Beteiligungsgesellschaften
BIGFOOD Produktions GmbH
Schäferkamp 3, 19246 Zarrentin am Schaalsee, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Björn Helmer seit 5.9.2024 | Prokura |
Sören Jung seit 5.9.2024 | Prokura |
David Wagner seit 22.11.2022 | Prokura |
Robert Theodor Schneck seit 29.6.2006 | Prokura |
Stefan Reese seit 29.6.2006 | Geschäftsführer |
Mario Heini seit 29.6.2006 | Geschäftsführer |
Mario Heini seit 29.6.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Tairona AG | 60.00% |
| 40.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BIGFOOD Produktions GmbHZarrentinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang zum 31. Dezember 2022BIGFOOD Produktions GmbH, ZarrentinDie BIGFOOD Produktions GmbH hat ihren Sitz in Zarrentin. Sie ist im Handelsregister des Amts-gerichtes Schwerin unter HRB 6778 eingetragen. A. Erläuterungsbericht I. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden a) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 bis 256a) und der Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften (§§264 ff.) sowie unter Beachtung des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. 2. Immaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. 3. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände der technischen Anlagen und Maschinen sowie die anderen Anlagen und die Betriebs- und Geschäftsausstattung werden nach ihren voraussichtlichen Nutzungsdauern linear abgeschrieben. 4. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Fertigungsmaterial, Fertigungs-löhne sowie anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten bzw. Verwaltungsgemeinkosten. 5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Posten werden zu Nominalwerten abzüglich einer Pauschalwertberichtigung angesetzt. 6. Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht Die Posten sind zu Nominalwerten angesetzt. 7. sonstige Vermögensgegenstände Die Posten sind zu Nominalwerten angesetzt. 8, Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. 9. Rückstellungen Zur Abdeckung ungewisser Verbindlichkeiten werden im angemessenen Umfang Rückstellungen gebildet; sie werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips bei vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu den voraussichtlichen Inanspruchnahmen angesetzt. 10. Verbindlichkeiten Die Ansätze erfolgen zu den Erfüllungsbeträgen. b) Bewertungsmaßnahmen Im Geschäftsjahr sind keine Zuschreibungen oder außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen worden. II. Angaben über die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gliederung der Posten erfolgt gemäß §§ 266 und 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB zugrunde gelegt. III. Spezielle Angaben und Erläuterungen zur Bilanz sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz 1. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
2. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen zum Abschlussstichtag in Höhe von TEUR 4.914. B. Ergänzungsbericht I. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen über die Restlaufzeiten betragen rd. TEUR 1.216. II. Beziehungen zu Unternehmensorganen Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 285 Nr. 9 a) HGB wird unter Anwendung § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. III. Forderungen und Verbindlichkeiten gem. § 42 Abs. 3 GmbHG Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen von TEUR 3.342 gegenüber den Gesellschaftern. Die Forderungen werden teilweise mit 5,0% Zinsen p.a. verzinst. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von TEUR 7.169. Diese werden teilweise mit 1,5% p.a. verzinst. IV. sonstige Angaben Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren durchschnittlich während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2022 eingetreten sind, sind uns nicht bekannt. VI. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführer schlagen vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 3.210 auf neue Rechnung vorzutragen.
Zarrentin, 31. Juli 2023 gez. Mario Heini, Geschäftsführer gez. Stefan Reese, Geschäftsführer Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde am 20. März 2024 festgestellt GewinnverwendungsbeschlussAuf Vorschlag der Geschäftsführung wurde einstimmig der Beschluss gefasst, den im Jahresabschluss der BIGFOOD Produktions GmbH, Zarrtentin, zum 31. Dezember 2022 ausgewiesenen Jahresüberschuss von TEUR 3.210 wie folgt zu verwenden: Der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2022 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Zarrentin.
gez. Mario Heini, Geschäftsführer gez. Stefan Reese, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Geschäftsverlauf und Lage des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind auch im Jahr 2022 wesentlich auf die Produktion von frischen Nahrungsmitteln fokussiert gewesen und produzieren im Kerngeschäft frische Dressings, Dips, Aufstriche und Saucen für Großverbraucher wie die Gemeinschaftsverpflegung, die hochwertige Systemgastronomie, Hotels und Krankenhäuser. Inzwischen sind wir aber auch spezialisiert auf Sonderwünsche oder Eigenmarken für den Einzelhandel. Immer häufiger verlangen unsere Kunden neben dem Frischesortiment auch nach Tiefkühlprodukten sowie nach heißhergestellten, ungekühlten Produkten. Besonders die Entwicklung unseres nachhaltigen Kunststoffs unter der Marke RePlus wird intensiv nachgefragt. Gemeinsam mit Partnern konnten wir ein Additiv entwickeln, welches dem zu 100% recyclebarem Kunststoff hinzugefügt wird und diesen, sollte die Verpackung nicht im Kreislauf landen, nach einer vorgegebenen Zeit rückstandslos auflöst. Zunehmend hat sich auch die Lebensmittelindustrie sowohl als Partner in der Vermarktung als auch als Kunde für spezielle Rezepturen und besonders schwierige Anwendungen bei uns entwickelt. Seit diesem Jahr konnten wir erstmals mit einigen unserer Kunden und dem Exklusivpartner "foove technologies GmbH" unser neues Geschäftsfeld der digitalen Produktvermarktung erfolgreich umsetzen. Die digitale Unterstützung, Verknüpfung und Vermarktung gemeinsam mit unseren Partnern wird die nächsten Jahre ein zusätzlicher Schwerpunkt von Bigfood sein 2. Forschung und Entwicklung Unsere Produktentwicklungsabteilung ist nach der Produktionsabteilung gemeinsam mit dem Qualitätsmanagement die größte Abteilung unseres Unternehmens. Snackmanager, Sterneköche, Trendscouts, Lebensmitteltechnologen und Ökotrophologen bilden eine extrem marktgerechte und zukunftsträchtige Symbiose. Ein besonderer Fokus des Landes Mecklenburg-Vorpommern liegt auf der Förderung und Unterstützung der mittelständischen Lebensmittelindustrie, insbesondere in der Forschung und Entwicklung. Gemeinsam mit der Hochschule Neubrandenburg, die spezialisiert auf Lebensmittelwissenschaften ist, haben wir regelmäßig Forschungsprojekte mit den jungen Studenten und stellen uns auch für Bachelor- und Masterarbeiten häufig zur Verfügung. Im Anschluss werden die Studenten gerne in eine Festanstellung übernommen. Diese seit Gründung von Bigfood gelebte Praxis hat unseren Produkten hinsichtlich Qualität, Frische und Zusatznutzen für den Konsumenten eine besondere Stellung im Markt in Deutschland und im angrenzenden Ausland gesichert. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 trotz Inflation, Ukraine-Krieg und anhaltender Lieferprobleme um 1,9 Prozent gewachsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg um 1,9 Prozent. Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser negativen Einflussfaktoren hat sich laut Statista der Umsatz der deutschen Lebensmittelindustrie im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 30 Milliarden Euro (+18,18 Prozent) erhöht. Mit 195,04 Milliarden Euro erreichte der Umsatz damit den höchsten Wert in dem Beobachtungszeitraum 2009 - 2022. 2. Geschäftsverlauf Auch im Berichtsjahr 2022 konnten wir unsere Ziele realisieren und erzielten, wie schon in den Vorjahren, eine Steigerung unserer Umsatzerlöse. Diese Entwicklung begründet sich durch die weiterhin konsequente Fokussierung unserer vertrieblichen Aktivitäten auf unsere Kunden und deren Anforderungen und Bedürfnissen. Diese Fokussierung findet sich analog in den Produktionsbereichen und der Produktentwicklung wieder. Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr erhöhten sich um 39,5% im Vergleich zum Vorjahr. Der Rohertrag erhöhte sich in diesem Zeitraum auf T€ 21.897. Der positive Geschäftsverlauf hatte Auswirkungen auf alle Abteilungen unseres Unternehmens. Durch ein zielgerichtetes Recruiting ist es gelungen, den erhöhten Bedarf an Fachpersonal zeitnah und kompetent zu decken. Die Personalkosten erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.255. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.523. Die Steigerung resultierte vorwiegend aus gestiegenen Fracht- und Lagerkosten. Des Weiteren hatte die digitale Transformation im Produktions- und im Administrationsbereich daran auch einen größeren Anteil. Das Finanzergebnis beträgt T€ - 76 und beinhaltet überwiegend Zinsaufwendungen aus Investitionstätigkeit. 3. Lage des Unternehmens Unsere Gesellschaft weist nach wie vor eine solide Ertrags- und sichere Finanzlage auf. a) Ertragslage Die Umsatzerlöse aus dem Kerngeschäft machen rd. 99% der gesamten Umsätze aus und basieren meist auf Liefer- und Konditionsvereinbarungen mit Laufzeiten bis zu 12 Monaten. Im Bereich der Materialbeschaffung werden die bedeutenden Warengruppen wie Öl, Milchprodukte, Würzmittel und Verpackungen mit Einkaufskontrakten gesichert, wodurch eine stabilere Kalkulationsgrundlage geschaffen wird. Der Rohertrag betrug EUR 21.897. Im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen gab es keine besonderen Auffälligkeiten. Diese betrugen TEUR 8.315 im Geschäftsjahr. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist sehr stabil. Wir begleichen unsere Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen und vereinnahmen unsere Forderungen innerhalb der Zahlungsziele. Unsere Kapitalstruktur hat sich weiter verbessert. Wesentlichen Anteil daran hat unsere Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Unternehmen belassen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 0,4% der Bilanzsumme aus. Die Kontokorrentkreditlinien werden nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 10,5% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen. c) Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist solide. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir aufgrund unserer Erfahrungen im Finanzierungsbereich stabil. d) Finanzielle Leistungsindikatoren In der internen Unternehmenssteuerung kommen als Kennzahlen der Rohertrag, das Netto-Umlaufvermögen (net working Capital) sowie der cash flow zur Anwendung.
Im Berichtsjahr erhöhte sich der Rohertrag auf T€ 21.898 TEUR. Das Netto-Umlaufvermögen hat sich im Berichtsjahr um T€ 3.045 auf T€ 5.305 erhöht. Die Umsatzrendite ergibt sich aus dem Verhältnis des EBIT zu den Umsatzerlösen, der cash flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und längerfristiger Rückstellungen. Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden. III. Nachtragsbericht Entfällt. IV. Prognosebericht Die Marktentwicklung schätzen wir trotz hoher Inflation und den laut IWF prognostizierten negativen Wachstumsraten des BIP weiterhin als positiv ein, so dass wir auch für das kommende Jahr eine gute Auslastung der Produktionskapazitäten erwarten. Wir rechnen im kommenden Berichtsjahr mit moderat steigenden Umsätzen und einem verbesserten Ergebnis gegenüber 2022. V. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Grundsätzlich bedeutet die immer weiter fortschreitende Fokussierung der Konsumenten auf hochwertige und nachhaltig produzierte Lebensmittel eine große Chance für Unternehmen, die so eng am Markt operieren, wie die Bigfood Produktions GmbH. Lebensmittelkrisen und damit verbundene Kaufzurückhaltung für bestimmte Produktbereiche gab es immer mal wieder, aber wir sind inzwischen mit einem deutlich breiteren Sortiment am Markt und könnten einen Rückgang in Teilbereichen deutlich besser kompensieren als noch vor einigen Jahren. Diese Bemühungen werden wir weiter ausbauen. 2. Chancenbericht Dank unserer Kostenstruktur, unserer leistungsfähigen Organisation und hohen Flexibilität werden wir auch weiterhin in der Lage sein, die größtmögliche Schnittmenge aus Kundenzufriedenheit und Wirtschaftlichkeit zu erwirken. Wir gehen davon aus, dass die Forderung des Marktes nach individuellen Lösungen und kundenspezifischen Produkten weiter zunehmen wird. Wir sehen uns gut gerüstet diesen Herausforderungen zu begegnen und zu bestehen. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Gesellschafterdarlehen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Unsere Gesellschaft verfügt über einen sehr solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Mit dem überwiegenden Teil unserer Kunden pflegen wir eine langjährige Zusammenarbeit. Im Berichtsjahr wurden die Investitionen in die neuen Maschinen ausschließlich über Gesellschafterdarlehen finanziert. Das Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. VII. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Zarrentin, 31. Juli 2023 gez. Stefan Reese, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen WirtschaftsprüfersAn die BIGFOOD Produktions GmbH, Zarrentin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BIGFOOD Produktions GmbH, Zarrentin, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BIGFOOD Produktions GmbH, Zarrentin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise aus-reichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.
Hamburg, 20. September 2023 Ausborn
& Partner mbB
gez. Dirk Stresska, Wirtschaftsprüfer gez. Maren Hunger, Wirtschaftsprüferin |
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