Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 706390
Vorher
Curaden Pharma GmbH
Eingetragen
26.3.2009
Branche
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und LaborbedarfBeteiligungsgesellschaftenEinzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Der Vertrieb von Dental- und Mundhygieneprodukten sowie sämtliche damit zusammenhängenden und den Gesellschaftszweck fördernden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Prokura
Frank Edmund Popp
seit 5.5.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Curaden AGCHE
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Curaden AG
Switzerland
25.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Curaden Germany GmbH

Stutensee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens - Geschäftsmodell

Die Curaden Germany GmbH ist eine Tochter der schweizerischen Curaden AG. Curaden steht vor allem für präventionsorientierte orale Prophylaxe und bietet den Kunden darüber hinaus ganzheitliche Gesundheitskonzepte.

Die Gesellschaft vertreibt in Deutschland fast 350 verschiedene Dental- und Mundhygieneprodukte, darunter die weltbekannten Marken CURAPROX und SWISS SMILE.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung, Branchensituation und Unternehmensstrategie

Die Weltkonjunktur entwickelte sich angesichts des Inflationsschocks und der massiven Straffung der Geldpolitik im Jahr 2023 etwas besser als erwartet. Die wirtschaftliche Expansion war dennoch moderat. Die hohe Unsicherheit über wirtschaftliche Rahmenbedingungen wirkt bremsend.

Das globale Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 trotz langsam sinkender Inflationsraten nur um rund 3,3 % gewachsen. Bereits im Jahr 2022 war der Anstieg um 3,5 % eher verhalten. Nach den Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird sich das globale Wachstum im Jahr 2024 mit rund 3,2 % gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändern.

Auch in der Eurozone waren die hohe Inflation, steigende Zinsen und der Gegenwind aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld Ursachen für eine konjunkturelle Schwächephase. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Euroraum im Jahr 2022 noch um 3,3 % zugelegt hatte, stieg das Bruttoinlandsprodukt in 2023 lediglich um 0,5 %. Für 2024 prognostiziert der IWF ein Wachstum von 0,8 %. Vor allem ein stärkerer Konsum in Folge des generell nachlassenden Preisdrucks dürfte die Erholung in der Eurozone antreiben.

Deutschland leidet als Exportnation laut IWF stärker unter dem insgesamt schwachen Welthandel als andere Länder. Der IWF sieht Deutschland als Konjunktur-Schlusslicht in der Reihe der stärksten Volkswirtschaften der Welt. Nachdem die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 noch um 1,8 % gewachsen war, ist das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um rund 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland.

Der weltweite Zahnpflegemittelmarkt verzeichnet in den letzten Jahren eine kontinuierliche Steigerung. Schätzungen zufolge soll der Umsatz über einen Prognosezeitraum bis 2030 stetig weiterwachsen und im Jahr 2030 mit 57,16 Milliarden Euro einen neuen Höchststand erreichen. In Deutschland wird für 2024 ein Branchenumsatz mit Zahn- und Mundpflegeartikeln in Höhe von 1,98 Milliarden Euro prognostiziert (Quelle: statista).

Die Curaden Germany GmbH erwirbt ihre Produkte als Vertriebsgesellschaft zu angemessenen, marktgerechten Preisen innerhalb des Konzerns. Zur Präsentation der Produkte ist die Gesellschaft in der Regel auf zahlreichen Messen und Kongressen vertreten, unter anderem auf der Internationalen Dental Schau (IDS), die alle zwei Jahre in Köln stattfindet.

Das Unternehmen konnte jedoch trotz deutlicher Umsatzsteigerung auch im Jahr 2023 kein positives Ergebnis erzielen. Das Jahresergebnis wurde vor allem durch kostenintensive Marketing-Maßnahmen belastet. Einzelheiten zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung werden nachstehend näher erläutert.

3. Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Die Gesamtleistung der Curaden Germany GmbH liegt mit 19.091 TEUR um 3.323 TEUR über dem Vorjahreswert in Höhe von 15.768 TEUR und ist damit um ca. 21,1 % angestiegen.

Trotz der deutlich verbesserten Gesamtleistung hat sich das Jahresergebnis mit -378 TEUR gegenüber dem Vorjahresergebnis in Höhe von -393 TEUR kaum verändert. Ursachen dafür waren neben sehr umfangreichen Ausgaben für Werbemaßnahmen und Messeauftritte vor allem der Anstieg der Personalkosten und die Zunahme der Reisekosten.

4. Finanzierungsmaßnahmen

Zum Bilanzstichtag bestanden Verbindlichkeiten gegenüber der Curaden AG in Höhe von 7.548 TEUR (Vorj. 6.034 TEUR). Es bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

5. Personal- und Sozialbereich

Die Anzahl der Mitarbeiter - einschließlich Teilzeitkräfte, ohne Auszubildende - ist im Jahresdurchschnitt von 27 auf 29 angestiegen.

6. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist geordnet; die Zahlungsbereitschaft war wie in den Vorjahren im ganzen Geschäftsjahr gegeben.

Die Bilanzsumme beträgt 8.491 TEUR (Vorj. 8.009 TEUR). Die Restbuchwerte des Anlagevermögens zum Ende des Wirtschaftsjahres 2023 haben sich gegenüber dem Vorjahr von 45 TEUR auf 6 TEUR vermindert.

Der Lagerbestand ist von 3.944 TEUR im Vorjahr auf 4.633 TEUR angestiegen. Der Forderungsbestand hat von 3.460 TEUR im Vorjahr auf 2.897 TEUR abgenommen. Die Forderungen enthalten kurzfristige Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 183 TEUR (Vorj. 1.146 TEUR). Die liquiden Mittel haben von 259 TEUR auf 292 TEUR zugenommen.

Zum Bilanzstichtag war ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 633 TEUR (Vorj. 255 TEUR) auszuweisen. Rückstellungen wurden in ausreichendem Maße gebildet. Die Verbindlichkeiten haben sich von 7.971 TEUR im Vorjahr auf 8.426 TEUR erhöht.

Die Gesamtleistung liegt mit 19.091 TEUR um 3.323 TEUR über dem Vorjahreswert in Höhe von 15.768 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich von 206 TEUR im Vorjahr auf 350 TEUR erhöht. Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus der Veräußerung eines regional begrenzten Anteils am selbst geschaffenen Kundenstamm.

Der Materialaufwand bezogen auf die Gesamtleistung ist von 58,7 % auf 59,9 % angestiegen.

Der Personalaufwand hat sich hauptsächlich durch die Einstellung neuer Mitarbeiter von 1.686 TEUR auf 1.990 TEUR erhöht. Bezogen auf die Gesamtleistung ist der Personalaufwand von 10,7 % auf 10,4 % jedoch leicht zurückgegangen und liegt damit nach wie vor auf angemessenem Niveau.

Die Abschreibungen haben von 22 TEUR auf 15 TEUR abgenommen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr in Summe um 896 TEUR auf 6.234 TEUR angestiegen. Für diese Entwicklung waren vor allem umfangreiche Werbemaßnahmen und Messeauftritte verantwortlich.

Die Entwicklung des Jahresergebnisses ist unter Punkt 3 bereits dargestellt.

7. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

Bestandsgefährdende Risiken sind für das Unternehmen derzeit nicht erkennbar.

Für das Jahr 2024 rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einem globalen Wirtschaftswachstum von 3,2 %, für den Euroraum wird ein Wachstum von 0,8 % prognostiziert. Für Deutschland hat der IWF seine Prognose vom Juli 2024 erneut nach unten korrigiert und rechnet jetzt sogar mit einer Stagnation. Deutschland werde durch die Haushaltskonsolidierung und einen starken Rückgang der Immobilienpreise belastet. Außerdem sieht der IWF strukturelle Probleme wie den Fachkräftemangel sowie die Zurückhaltung der Konsumenten als Gründe für die schwächelnde deutsche Wirtschaft.

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich erneut verschlechtert. Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im Dezember 2024 von 85,6 auf 84,7 Punkte gefallen. Dies ist der niedrigste Wert seit Mai 2020. Die Schwäche der deutschen Wirtschaft ist chronisch geworden.

Die Branche profitiert jedoch nach wie vor von der Bereitschaft der Bevölkerung, in die eigene Gesundheit zu investieren. Der globale Markt für Zahnpflegeprodukte soll im Jahr 2025 einen Umsatz von rund 49,93 Mrd. Euro erreichen, bis 2030 soll das Marktvolumen jährlich um ca. 2,74% wachsen. In Deutschland wird der Markt für Zahnpflege von einer steigenden Nachfrage nach natürlichen und umweltfreundlichen Produkten geprägt (Quelle: statista).

Die ständige Beobachtung der Märkte sehen wir als Voraussetzung für die Wahrnehmung von Chancen und die Einschätzung eventueller Risiken.

8. Chancen und Risiken

Unsere Chancen für die Zukunft sehen wir in der zunehmenden Bedeutung der Dentalhygiene in der Gesellschaft und im weiteren Ausbau unseres Marktanteils. Verschiedene Messeauftritte bieten die ideale Plattform zur Präsentation unserer Produkte, wodurch sich erfahrungsgemäß Geschäftschancen ergeben

Im Rahmen von Kosten-Nutzen-Analysen werden Probleme erkannt und Maßnahmen zur Steigerung der Wirtschaftlichkeit ergriffen.

Darüber hinaus verfolgen wir nach wie vor das Ziel, durch effektive Marketingmethoden den Bekanntheitsgrad unserer Produkte zu erhöhen und Wachstum zu generieren.

Risiken können vor allem in der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung liegen. Wir stellen uns jedoch den Herausforderungen des dynamischen Marktumfelds und sehen nach wie vor Wachstumspotential. Diese Einschätzung berücksichtigen wir beim Ausbau unseres Vertriebs bzw. bei der Gewinnung neuer Kunden.

9. Prognosebericht

Für die Folgejahre erwarten wir, dass die wachstumsorientierte Unternehmenspolitik und die ergriffenen Maßnahmen Wirkung zeigen. Im Jahr 2024 hat sich die Ertragslage mit einer Gesamtleistung in Höhe von 23,2 Mio. Euro, einem Ebit in Höhe von 148,6 TEUR und einem leicht positiven Jahresergebnis bereits deutlich verbessert. Für das Jahr 2025 rechnen wir mit einer Gesamtleistung in Höhe von 26,7 Mio. Euro und einem Ebit in Höhe von 968 TEUR.

 

Stutensee, im Januar 2025

gez. Frank Popp, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.603,00 45.400,00
I. Sachanlagen 5.602,00 20.400,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.602,00 20.400,00
II. Finanzanlagen 1,00 25.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 7.822.221,76 7.662.724,40
I. Vorräte 4.633.239,49 3.943.900,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.897.435,76 3.459.551,94
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 183.217,19 1.146.306,85
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.714.218,57 2.313.245,09
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 291.546,51 259.272,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 29.735,66 46.012,26
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 633.364,42 255.061,69
Summe Aktiva 8.490.924,84 8.009.198,35

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Verlustvortrag 280.061,69 -112.977,97
III. Jahresfehlbetrag 378.302,73 393.039,66
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 633.364,42 255.061,69
B. Rückstellungen 65.028,30 38.026,20
C. Verbindlichkeiten 8.425.896,54 7.971.172,15
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.548.487,53 6.033.593,99
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.548.487,53 6.033.593,99
2. sonstige Verbindlichkeiten 877.409,01 1.937.578,16
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 877.409,01 1.937.578,16
Summe Passiva 8.490.924,84 8.009.198,35

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.010.980,32 6.724.868,74
2. Personalaufwand 1.990.223,34 1.686.260,73
a) Löhne und Gehälter 1.635.171,41 1.378.708,15
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 355.051,93 307.552,58
3. Abschreibungen 14.798,00 21.600,00
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 14.798,00 21.600,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 6.233.872,24 5.337.614,92
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 1.559,89 0,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 884,83 17.008,35
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 16.826,70
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 24.999,00
davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 24.999,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 125.188,30 88.354,14
davon an verbundene Unternehmen 125.082,80 88.195,75
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -0,04
9. Ergebnis nach Steuern -377.215,73 -391.952,66
10. sonstige Steuern 1.087,00 1.087,00
11. Jahresfehlbetrag 378.302,73 393.039,66

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Gesellschaft wurde durch notariell beurkundeten Gesellschaftsvertrag vom 09.02.2009 als Gesellschaft mit beschränkter Haftung errichtet und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 706390 eingetragen.

Die Firma der Gesellschaft lautet Curaden Germany GmbH.

Sitz der Gesellschaft ist 76297 Stutensee.

Der Jahresabschluss der Curaden Germany GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen des HGB (§§ 266, 275) gegliedert.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 274a, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Bilanz ist in Kontoform, die Gewinn- und Verlustrechnung in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

In der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung ist zu jedem Posten der entsprechende Wert des vorhergehenden Geschäftsjahres angegeben.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Der Jahresabschluss enthält alle ansatzfähigen Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten.

Das Saldierungsverbot gem. § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet.

Den allgemeinen Bewertungsgrundsätzen des § 252 Abs. 1 HGB wurde Rechnung getragen.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgte gemäß dem Grundsatz der Vorsicht und berücksichtigt alle erkennbaren Risiken.

Angaben nach § 284 Abs. 3 HGB sind im Anlagespiegel als Anlage zum Anhang ausgewiesen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern der Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser Wert ausgewiesen.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese Werte angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Zahlungen des Geschäftsjahres, die in künftigen Zeiträumen Aufwendungen darstellen. Diese Zahlungen wurden zeitanteilig abgegrenzt.

Die gebildeten Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen werden nur aufgelöst, soweit der Grund für die Rückstellung entfallen ist.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken und Kostensteigerungen berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibung des Geschäftsjahres in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

2. Beteiligungen, verbundene Unternehmen

Die Gesellschaft hält 100 % der Anteile an der LUNA family media GmbH. Im Berichtsjahr hat die LUNA family media GmbH einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 313 TEuro ausgewiesen. Zum Bilanzstichtag ergibt sich bei der LUNA family media GmbH infolge dessen ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von 445 TEuro.

3. Forderungen

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind keine Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten (Vj.: EUR 44.418,14).

4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

In dieser Position sind Vorauszahlungen ausgewiesen, die das folgende Geschäftsjahr betreffen.

5. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

6. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für Personalaufwendungen (27 TEuro / VJ 11 TEuro) und sonstige ungewisse Verbindlichkeiten (38 TEuro / VJ 27 TEuro) gebildet.

7. Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind keine Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten (Vj.: EUR 1.254.626,27).

Bezüglich der Restlaufzeiten verweisen wir auf den Verbindlichkeitenspiegel als Anlage zum Anhang.

8. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Wesentliche längerfristige finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Veräußerung eines regional begrenzten Anteils am selbst geschaffenen Firmenwert in Höhe von EUR 163.836,14 enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer i.S.d. § 267 Abs. 5 HGB betrug 29 Angestellte.

2. Geschäftsführer

Der Geschäftsführer Frank Edmund Popp ist einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

3. Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Die Angaben über die Bezüge von Organmitgliedern wurden nach § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

4. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge eingetreten, die für den Geschäftsverlauf der Curaden Germany GmbH von besonderer Bedeutung waren.

5. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit der Gesellschafterin, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Mutterunternehmen/Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Curaden AG, Kriens/Schweiz. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Breitschmid Group AG, Kriens/Schweiz einbezogen. Der Konzernabschluss kann dort eingesehen werden.

7. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Stutensee, den 10. Januar 2025

Curaden Germany GmbH

gez. Frank Popp, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.881,55
Summe Sachanlagen 107.881,55
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00
Summe Finanzanlagen 25.000,00
Summe Anlagevermögen 132.881,55
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 107.881,55
Summe Sachanlagen 107.881,55
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00
Summe Finanzanlagen 25.000,00
Summe Anlagevermögen 132.881,55
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 87.481,55 14.798,00 102.279,55
Summe Sachanlagen 87.481,55 14.798,00 102.279,55
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 24.999,00 24.999,00
Summe Finanzanlagen 0,00 24.999,00 24.999,00
Summe Anlagevermögen 87.481,55 39.797,00 127.278,55
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.602,00 20.400,00
Summe Sachanlagen 5.602,00 20.400,00
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 1,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 5.603,00 45.400,00
Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
erhaltene Anzahlungen 22,8 22,8 0,0 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 505,2 505,2 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 7.548,5 7.548,5 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 349,4 349,4 0,0 0,0
Summe 8.425,9 8.425,9 0,0 0,0

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 07.02.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Curaden Germany GmbH, Stutensee:

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Curaden Germany GmbH, Stutensee - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Curaden Germany GmbH, Stutensee, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlange ich ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Waldbronn, den 7. Februar 2025

gez. Stefan Anderer, Master of Arts, M. A., Wirtschaftsprüfer

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