MMS Communication AktiengesellschaftLiquidiert

20537 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 66316
Eingetragen
19.1.1998
Branche
Herstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von technologischen Produkten auf Basis offener, Standarts, die der Vernetzung von Rechnersystemen dienen, sowie damit im Zusammenhang stehende Geschäfte im In- und Ausland.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

mms communication AG

Hamburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006

BILANZ zum 31. Dezember 2006

mms communication AG, Hamburg

AKTIVA

  Euro 31.12.2006
Euro
31.12.2005
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   14.570,58 1.111,77
II. Sachanlagen      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   35.435,50 46.967,67
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
fertige Erzeugnisse und Waren   429.096,12 563.479,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.076.131,72   517.093,12
2. sonstige Vermögensgegenstände 185.994,69 1.262.126,41 12.293,05
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 68.912,79 (Euro 0,00)      
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   536.168,34 613.738,18
C. Rechnungsabgrenzungsposten   95,28 198,72
    2.277.492,23 1.754.882,45

PASSIVA

     
  Euro 31.12.2006
Euro
31.12.2005
Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   300.000,00 300.000,00
II. Gewinnrücklagen      
1. gesetzliche Rücklagen 30.000,00   30.000,00
2. satzungsmäßige Rücklagen 58.816,83   12.422,37
3. andere Gewinnrücklagen 171.236,29 260.053,12 72.052,92
III. Bilanzgewinn   140.189,49 185.614,63
- davon Gewinnvortrag Euro 36,80 (Euro 36,80)      
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 21.846,30   0,00
2. sonstige Rückstellungen 86.977,41 108.823,71 96.715,92
C. Verbindlichkeiten      
I. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 128.114,84   41,73
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 128.114,84 (Euro 41,73)      
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.225.536,16   841.542,36
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.225.536,16 (Euro 841.542,36)      
3. sonstige Verbindlichkeiten 112.214,91 1.465.865,91 214.112,52
- davon aus Steuern Euro 88.604,65 (Euro 84.967,41)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 0,00 (Euro 13.856,60)      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 112.214,91 (Euro 205.938,99)      
D. Rechnungsabgrenzungsposten   2.560,00 2.380,00
    2.277.492,23 1.754.882,45

ANHANG

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Firma mms communication AG, Hamburg, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Aktiva

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs aus Vereinfachungsgründen stets vollständig abgeschrieben. Die entsprechenden Beträge sind unter diesem Posten ausgewiesen.

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2006

  Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2006
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2006
Euro
A. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 77.939,81 15.737,72 0,00 0,00 79.106,95
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 77.939,81 15.737,72 O,00 0,00 79.106,95
II. Sachanlagen          
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.627,77 24.838,57 102.142,53 0,00 184.888,31
Summe Sachanlagen 297.627,77 24.838,57 102.142,53 0,00 184.888,31
Summe Anlagevermögen 375.567,58 40.576,29 102.142,53 0,00 263.995,26
  Abschreibungen
Euro
Zuschreibungen
Euro
Buchwert 31.12.2006
Euro
Buchwert 31.12.2005
Euro
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.278,91 0,00 14.570,58 1.111,77
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.278,91 0,00 14.570,58 1.111,77
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.770,34 0,00 35.435,50 46.967,67
Summe Sachanlagen 12.770,34 0,00 35.435,50 46.967,67
Summe Anlagevermögen 15.049,25 0,00 50.006,08 48.079,44

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

In Höhe von 1 v.H. der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine pauschale Wertberichtigung vorgenommen, die aktivisch vom Forderungsbestand abgesetzt wurde.

Der Ausweis des Körperschaftsteuer - Guthabens nach dem SEStEG erfolgt zum Barwert des gesamten Erstattungsanspruchs.

Kassenbestände und Bankguthaben wurden mit ihrem Nennwert angesetzt.

Passiva

Die Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Bemessungsgrundlage für die Berechnung der Rückstellung waren die Erfahrungswerte der vorangegangenen Wirtschaftsjahre.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Besondere Angaben zu Bewertungsvereinfachungen

Zur Bewertung des Vorratsvermögens wurden gemäß § 256 HGB Verbrauchsfolgeverfahren FiFo angewandt. Zwischen den im Einzelfall angewandten Verfahren und den auf der Grundlage von Marktpreisen festgelegten Werten ergaben sich aufgrund von mangelnder Gängigkeit, Lagerdauer und technischer Überholung wesentliche Unterschiede, so dass auf den niedrigeren Wert abgeschrieben wurde.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Entwicklung Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte im Berichtszeitraum ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage) zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Vom Gesamtbetrag der Abschreibungen von Euro 15.049,25 entfielen Euro 3.043,29 auf die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter.

Forderungen

Die Forderungen sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt.

Die Zusammensetzung der Forderungen in Höhe von insgesamt Euro 1.085.131,72 ergibt sich unmittelbar aus der Bilanz und dem Erläuterungsbericht. Die Laufzeiten stellen sich wie folgt dar:

- davon mit einer Laufzeit bis 1 Jahr Euro 1.085.131,72
- davon mit einer Laufzeit von mehr als 1 Jahr Euro 0,00
- davon gegenüber Aktionären Euro 0,00

Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.

Nachfolgende Aufstellung gliedert die am Bilanzstichtag vorhandenen Verbindlichkeiten:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2006 Gesamtbetrag
TEuro
davon mit einer RLZ von gesicherte Beträge
TEuro
Art der Sicherheit
Vermerk
< 1 J.
TEuro
1 - 5 J.
TEuro
>1 J.
TEuro
Anleihen 0 0 0 0 0  
ggü.Kreditinstituten 128 128 0 0 0  
erhaltene Anzahlung. 0 0 0 0 0  
aus Liefer.u.Leistg. 1.226 1.226 0 0 0  
aus Wechselgeschäft. 0 0 0 0 0  
ggü.verbundenen Unt. 0 0 0 0 0  
ggü.beteiligten Unt. 0 0 0 0 0  
sonstg.Verbindlichk. 112 112 0 0 0  
Summe 1.466 1.466 0 0 0  

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Wesentliche finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind bestehen wie folgt:

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:

  EUR
Kaution Hauptzollamt für Aufschubkonto Zoll/Einfuhrumsatzsteuer 250,00

Zusätzlich bestehen diverse Leasingverpflichtungen in Höhe von EUR 705,61 monatlich.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die satzungsmäßigen Rücklage ist gemäß § 10 Tz. 5 des Gesellschaftsvertrages in Höhe von € 35.038,17 zu bilden.

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die Ergebnisverwendung durch Vortrag in Höhe von € 105.114,52 vor.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Vorstand:

Frank Wagner, befristet bis zum 30.06.2010

 

Hamburg, den 07.08.2007

Frank Wagner

Lagebericht 2006

der mms communication AG

1. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Geschäftsjahr 2006 war von einigen innerpolitischen Turbulenzen betroffen. Ständige Diskussionen um verschiedene Steuererhöhungen und die beschlossene Mehrwertsteuererhöhung zum 1.1.2007 führten insgesamt zu einer Verunsicherung der Konsumenten. Ein leichter Rückgang der Arbeitslosigkeit und die positive Stimmung durch die Fussballweltmeisterschaft sowie den überaus intensiven Sommer wirkten dem nur leicht entgegen. Die Entwicklung in der deutschen Wirtschaft war gekennzeichnet durch steigende Exporte, Kosteneinsparungen bei grossen Firmen (z.B. VW), und teilweise sehr positive Geschäftsergebnisse (z.B. Deutsche Bank). Die IT Branche konnte nur von einer erhöhten Nachfrage nach Multimedia- und Mobilfunkprodukten profitieren.

1.2. Umsatz und Auftragsentwicklung

Das Geschäftsjahr wurde mit einem Umsatz von 10,06 Mio. € beendet und liegt damit exakt im Plan und etwa 3 %über dem Vorjahreszeitraum.

Im Verlauf des 1. und 2. Quartales haben wir mangels neuer Produkte keine Umsatzsteigerungen erzielen können. Erst im weiteren Verlauf des Jahres führten die zu Jahresbeginn eingeleiteten Massnahmen, Stärkung des Vertriebes und des Marketings mit jeweils einer neu eingestellten Kraft, zu erkennbaren Umsatzsteigerungen. Zusätzlich wurde ein neues Geschäftsfeld entwickelt, mobile Multimedia.

Dieser neue Bereich und die Produktgruppe Navigation waren im 3. und 4. Quartal die umsatzstärksten Geschäftsfelder. Im 4. Quartal kam der Bereich Smartphones aufgrund von neuen Produkten als ein Hauptumsatzträger hinzu.

Das aufgrund der anstehenden Mehrwertsteuererhöhung erhoffte Jahresendgeschäft blieb insgesamt hinter den Erwartungen zurück.

1.3. Beschaffungsmarkt

Es kam wiederholt zu Lieferengpässsen, insbesondere bei Produktneuheiten.

Fast alle neu angekündigten Produkten waren nicht termingerecht oder nicht in ausreichender Stückzahl verfügbar.

1.4. Investitionen

Im Berichtszeitraum wurden in die neuen Büroräume ca 10.000 Euro investiert

Die Summe der Abschreibungen beträgt etwa 15.000 Euro, davon betrugen die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen ca 10.000 Euro.

1.5. Entwicklung Personalbereich

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresmittel 10 Mitarbeiter zzgl. Vorstand. Im Februar wurde ein Vertriebsmitarbeiter zur Kundenaquise eingestellt, im März eine Mitarbeiterin im Marketing. Zur Entwicklung des neuen Bereiches CarMedia wurde im Oktober ein neuer Mitarbeiter eingestellt.

Ein Mitarbeiter der Logistik schied Ende Oktober aus gesundheitlichen Gründen aus und wurde durch einen neuen Mitarbeiter ersetzt.

1.6. Darstellung der Geschäftsbereiche

Die Teilung des Produktportfolios erfolgte nunmehr in 5 Fokusbereiche, da ab Mai der Bereich mobile Multimedia entwickelt wurde.

Die Ergebnisse in den 5 Fokusbereichen sind folgende:

Umsatz nach Produktgruppen und gesamt

Betrag in T € Gesamt PDA FunkLAN  
2002 Umsatz 9.750 7.930 1.820      
2003 Umsatz 11.042 9.877 1.165      
Betrag in T € Gesamt Handheld Smartphone Navigation Wireless Tec. Multimedia
2004 Umsatz 8.536 5.523 1,515 735 763  
2005 Umsatz 9.789 3.536 4.511 1.178 564  
2006 Umsatz 10.058 3.205 1.733 2.955 606 1.559

Die Umsätze im Handheld Segment sind um ca 10 % zurückgegangen. Dies entspricht nicht der tatsächlichen Entwicklung im weltweiten Handheld Verkauf. Wir konnten hier von unserer starken Präsens bei Partnern im Projektgeschäft profitieren.

Der Umsatzrückgang bei Smartphones ist auf fehlende Produktneuheiten zurückzuführen.

Im Bereich Navigation konnten die Umsätze wiederum erheblich gesteigert werden, was auf die insgesamt gestiegene Nachfrage in Deutschland zurückzuführen ist.

1.7. Risikobericht

Die Folgen der Mehrwertsteuererhöhung zum 1.1.2007 sind nicht konkret kalkulierbar. Einerseits kann auf Grund der höheren Preise mit Kaufzurückhaltung gerechnet werden. Andererseits werden durch die sinkende Zahl der Arbeitslosen immer mehr Interessenten in den Konsumkreislauf hineingeführt.

Der Absatz mobiler Kommunikationsprodukte, unserem Handelsschwerpunkt, wird voraussichtlich nur über permanente Innovationen und Weiterentwicklungen erfolgreich gesteigert werden können. Eine besondere Rolle kommt hierbei unserem Portfoliomanagement zu, bei dem die Suche nach Neuheiten und die Ausweitung unserer direkten Einkaufskontakte in Asien im Vordergrund stehen.

2. Darstellung der Unternehmenslage

Die Geschäftstätigkeit wurde aus vorhandener Liquidität geführt.

2.1. Vermögenslage

Zum 31.12.2006 ergibt sich folgende Vermögenslage:

  Bilanz zum 31.12.2006 Bilanz zum 31.12.2005 Änderung ggü. d. Vorjahr
TEuro % TEuro % in TEuro %
AKTIVA            
Immaterielles Anlagevermögen 14,6 0,6 1,1 0,1 13,5 1.227,3
Sachanlagen 35,4 1,6 47,0 2,7 -11,6 -24,7
Vorräte 429,1 18,8 563,5 32,1 -134,4 -23,9
Forderungen 1.076,1 47,2 517,1 29,5 559,0 108,1
Sonstige Vermögensgegenstände 186,0 8,2 12,3 0,7 173,7 1.412,2
Flüssige Mittel/Wertpapiere 536,2 23,5 613,7 35,0 -77,5 -12,6
Rechnungsabgrenzungsposten 0,1 0,0 0,2 0,0 -0,1 -50,0
Summe Aktiva 2.277,5 100,0 1.754,9 100,0 522,6 29,8

2.2. Kapitalstruktur

  Bilanz zum 31.12.2006 Bilanz zum 31.12.2005 Änderung ggü. d. Vorjahr
TEuro % TEuro % in TEuro %
PASSIVA            
Eigenkapital 700,2 30,7 600,1 34,2 100,1 16,7
Rückstellungen 108,8 4,8 96,7 5,5 12,1 12,5
Kreditverbindlichkeiten 128,1 5,6 0,0 0,0 128,1 0,0
Lieferverbindlichkeiten 1.225,5 53,8 841,5 48,0 384,0 45,6
Sonstige Verbindlichkeiten 112,2 4,9 214,1 12,2 -101,9 -47,6
Rechnungsabgrenzungsposten 2,6 0,1 2,4 0,1 0,2 8,3
Summe Passiva 2.277,5 100,0 1.754,9 100,0 522,6 29,8
Rundungsdifferenz ausgleichen 0,1   0,1      

2.3. Ertragslage

  01.01. bis 31.12.2006 01.01. bis 31.12.2005 Änderung ggü. d. Vorjahr
TEuro % TEuro % in TEuro %
Umsatzerlöse 10.060,5 100,0 9.763,4 100,0 297,1 3,0
= Gesamtleistung 10.060,5 100,0 9.763,4 100,0 297,1 3,0
+ sonst.betriebl.Erträge -4,9 0,0 57,9 0,6 -62,8 -108,5
- Materialaufwand 9.113,5 90,6 8.709,5 89,2 404,0 4,6
- Personalaufwand 436,3 4,3 412,2 4,2 24,1 5,8
- Abschreibungen 15,0 0,1 14,5 0,1 0,5 3,4
- sonst.betriebl.Aufwand 400,7 4,0 506,8 5,2 -106,1 -20,9
+ Finanzerträge 5,7 0,1 9,3 0,1 -3,6 -38,7
- Finanzaufwand 0,4 0,0 2,1 0,0 -1,7 -81,0
= Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 95,3 0,9 185,6 1,9 -90,3 -48,7
- EE-Steuern -45,3 -0,5 0,0 0,0 -45,3 0,0
- sonstige Steuern 0,4 0,0 0,0 0,0 0,4 0,0
= Jahresergebnis 140,2 1,4 185,6 1,9 -45,4 -24,5

Die jeweils angefallenen Gesamtkosten ließen folgende Betriebsergebnisse zu:

Betrag
in T€
Gesamt Quartal 1 Quartal 2 Quartal 3 Quartal 4
2003 Gesamtkosten -1190 -371 -194 -301 -324
2003 Betriebsergebnis -247 -20 23 -123 -127
2004 Gesamtkosten -837 -217 -203 -190 -227
2004 Betriebsergebnis 6 6 8 27 -35
2005 Gesamtkosten -866 -229 -196 -202 -238
2005 Betriebsergebnis 198 -74 194 76 2
2006 Gesamtkosten -855 -183 -220 -190 -261
2006 Betriebsergebnis 20 8 63 -4 -47

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Es gab keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres.

4. Voraussichtliche Entwicklung und Risiken zukünftiger Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2007 ist es von besonderer Bedeutung, die Produktbereiche im Rahmen der allgemeinen Marktlage zu entwicklen und das Umsatzniveau zu erhöhen. Dies soll durch eine Verbreiterung des Produktportfolios und eine Erhöhung der Kundenzahl erreicht werden.

Damit die Angebotsbreite übersichtlich gestaltet werden kann, ist die Einführung einer Eigenmarke geplant. Unter dieser Eigenmarke werden in erster Linie die neuen Produkte für den Bereich "CarMedia" sowie die vielfältigen Zubehöre unserer asiatischen Lieferanten zusammengeführt.

Der Vertrieb muss insgesamt noch mehr Aktivität entwickeln, um das breitere Portfolio an noch mehr Kunden vermarkten zu können. Dem Marketing kommt hierbei ebenfalls eine besondere Bedeutung zu, da hier die verschiedenen Vertriebsaktivitäten weiterentwickelt und unterstützt werden.

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