Brav Germany GmbHLiquidiert

Benzstraße 36, 82178 Puchheim, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 163718
Vorher
SWIX SPORT GmbH
Eingetragen
4.5.2005
Branche
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörHerstellung von SportgerätenGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Handel mit und Vertrieb von allen Produkten, die die SWIX SPORT AS mit dem Sitz in Lillehammer/Norwegen herstellt, herstellen lässt oder vertreibt, hauptsächlich Sportartikel und Sporttextilien und hierbei insbesondere Stöcke, Wachse und Sportbekleidung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Brav ASNOR
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Brav AS
Norway
50.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Brav Germany GmbH

Puchheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht 2021

der Brav Germany GmbH, Puchheim

1. Darstellung des Geschäftsverlaufes einschließlich der Geschäftsergebnisse

Die Brav Germany GmbH ist eine 100% Tochter der Brav Norway AS, Lillehammer, Norwegen, die zu 100% zum FERD Konzern gehört.

Die Brav Switzerland AG (vormals Toko AG), Altstätten, Schweiz, beschäftigt 9 Mitarbeiter und ist eine 100% Tochter der Brav Germany GmbH.

Die Brav Germany GmbH betrieb bis zur Schließung im ersten Halbjahr 2022 ihr eigenes Zentrallager in Bergkirchen. Der Versand wird seitdem zentral aus Norwegen koordiniert.

Die Brav Germany GmbH handelt mit und vertreibt Produkte, welche die Brav Norway AS, die Switzerland AG (ehemals Toko AG) und die Brav Sweden AS herstellen, herstellen lassen oder vertreiben. Dabei handelt es sich insbesondere um Sport- und Outdoor-Artikel wie z.B.:

Skiwax und Zubehör,

Stöcke für die Sportarten Ski-Alpin, Ski-Nordic, Trekking und Nordic Walking,

Sport- und Outdoor-Bekleidung/-Schuhe, Rucksäcke, Zelte, Schlafsäcke, Zubehör sowie

Pflegemittel für Sport- und Outdoor-Ausrüstung.

Für 2021 wurden nach Berücksichtigung der Corona-bedingten Auswirkungen Umsatzerlöse bzw. ein Ergebnis in den Bandbreiten von T€ 18.000 bis T€ 19.618 bzw. T€ 900 bis T€ 1.629 erwartet. Die Erwartungen konnten mit Umsatzerlösen von T€ 18.629 (Vorjahr T€ 17.921) erreicht werden. Hinsichtlich des Jahresüberschusses von T€ 1.925(Vorjahr T€ 967) wurden die Erwartungen übertroffen.

a. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Im Jahr 2021 gab es weitere wirtschaftliche Beeinträchtigungen durch Covid-19, allerdings in einem geringeren Maße als im Vorjahr, da sich die Anzahl der geimpften Bevölkerung erhöhte. Die Aussichten für 2022 sind schlechter, da der Einmarsch Russlands in die Ukraine die Energiepreise in die Höhe getrieben und zu einem Schock der Wirtschaft beigetragen hat, der zu einer höheren Inflation führte. Die schwächeren Aussichten für die Wirtschaft werden sich wahrscheinlich auch auf die Outdoor- und Sportindustrie auswirken, da die Verbraucher mit mehr Unsicherheit konfrontiert sind.

Im Jahr 2021 hat sich die Outdoor- und Sportbranche aus Sicht der Gesellschaft stabil bis positiv entwickelt. Es scheint ein Megatrend zu sein, dass Online-Händler ihr Geschäft im Verhältnis zum Markt ausbauen. Immer noch sind aber stationäre Händler für die meisten Verbraucher der bevorzugte Bezugskanal.

b. Finanzielle und nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Die Brav Germany GmbH hat das Ziel, den langfristigen Unternehmenserfolg der Gesellschaft auf Basis klar definierter finanzieller sowie nicht-finanzieller Steuerungsgrößen zu messen und zu bewerten. Die bisher verwendeten finanziellen Steuerungskennzahlen sind Umsatz und der Jahresüberschuss. Für das Geschäftsjahr wurde als finanzieller Leistungsindikator das EBIT (earnings before interest and taxes bzw. Gewinn vor Zinsen und Steuern) ergänzt.

Neben den gesetzten finanziellen Zielen sind auch nicht-finanzielle Ziele, wie das eingearbeitete, leistungsstarke Mitarbeiter-Team, eine verlässliche Verkaufsstrategie, stabile Kundenbeziehungen sowie nachhaltiges Wirtschaften wichtige Faktoren für den weiteren positiven Geschäftsverlauf der Brav Germany GmbH.

Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft kann als positiv beurteilt werden und stellt eine solide Basis für die künftige Entwicklung dar.

c. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2021 von T€ 10.305 auf T€ 10.819 erhöht.

Der Buchwert des Sachanlagevermögens hat sich bei technischen Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung um 9 TEUR auf 224 TEUR verringert.

Das Vorratsvermögen nahm um 1.336 TEUR auf 4.513 TEUR ab. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind um 2.138 TEUR auf 5.065 TEUR gestiegen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen mit 957 TEUR den Cash-Pool; im Vorjahr wurden eine Cash-Pool Verbindlichkeit von 1.918 TEUR in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Zum Geschäftsjahresende 2021 lagen Kassen- und Bankguthaben in einer Gesamthöhe von 907 TEUR (Vorjahr 1.174 TEUR) und Bankverbindlichkeiten in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr 225 TEUR) vor.

Das Eigenkapital beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 2021 7.950 TEUR (Vorjahr 6.025 TEUR). Die Eigenkapitalquote liegt bei 73,48 % (Vorjahr 58,47 %)

Auf der Passivseite wurden die Bankverbindlichkeiten ausgeglichen (Vorjahr 225 TEUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 67 TEUR im Vorjahr auf 482 TEUR gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (1.269 TEUR; Vorjahr 3.206 TEUR) umfassen keine Cash-Pool Verbindlichkeiten (Vorjahr 1.918 TEUR).

Das Bruttoergebnis vom Umsatz wurde 2021 von T€ 7.962 im Vorjahr auf T€ 8.978 erhöht. Die Vertriebskosten verringerten sich dabei um T€ 364 auf T€ 6.069 und die allgemeinen Verwaltungskosten erhöhten sich um T€ 42 auf T€ 406. Außerdem verringerten sich die sonstigen betriebliche Aufwendungen auf T€ 92 (Vorjahr T€ 160). Nach Berücksichtigung insbesondere der sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 273) und der Ertragsteueraufwendungen (T€ 752) wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.925 (Vorjahr T€ 967) erzielt.

d. Investitionen

Die Brav Germany GmbH investierte in Modernisierung von IT-Hardware und Softwarelösungen sowie in den Auf- und Ausbau des Verkaufsbereiches Outdoor.

e. Personal und Sozialbereich

Die Brav Germany GmbH hat 32 Mitarbeiter. Die Regelarbeitszeit beträgt 40 Stunden pro Woche und ist saisonal unterschiedlich gewichtet.

Die Aus- und Fortbildung der Mitarbeiter erfolgt projektbezogen intern sowie extern. Durch die enge Zusammenarbeit mit einem externen Sicherheits-Berater wurde Unfällen, insbesondere im Lager Bergkirchen, erfolgreich vorgebeugt.

f. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen

In Europa ist die Brav Gruppe als funktionale Organisation organisiert. Ab dem Jahr 2022 wurde BRAV Deutschland in diese Struktur eingegliedert. Dies hat zu Änderungen in der Organisation geführt.

2. Prognosebericht

Der Umsatz wird etwas höher ausfallen als im letzten Jahr, während das EBIT ungefähr auf dem gleichen Niveau liegen wird. Für die Prognose der Rentabilität wurde gegenüber dem letztjährigen Lagebericht vom Jahresüberschuss auf das EBIT umgestellt.

3. Chancen und Risiken

Liquiditätsrisiko - das Risiko, dass das Unternehmen seinen Zahlungen nicht nachkommen kann. Das Unternehmen ist Teil der Brav-Gruppe und die Finanzierung ist zentralisiert und wird von der BRAV Norway AS durchgeführt. Die Gruppe hat einen Cashpool eingerichtet, in dem auch die Brav Germany GmbH ein Mitglied ist. Die Geschäftsführung bewertet als Risiko als niedrig.

Währungsrisiko - Das Risiko ergibt sich daraus, dass Umsätze und Kosten in unterschiedlichen Währungen anfallen. Das Währungsrisiko von BRAV Germany GmbH ist niedrig.

Kreditrisiko - ist das Risiko, dass Kunden nicht in der Lage sind, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Das Unternehmen steuert das Kreditrisiko durch aktives Forderungsmanagement, es werden Kreditlimits für jeden Kunden festlegt, ausstehende Beträge genau verfolgt und fällige Zahlungen routinemäßig gemahnt und beigetrieben. Das Risiko wird als niedrig bewertet.

Marktrisiko - ist das Risiko, dass sich die Nachfrage nach Sport -und Outdoor Ausrüstung ändert. Während die Nachfrage normalerweise relativ stabil ist, hat die Unsicherheit aufgrund der aktuellen Lage der deutschen Wirtschaft zugenommen. Das Risiko wird als mittleres Risiko eingeschätzt.

Chancen - Das Unternehmen verfügt über eine starke Vertriebsorganisation, die in den letzten Jahren die Fähigkeit gezeigt hat, den Umsatz zu steigern. Es hat Zugang zu mehreren Marken, die es erfolgreich auf dem deutschen und österreichischen Markt eingeführt hat. Die Produktentwicklung von Kollektionen versorgt die Vertriebsorganisation laufend mit neuen Produkten. Darüber hinaus unterliegt die BRAV Germany GmbH keinen kapitalmäßigen Wachstumsbeschränkungen.

 

Puchheim, 14. Dezember 2022

Brav Germany GmbH

Espen Falck Engelstad

Bilanz zum 31. Dezember 2021 (mit Vorjahreszahlen)

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.706,00 15.839,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 10.523,00 12.614,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 213.341,00 223.864,00 220.341,00 232.955,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 74.235,74 74.235,74
Unternehmen 300.805,74 323.029,74
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 765.732,04 778.768,45
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.746.906,46 5.053.309,21
3. Unterwegs befindliche Ware 0,00 4.512.638,50 16.473,47 5.848.551,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.569.711,06 2.472.488,10
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.269.060,98 333.909,92
3. Sonstige Vermögensgegenstände 223.442,16 5.062.214,20 117.550,07 2.923.948,09
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 907.259,50 1.173.728,05
10.482.112,20 9.946.227,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.153,45 35.816,50
Summe der Aktiven 10.819.071,39 10.305.073,51

Passiva

31.12.2021 31.12.2020
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Kapitalrücklage 5.200.000,00 5.200.000,00
III. Gewinnvortrag (Vorjahr Verlustvortrag) 774.908,43 -192.048,89
IV. Jahresüberschuss 1.925.071,73 7.949.980,16 966.957,32 6.024.908,43
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellung 558.085,18 360.919,21
2. Sonstige Rückstellungen 482.780,88 1.040.866,06 331.803,36 692.722,57
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 225.334,82
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 481.583,00 66.947,97
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.268.573,18 3.205.976,23
4. Sonstige Verbindlichkeiten 78.068,99 1.828.225,17 89.183,49 3.587.442,51
Summe der Passiven 10.819.071,39 10.305.073,51

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 (mit Vergleichszahlen des Vorjahres)

2021
2020
1. Umsatzerlöse 18.629.449,06 17.921.294,00
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 9.650.970,87 9.959.272,72
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 8.978.478,19 7.962.021,28
4. Vertriebskosten 6.069.034,90 6.433.441,04
5. Allgemeine Verwaltungskosten 406.180,41 363.686,82
6. Sonstige betriebliche Erträge 272.906,83 197.731,47
(davon aus der Währungsumrechnung € 130.893,44; Vorjahr € 142.417,23)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 92.057,38 159.757,62
(davon aus der Währungsumrechnung € 92.057,38; Vorjahr € 159.757,62)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23,90 446,48
(davon aus verbundenen Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 0,00)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 219,68 11.008,78
(davon an verbundenen Unternehmen € 0,00; Vorjahr € 0,00)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 752.032,66 223.514,85
11. Ergebnis nach Steuern 1.931.883,89 968.790,12
12. Sonstige Steuern 6.812,16 1.832,80
13. Jahresüberschuss 1.925.071,73 966.957,32

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft ist unter der Firma Brav Germany GmbH unter der Nummer HRB 163718 im Handelsregister des Amtsgerichts München eingetragen. Die Gesellschaft erfüllt die nach § 267 Abs. 2 HGB vorgegebenen Größenklassen einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen linear über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer, die mit Sätzen von 33,33%-10% angesetzt wurde abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen linear über ihre wirtschaftliche Nutzungsdauer vermindert.

Dabei wurden Technische Anlagen und Maschinen mit Sätzen zwischen 6,66% und 12,5% und Betriebs - und Geschäftsausstattung mit Sätzen zwischen 6,66%-50% abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Bei einer dauernden Wertminderung wird der niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Für die Bewertung der Vorräte wird ein Verbrauchsfolgeverfahren angewendet. Es wird gem. § 256 HGB unterstellt, dass die zuerst angeschafften Waren zuerst verbraucht werden.

Forderungen werden grundsätzlich zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Soweit angemessen, werden Wertaufholungen vorgenommen.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet.

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen sind nach Maßgabe des §249 HGB gebildet und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung angesetzt. Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wurden größere Beträge für noch nicht vereinnahmte Steuererstattungen (146 TEUR) und Kautionen (43 TEUR) erfasst.

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen:

Versicherung 19.127,55 EUR
Sonstiges 17.025,90 EUR

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Unter den Rückstellungen sind Steuerrückstellungen in Höhe von 446.782 EURO für 2021 und 111.303 EURO für 2020 berücksichtigt.

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

EUR
Boni, Überstunden, Urlaubsansprüche der Mitarbeiter 174.605,00
Provisionen 65.762,54
Zentralprovisionen 2.288,34
Boni, Kunden 33.500,00
Jahresabschlusskosten, STE, Beratung 35.000,00
Archivierung 8.700,00
Ausstehende Rechnungen 162.925,00

Mitzugehörigkeit der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 1.269, Vorjahr TEUR 334) umfassen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 202 TEUR (Vorjahr 191 TEUR) und sonstige Forderungen in Höhe von 110 TEUR (Vorjahr 143 TEUR) sowie sonstige Forderungen durch Guthaben im Cash Poolkonto mit der Muttergesellschaft von 957 TEUR (Vorjahr -1.918 TEUR).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 1.269, Vorjahr TEUR 3.206) umfassen mit TEUR 469 (Vorjahr TEUR 490) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, mit TEUR 630 (Vorjahr TEUR 628) sonstige Verbindlichkeiten und TEUR 170 (Vorjahr TEUR 170) sonstige Verbindlichkeiten aus Darlehen mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren beträgt EUR 170.000,00 (Vorjahr: EUR 170.000,00) und besteht gegenüber der BRAV Norway AS (verbundenes Unternehmen).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.658.225,17 (Vorjahr: EUR 3.417.442,31).

Verb. L u. L.: 481.583 EUR (Vorjahr: 66.948 EUR)
Verb. gegenüber verb. Unternehmen: 1.098.573 EUR (Vorjahr: 3.035.976 EUR)
Sonstige Verbindlichkeiten: 78.069 EUR (Vorjahr: 89.183 EUR)
GESAMT 1.658.225 EUR (Vorjahr: 3.417.442 EUR)

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 43.298,40 (Vorjahr: EUR 44.797,49) und ist unter den Sonstigen Vermögensgegenständen aufgeführt.

Gesellschafter ist die Brav Norway AS. Ihr gegenüber bestehen Forderungen in Höhe von EUR 1.035.656,73 (Vorjahr: 166 TEUR) und Verbindlichkeiten von EUR 661.856,26 (Vorjahr: 2.510 TEUR).

Finanzielle Verpflichtungen

Laufzeit bis zu einem Jahr:
Verpflichtungen aus Miet-/Pachtverträge 82.533 €
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 20.160 €
Laufzeit bis zu fünf Jahren:
Verpflichtungen aus Miet-/Pachtverträgen 74.889 €
Verpflichtungen aus Leasingverträgen 106.837 €

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Materialaufwand

Der Materialaufwand in Höhe von EUR 9.650.970,87 (Vorjahr: EUR 9.959.272,72) besteht in voller Höhe aus Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren.

Personalaufwand

Der Personalaufwand in Höhe von EUR 2.081.054,30 (Vorjahr 1.930 TEURO) besteht aus Aufwendungen für Löhne und Gehälter in Höhe von EUR 1.746.168,29 (Vorjahr 1.613.286 EURO) und Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von EUR 334.886,01 (Vorjahr 317.098 EURO), davon für Altersversorgung 515,46 EURO (Vorjahr 507,96 EURO).

Sonstige Angaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Raik Dittrich, staatlich geprüfter Betriebswirt (Austragung Handelsregister 01.06.2022).

Mit Gesellschafterbeschluss vom 03. Dezember 2021 wurde Herr Espen Falck Engelstad zum Geschäftsführer berufen (Eintragung Handelsrgeister 01.06.2022).

Beschäftigte Arbeitnehmer

Die Brav Germany GmbH beschäftigt durchschnittlich 32 Mitarbeiter (Vorjahr 35 Mitarbeiter), davon 10 Arbeiter (Vorjahr 12) und 22 Angestellte (Vorjahr 23).

Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe
BRAV Switzerland AG (ehemals TOKO AG), Altstätten 100 %
CHF
Eigenkapital zum 31.12.2021 1.659.021,03
Jahresergebnis 2021 59.229,64

Der zu berücksichtigende Umrechnungskurs zum 31.12.2021 beträgt 1,0331 (EUR-CHF).

Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Brav Germany GmbH wird in den konsolidierten Jahresabschluss der Muttergesellschaft Brav Norway AS, Oslo, Norwegen (kleinster Kreis) und der FERD AS, Oslo, Norwegen (größter Kreis) einbezogen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.925.071,73.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Vortrages aus dem Vorjahr ergibt sich ein Gewinnvortrag zum 31.12.2021 in Höhe von EUR 2.699.980,16 der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.

Nachtragsbericht

Die Brav Germany GmbH betrieb bis zur Schließung im ersten Halbjahr 2022 ihr eigenes Zentrallager in Bergkirchen. Der Versand wird seitdem zentral aus Norwegen koordiniert.

Der Einmarsch Russlands in die Ukraine hat sich negativ auf die Höhe der Energiepreiseausgewirkt und zu einem Schock der Wirtschaft beigetragen, der zu einer höheren Inflation führte. Die schwächeren Aussichten für die Wirtschaft werden sich wahrscheinlich auch auf die Outdoor- und Sportindustrie auswirken, da die Verbraucher mit mehr Unsicherheit konfrontiert sind.

Darüber hinaus sind nach dem Ende des Geschäftsjahres keine Ereignisse eingetreten, die eine besondere Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Puchheim, 14.12.2022

Espen Falck Engelstad

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2021

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2021
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2021
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2021 bis 31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 107.316,20 104.610,20 13.133,00
107.316,20 104.610,20 13.133,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 26.341,90 61.117,26 15.818,90 2.091,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 559.633,70 80.419,56 361.068,39 68.064,26
46.341,57-
61.117,26
585.975,60 46.341,57- 376.887,29 70.155,26
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 74.235,74 0,00
74.235,74 0,00
767.527,54 61.117,26 481.497,49 83.288,26
46.341,57-
Buchwert 31.12.2021
EUR
Buchwert 31.12.2020
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.706,00 15.839,00
2.706,00 15.839,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 10.523,00 12.614,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 213.341,00 220.341,00
223.864,00 232.955,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 74.235,74 74.235,74
74.235,74 74.235,74
300.805,74 323.029,74

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die BRAV Germany GmbH, Puchheim

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BRAV Germany GmbH, Puchheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BRAV Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 14. Dezember 2022

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kerstin Krauß, Wirtschaftsprüferin

ppa. Martina von Möller, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.12.2021 wurde am 18.12.2022 festgestellt.

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