OFT REISEN GmbHLiquidiert

56579 Rengsdorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 24134
Vorher
oft-Reisen 1 Organisation für Touristik GmbH
Eingetragen
5.12.1974
Branche
ReiseveranstalterErbringung sonstiger reisebezogener Dienstleistungen a. n. g.Vermittlungstätigkeiten für Beherbergungsdienstleistungen
Gegenstand
Veranstaltung, Organisation und Durchführung von Reisen Ferien- und Touristikveranstaltungen aller Art, sowie deren Vermittlung.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

OFT REISEN GmbH

Rengsdorf (vormals: Ditzingen)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bilanz

Aktiva

31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen 154.727,50 115.984,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 36.624,00 25.042,00
II. Sachanlagen 118.103,50 90.942,00
B. Umlaufvermögen 1.732.888,73 3.703.891,62
I. Vorräte 192.953,34 693.017,02
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 303.892,27 711.787,09
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 8.429,10 8.421,40
III. Wertpapiere 889.505,53 882.602,45
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 346.537,59 1.416.485,06
C. Rechnungsabgrenzungsposten 63.920,10 327.035,86
D. Aktive latente Steuern 0,00 170.738,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.951.536,33 4.317.649,48

Passiva

31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital 433.812,75 1.515.141,55
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 1.415.141,55 1.795.685,52
III. Jahresfehlbetrag 1.081.328,80 380.543,97
B. Rückstellungen 147.396,32 207.362,84
C. Verbindlichkeiten 1.370.327,26 2.595.145,09
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.370.327,26 2.595.145,09
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.951.536,33 4.317.649,48

A N H A N G zum 31. Dezember 2013


 

 
A. Allgemeine Angaben

Der nachstehende Anhang ist der Anhang in der Fassung für Offenlegungszwecke.

Der Jahresabschluss der OFT REISEN GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr nicht verändert worden.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 410,-- wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Die in den Vorjahren vorgenommenen Abschreibungen werden rückgängig gemacht, soweit die Gründe hierfür nicht mehr bestehen.

II. Umlaufvermögen

Geleistete Anzahlungen wurden zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Die Leistungen für nicht beendete Reisen wurden zu Herstellungskosten angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Neben Einzelwertberichtigungen zu Forderungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten umfassen zum einen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Zum anderen werden unter diesem Posten aus Vereinfachungs- und buchungssystematischen Gründen sämtliche Aufwendungen gezeigt, die bei den Reisen über den Bilanzstichtag auf das kommende Geschäftsjahr entfallen, auch wenn Ausgaben noch nicht stattgefunden haben. Eine Saldierung mit den korrespondierenden Verbindlichkeiten wurde nicht vorgenommen.

III. Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

IV. Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren und dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzins nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst.

V. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

VI. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden in den folgenden Fällen geändert:

Vom Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB zur Aktivierung von aktiven latenten Steuern wurde im Geschäftsjahr kein Gebrauch mehr gemacht. Die im Vorjahr gebildeten aktiven latenten Steuern von TEuro 171 wurden im Geschäftsjahr aufwandswirksam aufgelöst.

Der Methodenwechsel erfolgte mit Blick auf die Anpassung an konzerneinheitliche Bilanzierungsrichtlinien des TUI Konzerns

VII. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

C. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Angabe zu den Forderungen

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 8.429,10 (Vorjahr: Euro 8.421,40).

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
  

Zinssatz
4,88
%
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen
0,00
%
Rentendynamik
2,00
%
zugrunde gelegte Sterbetafel
Richttafeln 2005 G für die Pensionsversicherung von Dr. Klaus Heubeck, Köln
 


Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt; die Unterdeckung beträgt zum 31.12.2013 Euro 143.017,00.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
  

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden
2.486.588,00
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
2.477.454,95
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte
2.477.454,95
verrechnete Aufwendungen
0,00
verrechnete Erträge
56.669,96


Angabe zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten belaufen sich zum 31.12.2013 auf insgesamt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00), davon betragen die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.370.327,26 (Vorjahr: Euro 2.595.145,09) bzw. mit einer Restlaufzeit über fünf Jahre Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Es sind keine Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

Außerordentliche Erträge und Aufwendungen

Beim ausgewiesenen Betrag der außerordentlichen Erträge und Aufwendungen handelte es sich im Einzelnen um Anpassungsbeträge zu den Pensionsrückstellungen im Zuge der erstmaligen Anwendung des BilMoG.

D. Sonstige Angaben

I. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
  

Name
Ort
Ausgeübter Beruf
Ursula Reinert (bis 31.3.2014)
Ditzingen
Geschäftsführerin OFT REISEN GmbH
Thomas Klein (ab 23.01.2014)
Bonn
Vorsitzender Geschäftsführung Berge & Meer
Touristik GmbH
Marcel Mayer (ab 23.01.2014)
Köln
Geschäftsführer Einkauf der Berge & Meer
Touristik GmbH



Von der Befreiungsvorschrift des § 286 HGB wurde gebrauch gemacht.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Ditzingen, 20. Mai 2014

Thomas Klein Marcel Mayer
  

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 01.10.2014 festgestellt.

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