF Swiss AG und die in 2023 gegründete STF Austria GmbH werden voraussichtlich im Geschäftsjahr 2025 den angestrebten Break Even erreichen. Damit setzt die STF Gruppe GmbH den Weg der Internationalisierung fort. Risikobericht Der Konzern STF Gruppe verfügt über ein Managementinformationssystem, welches auch Bestandteil der ISO 9001 ist. Danach werden die aktuellen Marktverhältnisse, die Auftragsentwicklung, die Umsatzkosten und Ertragsentwicklung und sonstige für die Unternehmensbeurteilung relevanten Daten dargestellt. Die detaillierten Budgets werden anhand kontinuierlicher Soll-Ist-Vergleiche analysiert, um somit zeitnah risikominimierende Maßnahmen einzuleiten. Bei den originären Finanzinstrumenten handelt es sich insbesondere um Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Das mit den Finanzinstrumenten dieser Art verbundene Risiko ist gering. Als Finanzinstrumente werden derzeit im möglichen Rahmen ausschließlich kurzfristige festverzinsliche Festgelder angelegt. Aus diesem Grund halten wir weitere Strategien zur Erfassung und Bewältigung bestehender Risiken zurzeit für nicht erforderlich. Chancenbericht Die deutsche Wirtschaft befindet sich auch zu Beginn des dritten Quartals des Jahres 2024 weiterhin in einer Stagnation. Die Industrieproduktion ist vor allem infolge der anhaltend rückläufigen Auslandsnachfrage und sinkender Auftragsbestände weiterhin in einem Abschwung. (BMWK - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im September 20241). So sind die gesamtwirtschaftlichen Chancen für 2024 nun stark reduziert. Zum Jahresbeginn haben sich für die STF Energy GmbH mit den Fachplanungsleistungen und dem stark nachgefragten Energiemanagement Wachstumspotentiale dargestellt, die nun einer Verschiebung in das Jahr 2025 unterliegen, da auch die öffentlichen Auftraggeber die Bearbeitung der schon platzierten Aufträge in das Jahr 2025 verschieben. Die Baubranche ist ein wesentlicher Wirtschaftszweig, der nicht nur Arbeitsplätze schafft, sondern auch erheblich zur wirtschaftlichen Entwicklung beiträgt. Die wirtschaftliche Einschätzung der Baubranche im Jahr 2024 wird durch verschiedene Faktoren beeinflusst, darunter wirtschaftliche Rahmenbedingungen, politische Maßnahmen, technologische Entwicklungen und Markttrends. Die Chancen der Baubranche sind zurückgegangen, dieses wir ersichtlich durch die schlechte Halbjahresbilanz der Baukonjunktur 2024 mit einem Umsatzminus von mehr als 2,2% (https://www.zdb.de). Die Zinspolitik der Zentralbanken wird weiterhin eine entscheidende Rolle spielen. Niedrige Zinsen fördern Investitionen in Bauprojekte, während steigende Zinsen die Finanzierungskosten erhöhen. So ist positiv zu vermerken, dass die Europäische Zentralbank die Zinsen im Juni 2024 leicht um 0,25% auf 3,75% gesenkt hat. Damit können die Kosten der Baufinanzierungen etwas nach unten sinken und damit zu einer Belebung der Bautätigkeit führen. Weltweit haben viele Regierungen umfangreiche Infrastrukturprogramme angekündigt, um das Wirtschaftswachstum zu unterstützen. Diese Programme umfassen den Bau und die Modernisierung von Verkehrswegen, Energieinfrastruktur und öffentlichen Einrichtungen. Solche Initiativen bieten der Baubranche erhebliche Chancen, erfordern jedoch auch eine sorgfältige Planung und Durchführung. Die zunehmende Fokussierung auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz beeinflusst die Baubranche stark. Regierungen verschärfen die Vorschriften für umweltfreundliches Bauen und fördern die Nutzung erneuerbarer Energien und nachhaltiger Materialien. Unternehmen in der Baubranche müssen sich an diese neuen Standards anpassen, was sowohl Herausforderungen als auch Chancen bietet. Die Digitalisierung verändert die Baubranche grundlegend. Building Information Modeling (BIM), Drohnen, 3D-Druck und andere technologische Innovationen verbessern die Effizienz, reduzieren Kosten und erhöhen die Präzision in Bauprojekten. Die STF setzt auf diese Technologien, um wettbewerbsfähig zu bleiben und Marktanteile zu gewinnen. Im gewerblichen Bauwesen ist eine zunehmende Nachfrage nach modernen Büro- und Gewerbeflächen zu beobachten, die den Anforderungen an Flexibilität und Nachhaltigkeit gerecht werden. Der Trend zu hybriden Arbeitsmodellen beeinflusst die Gestaltung von Bürogebäuden und erfordert neue Ansätze im Design und in der Ausstattung. Die wirtschaftlichen Aussichten für die Baubranche im Jahr 2024 sind damit insgesamt weiterhin positiv, jedoch von verschiedenen Herausforderungen geprägt. Das Wachstumspotenzial bleibt hoch, insbesondere durch staatliche Investitionen in Infrastruktur und den anhaltenden Bedarf an Wohnraum. Technologische Fortschritte bieten zusätzliche Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion. Entscheidende Einflussfaktoren werden die Entwicklung der Inflation, die Zinspolitik und die Umsetzung politischer Maßnahmen zur Förderung nachhaltigen Bauens sein. Die Baubranche steht im Jahr 2024 vor einem dynamischen Umfeld mit sowohl Chancen als auch Risiken. Wirtschaftliche Erholung, technologische Fortschritte und politische Unterstützung bieten eine solide Basis für Wachstum, während Herausforderungen wie Inflation und Fachkräftemangel bewältigt werden müssen. Eine proaktive Anpassung an Markttrends und regulatorische Anforderungen werden entscheidend sein, um langfristigen Erfolg in der Baubranche zu sichern. Auch Automatisierung und Robotik sind auf dem Vormarsch, um Arbeitsprozesse zu optimieren und den Fachkräftemangel zu kompensieren. Diese Technologien können helfen, die Produktivität zu steigern und die Abhängigkeit von menschlicher Arbeitskraft zu verringern, insbesondere in Bereichen mit hoher körperlicher Belastung oder Gefährdungspotenzial. Dieses treibt unternehmerische Innovationsfähigkeit, Produktivität und regionales Wirtschaftswachstum. Grundlage für die vielfältige Digitalisierung bleibt die flächendeckende Vernetzung über Glasfaser, welche die stabile und schnelle Basis für stationäre Verbindungen bietet, und 5G, welche Flexibilität und Mobilität für mobile Endgeräte und spezielle Anwendungen bietet. Der Glasfaserausbau in Deutschland verzeichnet derzeit ein beschleunigtes Wachstum, doch steht das Land im Vergleich zu vielen anderen europäischen Staaten weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. Während die deutsche Bundesregierung ambitionierte Ziele verfolgt und bis 2025 flächendeckend Gigabit-fähige Netze einführen möchte, zeigen aktuelle Zahlen, dass Deutschland hinter den Spitzenreitern wie Schweden, Spanien oder Portugal zurückliegt. Zur Beschleunigung des Ausbaus sollte konsequent auf digitale Technologien im gesamten Lifecycle von der Planung, über die Realisierung und Dokumentation sowie den Betrieb gesetzt werden. Daneben verfolgt Deutschland ehrgeizige Ziele für den 5G-Ausbau, um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen und die Basis für eine digitale Zukunft zu legen. Die Maßnahmen und Strategien zur Erreichung dieser Ziele umfassen regulatorische Anpassungen, finanzielle Förderungen, Forschungsunterstützung und eine enge Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Akteuren. Diese beiden Technologien sind notwendig, um die wachsenden Anforderungen der digitalen Welt zu erfüllen, und ihre Kombination ermöglicht es, die Stärken beider Ansätze optimal zu nutzen. Der erfolgreiche Ausbau und die Integration beider Technologien sind entscheidend für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit und Innovationskraft in der digitalen Wirtschaft, woraus sich für die STF Tele Consult GmbH, die Field.fx GmbH und die STF ITech GmbH sowie für die beiden internationalen Töchter deutlich gestiegene Wachstumschancen ergeben. 6. Erklärung der Unternehmensführung zur Frauenquote/Geschlechterquote Für mitbestimmte Gesellschaften ist eine fixe Geschlechterquote von 30 % im Aufsichtsrat vorgesehen. Ferner werden Zielgrößen für Aufsichtsrat, Vorstand und die beiden Führungsebenen unter der Geschäftsführung vorgesehen. Ein Aufsichtsrat besteht nicht, so dass die Zielgrößen nicht festgelegt werden. In der Geschäftsführung der STF soll die bestehende Frauenquote von 25 % beibehalten werden. Unterhalb der Geschäftsführung besteht hierarchisch eine Führungsebene. Die bestehende Frauenquote beträgt 33 % und soll zukünftig nicht unter 25 % sinken.
Dülmen, 12. September 2024 Stefan Feldmann, Geschäftsführer Felix Feldmann, Geschäftsführer Jutta Müller - Weiske, Geschäftsführerin Niels Bock, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die STF Gruppe GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der STF Gruppe GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der STF Gruppe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Rheine, 12. September 2024 EUREGIO
Treuhand GmbH
Andreas Liedmeyer, Wirtschaftsprüfer Ansgar Cordes, Wirtschaftsprüfer |
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