Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 200134
Eingetragen
2.11.1951
Branche
Verlegen von ZeitungenVerlegen von ZeitschriftenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Herausgabe, die Herstellung und der Vertrieb von Print- und Digitalprodukten aller Art, insbesondere Tages- und Wochenzeitungen sowie die Erschließung und Nutzung neuer Kommunikationstechniken.

Historie

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Management

NameRolle
Klaus-Michael Baur
seit 28.6.2021
Geschäftsführer
Simone Maria Zink
seit 23.6.2006
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Badisches Tagblatt GmbH

Baden-Baden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

BADISCHES TAGBLATT GMBH

I. Grundlagen des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Herausgabe, die technische Herstellung und der Vertrieb von Print- und Digitalprodukten aller Art, insbesondere der Tageszeitung "Badisches Tagblatt", der Wochenblätter "Wochenjournal WO" und "WO zum Sonntag", der "Auszeit - Das Veranstaltungs- und TV-Magazin" sowie der "ORTSZEIT", ein Nachrichtenblatt für Baden-Baden.

Kernverbreitungsgebiet des Unternehmens ist der Stadtkreis Baden-Baden und der Landkreis Rastatt. Das Unternehmen ist darüber hinaus auch in Teilen des Landkreises Karlsruhe und dem benachbarten Elsass aktiv.

II. Wirtschaftsbericht

1. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Verlage in Deutschland mussten auch 2019 sinkende Werbebudgets für Anzeigen- und Prospektwerbung in ihren Verlagsprodukten kompensieren. Verantwortlich ist hierfür im Wesentlichen die Vervielfachung der Werbekanäle, insbesondere im digitalen Bereich. Gleichzeitig setzte sich der negative Trend der Auflagenentwicklung weiter fort. Gründe hierfür sind u. a. die demographische Entwicklung, ein verändertes Mediennutzungsverhalten sowie ein Überangebot an Informationskanälen.

2. Geschäftsverlauf

a) Anzeigen- und Beilagenmarkt

Das Anzeigenniveau der regionalen Abonnementzeitungen in Deutschland lag im Jahr 2019 um 5,7 % unter dem Vorjahreszeitraum. Ausschlaggebend hierfür waren die Rückgänge in den Sparten "Großformen des Handels" (minus 6,1%) und "Lokale Geschäftsanzeigen" (minus 3,2%). Auch die Entwicklung der Anzeigenrubriken war rückläufig: Stellenmarkt (minus 14,6%), Immobilienanzeigen (minus 9,5%), Kfz-Markt (minus 17,8%). Ebenfalls rückläufig war die Entwicklung bei den Prospektbeilagen (minus 9,9%).

Das Anzeigen- und Beilagengeschäft aller Printprodukte im Verlag konnte sich in 2019 der negativen Gesamtentwicklung nicht entziehen (minus 9,06%). Maßgeblich hierfür war die Entwicklung der Rubriken "Geschäftsanzeigen" (minus 6,1%), Immobilien (minus 16,7%), Kfz (minus 27,6%), Kontakte (minus 39,7%) sowie Kollektive/Sonderseiten (minus 5,5%). Positiv war einzig die Entwicklung der Rubrik Stellenmarkt (plus 20,3%). Das Aufkommen der Prospektbeilagen ist dem nationalen Trend folgend rückläufig.

b) Vertriebsmarkt

Die verkaufte Auflage (inkl. E-Paper) aller Zeitungen in der Bundesrepublik Deutschland hat sich 2019 weiter reduziert und beträgt per IV. Quartal 2019 16,53 Mio. Exemplare (minus 4,32%). Die verkaufte Auflage der regionalen Abonnementzeitungen reduzierte sich um 3,64%, die Abonnement-Auflage um 3,83%, der Einzelverkauf ging um 10,46% zurück. In Nielsen IIIb betrug der Rückgang bei der verkauften Auflage 2,41% und bei der Abonnement-Auflage 3,31%.

Die verkaufte Auflage "Badisches Tagblatt" (inkl. E-Paper) ging im Quartalsvergleich IV. Quartal 2019/IV. Quartal 2018 um 2,85% zurück. Der Rückgang bei der Abonnement-Auflage beträgt minus 3,08%, im Einzelverkauf liegt das Minus bei 8,77%. Weiterhin sind Tod, Krankheit und Wegzug aus dem Verbreitungsgebiet die meistgenannten Gründe für eine Abbestellung. Auch 2019 beträgt die Abonnement-Auflage 95% der verkauften Auflage Print und ist damit auf hohem Niveau stabil. Die E-Paper-Auflage entwickelte sich weiterhin positiv und legte um 7,75% zu. Die Vertriebserlöse aller Verlagsprodukte konnten leicht zulegen.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

a.) Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verändert. Das Anlagevermögen erhöhte sich trotz planmäßiger Abschreibungen durch bereits geleistete Anzahlungen für die Erstellung eines Verlagsgebäudes um Mio. EUR 5,7 (plus 38,8%). Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände liegen mit TEUR 221 etwas über Vorjahresniveau. Zum Bilanzstichtag hat sich das Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 299 im Vergleich zum Vorjahr verringert. Grund hierfür sind Zahlungsausgänge für das im Bau befindliche Verlagsgebäude.

b.) Finanzlage

Nach wie vor zeichnet sich das Unternehmen durch eine gute finanzielle Solidität aus. Aufgrund des Anstiegs der Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote auf 60,9% (Vorjahr: 75,5%) gefallen. Sie liegt jedoch weiterhin über der von der vertikalen Finanzierungsregel empfohlenen Fünfzig-Prozent-Marke. Die Gesellschaft verfügt über genügend Risikodeckungsmasse. Die Anlageintensität liegt im Berichtsjahr bei 80,3%. Grund hierfür ist im Wesentlichen der weitere Anstieg des Anlagevermögens. Das Anlagevermögen ist somit durch Eigenkapital und langfristiges Fremdkapital zu mehr als 100% gedeckt. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die von der goldenen Finanzierungsregel für die Liquidität 2. Grades geforderten 100% sind bei der Badisches Tagblatt GmbH auch im Geschäftsjahr 2019 deutlich überschritten (262,5%). Kurzfristige Forderungen und Bankbestände übersteigen somit die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Finanzierung der Umsatzgeschäfte erfolgt ausschließlich mit eigenen Mitteln.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen betragen 1,1% der Bilanzsumme. Zur Finanzierung des im Bau befindlichen Verlagsgebäudes wurde ein langfristiges Bankdarlehen in Höhe von Mio. EUR 6 aufgenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betragen 23,6% der Bilanzsumme zum Bilanzstichtag. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Liquidität war jederzeit gesichert und ist nach wie vor sehr zufriedenstellend.

c.) Ertragslage

Während sich der Rohertrag und das Betriebsergebnis im Vergleich zum Vorjahr verschlechterten, liegen das Unternehmensergebnis und der Jahresüberschuss über dem Vorjahresniveau.

Die Anzeigen- und Beilagen- sowie die Abonnementerlöse sind nach wie vor die wesentlichen Erwerbsquellen der Gesellschaft. Während sich die Anzeigen- und Beilagenerlöse rückläufig entwickelten, sind die Abonnementerlöse gestiegen. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr insgesamt gesunken (minus 3,2%).

Eine Kompensation der gesunkenen Umsatzerlöse durch einen entsprechenden Rückgang der Materialaufwendungen war nicht möglich, so dass der Rohertrag unter dem Vorjahresniveau liegt (minus 4,8%). In Summe hat sich der Materialaufwand verringert (minus 1,4%). Der Papierverbrauch bewegt sich leicht unter Vorjahresniveau (minus 1,2%), gleiches gilt für die technischen Herstellkosten (plus 0,3%). Beim Zustellaufwand ist ein Rückgang um TEUR 139 (minus 2,6%) zu verzeichnen.

Der Personalaufwand ist im Berichtsjahr um TEUR 403 (minus 4,3%) auf Grund des Rückgangs der Zahl der Angestellten gesunken. Die gesamten sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind leicht rückläufig (TEUR 36, minus 2%).

Die Summe dieser Veränderungen schlägt sich im Betriebsergebnis nieder, das sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 346 (minus 22,4%) geringer darstellt.

Das positive Finanzergebnis generiert sich aus der Abführung des Gewinns einer 100%igen Tochter der Gesellschaft (Badisches Druckhaus Baden-Baden GmbH). Durch die Übernahme des positiven Jahresergebnisses in Höhe von TEUR 151 verbessert sich entsprechend das Unternehmensergebnis.

Aufgrund der Ergebnisentwicklung ist ein leichter Anstieg bei den Ertragsteuern um TEUR 32 zu verzeichnen.

Das Jahresergebnis liegt über dem Vorjahreswert (plus 6,3%). Während die Veränderung des Betriebsergebnisses sich im Vergleich negativer darstellt (minus 22, %), verändert sich das Unternehmensergebnis positiv im direkten Vorjahresvergleich (plus 5,3%). Die Ergebnisübernahme der Tochtergesellschaft entlastet das Unternehmens- und in Folge das Jahresergebnis. Der Umsatzrückgang und der Anstieg der Abschreibungen konnten durch geringere Material- und Personalaufwendungen sowie ein verbessertes Finanzergebnis kompensiert werden.

III. Prognosebericht

Die Umsätze im Werbemarkt sind im ersten Quartal 2020 eingebrochen. Insbesondere der Monat März war geprägt von der weltweiten Corona-Pandemie. Einzelhändler, Autohäuser, Möbelhäuser und Unternehmen der Unterhaltungselektronik mussten schließen. Genauso wie Cafés, Restaurants und alle öffentlichen Einrichtungen.

Die Entwicklungen im laufenden Jahr sind nicht vorhersehbar bzw. planbar, weder im Werbemarkt, noch bei der Auflagenentwicklung.

IV. Chancen und Risiken

Im Februar 2020 wurde ein neues Verwaltungsgebäude bezogen und in Betrieb genommen. Alle wichtigen Verlagseinheiten wurden am neuen Standort zusammengeführt und vereint. Neue Hard- und Software geben die Möglichkeit, trotz Corona-Pandemie, die Produktion unserer Verlagsprodukte, insbesondere der Tageszeitung, aufrechtzuerhalten. Die Räumlichkeiten versetzen uns außerdem in die Lage, die Abstandsregelungen, die im Zuge der Corona-Pandemie erlassen wurden, einzuhalten.

 

Baden-Baden, 23. Juni 2020

Badisches Tagblatt GmbH

Eva Ertl

Wolfgang Hoffarth

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2019

BADISCHES TAGBLATT GMBH

AKTIVA

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 20.279.246,25 14.613.179,99
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 502.343,08 478.526,98
II. Sachanlagen 18.588.285,34 12.856.035,18
III. Finanzanlagen 1.188.617,83 1.278.617,83
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.910.697,51 4.995.224,38
I. Vorräte 23.695,00 29.561,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.439.412,87 1.218.702,90
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.447.589,64 3.746.960,48
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 64.129,58 72.607,76
25.254.073,34 19.681.012,13

PASSIVA

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. EIGENKAPITAL 15.396.174,12 14.863.540,16
I. Gezeichnetes Kapital 2.556.550,00 2.556.550,00
II. Gewinnrücklagen 511.291,88 511.291,88
III. Gewinnvortrag 11.395.698,28 10.918.181,63
IV. Jahresüberschuss 932.633,96 877.516,65
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.878.075,00 2.913.510,00
C. VERBINDLICHKEITEN 6.529.113,22 1.255.236,97
- davon aus Steuern: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 253.784,34)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 16.941,69 (Vorjahr: EUR 23.007,35)
D. PASSIVE LATENTE STEUERN 450.711,00 648.725,00
25.254.073,34 19.681.012,13

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

2019
EUR
2018
EUR
1. Rohergebnis 12.608.226,50 13.231.174,82
2. Personalaufwand 8.902.859,48 9.305.569,88
a) Löhne und Gehälter 7.262.655,70 7.414.314,14
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.640.203,78 1.891.255,74
- davon für Altersversorgung: EUR 294.951,17 Vorjahr: EUR 527.188,42)
3. Abschreibungen 614.696,84 487.512,55
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.832.254,36 1.855.003,19
5. Summe betriebliche Aufwendungen ohne Materialaufwand 11.349.810,68 11.648.085,62
6. Erträge aus Beteiligungen 29.431,86 15.897,11
7. Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs- und Teilgewinnabführungsverträgen 151.602,54 0,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 17.395,16 18.361,33
- davon verbundene Unternehmen: EUR 15.562,50 Vorjahr: EUR 16.350,00)
9. Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 260.266,57
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 89.290,68 76.931,13
- davon aus Abzinsung Rückstellungen: EUR 66.475,00 Vorjahr: EUR 74.661,00)
11. Finanzergebnis 109.138,88 -302.939,26
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 415.378,34 383.154,90
- davon Latente Steuern lt. GuV: EUR 198.014,00 (Vorjahr: EUR 71.795,00)
13. Ergebnis nach Steuern 952.176,36 896.995,04
14. Sonstige Steuern 19.542,40 19.478,39
15. Jahresüberschuss 932.633,96 877.516,65

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2019

BADISCHES TAGBLATT GMBH

I. Allgemeine Angaben

Die Badisches Tagblatt GmbH hat ihren Sitz in Baden-Baden und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 200134 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Nach den Größenmerkmalen des § 267 HGB ist die Gesellschaft im Hinblick auf die Rechnungslegungs-, Prüfungs- und Offenlegungsvorschriften eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

II. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung

Angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Die Zugänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die immateriellen Vermögensgegenstände und die beweglichen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen waren nicht vorzunehmen. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von bis zu EUR 800,00 voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind im Berichtsjahr mit den Anschaffungskosten bilanziert. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht vorzunehmen. Mit der Badisches Druckhaus Baden-Baden GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den letzten Einstandspreisen. Gängigkeitsabschreibungen waren nicht erforderlich. Im Geschäftsjahr wurde eine Stichtagsinventur für Handelswaren und Bücher durchgeführt und das Fortschreibungsverfahren angewendet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird erkennbaren Ausfallrisiken durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand ist zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % vorgenommen worden.

Die Pensionsrückstellung ist aufgrund eines versicherungsmathematischen Gutachtens mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Grundlage der Berechnung bildeten die Sterbetafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck. Zur Anwendung kommt das modifizierte Teilwertverfahren unter Zugrundelegung eines Rechnungszinses von 2,71 %. Der Rententrend wurde mit 1 % eingerechnet; Gehaltssteigerungen sind nicht berücksichtigt. Bei der Abzinsung wurde von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, den durchschnittlichen Marktzinssatz bei angenommener Restlaufzeit von 15 Jahren anzuwenden.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem vorsichtig geschätzten Erfüllungsbetrag bewertet. Alle bis zum Abschlussstichtag entstandenen und bis zum Tag der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken sind ebenso berücksichtigt wie künftige Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre nach der Rückabzinsverordnung der Deutschen Bundesbank (1,59 %) abgezinst.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihren künftigen Erfüllungsbeträgen.

Die Berechnung der passiven latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise. Bei der Berechnung der ausgewiesenen passiven latenten Steuern wurden Differenzen aus dem Sachanlagevermögen, Pensionsrückstellungen sowie sonstige Rückstellungen berücksichtigt. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden saldiert angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 29,5 %. Der Gewerbesteuer-Hebesatz beträgt hierbei 390 %.

III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.

2. Gezeichnetes Kapital

Das Nominalkapital beträgt EUR 2.556.550,00.

3. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2019

Gesamt
EUR
unter 1 Jahr
EUR
davon Restlaufzeiten 1 - 5 Jahre
EUR
über 5 Jahre
EUR
davon gesichert
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.960.880,13 465.274,31 1.922.745,58 3.572.860,24 5.960.880,13
Vorjahr 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 97.745,93 97.745,93 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 678.718,00 678.718,00 0,00 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.684,28 2.684,28 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 9.824,28 9.824,28 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Verbindlichkeiten 467.802,88 467.802,88 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 566.694,69 566.694,69 0,00 0,00 0,00
Gesamt 6.529.113,22 1.033.507,40 1.922.745,58 3.572.860,24 5.960.880,13
Vorjahr 1.255.236,97 1.255.236,97 0,00 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundpfandrechte gesichert.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind EUR 227.724,22 zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

IV. Sonstige Pflichtangaben

1. Haftungsverhältnisse

Aus der Bestellung einer Bürgschaft bestehen Haftungsverhältnisse für fremde Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13.500. Es liegen derzeit keine Anhaltspunkte vor, aus der Bürgschaft in Anspruch genommen zu werden.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Finanzielle Verpflichtungen ergeben sich für das folgende Geschäftsjahr aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 216 sowie aus Wartungs- und Werbeverträgen in Höhe von TEUR 296. Daneben bestehen mit einer Frist von 5 Jahren kündbare Verpflichtungen in Höhe von TEUR 63.

3. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane

Geschäftsführer sind:

Frau Eva Ertl, Verlegerin, Baden-Baden (Einzelvertretung)

Herr Wolfgang Hoffarth, Kaufmann, Steinmauern (Einzelvertretung)

4. Ausschüttungssperre

Zum 31. Dezember 2019 unterliegt nach § 268 Abs. 8 und nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ein Betrag in Höhe von TEUR 279 der Ausschüttungssperre. Der Betrag betrifft den Unterschiedsbetrag aus dem Vergleich des unter II. erläuterten Bilanzansatzes der Pensionsrückstellungen, der mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren ermittelt wurde, mit dem Wert, der sich bei Ermittlung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren ergibt.

5. Gesamtbezüge der Geschäftsführer

Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wird die gemäß § 285 Nr. 9a HGB geforderte Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer nicht gemacht.

6. Durchschnittliche Zahl der Beschäftigten

Belegschaft im Jahresdurchschnitt:

2019 Vorjahr
Angestellte / Arbeitnehmer im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB 144 147
Auszubildende 7 5
Volontäre 5 5
Geschäftsführer 2 2
158 159

7. Anteilsbesitz

Beteiligungsquote
in %
Eigenkapital 31.12.2019
EUR
Jahresergebnis vor Ergebnisabführung 2019
EUR
TOP Presse-Service GmbH, Baden-Baden 100,00 438.029,00 -143.064,76
Badisches Druckhaus Baden-Baden GmbH, Baden-Baden 100,00 100.000,00 151.602,54

Ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht nur mit der Badisches Druckhaus Baden-Baden GmbH.

8. Auswirkung der Ausbreitung des SARS-CoV-2

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich ab Januar 2020 weltweit und sehr dynamisch entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsgeschwindigkeit, der Schwierigkeit, Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) stark negativ beeinflussen. Es bestehen große Unsicherheiten, wie die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen im Jahresverlauf weltweit und in Deutschland ausfallen werden.

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Ausbreitung des Coronavirus und die allgemein wirtschaftlichen Folgen negative Auswirkungen auf die Ertrags- und Finanzentwicklung des Unternehmens haben.

 

Baden-Baden, den 23. Juni 2020

Badisches Tagblatt GmbH

Eva Ertl

Wolfgang Hoffarth

Anschaffungs-/Herstellungskosten
1.1.2019
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.404.224,41 74.313,33 0,00 940.389,52 1.538.148,22
Geleistete Anzahlungen 167.031,98 91.891,10 0,00 0,00 258.923,08
2.571.256,39 166.204,43 0,00 940.389,52 1.797.071,30
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.782.914,77 0,00 0,00 1.032.352,30 9.750.562,47
Technische Anlagen und Maschinen 1.559.551,31 409.215,22 0,00 685.736,84 1.283.029,69
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.362.687,16 162.941,29 1.328,00 715.172,47 811.783,98
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.890.875,10 5.650.518,16 -1.328,00 0,00 9.540.065,26
17.596.028,34 6.222.674,67 0,00 2.433.261,61 21.385.441,40
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 159.275,00 0,00 0,00 0,00 159.275,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.090.000,00 0,00 0,00 90.000,00 1.000.000,00
Beteiligungen 26.842,83 0,00 0,00 0,00 26.842,83
Sonstige Ausleihungen 2.500,00 0,00 0,00 0,00 2.500,00
1.278.617,83 0,00 0,00 90.000,00 1.188.617,83
21.445.902,56 6.388.879,10 0,00 3.463.651,13 24.371.130,53
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.092.729,41 142.388,33 940.389,52 1.294.728,22
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.092.729,41 142.388,33 940.389,52 1.294.728,22
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.191.889,69 256.482,00 1.032.352,30 1.416.019,39
Technische Anlagen und Maschinen 1.407.855,31 65.827,22 683.582,84 790.099,69
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.140.248,16 149.999,29 699.210,47 591.036,98
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.739.993,16 472.308,51 2.415.145,61 2.797.156,06
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
6.832.722,57 614.696,84 3.355.535,13 4.091.884,28
Buchwerte
31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 243.420,00 311.495,00
Geleistete Anzahlungen 258.923,08 167.031,98
502.343,08 478.526,98
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.334.543,08 8.591.025,08
Technische Anlagen und Maschinen 492.930,00 151.696,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 220.747,00 222.439,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.540.065,26 3.890.875,10
18.588.285,34 12.856.035,18
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 159.275,00 159.275,00
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.000.000,00 1.090.000,00
Beteiligungen 26.842,83 26.842,83
Sonstige Ausleihungen 2.500,00 2.500,00
1.188.617,83 1.278.617,83
20.279.246,25 14.613.179,99

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Badisches Tagblatt GmbH, Baden-Baden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Badisches Tagblatt GmbH, Baden-Baden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Badisches Tagblatt GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystems und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen, oder falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben, sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Baden-Baden, den 25. Juni 2020

Bansbach GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Hiss, Wirtschaftsprüfer

Henrich, Wirtschaftsprüferin

Feststellung des Jahresabschluss zum 31. Dezember 2019

Der Jahresabschluss der Badisches Tagblatt GmbH, Baden-Baden, zum 31. Dezember 2019 wurde in der Gesellschafterversammlung vom 6. August 2020 festgestellt.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 932.633,96 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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