Lengefelder Wohnbau GmbH
Schulstraße 12, 09514 Pockau-Lengefeld, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Mike Kirsch seit 8.1.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Stadt Pockau-Lengefeld | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lengefelder Wohnbau GmbHPockau-LengefeldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023- für Offenlegungszwecke gemäß §§ 326 Abs. 1, 266 Abs. 1 Satz 3 HGB.Aktiva
Passiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2023- für Offenlegungszwecke gemäß §§ 326 Abs. 1, 288 Abs. 1, 274a HGB -A. Allgemeine Angaben I. Angaben zum Unternehmen gemäß § 264 Abs. 1a HGB Die Lengefelder Wohnbau GmbH hat ihren Sitz in Pockau-Lengefeld. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 15831 eingetragen. II. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft. Gemäß § 96 Abs. 2 Nr. 6 der Sächsischen Gemeindeordnung (SächsGemO) in Verbindung mit entsprechenden gesellschaftsvertraglichen Regelungen wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften zugrunde gelegt. Weiterhin wurden die ergänzenden Regelungen des GmbHG beachtet. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte grundsätzlich gemäß §§ 265 ff. HGB. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Darüber hinaus wurde die Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen (JAbschlWUV) vom 14. Juni 2023 (BGBI. 2023 I Nr. 152) angewendet. B. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr Die Position B.I. "Zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte" wurde hinsichtlich Gliederung und Bezeichnung an die Verordnung über die Gliederung des Jahresabschlusses von Wohnungsunternehmen (JAbschlWUV) vom 14. Juni 2023 (BGBI. 2023 I Nr. 152) angepasst. Die im Vorjahr unter der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesenen Aufwendungen für die Betriebs- und Fahrzeugkosten des Hausmeisterservices werden im Berichtsjahr unter der Position "Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen" ausgewiesen. Der Vorjahresausweis wurde insoweit angepasst. C. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei der Bewertung der Bilanzposten wurden die allgemeinen Grundsätze des § 252 Abs. 1 HGB beachtet. Im Einzelnen kamen folgende Regeln zur Anwendung: Grundstücke mit Wohnbauten werden grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert und planmäßig abgeschrieben (Bauten), wobei Nutzungsdauern von bis zu 50 Jahren zugrunde gelegt werden. Die Einbringung von Wohngrundstücken in Vorjahren erfolgte zum Verkehrswert. Technische Anlagen und Maschinen werden über Nutzungsdauern von bis zu zwanzig Jahren linear abgeschrieben. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über geschätzte Nutzungsdauern von bis zu 13 Jahren linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten 250,00 € bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Unter den Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten ohne Bauten im Umlaufvermögen werden Grundstücke ausgewiesen, die zum Verkauf bestimmt sind. Als unfertige Leistungen werden die vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 angefallenen und auf die Mieter noch nicht umgelegten Heiz- und anderen Betriebskosten ausgewiesen. Die Bewertung erfolgte mit den Anschaffungskosten. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Konkreten Ausfallrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel sind mit Nominalwerten aktiviert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Sondervorauszahlungen für Leasing und wird über die Laufzeit der Verträge aufgelöst. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und dem Handelsregistereintrag; es ist mit dem Nennwert bilanziert. Die Kapitalrücklage wurde ursprünglich im Rahmen der von der Stadt Pockau-Lengefeld mit Wirkung zum 1. Juli 1997 eingebrachten Wohngebäude und Grundstücke gebildet. Aufgrund der Einbringung von Wohngrundstücken erfolgten in den Folgejahren Zuführungen zur Kapitalrücklage. Die satzungsmäßigen Rücklagen wurden entsprechend der Regelung im Gesellschaftsvertrag dotiert. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse beinhaltet Zuschüsse der Sächsische Aufbaubank, Dresden, für die Anschaffung einer Kläranlage. Die Auflösung erfolgt über die Nutzungsdauer des bezuschussten Vermögensgegenstandes. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken sowie ungewisse Verbindlichkeiten; sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden und von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet im Voraus vereinnahmte Zuschüsse. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt über einen Zeitraum von fünf Jahren (Förderzeitraum) bzw. dreißig Jahren (Tilgungszeitraum). D. Angaben zur Bilanz I. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten als wesentliche Position Rückstellungen für die Durchführung der Jahresabschlussprüfung 2023 und die Erstellung der Jahressteuererklärungen 2023 (T€ 14). II. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 710 (Vorjahr: T€ 535). Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten über einem Jahr bestehen in Höhe von T€ 2.287 (Vorjahr: T€ 2.248); davon entfallen T€ 1.507 auf Restlaufzeiten von über fünf Jahren. Die Besicherung der zum Bilanzstichtag bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgt durch Grundschulden sowie die Abtretung von Miet- und Pachtzinsforderungen. E. Sonstige Angaben I. Mitarbeiter und Geschäftsführung Die Lengefelder Wohnbau GmbH beschäftigt einen Mitarbeiter im Sinne von § 267 Abs. 5 HGB. Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist Herr Dipl.-Ing. Mike Kirsch (ausgeübter Beruf: Diplom-Ingenieur). Er ist von den Beschränkungen des § 181 BGB insoweit befreit, als dass er befugt ist, die Lengefelder Wohnbau GmbH bei Vornahme von Rechtsgeschäften mit sich als Vertreter der Stadtwerke Marienberg GmbH, Marienberg und der Energieversorgung Marienberg GmbH, Marienberg, zu vertreten. Die Befreiung ist im Handelsregister eingetragen.
Pockau-Lengefeld, den 29. April 2024 Dipl.-Ing. Mike Kirsch, Geschäftsführer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 27. Juni 2024 festgestellt. |
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