GRAF Production GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 715141
Vorher
Graf Materials GmbH
Eingetragen
19.8.2016
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Produktion von Kunststofferzeugnissen insbesondere im Rotations- und Blasverfahren sowie der Handel und die Aufbereitung von Kunststoffen sowie die Entwicklung, der Bau und die Vermarktung von Werkzeugen sowie alle hierzu gehörenden Nebengeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Heiko Rapp
seit 26.2.2019
Prokura
Jürgen Keßler
seit 26.2.2019
Prokura
Otto Peter Graf
seit 19.8.2016
Geschäftsführer
Jörg Thomas Kury
seit 19.8.2016
Prokura
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
36.67%
Otto Alexander Graf
31.67%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Otto Peter Graf
Freiburg i.Br.
6.050.000 €
36.67%
Otto Alexander Graf
Freiburg i.Br.
5.225.000 €
31.67%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GRAF Production GmbH

Neuried

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

GRAF Production GmbH, Teningen

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Geschäftsmodell

Die GRAF Production GmbH ist Hersteller von Behältern zur Sammlung und Rückhaltung von Regenwasser, sowie für Trinkwasser und zur Bereitstellung von Löschwasser und Herstellung von Kleinkläranlagen sowie von Kunststoffprodukten für unterschiedliche Anwendungen.

Die Herstellung der Produkte erfolgt mittels verschiedener Verfahren:

• Rotations-Fertigung

• Blasformverfahren

Im Rotationsverfahren werden vor allem Behälter zur Sammlung und Rückhaltung von Regenwasser sowie zur Bereitstellung von Löschwasser bis zu einem Volumen von 26.000 Liter (in einer Form) hergestellt. Über eine modulare Bauweise können Löschwasserbehälter bis zu 122.000 Liter Nennvolumen realisiert werden.

Im sogenannten Extrusions-Blasformverfahren werden vor allem Behälter bis zu einem Volumen von 6.000 Liter zur unterirdischen Speicherung von Regenwasser sowie für Kleinkläranlagen hergestellt.

Steuerungskennzahlen

Im Unternehmen werden insbesondere folgende Steuerungskennzahlen verwendet:

• Umsatz

• Rohertrag

• Produktionsstückzahlen und Ausschussrate

Leistungsindikatoren

Die Ertragskennzahl EBITDA (Earnings before Interests, Taxes, Depreciation and Amortisation) stellt für unsere Gesellschaft den relevanten finanziellen Leistungsindikator für die operative Ertragskraft dar. Diese Kennzahl wird bereinigt um Sondereffekte und außerordentliche Erträge/Aufwendungen.

Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung trägt mit der Entwicklung innovativer Verfahren und Produkte sowie der ständigen Weiterentwicklung bestehender Prozesse maßgeblich dazu bei, unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen und unser Geschäft weiter auszubauen. Die Kombination von Kunststoffaufbereitung und Produktion von Kunststofferzeugnissen bilden eine Keimzelle für Innovation. Auf der Suche nach zukunftsfähigen Lösungen für spezielle Markt- bzw. Kundenanforderungen befassen sich abteilungsübergreifende Teams mit Produkt- und Prozessneuerungen, mit interdisziplinären Ansätzen sowie alternativen Werkstoffeinsätzen. So wurden u.a. mittel- bis langfristig angelegte Forschungsprojekte initiiert, um die Einsatzmöglichkeiten der hergestellten Rezyklate zu erweitern bzw. auch in den Wachstumsbereichen der Zukunft erfolgreich zu sein und so den nachhaltigen Erfolg der Gesellschaft zu sichern. In der Forschungs- und Entwicklungsabteilung wurden drei festangestellte Mitarbeiter beschäftigt.

Ziele und Strategien

Ziel ist es, allen Ansprüchen unserer Kunden auf höchstem qualitativem Niveau gerecht zu werden und gleichzeitig den Ressourcenverbrauch zu optimieren.

Dies spiegelt sich in den erfolgreich bestandenen Zertifizierungsaudits für das bestehende Qualitätsmanagementsystem nach DIN ISO 9001 (Norm 9001:2015) sowie für das Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001 (Norm 50001:2018) wider.

Die Strategie der GRAF Production GmbH ist es, sich aufgrund der umfangreichen Produktpalette, einer gleichbleibend hohen Qualität der Produkte sowie einer hohen und flexiblen Lieferbereitschaft vom Wettbewerb abheben zu können.

Die Strategie der GRAF Production GmbH ist einerseits die ressourcenschonende Produktion von Umweltprodukten und zum anderen, sich aufgrund einer gleichbleibend hohen Qualität der Produkte sowie einer hohen und flexiblen Lieferbereitschaft vom Wettbewerb abheben zu können.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher.1

1 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

II. Branchensituation

Das Jahr 2023 war geprägt von einem wirtschaftlich unruhigen Umfeld, im internationalen Vergleich hohen Energiekosten und rückläufigen Konsumausgaben der Verbraucher. Einem relativ guten ersten Quartal 2023 folgten eher stagnierende bis rückläufige Quartale. Auch wenn die Spät-Folgen der Corona-Pandemie sowie die Folgen des Ukrainekriegs zunächst besser als erwartet verkraftet wurden, verzeichneten die Unternehmen Umsatzrückgänge im Geschäftsjahr 2023. Der Umsatz der Kunststoff verarbeitenden Industrie ging in 2023 gegenüber dem Vorjahr insgesamt um fast 6 Prozent zurück und lag bei rund 72,5 Mrd. Euro. Der Inlandsumsatz war dabei vom Umsatzrückgang stärker betroffen als der Auslandsumsatz, wodurch sich die Exportquote weiter auf ca. 41,8% erhöhte. Auch die Menge der verarbeiteten Kunststoffe lag in 2023 mit rund 12,7 Mio. Tonnen um rund 9% unter dem Wert des Vorjahres. Dagegen blieb die Menge eingesetzter Rezyklate aufgrund weiterhin zunehmender Einsatzmöglichkeiten auf Vorjahresniveau. Die Beschäftigtenzahl lag zum Jahresende mit rund 319.000 leicht unter dem Vorjahresniveau.

Die Ursachen der aktuellen Wirtschaftskrise in Deutschland sind dabei überwiegend struktureller Natur. Damit die Industrie in Deutschland mittelfristig wieder Fahrt aufnehmen kann, braucht es eine zukunftsorientierte Wachstumsagenda, die insbesondere die Themen Energie, Bürokratie-Abbau, Ankurbeln der Investitionsneigung sowie Digitalisierung adressieren müßte. So sagte die Präsidentin des Gesamtverbandes Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV), Dr. Helen Fürst: "Ich bin überzeugt, die Wachstumsagenda kann die dringendsten Probleme unserer Wirtschaft lösen, Verlässlichkeit und verlorenes Vertrauen wiederherstellen und den Menschen in Deutschland neue Zuversicht geben." Das Streichen für die Transformation der Wirtschaft wichtiger Förderprogramme und die neue zusätzlich geplante Plastiksteuer sind dagegen schädlich für die Wirtschaft und dürfte die weitere Transformation der Kunststoffindustrie in Richtung Kreislaufwirtschaft eher nicht fördern.

Die Umsatzerwartungen der Kunststoffverarbeitenden Industrie für 2024 fallen verhalten aus. Die geopolitische Situation infolge des andauernden Ukrainekriegs sowie des Nahost-Konflikts läßt dabei aktuell nur wenig Planungssicherheit zu, zumal das generelle Marktumfeld auch in 2024 volatil bleiben dürfte. Dennoch werden auch in 2024 Fortschritte bei der Steigerung der Nachhaltigkeit erwartet, um allen Unkenrufen zum Trotz aufzuzeigen, dass Kunststoffe ihren Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher und ökologischer Herausforderungen leisten, wenn die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür geschaffen werden.

(Quelle: www.gkv.de; GKV Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie

"Aschermittwochs-Pressekonferenz" des GKV am 14.04.2024).

III. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 konnte eine deutliche Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. Dies lag zum einen daran, dass die kompletten Produktionskapazitäten nach einer Anlaufphase in 2022 zu Beginn des Jahres 2023 in Betrieb genommen wurden. Zum anderen erfolgten zusätzliche Investitionen in die weitere Ausweitung der vorhandenen Produktionskapazitäten. Dies war die Grundlage für ein stabiles und hohes Wachstum im Jahr 2023. Die Umsatzerlöse konnten dabei entgegen dem Branchentrend gegenüber dem Vorjahr um rd. 47% gesteigert werden. Aufgrund relativ stabiler Beschaffungskosten konnte auch der Rohertrag in einem ähnlichen Umfang gesteigert werden. Insgesamt konnten die Auftragslage sowie die Kapazitätsauslastung als gut bezeichnet werden.

Bedingt durch den Ukraine-Konflikt gestaltete sich die Materialbeschaffung zum Teil weiterhin schwierig. Insgesamt hat sich die Situation am Beschaffungsmarkt jedoch im Jahresverlauf entspannt und auch die in 2022 noch auf einem sehr hohen Niveau verharrenden Energiepreise haben im Jahresverlauf nachgegeben. Ergänzend konnte durch gute Lieferantenkontakte, bestehende Rahmenverträge und den zunehmenden Einsatz von Recyklaten die Versorgung mit Rohstoffen im Berichtsjahr gesichert werden.

Im Jahr 2023 wurden im Bereich Maschinen und Technische Anlagen die bereits im Jahr 2022 begonnen Investitionsprojekte abgeschlossen, sowie weitere Ergänzungs- und Erweiterungsinvestitionen initiiert. Das bestehende Produktions- und Produkt-Knowhow wurde weiter gefestigt und ausgebaut. Auch im Bereich des Produktionsablaufes wurden weitere Optimierungen umgesetzt.

Der Personalbestand hat sich gegenüber dem Ende des Vorjahres entsprechend der gestiegenen Kapazitätsauslastung erhöht. Trotz der erhöhten Belastung durch die Abschreibung aufgrund der getätigten Neuinvestitionen im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen, sowie Kostensteigerungen im Bereich Personal und sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert werden.

IV. Darstellung der Lage der Gesellschaft

Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:

31.12.2023 31.12.2022
TEuro % TEuro %
Anlagevermögen 30.959 85 26.864 78
Umlaufvermögen + ARAP 5.391 15 7.643 22
Aktiva 36.350 100 34.507 100
Eigenkapital 16.750 46 16.359 47
kurzfristiges Fremdkapital + PRAP 19.600 54 18.148 53
Passiva 36.350 100 34.507 100

Die Erhöhung der Bilanzsumme auf der Aktivseite ist im Wesentlichen auf die Erhöhung folgender Bilanzpositionen zurück zuführen: Im Bereich des Anlagevermögens ergab sich eine Erhöhung (um 4.095 T€) aufgrund der Neuinvestitionen. Das Vorratsvermögen hat sich durch die erhöhte Bevorratung im Bereich der Rohstoffe (um 1.563 T€) erhöht. Ebenfalls haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch die Umsatzausweitung (um 1.502 T€) erhöht. Die sonstigen Forderungen haben sich (um 5.452 T€) vermindert. Grund hierfür war die Rückzahlung einer Darlehensforderung an ein nahestehendes Unternehmen.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital in Höhe des Jahresüberschusses 2023 (um 391 T€) erhöht. Die Rückstellungen haben sich (um 100 T€) leicht erhöht, was vor allem an der Zunahme der Steuerrückstellungen infolge der Ergebnisverbesserung lag. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hat sich durch die vertraglich vereinbarte Tilgung (um 2.426 T€) verringert. Ebenfalls verringert haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (um 1.781 T€). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich durch die Ausreichung eines Darlehen durch eine nahestehende Gesellschaft (um 7.553 T€) erhöht.

Finanzlage

Die Mittelzu-/ abflüsse der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:

2023
TEuro
2022
TEuro
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 9.493 10.241
Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit -6.757 -7.273
Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit -2.601 -2.964
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestands 135 4
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 25 21
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 160 25

Ausreichende Liquidität ist durch Eigenmittel vorhanden. Ausschüttungen an die Gesellschafter sind im Geschäftsjahr 2023 keine erfolgt. Am Ende des Berichtsjahres haben sich die Bankverbindlichkeiten im kurz- u. mittelfristigen Bereich durch die vertraglich vereinbarten Tilgungsleistungen vermindert. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit sichergestellt.

Die Investitionen im Berichtsjahr 2023 verteilen sich wie folgt:

2023
TEuro
2022
TEuro
Bauten fremde Grundstücke 21 423
Fertigungsmaschinen u. techn. Anlagen 1.870 3.168
Betriebs- u. Geschäftsausstattung 68 486
geleistete Anzahlungen Maschinenpark 5.375 2.364
Summe 7.334 6.441

Die wesentlichen Investitionen erfolgten im Bereich des Maschinenparks. Den Investitionen des Geschäftsjahres stehen Abschreibungen in Höhe von 2.872 T€ gegenüber.

Ertragslage

Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:

2023
TEuro
2022
TEuro
Veränderung
TEuro
Rohergebnis 7.552 5.254 2.298
Betriebsergebnis 725 354 371
Finanzergebnis -174 -197 23
Ergebnis vor Ertragsteuern 551 157 394
ergebnisabhängige Steuern -160 5 -165
Jahresüberschuss 391 162 229

Die für das Geschäftsjahr 2023 geplante Umsatzentwicklung wurde mit einer Umsatzsteigerung von + 46,7% deutlich übertroffen. Wesentliche Gründe lagen in der Ausweitung der Produktionskapazitäten und der damit verbundenen Ausweitung der Geschäftstätigkeit, nachdem das Vorjahr noch von einer Anlauf- und Inbetriebnahme-Phase gekennzeichnet war. Auf Basis stabiler Beschaffungspreise konnte trotz höherer Abschreibungen das Jahresergebnis gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden.

Insgesamt konnte die Auftragslage sowie die Gesamtanlageneffektivität (OEE) als gut und erwartungsgemäß bezeichnet werden.

Entwicklung der Gesamtleistung/Rohertrag

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft haben sich gegenüber dem Vorjahr (+ 46,7 %) erhöht. Sie setzen sich aus 88% Inlandsumsätze und 12% Auslandsumsätze zusammen. Die Inlandsumsätze sind jedoch in Höhe von knapp 50% über unsere Vertriebspartner für den Export bestimmt.

Der Materialaufwand entwickelte sich entsprechend der Auftragslage. Die Materialaufwandsquote (zu Umsatzerlöse) hat sich mit 67 % gegenüber dem Vorjahr (67 %) nicht verändert.

Personal/Sozialbereich

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 35 Mitarbeiter (Vorjahr 28) beschäftigt. Zum Jahresende betrug der Personalstand 35 Mitarbeiter.

Auf der Grundlage spezieller Bedarfsanalysen haben wir im Berichtsjahr Mitarbeiter zu externen Seminaren entsandt, um ihre weitere berufliche Qualifikation zu fördern. Darüber hinaus fanden interne Schulungen zu verschiedenen Themen statt.

Im Jahr 2023 wurden die Löhne/Gehälter im Rahmen der branchenüblichen Lohnanpassungen erhöht. Die Personalkostensteigerung im Jahr 2023 resultierte im Wesentlichen aus der Erhöhung des Personalbestandes sowie zum Teil aber auch aus der vorgenannten Lohnerhöhung.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis hat sich aufgrund von Tilgungsleistungen der gewährten Darlehen verbessert.

Gesamtaussage

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren für die GRAF Production GmbH insgesamt gesehen gut. Der Geschäftsverlauf kann somit als stabil mit positiven Tendenzen bezeichnet werden.

VI. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht

Risikomanagement

Ein auf die Firma sowie dem wirtschaftlichen Umfeld angepaßtes Risiko- und Compliance-Management unterstützt die Unternehmensführung bei ihren Entscheidungen. Im Vordergrund stehen dabei stets die geschäftsbezogen und -übergreifende Untersuchung und Bewertung von Chancen und Risiken. Im verbundeinheitlichen Berichtssystem wird der Erfüllungsgrad geprüft und gegebenenfalls angepasst. Sollte es zu möglichen Abweichungen kommen oder werden Veränderungen der Markt- und Wettbewerbslage festgestellt, werden diese erfasst, analysiert und die Entscheidungsträger im Unternehmen und Verbund umgehend unterrichtet. Flache Hierarchien, genaue Aufgabenidentifikation der handelnden Personen sowie eine fließende Kommunikation flankieren das Risikomanagement. Das bestehende Risikomanagement wird - unter direkter Einbindung der Geschäftsführung - zudem stetig an die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen angepaßt und fortentwickelt.

Risiken aus dem russischen Überfall auf die Ukraine und Energiekrise

Es bestehen weiterhin Risiken aus diesem Konflikt. Die geopolitische Situation infolge des Ukrainekriegs - aber auch des seit Ende 2023 sich ausweitenden Nahost-Konflikts - lassen aktuell nur wenig Planungssicherheit zu. Die Energiepreise haben im Vergleich zu den Vorjahren nachgegeben, liegen aktuell aber immer noch über dem Niveau als vor dem Konflikt. Insgesamt hat sich die Chancen- und Risikoposition im Vergleich zum Vorjahr jedoch nicht grundlegend geändert.

Perspektiven für die Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die wirtschaftliche Dynamik hat sich zum Jahresende 2023 spürbar abgeschwächt. Es ist davon auszugehen, dass sich diese Schwächephase in der ersten Jahreshälfte 2024 fortsetzt und sich das Wachstum erst im Jahresverlauf etwas beschleunigt. Für die Europäische Union gehen die Konjunkturforscher mit einem weitgehend unverändert niedrigen Wachstum des BIP aus. Während das Wachstum in Deutschland nach dem leichten Rückgang im Vorjahr in 2024 wieder leicht um 0,3% wachsen soll, wird in Frankreich (+ 0,8%) oder den osteuropäischen EU-Ländern (+ 2,1%) mit einem leicht beschleunigten Wachstum gerechnet. Für die USA erwartet das IFO-Institut nach dem starken Wachstum des Jahres 2023 (+ 2,5%) eine leichte Verlangsamung in 2024 auf + 2,3%. In China wird von einer Fortsetzung der wirtschaftlichen Erholung ausgegangen, aber auch hier mit einer leichten Abschwächung auf +4,4% in 2024 gegenüber 5,2% in 2023.

Weitere Risiken

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben sich nicht wesentlich verändert. Mit unserem Kompetenzzentrum für Rohstoffe bieten sich Zukunftschancen im Bereich "Climate Change Solutions" sowie Kosten- und Wettbewerbsvorteile insbesondere im Vergleich zum Einsatz von Primärrohstoffen. Daher wir gehen davon aus, dass trotz weiterer Abhängigkeit eines Großkunden im Inland das leistungswirtschaftliche Risiko sich im Vorjahresvergleich nicht erhöht hat. Wir gehen weiter davon aus, unsere Marktanteile in Deutschland halten und über verbundene Vertriebs-Unternehmen im Ausland mittelfristig weiter ausdehnen zu können.

Auf der Beschaffungsseite bestehen weiterhin Risiken aufgrund der hohen Preisvolatilität von Rohstoffen und Energien sowie der Angebotsverknappung im Rohstoff-Bereich aber auch grundsätzliche Risiken wie z.B. strukturelle Veränderungen auf den globalen Beschaffungsmärkten, der Klimawandel oder politische Entwicklungen. Die Sicherheit der Versorgung mit Rohstoffen, Energie und Dienstleistungen wird zunehmend von Handelsstreitigkeiten, Protektionismus, Sanktionen und geopolitischen Konflikten beeinflusst. Um diesen Risiken zu begegnen, wird auf eine enge Zusammenarbeit mit strategischen Lieferanten und eine kontinuierliche Überwachung der Märkte und Trends gesetzt.

Zudem achten wir kontinuierlich auf einen effizienten Einsatz aller unserer Ressourcen, um Kostensteigerungen weitgehend über gesteigerte Produktivität oder - sofern am Markt durchsetzbar - durch Weitergabe der Preissteigerung auszugleichen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation der GRAF Production GmbH sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Laufende und künftige Ersatzinvestitionen können aus dem laufenden Cash-Flow erwirtschaftet werden. Finanzierungsmaßnahmen sind auch im Jahr 2024 hierfür nicht zu erwarten. Die Liquiditätslage ist trotz der laufenden Investitionen zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten.

Personalrisiken

Die GRAF Production GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Personalrisiken könnten im demographischen Wandel und dem damit verbundenen Fachkräftemangel liegen. Das Team der GRAF Production GmbH ist jedoch im Durchschnitt sehr jung, somit besteht nur ein relativ geringes Risiko. Die in- und externe Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter und deren Unterstützung bildet dennoch einen Schwerpunkt zur Sicherung der fachlichen Kompetenz und Entwicklungsmöglichkeit des Personals.

Zudem begegnen wir diesen Risiken unter anderem mit Maßnahmen zur stärkeren Positionierung unserer Arbeitgebermarke ("Employer Branding") sowie zur Stärkung unserer Reputation (z.B. unserer Kampagne "For a greener Planet"). Damit wird die Attraktivität als Arbeitgeber erhöht und die Mitarbeitenden gleichzeitig längerfristiger gebunden.

Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende wirtschaftliche und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluß auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar.

Weitere Risiken für unser Unternehmen können wir nicht verifizieren.

Chancen

Die GRAF Production GmbH ist aufgrund der globalen und umfangreichen Geschäftstätigkeiten seiner Vertriebspartner vielfältigen Chancen und Risiken ausgesetzt. Auch in Zukunft wollen wir die sich uns bietenden Chancen optimal nutzen.

Ein wesentliches Chancenpotential bietet vor allem der Bereich Forschung und Entwicklung. Mit Investitionen möchten wir bestehende Produkte mit unseren Kunden weiterentwickeln und das Produktportfolio insgesamt stärker diversifizieren.

Unternehmensstrategische Chancen sehen wir darüber hinaus in der weiteren Mobilisierung unseres Geschäftes, das über verbundene Vertriebspartner erfolgen soll. Hierüber sollen neue Märkte erschlossen bzw. ausgebaut werden.

Prognose

Die nachfolgenden Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf der GRAF Production GmbH und zu den dafür als wesentlich beurteilten Annahmen über die wirtschaftliche Entwicklung von Markt und Branche basieren auf unseren Einschätzungen, die wir nach den uns vorliegenden Informationen zurzeit als realistisch ansehen. Diese sind jedoch mit Unsicherheit behaftet und bergen das unvermeidliche Risiko, da die prognostizierten Entwicklungen weder in der Tendenz noch in ihrem Ausmaß nach tatsächlich eintreten.

Der Ausblick setzt voraus, dass sich die Weltwirtschaft nicht schwächer entwickelt als angenommen, keine weiteren gesamtwirtschaftlichen Verwerfungen eintreten und die politischen Unsicherheiten nicht weiter zunehmen. Unsere Prognose schließt die im Abschnitt IV. dieses Lageberichts unter "Risiken aus dem russischen Überfall auf die Ukraine und Energiekrise" dargestellten Beurteilungen ein und beruht auf aktuell verfügbaren Informationen.

Perspektiven für das Geschäftsjahr 2024

Das übergeordnete Ziel der GRAF Production GmbH und seiner Partner ist es, ein führender globaler Partner für Lösungen in der Regenwassernutzung und -bewirtschaftung zu werden. Dazu wollen wir über unsere Partner die globale Präsenz ausbauen sowie ein profitables und nachhaltiges Wachstum erzielen. Eine hohe Qualität der Produkte, die ständige Verbesserung bzw. Weiterentwicklung bestehender Produkte und Prozesse sowie die Innovation neuer Produkte zeichnet die GRAF Production GmbH aus. Auch das Thema "Nachhaltigkeit" besitzt einen hohen Stellenwert. Durch unsere modernen, energieeffizienten und hochtechnisierten Produktionsanlagen - verbunden mit einem hohen Anteil eingesetzter und selbst aufbereiteter Rezyklate - unterstreichen wir die Wertstellung des Umweltschutzes.

Mit der eingeschlagenen und angestrebten Unternehmensentwicklung, den in der Vergangenheit getätigten sowie den neu geplanten Erweiterungs-Investitionen kommen wir den veränderten Gegebenheiten weiterhin entgegen. In 2024 werden die jeweils geplanten Investitionen in den Bereichen "Rotation" und "Blasfertigung" weiter forciert, um am Markt flexibler agieren und das weitere Wachstum durch entsprechende Kapazitätserweiterungen abbilden zu können.

Für 2024 erwarten wir aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds vorübergehend einen leichten Umsatzrückgang von bis zu 5% gegenüber dem Vorjahr. Die Situation auf dem Rohstoffmarkt dürfte sich in 2024 sowohl bezüglich Verfügbarkeit als auch bezüglich Preisniveau sukzessive weiter normalisieren und auch den Kostendruck im Bereich der Energiekosten senken. Daher gehen wir beim Rohertrag von einer stabilen Entwicklung aus.

Zur Fortsetzung des Wachstumskurses soll die Gesamtanlageneffektivität (OEE) weiter gesteigert werden, um einen möglichst optimalen Nutzungsgrad zu erzielen. Im Bereich Rotation soll der OEE um rund 0,5% gesteigert werden und auch im Bereich Blasverfahren werden rund 0,5% bis 1,0 % anvisiert.

Zusammenfassend schätzen wir die künftige Entwicklung unseres Unternehmens trotz der aktuellen Krisen, der schwierigen wirtschaftlichen Lage und den damit verbundenen Unsicherheiten weiterhin positiv ein.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 30.958.597,83 26.864.047,76
I. Sachanlagen 30.958.597,83 26.864.047,76
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 406.256,00 414.679,00
2. technische Anlagen und Maschinen 23.081.385,11 18.165.112,91
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.011.780,00 1.130.693,07
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.459.176,72 7.153.562,78
B. Umlaufvermögen 5.386.945,06 7.639.247,78
I. Vorräte 2.025.326,47 461.917,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.201.735,66 7.152.240,83
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 159.882,93 25.089,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.510,00 3.400,00
Aktiva 36.350.052,89 34.506.695,54

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 16.750.057,81 16.358.944,59
I. Gezeichnetes Kapital 16.500.000,00 16.500.000,00
II. Verlustvortrag 141.055,41 -20.650,84
III. Jahresüberschuss 391.113,22 -161.706,25
B. Rückstellungen 167.158,63 67.084,00
C. Verbindlichkeiten 17.417.021,24 15.527.301,01
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.900.807,00 11.327.059,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.426.252,00 2.426.252,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.474.555,00 8.900.807,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.456.330,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 1.456.330,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 8.516.214,24 2.743.912,01
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.516.214,24 2.743.912,01
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.015.815,21 2.553.365,94
Passiva 36.350.052,89 34.506.695,54

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 7.551.914,25 5.254.419,40
2. Personalaufwand 1.711.498,91 1.384.439,89
a) Löhne und Gehälter 1.413.204,72 1.161.886,39
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 298.294,19 222.553,50
davon für Altersversorgung 1.260,00 552,50
3. Abschreibungen 2.871.548,81 1.910.063,85
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.871.548,81 1.910.063,85
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.242.670,90 1.929.051,98
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 80,41
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.990,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 174.256,02 226.437,04
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 215,00 10,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 160.245,39 -5.458,11
8. Ergebnis nach Steuern 391.694,22 -161.125,25
9. sonstige Steuern 581,00 581,00
10. Jahresüberschuss 391.113,22 -161.706,25

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

Anhang

GRAF Production GmbH, Neuried

I. Allgemeine Angaben

Anwendung gesetzlicher Vorschriften

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs.2 HGB.

Die Gesellschaft ist unter der Firma GRAF Production GmbH beim Amtsgericht Freiburg unter der HRB Nr. 715141 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Neuried.

Der Jahresabschluss der GRAF Production GmbH in Neuried wurde unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt für die Offenlegung des Jahresabschlusses die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die für Kapitalgesellschaft geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Sämtliche Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear abgeschrieben.

Die Abschreibungsdauern stellen sich wie folgt dar:

Vermögensgegestände durchschnittliche Nutzungsdauer
immaterielle Vermögensgegenstände 3 Jahre
Maschinen 10 Jahre
maschinengebundene Werkzeuge 8 bis 10 Jahre
Fuhrpark PKW 6 Jahre
Werkzeuge 5 bis 8 Jahre
Betriebsausstattung 5 bis 10 Jahre

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 1.000,00 werden in einem Sammelposten erfasst und mit eine Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren Marktpreis am Bilanzstichtag angesetzt. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

Fertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten ohne Ansatz von allgemeinen Verwaltungskosten bewertet. Die Bewertung erfolgte unter Anwendung des strengen Niederstwertprinzips gemäß § 253 Abs. 4 HGB zum niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bilanziert.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind alle erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt.

Der Ausweis des Bankguthaben erfolgt zum Nennwert.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Es wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht einen erhaltenen Tilgungszuschuss von den Anschaffungskosten des Sachanlagenvermögens abzusetzen. Der Ausweis erfolgt brutto. Die Auflösung des Postens erfolgt linear über eine Zeitdauer von sieben Jahren.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 16.500.000,00 Euro und ist voll eingezahlt. Der Ansatz erfolgt zum Nennbetrag.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Bei der Bemessung der Rückstellung wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in ausreichendem Maße berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus dem beigefügten Anlagenachweis ersichtlich.

Weitere Aktivposten

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Rückstellungen

Steuerrückstellungen sind in Höhe der zu erwartenden Abschlusszahlung gebildet worden.

In den Verpflichtungen an Arbeitnehmer sind Jubiläumsrückstellung mit 25,4 TEUR (Vorjahr 14,9 TEUR) die von der Gesellschaft im Jahr 2021 an die Arbeitnehmer zugesagten Jubiläumszuwendungen gebildet. Der gutachterlichen versicherungsmathematischen Wertermittlung wurden folgende Parameter zugrunde gelegt. Berechnung nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PuC)

1. Rechnungszins 1,74 %

2. Pensionierungsalter 67 Jahre

3. pauschale Restlaufzeit (mittlere Duration) 15 Jahre für Diskontierungszinssatz

4. kein Ansatz von Fluktuationsraten

5. Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck

Die sonstigen Rückstellungen lassen sich wie folgt aufgliedern:

Euro
Verpflichtungen an Arbeitnehmer 50.935,00
Berufsgenossenschaft 12.200,00
63.135,00
übrige 12.150,00
75.285,00

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag
Euro
bis 1 Jahr
Euro
über 1 Jahr
Euro
über 5 Jahre
Euro
davon gesichert
Euro
Besicherung
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.900.807,00 2.426.252,00 6.474.555,00 0,00 8.900.807,0 Grundschulden
Mithaftung
Vorjahr 11.327.059,00 2.426.252,00 8.900.807,00 0,00 11.327.059,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 925.275,65 925.275,65 0,00 0,00 925.275,65 Eigentumsvorbehalte
Vorjahr 2.706.036,80 2.706.036,80 0,00 0,00 2.706.036,80
sonstige Verbindlichkeiten 7.590.938,59 7.590.938,59 0,00 0,00 0,00 keine
Vorjahr 37.875,21 37.875,21 0,00 0,00 0,00
17.417.021,24 10.942.466,24 6.474.555,00 0,00 9.826.082,65
Vorjahr 14.070.971,01 5.170.164,01 8.900.807,00 0,00 14.033.095,80

Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden folgende Sicherheiten gewährt:

IKB Deutsche Industriebank AG

eine vollstreckbare Buchgrundschuld über 4.000.000,00 EUR nebst der persönlichen Haftungsübernahme mit Vollstreckungsunterwerfung in das Gesamtvermögen des Darlehensnehmers, einzutragen für die Bank auf den Grundbesitz Neuried (Eigentümer Otto Graf Immobilien GmbH).

eine nichtvollstreckbare Buchgrundschuld über 6.000.000,00 EUR, einzutragen für die Bank auf den vorgenannten Grundbesitz.

Mithaftung von vier nahestehenden Unternehmen.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen ist ein Betrag in Höhe von 537,6 TEUR (Vorjahr 537,6 TEUR) für die ratierliche Auflösung eines Tilgungszuschusses enthalten.

Das Ergebnis wurde mit Ertragsteuer belastet, in Höhe von 70,9 TEUR für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie in Höhe von 89,4 TEUR für Gewerbesteuer.

IV. Ergänzende Angaben

Personal

Im Berichtsjahr waren durchschnittlich 35 Mitarbeiter (Vorjahr 28 Mitarbeiter) beschäftigt.

Mitarbeiter Produktion 28 (Vorjahr 21)
Mitarbeiter Verwaltung 7 (Vorjahr 7)

Abschlussprüferhonorar

Eine Angabe zu dem vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar erfolgt mit Verweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB nicht. Die entsprechende Angabe wird auf schriftliche Anforderung der Wirtschaftsprüferkammer an diese übermittelt.

Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 bestellt:

Herr Otto Peter Graf, Geschäftsführer, Freiburg

Der Geschäftsführer ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von der Gesellschaft getragene Geschäftsführerbezüge lagen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Darüber hinaus bestanden am Abschlussstichtag noch folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

aus Mietvertrag 1.080.000,00 Euro jährlich (Restverpflichtung 3.240.000,00 Euro)

kurzfristige Mietverträge 45.850,00 Euro jährlich.

Des Weiteren bestehen noch Verpflichtungen aus Bestellvorgängen des Jahres 2023 für Investitionen des Jahres 2024 in Höhe von 6.615,8 TEUR.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Neuried, 11. April 2024

Otto Peter Graf

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die GRAF Production GmbH, Neuried

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der GRAF Production GmbH, Neuried, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der GRAF Production GmbH, Neuried, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Ettlingen, den 20. Mai 2024

Manfred Hättig, Wirtschaftsprüfer

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