Rakelbusch GmbH
Am Breiten Graben 13A, 31558 Hagenburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Rakelbusch seit 21.12.2020 | Geschäftsführer |
Henning Rakelbusch seit 4.6.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Matthias RakelbuschRakelbusch Holding GmbH | 50.00% |
Henning RakelbuschRakelbusch Holding GmbH | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Rakelbusch GmbHHagenburgJahresabschluss
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31.12.2018
EUR |
31.12.2017
EUR |
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| A. ANLAGEVERMÖGEN | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 66.008,00 | 77.008,00 |
| II. Sachanlagen | 6.435.676,11 | 2.845.465,24 |
| III. Finanzanlagen | 266.250,06 | 548.733,46 |
| 6.767.934,17 | 3.471.206,70 | |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | ||
| I. Vorräte | 544.048,34 | 536.469,91 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 961.687,09 | 703.493,04 |
| - davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: EUR 221.970,40 (Vorjahr: EUR 157.247,88) | ||
| III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 832.376,14 | 382.245,47 |
| 2.338.111,57 | 1.622.208,42 | |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 16.557,45 | 12.350,00 |
| - davon Disagio: EUR 1.075,00 (Vorjahr: EUR 3.311,00) | ||
| 9.122.603,19 | 5.105.765,12 | |
|
PASSIVA |
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31.12.2018
EUR |
31.12.2017
EUR |
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| A. EIGENKAPITAL | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 25.564,60 | 25.564,60 |
| II. Bilanzgewinn | 668.427,17 | 726.365,78 |
| - davon Gewinnvortrag: EUR 726.365,78 (Vorjahr: EUR 714.550,31) | ||
| 693.991,77 | 751.930,38 | |
| B. RÜCKSTELLUNGEN | 691.489,75 | 595.282,94 |
| C. VERBINDLICHKEITEN | 7.737.121,67 | 3.758.551,80 |
| - davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten: EUR 4.643.969,78 (Vorjahr: EUR 1.700.280,43) | ||
| - davon Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: EUR -3.400,65 (Vorjahr: EUR 6.318,14) | ||
| 9.122.603,19 | 5.105.765,12 |
GEWINN-
UND VERLUSTRECHNUNG
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018
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2018
EUR |
2017
EUR |
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| 1. Rohergebnis | 3.587.084,42 | 3.336.369,35 |
| 2. Personalaufwand | -1.592.194,87 | -1.508.386,23 |
| 3. Abschreibungen | -543.817,74 | -473.189,94 |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -1.408.260,09 | -1.250.351,30 |
| 5. Erträge aus Beteiligungen | 16,60 | 712,79 |
| 6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 6.268,27 | 8.831,86 |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -90.403,28 | -65.065,38 |
| 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -757,62 | -25.301,75 |
| 9. Ergebnis nach Steuern | -42.064,31 | 23.619,40 |
| 10. sonstige Steuern | -15.874,30 | -11.803,93 |
| 11. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss | -57.938,61 | 11.815,47 |
| 12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr | 726.365,78 | 714.550,31 |
| 13. Bilanzgewinn | 668.427,17 | 726.365,78 |
ANHANG
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018
I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS UND ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
1. Identifikation der Gesellschaft
Sitz der Gesellschaft ist seit dem 24.10.2017 Hagenburg, davor Stadthagen. Die Gesellschaft ist beim Registergericht in Stadthagen unter der Registernummer HR B 569 eingetragen.
2. Angaben zu Form und Darstellung der Rechnungslegung
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 wurde nach den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) erstellt sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrags.
Für die Offenlegung werden die Erleichterungen gem. § 327 HGB sowie die Aufstellungserleichterungen gem. § 276 HGB und § 288 HGB in Anspruch genommen.
Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.
3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bewertung der entgeltlich erworbenen, immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich in Übereinstimmung mit den steuerlichen Vorschriften zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen nach der linearen Methode (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von 3 bis zu 10 Jahren). Da eine verlässliche Schätzung der voraussichtlichen Nutzungsdauer nicht möglich ist, wurde der im Jahr 2015 entgeltlich erworbene Firmenwert im Hinblick auf die Neuregelungen des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) handelsrechtlich auf eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Steuerrechtlich erfolgt diesbezüglich die Abschreibung auf eine Nutzungsdauer von 15 Jahren.
Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauern zwischen 3 und 33 Jahren) und bei einem dauerhaft niedrigeren Wert auch vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungskosten maximal 800,00 EUR) wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Erhaltene Zuschüsse der öffentlichen Hand wurden als Kürzung der Anschaffungskosten berücksichtigt.
Die Gegenstände des Finanzanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, höchstens jedoch mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Unter den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder einem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert.
Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Gründe für die Bildung von Wertberichtigungen waren nicht erkennbar.
Die Kassen- und Bankbestände wurden zu Anschaffungskosten bewertet.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert.
Pensionsrückstellungen werden nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren unter Zugrundelegung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck bewertet. Bezüglich der Anwartschaft auf Hinterbliebenenleistungen an die Witwe wurden individuelle Annahmen zu den Verheiratungswahrscheinlichkeiten und den Altersdifferenzen der Ehegatten verwendet. Als Pensionsalter wurde das vertragliche Alter zu Grunde gelegt. Angesichts des Status des Pensionsberechtigten wurden keine Fluktuationswahrscheinlichkeiten angesetzt. Es wurde keine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung und keine erwartete Anpassung der laufenden Leistungen berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung zum Bilanzstichtag ein durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 3,21 % (im Vorjahr: 3,68 %) angesetzt. Bei Bestimmung dieses Zinses wurde die Vereinfachungsvorschrift zur Bestimmung der Restlaufzeit mit 15 Jahren genutzt (RückAbzinsV, Stand Dezember 2018). Damit folgt die handelsrechtliche Bilanzierung nicht mehr den steuerlich vorgegebenen Zinssätzen.
Soweit maßgebend werden auch die übrigen langfristigen Rückstellungen entsprechend ihrer jeweiligen Restlaufzeit mit den von der Bundesbank vorgegebenen Zinssätzen abgezinst.
Gemäß der Vorschrift des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB sind mit den Pensionsrückstellungen diejenigen Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, verrechnet worden. Da der beizulegende Zeitwert dieser Vermögensgegenstände den Betrag der Pensionsrückstellung nicht übersteigt, ist der Differenzbetrag aus Pensionsrückstellung und den maßgebenden Vermögensgegenständen unter dem Posten "Rückstellungen aus Pensionen" ausgewiesen worden.
Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.
Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.
II. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ
1. Anlagevermögen
Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2018 werden in der Anlage zum Anhang (Anlagenspiegel) gezeigt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben i. H. v. TEUR 740 eine Laufzeit von unter einem Jahr und i. H. v. TEUR 222 von über einem Jahr.
In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, i. H. v. TEUR 222 (Vorjahr: TEUR 157) enthalten. Diese haben eine Laufzeit von über einem Jahr.
In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern i. H. v. TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 13) enthalten. Diese haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.
3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio (§ 250 Abs. 3 HGB) i. H. v. TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 3) enthalten.
4. Gezeichnetes Kapital
Das Stammkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf EUR 25.564,60.
5. Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen wurden nach dem versicherungsmathematischen Teilwertverfahren mit einem versicherungsmathematischen Erfüllungsbetrag i. H. v. EUR 691.553,00 bewertet.
Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen (Rückdeckungsversicherungen), sind in Höhe von EUR 199.924,92 mit diesen Schulden verrechnet worden.
Der Saldo aus Altersversorgungsverpflichtungen und -ansprüchen beträgt somit EUR 491.628,08.
Im Einzelnen ergibt sich folgende Entwicklung im Geschäftsjahr 2018:
| Brutto-Pensions-Rückstellung | Zeitwert verpfändeter Rückdeckungsversicherungen | Netto-Pensions-Rückstellung | |
| (1) | (2) | (3) = (1) - (2) | |
| EUR | EUR | EUR | |
| Stand 01.01.2018 | 616.095,00 | 193.530,10 | 422.564,90 |
| Zuführung (+)/Auflösung (-) im Jahr 2018 | 75.458,00 | 6.394,82 | 69.063,18 |
| - davon Rentenzahlungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| - davon Zinsergebnis | 21.508,00 | 6.394,82 | 15.113,18 |
| - davon Personalaufwand | 53.950,00 | 0,00 | 53.950,00 |
| Stand 31.12.2018 | 691.553,00 | 199.924,92 | 491.628,08 |
6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten insgesamt i. H. v. TEUR 7.737 (Vorjahr: TEUR 3.759) haben i. H. v. TEUR 3.252 (Vorjahr: TEUR 2.358) eine Laufzeit bis zu einem Jahr, i. H. v. TEUR 2.538 (Vorjahr: TEUR 943) zwischen einem und fünf Jahren und i. H. v. TEUR 1.947 (Vorjahr: TEUR 458) von mehr als fünf Jahren (somit i. H. v. TEUR 4.485 (Vorjahr: TEUR 1.401) von mehr als einem Jahr).
In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. TEUR 4.644 (Vorjahr: TEUR 1.700) enthalten. Diese haben i. H. v. TEUR 689 (Vorjahr: TEUR 299) eine Laufzeit bis zu einem Jahr, i. H. v. TEUR 2.154 (Vorjahr: TEUR 943) zwischen einem und fünf Jahren und i. H. v. TEUR 1.801 (Vorjahr: TEUR 458) von mehr als fünf Jahren (somit i. H. v. TEUR 3.955 (Vorjahr: TEUR 1.401) von mehr als einem Jahr).
In den Verbindlichkeiten sind weiterhin Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, i. H. v. TEUR -3 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten. Diese haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten i. H. v. TEUR 4.644 (Vorjahr: TEUR 1.700) sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungsvereinbarungen, eine Ausfallbürgschaft einer Versicherung sowie Lebensversicherungen mittels Abtretungsverträgen gesichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten.
III. ERLÄUTERUNGEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Bei den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung wird hinsichtlich der Posten Nr. 1 bis 5 der Gliederungsvorschrift nach dem Gesamtkostenverfahren bei der Offenlegung von den Erleichterungsvorschriften des Paragraphen 276 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch gemacht.
1. Personalaufwand
Hierunter sind mit TEUR 1.269 (Vorjahr: TEUR 1.244) Löhne und Gehälter und mit TEUR 323 (Vorjahr: TEUR 264) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung ausgewiesen. Die darin enthaltenen Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 36).
2. Abschreibungen
Die Abschreibungen betreffen nur Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen.
3. Zinsaufwendungen und -ertrage
Im Geschäftsjahr wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 21 und von damit saldierten Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR -6 im Jahresergebnis erfasst.
4. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sowie Aufwendungen, die einem anderen Geschäftsjahr zuzurechnen sind
Infolge einer im Jahr 2019 durchgeführten Betriebsprüfung der Deutschen Rentenversicherung Bund ergaben sich aufgrund geänderter sozialversicherungsrechtlicher Beurteilungen von Gesellschafter-Geschäftsführergehältern (im Jahr 2018 als Rückstellung erfasste) Nachzahlungsbeträge i. H. v. insgesamt EUR 110.237,03, die i. H. v. EUR 34.491,60 das Jahr 2018 betreffen und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" ausgewiesen werden. Der restliche Betrag i. H. v. EUR 75.745,43 ist den Jahren 2014 bis 2017 zuzurechnen und wurde bei dem Posten "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.
IV. ERGÄNZENDE ANGABEN
1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 66). Sie gliedern sich zeitlich wie folgt: Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen TEUR 22 bei einer Laufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 59 bei einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren.
Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen TEUR 1.442 (Vorjahr: TEUR 1.246). Sie gliedern sich zeitlich wie folgt: Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betragen TEUR 262 bei einer Laufzeit bis zu einem Jahr, TEUR 940 bei einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren und TEUR 240 bei einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren.
2. Ausschüttungssperre
Gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt der Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellung (Erfüllungsbetrag bei Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (3,21 %) und dem Erfüllungsbetrag bei Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (2,32 %)) per 31.12.2018 EUR 87.555. Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre.
3. Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) gem. § 285 Satz 1 Nr. 7 HGB
| gewerbliche Mitarbeiter: | 21 |
| Angestellte (ohne Geschäftsführer): | 57 |
| 78 |
4. Geschäftsführer
Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2018 Herr Friedrich Rakelbusch, Hagenburg sowie Herr Peter Rakelbusch, Hagenburg.
Herr Friedrich Rakelbusch ist am 15.05.2019 aus der Geschäftsführung ausgeschieden. Als weiterer Geschäftsführer ist zum gleichen Zeitpunkt Herr Henning Rakelbusch, Hagenburg bestellt worden.
Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.
Die Angabe der von der Gesellschaft im Geschäftsjahr gezahlten Gesamtbezüge der tätigen Geschäftsführer wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.
5. Verlustverwendung
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2018 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 57.938,61 erwirtschaftet, der entsprechend des Vorschlags der Geschäftsführung mit dem bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 726.365,78 verrechnet werden soll.
6. Vorgänge von besonderer Bedeutung
Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, ergaben sich nicht.
Hagenburg, den 21. Oktober 2019
Rakelbusch GmbH
gez. Henning Rakelbusch, Geschäftsführer
gez. Peter Rakelbusch, Geschäftsführer
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2018
| ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN | |||||
|
1. Jan. 2018
EUR |
Zugänge
EUR |
Umbuchungen
EUR |
Abgänge
EUR |
31. Dez. 2018
EUR |
|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | |||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 82.118,96 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 82.118,96 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 169.821,15 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 169.821,15 |
| 251.940,11 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 251.940,11 | |
| II. SACHANLAGEN | |||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.150.840,72 | 2.265.702,51 | 48.457,13 | 16.704,92 | 5.448.295,44 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 2.286.055,11 | 1.637.428,61 | 0,00 | 88.559,24 | 3.834.924,48 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.820.983,20 | 219.908,49 | 0,00 | 28.304,53 | 2.012.587,16 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 48.457,13 | 0,00 | -48.457,13 | 0,00 | 0,00 |
| 7.306.336,16 | 4.123.039,61 | 0,00 | 133.568,69 | 11.295.807,08 | |
| III. FINANZANLAGEN | |||||
| 1. Beteiligungen | 17.100,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 17.100,00 |
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 36.982,46 | 16,60 | 0,00 | 0,00 | 36.999,06 |
| 3. sonstige Ausleihungen | 509.500,00 | 120.000,00 | 0,00 | 402.500,00 | 227.000,00 |
| 4. Genossenschaftsanteile | 150,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 150,00 |
| 563.732,46 | 120.016,60 | 0,00 | 402.500,00 | 281.249,06 | |
| 8.122.008,73 | 4.243.056,21 | 0,00 | 536.068,69 | 11.828.996,25 | |
| AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN | ||||
|
1. Jan. 2018
EUR |
Zuführungen/ Abschreibungen des
Geschäftsjahres
EUR |
Auflösungen
EUR |
31. Dez. 2018
EUR |
|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 82.112,96 | 0,00 | 0,00 | 82.112,96 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 92.819,15 | 11.000,00 | 0,00 | 103.819,15 |
| 174.932,11 | 11.000,00 | 0,00 | 185.932,11 | |
| II. SACHANLAGEN | ||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 1.312.310,61 | 188.945,64 | 16.703,92 | 1.484.552,33 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 1.674.627,11 | 197.040,61 | 88.557,24 | 1.783.110,48 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.473.933,20 | 146.831,49 | 28.296,53 | 1.592.468,16 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4.460.870,92 | 532.817,74 | 133.557,69 | 4.860.130,97 | |
| III. FINANZANLAGEN | ||||
| 1. Beteiligungen | 14.999,00 | 0,00 | 0,00 | 14.999,00 |
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 3. sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 4. Genossenschaftsanteile | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 14.999,00 | 0,00 | 0,00 | 14.999,00 | |
| 4.650.802,03 | 543.817,74 | 133.557,69 | 5.061.062,08 | |
| NETTOBUCHWERTE | ||
|
31. Dez. 2018
EUR |
31. Dez. 2017
EUR |
|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE | ||
| 1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 6,00 | 6,00 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 66.002,00 | 77.002,00 |
| 66.008,00 | 77.008,00 | |
| II. SACHANLAGEN | ||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 3.963.743,11 | 1.838.530,11 |
| 2. technische Anlagen und Maschinen | 2.051.814,00 | 611.428,00 |
| 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 420.119,00 | 347.050,00 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 0,00 | 48.457,13 |
| 6.435.676,11 | 2.845.465,24 | |
| III. FINANZANLAGEN | ||
| 1. Beteiligungen | 2.101,00 | 2.101,00 |
| 2. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 36.999,06 | 36.982,46 |
| 3. sonstige Ausleihungen | 227.000,00 | 509.500,00 |
| 4. Genossenschaftsanteile | 150,00 | 150,00 |
| 266.250,06 | 548.733,46 | |
| 6.767.934,17 | 3.471.206,70 | |
LAGEBERICHT
FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018
A. Grundlagen des Unternehmens
I. Berichterstattung über den Geschäftsverlauf
Die Rakelbusch GmbH ist ein mittelständisches Mineralölunternehmen mit einer Vielzahl moderner Tankstellen, Autowaschanlagen und Energiehandel. Relevanter Absatzmarkt ist die Region Schaumburg und das Umland Hannovers. Hier liegen attraktive Wirtschaftsstandorte mit besonders günstigen Konjunktur- und Arbeitsmarktdaten, Kennzahlen zur demografischen Entwicklung, zur Innovations- und Wirtschaftskraft und zur sozialen Lage.
Das Geschäftsjahr 2018 war weiterhin von einer positiven wirtschaftlichen Entwicklung geprägt. Besonders erfolgreich verliefen die Autowaschumsätze und die Shopverkäufe; hier vor allem der Bistro-Bereich und das Coffee-to-go Geschäft.
Durch eines weiterhin schwierigen Marktumfeldes und einer aggressiven Wettbewerbssituation konnte ein stabiles Ergebnis erzielen werden.
II. Investitions- und Finanzierungsmaßnahmen
Neben Erhaltungsaufwendungen von bestehenden Tankstellen und Waschstraßen wurde der Bau der neuen Indoor-Waschstraße im November 2018 abgeschlossen. Dadurch stieg das Investitionsniveau im Berichtsjahr deutlich über dem des Vorjahres an.
Die Finanzierung der getätigten Investitionen ist durch einen ausreichenden Kreditrahmen bei der Hausbank und ab dem Jahr 2018 durch Darlehen der den Gesellschaftern nahestehenden Gesellschaften gesichert.
III. Personal
Im Berichtsjahr wurden durchschnittlich 78 Arbeitnehmer beschäftigt, diese teilen sich auf in 57 Angestellte und 21 gewerbliche Mitarbeiter.
Die Geschäftsführung ist im abgelaufenen Geschäftsjahr durch die Herren Friedrich Rakelbusch und Peter Rakelbusch ausgeübt worden, beide sind Geschäftsführer der Rakelbusch GmbH.
Die Gesellschaft verzichtet analog § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung.
B. Wirtschaftsbericht
I. Darstellung der Lage
Die Mittelbindung im Unternehmen (Bilanzsumme) stieg um 4.017 TEUR auf 9.123 TEUR. Im Wesentlichen ist dies auf Investitionen in Höhe von 4.123 TEUR, vor allem in Grundstücke, Bauten sowie in technischen Anlagen zurückzuführen.
Im Bereich des Fremdkapitals stiegen die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten aufgrund der hohen Investitionstätigkeit. Weiterhin ergab sich ein moderater Anstieg der übrigen Verbindlichkeiten.
Die Vermögenslage der Gesellschaft ist weiterhin positiv. Die Finanz- und Liquiditätslage ist gut. Das Anlagevermögen ist fast vollständig durch Eigen- und langfristige Fremdmittel finanziert.
Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 10,1 % gestiegen, sie spiegeln sowohl die Bruttomarge aus den Kraftstoffverkäufen als auch die Ergebnisbeiträge aus anderen Ertragsquellen, wie Tankstellen-Shops, Autowäsche, Energiehandel wider. Gleichzeitig haben sich die entsprechenden Beschaffungskosten ebenfalls erhöht, so dass der Materialaufwand um 10,5 % über dem Vorjahreswert liegt. Per Saldo ist somit das Rohergebnis mit 3.587 TEUR um 251 TEUR angestiegen.
Im übrigen Kostenbereich sind die Personalkosten bei leicht gestiegener Mitarbeiterzahl und infolge der Erhöhung der Aufwendungen für Altersversorgung sowie aufgrund der Feststellungen einer Sozialversicherungsprüfung das Jahr 2018 betreffend insgesamt um 84 TEUR angestiegen.
Die Abschreibungen erhöhten sich auf 544 TEUR (i. Vj. 473 TEUR) und reflektieren die Investitionstätigkeit der Rakelbusch GmbH.
Die Erhöhung der Sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 158 TEUR ist im Wesentlichen auf eine die Vorjahre betreffende Nachzahlung infolge einer Sozialversicherungsprüfung zurückzuführen.
Dadurch sank das Jahresergebnis nach Steuern auf -58 TEUR (i. Vj. 12 TEUR).
Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens ist vollumfänglich positiv.
II. Risikomanagement
1. Allgemeines
Die Rakelbusch GmbH verfügt über ein funktionsfähiges, der Größe und Struktur des Unternehmens angemessenes Risikomanagementsystem, das integrierter Bestandteil des Führungs-, Planungs- und Controllingprozesses ist. Unternehmerisches Handeln birgt neben Chancen auf positiven wirtschaftlichen Erfolg auch Risiken. Diese gilt es zu erkennen, zu bewerten, zu steuern und letztlich regelmäßig zu überprüfen. Das Risikomanagement dient in erster Linie als Frühwarnsystem, das bestandsgefährdende Risiken möglichst frühzeitig aufdeckt, so dass geeignete Gegenmaßnahmen getroffen werden können. Die Risiko-Vermeidung und -Minimierung hat für die Geschäftsleitung oberste Priorität. Die regelmäßige Risikoanalyse dient der Geschäftsleitung und den Führungskräften als Basis, dieses System kontinuierlich weiter zu entwickeln.
Betriebliche Prozesse und Funktionen werden durch in die Arbeitsabläufe integrierte Informationssysteme abgesichert. Deren Effizienz und Zuverlässigkeit wird fortlaufend überprüft und weiterentwickelt. Ergänzt wird das Risikomanagement durch ein effizientes Berichtswesen sowie durch gültige Anweisungen und Richtlinien. Die Geschäftsführung erhält dadurch rechtzeitig Hinweise auf das Entstehen von Risiken, um entsprechende Maßnahmen zur Risikosteuerung ergreifen zu können.
2. Finanzwirtschaftliche Risiken
Aus den Daten der Buchführung werden regelmäßig betriebswirtschaftliche Auswertungen erstellt und analysiert. Die Rakelbusch GmbH verfügt über ein verfeinertes und funktionsfähiges Kostenüberwachungssystem. Einmal im Monat werden die signifikanten Daten wie Kosten, Umsatz, Soll-Ist-Vergleiche und Zahlungseingänge ausgewertet und kontrolliert. Bei Fehlentwicklungen können so sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
3. Zahlungsausfallrisiken
Dem Zahlungsausfallrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch ein straffes und kontinuierlich weiter entwickeltes Debitorenmanagement begegnet, das die Überwachung des Zahlungsverhaltens von Kunden einschließt. Das Zahlungsausfallrisiko kann dennoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. Soweit es möglich ist, erfolgt bei Neukunden und Kunden mit einem großen Umsatzanteil eine penible Prüfung der Bonität.
4. Fremdwährungsrisiken
Da alle Aufträge im Euroraum bearbeitet werden, sind Währungsrisiken aufgrund von Kursschwankungen nicht relevant.
5. Gewährleistungs- und Haftungsrisiken
Gewährleistungs- und Haftungsrisiken bestehen aufgrund der von der Gesellschaft durchgeführten Geschäfte nur in geringem Umfang und sind durch entsprechende Versicherungen abgedeckt.
C. Chancen- und Risikobericht
Im Rahmen der unternehmerischen Tätigkeit ist die Rakelbusch GmbH Risiken ausgesetzt. Zu den Risiken des Geschäftes zählen unter anderem allgemeine Markt- und Wettbewerbsrisiken sowie Betriebsrisiken, die sich aus den Eigenschaften der Tankstellenprodukte ergeben. Zum einen spiegeln sich die Risiken in der Preissensibilität der Kunden wieder, hervorgerufen durch die starke Volatilität des Ölpreises, zum anderen wird die Branche durch allgemeinpolitische und volkswirtschaftliche Risiken beeinflusst.
Zukünftige Unternehmenschancen ergeben sich durch die Ausweitung des Produktportfolios gepaart mit einem entsprechenden Dienstleistungsangebot. Auch haben wir unser Vertriebsgebiet durch strategische Investitionen erweitert. Darüber hinaus wird eine konsequente Markenstrategie in Zusammenarbeit mit der Marke Aral verfolgt und gelebt.
Auch in Zukunft wird der Mineralölmarkt in einem gewissen Maße unvorhersehbar bleiben. Dies gilt vor allem für sich national oder international verändernde gesetzliche Rahmenbedingungen, Preiskämpfe, politische und wirtschaftliche Unruhen in ölfördernden und verarbeitenden Ländern, national veränderter Besteuerung und Ähnlichem.
Aus unserer Sicht sind allerdings keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden würden.
D. Prognosebericht
Die Rakelbusch GmbH wird ihre strategische Ausrichtung des qualitativ hochwertigsten Angebots in Kombination mit einem Preisniveau unterhalb der A-Segment-Wettbewerber konsequent weiter verfolgen. Das wesentliche Merkmal, der Markenanbieter für preissensible Kunden zu sein, wurde in den vergangenen Jahren erfolgreich am Markt durchgesetzt.
Dazu wird Rakelbusch in den kommenden Geschäftsjahren in den Ausbau und die Modernisierung der Tankstellen und Waschstraßen investieren. Im Wesentlichen werden diese Investitionen aus dem operativen Cash Flow und mit Hilfe von Bankkrediten finanziert.
Investitionen in größere Projekte sind im Jahr 2019 nicht geplant. Auf Basis dieser Investitionsplanung wird der Kraftstoffabsatz des eigenen Tankstellennetzes in 2019 und 2020 konstant bleiben.
Die An zahl der Mitarbeiter bleibt im Wesentlichen stabil.
Für die Geschäftsjahre 2019 und 2020 planen wir ein leicht steigendes Rohergebnis sowie wieder positive Jahresergebnisse.
Hagenburg, den 21. Oktober 2019
Rakelbusch GmbH
gez. Henning Rakelbusch, Geschäftsführer
gez. Peter Rakelbusch, Geschäftsführer
Der Beschluss über die Ergebnisverwendung 2018 sowie die Feststellung des Jahresabschlusses 2018 erfolgte auf der Gesellschafterversammlung vom 26.11.2019.
BESTÄTIGUNGSVERMERK
In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss der Rakelbusch GmbH, Hagenburg zum 31. Dezember 2018 wurden größenabhängige Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht der Rakelbusch GmbH, Hagenburg wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:
"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers
An die Rakelbusch GmbH, Hagenburg
Prüfungsurteile
Ich habe den Jahresabschluss der Rakelbusch GmbH, Hagenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Rakelbusch GmbH, Hagenburg, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.
Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmertätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmertätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung.
Darüber hinaus
| • |
identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. |
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beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
| • |
beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle."
Bückeburg, den 30. Oktober 2019
gez. Siegmann, Wirtschaftsprüfer
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