ENCOM Process & Software Engineering GmbH

Pavillonstraße 23, 66740 Saarlouis, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 25712
Eingetragen
13.2.1996
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Der Betrieb eines Dienstleistungsunternehmens zur Unterstützung mittelständischer Unternehmen und Großunternehmen bei der Modellierung bzw. Optimierung von Geschäftsprozessen und dem effizienten Einsatz von Informationstechnologie. Neben den klassischen Beratungs- und Engineeringleistungen bilden die Bereiche Service und Schulungen sowie der Handel mit Hard- und Software weitere Schwerpunkte. Das Leistungsspektrum umfaßt für den Bereich Engineering im wesentlichen Projektierung, Analyse, Fachkonzeption, Business-Case, Realisation und Projektmanagement sowie Entwicklung plattformunabhängiger Individualsoftware. Das Service-Angebot umfaßt Outsourcing für die Bereiche Coaching-Managementfunktion, Projektmanagement, Systemadministration, Benutzerservice und Hotline; weiterhin Sachverständigentätigkeit, Hardwarebeschaffung/-Installation, Erstellen von Schulungsunterlagen betriebsspezifischer Software und deren Schulung. Das Schulungsangebot bezieht sich im wesentlichen auf Standardsoftware, Individualsoftware, Netzwerktechnologie, Management und Persönlichkeitsentwicklung.

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Brockenauer
seit 1.9.2011
Prokura
Christian Kerwer
seit 1.9.2011
Prokura
Dieter Hoffmann
seit 11.11.2003
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

ENCOM Process & Software Engineering GmbH

Saarlouis

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 1,00 15.000,00
I. Sachanlagen 1,00 15.000,00
B. Umlaufvermögen 231.027,85 420.910,96
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 155.855,34 330.807,09
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 75.172,51 90.103,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 83.889,75 83.889,75
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckter Verlustanteil / nicht durch Vermögenseinlagen gedeckte Entnahmen 2.045.634,97 1.758.148,17
Summe Aktiva 2.360.553,57 2.277.948,88

Passiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Gezeichnetes Kapital 26.075,89 26.075,89
B. Verlustvortrag 1.784.224,06 1.562.985,99
C. Bilanzverlust 287.486,80 221.238,07
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.045.634,97 1.758.148,17
E. Rückstellungen 183.675,39 149.150,00
F. Verbindlichkeiten 2.145.768,18 2.079.598,88
G. Rechnungsabgrenzungsposten 31.110,00 49.200,00
Summe Passiva 2.360.553,57 2.277.948,88

Anhang

(1) Grundlagen der Rechnungslegung

Der Jahresabschluss der Gesellschaft, die nach den Bestimmungen des § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft ist, ist nach den Vorschriften des HGB in der für das Berichtsjahr 2019 geltenden Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) unter Berücksichtigung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetz (BilRUG) sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die handelsrechtlichen Ausweis- und Gliederungsvorschriften finden Anwendung.

Die Bilanz wird vor Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde abweichend von dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (Going Concern) gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB von Liquidationswerten ausgegangen.

(2) Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die Wertansätze in der Bilanz der ENCOMzum 31.12.2018 wurden unverändert als Bilanzvorträge in neue Rechnung übernommen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber den Vorjahren auf Grund der Bewertung zu Liquidationswerten, insbesondere bei der Bewertung des Anlagevermögens und der Forderungsbewertung, angepasst.

Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert; es wurden außerplanmäßige Abwertungen berücksichtigt.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten nach § 255 Abs. 1 HGB, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer angesetzt; es wurden außerplanmäßige Abwertungen berücksichtigt.

Als Abschreibungsmethode kam die lineare Absetzung für Abnutzung zur Anwendung; ferner wurden in den Vorjahren unter Liquidationsgesichtspunkten außerplanmäßige Abwertungen vorgenommen.

Mieterein- und -umbauten, welche von der Gesellschaft in den angemieteten Räumen in der Pavillonstraße 23, 66740 Saarlouis, auf eigene Rechnung hergestellt worden sind, werden als materielle Wirtschaftsgüter unter den anderen Anlagen/Betriebs- und Geschäftsausstattung über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben; auch hier wurden in den Vorjahren unter Liquidationsgesichtspunkten außerplanmäßige Abwertungen berücksichtigt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Soweit Wertberichtigungen auf Grund der Bewertung zu Liquidationswerten notwendig waren, erfolgten diese.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, wurden nicht aktiv abgegrenzt; Ausgangsumsatzsteuer aus Berichtigungen nach § 17 UStG, wurden, soweit die damit korrespondierende Verbindlichkeit zum Bilanzstichtag noch offen war, als aktive Rechnungsabgrenzungsposten behandelt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

(3) Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die planmäßigen Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (§ 268 Abs. 2 Satz 3 HGB). Außerplanmäßige Abwertungen in den Vorjahren unter Liquidationsgesichtspunkten wurden durch indirekte Wertberichtigung (in den Vorjahren) bei den Buchwerten in Ansatz gebracht, womit die Buchwerte des Anlagevermögens lt. Bilanz und Anlagenspiegel um diese außerplanmäßigen Abwertungen aus Darstellungsgründen abweichen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet, so dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Sie betragen am Bilanzstichtag 140 T€ für Gewährleistungen, 3 T€ für Aufbewahrungskosten, 17 TEUR für Kreditzinsen- abgrenzungen und 24 T€ für sonstige Verpflichtungen.

Die Gewährleistungsrückstellungen wurden auf Grund ihrer pauschalen Ermittlung, weil sich eine voraussichtliche Restlaufzeit schlecht einschätzen ließ, nicht abgezinst. Wegen Geringfügigkeit (Unwesentlichkeit) wurde keine Abzinsung der Rückstellung für die Aufbewahrung von Büchern vorgenommen.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von 1.194 T€ (VJ: 169 T€) gegenüber Kreditinstituten, 615 T€ (VJ: 533 T€) aus Lieferungen und Leistungen, 40 T€ (VJ: 40 T€) gegenüber verbundenen Unternehmen, 14 T€ (VJ: 13 T€) gegenüber Gesellschaftern und 28 T€ (VJ: 90 T€) für sonstige Verpflichtungen.

In diesen sonstigen Verpflichtungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 267 T€ (VJ: 268 T€), aus Steuern in Höhe von 11 T€ (VJ: 41 T€) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 15 T€ (VJ: 2 T€) enthalten.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 0 T€ (VJ: 909 T€), davon mehr als fünf Jahre in Höhe von 0 T€ (VJ: 444 T€).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Garantien und Bürgschaften des Gesellschafters und Bürgschaften durch die Bürgschaftsbank Saarland GmbH sowie Abtretung von Forderungen durch die Gesellschaft besichert.

Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Forderungen gegen Gesellschafter mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von 0 T€ (VJ: 0 T€). Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern mit einer Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahren bestehen in Höhe von 267 T€ (VJ: 268 T€).

(4) Sonstige Angaben

Angaben zur Firma

Firma: Encom Process & Software Engineering GmbH

Sitz: 66740 Saarlouis

Registergericht: Saarbrücken

Handelsregisternummer: HR B 25712

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei

Herrn Dieter Hoffmann, Saarlouis, Wirtschaftsingenieur

- alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit -

Sonstige finanzielle Verpflichtungen (inkl. MwSt; der Leistungsempfänger ist zum Vorsteuerabzug berechtigt) aus Dauerschuldverhältnissen bestanden am Bilanzstichtag hinsichtlich der angemieteten Räumlichkeiten in Höhe von monatlich 2.380 € sowie hinsichtlich eines Dauerparkplatzes in Höhe von monatlich 32 €.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 13,25.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

Überschuldung

Die Gesellschaft ist in Höhe von 2.045.975,70 € überschuldet. Die Geschäftsführung ist derzeit bemüht, mit den Gläubigern einen Vergleich abzuschließen, der eine Insolvenz der Gesellschaft verhindern soll; die Erfolgsaussichten hierzu werden von der Geschäftsführung als gut eingeschätzt. Die Bewertung von Vermögen und Verbindlichkeiten erfolgte zu Liquidationswerten.

, den 06.04.2022

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Geschäftsführung

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 6.4.2022.

Nachrichten & Medien

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