Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 11987
Vorher
JM Rohr- & Rohrverbindungsteile Handels-GmbHJ.M. Rudolf Jäger Rohrverbindungsteile Handels-GmbH
Eingetragen
11.9.1986
Branche
Großhandel mit Installationsbedarf für Gas, Wasser und HeizungHerstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus StahlGroßhandel mit Sanitärkeramik
Gegenstand
Handel mit Rohr- & Rohrverbindungsteilen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Juan-Carlos Alvarez
seit 20.2.2019
Prokura
Prokura
Matthias Hoffmann
seit 9.3.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
80.32%
GELDBACH Holdings LimitedARE
19.68%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Geldbachgruppe GmbH & Co. KG
Germany
2.902.000 €
80.32%
GELDBACH Holdings Limited
United Arab Emirates
711.000 €
19.68%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

JM-Jäger GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 174.267,00 318.219,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.689.569,92 2.762.117,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.353,00 14.580,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.629,00 294.639,00
4. Geleistete Anzahlungen 29.773,53 0,00
2.946.325,45 3.071.336,92
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.048.537,10 2.048.537,10
2. Genossenschaftsanteile 250,00 250,00
2.048.787,10 2.048.787,10
5.169.379,55 5.438.343,02
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Waren 7.686.900,99 9.098.309,95
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 420.775,53 955.560,38
- davon gegen verbundene Unternehmen EUR 109.449,42 (Vorjahr: TEUR 110)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 80.000,00 470.000,00
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 149.517,46 136.413,84
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 0)
650.292,99 1.561.974,22
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.741.228,42 164.514,07
10.078.422,40 10.824.798,24
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 47.632,99 9.300,45
15.295.434,94 16.272.441,71

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 3.613.000,00 3.613.000,00
II. Gewinnvortrag 4.647.589,72 3.779.502,89
III. Jahresüberschuss 831.512,46 1.718.086,83
9.092.102,18 9.110.589,72
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 346.444,29 330.744,29
2. Sonstige Rückstellungen 212.205,04 319.764,00
558.649,33 650.508,29
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.626.920,87 4.921.842,08
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 559.125,53 1.204.227,29
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 1)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 458.637,03 385.274,33
- davon aus Steuern: EUR 198.207,53 (Vorjahr: TEUR 207)
- davon aus soz. Sicherheit: EUR 7.362,30 (Vorjahr: TEUR 7)
5.644.683,43 6.511.343,70
15.295.434,94 16.272.441,71

Gewinn- und Verlustrechnung

2023 Vorjahr
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 17.181.851,71 18.381.585,45
2. Sonstige betriebliche Erträge 108.864,20 127.748,95
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -11.862.221,65 -12.396.835,89
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -64.142,35 -54.813,49
-11.926.364,00 -12.451.649,38
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.637.245,74 -1.711.372,19
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -348.609,28 -309.899,88
- davon für Altersversorgung: EUR 8.218,45 (Vorjahr: TEUR 8)
-1.985.855,02 -2.021.272,07
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -334.372,81 -350.171,47
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.753.655,41 -1.708.477,74
7. Erträge aus Beteiligungen
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 80.000,00 (Vorjahr: TEUR 470) 80.000,00 470.000,00
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 163,23 122,58
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -187.591,63 -140.422,27
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -335.694,69 -567.623,69
11. Ergebnis nach Steuern 847.345,58 1.739.840,36
12. Sonstige Steuern -15.833,12 -21.753,53
13. Jahresüberschuss 831.512,46 1.718.086,83

Anhang

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die JM-Jäger GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart unter der HRB 11987.

Das Unternehmen ist gemäß der Größenklassengliederung in § 267 HGB wie im Vorjahr den mittelgroßen Kapitalgesellschaften zuzuordnen. Bei der Aufstellung wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen.

Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 7 Jahren planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Dabei werden Nutzungsdauern zwischen 4 und 15 Jahre zugrunde gelegt. Die Abschreibung des Betriebsgebäudes erfolgt linear über eine Nutzungsdauer von 40 Jahren.

Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 250,00 bis € 1.000,00 wurden bis zum Geschäftsjahr 2021 in einen Sammelposten einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear abgeschrieben.

Ab dem Jahr 2022 sind geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis zu 800 € als Sofortabschreibung aufwandswirksam verbucht, eine separate Aufnahme ins Anlagevermögen ist nicht erfolgt.

Das Finanzanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten, wobei für die Anschaffungskostenminderungen ein pauschaler Abschlag vorgenommen wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der allgemeinen Inflationsrate berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssatz werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen 7 Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Stichtagskurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) verwiesen.

Die folgende Aufstellung enthält die Angaben zum Anteilsbesitz nach § 285 Nr. 11 HGB ein:

Sitz der Gesellschaft Anteile am Kapital Eigenkapital 31.12.2023 Ergebnis 2023
31.12.2023 in TEUR in TEUR
CaroScheibe GmbH Merseburg 100,00% 1.680 160

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 470) sonstige Vermögensgegenstände.

Eigenkapital

Das Stammkapital von EUR 3.613.000 ist mit dem Nennbetrag angesetzt und voll einbezahlt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaubsverpflichtungen und Abschluss- und Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag bis zu 1 Jahr mehr als 1 Jahr davon mehr als 5 Jahre davon gesichert durch Grundpfandrechte
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.627 1.139 3.488 85 3.351
Vorjahr 4.922 4.327 595 122 3.351
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 559 559
Vorjahr 1.204 1.204
3. Sonstige Verbindlichkeiten 459 459
Vorjahr 385 385
5.645 2.157 3.488 85 3.351
6.511 5.916 595 122 3.351

Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt EUR 3.351.138 durch Grundschulden besichert. Daneben bestehen für die Bankverbindlichkeiten Globalabtretungen von Forderungen sowie die Sicherungsübereignung des Warenlagers.

Angaben zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge aus abgeschriebenen Forderungen, der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen, aus Versicherungsentschädigungen und aus Anlagenabgängen in Höhe von insgesamt TEUR 29 (Vorjahr: TEUR 51).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0).

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB zum Bilanzstichtag.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten Verpflichtungen im Zusammenhang mit Leasingverträgen für Betriebsausstattung und Mietverträge für Lagerflächen. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich zum Bilanzstichtag auf EUR 232.

Arbeitnehmer

Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen durchschnittlich 24 Mitarbeiter (Vorjahr: 23) beschäftigt, davon 16 Angestellte (Vorjahr: 15) und 8 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 8).

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Geschäftsführung unverändert bei Herrn Matthias Hoffmann, Kaufmann, aus Korb.

Die Gesellschaft nimmt den § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch.

Nachtragsbericht

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendung

Der Gewinnverwendungsvorschlag der Geschäftsführung lautet wie folgt:

EUR
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.647.589,72
Jahresüberschuss 2023 831.512,46
Gewinnausschüttung Geschäftsjahr 2023 in 2024 -415.000,00
Vortrag auf neue Rechnung 5.064.102,18

 

Stuttgart, 10. Juni 2024

JM-Jäger GmbH

Matthias Hoffmann, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ist am 25. Juli 2024 festgestellt worden.

Anlagenspiegel

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 996.155,72 11.110,00 0,00 1.007.265,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.522.026,05 0,00 0,00 3.522.026,05
2. Technische Anlagen und Maschinen 140.394,42 7.200,00 0,00 147.594,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 952.395,38 31.164,81 62.933,73 920.626,46
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 29.773,53 0,00 29.773,53
4.614.815,85 68.138,34 62.933,73 4.620.020,46
III Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.048.537,10 0,00 0,00 2.048.537,10
2. Genossenschaftsanteile 250,00 0,00 0,00 250,00
2.048.787,10 0,00 0,00 2.048.787,10
7.659.758,67 79.248,34 62.933,73 7.676.073,28
Abschreibungen
Stand 1.1.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 677.936,72 155.062,00 0,00 832.998,72
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 759.908,13 72.548,00 0,00 832.456,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 125.814,42 3.427,00 0,00 129.241,42
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 657.756,38 103.335,81 49.094,73 711.997,46
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
1.543.478,93 179.310,81 49.094,73 1.673.695,01
III Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.221.415,65 334.372,81 49.094,73 2.506.693,73
Buchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 174.267,00 318.219,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.689.569,92 2.762.117,92
2. Technische Anlagen und Maschinen 18.353,00 14.580,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.629,00 294.639,00
4. Geleistete Anzahlungen 29.773,53 0,00
2.946.325,45 3.071.336,92
III Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.048.537,10 2.048.537,10
2. Genossenschaftsanteile 250,00 250,00
2.048.787,10 2.048.787,10
5.169.379,55 5.438.343,02

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

Die JM-Jäger GmbH ist ein national und international agierendes Handelsunternehmen. Von der Beschaffung über die Lagerung und den Vertrieb bilden wir die gesamte Handelskette ab. Das Produktportfolio umfasst Rohrverbindungen, Rohrsysteme, Bearbeitung, Maschinen und Werkzeuge sowie Zubehör. Das Lagersortiment umfasst einen großen Abmessungsbereich, verschiedenste Materialgüten und Varianten. Korrosionsschutz, mechanische Bearbeitung und ein großer Mietpark zum Verleih von Maschinen ergänzen unser Produktportfolio.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Trotz der anhaltenden geopolitischen Gefahren sehen die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und der Internationale Währungsfonds (IWF) Indikatoren für vorsichtigen Optimismus. Das weltweite Wachstum in 2023 war mit etwas mehr als 3 % höher, als ein Jahr zuvor prognostiziert. Diese Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft war allerdings regional sehr unterschiedlich ausgeprägt. In zahlreichen fortgeschrittenen Volkswirtschaften, insbesondere in Europa, und in den Ländern mit niedrigem Einkommen schwächte sich das Wachstum dagegen ab. Die Finanzierungsbedingungen haben sich in den letzten Monaten leicht entspannt und werden sich nach unserer Einschätzung weiterhin positiv entwickeln.

Die WHO hat die Corona-Pandemie offiziell für beendet erklärt. Damit ist eines der beherrschenden Themen der letzten Jahre jedoch in seinen Auswirkungen noch nicht überwunden. Die Weltwirtschaft wurde in eine Rezession gestürzt und dadurch wurden viele Unternehmen in Schwierigkeiten gebracht. Das Vor-Krisen-Niveau beim Bruttoinlandsprodukt sollte in Europa gegen Ende des Jahres 2023 erreicht werden.

Eine Auswirkung aus unserer Sicht ist, dass die Globalisierung weiterhin ein vorherrschendes Thema ist, jedoch hat diese sich verändert. Das Zeitalter der ungestörten Globalisierung mit immer mehr Freihandel, geringeren Zöllen und internationalen Regeln wird zu Ende gehen.

Entwicklung der Branche

Die Entwicklung der Branche im Geschäftsjahr 2023 auf den europäischen und internationalen Märkten wurde durch eine schwächere Nachfrage gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 geprägt, in Verbindung mit hohen und international nicht wettbewerbsfähigen Strompreisen hat dies die Stahlproduktion in Deutschland 2023 auf ein historisch niedriges Niveau gedrückt.

Das Marktumfeld im Bau war 2023 von Rückgang geprägt. Die Verunsicherung aufgrund von politischen Entscheidungen auf dem Binnenmarkt Deutschland trugen ebenfalls nicht zu einer Stabilisierung der Nachfrage bei und wirkten sich insbesondere im dritten und vierten Quartal 2023 negativ auf die Entwicklung aus.

Die Erwartungen an 2024 sind in allen Sektoren angespannt, da die sinkende Baunachfrage auch am Markt kaum vorbeigehen dürfte. Das Handwerk und die Industrie fürchten eine Verfestigung der Verunsicherung bei den Abnehmern.

Entwicklung der Gesellschaft

Die Versorgungslage war während des Geschäftsjahres 2023 als nicht kritisch einzustufen, durch eine gezielte Steuerung der Liquidität und langfristige strategische Planungen war diese dauerhaft gesichert. Die Vorräte waren hier ein gezieltes und effektives Lenkungsinstrument.

Der Vertrieb war nachhaltig gefordert durch Anforderungen bei Projektaufträgen, Koordinierung von und mit den Kunden wie Lieferanten. Die Realisierung neuer Strategien unterstützt hierbei effektiv.

Umsatz und Auftragsentwicklung

Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war für unser Unternehmen, unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen, von einem Umsatzrückgang in Höhe von TEUR 1.200 gekennzeichnet. Gleichzeitig reduzierte sich das Ergebnis, auf TEUR 832.

Die Rohertragsmargen waren während des gesamten Geschäftsjahres 2023 relativ stabil, haben jedoch Schwankungen innerhalb der Warengruppenstruktur aufgewiesen und kamen im dritten und vierten Quartal unter Druck. Die Absatzmärkte der JM-Jäger GmbH haben sich im Jahresverlauf als sehr stabil gezeigt und haben sich ohne gravierende Abweichungen entwickelt. Eine Normalisierung der Verkaufspreise hat, unter Beibehaltung der Tonnage, zu einem Umsatzrückgang geführt.

Die Neukundengewinnung im Jahr 2023 und eine Stabilität im Kundenstamm kann als sehr positiv bezeichnet werden und spiegelt unsere Vertriebsaktivitäten wider. Dies hatte zu unserem sehr stabilen Geschäftsverlauf beigetragen und versetzte uns in die Lage Schwankungen bei der Projektvergabe und Verschiebungen von Projektstarts aufzufangen. Positiv hat sich dies ebenfalls auf die Schwankungen der Preissituation ausgewirkt.

Unsere Kunden berichteten von einem auf gutem Niveau liegenden Auftragseingang während des ersten und zweiten Quartals, jedoch von einer nachlassenden Konjunktur im Quartal Drei und Vier. Die Lage auf dem Beschaffungsmarkt war während des gesamten Jahres stabil in Bezug auf die Versorgungssicherheit, jedoch wirkten sich volatile Beschaffungspreise fordernd auf den Beschaffungsprozess aus. Die Logistikketten unterliegen weiterhin tagesaktuellen Ereignissen und sind somit ein ständiger Unruheherd. Ein ständiges Monitoring ist hier Grundlage für erfolgreiches Handeln. Aufgrund dessen haben wir die Entwicklungen regelmäßig analysiert und dabei schnell sowie situationsbedingt Schritte unternommen.

Die Verkaufspreise für unsere Produkte und Dienstleistungen waren während des gesamten Geschäftsjahres 2023 unter Druck und sind zur Jahresmitte hin sowie zum Jahresende gefallen. Ein kontinuierlicher Auftragseingang von Stammkunden und auch von neu hinzu gewonnenen Kunden erlaubte der JM-Jäger GmbH einen guten Umsatz, auch unter dem Sondereffekt einer Preisbereinigung.

3. Wirtschaftsbericht

Finanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren sind Umsatz und Jahresergebnis.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse haben sich um 6,5% oder TEUR 1.200 auf TEUR 17.182 verringert. Überwiegend werden die Umsätze im Inland getätigt.

Die Materialaufwandsquote beträgt 69,4% und ist höher als im Vorjahr. Dadurch ist die Rohertragsquote von 32,3% im Vorjahr auf 30,6% im Jahr 2023 verringert.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr nahezu identisch und von TEUR 1.708 auf TEUR 1.754 gestiegen.

Das Finanzergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 437 niedriger und beträgt TEUR - 107.

Insgesamt ergibt sich für 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 832 (Vorjahr: TEUR 1.718).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 977 oder 6,0% auf TEUR 15.295 verringert. Das Eigenkapital beträgt TEUR 9.092 und ist somit nahezu unverändert. Die Eigenkapitalquote beträgt 59,4% (Vorjahr: 56,0%). Die Eigenkapitalstruktur ist weiterhin äußerst stabil.

Auf der Aktivseite ist der Rückgang insbesondere bedingt durch einen Rückgang der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie einen Rückgang des Vorratsvermögens. Trotz der Verringerung des Vorratsvermögens ist der Bestand an Waren stabil, so dass das Unternehmen in der Lage ist Schwankungen auf dem Beschaffungsmarkt auszugleichen.

Auf der Passivseite ist der Rückgang im Wesentlichen durch die Verringerung der sonstigen Rückstellungen und eine Abnahme der Verbindlichkeiten zurückzuführen.

Finanzlage

Bei liquiden Mitteln von TEUR 1.741 (Vorjahr: TEUR 165), kurzfristigen Terminkrediten von TEUR 1.000 (Vorjahr: TEUR 4.000) und Kontokorrentverbindlichkeiten von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 200) beträgt der Finanzmittelfonds am Jahresende TEUR 741 (Vorjahr: TEUR -4.035).

Das Unternehmen ist in der Lage, all seine finanziellen Verpflichtungen pünktlich zu erfüllen. Unsere Investitionen werden wir entsprechend Kapitalbindung und Kapitalüberlassung planen.

Unsere geordnete Vermögens- und Finanzlage ist eine wesentliche Voraussetzung, um auch in Zukunft erfolgreich arbeiten zu können.

Gesamtaussage

Die Geschäftsentwicklung des Geschäftsjahres 2023 hinsichtlich Umsatz und Jahresergebnis kann als zufriedenstellend bezeichnet werden, insbesondere unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen und der gesamten Marktsituation.

Investitionen

Für Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2023 insgesamt TEUR 79 aufgewendet, davon im Wesentlichen für Betriebs- und Geschäftsausstattung TEUR 31.

Personalbereich

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 26 Mitarbeiter einschließlich der Auszubildenden (m/w/d) (Vorjahr: 26) beschäftigt, davon 17 Angestellte (Vorjahr: 17) und 9 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 9).

Eine kontinuierliche interne und externe Weiterbildung unseres Personals sichert das Knowhow unseres Unternehmens. Durch verschiedene Maßnahmen kann die Fluktuation niedrig gehalten werden. Die Personalentwicklung, einhergehend mit der Ausbildung, sind eine stabile Säule unseres Unternehmens.

Qualitätsmanagement

Das Unternehmen ist gemäß den folgenden Standards zertifiziert: ISO 9001:2015, ISO 14001:2015 und ISO 45001:2018. Es finden in regelmäßigem Turnus Überprüfungen durch DNV GL SE, Det Norske Veritas (DNV) - dem unabhängigen Experten für Assurance und Risikomanagement statt.

4. Prognosebericht mit Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Die weiterhin bestehende Auseinandersetzung zwischen Russland und der Ukraine, schwankende hohe Inflationsraten und nicht zuletzt die Zinssituation verbunden mit politischen Einfluss Faktoren machen eine verlässliche Aussage für das kommende Geschäftsjahr 2024 schwierig.

Aufgrund der Struktur in unserer Kundschaft mit einer starken Diversifizierung auf mehrere Branchen mit entsprechend breiten Warengruppenportfolios und unseren derzeitigen Erkenntnissen zu deren Geschäftsplanung gehen wir für das Geschäftsjahr 2024 von einem stabilen Geschäftsverlauf aus. Externe Faktoren können jedoch maßgeblichen Einfluss haben und werden ständig überwacht.

Dadurch sind eine genaue Einschätzung und Aussage für das Geschäftsjahr 2024 nur eingeschränkt möglich. Die bereits genannten Ursachen und Gründe werden sicherlich die Gesamtentwicklung in nicht unerheblichem Maße beeinflussen. Vieles wird auch im Geschäftsjahr 2024 von externen Faktoren abhängen und den damit einhergehenden globalen Auswirkungen.

Hiervon direkt beeinflusst wird auch ein normalisierter Geschäftsbetrieb/- Entwicklung unserer Bestandskunden und potenziellen Neukunden sowie eine stabile Preisentwicklung insgesamt.

Wir sind sehr gut und effektiv aufgestellt und sehen auch für das Geschäftsjahr 2024 gute Chancen sowie Potentiale für uns, da wir mit unserem Kerngeschäft sehr breit positioniert sind, und gehen somit von einer entsprechenden Nachfrage unserer Kunden aus.

Es wird fortwährend eine unserer Kernaufgaben sein, durch gezieltes Handeln und überlegte Entscheidungen rasch und kontinuierlich auf Veränderungen zu reagieren.

Die Weltwirtschaft geht, abhängig von der Branche, geschwächt oder gedämpft optimistisch in das Jahr 2024. Es werden sich weiterhin geänderte Rahmenbedingungen für die Wirtschaft und den Handel, sowohl national als auch international ergeben. Die weitere Entwicklung der Energiekosten, Lieferketten Thematiken, politische Entscheidungen und das Zinsniveau werden uns im Geschäftsjahr 2024 begleiten.

Ein rasches Eingehen auf diese Entwicklungen und gezielte Entscheidungen werden uns ermöglichen ein stabiles Ergebnis im Jahr 2024 zu erwirtschaften.

Die Einbeziehung aller Mitarbeiter (m/w/d) in die Verantwortung für den Erfolg der JM-Jäger GmbH, unser Knowhow ergänzt um vielfältige Dienstleistungen und unsere gleichbleibend hohe Qualität der Produkte und internen Prozesse werden weiterhin eine Basis für erfolgreiches Wirtschaften sein.

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir eine stabile Umsatzentwicklung und einen stabilen Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau.

5. Risiko- und Chancenbericht

Allgemeiner Risikobericht

Der Wettbewerb am Markt ist ebenso intensiv und weiterhin von stetiger Verdrängung gekennzeichnet. Projekte größenunabhängig, welche im Markt vorhanden sind und auch realisiert werden, führen zu einer ausgeprägten Konkurrenzsituation.

Der Preis/- Margendruck und eine kurzfristige Verfügbarkeit der Materialien und Materialbearbeitungsressourcen sind sowohl auf der Beschaffungs- als auch Vertriebsseite täglich präsent.

Durch fortwährende Marktrecherche und gezieltes Einsetzen der Ressourcen sind Anpassungen an die Marktgegebenheiten, Abgleichungen innerhalb des Produktportfolios und ein kontinuierlicher Ausbau einer breiten Kundenstruktur weiterhin realisierbar. Das Unternehmen ist damit stabil aufgestellt.

Ein kontinuierliches Beobachten des Beschaffungsmarktes und die erfolgreiche Diversifikation im Einkauf sichert uns die benötigte Versorgung mit den notwendigen Waren.

Spezieller Risikobericht

Für die Liquidität sind keine Engpässe zu erwarten. Unsere Verbindlichkeiten werden immer innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Im Falle der Möglichkeit von Skonti wird diese genutzt.

Um Ausfallrisiken zu minimieren, verfügt die Firma JM-Jäger GmbH über ein zeitnahes Mahnwesen mit entsprechendem Debitorenmanagement. Zudem werden Risiken durch eine Kreditversicherung minimiert.

Das 100% Tochterunternehmen CaroScheibe GmbH erwirtschaftet Gewinne und ist strukturell fest aufgestellt. Die Marktdurchdringung und die Neukundenakquise sind auf einem sehr guten und erfolgreichen Weg. Damit wird die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens nachhaltig gestärkt.

Es bestehen aus heutiger Sicht keine erkennbaren Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder dessen künftige Entwicklung wesentlich negativ beeinträchtigen können.

Chancen

Eine Chance, das Unternehmen erfolgreich weiterzuentwickeln, sind Investitionen in die Wertschöpfungskette und die gezielte Vernetzung mit unseren Kunden und Lieferanten. Interne und externe Projekte, mit enger Abstimmung und mit direktem Erfahrungsaustausch mit unseren Kunden und Lieferanten, werden mit hoher Priorität vorangetrieben und neu initiiert.

Eine Investition in die eigene Lagerlogistik wird uns gewährleisten, Prozesse zu optimieren, die Zugriffzeiten zu reduzieren und in gesteigertem Maße die Bedürfnisse unserer Kunden zu erfüllen.

Weiterhin sehen wir aufgrund unseres breiten und tiefen Portfolios die Chance, Kunden noch intensiver an unser Unternehmen zu binden und gemeinsam mit ihnen auch neue Wege zu begehen. Eine intensive Betreuung unserer Kunden und Interessenten, angepasst auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Unternehmens, ist ein klar definiertes Ziel.

Zu den Ereignissen nach dem Bilanzstichtag wird auf die Ausführungen im Anhang verwiesen.

 

Stuttgart, 10. Juni 2024

JM-Jäger GmbH

Matthias Hoffmann, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die JM-Jäger GmbH, Stuttgart

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der JM-Jäger GmbH, Stuttgart - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JM-Jäger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 23. Juli 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Jörg Sabath, Wirtschaftsprüfer

gez. Daniel Stephan, Wirtschaftsprüfer

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