Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 16040
Eingetragen
4.11.1977
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Gegenstand
die Entwicklung, Herstellung sowie der Handel mit elektronischen Systemen und Komponenten.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer
Reinhardt Griese
seit 4.6.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
44.40%
29.60%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Adrian Griese
65185 Wiesbaden
91.020 €
44.40%
Judica Cimander
65388 Schlangenbad
60.680 €
29.60%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Omnitron Griese GmbH

Schlangenbad

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Geschäftstätigkeit

Die OMNITRON GRIESE GMBH zählt in Europa seit über vier Jahrzehnten zu den führenden Systemlieferanten - als einer der führenden Hersteller und Distributoren von maßgeschneiderten Batterielösungen, Akkus und Batterien im Wachstumsmarkt der mobilen Stromversorgung. Seit Gründung vor knapp 50 Jahren hat sich unser Familienunternehmen, das erfolgreich in zweiter Generation geführt wird, zu einem renommierten Anbieter von integrierten Systemlösungen entwickelt. Die kundenspezifisch konfektionierten Produkte finden weltweit Einsatz in verschiedensten Branchen wie der Windenergie, der Elektromobilität, industriellen Anwendungen und in Medizingeräten.

Maßgeblich war hierbei die Entscheidung, frühzeitig in eigene Produktionsstätten zu investieren. Heute ist die OMNITRON GRIESE GMBH in der Lage, mit modernsten Produktions- und Distributionsstandorten das Supply-Chain-Management für nationale und internationale Kunden zu übernehmen und optimal gefertigte Systemlösungen für unterschiedlichste Einsatzbereiche zu liefern.

Wir liefern unseren Kunden technisch anspruchsvolle Batterielösungen zum bestmöglichen Preis - möglich durch langjährig bewährte Geschäftsbeziehungen zu den führenden Zellherstellern der Welt. Aufgrund langjähriger Erfahrung sind wir in der Lage, für unsere Kunden das passende Produkt zu entwickeln, beraten sie auch bezüglich der passenden Ladetechnik und entwickeln diese genau nach deren individuellen Wünschen.

Dabei greifen wir entweder auf gängige Handelsbatterien und -akkus zurück. Oder aber wir konstruieren die für die Kunden passende Lösung zu dem vorhandenen Bauraum in ihrer Applikation und entsprechend ihren technischen Anforderungen.

Unser technisch erfahrener Außendienst berät unsere Kunden bei Bedarf vor Ort. Anschließend entwickeln unsere Mitarbeiter in der Technischen Projektentwicklung die beste und wirtschaftlichste Lösung für das Batteriesystem. In unserer Produktion finden die Methoden der Lean Production ihre Anwendung.

Im Entwicklungs- und Produktionsprozess kommen die Vorgaben der ISO 9001 oder auf Kundenwunsch auch die Vorgaben der ISO 13485 zur Anwendung.

Die beste Lösung entsteht unserer Meinung nach immer in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden und dem Berücksichtigen von deren individuellen Wünschen. Mit dieser Einstellung haben wir über 45 Jahre gute Erfahrungen gesammelt und von unseren Kunden verschiedene Auszeichnungen erhalten.

Als Unternehmen haben wir das Ziel, unsere Marktposition als Distributor und Hersteller von mobilen Stromversorgungslösungen in Deutschland und Europa stetig weiterzuentwickeln, auszubauen und zu festigen. Die Grundlage dafür ist die permanente Weiterentwicklung unserer Produkte und Dienstleistungen, vertriebliche Kundennähe, Innovation und höchsteffiziente Abläufe innerhalb und zwischen den Unternehmensabteilungen.

In der Unternehmenssparte Richtfunk sind wir zudem einer der führenden Anbieter für Richtfunksysteme sowie für deren Wartung und Service. Hier vernetzen wir seit über 25 Jahren Standorte und haben in dieser Zeit zahlreiche Projekte für Kleinunternehmer, Dax-Konzerne, Länder, Kreise, Kommunen oder auch Sicherheitsbehörden erfolgreich umgesetzt.

2. Firmensitz/Niederlassungen/Tochtergesellschaft

Sitz der Firmenzentrale ist Schlangenbad bei Wiesbaden. Des Weiteren haben wir Zweigniederlassungen in Hilchenbach (Kompetenzzentrum/Fertigung/Zentrallager für Batterielösungen) und in Erkrath (Richtfunktechnik) sowie eine Tochtergesellschaft in Bulgarien.

3. Forschung und Entwicklung

Zur Erfüllung der Kundenanforderungen und zur Erweiterung der Produktpalette werden branchenübliche Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung getätigt. Ziel unserer Forschung und Entwicklung ist die stetige Verbesserung, Weiterentwicklung, der Ausbau unseres Produktsortiments und die stetige Weiterentwicklung der Kompetenzen an unseren Standorten.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung

Im Jahr 2023 zeigt die gesamtwirtschaftliche Entwicklung eine moderate Erholung im Vergleich zu 2022, geprägt von einer stabilen Nachfrage und einer allmählichen Normalisierung der Lieferketten. Laut den Daten des Statistischen Bundesamtes verzeichnete das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ein Wachstum von etwa 1,5 %, was auf eine positive Entwicklung in den Bereichen Industrie und Dienstleistungen hinweist. Besonders die Branchen der erneuerbaren Energien und der digitalen Technologien konnten signifikante Zuwächse verzeichnen, während die Bauwirtschaft weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert ist, insbesondere aufgrund steigender Materialkosten und Fachkräftemangel. Insgesamt zeigt sich, dass die deutsche Wirtschaft auf einem stabilen Kurs ist, jedoch weiterhin mit Unsicherheiten, wie geopolitischen Spannungen und Inflation, umgehen muss. Die Anpassungsfähigkeit der Unternehmen und die Innovationskraft in Schlüsselbranchen werden entscheidend sein, um die positive Entwicklung auch in den kommenden Jahren fortzusetzen.

Bezogen auf den Markt von Batterielösungen wird kurz- und mittelfristig weiterhin ein starkes Wachstum erwartet. Ursächlich hierfür sind die anhaltende Nachfrage nach mit Batterien ausgestatteten Maschinen, Werkzeugen, medizintechnischen Geräten, Haushalts- und sonstigen Geräten. In der vergangenen Dekade führte die kabellose Elektrifizierung von Haushalts-, Handwerks-, Logistik- und Medizintechnik bereits zu stark wachsender Nachfrage nach sicheren und leistungsstarken Akkus. Die Nachfrage wächst weiterhin, durch die Weiterentwicklung bewährter sowie die Entwicklung neuer Anwendungen. Die fortschreitende Technologisierung und Innovation in der Batterietechnologie, insbesondere im Bereich der Lithium-Ionen-Batterien und Festkörperbatterien, fördern die Effizienz und Lebensdauer der Produkte, was zu einer breiteren Akzeptanz führt. Dennoch stehen Unternehmen in diesem Sektor vor Herausforderungen wie Rohstoffknappheit, steigenden Produktionskosten und der Notwendigkeit, nachhaltige Recyclinglösungen zu entwickeln, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren. Insgesamt wird erwartet, dass der Markt für Batterielösungen weiterhin stark wächst, wobei Unternehmen, die in Forschung und Entwicklung investieren und nachhaltige Praktiken umsetzen, einen Wettbewerbsvorteil erzielen können.

2. Geschäftsverlauf

Auftrags- und Umsatzentwicklung

Der Rückgang der Umsatzerlöse liegt im unteren einstelligem Prozentbereich. Der Auftragsbestand ist zum 31.12.2023 sehr stabil.

Geschäftsergebnis

Das Ergebnis vor Steuern ist auf T€ 1.766 gestiegen. In einem anspruchsvollen Marktumfeld konnte trotz eines Umsatzrückganges ein zufriedenstellendes Jahresergebnis erzielt werden.

Investitionen

Die Investitionen in Höhe von T€ 255 entfallen auf Zugänge bei den technischen Anlagen und Maschinen (T€ 4), bei den anderen Anlagen, Betrieb- und Geschäftsausstattung (T€ 189) sowie für Anzahlungen (T€ 62).

Kunden

Die Kundenbasis ist durch eine Diversifikation in zahlreiche Branchen und Unternehmensgrößen gekennzeichnet. In 2023 konnten weitere Kunden aus verschiedenen Branchen hinzugewonnen werden und die Diversifikation konnte weiter ausgebaut werden.

Mitarbeiter

Die Anzahl der Arbeitnehmer erhöhte sich in 2023 im Durchschnitt auf 120 Arbeitnehmer. Die Vergütung der Mitarbeiter erfolgt auf einzelvertraglicher Basis.

C. Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.067 auf T€ 9.993 gestiegen. Gesunkenen Umsatzerlösen stehen gesunkene Materialaufwendungen gegenüber.

Die Personalaufwendungen sind um T€ 746 aufgrund von Neueinstellungen und Gehaltserhöhungen angestiegen. Die Personalintensität (Personalaufwand/Rohergebnis) ist im Geschäftsjahr auf 61,0 % gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen T€ 1.677 und liegen damit um T€ 191 über dem Vorjahreswert. Die wichtigsten Einzelposten sind Raum-, Wartungs-, Werbe- und Reisekosten, Fahrzeugkosten sowie Kosten der Warenabgabe.

Das negative Finanzergebnis in Höhe von T€ 99 (Vj.: T€ 105) resultiert aus Zinserträgen, denen Zinsaufwendungen für Fremdkapital gegenüberstehen. Der Rückgang resultiert aus einer Anpassung der Finanzierungsstrukturen.

Der Ertragssteueraufwand steigt auf T€ 535.

Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie der sonstigen Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 1.216.

Die Eigenkapitalrentabilität (Ergebnis nach Ertragsteuern/Eigenkapital) beträgt 8,0 %. Die Gesamtkapitalrentabilität ((Ergebnis nach Ertragsteuern + Zinsaufwand) / Bilanzsumme) ist auf 5,8 % gestiegen. Die Umsatzrentabilität ist im Geschäftsjahr 2023 gestiegen.

2. Finanz- und Vermögenslage

Die Bilanzsumme per 31. Dezember 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um 0,3 % auf T€ 23.080 (Vj.: T€ 23.158) gesunken.

Auf der Vermögensseite resultiert diese Entwicklung im Wesentlichen aus der Abnahme des langfristig gebundenen Vermögens um T€ 103 auf T€ 4.397 und der Zunahme des kurzfristig gebundenen Vermögens um T€ 25 auf T€ 18.683.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden T€ 251 in Sachanlagen investiert. Die Sachanlagenintensität zum Bilanzstichtag beträgt 18,8 % (Vj.: 19,2 %).

Innerhalb des kurzfristig gebundenen Vermögens sind im Wesentlichen die liquiden Mittel (+T€ 1.358) gestiegen. Diesen steht ein Rückgang der Forderungen (-T€ 1.596) gegenüber.

Das Eigenkapital der Omnitron Griese GmbH stieg auf T€ 15.208 (Vj.: T€ 14.132). Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt 65,9 % und liegt über dem Vorjahr.

Der Rückgang der Rückstellungen ist hauptsächlich auf den Rückgang der Steuerrückstellungen zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.096 auf T€ 5.772 gesunken. Die Abnahme resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (-T€ 839) sowie gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter (T€ -222).

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf T€ 2.792. Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel zu Beginn des Berichtszeitraums (T€ 1.567), des Cashflows aus Investitionstätigkeit (T€ -234) und des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit (T€ -1.201) ergibt sich zum Ende des Geschäftsjahres 2023 ein Finanzmittelfond in Höhe von T€ 2.924.

3. Gesamtaussage

Insgesamt konnte wieder ein zufriedenstellendes Jahresergebnis erzielt werden. Die Entwicklung der Umsatzerlöse, der Materialaufwendungen sowie der Personalaufwendungen liegen im prognostizierten Bereich. Der Jahresüberschuss liegt leicht über der Prognose. Die Gesellschaft war im gesamten Geschäftsjahr 2023 mit ausreichend liquiden Mitteln ausgestattet.

4. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Kundenbasis ist durch eine Diversifikation in zahlreiche Branchen, Regionen und Unternehmensgrößen gekennzeichnet, so z.B. aus den Bereichen Medizintechnik, Windenergie, Messgeräte, maritime Elektromobilität. Hinzugekommen ist als weitere Branche die Akkus für Werkzeuge im Gleisbau.

Das Qualitätsmanagementsystem des Unternehmens ist nach DIN EN ISO 9001 und DIN EN ISO 13485 zertifiziert.

Die Entlohnung der Mitarbeiter erfolgt auf einzelvertraglicher Basis.

Aus dem Produktionsprozess ergeben sich keine wesentlichen umweltbelastenden Emissionen. Alle auftretenden Abfälle werden einer umweltgerechten Entsorgung durch zertifizierte Fachunternehmen zugeführt.

D. Risikobericht

Risikomanagement

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Marktrisiken

Risiken aus der Veränderung des Marktes durch Trendverlagerungen, substituierende Produkte, außerordentlichen Konkurrenzdruck oder beschränkte Absatzmärkte, sind kurzfristig wenig wahrscheinlich. Der Markt der mobilen Stromversorgung befindet sich weiterhin im Wachstum und es gibt Wachstumschancen einerseits im Hochtechnologiebereich für größere Akkupacks, im Medizintechnikmarkt, aber auch gleichermaßen im Markt für einfachere Batterielösungen, z.B. für kleinere Messgeräte. Für diese Märkte sind wir mit unseren Standorten und unserem Know-how gut aufgestellt.

Darüberhinausgehende strategische Risiken, die sich aus der Verfügbarkeit der Produkte im Weltmarkt oder auch dem Eintritt neuer Marktakteure ergeben, werden von uns in regelmäßigen Abständen beobachtet und gehandhabt.

Risiken hinsichtlich der Nachwirkungen der Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hatte weltweit Auswirkungen auf die Wirtschaft und stellte ein erhebliches Marktrisiko dar. Die Pandemie hat zu Störungen in verschiedenen Branchen und Lieferketten geführt. Den Lieferengpässen haben sich im Jahr 2023 deutlich reduziert. Zudem begegnen wir weiterhin durch umfangreiche Lagerhaltung sowie einer verstärkten regelmäßigen Prüfung der größeren Kundenprojekte und regelmäßigen Abstimmungen mit unseren Lieferanten.

Als Folge des rasanten Umsatzanstieges z.B. aus der Medizinbranche während der Corona-Pandemie hätte ein Umsatzeinbruch erwartet werden können. Ein solcher starker Umsatzeinbruch ist durch die stetige Diversifikation unserer Produkte und der Aufteilung in das Projekt- und Handelsgeschäft auf der Batterieseite sowie die Richtfunksysteme- und Dienstleistungen auf der anderen Seite ausgeblieben und die Umsätze konnten relativ stabil gehalten werden.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft als Folge der Corona-Pandemie gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Geopolitische Risiken

Der Konflikt in der Ukraine kann unterschiedliche Auswirkungen auf das Unternehmensergebnis haben. Der Konflikt kann die Lieferketten beeinträchtigen. Lieferverzögerungen oder Unterbrechungen können zu Produktionsausfällen und höheren Kosten führen. Die politische Unsicherheit aufgrund des Konflikts in der Ukraine kann Geschäftsaktivitäten beeinträchtigen sowie zu höheren Kosten und Verlusten führen. Zudem könnte ein Konflikt zwischen China und Taiwan drastische Folgen für die geopolitische Gesamtlage haben. Abzuwarten bleibt, wie sich die geopolitischen Risiken auf das gesamtwirtschaftliche Wachstum. Das könnte insbesondere auf den Handelsbereich mit Batterien einen negativen Einfluss haben. Aufgrund der Diversifikation sowohl im Lieferantenportfolio als auch im Kundenportfolio werden die Risiken im Batteriebereich als eher gering bzw. nicht stärker als für andere Marktteilnehmer eingeschätzt, zusätzlich wird das Risiko durch die Diversifikation mit Kunden im Richtfunkbereich abgeschwächt.

Beschaffungsrisiken / Absatzrisiken

Beschaffungs- und Absatzrisiken sind wesentliche Risiken. Das Klumpenrisiko in Bezug auf einzelne Lieferanten und Kunden wird aktiv beobachtet und gemanaged. Durch intensive Markbeobachtung und die Diversifikation unseres Lieferanten- und Kundenportfolios versuchen wir diesen Risiken zu entgegnen. Es werden regelmäßig Stakeholderanalysen durchgeführt und diese im Rahmen der ISO 9001 und 13485 bewertet. Insgesamt sind diese Risiken als eher gering einzustufen.

Qualitätsrisiken

Den Anforderungen unserer Kunden an Projekt- und Qualitätsmanagement werden wir durch Zertifizierungsmaßnahmen gerecht. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen durch.

Währungsrisiken

Währungsrisiken können für die Gesellschaft erhebliche Ausmaße erreichen. Währungsrisiken aus Absatz- und Beschaffungsgeschäften werden regelmäßig durch die Geschäftsführung beobachtet. Zur Kurssicherung werden bei Bedarf Devisentermingeschäfte abgeschlossen.

Finanzielle Risiken

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen begegnet die Gesellschaft mit Vorhalteliquidität und der Zusammenarbeit mit mehreren Kreditinstituten.

Zu den in der Gesellschaft eingesetzten Finanzinstrumenten gehören im Wesentlichen Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten. Im Zuge der allgemeinen wirtschaftlichen Verhältnisse könnte sich das Risiko von Forderungsausfällen erhöhen. Erkennbare Ausfallrisiken, denen sich die Gesellschaft ausgesetzt sieht, wurden durch Wertberichtigungen der jeweiligen Finanzinstrumente berücksichtigt.

Zusammenfassende Bewertung

Für die Geschäftsführung sind keine einzelnen oder aggregierten Risiken zu erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Strategisch und auch finanziell ist das Unternehmen so aufgestellt, dass die sich bietenden Geschäftschancen genutzt werden können. Die Gesellschafter haben in den letzten Jahren viel in die langfristige Organisationsstruktur des Unternehmens investiert, um das Unternehmen sicher in die 2. Generation zu führen.

E. Chancenbericht

Chancen ergeben sich insbesondere aus der Erschließung neuer Kundengruppen sowie der technischen Weiterentwicklung bestehender Produkte und Neuentwicklung innovativer Produkte, Kooperationen mit führenden Herstellern sowie der Erweiterung der Produktionskapazitäten. So können z.B. die fortgeschrittene Automatisierung in der Produktion für weitere Aufträge genutzt werden.

Weitere Absatzchancen ergeben sich aus einem immer größer werdenden Spektrum an Möglichkeiten des Einsatzes von Batteriezellen bei mobilen Anwendungen elektrischer Geräte.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine ausgewogene Palette an Liefermöglichkeiten zurückgreifen, die Kooperationen mit attraktiven Lieferanten werden regelmäßig ausgebaut. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen durch.

F. Prognosebericht

Eine genaue Prognose für das nächste Geschäftsjahr kann zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts nicht abschließend erstellt werden. Einige geopolitische Risiken aus Konflikten wie dem anhaltenden Krieg in der Ukraine können die gesamtwirtschaftliche Lage beeinflussen und die Nachfrage und das Wirtschaftswachstum generell beeinträchtigen. Die Wirtschaftsprognose der Europäischen Union für 2024 deutet darauf hin, dass die Wirtschaft im Jahr 2024 auch nur geringfügig wächst. Im Jahr 2024 wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der EU um 0,9 % wachsen, prognostiziert die Europäische Kommission. Für den Euroraum wird ein Wachstum von 0,8 % erwartet. Herausforderungen wie hohe Inflationsraten, geopolitische Spannungen und der Fachkräftemangel bestehen weiterhin und könnten das Wachstumspotenzial dämpfen. Weiterhin abzuwarten bleibt der Einfluss der Wahlergebnisse in den USA. Der Markt für Batterielösungen bleibt allerdings sehr dynamisch und mobile Stromversorgungslösungen und neue Anwendungen sind weiterhin sehr gefragt. Bezogen auf den Markt von Batterielösungen wird kurz- und mittelfristig weiterhin ein moderates Wachstum erwartet.

Um sich für das langfristig geplante Umsatzwachstum aufzustellen, wird die OMNITRON GRIESE GMBH auch im Geschäftsjahr 2024 in Sachanlagen sowie die Personal- und Managemententwicklung investieren. Geplante Sachanlageninvestitionen in Höhe von ca. T€ 2.400 werden teilweise durch Fremdkapital finanziert. Des Weiteren planen wir aufgrund der anspruchsvollen Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2024 mit leicht rückläufigen Umsatzerlösen im einstelligen Prozentbereich, die durch Einsparungen im Materialsektor kompensiert werden können. Steigende Personalkosten - im Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau der Organisations- und Führungsstruktur - sowie steigende Abschreibungen und sonstige betriebliche Aufwendungen führen voraussichtlich zu einem Jahresüberschuss deutlich unter dem Vorjahresniveau.

 

Schlangenbad, den 30. Dezember 2024

gez. Reinhardt Griese, Geschäftsführer

gez. Adrian Griese, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5.170,00 2.258,00
II. Sachanlagen 4.330.322,87 4.435.735,83
III. Finanzanlagen 61.583,60 61.583,60
4.397.076,47 4.499.577,43
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 13.246.337,01 13.155.789,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.389.735,65 3.917.038,01
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.924.234,66 1.566.535,59
18.560.307,32 18.639.363,39
C. Rechnungsabgrenzungsposten 123.295,00 18.779,79
23.080.678,79 23.157.720,61

Passivseite

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 205.000,00 205.000,00
II. Kapitalrücklage 230.081,35 230.081,35
III. Bilanzgewinn 14.773.301,29 13.696.830,18
15.208.382,64 14.131.911,53
B. Rückstellungen 2.100.201,40 2.157.831,89
C. Verbindlichkeiten 5.772.094,75 6.867.977,19
23.080.678,79 23.157.720,61

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
1. Rohergebnis 9.992.574,07 8.925.300,87
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.023.218,98 4.426.882,11
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.070.257,19 920.146,11
- davon für Altersversorgung: T€ 7 (Vorjahr: T€ 5)
6.093.476,17 5.347.028,22
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 357.077,72 355.904,79
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.677.309,70 1.486.331,16
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 295,18 774,7
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 99.092,74 105.789,23
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 534.782,35 482.113,86
8. Ergebnis nach Steuern 1.231.130,57 1.148.908,31
9. sonstige Steuern 14.659,46 20.652,75
10. Jahresüberschuss 1.216.471,11 1.128.255,56
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 13.556.830,18 12.568.574,62
12. Bilanzgewinn 14.773.301,29 13.696.830,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Angaben zur Gesellschaft

Die Omnitron Griese GmbH, mit Sitz in Schlangenbad, ist im Handelsregister B des Amtsgericht Wiesbaden unter der Nummer HRB 16040 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Omnitron Griese GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren des § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Angaben zu Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern werden im Interesse einer übersichtlichen Gliederung der Bilanz im Anhang angegeben.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Immaterielle Vermögensgegenstände werden linear und im Zugangsjahr pro rata temporis abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear und im Zugangsjahr pro rata temporis.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Beachtung von Branchentabellen. Die vorgegebenen Nutzungsdauern werden als die jeweils zulässigen Höchstwerte angewendet.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zugänge in Fremdwährungsbeträgen werden mit dem Wechselkurs zum Anschaffungszeitpunkt erfasst.

Die fertige/unfertige Erzeugnisse Waren sind zu den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben Fertigungsmaterial- und Fertigungslohnkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens. Durch die Inanspruchnahme des Wahlrechts gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB wurden erhaltene Anzahlungen in Höhe von T€ 12 (Vj.: T€ 2) von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Ausfallrisiken sind durch einzeln und pauschal ermittelte Bewertungsabschläge berücksichtigt.

Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert beziehungsweise mit den Anschaffungskosten bewertet.

Der Ansatz von Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.

Die Pensionsrückstellungen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Heubeck-Richttafeln RT 2018 G) mit dem anhand des versicherungsmathematischen Teilwertverfahrens ermittelten Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen sowie Fluktuation waren aufgrund der Struktur der Pensionszusagen bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaften nicht zu berücksichtigen. Für die Abzinsung wurde der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet (Stand 31.12.2023: 1,82 %, Stand 31.12.2022: 1,78 %).

Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB

Bei der Pensionsrückstellung ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ 1 (Vj.: T€ 6).

In den übrigen Rückstellungen sind in angemessenem und ausreichendem Umfang individuelle Vorsorgen für alle erkennbaren Risiken aus ungewissen Verpflichtungen unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen gebildet. Wesentliche Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagenspiegel

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem folgenden Anlagenspiegel ersichtlich.

Anschaffungs- und Herstellungskosten Stand 01.01.2023
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 206.279,19 0,00 0,00 206.279,19
2. geleistete Anzahlungen 0,00 4.000,00 0,00 4.000,00
Summe I. 206.279,19 4.000,00 0,00 210.279,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.196.479,47 0,00 0,00 4.196.479,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 909.391,18 3.886,95 0,00 913.278,13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.966.269,46 189.098,77 82.839,65 2.072.528,58
4. geleistete Anzahlungen 204.899,41 57.593,04 0,00 262.492,45
Summe II. 7.277.039,52 250.578,76 82.839,65 7.444.778,63
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 61.583,60 0,00 0,00 61.583,60
Summe III. 61.583,60 0,00 0,00 61.583,60
Insgesamt 7.544.902,31 254.578,76 82.839,65 7.716.641,42
Abschreibungen Stand 01.01.2023
Zugang
Abgang
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 204.021,19 1.088,00 0,00 205.109,19
2. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe I. 204.021,19 1.088,00 0,00 205.109,19
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 840.889,47 127.792,00 0,00 968.681,47
2. Technische Anlagen und Maschinen 503.659,18 65.499,95 0,00 569.159,13
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.496.755,04 162.697,77 82.837,65 1.576.615,16
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe II. 2.841.303,69 355.989,72 82.837,65 3.114.455,76
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe III. 0,00 0,00 0,00 0,00
Insgesamt 3.045.324,88 357.077,72 82.837,65 3.319.564,95
Restbuchwerte Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.170,00 2.258,00
2. geleistete Anzahlungen 4.000,00 0,00
Summe I. 5.170,00 2.258,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.227.798,00 3.355.590,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 344.119,00 405.732,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 495.913,42 469.514,42
4. geleistete Anzahlungen 262.492,45 204.899,41
Summe II. 4.330.322,87 4.435.735,83
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 61.583,60 61.583,60
Summe III. 61.583,60 61.583,60
Insgesamt 4.397.076,47 4.499.577,43

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von T€ 1 (Vj.: T€ 2) enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen unter anderem für Gewährleistungssachverhalte T€ 945, für Personalaufwendungen (u.a. Urlaub und Zeitguthaben) T€ 462, Bonusvereinbarungen T€ 58 sowie Jahresabschlusskosten T€ 110.

Verbindlichkeiten

Angaben zu den Restlaufzeiten sowie zur Besicherung der Verbindlichkeiten finden sich im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel.

Restlaufzeit
Gesamt
bis 1 Jahr
größer 1 Jahr
größer 5 Jahre
Gesamt 5.772.094,75 2.808.876,64 2.963.218,11 105.141,31
Vj.: 6.867.977,19 Vj.: 3.097.303,05 Vj.: 3.770.674,14 Vj.: 217.032,93
darin enthalten:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.496.029,40 714.865,71 1.781.163,69 105.141,31
Vj.: 3.334.685,59 Vj.: 839.011,45 Vj.: 2.495.674,14 Vj.: 217.032,93
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.760.287,36 1.760.287,36 0,00 0,00
Vj.: 1.908.485,18 Vj.: 1.908.485,18 Vj.: 0,00 Vj.: 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 1.221.000,79 38.946,37 1.182.054,42 0,00
Vj.: 1.442.948,97 Vj.: 167.948,97 Vj.: 1.275.000,00 Vj.: 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 294.777,20 294.777,20 0,00 0,00
Vj.: 181.857,45 Vj.: 181.857,45 Vj.: 0,00 Vj.: 0,00
davon aus Steuern 248.806,43 248.806,43 0,00 0,00
Vj.: 143.041,76 Vj.: 143.041,76 Vj.: 0,00 Vj.: 0,00
davon im Rahmen der sozialen 13.515,71 13.515,71 0,00 0,00
Sicherheit Vj.: 6.379,73 Vj.: 6.379,73 Vj.: 0,00 Vj.: 0,00

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 829 (Vj.: T€ 1.042) durch Buchgrundschulden besichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die jährlichen Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen T€ 77 (Vj.: T€ 70). Aus Leasingverträgen bestehen jährliche Verpflichtungen in Höhe von T€ 38 (Vj.: T€ 19). Die Laufzeit der Leasingverträge umfasst einen Zeitraum bis 2025.

V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erträge / Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 58 (Vj.: T€ 282) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 146 (Vj.: T€ 83) enthalten.

Zinsaufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind Zinsanteile aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 4 (Vj.: T€ 4) enthalten.

VI. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahr 2023 waren in der Gesellschaft durchschnittlich 120 Mitarbeiter beschäftigt, darin sind 10 geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer enthalten.

Geschäftsführung

Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind/waren bestellt:

Herr Reinhardt Griese, Dipl.-Ingenieur (FH), Geschäftsführer

Herr Adrian Griese, Dipl.-Kaufmann (Europäische Wirtschaft), Geschäftsführer

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, nach dem Ende des Geschäftsjahres mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, haben sich nicht ereignet.

Inanspruchnahme von Ausnahmeregelungen und Erleichterungen

Die Gesellschaft nimmt die Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 Nr. 1 HGB in Anspruch, da das verbundene Unternehmen für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist.

Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungen nach § 286 Abs. 4 HGB und § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch.

 

Schlangenbad, den 30. Dezember 2024

gez. Reinhardt Griese, Geschäftsführer

gez. Adrian Griese, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang) handelt es sich um die nach §§ 327, 276, 288 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Omnitron Griese GmbH, Schlangenbad

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Omnitron Griese GmbH, Schlangenbad, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Omnitron Griese GmbH, Schlangenbad, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Coburg , den 9. April 2025

BNHS GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Mathis Neumann, Wirtschaftsprüfer

Feststellungsbeschluss

Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 9. April 2025.

Ergebnisverwendungsbeschluss

Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 9. April 2025: "Der Bilanzgewinn in Höhe von € 14.773.301,29 wird auf neue Rechnung vorgetragen."

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

4 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.