KFLab GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lucas Paul Kortmann seit 28.12.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Argillon GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lapp Insulators Redwitz GmbHRedwitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Bilanz zum 31. Dezember 2018Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018Inhalt
Sitz der Lapp Insulators Redwitz GmbH ist Redwitz. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 4460 im Register des Amtsgerichtes Coburg eingetragen. Am 14. Dezember 2018 wurde der Verwaltungssitz der Gesellschaft nach Amsterdam/Niederlande verlagert. I. GRUNDLAGEN DES JAHRESABSCHLUSSESDer Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Gemäß § 267 HGB gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Der Abschluss wurde zum 31. Dezember 2018 für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht den Vorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die allgemeinen Grundsätze der Gliederung, in § 265 HGB formuliert, fanden Beachtung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Zuge der Neustrukturierung der Gruppenfinanzierung wurde 2017 ein sogenanntes Performance-Konzept erstellt, das die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft der Pfisterer-Gruppe nachhaltig verbessern und dauerhaft sichern soll. In der Folge wurde mit der Mitarbeitervertretung der Gesellschaft am 23. Februar 2018 ein Interessenausgleich und Sozialplan unterzeichnet. Die Einstellung der Geschäftstätigkeit erfolgte am 31. Oktober 2018. Darauf basierend wurde der Jahresabschluss unter Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden, soweit nichts Abweichendes vermerkt ist, unverändert zum Vorjahr angewendet. Dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zugrunde gelegt: (1) Anlagevermögen Unter Berücksichtigung des Wegfalls der Going Concern Prämisse, erfolgte die Bewertung des Anlagevermögens auf Basis der voraussichtlichen weiteren Verwertung, maximal zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibung der immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt in der Regel linear. Dabei wird für Software eine Nutzungsdauer von drei Jahren, für Patente von zehn Jahren und für Lizenzen von drei bis acht Jahren unterstellt. Technische Anlagen und Maschinen werden mittels der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben. Bei der linearen Methode werden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gleichmäßig auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (in der Regel zehn Jahre) verteilt. Die Abschreibung der anderen Anlagen und der Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgte unter Berücksichtigung der individuellen geschätzten Nutzungsdauern, die zwischen zwei und acht Jahren betragen. Es wird die lineare Abschreibungsmethode angewandt. Die beweglichen und unbeweglichen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden im Zugangsjahr "pro rata temporis" abgeschrieben. Die ab dem 1. Januar 2011 angeschafften Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 800,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) werden innerhalb des Anschaffungsjahres voll abgeschrieben. (2) Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Als solche werden bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen die Wiederbeschaffungskosten, bei fertigen und unfertigen Erzeugnissen die voraussichtlich erzielbaren Verkaufserlöse angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird mit den gleitenden Durchschnittspreisen ermittelt. Unter Berücksichtigung des Wegfalls der Going Concern Prämisse, erfolgte die Bewertung des Vorratsvermögens auf Basis der voraussichtlichen weiteren Verwertung, maximal zu den fortgeführten Anschaffungs- und Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich Kosten der allgemeinen Verwaltung des jeweiligen Produktionsbereichs bei normaler Auslastung der Produktionsanlagen einbezogen. Darüber hinaus wird der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, in den Herstellungskosten berücksichtigt. Kosten für soziale Einrichtungen, freiwillige soziale Leistungen und die betriebliche Altersversorgung sind Personalnebenkosten und sind somit in den Herstellkosten einberechnet. Finanzierungskosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für unfertige und fertige Erzeugnisse und Waren erfolgt eine verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Zudem werden Bestandsrisiken infolge verminderter Verwertbarkeit oder Veralterung durch die Lagerreichweitenabschläge (20% bis 60%) berücksichtigt. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. (3) Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den Nennbeträgen erfasst. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden grundsätzlich unter Abzug von Einzelwertberichtigungen bewertet. Es wurde eine pauschale Wertberichtigung vorgenommen. Die pauschale Wertberichtigung umfasst den Forderungsbestand ohne die individuell abgewerteten Forderungen und beträgt pauschal 1 % des Nettoforderungswertes. (4) Rechnungsabgrenzungsposten Die Abgrenzungsposten entsprechen den zeitanteiligen Vorleistungen. (5) Aktive latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf den temporären Differenzen zwischen den Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise nach § 274 HGB. Das Wahlrecht, keine aktiven latenten Steuern zu bilanzieren, wird grundsätzlich in Anspruch genommen. (6) Rückstellungen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach der Projected Unit Credit Method auf Grundlage eines Rechnungszinssatzes von 3,21 % (10-Jahres-Durchschnitt) sowie 2,32 % (7-Jahres-Durchschnitt) und den Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 1.239 (Vorjahr TEUR 1.106). Die erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden mit 2,5 % p.a. und die erwartete Rentensteigerung mit 2,0 % p.a. berücksichtigt. Die Umstellungsdifferenz aus der erstmaligen Anwendung des BilMoG wurde gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB zu einem Fünfzehntel im sonstigen betrieblichen Aufwand erfasst. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 2 HGB beträgt TEUR 255. Erfolgswirksam aus einer Änderung des Abzinsungssatzes werden im Finanzergebnis TEUR 78 ausgewiesen. Die Rückstellungen für Gewährleistungen werden pauschal in Höhe von 0,1% der (gewährleistungspflichtigen) Umsatzerlöse des Geschäftsjahres gebildet. (7) Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zu den Erfüllungsbeträgen. (8) Fremdwährungsumrechnung Die kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ(1) Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. (2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, grundsätzlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 400 haben eine Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.374 (Vorjahr: TEUR 860), um sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 473 (Vorjahr: TEUR 5) und um sonstige Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 54). Sie sind mit TEUR 1.447 (Vorjahr: TEUR 919) innerhalb eines Jahres fällig. (3) Rückstellungen
In den ungewissen Verbindlichkeiten sind Rückstellungen aus Abfindung TEUR 2.037 (TEUR 8.490) sowie Restrukturierungskosten TEUR 1.134 (TEUR 1.450) enthalten. (4) Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen wie im Vorjahr aus sonstigen Verbindlichkeiten. IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(1) Umsatzerlöse
(2) Sonstige betriebliche Erträge
V. SONSTIGE ANGABEN(1) Angaben über Mitarbeiter Die Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende und Praktikanten) betrug, nach § 267 V HGB, durchschnittlich:
(2) Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen neben Verpflichtungen aus dem Bestellobligo für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Waren, Anlagevermögen und sonstigem Verbrauchsmaterial auch Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für verschiedene Wirtschaftsgüter der Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie des Fuhrparks.
Am 12. Februar 2018 wurde die Finanzierungszusage vom 12. September 2017 von der Pfis-terer Holding AG außerordentlich gekündigt. Zur Regelung der daraus resultierenden Ein-standsverpflichtung der Pfisterer Holding AG sowie des voraussichtlichen Liquiditätsbedarfs der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2020 wurde mit der Pfisterer Holding AG am 08. März 2018 eine Aufhebungs- und Finanzierungsvereinbarung geschlossen. (3) Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung waren:
Die Geschäftsführer erhielten für ihre Tätigkeit keine Bezüge. (4) Angaben zum Mutterunternehmen und Konzernabschluss Die Gesellschaft ist ein unmittelbares Tochterunternehmen der Ceramic International B.V., die ihrerseits als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss der Pfisterer Holding AG, Winterbach einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Pfisterer Holding AG, Winterbach zum 31. Dezember 2018, wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. (5) Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres 2018 keine Vorgänge ereignet, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind.
Amsterdam, den 26. März 2019 Lucas Kortmann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018
LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die positive konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft setzt sich fort, wenngleich etwas weniger dynamisch als im Jahr 2017. Das Wachstum verlangsamte sich vor allem im ersten Quartal 2018, gewann danach aber wieder an Fahrt. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften hält der Aufschwung damit schon vergleichsweise lange. Dagegen sind in den vergangenen Monaten die Zweifel an der wirtschaftlichen Stabilität einiger Schwellenländer gewachsen. In den Vereinigten Staaten legte das Wachstum deutlich zu. Hieran dürfte die Steuerreform und weitere fiskalpolitische Anreize einen spürbaren Anteil gehabt haben. Der Sachverständigenrat geht für 2018 von einer Zuwachsrate von 2,9 % aus. Das Wachstum der Region Mittlerer Osten hat sich mit prognostizierten 2,3 % nach dem Achtjahrestief von nur 0,9 % im Vorjahr deutlich verbessert. Dies ist vor allem auf gestiegene Ölfördermengen im Zusammenhang mit signifikant höheren Ölpreisen im Vergleich zu 2017 zurückzuführen. Die Wirtschaftsleistung im Euro-Raum entwickelte sich im ersten Halbjahr 2018 weniger dynamisch als im Vorjahr. Nach der Prognose des Sachverständigenrates wird die Wirtschaftsleistung im Jahre 2018 um 2,0 % zunehmen nach 2,4 % im Vorjahr. Die verringerte Zuwachsrate lässt sich nicht zuletzt auf zunehmend ausgelastete Produktionskapazitäten und schwächere Impulse aus dem Ausland zurückführen. In Deutschland hat der bereits seit neun Jahren anhaltende Aufschwung zuletzt an Dynamik eingebüßt. Hierfür sind neben ungünstigeren außenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch erhebliche produktionsseitige Probleme in der Automobilindustrie verantwortlich. Für die deutsche Wirtschaft prognostiziert der Sachverständigenrat für das Jahr 2018 eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts von 1,6 % und somit eine Abnahme des Wachstumstempos. Im Bereich der Stromerzeugung und der Bereitstellung der Verteilungsnetze ist der deutsche Markt weiterhin geprägt von dem seit Jahren andauernden Prozess der Trennung von Stromerzeugung und Stromverteilung sowie der anhaltenden Diskussion der Anreizregulierung über die Gestaltung der Durchleitungsentgelte. Mit dem Auslaufen vieler Konzessionsverträge haben sich zahlreiche Städte und Gemeinden wieder dazu entschlossen, die Stromnetze selbst zu bewirtschaften bzw. zurückzukaufen. Der Ausbau der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien stellt neue Herausforderungen an die Energienetze. Bisher wurde der Strom zentral in großen Einheiten erzeugt und über die Übertragungs- und Verteilnetze an die dezentralen Abnehmer geleitet. In Zukunft wird der Strom zunehmend dezentral auch in kleinen Einheiten, wie Windräder, Biogas- und Photovoltaik-Anlagen, erzeugt. Dazu kommen neue "Flächenkraftwerke" durch Solar- und Windparks, letztere besonders auch im Offshore-Einsatz, deren Einspeisepunkte zum Teil sehr wesentlich von den bisherigen Netzknoten der konventionellen Kraftwerke entfernt liegen. Die Errichtung der Off- aber auch der Onshore-Windanlagen eilt dabei dem notwendigen Ausbau der Transportnetze voraus. Projekte im Bereich des Netzausbaus können aufgrund der lang andauernden Genehmigungsverfahren nicht zeitnah umgesetzt werden und treffen trotz ihrer technischen Notwendigkeit zudem auf teils erheblichen Widerstand in der Bevölkerung. Dies gilt insbesondere für die geplanten Nord-Süd-Gleichstrom-Verbindungen der Transportnetze. Die sich durch die Energiewende ändernde Erzeugungsstruktur führt zu einem deutlich höheren und multidirektionalem Transportaufwand im Netz. Zudem führt der steigende Anteil der Stromgewinnung aus erneuerbaren Energien durch deren natürliche Volatilität zu einer geringeren Planbarkeit der Stromerzeugung bei gleichzeitig stark schwankender Beanspruchung des Übertragungsnetzes. Auch die weitere Zunahme der Elektromobilität wird die Verteilnetze vor neue Herausforderungen stellen. Diese Entwicklungen werden den Ausbau der Netze gemäß Netzentwicklungsplan in den nächsten Jahren nachhaltig prägen. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Zuge der Neustrukturierung der Gruppenfinanzierung wurde 2017 ein sogenanntes Performance-Konzept erstellt, das die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragskraft der Pfisterer-Gruppe nachhaltig verbessern und dauerhaft sichern soll. In der Folge wurde mit der Mitarbeitervertretung der Gesellschaft am 23. Februar 2018 ein Interessenausgleich und Sozialplan unterzeichnet. Die Einstellung der Geschäftstätigkeit erfolgte am 31. Oktober 2018. Darauf basierend wurde der Jahresabschluss unter Abkehr vom Grundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die gesamte Entwicklung der Gesellschaft ist wesentlich geprägt durch die Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs zum 31. Oktober 2018. Die Gesellschaft agierte bis zur Einstellung des Geschäftsbetriebs als Spezialist für Keramikprodukte mit Sitz in Redwitz (Bayern) in den Geschäftsbereichen Porzellan- und Composite-Isolatoren. Diese werden überwiegend in der Hochspannungstechnik für die Stromübertragung und -verteilung eingesetzt. Die Lapp Insulators Redwitz GmbH erzielte im Berichtsjahr 2018 einen Gesamtumsatz von rund Mio. EUR 11,9 und liegt somit mit rund 6 % unter dem Budgetniveau. Der Vorjahresumsatz betrug Mio. EUR 12,7. Der Auftragseingang im Berichtsjahr belief sich auf Mio. EUR 6,2 (Vorjahr: Mio. EUR 13,5). Der Auftragsbestand betrug, bedingt durch die Einstellung der Produktion, zum 31. Dezember 2018 Mio. EUR 0. 3. Produktion Im Rahmen der geplanten Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs konnte die Produktion normal ausgelastet werden. 4. Beschaffung Die Versorgung mit Fertigungsmaterialien war bis zur Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs gesichert. 5. Investitionen Im Berichtszeitraum wurden TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 54) in Sachanlagen investiert. 6. Personal- und Sozialbereich Zum 31. Dezember 2018 waren 16 (Vorjahr: 130) Mitarbeiter beschäftigt (inklusive Leiharbeiter und Auszubildende). B. DARSTELLUNG DER LAGE1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 0,3 auf Mio. EUR 18,3 gestiegen. Die Rückgänge bei Sachanlagen, Vorräten sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden durch den Anstieg des nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrages überkompensiert. Diese Veränderung ist auf der Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit zum 31. Oktober 2018 zurückzuführen. Das Anlagevermögen liegt am Bilanzstichtag 31. Dezember 2018 mit Mio. EUR 0,4 um Mio. EUR 0,9 unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: Mio. EUR 1,3). Den Investitionen des Geschäftsjahres 2018 i.H.v. Mio. EUR 0 standen Abschreibungen i.H.v. Mio. EUR 0,3 entgegen. Das Trade Working Capital stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Aufgrund des hohen Verlustes weist die Gesellschaft einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von Mio. EUR 14,3 aus. Die Eigenkapitalquote ist wie im Vorjahr negativ. 2. Finanzlage Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug Mio. EUR -2,1. Lieferantenrechnungen wurden weitgehend unter Ausnutzung von Skonto beglichen. Die Pfisterer Holding AG hat für den am 23. Februar 2018 unterzeichneten Interessenausgleich und Sozialplan einen Schuldbeitritt in Höhe des Sozialplanvolumens von Mio. EUR 8,5 im Falle des Zahlungsverzugs der Gesellschaft erklärt. Darüber hinaus wurde mit der Pfisterer Holding AG am 8. März 2018 eine Finanzierungsvereinbarung geschlossen. Die Vereinbarung ist im Übrigen auf den zu diesem Zeitpunkt erwarteten Finanzierungsbedarf der Gesellschaft bis zum 31. Dezember 2020 in Höhe von Mio. EUR 3,3 begrenzt. Die Geschäftsführung geht nach derzeitigem Kenntnisstand davon aus, dass die Finanzierung der Gesellschaft aufgrund einer verbesserten Liquiditätssituation - insbesondere bedingt durch bereits erfolgte bzw. erwartete Anlagenverkäufe - bis 31. Dezember 2020 sichergestellt ist, ohne die am 8. März 2018 geschlossene Finanzierungsvereinbarung in Anspruch nehmen zu müssen. Am 14. Dezember 2018 wurde im Zuge der Verlagerung des Verwaltungssitzes der Gesellschaft nach Amsterdam/Niederlande ein neuer Geschäftsführer bestellt, der die operative Führung der Gesellschaft mit den Schwerpunkten Finanzen, Organisation sowie der Koordination der Planung und Durchführung des Rückbaus und Transfers von Anlagevermögen begleitet. 3. Ertragslage Das Geschäftsjahr 2018 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von Mio. EUR 4,5 (Vorjahr: Fehlbetrag Mio. EUR 14,9). Die Ertragslage stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft ist geprägt durch die geplante Einstellung der operativen Geschäftstätigkeit. C. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTDer Pfisterer Konzern mit seiner Tochtergesellschaft Lapp Insulators Redwitz GmbH ist u.a. aufgrund seiner Internationalität einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die mit dem unternehmerischen Handeln in den Business Units verbunden sind oder sich durch externe Einflüsse ergeben. Unter Risiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse, Entwicklungen oder Handlungen den Konzern oder eine seiner Business Units daran hindern, seine Ziele zu erreichen. Gleichzeitig ist es für den Pfisterer Konzern wichtig, Chancen für die Gruppe zu identifizieren und zu nutzen. Eine Chance ist die Möglichkeit, aufgrund von Ereignissen, Entwicklungen oder Handlungen die geplanten Ziele der Gruppe oder einer Business Unit zu sichern oder zu übertreffen. Das Risiko- und Chancenmanagementsystem ist im Hinblick auf bestandsgefährdende Tatsachen in das Werte-, Führungs- und Planungssystem des Pfisterer Konzerns integriert. Ziel des Risikomanagements ist die optimale Risikobewältigung durch das Verständnis der Zusammenhänge von Risikopotenzialen, insbesondere die Sicherung finanzieller Risiken jeglicher Art. Bei der Lapp Insulators Redwitz GmbH sorgen kurze Informationswege und flache Hierarchien für eine effektive Kommunikation von Risiken und Chancen. Durch entsprechende Vereinbarungen ist dies auch weiterhin während der geplanten Verlagerungs- und Schließungsprozesse gesichert. Unternehmensspezifische Risiken und Chancen Risiken können aus der Räumung der am Standort Redwitz angemieteten Büros, Produktionshallen und Lagerflächen entstehen. Die Bereiche wurden als Funktionsgebäude keramische und kunststoffbasierte Fertigung angemietet und sind im Urzustand zurückzugeben. Bauliche Veränderungen wurden in der Zeit der Anmietung nicht in großem Umfang getätigt. Allerdings steht die Demontage der Brennöfen bei der Abfalltrennung unter besonderem Fokus, da hier das Steinmaterial durch die eingesetzte Keramikglasur Verunreinigungen aufweisen kann, welches eine separate Entsorgung notwendig machen könnte. Chancen bestehen dagegen in der Verwertung bzw. dem Verkauf des nicht mehr benötigten Sachanlagevermögens. Für das Risikomanagement ist das Management im Rahmen seiner unternehmerischen Verantwortung für das Weltgeschäft zuständig und verantwortlich. Die vorhandenen Managementsysteme, Strukturen und Prozesse stellen das erforderliche Risikomanagement sicher, d.h. Risiken, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken und ggf. den Fortbestand des Unternehmens gefährden, werden frühzeitig identifiziert. Zu den Steuerungstools des Managements gehören insbesondere das monatliche Management-Reporting, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Cashflow-Rechnung sowie diversen Kennzahlen, ein 13-Wochen-Liquiditätsforecast und regelmäßige Berichterstattung zu Auftragseingang und Auftragsbestand. Risiken aus Garantie und Kulanzfällen könnten bei der LAPP Insulators Redwitz GmbH entstehen, wenn die Qualität der Produkte nicht den Anforderungen entspricht, Vorschriften nicht oder nicht vollständig eingehalten werden. Auch Qualitätsprobleme bei Zulieferteilen können zu finanziellen Belastungen führen. Mögliche Ansprüche werden beim Auftreten solcher Risiken geprüft und bei Bedarf werden die notwendigen Maßnahmen eingeleitet. Risiken und Chancen im Zusammenhang mit Pensionsplänen Die Lapp Insulators Redwitz GmbH gewährt Pensionszusagen, die nicht durch Planvermögen gedeckt sind. Der Bewertung der Pensionsverpflichtungen liegen Annahmen zugrunde. Selbst geringe Änderungen in den Annahmen beeinflussen den Finanzierungsstatus und das Eigenkapital der LAPP Insulators Redwitz GmbH. Die Bedienung der Pensionsverpflichtungen ist in der unter B.2. genannten Finanzierungsvereinbarung berücksichtigt. Finanzwirtschaftliche Risiken Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Im Berichtsjahr wurden Forderungsausfälle in nur geringer Höhe verbucht. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen unter Ausnutzung der Skonti gezahlt. Die Pfisterer Holding AG ist berechtigt, die unter B.2. genannte Finanzierungszusage dauerhaft zu kürzen, wenn sich herausstellt, dass im Rahmen der Zweckbindung ein Mittelzufluss aus dieser Vereinbarung im Finanzierungszeitraum mit einer deutlich überwiegenden Wahrscheinlichkeit nicht mehr benötigt wird. D. PROGNOSEBERICHTVor dem Hintergrund der angepassten Bedarfe, speziell im Bereich der keramischen Isolatoren, hat sich der Gesellschafter bereits im Jahr 2017 gegen eine Fortführung der operativen Geschäftstätigkeit entschieden. Die operative Geschäftstätigkeit wurde zum 31. Oktober 2018 wie geplant eingestellt. Durch eine im Rahmen des Verkaufs des Teilbereichs Simotec vereinbarte Earn-Out-Klausel sowie weitere Anlagenverkäufe werden bis Ende 2020 Erträge bzw. Einzahlungen erwartet, die die Finanzierung der Gesellschaft über den genannten Zeitraum gewährleistet. Nach dem 30. Juni 2019 wird der Gesellschaftszweck der Gesellschaft die Verwaltung der Pensionszusagen sein.
Amsterdam, den 26. März 2019 Lucas Kortmann BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Lapp Insulators Redwitz GmbH, Redwitz PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Lapp Insulators Redwitz GmbH, Redwitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lapp Insulators Redwitz GmbH, Redwitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß S 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. HERVORHEBUNG EINES SACHVERHALTS Wir verweisen wir auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter im Abschnitt "I. Grundlagen des Jahresabschlusses" des Anhangs und im Abschnitt "A. Darstellung des Geschäftsverlaufs" Unterabschnitt "2. Umsatz- und Auftragsentwicklung" des Lageberichts, welche die Einstellung der Geschäftstätigkeit und die darauf basierende Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beschreiben. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz-und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur geordneten Einstellung der Geschäftstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der geordneten Einstellung der Geschäftstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage der Abkehr vom Rechnungslegungsgrundsatz der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern der Fortführung der Unternehmenstätigkeit tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit S 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 29. März 2019 BDO
AG
gez. Andreas Müller, Wirtschaftsprüfer gez. Markus Will, Wirtschaftsprüfer |
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