Beteiligungsgesellschaften
CROSSGATE AGLiquidiert
Dietmar-Hopp-Allee 16, 69190 Walldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
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| No data available | |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CROSSGATE AGMünchenJahresabschluss zum 31. Dezember 2010Bilanz zum 31. Dezember 2010CROSSGATE AG, MünchenAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 01, Januar 2010 bis 31. Dezember 2010GROSSGATE AG, München
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2010GROSSGATE AG, MünchenI. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Jahresabschluss der CROSSGATE AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in EUR aufgestellt. Ergänzend waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen (§C 288 HGB) wurden in Anspruch genommen. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichrag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Soweit der Jahresabschluss auf fremde Währung lautende Sachverhalte enthält, werden diese mit den Kursen im Zugangszeitpunkt bewertet Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige, der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 13 Monaten und 10 Jahren entsprechende lineare und zeitanteilige Abschreibungen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. In Erweiterung des gesetzlichen Bilanzschemas wurde zum 31. Dezember 2007 erstmals der Posten "Plattformtechnologie" bilanziert, um den Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu verbessern. Die Plattformtechnologie umfasst Aufwendungen für die Business Integration Plattform (BIP), erstellte Mappings und projektbezogene Entwicklungsleistungen. Die Bewertung dieser Aufwendungen erfolgt mit den projektbezogenen Anschaffungskosten. Die Gegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, lineare und zeitanteilige Abschreibungen oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen 13 Monaten und 23 Jahren. Für bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungkosten bis zu einem Wert von € 1.000,00 wird von der Regelung des § 6 Abs. 2a EStG Gebrauch gemacht. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 150 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wurde. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über € 150 und bis zu € 1.000,00 wird pro Jahr ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel abgeschrieben wird, wobei der Abgang nach Ablauf der 5 Jahre unterstellt wird. Die Gegenstände des Finanzanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder dem beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag beziehungsweise zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko werden Pauschalwertberichtigungen gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nominalwerten bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe des Betrags gebildet, der zum Bilanzstichtag auf die jeweilige Restlaufzeit entfällt. Alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten werden durch die Bildung von Rückstellungen in Höhe des wirtschaftlich notwendigen Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten, von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen, durchschnittlichen Marktzins. Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. II. Umstellung auf die Vorschriften des BilanzrechtsmodernisierungsgesetzesDas Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ist ab dem 01.01.2010 anzuwenden. In den sonstigen Rückstellungen war zum 31. Dezember 2009 eine Rückstellung für auflösend bedingte Gehaltsverzichte enthalten, die beim Übergang auf das BilMoG in Höhe eines Teilbetrages von T€ 18 aufgelöst wurde. Der Auflösungsbetrag wurde erfolgsneutral in die Gewinnrücklagen eingestellt. III. Angaben zu einzelnen Posten der BilanzDie Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ist in einem Anlagenspiegel dargestellt (vgl. Blatt 11). Die Immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten mit T€ 17.481 (Vj. T€ 15.989) die Plattformtechnologie. Die Anschaffungskosten der diesbezüglichen Mappings werden sukzessive im Geschäftsjahr angesammelt und über eine Laufzeit von 10 Jahren abgeschrieben. Ferner beinhalten die immateriellen Vermögensgegenstände mit T€ 838 (Vj.: T€ 959) Aufwendungen für den Verzicht auf ein vertragliches Wettbewerbsverbot (Anschaffungskosten im Jahr 2007 T€ 1.211). Anteile an verbundenen Unternehmen von jeweils über 50% bestehen an folgenden Gesellschaften: GROSSGATE ITALIA S.p.A. Sitz der mit Urkunde vom 29. August 2006 errichteten Gesellschaft ist Mailand. Das Grundkapital beträgt € 120.000. Der Anteil am Grundkapital beträgt 100 % und ist vollständig einbezahlt. Für 2010 weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 277 und ein bilanzielles Eigenkapital von T€ 156 aus. Aufgrund des Verzichts auf eine Handelsforderung wurden die Anschaffungskosten dieser Beteiligung im Geschäftsjahr um T€ 250 erhöht. CROSSGATE Technologies AG Sitz der Gesellschaft ist Rosdorf. Das Grundkapital beträgt € 459.180. Der Anteil am Grundkapital beträgt 100 % und ist vollständig einbezahlt. Für 2010 weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 324 und ein bilanzielles Eigenkapital von T€ 493 aus. GROSSGATE S.A.R.L. Sitz der mit Urkunde vom 01. November 2007 errichteten Gesellschaft ist Paris. Das Stammkapital beträgt € 50.000. Der Anteil am Stammkapital beträgt 90,5 % und ist vollständig einbezahlt. Für 2010 weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 1.169 und ein bilanzielles Eigenkapital von T€ -2.362 aus. CROSSGATE Inc. Sitz der mit Urkunde vom 02. Oktober 2007 errichteten Gesellschaft ist Atlanta. Das Grundkapital beträgt $ 50.000. Der Anteil am Stammkapital beträgt 87,5 % und ist vollständig einbezahlt. Für 2010 weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T$ 1.277 und ein bilanzielles Eigenkapital von T$ -4.766 aus. CROSSGATE UK LIMITED Sitz der mit Urkunde vom 17. September 2007 errichteten Gesellschaft ist London. Das Stammkapital beträgt £ 4.526. Der Anteil am Stammkapital beträgt 88,38 % und ist vollständig einbezahlt. Für 2010 weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T£ 1.865 und ein bilanzielles Eigenkapital von T£ -2.711 aus. Crossgate Mitarbeiterbeteiligungs-GmbH Sitz der Gesellschaft ist München. Das Stammkapital beträgt € 25.000. Der Anteil am Stammkapital beträgt 100 % und ist vollständig einbezahlt. Für 2010 weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 1 und ein bilanzielles Eigenkapital von T€ 24 aus. GROSSGATE System Integration GmbH i.L. Sitz der im Geschäftsjahr gegründeten Gesellschaft ist München. Das Stammkapital beträgt € 25.000. Der Anteil am Stammkapital beträgt 100 % und ist vollständig einbezahlt. Da sich die Gesellschaft in Liquidation befindet, wurde im Geschäftsjahr eine Abschreibung in Höhe von T€ 25 auf den Beteiligungsbuchwert vorgenommen. Die CROSSGATE Service GmbH wurde vollständig liquidiert und im Berichtsjahr aus dem Handelsregister gelöscht. Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen bestehen gegenüber folgenden Gesellschaften:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr und bestehen gegenüber folgenden Gesellschaften:
Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen gegenüber folgender Gesellschaft:
Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen mit T€ 146 (Vj. R. 60) Steuererstattungsansprüche und mit T€ 121 (Vj. T€ 145) Vorauszahlungen für Vertriebsprovisionen. Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen mit T€ 38 (Vj.: T€ 12) Mietvorauszahlungen, mit T€ 35 (Vj.: T€ 12) Aufwendungen für Fahrzeugleasingkosten, mit T€ 27 (Vj.: T€ 167) Softwarewartungsaufwendungen, , mit T€ 10 (Vj.: T€ 14) Aufwendungen für Analysematerial, mit T€ 9 (Vj.: T€ 0) Softwarejahreslizenzen, mit T€ 9 (Vj.: T€ 9) Versicherungsbeiträge sowie mit T€ 4 (Vj.: T€ 0) Aufwendungen für Messekosten. Mit Ausnahme von den unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Beträgen für Kautionen in Höhe von T€ 7 (Vj.: T€ 7) haben sämtliche Forderungen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Das Grundkapital beträgt T€ 1.189 (Vj.: T€ 1.189) und ist eingeteilt in 1.189.095 auf den Namen lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je € 1 pro Aktie. Es handelt sich in vollem Umfang um Stammaktien. Das genehmigte Kapital beträgt zum Stichtag € 228.567 (Vj.: € 228.567). Zum Stichtag bestanden gegenüber Arbeitnehmern der Gesellschaft 33.072 Bezugsrechte nach § 192 Abs. 2 Nr. 3 AktG mit dem Recht zum Bezug von einer Aktie der CROSSGATE AG innerhalb eines Ausübungszeitraums von 5 Jahren. Bei der Kapitalrücklage handelt es sich in Höhe von T€ 13.921 (Vj.; T€ 15.531) um eine Rücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB und in Höhe von T€ 25.161 (Vj.: T€ 25.161) um eine Rücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. Diese entwickelte sich im Berichtszeitraum wie folgt:
Die Gewinnrücklage in Höhe von T€ 18 (Vj.: T€ 0) entstand durch die Anpassung der Rückstellungen an die durch das BilMoG geänderten Bewertungsvorschriften. Der Bilanzgewinn zum 31.12.2010 enthält einen Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von T€ 9.690 (Vj.: T€ 4.512). Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen mit T€ 1.386 (Vj.: T€ 649) Verpflichtungen zur Zahlung erfolgsabhängiger Vergütungen, mit T€ 204 (Vj.: T€ 226) Kosten für Verpflichtungen in Zusammenhang mit Arbeitnehmer-Optionen, mit T€ 124 (Vj.: T€ 84) Kosten für Resturlaub der Mitarbeiter, mit T€ 60 (Vj.: T€ 45) Abschluss- und Prüfungskosten, mit T€ 41 (Vj.: T€ 89) ausstehende Eingangsrechnungen sowie mit T€ 23 (Vj.: T€ 11) Kosten fürpauschale Lohnsteuer. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber folgenden Gesellschaften:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen gegenüber folgenden Gesellschaften:
Die Sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen mit T€ 1.512 (Vj: T€ 94) Umsatzsteuerverbindlichkeiten, mit T€ 174 (Vj.: T€ 117) Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer, mit T€ 67 (Vj.: T€ 69) kreditorische Debitoren, mit T€ 50 (Vj.: 13 T€) Sozialversicherungsverbindlichkeiten und mit T€ 27 (Vj.: T€ 17) Verbindlichkeiten aus Reisekosten der Arbeitnehmer. Die Angaben zu den Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:
Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Vorauszahlungen von Kunden für monatlich zu erbringende Dienstleistungen. IV. Sonstige AngabenEs bestehen zum Stichtag folgende Haftungsverhältnisse: Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen: Die Gesellschaft hat im Rahmen eines Vertrags über das Hosting von "Partnerprofilen" einen bürgschaftsähnlichen Schuldbeitritt für künftige Verbindlichkeiten eines verbundenen Unternehmens erklärt. Der Umfang dieser Verbindlichkeiten beläuft sich - gerechnet über die Mindeslaufzeit dieses Vertrags (zum 31.122010 noch 8 Jahre) auf insgesamt T€ 31.130. Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten: Die Gesellschaft hat mit Erklärung vom 09.012011 mit Rücksicht auf eine Bankbürgschaft über einen Betrag in Höhe von T€ 2.500, die zugunsten eines verbundenen Unternehmens eingeräumt wurde, der Bank im Wege einer "Rückbesicherung" ein Pfandrecht über ein Bankkonto in Höhe von T€ 4.000 eingeräumt. Die Bürgschaft und damit die Rückbesicherung beziehen sich auf dieselben künftigen Verbindlichkeiten, die bereits unter "Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen" genannt wurden. Das Risiko der Inanspruchnahme aus den vorbezeichneten Haftungsverhältnissen wird als unwahrscheinlich angesehen, da die gekosteten Partnerprofile zur Umsatzerzielung mit Kunden der Gesellschaft eingesetzt werden sollen, weshalb zu erwarten ist, dass den künftig entstehenden Verbindlichkeiten entsprechende (deren Betrag übersteigende) Einnahmen gegenüberstehen. Es bestehen zum Stichtag folgende sonstigen finanziellen Verpflichtungen:
Die Gesellschaft hat im Jahresdurchschnitt 110 (Vj.: 88) Angestellte beschäftigt. Folgende Personen gehörten dem Vorstand an:
Den Vorständen wurden im Geschäftsjahr Gesamtbezüge in Höhe von insgesamt T€ 791 (davon T€ 0 für das Vorjahr) gewährt. Folgende Personen gehörten dem Aufsichtsrat an:
München, den 23. März 2011 Stefan Tittel Uwe Neben Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2010CROSSGATE AG, München
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2010A. Geschäfts- und RahmenbedingungenUnternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Der CROSSGATE-Konzern Die CROSSGATE AG wurde 2001 gegründet und ist heute einer der international führenden Anbieter für Business-to-Business Integration. Seit Oktober 2008 ist die SAP AG strategischer Investor und Geschäftspartner von CROSSGATE. CROSSGATE betreut mehr als 3.000 Kunden und beschäftigt mehr als 200 Mitarbeiter. Der Hauptsitz der CROSSGATE AG ist München, Deutschland. Die internationalen Märkte werden durch unsere Tochtergesellschaften in Europa und USA bearbeitet:
CROSSGATE Lösungsportfolio Konnektivität und 100%-ige Partnerintegration weltweit: CROSSGATE ebnet jedem Unternehmen - unabhängig von Branche, Firmengröße und IT-Architektur - den Weg zum elektronischen Datenaustausch und B2B mit den folgenden Services und Lösungen:
Wachstumsstrategie Unsere Kundenbasis im traditionellen Kerngeschäft besteht aus global tätigen Unternehmen sowie mittelständischen Firmen. Diese Unternehmen nutzen überwiegend SAP als ERP-Software und haben die Anforderung, Geschäftsabläufe zu automatisieren und ihre Unternehmensführung und -steuerung zu optimieren. in unserem Kerngeschäft streben wir an, bei Bestandskunden einen höheren B2B Integrationsgrad zu erreichen und somit einen höheren Anteil an deren Budget für IT zu gewinnen. Zusätzlich wollen wir neue Kunden hinzugewinnen, die bisher noch keine umfassende B2B Integrationsstrategie verfolgen oder beispielsweise Eigenentwicklungen und Wettbewerbsprodukte einsetzen. SAP Information Interchange by Crossgate SAP und CROSSGATE AG haben im Januar 2010 ein globales Vertriebsabkommen geschlossen, und das Lizenzprodukt SAP information Interchange by Crossgate (SAP ü) eingeführt, das es SAP erlaubt, seinen Kunden Crossgates B28 Content Engine als SAP Solution Extension unter dem Namen "SAP information Interchange by Crossgate" anzubieten. Im Jahr 2010 galt das besondere Augenmerk daher dem Verkauf von SAP II Lizenzen in den SAP strategischen Branchen bzw. den SAP Großkunden mit überdurchschnittlichem Umsatzpotenzial für die gemeinsame Lösung. Die Vertriebsstrategie und -struktur wurde dabei auf einen gemeinsamen Verkauf der SAP Lizenzen mit SAP Vertriebsmitarbeitern über den Vertriebskanal SAP ausgerichtet. Forschung und Entwicklung Die CROSSGATE AG unterhält keine eigene Softwareentwicklung. Die Forschung & Entwicklung wird ausschließlich durch das 100%ige Tochterunternehmen CROSSGATE Technologies AG, Rosdorf erbracht. Die erzielten Forschungsergebnisse werden nach Fertigstellung an die CROSSGATE AG ausgeliefert und berechnet. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die weltwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2010 war laut renommierten Wirtschaftsforschungsinstituten durch eine "positive Grunddynamik" mit zunehmender Belebung der weltwirtschaftlichen Aktivität gekennzeichnet. Dabei ließ sich im ersten Halbjahr 2010 noch ein zügiger Aufschwung der Weltwirtschaft beobachten, der sich jedoch im zweiten Halbjahr wieder abschwächte. Die Industrieländer hatten während des gesamten Jahres mit ihrem schwachen Arbeitsmarkt und dem geringen Vertrauen ihrer Bevölkerung in die wirtschaftliche Erholung zu kämpfen. Entsprechend blieb der Aufschwung hier verhältnismäßig schwach und unbeständig. Innerhalb der Region Europa war der Aufschwung unterschiedlich stark ausgeprägt: Die wirtschaftliche Lage der Länder der Eurozone besserte sich zwar langsam und kontinuierlich, blieb aber nach wie vor hinter dem Niveau zurück, das diese Länder vor der Krise erreicht hatten. Die wirtschaftliche Erholung profitierte hier vor allem von den wieder erstarkten Exporten und dem zunehmenden Privatkonsum. Als hinderlich dagegen erwies sich die immer noch zögerliche Kreditvergabe durch die Banken. Besonders erfolgreich innerhalb der Eurozone war 2010 die deutsche Wirtschaft: Sie konnte ein deutliches Wachstum verzeichnen, da sich die Lage auf dem deutschen Arbeitsmarkt im Jahresverlauf unerwartet rasch besserte. In den mittel- und osteuropäischen Ländern dagegen, die besonders stark von der Krise betroffen waren, verhinderte die schleppende Inlandsnachfrage einen kräftigeren Aufschwung. In der Region Amerika verlangsamte sich der US-amerikanische Wirtschaftsaufschwung trotz umfangreicher staatlicher Konjunkturprogramme bereits irrt zweiten Quartal 2010. Die Industrieproduktion weitete sich nur langsam aus, lediglich die Konsumausgaben nahmen im vierten Quartal wieder zu. Damit befand sich die Wirtschaft in den USA Ende 2010 auf einem ähnlichen Niveau wie vor der Krise. Auswirkungen der ökonomischen Rahmenbedingungen auf CROSSGATE Die Entwicklung der Weltwirtschaft in 2009, geprägt von der globalen Finanzmarktkrise, einer wachsenden Unsicherheit bei den Marktteilnehmern und schließlich einem spürbaren Nachfragerückgang führte in der Konsequenz für das Folgejahr 2010 zu einer signifikanten Eintrübung der Konjunkturaussichten und einer entsprechenden Erwartungskorrektur auch bei Crossgate. Für 2010 wurde unter Berücksichtigung der zu erwartenden positiven Umsatzeffekte durch die Einführung von SAP Information Interchange by Crossgate einerseits und der immer noch hohen Planungssicherheit andererseits ein Umsatzwachstum von 40% gegenüber dem Vorjahr geplant. Tatsächlich wurde dieses Ziel mit einem Umsatzwachstum von 125% übertroffen. Die allgemeine postive gesamtwirtschaftliche Entwicklung unterstützte diesen Verlauf. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und VermögenslageDie Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der CROSSGATE AG hat im Geschäftsjahr 2010 die Erwartungen übertroffen: 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen von T€ 12.926 um 125% auf T€ 29.026. Dies resultiert vor allem aus dem erfolgreichen Verkauf von Lizenzen im Rahmen des zu Jahresbeginn eingeführten SAP II Modells. Die Lizenzerlöse stiegen in Summe auf T€ 13.311 (VJ.: T€ 716). Die Implementierungserlöse erhöhten sich auf T€ 4.873 (VJ.: T€ 4.779) die Monatsgebühren auf T€ 10.349 (VJ.: T€ 7.258). Von den Monatsgebühren entfielen T€ 9.184 (Vj.: T€ 6.148) auf Betriebs- und T€ 1.165 (Vj.: T€ 1.110) auf Wartungserlöse. Der Anteil dieser Erlöse am Gesamtumsatz betrug damit in 2010 36% (VJ.: 56%). Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten mit T€ 2.029 (VJ.: T€ 903) Erlöse mit verbundenen Unternehmen. Wesentliche Beträge betreffen wie im Vorjahr Dienstleistungen an die im Aufbau befindlichen ausländischen Beteiligungen. Die Materialaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr absolut um T€ 2.342 erhöht. Dies resultiert insbesondere aus dem Anstieg der Aufwendungen für Implementierungsleistungen von Dritten sowie von verbundenen Unternehmen aufgrund des Umsatzanstiegs. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Anzahl an Mitarbeitern und damit korrespondierend die Personalkosten trotz des deutlichen Umsatzwachstums nur geringfügig gestiegen. Diese Entwicklung resultiert aus dem signifikant gestiegenen Anteil der einen höheren Deckungsbeitrag erwirtschaftenden Lizenzumsätze am Gesamtumsatz. Der Anstieg der Abschreibungen beruht im Wesentlichen auf dem weiteren Ausbau der Plattformtechnologie. Die Verminderung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um T€ 369 resultiert im Wesentlichen aus einem Rückgang der Vertriebs- und Marketingaufwendungen. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich das Jahresergebnis vor Ertragsteuern um T€ 14.298 auf T€ 9.122. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) beträgt T€11.705 (VJ.: T€ -2.793). 2. Finanzlage Finanzmanagement Wir verfügen über ein zentrales Finanzmanagement für die globale Liquiditätssteuerung sowie für das Zins- und Währungsmanagement. Wichtigstes Ziel des Finanzmanagements ist es, die Liquidität aller Konzerngesellschaften sicherzustellen, um jederzeit Zahlungsfähigkeit zu gewährleisten. Hierzu nehmen die meisten CROSSGATE-Gesellschaften an einem zentralen Cash Pool teil. Die liquiden Mittel werden konzernweit zusammengefasst, überwacht und nach einheitlichen Grundsätzen investiert. Damit verbessern wir unsere Flexibilität, Sicherheit und Unabhängigkeit. Entwicklung der Finanzlage Einen Überblick über die Herkunft und über die Verwendung der finanziellen Mittel des Unternehmens gibt die nachstehende Kapitalflussrechnung, welche die Zahlungsmittelflüsse nach der indirekten Methode darstellt. Der Finanzmittelfonds besteht ausschließlich aus der Bilanzposition Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten. In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in die drei Bereiche Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt.
Um die Kapitalstruktur unserer Gesellschaft zu stärken und damit die geplanten Investitionsvorhaben für den Ausbau der Zusammenarbeit mit SAP für die nächsten Jahre zu gewährleisten, wurde ein Darlehen durch die Gesellschafter SAP und DAH von in Summe 9 Mio. € gewährt. 5 Mio. € dieses Darlehens wurden tatsächlich in Anspruch genommen. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme von CROSSGATE AG belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 55.282. Gegenüber dem Vorjahr 2009 (VJ.: T€ 38.531) ist dies ein Anstieg um 44%. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 69 % (Vj.: 86%) gekennzeichnet. Die Immateriellen Vermögenswerte haben sich um T€ 1.247 auf T€ 18.952 erhöht. Der wesentlichen Position "Plattformtechnologie" wurden weitere Plattformprofile (Mappings) im Wert von T€ 1.493 zugeführt. Das Sachanlagevermögen stieg um T€ 93 an. Einen Zuwachs gab es ebenfalls bei den Finanzanlagen, die von T€ 15.253 auf T€ 18.928 angestiegen sind. Dieser Anstieg setzt sich primär aus einem Anstieg der langfristigen Darlehen zusammen, die an die ausländischen Tochtergesellschaften gewährt wurden. In Summe sind Darlehen in Höhe von T€ 8.925 gewährt (davon T€ 2.755 an Crossgate UK Ltd.; T€ 3.825 an Crossgate Inc. und T€ 2.345 an Crossgate S.a.r.l.). Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich um T€ 11.737. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen fallen infolge des Umsatzanstiegs höher als im Vorjahr aus. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 73% gekennzeichnet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im Wesentlichen aus Nutzungsgebühren für Datentransfer. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten mit T€1.512 Umsatzsteuerverbindlichkeiten. C. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten sind, haben sich nicht ereignet. D. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und RisikenD.1 Voraussichtliche Entwicklung SAP Information Interchange by Crossgate Auch für 2011 gehen wir aufgrund des Lösungsproduktes SAP Information Interchange by Crossgate und des gemeinsamen Vertriebs der Lösung mit SAP von einem weiteren deutlichen Umsatzanstieg aus, der sich positiv auf die Ergebnislage auswirken wird. Die Finanzierung der notwendigen Investitionen in den Aufbau des Geschäftsmodells mit der SAP AG ist durch die Gewährung weiterer Darlehenstranchen durch die Gesellschafter gesichert. Aus heutiger Sicht erscheint folgende Prognose als realistisch: Für die CROSSGATE AG erwarten wir für 2011 in Abhängigkeit des Ausbaus der SAP Partnerschaft einen Umsatz zwischen € 30 Mio, bis € 60 Mio. Der Vorstand geht bei mittlerer Erwartungshaltung von einem Umsatzanstieg auf circa € 40 Mio. aus. Dieser resultiert hauptsächlich aus einem weiteren signifikanten Umsatz der Lizenzerlöse im Rahmen der SAP Reseller Partnerschaft und der im Rahmen dieser Partnerschaft vertriebenen SAP ü Lizenzen. Wie auch in den vergangenen Jahren wird darüberhinaus der Sockelumsatz, bestehend aus Einnahmen für die monatlichen Grund- und Volumengebühren, weiter ansteigen. Die lmplementierungserlöse werden sich auf Vorjahresniveau bewegen. Die Veränderung der Umsatzstruktur zum Hauptumsatzträger Lizenzerlöse hat aufgrund der höheren Margen in diesem Bereich desweiteren einen Ergebnisanstieg zur Folge. Vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) rechnen wir mit einer Umsatzrendite von über 30%. Auch für 2012 gehen wir auf Basis der geschilderten Strategie und daraus abgeleiteter Szenarien davon aus, die positive Entwicklung mit steigenden Umsatzerlösen und stabilen Ergebnissen fortzusetzen. Alle Regionen in denen CROSSGATE mit eigenen Tochtergesellschaften aktiv am Markt agiert, sind Kernmärkte der globalen SAP Partnerschaft. Wir gehen daher in alien Auslandsmärkten von einem Umsatz- und Ergebniswachstum gegenüber 2010 aus. In den USA erwarten wir die deutlichsten Umsatzimpulse und ein überdurchschnittlicher Wachstum. Die positive Entwicklung in den ausländischen Märkten wird den Finanzierungsbedarf für den Aufbau der Auslandsmärkte reduzieren. Wir gehen davon aus, dass in 2011 die Tilgung der Darlehen, die den ausländischen Tochtergesellschaften von der CROSSGATE AG in den vergangenen Jahren für den Markteintritt zugeführt wurden, beginnt. In Summe rechnen wir somit mit einer Teilrückführung der gewährten Darlehen. CROSSGATE ist durch ihren Kundenstamm und das stabile Geschäftsmodell mit einem hohen Anteil an wiederkehrenden Erlösen gut gerüstet. Wir bieten unseren Kunden innovative Lösungen innerhalb unseres Lösungsportfolios, um sie unabhängig von der Größe, Branche und geographischen Lage dabei zu unterstützen, schnell und effektiv auf Veränderungen in ihrem Geschäftsumfeld zu reagieren, die Vorteile von Geschäftsnetzwerken vollständig zu nutzen und so profitabel zu wachsen. In Hinblick auf die dargestellte Prognose und die im Nachtragsbericht erwähnten Darlehensgewährungen können auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllt werden. D.2 Chancen Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in:
Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. D.3 Risiken Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, werden aber als gering für CROSSGATE erachtet, da 34% des CROSSGATE-Umsatzes aus wiederkehrenden monatlichen Gebühren resultieren. Diese Umsätze sind über Kundenvertragslaufzeiten (in der Regel zwischen 3-5 Jahren) langfristig gesichert. Aus der internationalen Ausrichtung unserer Geschäftsaktivitäten resultieren Lieferungs- und Zahlungsströme unterschiedlicher Währungen. Somit ist das Unternehmen Wechselkursrisiken ausgesetzt. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Eine erneute Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden. Produktrisiken Produktrisiken resultieren vornehmlich aus möglichen Störungen oder Unterbrechungen des Plattformbetriebes. Durch laufende Maßnahmen zur Sicherung der Betriebsstabilität wird dieses Risiko minimiert. CROSSGATE ist SAS 70 zertifiziert und betreut die Bereiche der kritischen Betriebsprozesse mit internationalen und stabilen Partnern. Mögliche Haftungsrisiken durch Folgeschäden bei Kunden und Geschäftspartnern, die aus dem Ausfall der Plattform resultieren, sind über Versicherungen umfangreich abgedeckt. Personalrisiken Die CROSSGATE AG ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die ansteigende Konjunktur verschärft den Wettbewerb um qualifizierte Fach- und Führungskräfte. Diesem Wettbewerbsdruck begegnen wir durch in 2010 neu eingeführte Mitarbeiterbindungs- und motivationsprogramme. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. D.4 Risikomanagementziele und -methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Die eingesetzten Instrumente unterscheiden sich notwendigerweise stark voneinander. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Wesentlich für ein Risikomanagementsystem sind ein internes Überwachungssystem sowie ein Controlling- und Frühwarnsystem. Unser Unternehmen verfügt über Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Die Elemente des Risikomanagementsystems sind
Zu unserem internen Überwachungssystem gehören:
Alle Tochtergesellschaften der CROSSGATE AG sind in die monatliche Berichterstattung eingebunden. Bilanzen, Gewinn- und Verlustrechnungen sowie Umsatz- und Vertriebsforecasts werden auf Ebene der Einzelgesellschaften monatlich in standardisierter Form erstellt und an den Vorstand der CROSSGATE AG berichtet. Diese Berichterstattung wird monatlich den Plandaten gegenübergestellt. Je nach Entwicklung der Tochtergesellschaften im Vergleich zu den budgetierten Plandaten werden Abweichungen detaillierter beleuchtet und gegebenenfalls Maßnahmen zur Beseitigung dieser eingeleitet. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der CROSSGATE AG, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der CROSSGATE AG, München, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 28. April 2011 Warth
& Klein Grant Thornton AG
Norbert Heinemann, Wirtschaftsprüfer Marc A. Sahner, Wirtschaftsprüfer
Frankfurt, den 17. Juni 2011 Götz Gollan, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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