Gas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und Klimainstallation
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Corryn Marie Zimmermann seit 30.3.2026 | Prokura |
Stefan Bude seit 30.3.2026 | Geschäftsführer |
Torsten Dennhart seit 21.10.2025 | Prokura |
Christian Böhlke seit 21.10.2025 | Prokura |
Adrian Simon seit 9.5.2025 | Prokura |
Filip Stroobant seit 9.5.2025 | Prokura |
Matthias Maaß seit 2.12.2021 | Prokura |
Frank Schmidt seit 2.12.2021 | Prokura |
Christian Dr. Debus seit 21.12.2018 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Olimon Hungary Kft. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Process Automation Solutions GmbHLudwigshafen/Rh.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Process Automation Solutions GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Process Automation Solutions GmbH, Ludwigshafen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Process Automation Solutions GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 19. Februar 2025 EY
GmbH & Co. KG
Hummel, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. März 2024AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.04.2023 bis 31.03.2024
Anhang für das Geschäftsjahr 1.4.2023-31.3.2024A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gezeigten Vorjahresvergleichszahlen entsprechen den Zahlen der Gesellschaft zum 31.03.2023. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. B. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Process Automation Solutions GmbH mit Sitz in Ludwigshafen im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen am Rhein unter der Nummer HRB 3539 eingetragen. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einbezogen. Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde in Anlehnung an die Regelungen des § 6 Abs. 2a EStG im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre mit jeweils 20% linear abgeschrieben wird. Die anderen Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen und zu Sachanlagen werden zeitanteilig abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu den Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Grundlage für die Bewertung der unfertigen Leistungen zu Herstellungskosten bilden die aus dem Rechnungswesen übernommenen Kosten, die auf Basis der geplanten Normalbeschäftigung ermittelt worden sind. Diese enthalten Materialeinzelkosten sowie Lohneinzel und -gemeinkosten. Als Berechnungsgrundlage der Lohneinzel und -gemeinkosten sind die angefallenen Stunden zu Kostensätzen bewertet. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einbezogen. Sofern notwendig wird der niedrigere Zeitwert angesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden von den Vorräten offen abgesetzt, soweit sie - je Auftrag - die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen nicht übersteigen. Sie sind zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewertet. Steuerrückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme gebildet. Die Verbindlichkeiten werden mit Erfüllungsbeträgen bewertet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Anteilsbesitzliste sind auf den folgenden Seiten dargestellt. Die Process Automation Solutions Scandinavia AB (Malmö, Schweden) wurde im April 2023 liquidiert. Der Restbuchwert i.H.v. EUR 1 wurde ausgebucht. Zum 29. Juni 2023 wurde bei der Process Automation Solutions NV (Melsele, Belgien) eine Kapitalerhöhung i.H.v. TEUR 3.800 vorgenommen. Somit erhöht sich das Grundkapital der Gesellschaft auf TEUR 11.820. Zum 23. Februar 2024 wurde die Beteiligung an der Process Automation Solutions Limited (Cork, Irland) an die Control And Information Management (CIM) Limited (Dublin, Irland) für einen Kaufpreis von EUR 1 veräußert. 2. Vorräte Die offen abgesetzten erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen enthalten TEUR 501 (i.V. TEUR 372) Anzahlungen auf Bestellungen von verbundenen Unternehmen. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Gesamtbetrag von TEUR 5.375 (i.V. TEUR 8.909), davon gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 1.893 (i.V. TEUR 0) und gegenüber der Konzernmuttergesellschaft TEUR 0 (i.V. TEUR 496). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.018 (i.V. TEUR 5.105) sowie sonstige Forderungen in Höhe von TEUR 4.358 (i.V. TEUR 3.804) ausgewiesen. In den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen wie im Vorjahr keine Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstige Vermögensgegenstände bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr i.H.v. TEUR 97 (i.V. TEUR 0). 4. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Die Position enthält den Kassenbestand, Guthaben einer Frankiermaschine sowie Guthaben bei Kreditinstituten. 5. Aktive Latente Steuern Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30,705% zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Differenzen bei den sonstigen Rückstellungen. Aktive latente Steuern wurden aufgrund des bestehenden Wahlrechts nicht aktiviert. 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personalkosten TEUR 4.463 (i.V. TEUR 4.554), ausstehende Rechnungen TEUR 714 (i.V. TEUR 953), Jahresabschlusskosten mit TEUR 128 (i.V. TEUR 101), Archivierungskosten TEUR 83 (i.V. TEUR 80) sowie eine Rückstellung für Restrukturierungskosten in Höhe von TEUR 6.424 (i.V. TEUR 3.715). 7. Verbindlichkeiten Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen übliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin auf Lieferung und Leistung in Höhe von TEUR 75 (i. V. TEUR 95) und Verbindlichkeiten aus Cashpooling i.H.v. TEUR 12.920 (i.V. TEUR 10.178). Verbindlichkeiten gegenüber der Konzernmuttergesellschaft belaufen sich auf TEUR 2.268 (i.V. TEUR 1.661). Aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Gesamtbetrag von TEUR 15.594 (i.V. TEUR 12.513) resultieren TEUR 2.581 aus Lieferungen und Leistungen (i. V. TEUR 2.243). Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
II. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Regionen verteilen:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 25 (i.V. TEUR 26) enthalten. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.796 (i.V. TEUR 121) ausgewiesen. Es handelt sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. 3. Personalaufwand In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Altersversorgung sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (i.V. TEUR 3) zur Altersversorgung und TEUR 18 (i.V. TEUR 17) für Unterstützung enthalten. 4. Abschreibungen Die Abschreibungen erfolgen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer und werden nach der linearen Methode vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter wurde in Anlehnung an die Regelungen des § 6 Abs. 2a EStG im Zugangsjahr ein Sammelposten gebildet, der über 5 Jahre mit jeweils 20% linear abgeschrieben wird. Die anderen Zugänge zu den immateriellen Vermögensgegenständen und zu Sachanlagen werden zeitanteilig abgeschrieben. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betreffen TEUR 38 nach TEUR 48 im Vorjahr. Nennenswerte periodenfremde Aufwendungen sind nicht angefallen. 6. Erträge aus Beteiligungen und Gewinnabführungsvertrag Aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages mit der Advanced Application GmbH erhielt die Process Automation Solutions GmbH das abgeführte Ergebnis von TEUR 2.465 (i.V. TEUR 2.809). 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die Zinserträge in Höhe von TEUR 13 (i.V. TEUR 4) resultieren mit TEUR 13 (i.V. TEUR 4) aus der Verzinsung von Forderungen an verbundene Unternehmen, davon betreffen TEUR 0 (i.V. TEUR 0) die Gesellschafterin. 8. Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Geschäftsjahr ist kein Abschreibungsbedarf der Finanzanlagen aufgetreten. 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsaufwendungen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.425 (i.V. TEUR 271) an verbundene Unternehmen enthalten, davon betreffen TEUR 217 (i.V. TEUR 219) die Konzernmuttergesellschaft und TEUR 1.209 (i.V. TEUR 50) die Gesellschafterin. E. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % beteiligt:
* Ergebnis aufgrund
Ergebnisabführungsvertrag
2. Personal Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne der §§ 251 i.V.m. 268 Abs. 7 HGB. Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
4. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer sind: Dr. Christian Debus (Vorsitzender der Geschäftsführung), Kusterdingen Mathias Orschiedt (Geschäftsführer Finanzen), Sippersfeld, (bis zum 01.10.2024) Auf die Angabe der Geschäftsführer-Bezüge wird unter Inanspruchnahme des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Konzernzugehörigkeit Die Process Automation Solutions GmbH, Ludwigshafen, ist Tochterunternehmen der ATS Automation Tooling Systems GmbH mit Sitz in Urbach. Diese wiederum ist Tochtergesellschaft der ATS Automation Tooling Systems Inc. mit Sitz in Cambridge, Kanada. Zwischen der ATS Automation Tooling Systems GmbH und der Process Automation Solutions GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der ATS Automation Tooling Systems Inc., Cambridge (Kanada), für den größten und kleinsten Kreis der Konzernunternehmen einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nach International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und geprüft. Wesentliche Unterschiede zu den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, bestehen hierbei nicht. Der Konzernabschluss der ATS Automation Tooling Systems Inc., Cambridge (Kanada), wird in englischer Sprache im Bundesanzeiger offengelegt. Die Process Automation Systems GmbH hat daher darauf verzichtet einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen. 6. Nachtragsbericht Wesentliche Ereignisse mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. 7. Prüfungshonorare des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt:
Ludwigshafen, den 17. Februar 2025 Process Automation Solutions GmbH Die Geschäftsführung Dr. Christian Debus Brutto-Anlagenspiegel zum 31.03.2024
Lagebericht Geschäftsjahr 2023/24Inhalt Grundlagen der PA Solutions GmbH Geschäftstätigkeit Forschung und Entwicklung Steuerung Rechtliche Angaben Wirtschaftsbericht Gesamtaussage der Geschäftsführung Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Wesentliche Ereignisse Ertragslage Vermögens- und Finanzlage Beschäftigte Risiko- und Chancenbericht Geschäftsausblick Grundlagen der PA Solutions GmbH Die PA Solutions GmbH (im Folgenden "PA Solutions") ist ein eigenständiges Tochterunternehmen der ATS Automation Tooling Systems GmbH, Urbach. Sie gehört dem börsennotierten kanadischen ATS Konzern an. Die ATS Automation Tooling Systems Inc., Cambridge/Ontario, Kanada, ist die Muttergesellschaft des ATS Konzerns. ATS liefert innovative, maßgeschneiderte Lösungen im Sondermaschinenbau für automatische Produktions-, Montage- und Prüfanlagen. Die Leistungen und Angebote reichen von der Planung über Konstruktion, Realisierung und Montage bis hin zur Inbetriebnahme und Service. ATS beschäftigt derzeit über 7.000 Mitarbeiter über 65 Produktionsstandorten und in mehr als 80 Büros in Nordamerika, Europa, Südostasien und China. ATS ist unter dem Symbol "ATA" an der Toronto Stock Exchange börsennotiert sowie unter "ATS" an der New Yorker Börse. Geschäftstätigkeit Anbieter komplexer Automatisierungslösungen PA SOLUTIONS realisiert die Umsetzung komplexer Automatisierungs- und Digitalisierungslösungen und ist dabei in der Lage verschiedenste Systeme von unterschiedlichen Herstellern nach den Kundenanforderungen zu konfigurieren. Die Dienstleistungen von PA SOLUTIONS reichen von Planung der ersten Schritte der Automatisierungslösung bis hin zur Wartung und Optimierung der Anlagen für den gesamten Lebenszyklus der Produktionslinie. Unser Ziel ist die Lieferung von Automatisierungslösungen durch firmeneigene Kompetenz, ausgerichtet an den Bedürfnissen des Kunden oder Projektes, unter Verwendung des vom Kunden gewünschten Systemherstellers.
PA SOLUTIONS positioniert sich mittels einer lokalen, regionalen und globalen Ausrichtung. Zusammen mit unseren Tochter- und Schwestergesellschaften sind insgesamt in etwa 1.600 Mitarbeiter an 52 Standorten in Europa, 9 Standorten in Asien, 9 Standorten in Amerika und 3 Standorte in Australien für unsere Kunden da. Dies ermöglicht uns eine weltweite Abwicklung von Projekten. Forschung und Entwicklung Das Unternehmen entwickelt im Rahmen von Kundenprojekten Automationslösungen. Die aus diesen Entwicklungen resultierenden Aufwendungen werden in den Herstellungskosten ausgewiesen. Steuerung Finanzielle Leistungsindikatoren Ziel der Unternehmensstrategie der PA SOLUTIONS ist ein nachhaltiges und ertragsorientiertes Wachstum sowie eine kontinuierliche Steigerung des Unternehmenswertes. Um den mittel- und langfristigen finanziellen Erfolg dieser Strategie der wertorientierten Unternehmenssteuerung zu messen, verwendet das Unternehmen die folgenden zentralen Steuerungsgrößen:
Diese Kennzahlen werden zur internen Steuerung eingesetzt. Das operative Unternehmensergebnis (EBIT: Earnings Before Interest and Taxes) definiert PA SOLUTIONS als Ergebnis vor ATS-Umlagen für Lizenzen und Handelsmarken, Finanzergebnis, Ertragsteuern und Gewinnabführung sowie anderen Sondereffekten wie beispielsweise Restrukturierungskosten. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Um im nationalen und internationalen Wettbewerb bestehen zu können, benötigt PA SOLUTIONS hoch motivierte, flexibel einsetzbare und leistungsstarke Mitarbeiter. Daher ist für uns die Attraktivität als Arbeitgeber ein zentraler Aspekt zur langfristigen Sicherung des Geschäftserfolgs. Durch die Schaffung qualitativ hochwertiger Arbeitsbedingungen werden engagierte und hoch qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen gebunden oder neu akquiriert. PA SOLUTIONS ist überzeugt davon, dass zufriedene Mitarbeiter bessere Leistungen erzielen und die Kundenbindung erhöhen. Mitarbeiterzufriedenheit messen wir unter anderem anhand der Fluktuationsrate. Auch der Gesundheits- und Arbeitsschutz ist ein zentrales Element zur Erhöhung unserer Unternehmensattraktivität. Dabei misst PA SOLUTIONS die Arbeits- und Gesundheitssituation der Beschäftigten unter anderem anhand der Anzahl von Arbeitsunfällen. Ziel ist es, die Gesamtzahl der Arbeitsunfälle pro Jahr und die damit einhergehenden unfallbedingten Ausfalltage kontinuierlich zu senken. Neben der Arbeitgeberattraktivität gilt als wichtigste Kennziffer der Nicht-finanziellen Kennzahlen die Kundenzufriedenheit. Die Qualität der erbrachten Leistungen und die damit einhergehende Zufriedenheit der Kunden sind für PA SOLUTIONS entscheidende Wettbewerbsfaktoren und von großer Bedeutung für den langfristigen Geschäftserfolg. Eines der wichtigsten Unternehmensziele ist die permanente Steigerung der eigenen Qualität und daraus resultierend eine Kundenzufriedenheit auf kontinuierlich hohem Niveau. Rechtliche Angaben Die ATS Automation Tooling Systems GmbH, Urbach, ist 100% Gesellschafterin der PA SOLUTIONS. Das Stammkapital des Unternehmens beträgt unverändert Euro 182.000,00. Wie im Vorjahr bestehen im Geschäftsjahr 2023/24 Ergebnisabführungsverträge zwischen der PA SOLUTIONS und der Muttergesellschaft ATS Automation Tooling Systems GmbH sowie zwischen der PA SOLUTIONS und ihrer Tochtergesellschaft Advanced Applications GmbH, Rottweil. Wirtschaftsbericht Gesamtaussage der Geschäftsführung Das Geschäftsjahr 2023/24 hat PA SOLUTIONS insgesamt erfolgreich absolviert. Die Entwicklung des operativen Geschäfts und der relevanten Steuerungsgrößen war im Vergleich zum Vorjahr positiv. PA SOLUTIONS gliedert sein Geschäft in eine Clusterstruktur. Die wesentlichen Cluster waren 2023/24 Pharma/Biotech, Chemicals/Food sowie Chemicals/Oil and Gas. Des Weiteren befindet sich das Cluster Process Optimization weiter im Aufbau. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete das Cluster Pharma/Biotech einen moderaten Rückgang des Umsatzes. Die erbrachten Leistungen reduzierten sich um 7 % und erreichten einen Wert von Euro 33 Mio., basierend auf dem sehr hohen Vorjahresniveau. Nach einem signifikanten Anstieg im Vorjahr stabilisierte sich der Auftragseingang auf einem hohen Niveau. Chemicals/Food verzeichnete eine positive Entwicklung bei der Kennzahlenentwicklung im Auftragseingang (+ 17,7% auf Euro 20,8 Mio.). Die Umsatzerlöse blieben stabil bei Euro 26 Mio. Der hohe Auftragsbestand zu Jahresbeginn (Euro 10,7 Mio.) trug dazu bei, dass die Umsatzerlöse auf diesem Niveau gehalten werden konnten. Bei Chemicals/Oil and Gas war die Geschäftsentwicklung eher negativ. Der Auftragseingang ging leicht zurück um 8,0% auf Euro 15,8 Mio., während die Umsatzerlöse um -11,4% auf Euro 18,7 Mio. sanken. Der hohe Auftragsbestand zu Jahresbeginn (Euro 7,9 Mio.) trug dazu bei, dass trotz des Rückgangs im Auftragseingang die Umsatzerlöse auf einem hohen Niveau gehalten werden konnten. Das Cluster Process Optimization ist weiterhin im Aufbau. Der Umsatz betrug im Geschäftsjahr Euro 2,2 Mio. gegenüber Vorjahr mit Euro 2,5 Mio. Der Auftragseingang ist gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert bei Euro 1,9 Mio. Insgesamt lag der Auftragseingang mit Euro 66,6 Mio. auf Niveau des Vorjahres-Wertes von Euro 66,8 Mio. Damit wurde unsere Prognose von Euro 65 bis 72 Mio. Auftragseingang erreicht. Auf Basis von Umsatzerlösen in Höhe von Euro 79,9 Mio. (Vorjahr Euro 85,5 Mio.) wurde die Gesamtleistung um Euro 4,6 Mio. auf Euro 71,9 Mio. gesteigert. Beide Kennzahlen haben unsere Erwartungen übertroffen. Grund hierfür ist der hohe Fertigstellungsgrad an Projekten im Geschäftsjahr. Diese Verbesserung der Gesamtleistung zum Vorjahr spiegelt sich auch im operativen EBIT wider. Bereinigt um Restrukturierungskosten in Höhe von Euro 6,0 Mio. lag es bei Euro 4,6 Mio. und damit um Euro 1,7 Mio. über dem Vorjahreswert (VJ Euro 2,9 Mio.). Die korrespondierende EBIT-Umsatzrendite (Verhältnis zwischen EBIT und Umsatzerlösen) beläuft sich auf 5,8% nach 3,4% im Geschäftsjahr 2022/23. Demzufolge haben wir bei diesen beiden Kennzahlen unsere Erwartungen übertroffen. Die Mitarbeiterfluktuation lag im Berichtsjahr mit 7,7% unter dem Niveau des Vorjahres (11,0%) und somit innerhalb der vom Unternehmen gesteckten Ziel-Bandbreite von 7 bis 9%. Die Finanzlage der PA SOLUTIONS ist wegen der unverändert guten Liquiditätsausstattung weiter als sehr stabil zu bezeichnen. Die Gesellschaft ist in die Cash-Pool-Vereinbarung verschiedener deutschen Gesellschaften der ATS-Gruppe eingebunden, wodurch jederzeit kurzfristig liquide Mittel abgerufen werden könnten. Zum Bilanzstichtag 31. März 2024 bestand ein Verbindlichkeitssaldo aus dem Cash-Pooling in Höhe von Euro 12,9 Mio. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen 1 Da das Geschäft im Wesentlichen auf international tätigen Kunden beruht, folgen anbei Ausführungen zu den weltweiten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Das globale Wirtschaftswachstum betrug 2023 etwa 2,2 % und wird für 2024 auf 2,7 % geschätzt, welche immer noch deutlich unter dem historischen Durchschnitt liegen. In Deutschland schrumpfte im Jahr 2023 das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um -0,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Die Inflation blieb weltweit hoch, mit einer durchschnittlichen Rate von 5,3 % im Jahr 2023 und einer prognostizierten Rate von 3,5 % für 2024. Dies belastete die Kaufkraft und die Konsumausgaben. Sinkende Großhandelspreise für Energie und die Abkehr Chinas von der Null-Covid-Politik trugen zur Stabilisierung der globalen Wirtschaft bei. Dennoch blieb die Unsicherheit über die Energieversorgung bestehen. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere zwischen den USA und China, beeinflussten den globalen Handel und die Lieferketten. Die Arbeitslosenquoten variierten stark zwischen den Regionen, wobei einige Länder eine leichte Verbesserung und andere eine Verschlechterung verzeichneten. In Deutschland betrug die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Jahr 2023 etwa 5,7 % - und damit um 0,1% höher als noch im Jahr 2022. Im Jahr 2023 wuchs die globale Produktion um etwa 3,1 %, während für 2024 ein leicht geringeres Wachstum von 2,8 % erwartet wird. Im Frühjahr 2024 gab es eine leichte Aufwärtsdynamik, die jedoch im Sommer wieder nachließ. Im Juni 2024 lag die Weltproduktion nur um 1,5 % über dem Vorjahresniveau. Wesentliche Ereignisse Wesentliche Ereignisse mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage lagen im Geschäftsjahr 2023/24 nicht vor. Inwieweit sich der weitere Verlauf und die Folgen aus der Entwicklung des Russland-Ukraine Konflikts auf die künftige Geschäftsentwicklung auswirken werden, ist heute nur sehr schwer einzuschätzen. Kurzfristig kann es zu Verschiebungen im erwarteten Auftragseingang für neue Projekte sowie zu Verzögerungen bei der Fertigmeldung von Projekten in Arbeit kommen. Ertragslage Umsatz- und Ergebnisentwicklung Wie bereits zuvor erläutert erwirtschaftete PA SOLUTIONS Umsatzerlöse in Höhe von Euro 79,9 Mio. (Vorjahr Euro 85,5 Mio.). Im Jahresvergleich hatten wir in einen Bestandsabbau (Euro 8,5 Mio. nach einem Bestandabbau von Euro 18,7 Mio. im Vorjahr). Demzufolge hat sich die Gesamtleistung - unter Berücksichtigung von Euro 0,5 Mio. aktivierten Eigenleistungen - um Euro 4,6 Mio. auf Euro 71,9 Mio. erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich um Euro 1,7 Mio. auf Euro 2,4 Mio. Wesentlich hierzu beigetragen haben um Euro 1,7 Mio. gestiegenen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Die Veränderung der Umsätze zeigt sich auch im Materialaufwand. Er ist absolut von Euro 12,1 Mio. auf Euro 10,9 Mio. gemindert. In Relation zur Gesamtleistung ist er insbesondere aufgrund des verminderten Bestandsabbaus von 18,0% auf 15,0% gesunken. Der Personalaufwand ist aufgrund leicht angestiegener Mitarbeiterzahlen, sowie Gehaltsentwicklung von Euro 40,8 Mio. auf Euro 43,8 Mio. gestiegen. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen verbuchten wir im Berichtszeitraum in Höhe von Euro 1,6 Mio. (Vorjahr Euro 0,5 Mio.). Der Anstieg resultiert aus dem Go-Live einer ERP-Software. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Jahresvergleich um Euro 4,1 Mio. von Euro 16,8 Mio. auf Euro 20,9 Mio. Begründet liegt dies hauptsächlich in den nochmals gestiegener Einmalaufwendungen (Euro 6,0 Mio. nach Euro 3,7 Mio. im Vorjahr) für die Umbzw. Restrukturierung der PA-Gruppe. Weiterhin beigetragen haben im Jahresvergleich die gestiegenen Kosten in Zusammenhang mit der Nutzung von Immobilien um Euro +0,2 Mio. und von Infrastruktur um Euro +0,1 Mio. sowie gestiegene Werbekosten Euro +0,2 Mio. Im Zusammenhang mit der grundlegenden Modernisierung der bestehenden IT-Struktur sind gestiegene Aufwendungen von Euro +0,7 Mio. angefallen. Der Anteil an der Gesamtleistung beträgt 29,1% nach 25,0% im Vorjahr. Die zuvor dargestellten Sachverhalte ergaben ein erheblich verschlechtertes EBIT von -Euro 2,8 Mio. (im Vorjahr - Euro 2,2 Mio.). Das operative Unternehmensergebnis (bereinigt um Einmalaufwendungen für Restrukturierung, sowie Royalty Fees an ATS) lag mit Euro 4,6 Mio. deutlich über dem vergleichbaren Vorjahreswert (Euro 2,9 Mio.). Die daraus resultierende Umsatzrendite lag bei 5,8% (Vorjahr 3,5%). Die auf Basis des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Advanced Applications GmbH, Rottweil, abgeführten Gewinne von Euro 2,5 Mio. an die PA SOLUTIONS (im Vorjahr Euro 2,8 Mio.) sowie deutlich gestiegene Zinsaufwendungen (Euro 1,4 Mio.; im Vorjahr Euro 0,3 Mio.) resultierten in einem Ergebnis nach Steuern in Höhe von - Euro 1,9 Mio. (Vorjahr + Euro 0,1 Mio.). Unter Berücksichtigung der Sonstigen Steuern wird das Ergebnis (Euro -1,9 Mio.; Vorjahr + Euro 0,1 Mio.) aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages von der Gesellschafterin ausglichen bzw. wurde im Vorjahr an die Gesellschafterin abgeführt. Vermögens- und Finanzlage Bilanzstruktur Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um Euro 1,4 Mio. auf Euro 57,8 Mio. Das Anlagevermögen ist im Jahresvergleich um Euro 5,5 Mio. auf Euro 36,0 Mio. angewachsen. Wegen der nur leicht gestiegenen Bilanzsumme sind nun 62,4% der Mittel im Anlagevermögen gebunden, im Vorjahr waren es 54,2%. Die Veränderungen resultieren im Bereich der immateriellen Vermögensgegenständen für ein Projekt zur grundlegenden Modernisierung der bestehenden IT-Struktur. Zusätzlich wurde 29. Juni 2023 bei der Process Automation Solutions NV (Melsele, Belgien) eine Kapitalerhöhung über Euro 3,8 Mio. vorgenommen. Als Ergebnis der negativen Geschäftsentwicklung hat sich das Umlaufvermögen im Berichtszeitraum von Euro 25,4 Mio. auf Euro 21,4 Mio. verringert. Dabei wurden die Vorräte von Euro 11,9 Mio. auf Euro 10,9 Mio. reduziert, sie binden nun 18,8% der Aktiva (21,2% im Vorjahr). Infolge der gesunkenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen (- Euro 3,5 Mio.) haben sich die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände insgesamt um Euro 3,0 Mio. auf Euro 10,4 Mio. verringert. Ihr Anteil an der Bilanzsumme beträgt nun 18,1% nach 23,8% im Vorjahr. Das Eigenkapital blieb wegen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit Euro 14,7 Mio. unverändert. Wegen der leicht erhöhten Bilanzsumme beträgt die Eigenkapitalquote 25,5% nach 26,1% im Vorjahr. Bei den Rückstellungen bilanzieren wir Euro 11,8 Mio. nach Euro 9,5 Mio. im Vorjahr. Sie repräsentieren 20,5% (Vorjahr 16,8%) der Bilanzsumme. Hierfür ursächlich zeigt sich vor allem die um Euro 2,7 Mio. auf 6,4 Mio. gestiegene Rückstellung für Um- bzw. Restrukturierung der PA-Gruppe. Die Verbindlichkeiten weisen wir mit Euro 31,2 Mio. - und damit im Geschäftsjahresvergleich um Euro 1,0 Mio. niedriger - aus. Dies ist im Wesentlichen auf rückläufigen erhaltenen Anzahlungen zurückzuführen. Gegenläufig wirkt sich die gestiegene Verbindlichkeit aus Cash Pool im Posten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus. Der Anteil der Verbindlichkeiten an der Bilanzsumme veränderte sich von 57,1% auf 54,1%. Investitionen Im Geschäftsjahr 2023/24 investierte PA SOLUTIONS einen Betrag von Euro 7,1 Mio. (Vorjahr Euro 11,5 Mio.). Darin enthalten waren Zugänge zu immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von Euro 2,8 Mio., sowie eine Umbuchung aus den Anlagen im Bau im Sachanlagevermögen auf die immateriellen Vermögensgegenstände von Euro 5,6 Mio. im Rahmen der Aktivierung einer ERP-Software. Im Finanzanlagevermögen erfolgte eine Erhöhung unserer Beteiligung an der Process Automation Solutions NV (Belgien) i.H.v. Euro 3,8 Mio. durch eine Kapitalerhöhung. Finanzmittelbestand und Liquiditätsanalyse Die finanzielle Situation der PA SOLUTIONS ist unverändert als gut zu bezeichnen. Das Unternehmen benötigt keine Finanzierung am Kapitalmarkt. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt zum Ende des Berichtszeitraums Euro 0,05 Mio. (Vorjahr Euro 0,05 Mio.). Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Beschäftigte Zum Stichtag 31. März 2023 waren 535 (Vorjahr 531) Mitarbeiter beschäftigt, davon 425 (Vorjahr 428) Ingenieure, 30 (Vorjahr 32) Monteure und 80 (Vorjahr 71) Sonstige (im Wesentlichen Verwaltung). Prognose-, Chancen- und Risikobericht Gesamtaussage zur prognostizierten Entwicklung 2 Die weltweiten Konjunkturaussichten für 2024 sind gemischt. Das globale Wirtschaftswachstum wird voraussichtlich moderat ausfallen, mit einem erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um etwa 2,9%. Besonders in Schwellenländern wie China und Indien wird ein stärkeres Wachstum erwartet, während die entwickelten Volkswirtschaften, insbesondere in Europa und den USA, mit einem schwächeren Wachstum rechnen müssen. Die Inflation wird voraussichtlich weiter zurückgehen, bleibt aber in vielen Ländern über den Zielwerten der Zentralbanken. In Deutschland lag die Inflationsrate im Oktober 2024 bei etwa 2,0% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Besonders die Energiepreise sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken, was zur Entlastung der Gesamtinflation beigetragen hat. Geopolitische Spannungen und Unsicherheiten, wie der anhaltende Krieg in der Ukraine und die Spannungen zwischen den USA und China, könnten das Wachstum zusätzlich belasten. Trotz dieser Herausforderungen könnten Zinssenkungen in der zweiten Jahreshälfte 2024 für eine leichte Belebung sorgen. Risiko- und Chancenbericht Als weltweit tätiges Unternehmen agiert PA SOLUTIONS in einem volatilen Umfeld, in dem sich immer wieder neue Marktchancen eröffnen, aber auch Risiken entstehen können. Der anhaltende Konflikt in der Ukraine hat erhebliche Auswirkungen auf die globale Wirtschaft. Die Sanktionen gegen Russland und die Unterbrechung von Lieferketten belasten insbesondere die Energie- und Rohstoffmärkte. Dies führt zu Unsicherheiten und erhöhten Kosten in vielen Branchen. Zudem bleibt die Inflation ein zentrales Risiko. In vielen Ländern sind die Preise für Energie und Lebensmittel weiterhin hoch, was die Kaufkraft der Verbraucher schmälert und die Produktionskosten erhöht. Die Zentralbanken stehen vor der Herausforderung, die Inflation zu bekämpfen, ohne das Wirtschaftswachstum zu stark zu bremsen. Insgesamt erwarten wir ein herausforderndes Geschäftsjahr 2024/25 mit unterschiedlich ausgeprägten Chancen und Risiken für unsere Geschäftsentwicklung in den einzelnen Clustern. Die Marktaussichten für das Cluster Pharma/Biotech bleiben weiterhin positiv. Trotz globaler Herausforderungen wie gestörten Lieferketten und steigenden Energiekosten verzeichnet die Pharmaindustrie ein kontinuierliches Umsatzwachstum. Allerdings wird erwartet, dass die Wachstumsdynamik der Branche voraussichtlich geringer ausfallen wird als in den Vorjahren. Infolge der Unsicherheiten resultierend aus dem Russland-Ukraine Konflikt schätzen wir für unsere Business Unit Chemicals and Energies und Chemicals/Food die Risikosituation etwas schlechter ein als im Vorjahr. Zusätzlich erhöht der Abschwung im Chemiesektor, angetrieben durch größere Akteure wie BASF, das Risiko und hat negative Auswirkungen auf die Ergebnisse unserer Business Unit Chemicals and Energies. Allerdings wird mit dem erweiterten Fokus auf erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit weiteres Geschäft für die PA erschlossen, welches hohes Wachstumspotenzial birgt. Das sich weiterhin im Aufbau befindliche Cluster Process Optimization hat nach unserer Einschätzung gute Chancen auf eine positive Geschäftsentwicklung bei geringen Risiken, da - trotz der aktuellen gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen - die Digitalisierung weiterhin ein zentrales Zukunftsthema sein wird. Die Geschäftstätigkeit der PA SOLUTIONS birgt grundsätzlich immanente Risiken, wie zum Beispiel das Durchführen von Änderungen an der Steuerung einer Anlage während des laufenden Betriebs. Durch eine entsprechende Gestaltung von Projektverträgen, die permanente Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie ein konsequentes operatives Projektcontrolling werden diese Risiken weitestgehend minimiert, können jedoch nicht vollkommen ausgeschlossen werden. Finanzielle Risiken bestehen hinsichtlich möglicher Forderungsausfälle. Dieses Risiko sehen wir als gering an, da eine Vielzahl unserer Kunden namhafte Großkonzerne sind, die eine unzweifelhafte Bonität haben. Bei Neukunden wird im Zuge des unternehmensweit implementierten Projektrisikoprozesses grundsätzlich eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Darüber hinaus sind die Projektverantwortlichen im Rahmen von Commercial Awareness angehalten, das Ausfallrisiko durch eine Vorleistung minimierende Gestaltung der Zahlungsbedingungen zu begrenzen. Der geschäftliche Erfolg von PA SOLUTIONS wird wesentlich vom Know-how und der Qualifikation unserer Mitarbeiter getragen. Somit besteht ein weiterer Risikofaktor für die zukünftige Unternehmensentwicklung darin, qualifizierte Ingenieure am Standort Deutschland zu halten und adäquaten Nachwuchs zu finden. Unterstützend wirkt hier die Begrenzung der Fluktuation. Mit seinen unterschiedlichen Clustern Pharma/Biotech, Chemicals/Oil and Gas, Chemicals/Food sowie Process Optimization ist PA SOLUTIONS sehr breit in verschiedenen Kundensegmenten präsent. Der wirtschaftliche Erfolg des Unternehmens ist daher auch immer an die Entwicklung in diesen Clustern gekoppelt. Diese breite und auch internationale Ausrichtung erweist sich bei konjunkturellen Schwankungen in einzelnen Ländern oder Branchen als vorteilhaft, denn sie ermöglicht Kompensationen zwischen den Clustern. Es wurden keine Risiken identifiziert, die im Einzelnen oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand von PA SOLUTIONS gefährden. Unsicherheiten über die zukünftige weltwirtschaftliche Entwicklung bestehen insbesondere vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Folgen resultierend aus dem aktuellen Russland-Ukraine Konflikt und der angespannten Lage im Nahen Osten. Wir sehen uns insgesamt finanziell gut aufgestellt und sind davon überzeugt, dass wir wegen unseres Kunden- und Branchenmixes sowie aufgrund unserer auch in Krisenzeiten benötigten Kompetenzen unser Geschäft auch in einem herausfordernden Marktumfeld weiterhin erfolgreich betreiben können. Darstellung des Unternehmensrisikomanagementsystems Das Risikomanagement ist integraler Bestandteil des internen Kontrollsystems von PA SOLUTIONS sowie deren Tochterunternehmen. Neben dem übergeordneten Monitoring von Unternehmenszielen mittels eines durchgängigen Risikomanagementprozesses wurde im speziellen zur rechtzeitigen Identifizierung von Risiken im Projektgeschäft, ein zweistufiger Prozess implementiert. Die einzelnen Prozessschritte stellen sich wie folgt dar: TERA (Tender Executive Risk Assessment)
TFU (Tender Follow-Up)
Zertifizierungen zur Risikominimierung Zur Vermeidung von Risiken im Bereich der Projektabwicklung werden regelmäßig Zertifizierungsaudits nach ISO 9001:2000 durch unabhängige Dienstleistungsunternehmen durchgeführt, um die Funktionsfähigkeit des Risikomanagementsystems hinreichend sicherzustellen. Die internationale Umweltmanagementnorm ISO 14001 legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest. Im März 2018 wurde PA SOLUTIONS erfolgreich nach DIN EN ISO 9001:2015 und im März 2020 nach ISO 14001:2015 zertifiziert. Die Zertifizierungen werden durch jährliche wiederkehrende Wiederholungsaudits auf ihre Gültigkeit hin überprüft. Geschäftsausblick Die Entwicklungen in den nachfolgend beschriebenen Branchen und Märkten sind für den Erfolg von PA SOLUTIONS entscheidend. Somit stützt sich der Geschäftsausblick auf die Erwartungen in diesen Branchen und Märkten. Chemie/Pharma Die Marktaussichten für die chemisch-pharmazeutische Industrie bleiben herausfordernd, doch es gibt auch positive Signale. Der VCI prognostiziert für das Jahr 2024 einen Anstieg der Produktionsmengen in der Pharma- und Chemieindustrie um 3,5 %. Trotz rückläufiger Preise wird ein Umsatzwachstum von 1,5 % erwartet. Die Branche steht weiterhin vor erheblichen globalen Unsicherheiten. Die weltwirtschaftliche Lage bleibt angespannt, und eine schnelle, spürbare Erholung ist nicht in Sicht. Die Inflation nimmt nur langsam ab, und der Zinssenkungszyklus wird nur in kleinen Schritten erfolgen. Zudem bleiben die hohen Energiekosten eine Belastung für die Industrie. Dennoch investiert die Branche weiterhin stark in Forschung und Entwicklung, um innovative Therapien und Medikamente zu entwickeln. Ein zunehmender Fokus liegt auf nachhaltigen Produktionsmethoden und umweltfreundlichen Technologien, um den ökologischen Fußabdruck zu reduzieren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die chemisch-pharmazeutische Industrie vor einem schwierigen Jahr 2024 steht. Die Branche muss sich weiterhin anpassen und innovativ bleiben, um die Herausforderungen zu meistern und die sich bietenden Chancen zu nutzen. Biotechnologie Die deutschen Biotechnologie-Branche zeigt auch im Jahr 2024 ein anhaltend hohes Niveau. Der Umsatz liegt mit 24,3 Milliarden Euro zwar rund 3 % niedriger als im Vorjahr, doch die Investitionen in Forschung und Entwicklung (FuE) bleiben stabil bei 3,8 Milliarden Euro. Trotz globaler Herausforderungen verzeichnete die Branche ein solides Wachstum. Die kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung tragen maßgeblich zur Innovationskraft der Branche bei. Besonders hervorzuheben sind die Fortschritte in der Impfstoffforschung und -entwicklung sowie die Entwicklung nachhaltiger Alternativen im Bereich "Novel Food", wie beispielsweise biotechnologisch hergestellte Milch-, Fisch-, Fleisch- und Kakaoersatzprodukte. Die Biotechnologie-Branche steht weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. Strenge regulatorische Anforderungen und langwierige Zulassungsverfahren stellen weiterhin eine Hürde dar. Zudem bleiben hohe Energiekosten und die Verfügbarkeit von Rohstoffen kritische Faktoren. Dennoch gibt es zahlreiche Chancen. Die Branche investiert weiterhin stark in Forschung und Entwicklung, insbesondere in den Bereichen Gen-Editing und personalisierte Medizin. Ein zunehmender Fokus liegt auf nachhaltigen Produktionsmethoden und der Entwicklung umweltfreundlicher Technologien. Die Anwendung biotechnologischer Verfahren in der Landwirtschaft, der Umwelttechnik und der industriellen Produktion nimmt weiter zu. Die Branche blickt optimistisch in die Zukunft und erwartet weiteres Wachstum. Die kontinuierlichen Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie die zunehmende Anwendung biotechnologischer Verfahren bieten erhebliche Wachstumschancen. Ausblick für die Gesellschaft Zu Beginn des neuen Geschäftsjahres 2024/25 (vom 1. April 2024 bis 31. März 2025) kam es zu einer Re-Organisation der operativen Geschäftsbereiche. Die bis dato existierende Cluster- Struktur, bestehend aus den Clustern Pharma/Biotech, Chemicals/Oil and Gas, Chemicals/Food sowie Process Optimization, wurden in eine neue Business-Unit (",BU") Struktur überführt. Diese besteht nun aus den Bereichen Chemicals & Energy ("CE"), Pharma/Biotech ("PB"), Food & Beverage ("FB") sowie Digitalisierung ("DIGI") PA SOLUTIONS erwartet auf Grundlage der aktuellen Konjunkturprognosen sowie basierend auf Gesprächen mit unseren Kunden aus den einzelnen BU's und deren Einschätzungen für das Geschäftsjahr 2024/25 (vom 1. April 2024 bis 31. März 2025) einen Auftragseingang von Euro 74 Mio. bis Euro 85 Mio. Der Umsatz wird bei Euro 62 bis 68 Mio. liegen, davon entfallen auf PharmaBiotech 26 bis 28 Mio, Chemicals & Energy 31 bis 34 Mio. und Food & Beverage 5 bis 6 Mio. PA Solutions erwartet bei der EBIT Rendite auf Grund geringerer Umsätze einer Verschlechterung auf einen Wert von rund -5 % bis -7 %. Das zugrunde liegende operative Unternehmensergebnis (operatives EBIT) planen wir in einer Spanne von Euro -3 bis -5 Mio. Angesichts des hohen Auftragsbestands erwarten wir eine Ergebnisverbesserung spätestens zum zweiten Quartal des neuen Fiskaljahres 2025/2026. PA SOLUTIONS wird seine auf ertragsorientiertes und nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Strategie weiter fortsetzen. Dabei sind die Business-Units in der Lage, sich kurzfristig auf sich ändernde Marktsituationen einzustellen. Die Prognose für die Mitarbeiterfluktuation liegt unter 10 %.
Ludwigshafen, den 17. Februar 2025 Process Automation Solutions GmbH Die Geschäftsführung Dr. Christian Debus |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Hausmeisterdienste
Einzelhandel mit Wohnmöbeln
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und Heizung
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen