Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 44023
Vorher
Ranger Deutschland GmbHGSI Global System International Deutschland GmbH
Eingetragen
19.11.2001
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und der Vertrieb von Kunststoffpressteilen sowie Geräten aus Kunststoffpressteilen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ermanno Zoino
seit 18.1.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
CPM HOLDING S.r.l.ITA
88.82%
SOLE SCANZOROSCIATE S.p.A.ITA
11.18%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

CPM HOLDING S.r.l.
Italy
1.183.200 €
88.82%
SOLE SCANZOROSCIATE S.p.A.
Italy
148.800 €
11.18%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SOLE HOERGERTSHAUSEN GmbH (vormals: GSI Global System International Deutschland GmbH)

Hörgertshausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktivseite

31.12.2021 31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.024,27 8.414,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.222.871,30 2.316.713,35
2. technische Anlagen und Maschinen 4.850.029,19 3.153.028,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 592.621,48 589.751,35
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 614.713,13 8.280.235,10 2.211.103,93
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.238.043,56 2.338.127,84
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.154.361,86 1.899.053,75
3. fertige Erzeugnisse und Waren 391.294,26 729.135,58
4. geleistete Anzahlungen 6.685,77 5.790.385,45 6.058,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 848.674,76 2.397.747,52
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 80.972,43
3. sonstige Vermögensgegenstände 163.947,33 1.012.622,09 159.435,59
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 958.824,29 98.422,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 558.247,93 578.617,00
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.142.406,32 0,00
SUMME AKTIVA 17.746.745,45 16.566.581,50

Passivseite

31.12.2021 31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.332.000,00 1.332.000,00
II. Bilanzverlust -2.474.406,32 -704.452,12
III. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.142.406,32 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 0,00 5.961,50
2. sonstige Rückstellungen 478.725,00 478.725,00 577.400,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 127.014,41
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 942.983,00 214.033,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.657.401,49 3.890.448,01
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.506.352,24 10.721.903,43
5. sonstige Verbindlichkeiten 161.283,72 17.268.020,45 402.273,27
- davon aus Steuern in EUR: 99.700,13 (117.083,51)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit in EUR: 36.050,78 (31.221,03)
SUMME PASSIVA 17.746.745,45 16.566.581,50

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zum Zwecke der Offenlegung wird der Jahresabschluss im Rahmen der Offenlegungserleichterungen nach § 326 ff. HGB gekürzt wiedergegeben. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht:

An die SOLE HOERGERTSHAUSEN GmbH, Hörgertshausen

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der SOLE HOERGERTSHAUSEN GmbH, Hörgertshausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der SOLE HOERGERTSHAUSEN GmbH, Hörgertshausen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Kirchheim unter Teck, 02.06.2023

Dipl.oec. Thomas Weise, Wirtschaftsprüfer

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2021 bis 31. Dezember 2021

2021 2021 2020
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 20.128.084,20 15.671.968,88
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 888.235,88 981.890,85
3. andere aktivierte Eigenleistungen 223.308,37 338.457,61
4. sonstige betriebliche Erträge 57.029,21 48.169,01
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -12.783.729,50 -8.609.276,96
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.808.448,47 -14.592.177,97 -1.390.717,97
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.023.683,01 -3.074.121,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -589.333,75 -3.613.016,76 -590.251,54
7. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -641.005,01 -463.616,19
8. sonstige betrieblichen Aufwendungen
a) Verbrauchsmaterial -988.579,24 -873.038,22
b) Instandhaltung, Reparaturen, Entsorgung -503.482,30 -376.460,11
c) Leasing und Mieten -265.872,67 -237.165,08
d) Versicherungen -65.847,38 -66.328,12
e) Reisekosten und Bewirtung -10.650,56 -8.611,97
f) Kfz-Kosten -2.952,21 -4.429,46
g) sonstige Verwaltungskosten -1.706.449,73 -283.978,59
h) Vertriebskosten -211.383,72 -167.871,99
i) neutrale Aufwendungen -98.006,99 -3.853.224,80 -507.303,86
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 42,75 767,25
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -354.472,15 -354.429,40 -315.600,89
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -1.757.196,28 72.481,63
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1,93 -1.659,00
13. sonstige Steuern -12.755,99 -13.964,62
14. Jahresfehlbetrag/-überschuss -1.769.954,20 56.858,01
15. Gewinn-/Verlustvortrag aus Vorjahr -704.452,12 -761.310,13
16. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 0,00
17. Bilanzverlust -2.474.406,32 -704.452,12

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft SOLE HOERGERTSHAUSEN GmbH (vormals: GSI Global System International Deutschland GmbH) hat ihren Sitz in Hörgertshausen. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts München Abt. B unter der Nr. 44023 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angaben und Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Nachfolgend sind diejenigen Angaben, die zu den einzelnen Posten der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung vorgeschrieben sind, in der Reihenfolge der einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuV

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Soweit der nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens dauerhaft über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit in den Vorjahren außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen worden sind, werden diese rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert (FIFO-Verfahren).

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens (FIFO-Verfahren).

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Das Eigenkapital ist mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Für das Geschäftsjahr 2021 ergibt sich folgender Anlagenspiegel der Gesellschaft (die Summe an negativen Umbuchungen der Anschaffungs-/Herstellungskosten betreffen Umgliederungen in das Umlaufvermögen):

1. Anlagenspiegel

Die Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021, ausgehend von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten, der Zugänge, Abgänge und Umbuchungen sowie der gesamten Abschreibungen (Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe zu Beginn und Ende des Geschäftsjahres, die im Laufe des Geschäftsjahres vorgenommenen Abschreibungen in ihrer gesamten Höhe sowie Änderungen in den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zu- und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres) erfolgt entsprechend § 284 Abs. 3 HGB im Anhang:

Stand 01.01.2021 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.625,48 0,00 0,00 0,00 31.625,48
31.625,48 0,00 0,00 0,00 31.625,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 3.951.557,42 0,00 0,00 3.951.557,42
2. technische Anlagen und Maschinen 5.713.038,62 117.697,22 2.074.794,43 7.905.530,27
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.327.078,92 6.360,05 43.792,41 27.255,46 1.349.975,92
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.211.103,93 522.196,04 -2.118.586,84 614.713,13
13.202.778,89 646.253,31 0,00 27.255,46 13.821.776,74
13.234.404,37 646.253,31 0,00 27.255,46 13.853.402,22
kumuliert 01.01.2021 Abschreibungen des Geschäftsjahres Änderungen der gesamten Abschreibungen i.Z.m. Abgängen kumuliert 31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.211,10 4.390,11 0,00 27.601,21
23.211,10 4.390,11 0,00 27.601,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 1.634.844,07 93.842,05 0,00 1.728.686,12
2. technische Anlagen und Maschinen 2.560.010,56 495.490,52 0,00 3.055.501,08
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 737.327,57 47.282,33 27.255,46 757.354,44
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
4.932.182,20 636.614,90 27.255,46 5.541.541,64
4.955.393,30 641.005,01 27.255,46 5.569.142,85
31.12.2021 31.12.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.024,27 8.414,38
4.024,27 8.414,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 2.222.871,30 2.316.713,35
2. technische Anlagen und Maschinen 4.850.029,19 3.153.028,06
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 592.621,48 589.751,35
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 614.713,13 2.211.103,93
8.280.235,10 8.270.596,69
8.284.259,37 8.279.011,07

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich zum 31.12.2021 auf insgesamt € 1.012.622,09 (Vorjahr € 2.638.155,54), davon betragen die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit mit mehr als einem Jahr € 0,00 (Vorjahr € 0,00).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten € 0,00 (Vorjahr € 80.972,43) Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Eigenkapital

Im Bilanzverlust zum 31.12.2021 in Höhe von EUR 2.474.406,32 ist ein Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 704.452,12 enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betragen EUR 478.725,00
davon entfallen auf:
Personalkosten EUR 329.700,00
Abschluss- und Prüfungskosten EUR 46.000,00
Übrige (4 Posten) EUR 103.025,00

Verbindlichkeiten

Die Vorjahreswerte sind in Klammern dargestellt:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
gegenüber 0,00 0,00 0,00 0,00
Kreditinstituten (127.014,41) (127.014,41) (0,00) (0,00)
Erhaltene An- 942.983,00 942.983,00 0,00 0,00
zahlungen auf Bestellungen (214.033,00) (0,00) (214.033,00) (0,00)
aus Liefe- 2.657.401,49 2.657.401,49 0,00 0,00
rungen und Leistungen (3.890.448,01) (3.890.448,01) (0,00) (0,00)
gegenüber 13.506.352,24 13.506.352,24 0,00 0,00
verbundenen Unternehmen (10.721.903,43) (10.721.903,43) (0,00) (0,00)
sonstige Ver- 161.283,72 161.283,72 0,00 0,00
bindlichkeiten (402.273,27) (402.273,27) (0,00) (0,00)
Summe 17.268.020,45 17.268.020,45 0,00 0,00
(15.355.672,12) (15.141.639,12) (214.033,00) (0,00)
Art der Verbindlichkeit davon besichert Art der Sicherheit
gegenüber 0,00 Grundschuld
Kreditinstituten (127.014,41)
Erhaltene An- 0,00
zahlungen auf Bestellungen (0,00)
aus Liefe- 0,00
rungen und Leistungen (0,00)
gegenüber 0,00
verbundenen Unternehmen (0,00)
sonstige Ver- 0,00
bindlichkeiten (0,00)
Summe 0,00
(127.014,41)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von EUR 13.506.352,24 (Vorjahr: EUR 10.721.903,43) dar.

Die Verbundverbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.623.027,64 (Vorjahr: EUR 1.038.578,83) und Verbindlichkeiten aus Gesellschafterdarehen in Höhe von EUR 11.883.324,60 (Vorjahr: EUR 9.683.324,60).

Gewinn und Verlustrechnung

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 328.634,46 (Vorjahr: EUR 286.125,00) verbundene Unternehmen.

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2021 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

Höhe der Verpflichtung Jahresbetrag
Miet- und Leasingverträge EUR 260.724,03 EUR 147.087,40

Anzahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug:

2021 Vorjahr
Produktion 52 52
Auftragsabwicklung 13 14
Verwaltung 13 13
Gesamt 78 79

Angabe der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:

Dr. Ermanno Zoino, operativer Geschäftsführer, Vasto, Italien, (einzelvertretungsberechtigt und von § 181 BGB befreit)

Die SOLE HOERGERTSHAUSEN GmbH gehört per 31. Dezember 2021 zum Konzern der SOLE SCANZOROSCIATE S.p.A. mit Sitz in Scanzorosciate (BG), Italien, welche wiederum eine Tochtergesellschaft der Prima Sole Components S.p.A. mit Sitz in Oderzo (TV), Italien, ist. Der Konzernabschluss der Prima Sole Components S.p.A. wird im Registro Imprese veröffentlicht.

 

Hörgertshausen, den 09. Februar.2023

Geschäftsführung

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

I. Geschäftsverlauf und allgemeine Lage

1. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft

Im Dezember 2021 lag die Produktion in der Industrie nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) preis-, saison- und kalenderbereinigt um 0,3 % unter dem Vormonat. Gegenüber Dezember 2020 betrug der Rückgang der kalenderbereinigten Produktion in der Industrie 4,1 %. Die Produktion im Jahr 2021 war 3,0% höher als im Jahr 2020 und 5,5% niedriger als im Vorkrisenjahr 2019. Im Vergleich zum Februar 2020, dem Monat vor den Beschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie in Deutschland, lag die Produktion im Dezember 2021 saison- und kalenderbereinigt um 6,9 %.

Das Unternehmen ist vor allem in der Automobilzulieferbranche tätig.

Der Mangel an Chips und andere Lieferengpässe trafen die deutsche Automobilindustrie im Jahr 2021 - und den Außenhandel. Die deutschen Autoexporte lagen 2021 zwar über dem Vorjahresniveau, erreichten aber nicht das Vorkrisenniveau von 2019. Deutschland exportierte nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2021 Pkw im Wert von 117,6 Milliarden Euro. Dies war ein Anstieg von 9,9% gegenüber 2020, dem Jahr, das von starken Covid-bedingten Einschränkungen geprägt war. Im Vergleich zu 2019 gab es einen Rückgang von 8,2%. Die Volksrepublik China war 2021 der wichtigste Kunde der deutschen Automobilindustrie. Pkw im Wert von 16,7 Milliarden Euro wurden nach China exportiert (+14,0 % gegenüber 2020). Weitere wichtige Ziele der Automobilexporte aus Deutschland waren die USA (15,9 Mrd. Euro; +18,1%) und Großbritannien (9,4 Mrd. Euro; -17,0%).

2. Situation der Muttergesellschaft

Am 31. Dezember 2021 befindet sich die Muttergesellschaft Sole Scanzorosciate S.p.A. zu 100% im Besitz von Sole Components S.r.l. (Quelle: Camera di Commercio Industria Artigianato e Ag- ricoltura di Bergamo). Der Konzern ist ein italienisches Unternehmen, das seit 1973 in Europa und Südamerika im Automobilsektor tätig ist und 2021 einen Umsatz von rund 770 Mio. € erwirtschaftet. Sole Components garantiert über seine Tochtergesellschaft Sole Scanzorosciate S.p.A. der Sole Hörgertshausen GmbH eine ausreichende Liquidität, so dass der Cashflow gesteuert und die geplanten Investitionen abgeschlossen werden können.

Zu diesem Zweck hat der Konzern folgende Maßnahmen ergriffen: Die Verbindlichkeiten der Sole Hörgertshausen GmbH gegenüber der Sole Scanzorosciate S.p.A. sind zum Jahresende 2021 tilgungsfrei in Höhe von € 11.883.324,60.

3. Entwicklung von Auftragseingang und Umsatzerlöse

Das Unternehmen stellt Formteile aus faserverstärktem Kunststoff für die Automobil- und Elektroindustrie sowie andere Branchen her. Der Auftragseingang per Budget 2021 betrug 22,6 Mio. €; Der Auftragsbestand lag zum Jahresende bei 24,3 Mio. €. Für 2022 erwarten wir einen Umsatz in der Größenordnung von 22 Mio. €. Die im Vorjahr geplanten Umsätze für 2021 sind i. H. um 5 Mio. € weniger. Im Berichtsjahr verzeichnete das Unternehmen eine Umsatzsteigerung von 4,5 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr, was einer Steigerung von 28,7 % entspricht.

4. Operatives Ergebnis

Das Geschäftsjahr wurde mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 1.769 Mio . € abgeschlossen. Folgende Faktoren wirkten sich negativ auf den Geschäftsverlauf im Jahr 2021 aus. Das Umsatzniveau 2021 war höher als im Vorjahr, aber sicherlich enttäuschend im Vergleich zu den Budgetprognosen für 2021.

Eine der wichtigsten Ursachen, die den Verlust von 2021 rechtfertigten, waren die Materialkosten: Der exponentielle Anstieg der Rohstoffkosten hat zu zusätzlichen Kosten von etwa 7% geführt, die alle auf die Fähigkeit des Unternehmens, Gewinne zu erzielen, zurückzuführen sind.

Die Ausgaben für Dienstleistungen waren ebenfalls höher als erwartet, und die Höhe der direkten Arbeitsausgaben war oft unausgewogen.

Während das erste Halbjahr 2021 tatsächlich die im Budget 2021 enthaltenen Umsatzprognosen von rund 11 Millionen Euro widerspiegelte, hatte die zweite Hälfte mit einer Gesamtleistung von 6 Millionen Euro einen wesentlich anderen Trend, was eine so große Lücke im Vergleich zu den Prognosen des gleichen Budgets 2021 schuf. Dieses bedeutende Ungleichgewicht im Umsatz hat oft zu Ineffizienzen aus Sicht der in der Fabrik vorhandenen Arbeitskräfte geführt, mit offensichtlichen Auswirkungen auf die Fähigkeit, monatliche Einnahmen zu erzielen.

5. Produktion

Selbst im Jahr 2021 sind die Auswirkungen des Coronavirus etwas geringer zu spüren. Tatsächlich blieben die Ergebnisse der Produktionsverschwendung auf Budgetniveau, während die Produktionseffizienz besonders negativ war.

Die Dimension der Produktionsanlage sind recht klein, und daher führt eine erhebliche Variabilität der Produktnachfrage unweigerlich zu erheblichen Unterversorgungen.

Die Auftragsanfrage der Kunden wurde häufig, sogar abrupt, und auch für sehr variable Zeiträume unterbrochen. Auf diese Weise war die Fähigkeit unserer Struktur, die Größe der Belegschaft schnell an die veränderten Marktanforderungen anzupassen, oft unzureichend, was zu erheblichen Produktionsineffizienzen führte, wenn auch nur vorübergehend.

6. Beschaffung

Der Wert der Einkäufe von Rohstoffen und Waren stieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich an. Es gab im Wesentlichen zwei Gründe: Der erste war das viel höhere Umsatz- und Produktionsniveau, aber auch ein viel höheres Preisniveau, wie bereits im ersten Teil dieses Berichts diskutiert wurde.

7. Investitionen und Finanzierungen

Angesichts der unsicheren wirtschaftlichen Lage in der EU musste der ursprüngliche Zeitplan für Investitionsmaßnahmen erneut überarbeitet werden. Die genannten Investitionsmaßnahmen begannen im September 2018 und sind bis Ende 2021 abgeschlossen.

Im Jahr 2021 wurden Investitionen in Höhe von insgesamt 0,646 Mio. € getätigt.

Im Jahr 2022 planen wir ein Investitionsvolumen von 1,382 Mio. €.

8. Personal

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl sank von 98 im Jahr 2020 auf 96 Mitarbeiter im Jahr 2021.

II. Darstellung der Lage des Unternehmens

1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SOLE Hörgertshausen GmbH hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Mio. € von 16,5 Mio. € auf 17,7 Mio. € erhöht. Das Anlagevermögen ist von 8,279 Mio. € um 0,005 Mio. € auf € 8,284 Mio. € angestiegen; die Zugänge entfallen hauptsächlich auf neue Fertigungsanlagen. Die Vorräte betragen 5,790 Mio. € und sind damit gegenüber dem Vorjahreswert von 4,972 Mio. € um 0,818 Mio. € gestiegen. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich gegenüber dem Vorjahr um 1,626 Mio. € vermindert. Die liquiden Mittel haben sich von 0,098 Mio. € um 0,86 Mio. € auf 0,958 Mio. € erhöht. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten hat sich aufgrund von planmäßiger Auflösung um 0,02 Mio. € vermindert.

Auf der Passivseite steht dem Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 2,785 Mio. €, die Verminderung des Eigenkapitals um 1,769 Mio. € sowie die Verminderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1,233 Mio. € gegenüber. Die erhaltenen Anzahlungen haben sich um 0,214 Mio. € auf 0,942 Mio. € erhöht. Aufgrund planmäßiger Tilgung haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 0,127 Mio. € auf 0 Mio. € weiter vermindert.

Das langfristig gebundene Vermögen ist durch Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gedeckt. Das Eigenkapital verminderte sich um 1,769 Mio. € auf -1,142 Mio. € (Vj. 0,627 Mio. €).

Der Jahresfehlbetrag führt zu einer bilanziellen Unterdeckung des Eigenkapitals.

2. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft verbesserte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 0,861 Mio. €. Der negative Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit mit - 0,566 Mio. € und der negative Cash Flow aus Investitionstätigkeit mit - 0,646 Mio. € wurde mittels positivem Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 2.073 Mio. € ausgeglichen. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt am Bilanzstichtag 0,959 Mio. € gegenüber 0,098 Mio. € im Vorjahr.

Durch konzerninterne Mittelbereitstellungen kann der Finanzbedarf der Gesellschaft gedeckt werden.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dienen mittels Factoring als Finanzierungsinstrument;

Die Liquiditätsplanung wird monatlich im Detail aktualisiert. Dabei werden Liquiditätsengpässe in den ersten zwölf Monaten des neuen Geschäftsjahres prognostiziert, die gemäß Businessplan durch neue Konzerndarlehen überbrückt werden.

Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren zieht das Unternehmen den Umsatz sowie den EBITDA heran.

Mit Datum vom 24. November 2021 hat sich die SOLE SCANZOROSCIATE S.P.A. verpflichtet, die SOLE HOERGERTSHAUSEN GmbH zur Vermeidung der Überschuldung und Zahlungsunfähigkeit jederzeit mit liquiden Mitteln auszustatten, sodass diese in der Lage ist die gegenwärtigen und zukünftigen Verbindlichkeiten zur erfüllen (Patronatserklärung).

Die Liquiditätsausstattungspflicht beläuft sich auf bis zu € 5.000.000,00 und ist zeitlich begrenzt gültig bis zum 31.12.2025. Die Liquidität des Unternehmens ist somit gesichert.

3. Ertragslage

Der Umsatzschwerpunkt der Gesellschaft liegt unverändert im Bereich der Automobilzulieferung. Die Umsatzerlöse sind von 15,671 Mio. € im Vorjahr auf 20,128 Mio. € im Berichtsjahr angestiegen. Der EBITDA ist negativ mit 0,761 Mio. € (in 2020: + 0,851 Mio. €).

Die Summe aller betrieblichen Erträge ist im Vergleich zum Vorjahr in Höhe von 17,040 Mio. € um 4,256 Mio. € auf 21,296 Mio. € im Geschäftsjahr angestiegen. Der Materialaufwand in Höhe von 9,999 Mio. € im Vorjahr hat sich um 4,593 Mio. € auf 14,592 Mio. € erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 0,057 Mio. € sind hauptsächlich auf neutrale Erträge sowie auf verrechnete Sachbezüge zurückzuführen.

Der Personalaufwand ist mit 3,613 Mio. € gegenüber dem Vorjahr mit 3,664 Mio aufgrund Kurzarbeit zurückgegangen.

Der Betrag der Abschreibungen ist mit 0,641 Mio. € aufgrund Aktivierung von Maschinen gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 3,853 € haben sich um 1,328 Mio. € gegenüber 2020 mit 2,525 Mio. erhöht. Die Erhöhung entfällt im Wesentlichen auf den Kostenblock Sonstige Verwaltungskosten mit 1,4 Mio., davon konzerninterne Umlagen mit 1,11 Mio,, der Erhöhung des Kostenblocks Verbrauchsmaterial (insbesondere Strom) mit 0,116 Mio., der Erhöhung des Kostenblocks Instandhaltung mit 0,128 €, und schließlich auf die Reduzierung des Kostenblock neutrale Aufwendungen mit 0,409 Mio. €.

4. Allgemeine Beurteilung der Geschäftslage

Es ist sehr klar, dass die allgemeine Einschätzung der Unternehmenslage nur die allgemeine Komplexität des Jahres 2021 widerspiegeln kann. Tatsächlich wurde das Umsatzniveau in der ersten Jahreshälfte an die Prognosen des Budgets 2021 angepasst, d.h. rund 11 Millionen Euro. Mit diesem Umsatzniveau, akzeptablen Rohstoffei nkaufskosten und ausreichender Produktionseffizienz konnten gute Gewinnentwicklungen erzielt werden. Die zweite Hälfte des Jahres 2021 war viel komplizierter; Das Geschäftsniveau sank auf knapp über 6 Millionen Euro, die Rohstoffpreise sind gestiegen und das Unternehmen wurde auch in seiner Produktionseffizienz stark bestraft.

In dieser zweiten Hälfte des Jahres 2021 war die Fähigkeit, Gewinne zu erzielen, sehr schwierig und kollidierte mit den Stop-and-Gos der Produktion, die sehr schwer zu handhaben waren.

In jedem Fall war die Fähigkeit, mit einer täglichen Eindämmung der Unternehmensausgaben zu handeln, zweifellos nützlich, um die wirklich schwierige Eventualperiode zu mildern.

III. Entwicklungsaussichten unter Berücksichtigung der mit künftigen Entwicklungen verbundenen Chancen und Risiken

1. Entwicklungsaussichten und Prognosebericht

Das Jahr 2022 lässt wie die zweite Jahreshälfte 2021 Raum für große Zweifel und Unsicherheiten über die globale Geschäftsentwicklung. Die Nichtverfügbarkeit einiger strategischer Rohstoffe und der allgemeine und erhebliche Anstieg der Preise für Materialien und Versorgungsunternehmen deutet auf Risiken von Kostensteigerungen innerhalb der Unternehmen hin und hemmt teilweise die Entwicklung des Unternehmertums.

Genau aus diesen Gründen sieht das von der Gruppe verabschiedete Budget 2022 ein Geschäftsniveau vor, das dem von 2021 sehr entspricht. Die Rohstoffkosten werden weiterhin ein wichtiges Problem sein, ebenso wie die Energiekosten, die zur Schwächung der Unternehmensergebnisse beitragen werden.

Das ultimative Ziel wird sein, ohne ernsthafte Verluste durch das Jahr 2022 zu kommen und die besonders negative Eventualphase.

Zum anderen wird die organisatorische Stärkung des Unternehmens fortgesetzt, insbesondere im Hinblick auf die Produktions- und Personalfunktionen.

2. Chancen und Risiken durch künftige Entwicklungen

Wie die mit dem Konzern geteilten Ziele für 2022 deutlich zeigen, ist das Maß an Unsicherheit und Risiko für die Zukunft recht groß und sehr auf exogene Ereignisse ausgerichtet.

Die Nachfragekurve unserer Kunden bleibt immer recht unsicher, und der externe Markt zwingt uns weiterhin zu sehr hohen Rohstoff- und Energiepreisen. Noch mehr als in der Vergangenheit müssen alle notwendigen Fähigkeiten vermittelt werden, um die Unternehmenseffizienz zu steigern und die Unternehmenskosten so weit wie möglich einzudämmen. In dieser Hinsicht werden weiterhin Aktivitäten mit starken industriellen und wirtschaftlichen Synergien innerhalb der Gruppe durchgeführt, von denen ein so kleines Unternehmen sicherlich profitieren kann.

Die latente Risikosituation im Zusammenhang mit dem Konflikt in der Ukraine verdient ein eigenes Kapitel. Tatsächlich wirkt sich die durch das Fortbestehen des Krieges verursachte Unsicherheit auf dem Wirtschaftsmarkt stark auf das Niveau der Rohstoff- und Energiepreise auf dem Weltmarkt aus. Da es schwierig ist, Prognosen über die zukünftige Entwicklung des Konflikts und damit über die damit verbundenen möglichen wirtschaftlichen Spannungen abzugeben, organisiert sich unsere Gruppe, um Absicherungen einzurichten, die die Preise, insbesondere im Energiebereich, wirksam eindämmen können.

9. Verschiedenes

Forschung und Entwicklung

Die im Jahr 2021 entwickelten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten lagen deutlich über denen des Vorjahres.

Die Anfragen unserer Kunden bezüglich der Entwicklung von Formen und Vorbereitungsgeräten für Produkte für den Markt sind weiterhin sehr interessant. In dieser Hinsicht sind die Synergien der Zugehörigkeit zu einer sehr vielfältigen Gruppe brillant und ermöglichen es, wichtige Geschäftsmöglichkeiten zu verfolgen.

Auch für 2022 sind sehr interessante Investitionen sowie Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten geplant, mit dem Ziel, die ohnehin schon positive Performance von 2021 zu überwinden.

 

Hörgertshausen, 09.02.2023

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