TOMRA Feedstock GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Clinten van der Merwe seit 29.12.2025 | Geschäftsführer |
Florian Johann Ulrich Höller seit 23.5.2024 | Prokura |
Ralph Üpping seit 23.5.2024 | Prokura |
Mariusz Rajca seit 23.5.2024 | Prokura |
Albert Francois du Preez seit 2.11.2021 | Prokura |
Dieter Tiri seit 25.9.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
TOMRA Sorting Solutions AS (vormals TiTech AS) | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TOMRA Sorting GmbHMülheim-KärlichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die TOMRA Sorting GmbH beschäftigt sich an zwei Standorten in Mülheim-Kärlich und Wedel mit der Planung, Entwicklung, Herstellung sowie dem Vertrieb von Sensortechnologie und optischer Sortierungslösungen für die Recycling- und Bergbauindustrie. Die Kunden kommen aus den Bereichen Recycling und Mining und werden weltweit beliefert. Die Grundelemente der Sortieranlagen für den Recycling-Bereich werden zum überwiegenden Teil von Gesellschaften des TOMRA-Konzerns bezogen. Die Sortieranlagen für den Mining-Bereich werden selbst erstellt. Die Fertigung am Standort Mülheim-Kärlich ist in den letzten Jahren zunehmend auf die Herstellung von Spezialanlagen und Prototypen in kleineren Stückzahlen fokussiert. Die TOMRA Sorting GmbH ist ein Unternehmen des Geschäftsbereichs TOMRA Recycling des TOMRA-Konzerns. 2. Forschung und Entwicklung Mit dem Anspruch, regelmäßig neue innovative Maßstäbe für eine effiziente Sortierung zu setzen, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr insgesamt 13,7 Mio. € (i.Vj. 11,5 Mio. €) für den Bereich Forschung und Entwicklung aufgewendet. Dies entspricht 7,9 % (i.Vj. 7,9 %) des Umsatzes. Für das Geschäftsjahr 2024 sind in diesem Bereich wieder Aufwendungen in Höhe von rund 13,6 Mio. € geplant. Wir konzentrieren uns hierbei auf Anwendungen in neue Applikationen sowie die Weiterentwicklung bestehender sensorbasierter Sortiersysteme. Eine Aktivierung der Entwicklungskosten im immateriellen Anlagevermögen der TOMRA Sorting GmbH erfolgt nicht. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 sank das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,2 %. Deutschland ist damit offiziell in eine Rezession gerutscht. Im Gesamtjahr 2023 sanken die Exporte kalender- und saisonbereinigt um 1,4 % gegenüber dem Vorjahr, während die Importe nach Deutschland deutlich stärker um 9,7 % zurückgingen. (Quellen: Statistisches Bundesamt: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2112/umfrage/veraenderung-des-bruttoinlandprodukts-im-vergleich-zum-vorjahr/ https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_044_51.html) Insbesondere die Kreislaufwirtschaft ist nach wie vor eine Wachstumsbranche. Stetig wachsende Anforderungen an die stoffliche und energetische Verwertung, steigende Standards für die Erzeugung von Sekundärrohstoffen und die damit einhergehenden technischen Innovationen führen zu einer positiven Entwicklung der wesentlichen wirtschaftlichen Indikatoren. (Quelle: Statusbericht der deutschen Kreislaufwirtschaft 2024: https://www.recyclingmagazin.de/2024/01/25/statusbericht-der-deutschen-kreislaufwirtschaft-2024/) Die Entscheidung der Europäischen Union, die Recyclingziele anzuheben, spielt dabei eine wichtige Rolle. Diese strengeren Vorschriften fordern, dass die EU-Länder zusätzliche Anstrengungen im Bereich des Kunststoffrecyclings unternehmen. Der zunehmende Einsatz von Sortieranlagen in der Abfallverwertungsindustrie wird das Wachstum für den weltweiten Markt von Sortieranlagen bis 2026 antreiben. Verschiedenen Marktforschungsberichten zufolge wird der weltweite Markt für Sortieranlagen stetig weiterwachsen und im Prognosezeitraum eine jährliche Wachstumsrate von mehr als 6,1 % erreichen. (Quelle: https://www.gminsights.com/industry-analysis/recycling-equipment-and-machinery-market?utm_source=globenewswire.com&utm_medium=referral&utm_campaign=Paid_Globnewswire) 2. Geschäftsverlauf der TOMRA Sorting GmbH a. Absatzentwicklung und Auftragslage Die TOMRA Sorting GmbH hatte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatzwachstum von 28,5 Mio. € (173,6 Mio. € vs. Vorjahr 145,1 Mio. €) zu verzeichnen. Hierbei spielten Mengen- und Preiseeffekte, Produktmix sowie Direktgeschäfte eine bedeutende Rolle. Im Geschäftsjahr 2023 hat das Auslandsgeschäft mit einer Erhöhung von 18,8 % (+23,8 Mio. €) gegenüber dem Vorjahr maßgeblich zur positiven Entwicklung beigetragen. Erstmals wurden mehr als 150 Mio. € Umsatz im Ausland erzielt. Auch das Inlandsgeschäft trug mit einer Umsatzerhöhung von 26,0 % (+4,8 Mio. €.) zur Gesamtumsatzerhöhung bei. Insgesamt resultiert das Umsatzwachstum aus einem Anstieg im Intercompany-Geschäft (+19,3 Mio. € zum Vorjahr) und einem Anstieg der Umsatzerlöse außerhalb der europäischen Union (+8,6 Mio €. zum Vorjahr). Das größte Wachstum per Land konnte im heimischen Markt erzielt werden (22,4 Mio € vs. Vorjahr 18,3 Mio €). Der Auftragsbestand mit Drittkunden im In- und Ausland ist zum 31. Dezember 2023 gegenüber dem Vorjahr um 3,2 % auf 31,5 Mio. € gesunken. Grund hierfür ist eine allgemeine leichte Zurückhaltung bei den Kunden festzustellen, die sich in Q1 2024 fortgesetzt hat. b. Wesentliche Geschäftsvorfälle Am 16. Juli 2023 wurde TOMRA mit einem umfassenden Cyberangriff konfrontiert, der die digitale Infrastruktur des Unternehmens vorübergehend störte. Das Unternehmen hat die betroffenen Systeme umgehend isoliert, um die Auswirkungen des Angriffs zu begrenzen und die Sicherheit der Daten zu gewährleisten. Manuelle Umgehungslösungen in einige Bereichen halten das Unternehmen weiter betriebsbereit, während die Systeme validiert und teilweise wiederhergestellt sind. Der Cyberangriff erfordert einen sorgfältigen Wiederaufbau der gesamten IT-Infrastruktur des Unternehmens, woran zur Zeit der Erstellung des Lageberichts unter Hochdruck weitergearbeitet wird. Die Folge ist das verschiedenen Prozessen weiter noch nicht voll funktionieren bzw. manuelle Umgehungslösungen immer noch operativ sind. c. Investitionen Das Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2023 betrug 4,7 Mio. € und liegt somit über dem Niveau der Abschreibungen von 3,9 Mio. €. Die Investitionen sollen vor allem das geplante weitere Wachstum des Unternehmens unterstützen. Einen großen Beitrag verzeichnet hierbei die geplante Transformation der Organisation in Bezug auf zukünftige Prozesse. Ebenso hat sich der interne Bestand an Test- und Prototypen Maschinen erhöht. d. Personal Der Personalaufwand stieg in 2023 auf 47,4 Mio. € (i. Vj. 38,3 Mio. €). Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 551 Mitarbeiter (i. Vj. 486 Mitarbeiter) nach Köpfen beschäftigt. Die Personalkosten im Verhältnis zur Betriebsleistung betragen 27,0 % (i. Vj. 26,0 %). Diese Entwicklung stärkt die TOMRA Sorting GmbH als Headquarter der Division Recycling. 3. Lage der TOMRA Sorting GmbH a. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 10,7 Mio. € ab, der somit gegenüber dem Vorjahr (4,7 Mio. €) um 130,6 % gesteigert wurde. Dies ist hauptsächlich auf die gestiegenen Umsatzerlöse im Direktgeschäft, Projekte die direkt an Endkunden verkauft werden, zurückzuführen. Für weitere Details zur Umsatzentwicklung verweisen wir auf Abschnitt 2a. Die Materialeinsatzquote im Verhältnis zur Betriebsleistung (Umsatzerlöse einschließlich Bestandsveränderung) sank im Geschäftsjahr 2023 auf 43,8 % (Vorjahr 46,5 %). Hier zeigen sich vor allem der Einfluss einer besseren Marge durch zeitverzögerte Preissteigerungen. Der Anstieg des Personalaufwands von 38,3 Mio. € auf 47,4 Mio. € resultiert Im Wesentlichen auf der Erhöhung der durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um 65 Mitarbeiter sowie einer durchschnittlichen Gehaltserhöhung von 4 % im Vorjahresvergleich. Zusätzlich weist die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 höhere Aufwendungen für Mitarbeiterboni aus. Die Steigerung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf 33,2 Mio. € (i. Vj. 31,1 Mio. €) ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Reisekosten im Geschäftsjahr 2023zurückzuführen (+2,5 Mio.€ ggü. VJ). Aufgrund des deutlich erhöhten zu versteuernden Einkommens im Geschäftsjahr 2023 sind die Steuern vom Einkommen und Ertrag von 1,9 Mio. € auf 4,4 Mio. gestiegen. b. Finanzlage Zur Finanzierung der Gesellschaft stehen neben den eigenen Mitteln auch Fremdmittel von Kreditinstituten zur Verfügung. Darüber hinaus stellt der Konzern im Bedarfsfall über ein Cash-Pool-System weitere finanzielle Mittel zur Verfügung. Im Geschäftsjahr 2023 war die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. c. Vermögenslage Das Anlagevermögen (15,3 Mio. €, i.Vj. 14,6 Mio. €) hat einen Anteil von 16,1 % (i.Vj. 18,4 %) am Gesamtvermögen der TOMRA Sorting GmbH, welches im Geschäftsjahr 2023 um 19,6 % zugenommen hat. Die Sachanlagen belaufen sich auf 13,1 Mio. € (i.Vj. 14,1 Mio. €). Auf das gesamte Anlagevermögen wurden im Geschäftsjahr 2023 Abschreibungen in Höhe von 3,9 Mio. € (i.Vj. 3,7 Mio. €) vorgenommen. Die Zugänge wurden in Abschnitt 2 b näher erläutert. Der Anteil des Umlaufvermögens (78,8 Mio. €, i.Vj. 64,3 Mio. €) am Gesamtvermögen der Gesellschaft beträgt 83,1 % (i.Vj. 81,1 %). Die Zunahme entfällt mit 1,9 Mio. € auf die Vorräte (vorallem auf Lager befindliche fertige Maschinen) und mit 12,6 Mio. € auf die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände Dabei haben sich insbesondere die Forderung gegen verbundene Unternehmen aufgrund der deutlich gestiegenen Konzernumlagen erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,0 Mio. € auf 24,3 Mio. € (i.Vj. 22,3 Mio. €) erhöht. Diese Entwicklung ist im Wesentlichen auf einen umsatzstarken Dezember zurückzuführen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind um 11,7 Mio. € auf 28,1 Mio. € gestiegen, was neben der Erhöhung des Intercompany-Geschäfts aus längeren Zahlungszielen resultiert, welche mit einzelnen Konzerngesellschaften vereinbart wurden. Das Eigenkapital hat sich aufgrund des positiven Jahresergebnisses um 10,7 Mio. € auf insgesamt 47,9 Mio € erhöht. Bei einer gegenüber dem Vorjahr um 15,6 Mio. € gestiegenen Bilanzsumme erhöhte sich auch die Eigenkapitalquote auf nunmehr 50,5 % (i.Vj. 46,9 %). Die Zunahme der Rückstellungen (13,2 Mio. €, i. Vj. 8,6 Mio. €) um 4,6 Mio. € ergibt sich vor allem aus der Zunahme der Steuerrückstellungen in Höhe von +2,8 Mio. €. Auch die sonstigen Rückstellungen sind um 1,8 Mio. € angestiegen. Insbesondere höhere Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern für Gratifikationen liegen dem zu Grunde. Die Reduzierung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um 3,9 Mio. € ist im Wesentlichen stichtagsbedingt. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Dritten sowie der konzerninternen Verbindlichkeiten reflektiert das erhöhte Geschäftsvolumen im Vorjahresvergleich. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung im Wesentlichen die Kennzahlen (i) Rohertrag, (ii) Umsatzrendite und (iii) Auftragsbestand sowie (iv) EBITDA heran, für die wir im Vorjahr für das Geschäftsjahr 2023 ein Wachstum prognostiziert hatten. (i) Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich der Rohertrag 1 (100,0 Mio. €) um 25,0 % gegenüber dem Vorjahr (80,0 Mio. €). (ii) Die Umsatzrendite 2 hat sich mit 6,2 % im Vergleich zum Vorjahr (3,2 %) verbessert. (iii) Der Auftragsbestand mit Drittkunden der TOMRA Sorting GmbH ist zum Jahresende 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % gesunken. Unterteilt in Kernaktivitäten bedeutete dies einen verhaltenen Anstieg von 2,8 % für das Recycling und eine Reduktion von 43,9 % für den Bergbau. (iv) Das EBITDA als Kennzahl der Profitabilität zeigt sich mit einer Verbesserung um 85,3 % von 10,5 Mio. € auf 19,4 Mio. € erfreulich. Insgesamt kann die Entwicklung dieser Kennzahlen und damit das Ergebnis des Jahres 2023 als sehr zufriedenstellend eingeschätzt werden. Die im Vorjahr abgegebene Prognose der spürbar positiven Entwicklung obiger Leistungsindikatoren und auch der spürbare Anstieg des EBITDA haben sich bestätigt. Einzig der Auftragsbestand mit Drittkunden zum Jahresende ist nicht zufriedenstellend, spiegelt jedoch das aktuelle Wirtschaftsklima wider. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren finden keine Verwendung für die Steuerung auf Unternehmensebene. III. PrognoseberichtFür 2024 ist ein Jahr der Stagnation zu erwarten. Das ifo-Institut prognostiziert eine preisbereinigte Steigerung des Bruttoinlandsproduktes um lediglich 0,3. Positiv ist hervorzuheben, dass aller Voraussicht nach die Inflationsrate weiter zurückgehen und die Energiepreise gesenkt werden. Dies könnte zu einem verstärkten positiven Trend im 2. Halbjahr führen. (Quelle: Ifo https://www.ifo.de/fakten/2024-03-06/ifo-konjunkturprognose-fruehjahr-2024-deutsche-wirtschaft-wie-gelaehmt) Die TOMRA Sorting GmbH hat dennoch das neue Geschäftsjahr 2024 mit weiterhin ambitionierten Zielen begonnen. Trotz verhaltenem Auftragseingang wird weiterhin an der Strategie für 2030 festgehalten und die Ziele werden weiterhin als erreichbar eingestuft. Der Fokus der TOMRA Sorting GmbH im Jahr 2024 liegt weiter darauf, den Marktanteil im Recyclinggeschäft in den traditionellen Märkten zu verteidigen, aber auch in Wachstumsmärkte sowie in neue Segmente zu investieren. Der klare Trend hin zu deutlich größer ausgelegten Recyclinganlagen mit entsprechend anspruchsvolleren und professioneller agierenden Kunden hat sich bestätigt und entwickelt sich weiter. Mit unserer Wachstumsinitiative sehen wir uns als eines der führenden Unternehmen der Branche fortlaufend gut aufgestellt. Auch der Fokus auf eine Kreislaufwirtschaft im Recyclinggeschäft stimmt uns positiv und ermöglicht neue Geschäftsbeziehungen und Vertiefungen von Partnerschaften. Daher erwarten wir aufgrund der konjunkturellen Lage für das Geschäftsjahr 2024, dass die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren auf Vorjahresniveau liegen werden. IV. Chancen- und RisikoberichtNachfolgend sind die Risiken und Chancen in absteigender Bedeutung für die Gesellschaft aufgeführt: 1. Risikobericht Die Risiken der künftigen Entwicklung sind nach wie vor in der allgemeinen wirtschaftlichen und politischen Entwicklung zu sehen, die wir jedoch nicht beeinflussen können. Innerhalb dieses Umfelds sehen wir die Recyclingbranche jedoch gut aufgestellt. Hohe Zinsen auf dem Kapitalmarkt und gleichzeitig niedrige Rohstoffpreise für Recyclingmaterial führen jedoch zu einem spürbaren Druck auf den Auftragseingang. Kunden verschieben teilweise größere Projekte. Die generelle Entwicklung im Mininggeschäft sowie die Umsetzung des Austauschgeschäftes der Bestandsanlagen bzw. deren Erweiterung im Recyclinggeschäft spielen mittelfristig eine wesentliche Rolle für den Erfolg der Gesellschaft. Im Recyclinggeschäft wird der Preisdruck weiter zunehmen, was die Wettbewerbssituation verschärft. Diesem wesentlichsten Risiko müssen wir durch innovative Neuentwicklungen im Kerngeschäft und durch Komplettierung der Angebotspalette zu marktkonformen Preisen begegnen. Besondere Aufmerksamkeit gilt hierbei der Digitalisierung in den verschiedenen Aspekten - sowohl innerhalb der Angebotspalette als auch zur Vereinfachung der internen Prozesse. Entsprechende Maßnahmen sind geplant oder bereits auf den Weg gebracht. Informationstechnologien bilden die Basis nahezu aller Geschäfts- und Kommunikationsprozesse bei TOMRA. Auf Ausfälle oder Störungen von IT-Systemen können weitreichende Beeinträchtigungen in allen Wertschöpfungsstufen des Unternehmens folgen, die wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben können (IT-Risiken). Aktuell befindet sich TOMRA in einem Rebuilt der IT-Infrastruktur um die aus der Cyberattacke 2023 hervorgegangen Risiken zu minimieren. Hinzu kommen mögliche Risiken aus dem Verlust von Daten oder der Entwendung von Geschäftsgeheimnissen. Der reibungslosen Verfügbarkeit von IT-Anwendungen und IT-Services misst TOMRA eine hohe Bedeutung bei. Um dies zu gewährleisten, sind entsprechende Prozesse und Organisationsstrukturen etabliert. Diese werden kontinuierlich der sich ändernden Risikolage und den neuen technologischen Möglichkeiten angepasst. Für den Fall von wesentlichen Störungen oder Datenverlusten existieren Notfallpläne. Auch in den kommenden Jahren wird unser Fokus unverändert auf Sicherheits- und Schutzmaßnahmen liegen, die wir entsprechend dem Bedrohungsprofil weiterentwickeln. Liefer- und Qualitätsrisiken der Beschaffungsseite begegnen wir, indem wir mit soliden, qualitätsbewussten Zulieferfirmen arbeiten, mit denen wir zum überwiegenden Teil langjährige Geschäftsbeziehungen pflegen. Zur Risikominimierung akquirieren wir aktiv auch neue Lieferanten, um die Abhängigkeiten in den Lieferketten zur reduzieren. Darüber hinaus steht der Bereich "Lieferantenqualifizierung" weiterhin hoch auf der Agenda. Dem ergänzend laufen Initiativen für neue Komponenten-Generationen, die in der Mehrheit unseres Produktportfolios Anwendung finden sollen. Die Gesellschaft wickelt nach wie vor nahezu alle Geschäfte in Euro ab und hat somit im Regelfall keine wesentlichen Währungsrisiken. Daher werden Währungsrisiken auch nicht abgesichert. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird auf Gruppenebene ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für Geldmitteldispositionen dient. Die Liquiditätslage ist durch die Muttergesellschaft gesichert, so dass keine Engpässe zu erwarten sind. Langfristig finanziert sich die Gesellschaft durch thesauriertes Eigenkapital. Neben den geschäftsüblichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie den Guthaben und kurzfristigen Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten kommen derzeit keine weiteren originären Finanzinstrumente in der Gesellschaft zum Einsatz. Derivative Finanzinstrumente werden nicht verwendet. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minderung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen. Darüber hinaus informieren wir uns grundsätzlich vor Eingehen einer Geschäftsbeziehung mit neuen Kunden stets über dessen Bonität. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Die Gefahr, dass einzelne Kunden ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen können, besteht natürlich grundsätzlich. Im Bereich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren im Geschäftsjahr 2023 keine wesentliche Forderungsausfälle zu verzeichnen. Verbindlichkeiten werden in aller Regel innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Im Vergleich zum Zeitpunkt der Erstellung des letzten Jahresabschlusses und Lageberichts haben sich die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen für die TOMRA Sorting GmbH nicht geändert. Obwohl sich die Herausforderungen auf der Beschaffungsseite generell entspannt haben, gibt es dennoch eine gewisse Anzahl kritischer Bauteile die weiterhin höhere Beschaffungskosten und eine längere Beschaffungszeit aufweisen. Dem wird mit einer sehr aktiven Marktbearbeitung begegnet. Insgesamt hat sich die Risikolage der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich geändert. 2. Chancenbericht Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir ein verhaltenes Investitionsklima im Bereich Recycling und Mining. Obwohl hohe Zinsen und niedrige Rohstoffpreise auf Recyclingstoffe die hohen Investitionen des Vorjahres dämpfen werden, sprechen das steigende Bewusstsein für die Kreislaufwirtschaft, zum einen im Hinblick auf Maßnahmen gegen den Klimawandel und zum anderen aufgrund wieder langfristig steigender Kosten für Rohstoffe weiterhin für einen langfristig positiven Trend. Ein starker Treiber im EU-Raum ist die EU-Richtlinie 2018/851, die zu erfüllende Quoten hinsichtlich der Vorbereitung zur Wiederverwendung und das Recycling von Siedlungsabfällen bis 2025, 2030 und 2035 definiert, und die EU-Richtlinie 2019/904, die Quoten vorgibt, wie hoch ab 2025 und 2030 mindestens der Anteil an Recyceltem für im Umlauf befindliche PET-Flaschen zu sein hat. Der auf EU-Ebene in Ausarbeitung befindliche Green Deal wird weitere Impulse u.a. in den Bereichen Ressourcenmanagement und Kreislaufwirtschaft setzen. Mit der EU als Richtungsweiser und Vorbild sehen wir gute Chancen, dass auch in Nicht-EU-Ländern die regulatorischen Rahmenbedingungen zugunsten der Kreislaufwirtschaft und dem bewussten Umgang mit Ressourcen geschaffen werden. Der starke Fokus auf Forschung und Entwicklung, Produktmanagement und Vertrieb fördert die Marktentwicklung. Das Erschließen neuer Anwendungsbereiche für unsere Technologien und Produkte, wie zum Beispiel in den Bereichen Holz- oder Textilrecycling, eröffnet neue Marktpotentiale. Insgesamt hat sich die Chancenlage der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich geändert. 3. Gesamtaussage Aufgrund der in der jährlichen Kundenzufriedenheitsumfrage gemachten Aussagen sehen wir uns weiter als einen im Markt anerkannten professionellen Servicepartner und verlässlichen Produzenten von optischen Sortieranlagen, dessen Leistungen von der Projektplanung über die Inbetriebnahme bis hin zur Optimierung der Sortierergebnisse reichen. Die Veränderungen in der Kundenstruktur, der zunehmende Preisdruck und die verhaltene Investitionsfreude unserer Kunden nehmen wir als Verpflichtung, unsere Produkte und Dienstleistungen kontinuierlich zu verbessern, um unsere Position im Markt weiter auszubauen. Wie in jedem Jahr überprüft das Management auch in 2024 die Strategie für die kommenden fünf Jahre und darüber hinaus. Trends werden analysiert und eingearbeitet. Insgesamt sehen wir uns gut gerüstet für die Zukunft. Die Geschäftsführung sieht es als Verpflichtung, die vorgenannten, als wesentlich erkannten Risiken durch geeignete Maßnahmen zu minimieren und zu beherrschen. Hierzu gehören Maßnahmen zur Verringerung des Forderungsausfallrisikos, die Sicherstellung der Lieferketten und die ständige Entwicklung von neuen Produkten und Anwendungen sowie die Erschließung neuer Märkte. Dabei gilt es, auch Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte zu berücksichtigen. Zusammengefasst bewerten wir für die Gesellschaft in der kurz- und mittelfristigen Zukunft das Potential zur Nutzung der Chancen höher als negative Konsequenzen aus den potentiellen Risiken V. Personal und Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGBDie Gesellschaft ist gemäß § 36 S. 1 GmbHG verpflichtet, Zielgrößen für den Frauenanteil in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung festzulegen. Darüber hinaus ist die Gesellschaft gemäß § 52 Abs. 1 S. 1,2 GmbHG verpflichtet, Zielgrößen für den Frauenanteil in der Geschäftsführung festzulegen.
Mülheim-Kärlich, 23.07.2024 TOMRA Sorting GmbH Dr. Volker Rehrmann Dieter Tiri Geschäftsführung
1 Rohertrag = Umsatzerlöse +/-
Bestandsveränderungen + sonstige betriebliche
Erträge - Materialaufwand
Anlage zum LageberichtBericht zur Gleichstellung und EntgeltgleichheitGemäß §21 Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) sind Arbeitgeber mit in der Regel mehr als 500 Beschäftigten, die zur Erstellung eines Lageberichts nach den § 264 und § 289 des Handelsgesetzbuchs verpflichtet sind, ebenso verpflichtet einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit zu erstellen. Der Berichtszeitraum für den ersten Bericht umfasst gem. § 25 Abs. 3 EntgTranspG mit allen Angaben das Kalenderjahr 2023. Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkung (§ 21 Abs.1 S.1 Ziff. 1 EntgTranspG)Das Thema Diversität und die damit einhergehende Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern ist ein wesentlicher Bestandteil der Employee Value Proposition unseres Unternehmens. Um die Förderung von Frauen weiter voranzutreiben, hat die TOMRA Unternehmensführung zwei klare Zielvorgaben formuliert, die bis zum Jahr 2030 erreicht sein sollen:
Die Personalabteilung unseres Unternehmens veröffentlicht in unserem Intranet ein für alle Mitarbeitende zugängliches monatliches Reporting, in welchem der aktuelle Stand dieser Ziele aufgeführt ist. Zur Umsetzung der oben genannten Ziele wurden zudem bereits diverse Maßnahmen ins Leben gerufen. So hat TOMRA im Kalenderjahr 2023 die Charta der Vielfalt unterzeichnet, um sich ganz klar für Diversität und Gleichberechtigung auszusprechen. Weiter wurden in 2023 26 Workshops zum Thema Diversität, Gleichberechtigung und Inklusion durchgeführt, deren Teilnahme für alle Mitarbeitenden der TOMRA Sorting GmbH verpflichtend ist. Diese Workshops sollen auch zukünftig in einem regelmäßigen Turnus angeboten werden, um allen Mitarbeitenden die Teilnahme zu ermöglichen. Wo immer möglich, wird unseren Mitarbeitenden viel Flexibilität in Bezug auf Arbeitsort und Arbeitszeiten eingeräumt. So haben unsere Mitarbeitenden flexible Arbeitszeiten mit einer Kernzeit von 9:00 Uhr bis 15:00 Uhr sowie, wo betriebsorganisatorisch umsetzbar, die Möglichkeit zu mobilem Arbeiten. Die Anzahl der Arbeitstage, an denen mobil gearbeitet wird, können die Mitarbeitenden gemeinsam mit deren Vorgesetzten festlegen. Die Rahmenbedingungen zum mobilen Arbeiten sind für alle Mitarbeitenden öffentlich in unserem Mitarbeiter-Handbuch in unserem Intranet zugänglich. Durch diese beiden Maßnahmen ermöglichen wir Frauen wie Männern den Arbeitsalltag flexibel zu gestalten und somit die Arbeit und die privaten Belange, wie beispielsweise das Familienleben, bestmöglich miteinander in Einklang zu bringen. Diese Flexibilität ist TOMRA sehr wichtig und soll auch zukünftig weiter möglich sein. Um Frauen gezielt zu fördern, hat TOMRA zudem verschiedene Angebote speziell für weibliche Mitarbeitende ins Leben gerufen. Ein Beispiel ist unsere Employee Resource Group (ERG) für Frauen, die seit dem Kalenderjahr 2022 besteht. Diese ERG ist eine Art Arbeitskreis und ermöglicht es weiblichen Mitarbeitenden sich zu vernetzen, auszutauschen und gegenseitig zu unterstützen. TOMRA strebt zudem eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der ERG Women an. So fand im Kalenderjahr 2023 beispielsweise ein Austausch zwischen unserem Recruiting-Team und Teilnehmerinnen der ERG statt, bei dem die ERG-Teilnehmerinnen gebeten wurden die TOMRA Stellenanzeigen im Hinblick auf deren Attraktivität für Frauen zu prüfen. Das Recruiting-Team nutzt das Feedback der ERG-Teilnehmerinnen für die Kommunikation in unseren Stellenanzeigen. Die ERG wird von einem Mitglied aus TOMRA's Executive Leadership Team betreut, was die Wichtigkeit des Themas für unser Unternehmen noch einmal unterstreicht. Das Angebot der ERG für Frauen wird von den Mitarbeiterinnen der TOMRA Sorting GmbH sehr geschätzt; derzeit sind ca. 40 angestellte Frauen der TOMRA Sorting GmbH Mitglied in der ERG für Frauen. Ein Beitritt zu der ERG für Frauen ist für alle weiblichen Mitarbeitenden jederzeit möglich. Informationen zum Beitritt und regelmäßige Postings zu den Aktivitäten und Treffen der ERG sind in unserem Intranet zu finden. Zur Förderung von Frauen und von unterrepräsentierten Gruppen allgemein, hat TOMRA in 2023 das INCLUDE-Programm, ein sechsmonatiges inklusives Programm zur Unterstützung der persönlichen Entwicklung, angeboten. INCLUDE wurde speziell entwickelt, um Karrieren und Entwicklungsmöglichkeiten unterrepräsentierter Gruppen bei TOMRA zu fördern, und ist ein wichtiger Schritt in TOMRA's Vorhaben, vielfältiger, gerechter und integrativer zu werden. Unter den Teilnehmenden waren 2023 auch sieben Frauen der TOMRA Sorting GmbH. Zur Rekrutierung von Frauen und im Speziellen Müttern erfolgt die Ausschreibung unserer Teilzeit- und 100% Remote-Stellenausschreibungen zusätzlich zur Ausschreibung auf gängigen Ausschreibungsplattformen zudem auf speziellen Ausschreibungsplattformen wie "superheldin.io" und "jobsformoms.de", deren Zielgruppe arbeitende Mütter sind. Alle bisher genannten Maßnahmen sollen im kommenden Jahr weitergeführt werden. Zudem hat TOMRA zum Internationalen Frauentag 2023 eine Gesprächsrunde zum Thema Equity veranstaltet, die die Mitarbeitenden während ihrer Arbeitszeit gemeinsam in den Aufenthaltsräumen der Unternehmensstandorte oder auch am individuellen Arbeitsplatz anschauen und Fragen stellen konnten. In den Gesprächsrunden berichteten die Teilnehmenden von ihrer Erfahrung mit Diversität, Gleichberechtigung, Mitarbeitendenführung und von ihren persönlichen Entwicklungswegen. Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen und Männer (§ 21 Abs. 1 S. 1 Ziff. 1 EntgTranspG)Die Entlohnung der Mitarbeitenden richtet sich in unserem Unternehmen nach Art und Umfang der ausgeübten Tätigkeit und nicht nach dem Geschlecht. TOMRA betreibt eine transparente und geschlechtsneutrale Entgeltpolitik. In einem jährlichen Turnus werden die Gehälter aller Mitarbeitenden geprüft und ggf. angepasst. Die Gehaltsanpassungen werden auf Basis von der Inflationsprognose, der Geschäftsentwicklung, der Prognose der Entwicklung der Gehälter in unserer Industrie wie auch der individuell erbrachten Leistung der Mitarbeitenden berechnet. Das Geschlecht der Mitarbeitenden spielt bei den Entgeltanpassungen keine Rolle. Für die Berechnung der Entgeltanpassungen ziehen wir zusätzlich Gehaltsdaten der Dienstleister Mercer, IMF und Hay heran. Die Gehaltsanpassungen unterliegen einem stringenten Freigabeprozess durch mehrere Managementinstanzen. Zudem werden bei den Gehaltsrunden ebenfalls Mitarbeitende berücksichtigt, die sich in Elternzeit befinden. So stellt TOMRA sicher, dass die Mitarbeitenden bei Rückkehr aus der Elternzeit weiterhin ein angemessenes Gehalt erhalten und kein finanzieller Nachteil aufgrund der Abwesenheit während der Elternzeit im Vergleich zu den Gehältern anderer Mitarbeitender entstanden ist. Ein weiterer Punkt, in dem TOMRA die Entgeltgleichheit der Mitarbeitenden fördert, ist die bezahlte Freistellung bei der Erkrankung eines Kindes. TOMRA zahlt freiwillig den Mitarbeitenden mit Kindern, die ein erkranktes Kind betreuen und daher der Arbeit fernbleiben müssen, das volle Gehalt weiter. Diese Entgeltfortzahlung ist für Ausfallzeiten von bis zu fünf Tagen am Stück sowie bis zu maximal zehn Tagen im Kalenderjahr festgelegt. Damit will unser Unternehmen verhindern, dass Mitarbeitende mit Kindern finanziell benachteiligt werden. Mitarbeitende nach Geschlecht (in natürlichen Personen, Stichtag 31.12.2023)
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine AngabenDie TOMRA Sorting GmbH hat ihren Sitz in Mülheim-Kärlich. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Koblenz unter der HRB 15327 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist unter Beachtung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird unverändert zum Vorjahr nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bei der Bewertung wird von der Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht vorgesehen. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen, wenn ein niedrigerer Wertansatz erforderlich ist. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert, vermindert um planmäßige Abschreibungen, die nach der linearen Methode berechnet werden. Bei Zugängen zum Anlagevermögen wird die Abschreibung monatsgenau berechnet. Die Nutzungsdauern der Maschinen betragen in der Regel 5 bis 8 Jahre; in Ausnahmen auch bis zu 12 Jahre. Für die Betriebs- und Geschäftsausstattung werden Nutzungsdauern zwischen 3 und 15 Jahren angesetzt. Falls erforderlich, werden darüber hinaus außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Für Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungs- und Herstellungskosten zwischen € 250,00 und € 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den vier darauffolgenden Jahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben wird. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennwert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten angesetzt und nach dem permanenten (gleitenden) FIFO-Verfahren (First In- First Out) bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die alle Einzelkosten sowie angemessene Teile von Gemeinkosten enthalten. Für Bestandsrisiken aus verminderter Verwertbarkeit erfolgt ein individuell in Abhängigkeit vom Alter und erwarteter Vermarktungsfähigkeit ermittelter Wertabschlag. Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sind zum Nennwert angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sind zum Nennwert angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt. Allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Bei der Bemessung der Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellung entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverord nung monatlich ermittelt und bekanntgegeben werden. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bilanziert. Währungsumrechnung Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum aktuellen Kurs bei Entstehung der Forderungen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgenstände in Fremdwährung werden zum aktuellen Kurs bei Entstehung und am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum aktuellen Kurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum aktuellen Kurs bei Entstehung und am Bilanzstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Zum Ende des Berichtsjahres bestanden keine kursgesicherten Fremdwährungsforderungen. C. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung AnlagevermögenEine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagengitter zu entnehmen. Außerplanmäßige Abschreibungen sind nicht angefallen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital Die Gewinnrücklagen beinhalten, wie auch im Vorjahr, ausschließlich andere Gewinnrücklagen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten im Sinne des § 285 Nr. 4 HGB
Periodenfremde Erträge Periodenfremde Erträge innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 1) und aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen T€ 0 (Vorjahr T€ 149). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag resultieren mit T€ 1.962 aus Körperschaftsteuer sowie mit T€ 119 aus Solidaritätszuschlag für das abgelaufene Geschäftsjahr. Des Weiteren beinhaltet der Posten mit T€ 2.116 Gewerbesteueraufwendungen für das abgelaufene Geschäftsjahr. Zudem beinhaltet der Posten mit T€ 204 ausländische Quellensteuer. Das Unternehmen fällt in den Anwendungsbereich der OECD-Pillar 2 Regelungen (MinBestRL-UmsG). Das Gesetz für die Pillar 2 Regelung wurde in Deutschland erlassen und findet erstmals Anwendung für Geschäftsjahre, die nach dem 1. Februar 2024 beginnen. Da die Pillar 2 Regelungen zum Abschlussstichtag noch nicht in Kraft getreten sind, hat das Unternehmen keine damit verbundenen Angaben bezüglich des tatsächlichen und latenten Steueraufwands oder -ertrags aufgenommen. D. Sonstige Angaben GeschäftsführungHerr Dr. Volker Rehrmann, Koblenz, EVP Head of Recycling/Mining & Circular Economy, ist zum alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführer bestellt. Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Dieter Tiri, M.Sc., Zonhoven/Belgien, VP Head of Finance Recycling/Mining, und Herr Dr. Peter Geisler (bis zum 30.06.2024), Ober-Ramstadt, VP Head of Global Service Recycling, vertreten die Gesellschaft gemeinschaftlich mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Haftungsverhältnisse § 251 HGB Aus dem Cash-Pool der TOMRA-Gruppe haftet die Gesellschaft gesamtschuldnerisch für Cash-Pool-Verbindlichkeiten. Der (positive) Nettosaldo aus der Finanzierung der TOMRA Systems ASA, Asker/Norwegen, betrug zum Bilanzstichtag EUR 7,7 Mio. (Vorjahr EUR 7,4 Mio.), daher ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Konzernzugehörigkeit nach § 285 Nr. 14 HGB Die TOMRA Sorting GmbH, Mülheim-Kärlich, ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der TOMRA EUROPE AS, Asker/Norwegen. Die Gesellschaft wird über ihre Gesellschafterin in den in Norwegen für den Gesamtkonzern der TOMRA SYSTEMS ASA, Asker/Norwegen, aufgestellten Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einbezogen, der am Sitz der Obergesellschaft erhältlich bzw. auf deren Website unter www.tomra.com/en/investor-relations/financial-information/annual-reports einsehbar ist. Sonstige finanzielle Verpflichtungen/Haftungsverhältnisse sowie Art und Zweck von Risiken, Vorteile und finanzielle Auswirkungen von nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften, soweit die Risiken und Vorteile wesentlich sind Die Gesellschaft hat am Ende des Berichtsjahres Zahlungsverpflichtungen aus diversen Full-Service- Leasingverträgen für den Fuhrpark in Höhe von T€ 2.952 (Vorjahr T€ 1.226). Zweck der Full-Service-Leasingverträge ist die Minimierung des Aufwands für die Verwaltung und die Handhabung des Firmenfuhrparks. Die Bilanz der Gesellschaft wird insoweit entlastet, dem steht jedoch eine feste Zahlungsverpflichtung gegenüber. Weiterhin hat die Gesellschaft Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von T€ 18.940 (Vorjahr T€ 19.772) und aus sonstigen Leasingverträgen in Höhe von T€ 79 (Vorjahr T€ 150).
Honorar des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB Das Honorar des Abschlussprüfers für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt T€ 101 für Abschlussprüfungsleistungen. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 sowohl mit der Muttergesellschaft TOMRA Sorting AS, Asker/Norwegen, als auch mit Schwestergesellschaften Geschäfte zu Transferpreisen getätigt. Die folgende Tabelle stellt das Lieferungs- und Leistungsvolumen mit nahe stehenden Unternehmen dar:
Mitarbeiterzahl Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Zeitraum 1. Januar bis 31. Dezember betrug 551 (Vorjahr 486), davon 114 gewerbliche Mitarbeiter (Vorjahr 107) und 437 Angestellte (Vorjahr 379). ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss von € 10.723.360,65 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag nach § 285 Nr.33 HGB Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag geschehen.
Mülheim-Kärlich, den 23. Juli 2024 TOMRA Sorting GmbH Geschäftsführung Dr. Volker Rehrmann Dieter Tiri Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TOMRA Sorting GmbH, Mülheim-Kärlich Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TOMRA Sorting GmbH, Mülheim-Kärlich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TOMRA Sorting GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 24. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Clivia Döll, Wirtschaftsprüferin ppa. Britta Rohwedder, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 3. September 2024 festgestellt. |
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