HB-Busreisen Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBetrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Richter seit 30.6.2022 | Geschäftsführer |
Margret Richter-Oentrich seit 30.6.2022 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hogger GmbHFreilassingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Die Bildung von Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt unter Berücksichtigung § 250 HGB. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nur insofern statt, als dass vereinnahmte Ertragszuschüsse nicht mehr unter den Umsatzerlösen wie in den Vorjahren ausgewiesen wurden, sondern als sonstige betriebliche Erträge. Der Grund für den Umsatzausweis in den Vorjahren ergab sich aus der Tatsache, dass die Zuschüsse im Wesentlichen für entgangene Entgelte geleistet wurden. Mit dem Vorjahr eingeschränkte Vergleichbarkeit Der Jahresabschluss ist mit dem Vorjahr insgesamt dahingehend eingeschränkt vergleichbar, dass Ertragszuschüsse nicht mehr unter den Umsatzerlösen, sondern unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen wurden. Die Effekte ergeben sich wie folgt:
Die Ertragszuschüsse im Jahr 2021 betrugen 448,4 TEUR. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter bis zu Einzelanschaffungskosten von 800 € netto jeweils werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Der Abgang wird im Folgejahr unterstellt. Die Sofortabschreibungen im Wirtschaftsjahr belaufen sich auf: 3.722,66 EUR (VJ: 2.842,28 EUR). Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Verlustvortrag von 40.227,77 EUR (Vorjahr: Gewinnvortrag 95.829,21 EUR) einbezogen. Aufgliederung der Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten. Art der Verbindlichkeit
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 5.452.152,17 EUR (Vorjahr: 6.211.526,68 EUR) bestehen Sicherungsübereignungen und Grundschulden für die finanzierten Immobilien und Fahrzeuge. Latente Steuern Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 29.939,10 EUR (Vorjahr: 50.432,98). Der Grund hierfür sind die vorübergehenden Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen des Anlagevermögens. Bei der Bewertung daraus resultierender latenter Steuern wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 27,03 % zugrunde gelegt. Es gab keine zu berücksichtigenden steuerlichen Verlustvorträge. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen Leasingverträge für Fahrzeuge mit einem jährlich zu zahlenden Betrag in Höhe von insgesamt TEUR 218 (Vorjahr: TEUR 50). Diese finanziellen Verpflichtungen belaufen sich für die nächsten 1-5 Jahre auf insgesamt TEUR 391; für die darauffolgenden Jahre auf TEUR 15. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Das steuerliche Jahresergebnis des Geschäftsjahres ist positiv, deswegen weist die Gewinn- und Verlustrechnung einen Ertragsteueraufwand aus. Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus Ertragszuschüssen von Bund und Ländern. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 2022 94 (Vorjahr 98). Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Angabe der Forderungen, Ausleihungen und Verbindlichkeiten an Gesellschafter Zu den zu Gunsten des Gesellschafter-Geschäftsführers vergebenen Krediten wird berichtet: Die Kredite wurden ohne gewährte Besicherung, mit einem Zinssatz in Höhe von 6,00% p.a. ausgereicht.
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Aufgrund der positiven Ertragsaussichten der Hogger mobil GmbH ist der Beteiligungsbuchwert nicht zu berichtigen. Nachtragsbericht Auf die Erläuterungen hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Ukraine-Krise um Lagebericht wird verwiesen. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresfehlbetrag beträgt 50.815,26 EUR. Unter Berücksichtigung des Verlustvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von 40.227,77 EUR wird somit ein Bilanzverlust in Höhe von 91.043,03 EUR ausgewiesen, der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Unterschrift der Geschäftsführung gem. §245 HGB
Ainring, 09.04.2024 gez. Thomas Richter Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022I. Grundlage der Gesellschaft Die Hogger GmbH ist ein regionales, familiengeführtes mittelständiges Verkehrsunternehmen, das in drei Landkreisen und in Österreich eigenwirtschaftlichen Linienverkehr, Schülerverkehr, Mietbusse und Transport betreibt. Unsere Organisation und unsere Handlungsziele orientieren sich stets am Kunden und dessen Bedürfnissen nach bedarfsgerechter und finanziell abgesicherter Verkehrsleistung mit einer hohen Bediensicherheit und Qualität. Die Betreuung und Kooperation mit allen Aufgabenträgern in unserem Einsatzgebiet ist wichtiger Bestandteil unserer Firmenphilosophie. II. Wirtschaftsbericht 1. Branchenentwicklung In der ersten Jahreshälfte 2022 hielt Corona die Welt weiterhin in Atem. Die Maskenpflicht für den ÖPNV wurde erst spät wieder aufgehoben. Ebenso wurde die Branche angehalten, die Busse nicht voll auszulasten. So wurden im ersten Halbjahr 2022 weitere Verstärkerbusse für die Schülerverkehre durch den Freistaat gefördert. Der Mietbusbereich lief erst ab der zweiten Jahreshälfte wieder an. Sonderverkehre zu Großveranstaltungen konnten nach längerer Pause teilweise wieder durchgeführt werden. Der Bund und das Land Bayern stellten dem ÖPNV wieder Hilfe in Form eines Rettungsschirms im Rahmen einer leicht erweiterten Kleinbeihilferegelung zur Verfügung. Der Ausbruch des Ukrainekrieges im Februar 2022 führte zu einer deutlichen Verteuerung und eine lange nicht dagewesene Inflation. Von Juli bis August wurde das 9-Euro-Ticket eingeführt, um die Bevölkerung von den steigenden Kosten zu entlasten. So lag der Kostenindex der Branche lt. Landesverband Bayerischer Omnibusunternehmen für das Jahr 2022 bei 12,91 Prozent. Die steigenden Kosten werden im Rahmen der Tariferhöhung umgesetzt und verteuern das System ÖPNV massiv. Die Bearbeitungszeit und die dadurch andauernde Vorfinanzierung der Fahrgeldausfälle führt zu einer überbordenden Liquiditätsbelastung der leitenden Verkehrsunternehmen im ländlichen Raum. Für das Jahr 2023 ist die Einführung eines Deutschlandtickets geplant. Die rasende Veränderung in der Branche muss dazu führen, dass die Marktakteure deutlich näher zusammenarbeiten. 2. Geschäftsverlauf Trotz massiver Auswirkungen durch Covid-19 und dem 9-Euro-Ticket konnte auch wegen der Staathilfen das Jahr 2022 in einem zufriedenstellenden Rahmen abgeschlossen werden. Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 1.804 TEUR gestiegen. Der Jahresfehlbetrag ist um ca. 85 TEUR geringer als im Vorjahr. Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf insgesamt als ereignisreich aber zufriedenstellend. 3. Lage der Gesellschaft a) Ertragslage Die Ertragsentwicklung verlief auch im Jahr 2022 trotz erheblicher Auswirkung auf allen Geschäftsbereich durch die Corona-Pandemie und das 9-Euro-Ticket insgesamt zufriedenstellend. So konnten im Linienverkehr nach § 42 PBefG trotz Corona leichte Wertzuwächse erreicht werden. Wesentlich dazu beigetragen hat der Rettungsschirm von Bund und Ländern zum Ausgleich der Fahrgeldausfälle in Höhe von 100 %, sowie die Erstattungen für das 9-Euro-Ticket.Die größte Delle in der kurzfristigen demografischen Entwicklung scheint überwunden und die Schülerzahlen pendeln sich wieder auf einem stabilen Level ein. Die freigestellten Schülerverkehre wurden wieder regulär durchgeführt. Es konnten jedoch im Rahmen vertraglicher Regelungen die Energiekostensteigerungen wenigstens teilweise aufgefangen werden. Verstärkerbusse für die Schülerbeförderung wurden bereits seit Herbst 2020 bis Frühjahr 2022 punktuell zur Entlastung der Fahrzeuge eingesetzt und die Kosten hierfür von den Aufgabenträgern im Rahmen von freigestellten Schülerverkehren übernommen. Das Mietbusgeschäft kam im Jahr 2022 Corona-bedingt aufgrund des Verbotes von touristischen Fahrten für das erste Halbjahr weiterhin zum Erliegen und lief in der zweiten Halbjahreshälfte wegen der Personalsituation, aber auch auf Grund der Auswirkungen aus dem 9-Euro-Ticket nicht wieder auf dem Niveau von 2019. Das Rohergebnis liegt mit 6.059.584,96 EUR gegenüber 5.112.062,85 EUR im Vorjahr um 947.522,11 EUR höher. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind gegenüber dem Vorjahr um 7,6 TEUR gesunken insbesondere infolge der deutlichen Preissteigerung bei Öl- und Schmierstoffen, Treibstoffen sowie Reifen und Ersatzteilen. Im Jahr 2022 stiegen die Ölpreise mit dem Ausbruch des Ukrainekonflikts noch einmal deutlich an. Dies führte zu einer Belastung auf der Kostenseite und auch zu einer Belastung der Liquidität. Durch die vor allem aufgrund des Ukraine-Konflikts steigenden Gaspreise stellten viele Produzenten die AdBlue-Produktion ein. Hierdurch stiegen die Preise um etwa 300 % nach März 2022. Die Reifenpreise stiegen ebenfalls deutlich an und die Verfügbarkeit dieser war ebenso eingeschränkt. Auch der Dieselpreis explodierte mit Richtung der Kostenmarke 2,50 € pro Liter. Die Befürchtung lagen bei Preisen bis zu 3,00 €. Die Bundesregierung installierte eine Dieselpreisbremse, die nur teilweise im gewerblichen Bereich ankam, da eine Entlastung bei der Mehrwertsteuer die Unternehmen natürlich nicht entlastet. Durch enge Zusammenarbeit mit unseren Großkunden und der öffentlichen Hand konnte eine teilweise, übergangsweise Kompensation der Mehrkosten erreicht werden. Die Personalkosten stiegen auf Grund der Personalknappheit und der überbordenden Inflation ab Herbst 2022 deutlich an. Im Jahresvergleich sind die Personalkosten um ca. 378,5 TEUR auf insgesamt 2.492,4 TEUR gestiegen. Hintergrund waren vor allem reguläre Tariferhöhungen. Überstunden- und Sondervergütungen waren im Vorjahr wegen der Lockdown-Phasen zum Teil weggefallen, so dass in einigen Bereichen in 2021 auch Kosten eingespart werden konnten. In 2022 sind diese Effekte entfallen. Personalabgänge konnten in 2022 durch Neueinstellungen nicht vollständig kompensiert werden. Die Gesamteinsatzstunden waren in 2022 durch geregelteren Ablauf in der Corona Pandemie nur leicht höher als 2021, aber noch nicht wieder auf Niveau von 2019. Die Abschreibungen sind um ca. 19,5 TEUR auf insgesamt 976,1 TEUR zurückgegangen und lagen damit nahezu auf Vorjahresniveau. Im Geschäftsjahr erfolgten planmäßige Investitionen in neue Fahrzeuge und Hard- und Software. Im Vorjahr wurden Investitionen trotz der Corona-Pandemie planmäßig durchgeführt. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 623,6 TEUR auf insgesamt 2.522,2 TEUR gestiegen. Hintergrund waren vor allem Kostensteigerungen in allen Bereichen durch die Inflation. Die Zinsaufwendungen sind gegenüber dem Vorjahr um 1,7 TEUR auf insgesamt 145,4 TEUR zurückgegangen. Grund hierfür war vor allem, dass Kredite mit höheren Zinsbelastungen im Rahmen der der regulären Tilgung ausgelaufen sind und Kredite für Neuinvestitionen zu deutlich günstigeren Konditionen abgeschlossen werden konnten. Ergebnis Das Jahresergebnis beträgt -50.815,26 TEUR und liegt damit TEUR 85 über dem Vorjahr. Trotz der nach wie vor spürbaren massiven Auswirkungen durch die Corona-Pandemie und die Ukraine-Krise sowie die Energiekostensteigerungen konnte das Ergebnis verbessert werden. b) Vermögenslage Anlagevermögen Im Jahr 2022 konnte die maschinelle Ausstattung sowie die Fahrzeuge im Rahmen des regulären Invest planmäßig erneuert werden. Die Investitionen in Fahrzeuge für den Personennahverkehr betrugen in 2022 insgesamt 140,5 TEUR. Der Abnutzungsgrad der Fahrzeuge für den Personenverkehr beträgt 16,67 %, wie im Vorjahr. Die Gesamtinvestition in das Anlagevermögen betrugen in 2022 insgesamt 412,3 TEUR. Der Abnutzungsgrad des Gesamtanlagevermögens beträgt 14,29 %, wie im Vorjahr. Umlaufvermögen Die Vorräte sind im Vorjahresvergleich um 24,0 TEUR auf insgesamt 126,2 TEUR gesunken. Hintergrund sind die Lieferengpässe insbesondere bei Ersatzteilen und Reifen in der gesamten Branche. Trotz Verteuerung der Rohstoffe und Problemen bei den Lieferketten ermöglichen langfristige, seit Jahren gepflegte Lieferabkommen mit den Fahrzeugherstellern und Ersatzteillieferanten eine schnelle und zeitnahe Lieferung. Die Lagerhaltung wird daher trotzdem grundsätzlich schlank gehalten. Die regelmäßigen Forderungen ergeben sich entsprechend aus aktuellen Verträgen, welche kurzfristige Zahlungsziele beinhalten. Die Forderungen aus Lieferungen sind infolge der Verschiebung von Rechnungsläufen und Zahlungsläufen über den Jahreswechsel um 220,3 TEUR auf insgesamt 907,9 TEUR gestiegen. Alle Forderungen aus dem gewöhnlichen Geschäftsverkehr sind innerhalb der Zahlungsziele eingegangen. Forderungsausfälle waren nicht zu verzeichnen. Die Zahlungsmoral der Kunden ist trotz der aktuellen Wirtschaftslage auf gewohnt hohem Niveau. Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr um 289,6 TEUR auf insgesamt 323,5 TEUR erhöht. Der Grund lag im Wesentlich in zum 31.12.2022 noch offenen Forderungen aus der Billigkeitsleistung für das 9-Euro-Ticket. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten haben sich im Vorjahresvergleich von 21,8 TEUR um 14,7 TEUR auf 36,5 TEUR erhöht. c) Finanzlage Kapitalstruktur Die Eigenkapitalstruktur konnte planmäßig fortentwickelt werden. Das Eigenkapital beziffert sich im Geschäftsjahr 2022 laut Bilanz auf 808,4 TEUR. Die Minderung gegenüber dem Vorjahr beträgt 50,8 TEUR und entspricht dem Jahresergebnis 2022. Gewinnausschüttungen oder sonstige Änderungen des Eigenkapitals fanden im Geschäftsjahr nicht statt. Es ergibt sich folgende Eigenkapitalquote.
Die sonstigen Rückstellungen haben sich um 83,1 TEUR auf 153,8 TEUR erhöht. Maßgeblich hierfür sind vor allem die Urlaubsrückstellungen für nicht genommenen Urlaub im Geschäftsjahr. Die Gesamt-Verbindlichkeiten haben im Jahresvergleich von 6.799,5 TEUR um 377,2 TEUR auf 6.422,3 TEUR abgenommen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben im Jahresvergleich von 6.211,5 TEUR um 759,3 TEUR auf 5.452,2 TEUR abgenommen. Geplante Investitionen wurden in 2022 realisiert und zum großen Teil (aber nicht vollständig) finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthalten zum größten Teil Finanzierungsdarlehen zur mittel- und langfristigen Finanzierung von Gegenständen des Sachanlagevermögens (Fahrzeuge und Gebäude). Sämtliche Kredite sind Annuitätendarlehen und werden laufend getilgt. Die Laufzeit der Darlehen zur Finanzierung von Fahrzeugen entspricht der Nutzungsdauer / Abschreibungsdauer. Die Laufzeit der Darlehen zur Finanzierung von Gebäuden beträgt 20 Jahre. Die Zinsen sind für die Laufzeit fest vereinbart. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Jahresvergleich von 236,7 TEUR um 332,1 TEUR auf 568,8 TEUR gestiegen. Dies hängt im Wesentlichen mit noch nicht gezahlten Rechnungen vom Ende des Geschäftsjahres zusammen. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben sich im Jahresvergleich von 333,8 TEUR um 50,1 TEUR auf 383,9 TEUR erhöht. Grund hierfür sind im Wesentlichen höhere Grundsteuer-Verbindlichkeiten. Liquidität Die verfügbare Liquidität ist im Jahresschnitt infolge des erhöhten Liquiditätsbedarf durch höhere Materialkosten, Personalkosten und auch durch erst spät zugeflossene Mittel aus dem ÖPNV-Rettungsschirm zurückgegangen. Die Regionalbanken vor Ort halten ihre Finanzzusagen. Seit Ende 2022 steigen die Zinsen am Kapitalmarkt massiv. Dies wird in der Folge zu einer verringerten Investitionsfähigkeit führen. Die Gesellschaft war und ist jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen pünktlich und fristgerecht nachzukommen. d) Darstellung der VFE-Lage:
e) Investitionen Der Investitionsplan 2022 war geprägt von weiteren Modernisierungsmaßnahmen im Bereich der Fahrzeuge. Leider konnten keine weiteren E-Busse bezogen werden, da die Förderungen nur auf Großkonzerne ausgelegt sind und diesen einen unlauteren Wettbewerbsvorteil einräumen. III. Chancen und Risiken 1. Personal Der Personalmangel bestimmt auch im ersten Quartal 2023 die gesamte Wirtschaft. Die steigende Anforderung an Fahrplanangebote setzt jedoch einen erhöhten Fahrbedarf voraus. Deswegen ist es für und private mittelständische Verkehrsunternehmen wichtiger denn je, aktiv aus- und weiterzubilden. Auch die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen unter Nutzung der Synergieeffekte durch Vermeidung von Parallelverkehr zur Hauptauslastungszeit wird entscheidend für den Erhalt der mittelständischen Struktur in Bayern sein. Über das Jahr 2022 hinweg konnte Kurzarbeit vermieden werden. Das Stammpersonal wurde im Rahmen der Möglichkeiten ausgelastet. Zusätzliches Personal konnte jedoch am Arbeitsmarkt nicht akquiriert werden. Die notwendigen Qualifizierungsmodule für die Stammfahrer sind für 2022 planmäßig unter Abstandsbeschränkungen abgewickelt worden. Die zeitgebundenen wiederkehrenden Module sind in den Jahresfortbildungsplan 2022 übertragen. Der Personalstamm blieb im Vergleich zum Jahr 2021 konstant. Die Ausbildung zur Fachkraft im Fahrbetrieb konnte nur erschwert durchgeführt werden, wegen starken Einschränkungen im Schul- und Fahrschulbetrieb, sowie fehlenden Prüfungsangeboten. Auch blieben Bewerbungen in diesem Bereich aus. So setzten wir in Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen auf Integration ausländischer Bewerber/-innen, sowie auf Umschulung und Weiterbildung von Umsteiger/-innen. 2. Technik Der Einsatz unseres Fuhrparks war stets gewährleistet. In den Fahrzeugen wird durch die Digitalisierung und neue Antriebstechnologien immer mehr Technik verbaut. Die positiven Umweltauswirkungen sich nachweisbar gewährleistet, es sinken mit den neuen Antriebsarten CO 2 - und NoX-Werte. Die technischen Anforderungen an unsere Mitarbeiter/-innen steigen jedoch und die Beherrschbarkeit ist nur durch regelmäßige Schulung zu bewerkstelligen. Trotz dieser Schulungen kann jedoch nicht mehr jeder Schaden in der Technik der Hogger GmbH behoben werden, was zu einer Steigerung der Kosten führt, da diese Reparaturleistungen durch die Fahrzeughersteller durchgeführt werden müssen. 3. Politik Die allgemeine öffentliche Haushaltsplanung war auch 2022 nicht in der Lage die gesamte notwendigen Ausgleichmittel im gesetzlichen Rahmen für den ÖPNV zur Verfügung zu stellen. Die zusätzlich zur Verfügung gestellten Mittel fließen bedauerlicherweise weiterhin in die Großstädte. Auch den Aufgabenträgern wird eine steigende Bedeutung mit entsprechender Mittelausstattung zugewiesen. Die Branche hofft auf eine realistische Verwendung der Mittel und eine langfristige Betrachtung im Hinblick auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit. Die geplante Überarbeitung der Zuschussstruktur im ÖPNV-Bereich dauert ohne jegliche Anpassung der Sollkostensätze seit 2015 an. Im Jahr 2023 wurde ab dem zweiten Quartal das Deutschlandticket mit Finanzierungsabsicherung über drei Ebenen eingeführt. Eine Absicherung des Finanzbedarfs erfolgt bisher nur für das Jahr 2023. Die Jahre 2024 und 2025 sind noch nicht gesichert. Das Deutschlandticket wird zu einer Kehrtwende des ÖPNV-Systems, weg von der Nutzenfinanzierung, führen und bedarf einer deutlichen gesetzlichen Anpassung der Rahmenbedingungen im PBefG. Auf Grund der Kurzfristigkeit der politischen Entscheidung war und ist eine enge Zusammenarbeit mit engmaschiger Abstimmung der Arbeitsebene notwendig, welche nur durch erhebliche Anstrengungen zu stemmen ist. Der Freistaat versucht, die privaten Verkehrsunternehmen und damit die Diversität des Marktes zu schützen und erweist sich als fairer und konstruktiver Partner in diesem Thema. IV. Prognose 1. Geschäftsführung Die Kontinuität in der Unternehmensführung ist gesichert. Die Verwaltungsebene konnte ihre Strukturen absichern und Potentiale besser ausschöpfen und stellt sich zukunftsorientiert den Herausforderungen bei den vorherrschenden Themen Digitalisierung und Datenschutzgrundverordnung. 2. Politische Rahmenbedingungen Die Wirtschafts- und Finanzmarktentwicklung für 2023 wird weiterhin durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine erschüttert. Die Dieselpreise explodierten von brutto 1,68 € auf bis zu 2,50 € pro Liter. Im Jahr 2023 gibt es trotz Wegfall der Dieselpreisbremse eine deutliche Entspannung auf dem Markt. So pendelt sich im April 2023 der Preis bei 1,80 € pro Liter ein. Die Lieferfähigkeiten von Fahrzeugen im regulären Invest darf weiterhin bezweifelt werden, da einige unersetzliche Fahrzeugkomponenten in der Lieferkette immer noch nicht verfügbar sind. Im Mietbusbereich werden Rückgänge im Vergleich zu Vor-Corona erwartet, auch durch das 49 €-Ticket, welches die Reisebranche in Deutschland direkt konkurrenziert. Leider können die Regierungen die enge Zusammenarbeit auf Grund steigender zeitlicher Anforderungen und sinkenden Mitteln kaum mehr stemmen. Dies merken wir, da kurzfristige Liquiditätssicherungsmaßnahmen kaum mehr erreicht werden können. Die Ampelkoalition verkämpft sich aus unserer Sicht immer noch in konträren Wirtschaftsansichten und im Rahmen von Hilfspaketen, die rechtlich nicht abgesicherte Versprechungen mit Zahlungsverpflichtungen in Milliardenhöhe abgeben. Die Auswirkungen der Kosten auf die öffentlichen Haushalte sind derzeit nicht vorhersehbar. 3. Forschung und Entwicklung Unter der Überschrift "Clean-Vehicle-Directive" werden die Umrüstung der Antriebstechnologie vorangetrieben und Vorgaben zu Neuverträgen im Verkehrsmarkt ab 2025 festgelegt. Um die 50 % erneuerbare Antriebsformen im ÖPNV bis dahin zu erreichen, muss die Industrie noch viel Forschungsarbeit in Zusammenarbeit mit Verkehrsunternehmen im Praxiseinsatz leisten. Dies ist zum heutigen Zeitpunkt nach unseren Erfahrungen nicht gewährleistet. Um dem Kunden unnötige Mehrkosten im ÖPNV zu ersparen, sind mittelstandsfreundliche Förderungen zu gewährleisten. Eine Lösung im Bereich der Energiesteuerbefreiung auch für kleine und mittelständische Verkehrsunternehmen konnte in einem kleinen Unterbereich der Versorgung von E-Bussen im ÖPNV erreicht werden. a. Fahrgastinformation Das Projekt "RBL-Echtzeitauskunft" wurde umgesetzt und zum 15.03.2022 wurde die Echtzeitauskunft in Betrieb genommen. Es wurden weitere Fördermittel beantragt, deren Bewilligung aber noch nicht abgeschlossen ist, und die Kooperationen mit anderen Verkehrsunternehmen auch Regierungsbezirk übergreifend vorangetrieben. Der weitere Ausbau des Systems pausiert auf Grund der Unsicherheit im Deutschlandticket. b. Deutschlandticket: Vertrieb und Kontrolle Das Projekt Deutschlandticket als rein digitales Ticket führt dazu, dass über Drittanbieter Vertriebssysteme zugekauft werden müssen. In der Richtlinie 2023 ist leider keine Übernahme von Verkaufsprovisionen vorgesehen, wird aber lt. Ministerium vom Freistaat Bayern für das Jahr 2024 forciert. Die Kontrollsoftware für das Deutschlandticket wird im Rahmen der Richtlinie mir 319 € je Kontrollgerät gefördert. Die technische Anforderung, welche heute noch nicht endgültig absehbar ist, führt zu einer verzögerten Beschaffung der Systeme, um Mehrkosten und Fehlinvestitionen zu vermeiden. Im Praxistest muss nun geprüft werden, ob ein rein digitales Ticket in einem solch schlecht ausgebauten Mobilfunknetz wie in unserer Region überhaupt möglich ist. 4. Wirtschaftliche Entwicklung Vor dem Hintergrund des Deutschlandtickets erfordert langfristige Planung, Kreativität und aktive Mitarbeit bei der Gestaltung des rechtlichen Rahmens in der Personenbeförderung. Die mittelfristige Finanzierung ist jedoch gesichert durch politische Zusagen und aktuell langfristig genehmigte Verkehre. Für das Jahr 2023 wird eine Erlössituation, wenn auch immer mehr verschoben in öffentliche Zuschüsse und damit 0 %-ige Umsätze, durch die Einführung des Deutschlandtickets, auf konstantem Niveau erwartet. Das Jahresergebnis wird leicht über dem Vorjahr erwartet. Der Personalmangel am deutschen Arbeitsmarkt ist in wirklich allen Bereichen eklatant und verhindert das Wachstum des ÖPNV's und damit auch die geschäftliche Entwicklung in unserem Haus. Von einer deutlichen Personalkostensteigerung in den Folgejahren ist auszugehen.
Freilassing, den 09.04.2024 gez. Thomas Richter BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hogger GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hogger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hogger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Traunstein, 10.04.2024 conwp
GmbH
gez. Stefan Dreßler, Wirtschaftsprüfer |
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