Hansgrohe Deutschland Vertriebs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Sanitärkeramik
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Schulz seit 17.9.2024 | Prokura |
Martial André Henri Gil seit 2.7.2024 | Vorstandsmitglied |
Sandra Richter seit 8.3.2023 | Vorstandsmitglied |
Muammer Kizilaslan seit 7.10.2021 | Prokura |
Frank Markus Wiehmeier seit 23.6.2020 | Prokura |
Ulli Matthias Duffner seit 23.6.2020 | Prokura |
Thomas Stopper seit 23.1.2020 | Prokura |
Jürgen Dierolf seit 16.4.2019 | Prokura |
Thorsten Pohl seit 16.4.2019 | Prokura |
Hans-Jürgen Kalmbach seit 10.8.2018 | Vorsitzender des Vorstands |
Jörg Dr. Hass seit 9.7.2018 | Prokura |
Ferdinand von Hatzfeldt seit 9.7.2018 | Prokura |
Christophe Germain Paul Gourlan seit 15.1.2018 | Vorstandsmitglied |
Jürgen Groß seit 11.11.2016 | Prokura |
Olivier Sogno seit 5.10.2016 | Prokura |
Jan Heisterhagen seit 15.2.2016 | Prokura |
Ralph Merz seit 15.2.2016 | Prokura |
Thomas Egenter seit 8.5.2014 | Prokura |
Norbert Rembeck seit 7.2.2014 | Prokura |
Udo Kraus seit 14.12.2012 | Prokura |
Frank Semling seit 27.3.2012 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hansgrohe SESchiltachJahresabschluss mit Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach EntgTranspG als Anlage des Lageberichts zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Zusammengefasster Lagebericht Hansgrohe Konzern und Hansgrohe SE 2023A. Grundlagen der GesellschaftUnternehmensstruktur Die Hansgrohe Group mit Sitz in Schiltach/Baden-Württemberg ist mit ihren Marken AXOR und hansgrohe ein in Innovation, Design und Qualität führendes Unternehmen der Bad- und Küchenbranche. Mit seinen Armaturen, Brausen und Duschsystemen gibt das 1901 im Schwarzwald gegründete Unternehmen dem Wasser Form und Funktion. In Kombination mit Sanitärkeramik und Badmöbeln bietet das Traditionsunternehmen individuelle Gestaltungsmöglichkeiten aus einer Hand für ganzheitliche Badezimmererlebnisse. Einzigartige Erfindungen wie die erste Handbrause mit unterschiedlichen Strahlarten, die erste ausziehbare Küchenarmatur oder gar die erste Duschstange prägen die über 120-jährige Firmengeschichte. Das Unternehmen hält mehr als 20.000 aktive Schutzrechte. Die Hansgrohe Group steht für langlebige Qualitätsprodukte und für Verantwortung gegenüber Menschen und Umwelt. Die nachhaltige Herstellung ressourcenschonender Produkte ist international im unternehmerischen Handeln verankert. Durch die Entwicklung innovativer Technologien für Armaturen und Brausen erzielt Hansgrohe in der Nutzungsphase seiner Produkte den größtmöglichen Effekt auf den Schutz der Ressource Wasser sowie die Begrenzung und Anpassung an den Klimawandel. Als ein Teil ihrer konsequenten Nachhaltigkeitsstrategie will die Unternehmensgruppe mit ihrer Initiative "ECO 2030" bis 2030 alle wasserführenden Produkte ausschließlich mit Wasserspartechnologien ausrüsten. Mit 35 Gesellschaften, 21 Verkaufsbüros und Vertrieb in über 152 Ländern ist das global agierende Unternehmen der Sanitärbranche seinen Kunden in allen Regionen der Erde ein verlässlicher Partner. Die Hansgrohe Group, ihre Marken und Produkte wurden mit zahlreichen Auszeichnungen prämiert, darunter über 700 Designpreise seit 1974. Die Produkte der Hansgrohe Group sind weltweit präsent, auf namhaften Kreuzfahrtschiffen, in luxuriösen 5-Sterne- und Boutique-Hotels internationaler Metropolen, in außergewöhnlichen Spas, exklusiven Bädern von Lodges und Luxusvillen, öffentlichen Einrichtungen sowie in unzähligen Privathäusern. Ihre hohen Qualitätsstandards gewährleistet die Hansgrohe Group durch die Produktion an acht eigenen Produktionsstandorten, von denen sich vier in Deutschland, sowie je einer in Frankreich, in Serbien, in den USA und in China befinden. Forschung und Entwicklung
B. WirtschaftsberichtKonjunkturelles Umfeld Die Weltwirtschaft wuchs im Jahr 2023 um 2,9% 1 . Damit erwies sie sich - trotz der Auswirkungen durch restriktivere Finanzbedingungen, geopolitische Spannungen, schwachen Handel sowie durch geringeres Unternehmer- und Verbrauchervertrauen - als überraschend widerstandsfähig. Zudem gab es Anzeichen für eine zunehmende Divergenz zwischen den Ländern. Das Wachstum verlangsamte sich in vielen fortgeschrittenen Volkswirtschaften, insbesondere in Europa. Dort war die Bedeutung der Bankenfinanzierung relativ hoch, außerdem der Druck auf die Einkommen durch höhere Energiekosten besonders stark. Zunehmend straffere finanzielle Bedingungen belasteten weltweit die ausgabenempfindlichen Bereiche. Ungeachtet des Rückgangs der realen Einkommen in den vergangenen beiden Jahren, hielt sich der Gesamtkonsum der Haushalte in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften besser als erwartet. Die Ausgaben wurden von angespannten Arbeitsmärkten unterstützt, wobei das Jobwachstum ausreichend stark blieb, um die Arbeitslosigkeit in vielen Ländern nahe historischer Tiefstände zu halten. Des Weiteren sank die Inflation in fast allen Volkswirtschaften, wodurch sich der Druck auf die Haushaltseinkommen verringerte; allerdings blieb die Kerninflation vergleichsweise hoch. 2 Die Volksrepublik China konnte im Jahr 2023 ein Wirtschaftswachstum von 5,2% vorweisen. Das Wachstum war seit der Wiedereröffnung der Wirtschaft zu Beginn des Jahres aufgrund anhaltender Belastungen im Immobiliensektor volatil, stabilisierte sich jedoch im Laufe des Jahres. Dies wurde unterstützt durch die Umsetzung einer Vielzahl politischer Maßnahmen zur Förderung der wirtschaftlichen Aktivität. Die Arbeitslosenquote verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um -0,2 Prozentpunkte auf 5,3%. Die Nettoexporte zeigten einen Rückgang von -0,7%. 3 Die USA konnten im Jahr 2023 eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes um 2,4% verzeichnen. Das private Konsumwachstum (+2,2%) schwächte sich aufgrund der Auswirkungen strafferer geld- und finanzpolitischer Bedingungen ab, wurde jedoch von einer anhaltend niedrigen Haushaltssparquote (4,4%) gestützt. Die Arbeitslosenquote lag bei 3,6% und damit auf dem Niveau des Vorjahres - historisch gesehen ein niedriger Wert. Bei den öffentlichen Ausgaben konnte ein Wachstum von 2,6% beobachtet werden. Die Nettoexporte zeigten einen Anstieg um 0,5%. 4 In der Eurozone verlangsamte sich die Wirtschaftsleistung 2023 auf 0,6%, was unter anderem auf den um -3,6 Prozentpunkte geringeren privaten Konsum von 0,6% sowie auf die um lediglich 0,1% erhöhten öffentlichen Ausgaben zurückzuführen ist. Die Haushaltssparquote entsprach mit 7,5% jener vom Vorjahr. Die Arbeitslosenquote verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um -0,2 Prozentpunkte auf 6,5%. Die Nettoexporte zeigten ein leichtes Plus von 0,2%. 5 Deutschland hatte 2023 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung von -0,1% vorzuweisen. Die deutsche Wirtschaft konnte sich nur langsam von den Belastungen infolge des Energiepreisschocks, der geldpolitischen Straffungen sowie der weltwirtschaftlichen Abschwächung lösen. Sowohl beim privaten Konsum (-0,7%) als auch bei den öffentlichen Ausgaben (-2,5%) war ein Rückgang zu verzeichnen. Aufgrund starker Nominallohnzuwächse sowie der sinkenden Inflation erhöhte sich die Haushaltssparquote um 0,2 Prozentpunkte auf 11,7%. Der Arbeitsmarkt blieb trotz der konjunkturellen Schwäche angespannt; die Arbeitsnachfrage war angesichts des Fachkräfte- sowie des allgemeinen Arbeitskräftemangels weiterhin auf hohem Niveau, was mit einer leicht verbesserten Arbeitslosenquote von 3,0% einherging. Die Nettoexporte zeigten einen leichten Anstieg um 0,3%. 6 In Frankreich stieg das Bruttoinlandsprodukt 2023 mit 0,9% stärker als im Durchschnitt der Eurozone. Trotz historisch hoher Beschäftigungsquoten (Arbeitslosenquote von 7,2%) und großer angesammelter Ersparnisse (Haushaltssparquote von 17,3%) dämpften ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund der restriktiveren Geldpolitik das private Konsumwachstum um -1,5 Prozentpunkte auf 0,8%. Die öffentlichen Ausgaben wiesen eine um -2,2 Prozentpunkte geringere Steigerung von 0,6% auf. Die Nettoexporte zeigten ein leichtes Plus von 0,3% auf. 7 Das Vereinigte Königreich konnte im Jahr 2023 beim Bruttoinlandsprodukt ein Wachstum von 0,5% vorweisen. Dazu trugen die um -0,4% gesunkenen öffentlichen Ausgaben sowie das um -4,7 Prozentpunkte geringere private Konsumwachstum von 0,5% bei. Die Verbesserung der Haushaltseinkommen zeigte sich in der um 0,7 Prozentpunkte erhöhten Haushaltssparquote von 8,8%. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich um 0,6 Prozentpunkte auf 4,3%. Bei den Nettoexporten wurde ein leichtes Plus von 0,3% beobachtet. 8 Geschäftsverlauf Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren zur Steuerung der Hansgrohe Group sowie der Hansgrohe SE sind der Auftragseingang, Umsatz und EBIT. Hansgrohe Group: In 2023 sank der Umsatz der Hansgrohe Group im beschriebenen konjunkturellen Umfeld auf 1.405,9 Mio. EUR (2022: 1.550,2 Mio. EUR). Dies entspricht einem Rückgang von -9,3%. Währungsbereinigt liegt die Hansgrohe Group -6,2% unter Vorjahr. Mit diesem starken Rückgang liegt die Umsatzentwicklung unter der Vorjahresprognose. Die Inlandsumsätze verringerten sich um -14,9%, und der Umsatz im Ausland sank im abgelaufenen Geschäftsjahr um -7,5%. Währungsbereinigt lag der Rückgang im Auslandsgeschäft bei -3,4%. Der starke Umsatzrückgang ist vor allem auf China und Deutschland zurückzuführen. Die Auslandsquote des Umsatzes steigt auf 76,5% (2022: 75,0%). Die Marke hansgrohe konnte mit 1.224,0 Mio. EUR (2022: 1.357,7 Mio. EUR) den zweitbesten Umsatz in der Unternehmensgeschichte erzielen. Den größten Rückgang verzeichnet die Kategorie Duschsysteme, aber auch die Kategorien Brausen und Armaturen waren im vergangenen Geschäftsjahr rückläufig. Durch die hohe Nachfrage nach Sonderoberflächen konnte der Rückgang abgemildert werden. Die Marke AXOR beendete das Geschäftsjahr unter Vorjahresniveau (-5,3%). Nahezu alle Kollektionen tragen zum Rückgang bei. Durch die hohe Nachfrage nach Sonderoberflächen konnte der Rückgang reduziert werden. Hansgrohe SE: In der Hansgrohe SE liegt der Nettoumsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 1.063,1 Mio. EUR stark unter Vorjahresniveau (2022: 1.184,3 Mio. EUR). Dies entspricht einem Rückgang von -10,2% gegenüber dem Vorjahr. Dieser starke Umsatzrückgang liegt unter der Vorjahresprognose. In Anbetracht der anfangs beschriebenen konjunkturellen Entwicklung war der Geschäftsverlauf 2023 sowohl der Hansgrohe Group als auch der Hansgrohe SE dennoch zufriedenstellend. Auftragseingang Die Auftragseingänge im Jahr 2023 beliefen sich in der Hansgrohe Group auf 1.324,6 Mio. EUR. Dies entspricht einem Rückgang von -15,8% gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragseingang lag damit stark unter der Vorjahresprognose. Nahezu alle Regionen tragen zum Rückgang im Auftragseingang bei. Hansgrohe SE: Als wesentliche Produktionseinheit spiegelt sich die negative Auftragseingangsentwicklung der Hansgrohe Gruppe auch bei der Hansgrohe SE wider. So verringerten sich die Auftragseingänge der Hansgrohe SE im abgelaufenen Geschäftsjahr um -10,5% . Ertragslage Hansgrohe Group: Die Hansgrohe Group konnte den umsatzbedingten Ergebnisrückgang mit gezielten Kosteneinsparungseffekten kompensieren. Der EBITDA liegt mit 256,8 Mio. EUR -13,3% unter Vorjahr (Vorjahr: 296,0 Mio. EUR). Der EBIT sinkt um -18,3% auf 201,7 Mio. EUR (Vorjahr: 246,8 Mio. EUR) und liegt damit stark unter den Budgeterwartungen. Der 2023 erzielte Jahresüberschuss der Hansgrohe Group nach Abzug der Minderheitsanteilen beläuft sich auf 148,8 Mio. EUR (2022: 158,1 Mio. EUR). Der Rückgang ist vor allem auf den Umsatzrückgang sowie die steigenden Personalaufwendungen zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote ist gesunken (-4,1%). Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass die im Materialaufwand enthaltenen Aufwendungen für Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe rückläufig waren.
Bedingt durch die Währungsschwankungen in 2023 beinhalteten die sonstigen betrieblichen Erträge 10,3 Mio. EUR Kursgewinne. Diesen stehen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen 13,9 Mio. EUR Kursverluste gegenüber. Das Finanzergebnis der Hansgrohe Gruppe erhöhte sich im Jahr 2023 auf 4,6 Mio. EUR gegenüber -18,2 Mio. EUR in 2022. Darin enthalten sind hauptsächlich Zinsaufwendungen für Pensionsrückstellungen saldiert mit Kapitalerträgen aus der CTA-Anlage. Die saldierten Erträge aus Deckungsvermögen und Zinsaufwand für Pensionen beliefen sich auf 6,9 Mio. €. Demgegenüber stehen -18,1 Mio. € aus dem Jahr 2022. Hansgrohe SE:
Der Materialaufwand ist auf 525,6 Mio. € gesunken (Vorjahr: 624,8 Mio. €). Die Marge hat sich jedoch verbessert. Dies ist vor allem auf die gesunkenen Aufwendungen für Roh-, Hilfs- & Betriebsstoffe und den starken Umsatzrückgang zurückzuführen. Die Materialaufwandsquote ist gesunken (-2,9%). Der Personalaufwand liegt deutlich über dem Vorjahresniveau (+4,8%). Der Anstieg ist vor allem auf die IG-Metall Tariferhöhung von 5,2% ab dem 01.06.2023 zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 164,8 Mio. € auf 160,6 Mio. € gesunken, dies ist vor allem durch den Rückgang der sonstigen Gemeinkosten begründet. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Währungsgewinne in Höhe von 7,5 Mio. EUR. Diesen stehen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Kursverluste in Höhe von 10,6 Mio. EUR gegenüber. Finanzlage Hansgrohe Group: Unter Berücksichtigung der geplanten Dividendenzahlung in Höhe von 144,5 Mio. EUR steigt die Eigenkapitalquote im abgelaufenen Jahr im Konzern auf 47,9% (2022: 44,2%). Die Eigenkapitalrendite nach Steuern ist auf 40,7% gesunken (2022: 42,4%). Die liquiden Mittel betragen 172,8 Mio. € (Vorjahr 207,3 Mio. €), der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 192,0 Mio. €. Somit ist die Hansgrohe Gruppe in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Hansgrohe SE: In der Hansgrohe SE steigt die Eigenkapitalquote auf 36,7% gegenüber 33,2% im Vorjahr. Der Grund für den Anstieg ist, dass sich die Bilanzsumme durch den geringeren Kassenbestand und die niedrigeren Verbindlichkeiten und Rückstellungen verringert, während das Eigenkapital in ähnlicher Höhe wie im Vorjahr bleibt. Die liquiden Mittel betragen 38,0 Mio. € (Vorjahr 74,5 Mio. €), somit ist die Hansgrohe SE in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Gesellschaft finanziert sich im Konzernverbund über Cash-Pooling. Seit dem 01.05.2008 ist die Gesellschaft in einen durch Hansgrohe SE geführten Cash-Pool eingebunden. Vermögenslage Hansgrohe Group: Das Anlagevermögen ist in der Hansgrohe Group mit 311,9 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr angewachsen (2022: 294,8 Mio. EUR). Der Wert der Vorräte sinkt auf 199,0 Mio. EUR (2022: 232,7 Mio. EUR). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringern sich von 215,7 Mio. EUR auf 189,7 Mio. EUR. Das Forderungsmanagement ist geprägt von einem konsequenten und SAP gestützten Einsatz von Kreditlimits. Die sonstigen Rückstellungen im Konzern in Höhe von 124,1 Mio. EUR (2022: 143,7 Mio. EUR) wurden vor allem für Kundenboni, Urlaubsansprüche/ Gleitzeit und sonstige Lohn- und Gehaltsbestandteile, Gewährleistungsverpflichtungen und Lieferantenrechnungen gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bleiben bei der Hansgrohe Group weiter auf niedrigem Niveau. Sie betrugen zum Jahresende 1 TEUR (2022: 2 TEUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken im Konzern auf 131,5 Mio. EUR gegenüber 146,7 Mio. EUR im Vorjahr. Hansgrohe SE:
Investitionen Die größten Investitionen wurden für den neuen Produktionsstandort in Serbien getätigt. Weitere große Investitionsbereiche waren im Bereich der Werkzeuge für Neuprodukte, Maschinen und Anlagen sowie für IT und Digitales. Hansgrohe Group: Die Investitionen in das Anlagevermögen der Hansgrohe Group betragen im Jahr 2023 inklusive Leasing 81,6 Mio. EUR und liegen damit 7,6 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert (Vorjahr: 89,2 Mio. EUR). Die Abschreibungen in der Hansgrohe Group beliefen sich 2023 auf 55,0 Mio. EUR (2022: 49,2 Mio. EUR). Hansgrohe SE: In der Hansgrohe SE wurden 34,1 Mio. EUR investiert (2022: 51,9 Mio. EUR), davon 1,8 Mio. EUR als Leasingprojekte (2022: 2,8 Mio. EUR). In der Hansgrohe SE wurden Abschreibungen in Höhe von 42,2 Mio. EUR vorgenommen (2022: 37,2 Mio. EUR). Mitarbeiter/-innen
Angaben zur Unternehmensführung gem. §289f Abs. 4 HGB Ziel von Hansgrohe ist es nach wie vor, vakante Stellen auch in der Führungsebene mit den Personen zu besetzen, die am besten geeignet sind, die jeweiligen Aufgaben und Verpflichtungen zu erfüllen. Hansgrohe ist allerdings auch der Meinung, dass eine verstärkte Geschlechtervielfalt für die Kultur und die Entscheidungsprozesse in den Führungsebenen förderlich ist. Aufgrund des Gesetzes für gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst (Gesetz zur Frauenquote) hat sich der Vorstand in seiner Sitzung am 24.10.2022 auf eine Frauenquote von 25% in der dritten und auf 15% in der zweiten Führungsebene verständigt. Diese Zielgröße gilt ab dem 01. Juli 2022 und ist ab diesem Datum innerhalb von 5 Jahren zu erreichen. Ergänzt wurde diese Zielsetzung durch einen Aufsichtsratsbeschluss vom 28.10.2022, der eine Zielgröße für die Beteiligung von Frauen im Vorstand von 20% vorsieht. Diese Zielgröße gilt ab dem 01. Juli 2022 und ist ab diesem Datum innerhalb von 5 Jahren zu erreichen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr liegt die Frauenquote im Vorstand bei 20% und in der zweiten Führungsebene bei 19,4%. In der dritten Führungsebene beträgt die Quote 29,1%. Zudem wurde in einem Aufsichtsratsbeschluss vom 28. Oktober 2022 eine Zielgröße für die Beteiligung von Frauen im Aufsichtsrat in Höhe von einem Sechstel festgelegt, welche innerhalb von 5 Jahren erfüllt werden soll. Im abgelaufenen Geschäftsjahr liegt die Frauenquote noch bei 0%. Beschaffung Steigende Rohstoffpreise im Q4/2022 erreichten im Januar 2023 ihren Höhepunkt. Kupfer notierte an der London Metall Exchange (LME) im Cash Settlement mit 9.436 USD/mt und Zink mit 3.509 USD/mt mit Jahreshöchstwerten. Der Hansgrohe Group gelang es durch eine gute Absicherungsstrategie bereits im Juli und Oktober 2022 vorteilhafte Lieferantenabschlüsse zu tätigen. So konnten die Spitzen im Januar weitestgehend vermieden werden. Im Q2/2023 sanken die Metalle dann auf einen temporären Tiefstand für Kupfer von 7.910 USD/mt und Zink von 2.224 USD/mt. Durch den deutlichen Rückgang im Auftragseingang und den dadurch deutlich geringeren Verbrauch verlängerten sich die Reichweiten einiger Abschlüsse vorteilhaft. So konnten Folgeabschlüsse auf den Sommer verschoben werden. Aufgrund der schwierigen konjunkturellen Lage mit großer Unsicherheit bezüglich der weiteren Entwicklung der Metalle wurden in der 2. Jahreshälfte lediglich kleinere Lieferantenabschlüsse getätigt. Die Metalle bewegten sich in diesem Zeitraum überwiegend seitwärts. Wie 2022 war auch das Jahr 2023 geprägt vom Russischen Angriffskrieg auf die Ukraine. Die damit verbundenen, drohenden Versorgungsengpässe bei Strom und Gas konnten durch Maßnahmen, wie z.B. der Anschaffung von zusätzlichen Heizöltanks oder dem Umbau von Anlagen auf Gas- und Ölbetrieb, nahezu gänzlich vermieden werden. Außerdem gelang es dem Einkauf die Energiekosten für den eigenen Geschäftsbereich unterjährig wieder deutlich zu senken. Zugeständnisse, aufgrund von gestiegenen Energiekosten bei unseren Europäischen Zulieferern, wurden in 2022 überwiegend in Form von temporären Zuschlagssätzen verhandelt. So war es dem Einkauf möglich auch diese Kosten im Laufe des Jahres wieder nahezu auf Vorkriegsniveau zu senken.
Im Rahmen von Challenge X, der Fortführung unserer Organisationsentwicklung, wurde der Einkauf zum 01.04.2023 neu strukturiert, um für die Herausforderungen der Zukunft gewappnet zu sein. Das Zielbild war dabei kontinuierliches Wachstum auf 1 Milliarde Euro Einkaufsvolumen. Die neue Struktur hat nun drei fachliche Verantwortungsbereiche: "Production Material (PM)" für den Zukauf von Komponenten und die Versorgung der Werke, "Purchased Finished Goods (PFG)" für Zukaufprodukte (u.a. Waschbecken und Badmöbel) und "Non-Production Material (NPM)" für den Einkauf u.a. von Energie, Produktionsinfrastruktur und Marketingdienstleistungen. Während in den Vorjahren Corona- und wachstumsbedingt die Versorgung unserer Werke im Fokus stand, konzentrierte sich der Einkauf dieses Jahr insbesondere auf das Kostenmanagement. Durch Verhandlungen mit über 100 Lieferanten konnte der Einkauf dieses Jahr einen signifikanten Wertbeitrag zum Unternehmensergebnis leisten. Im Rahmen von Sustainable Procurement wurde 2023 das Risk Management weiterentwickelt und digitalisiert. In einem Dashboard können nun Risiken in der Supply Chain proaktiv identifiziert, bewertet und über Maßnahmen vorgebeugt werden. Dabei werden Software Dienste eingesetzt, die globalen Lieferketten überwachen, oder Bonitätsauskünfte mit Kredit Scores und Ratings generieren. Außerdem müssen Lieferanten mit einer hohen Umsatzrelevanz für Hansgrohe nun ein "Business Continuity Planning" und ein "Cyber Risk Assessment" vorweisen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Umsetzung der Vorgaben aus dem Lieferkettensorgfalts-pflichtengesetz (LkSG), das zum 01.01.2023 in Kraft getreten ist. Mit dem Gesetz werden Unternehmen ab einer bestimmten Größe dazu verpflichtet, die in §§ 3 bis 10 des Gesetzes festgelegten "menschenrechtlichen und umweltbezogenen Sorgfaltspflichten in angemessener Weise zu beachten mit dem Ziel, menschenrechtlichen oder umweltbezogenen Risiken vorzubeugen oder sie zu minimieren oder die Verletzung menschenrechtsbezogener oder umweltbezogener Pflichten zu beenden" (§ 3 Abs. 1 Satz 1 LkSG). Auch in diesem Jahr wurde weiter konsequent an der Umsetzung der digitalen Agenda gearbeitet. Schwerpunkt lag dabei auf der Vorbereitung der S/4 Hana Migration an Ostern 2025. Darüber hinaus sind die ersten Aktivitäten zur Implementierung einer neuen SRM-Lösung gestartet. Nach einer initialen Marktrecherche wurden mit den relevanten, potentiellen Anbietern Gespräche geführt, um die Prozessabdeckung im Detail zu untersuchen. Dies alles dient zur Vorbereitung der finalen Entscheidung für das neues SRM-Tool, dessen Implementierung dann in der zweiten Jahreshälfte 2024 mit den ersten Teilprojekten starten soll. Ein weiteres Strategisches Projekt ist WANA, die Weiterentwicklung unserer systemgestützten Kostenanalyse und -simulation. Mit WANA sind wir in der Lage, die Entwicklung von einzelnen Kostentreibern im Preisindex transparent zu machen. Durch gezielte Kostenstrukturanalysen kann der Einkauf Entwicklungen frühzeitig erkennen und entsprechend gegensteuern, um in Verbindung mit dem Best Cost Country Ansatz die optimalen Kosten für Hansgrohe zu generieren. Globale Produktion & Qualitätsmanagement Produktion: Im Verlauf der ersten acht Monate des Jahres wurde das globale Produktionsnetzwerk durch eine merkliche Abschwächung der Nachfrage geprägt. Diese Entwicklung hatte spürbare Auswirkungen auf alle unsere Produktionsstandorte, besonders betroffen war jedoch unser Werk in Songjiang.
Trotz dieser Herausforderungen gab es auch positive Entwicklungen. Unter anderem die Inbetriebnahme des neuen Werks in Valjevo, Serbien, im Juni 2023. Gestartet wurde mit der Produktion von Messing-Grundkörpern, seit November werden die Handgriffe im Zink-Druckguss-Verfahren hergestellt. Zum ersten Mal in der Hansgrohe-Historie fertigen wir somit eigene Bauteile aus Zink. Die Produktion wird nun Schritt für Schritt erweitert und ausgebaut. Das Werk in Valjevo ist Teil unserer langfristigen Lokalisierungs- und Stabilisierungsstrategie, um unser Produktionsnetzwerk robuster und unabhängiger von globalen Einflüssen zu machen.
Herauszuheben ist die hohe Flexibilität der Mitarbeiter/-innen an allen Standorten. Die Reaktion und Anpassung der Arbeitszeit auf die veränderte Nachfrage (bspw. über die Nutzung der Zeitkonten) war erneut vorbildlich. Auch im Jahr 2023 wurde in allen Produktionsbereichen ausgewogen investiert. Dabei standen die Erweiterung des Produktsortimentes (Neuprodukte), stabiles Wachstum, aber auch die Implementierung der Lokalisierungs- / Regionalisierung-Strategie im Fokus. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass dieses Jahr von bedeutenden Herausforderungen, aber auch von wichtigen strategischen Entscheidungen und Erfolgen geprägt war. Die Anpassung des globalen Produktionsnetzwerks auf die sich ständig veränderte Nachfrage, bei gleichzeitiger Ausrichtung auf die Zukunft war und bleibt weiterhin entscheidend, um die langfristige Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstum des Unternehmens zu sichern.
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Investment: Das I4I Programm ist weiterhin fester
Bestandteil unseres unternehmerischen Handelns. Der direkte
Ergebnisbeitrag konnte im Vergleich zum Vorjahr deutlich
gesteigert werden.
Unternehmerische Verantwortung & Nachhaltigkeit Im Januar 2023 wurde das letzte Überwachungsaudit im drei Jahreszyklus des Hansgrohe Managementsystems erfolgreich abgeschlossen. Im Oktober 2023 ging es dann in die zyklische Razertifizierung und die Auditoren unserer Zertifizierungsgesellschaft haben die Wirksamkeit des Managementsystems bestätigt. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur Verbesserung und Weiterentwicklung des Managementsystems abgeleitet, diese wurden im November 2023 im Rahmen einer Dokumentenprüfung von unserer Lead Auditorin geprüft. Ebenfalls wurden 2023 bereits erste Projekte zur EU Taxonomie und CSRD (Corporate Sustainability Reporting Directive) Readiness angestoßen, welche für Hansgrohe ab dem Geschäftsjahr 2025 anzuwenden sind. C. Prognosebericht/AusblickIm Folgenden beschreiben wir die voraussichtliche Entwicklung der Hansgrohe Gruppe und Hansgrohe SE und die Rahmenbedingungen der Geschäftstätigkeit. Risiken und Chancen, die zu einer Abweichung von den prognostizierten Entwicklungen führen können, stellen wir im Risiko- und Chancenbericht dar. Weltwirtschaftliche Entwicklung Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung von 2,7%1 prognostiziert. Dies markiert die niedrigste jährliche Wachstumsrate seit der globalen Finanzkrise - das erste Jahr der Pandemie ausgeklammert. Eine wachsende Divergenz zwischen den Volkswirtschaften wird voraussichtlich kurzfristig bestehen bleiben. Dabei dürfte das Wachstum in den Schwellenländern allgemeinhin besser standhalten als jenes der Industrieländer. Verglichen mit Nordamerika und den wichtigen asiatischen Volkswirtschaften wird das Wachstum in Europa eher gedämpft sein. Die erhöhten geopolitischen Spannungen, wie der Konflikt nach den terroristischen Angriffen der Hamas auf Israel, sind eine bedeutende kurzfristige Sorge - insbesondere, falls jener Konflikt sich ausweiten sollte. Dies könnte zu erheblichen Unruhen auf den Energiemärkten sowie den wichtigen Handelsrouten und zu zusätzlichen Risikopreisanpassungen an den Finanzmärkten führen, was wiederum das Wachstum bremsen und die Inflation erhöhen könnte. Zudem tragen die zunehmenden Handelsbeschränkungen, eine auf den Binnenmarkt ausgerichtete Politik sowie die Umstrukturierung globaler Wertschöpfungsketten zu einer unsicheren Aussicht für den globalen Handel bei. Die jährliche Inflationsrate der Verbraucherpreise in den G20-Staaten wird 2024 voraussichtlich aufgrund des nachlassenden Kostendrucks allmählich abnehmen; sie soll von 6,2% auf 5,8% sinken.2 Für die Volksrepublik China wird 2024 ein Wirtschaftswachstum von 4,7% prognostiziert. Das Konsumwachstum wird aufgrund eines erhöhten Sparverhaltens, trüberer Aussichten für die Schaffung von Arbeitsplätzen sowie aufgrund erhöhter Unsicherheit gedämpft bleiben. Die laufende Korrektur im Immobiliensektor wird weiterhin auf Wohninvestitionen und den damit verbundenen Konsum drücken. Die Arbeitslosenquote wird mit 5,2% leicht unter Vorjahresniveau liegen (-0,1 Prozentpunkte). Bei den Nettoexporten wird ein leichtes Plus von 0,2% vorhergesagt.3 In den USA wird sich das Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr abschwächen und 2024 voraussichtlich bei 1,5% liegen. Aufgrund der Auswirkungen strafferer geldpolitischer und finanzieller Bedingungen wird das prognostizierte Wachstum des privaten Konsums bei 1,5%, bei den öffentlichen Ausgaben bei 0,8% liegen. Das Beschäftigungswachstum wird in Folge einer geschwächten Nachfrage weiter abnehmen; dies wird mit einer um 0,5 Prozentpunkte erhöhten Arbeitslosenquote von 4,1% einhergehen. Bei der Haushaltssparquote wird ein Niveau von 3,5% erwartet. Für die Nettoexporte wird ein leichtes Minus von -0,1% vorhergesagt.4 In der Eurozone wird für das Jahr 2024 ein Wachstum der Wirtschaftsleistung von 0,9% erwartet. Das private Konsumwachstum (+1,1%) wird von angespannten Arbeitsmärkten sowie steigenden realen Einkommen unterstützt, da die Inflation zurückgeht. Die Haushaltssparquote wird voraussichtlich um 0,4 Prozentpunkte auf 7,9%, die Arbeitslosenquote auf 6,6% ansteigen. Für die Nettoexporte wird ein leichtes Minus von -0,1% prognostiziert. Die öffentlichen Ausgaben werden den Prognosen zufolge um 0,8% zunehmen.5 In Deutschland sieht die Vorhersage für das Jahr 2024 einen leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 0,6% vor, nachdem sie sich im letzten Jahr leicht rückläufig entwickelt hatte. Jene Erholung wird - dank sinkender Inflation sowie steigender nomineller Löhne - durch das private Konsumwachstum von 0,6% angeführt. Für die öffentlichen Ausgaben wird eine Steigerung von 0,5% prognostiziert. Zugleich wird die Haushaltssparquote leicht ansteigen, voraussichtlich auf 12,1%. Die Arbeitslosenquote soll den Prognosen zufolge mit 3,0% auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Für die Nettoexporte wird ein leichtes Minus von -0,2% vorhergesagt.6 In Frankreich wird das Wirtschaftswachstum 2024 voraussichtlich 0,8% betragen. Die Inflation wird mutmaßlich bei 2,7% liegen; dies wird unter anderem eine Erhöhung des privaten Konsumwachstums um 0,6 Prozentpunkte auf 1,4% zur Folge haben. Die Haushaltssparquote steigt voraussichtlich um 0,1 Prozentpunkte auf 17,4% an. Die öffentlichen Ausgaben werden den Prognosen zufolge um 1,0% wachsen. Die Nettoexporte werden sich voraussichtlich um -0,2% verringern. Trotz eines leichten Anstiegs der Arbeitslosenquote um 0,2 Prozentpunkte auf 7,4% wird der Arbeitsmarkt weiterhin recht angespannt bleiben, was das Lohnwachstum weiter antreiben wird.7 Im Vereinigten Königreich wird 2024 ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,7% erwartet. Begünstigt durch einen nachlassenden Preisdruck, wird das private Konsumwachstum (+1,4%) die unveränderten öffentlichen Ausgaben als Haupttreiber des Wachstums ersetzen. Zugleich wird die Haushaltssparquote um 0,6 Prozentpunkte auf 9,4% steigen. Die Arbeitslosigkeit dürfte aufgrund der schwächeren Nachfrage um 0,4 Prozentpunkte auf 4,7% zunehmen. Für die Nettoexporte wird keine prozentuale Veränderung erwartet.8 Entwicklung der Rohstoffpreise und Währungen Nachdem im Jahr 2022 von den Zentralbanken mit aggressiven Zinsschritten gegen die Inflation gekämpft wurde, folgte in 2023 in den meisten Wirtschaftsräumen das Ende der Leitzinserhöhungszyklen. Nun stellt sich die Frage mit welcher Geschwindigkeit und welchem Umfang im Jahr 2024 die Leitzinsen wieder gesenkt werden können. Davon hängt letztlich auch mit ab, wie sich die Rohstoff- und Devisenmärkte entwickeln, wobei diese auch durch politische und geopolitische Risiken geprägt bleiben. Der Dauer-Krisenmodus der vergangenen Jahre sollte dennoch zu einem Ende kommen und das Jahr 2024 im Zeichen der Normalisierung stehen, in dem Finanzmarkt wieder mehr von Konjunktur abhängt und nicht von Inflation und Zins. Die Devisenmärkte haben im Jahr 2023 die geldpolitischen Entscheidungen der Zentralbanken nachgezeichnet. So handelte der USD gegenüber dem Euro zwischen 1,045 und 1,128. Im ersten Halbjahr 2024 wird sich dieses Muster vermutlich fortsetzen, eine wesentliche Richtungsänderung ist zunächst nicht zu erwarten. Der Kupferpreis je Tonne notierte im Januar des abgelaufenen Geschäftsjahres noch in der Spitze bei 9.436 USD, während dieser im Oktober auf den Wert von 7.812 USD fiel. Zum Jahresende pendelt sich der Preis bei rund 8.300 USD ein. Der Markt wartet auf konjunkturelle Impulse durch den weltweit größten Kupferverbraucher China. Der globale Megatrend durch E-Fahrzeuge und die Energiewende wird zu weitere Kupfernachfrage führen, wodurch mit einem Nachfrageüberhang zu rechnen ist. Ob dieser Trend bereits im Jahr 2024 eingeleitet wird ist noch ungewiss. Investitionsplanung Nachdem im Jahr 2023 der Produktionsstart im Produktionswerk in Serbien stattgefunden hat, wird 2024 weiter in die Fertigstellung des Werkes investiert. Weitere Investitionsschwerpunkte liegen im Bereich der Werkzeuge für Neuprodukte. Bei den Maschinen und Anlagen sind verschiedene Automatisierungen geplant. Außerdem wird mit Investitionen in den Bereich der Informationstechnologie die Digitalisierung vorangetrieben. Ausblick Für 2024 wird aufgrund der geopolitischen Unsicherheiten und der erhöhten Inflation mit einem moderaten Umsatz-, Auftragseingangsrückgang und einer moderaten Ergebnissteigerung (EBIT) gerechnet. Ein verstärkter Fokus wird 2024 auf Maßnahmen zur Effizienzsteigerung gelegt. Die Hansgrohe Group sieht sich daher gut vorbereitet, um auch im bevorstehenden Geschäftsjahr auf einem profitablen und nachhaltigen Ergebnisniveau zu bleiben. Der Ausblick für die Hansgrohe SE leitet sich als wesentliche Produktions-/ und Steuerungseinheit aus der Prognose der Hansgrohe Gruppe ab und ist federführend für die geplanten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung verantwortlich. Die Hansgrohe SE plant für 2024 einen leichten Umsatz- und Auftragseingangsrückgang sowie ein starkes Ergebniswachstum (EBIT). D. Chancen und Risiken der zukünftigen EntwicklungRisikomanagement Die Hansgrohe Group ist einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit der globalen Aufstellung und den damit zusammenhängenden internationalen Aktivitäten verbunden sind. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit Risiken, wie es bei der Hansgrohe Group im Rahmen eines systematischen Risikomanagementprozesses geschieht, ermöglicht gleichzeitig das Erkennen und Nutzen potenzieller Chancen. Für Hansgrohe ist ein Risiko dadurch gekennzeichnet, dass zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen zu einer Planabweichung/ Nichterreichung von Zielen führen. Neben der detaillierten Ermittlung der Risiken ist es für Hansgrohe ebenso wichtig, dass Chancen identifiziert werden. Durch die weitere konsequente Nutzung der sich darbietenden Möglichkeiten soll die bisher erfolgreiche Unternehmensentwicklung in Bezug auf Wachstum und Profitabilität auch zukünftig verfolgt werden. In diesem Zusammenhang wird desgleichen auch das Ziel verfolgt, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und weiter auszubauen.
Der Risikomanagementprozess befasst sich mit der Zielsetzung der Risikominimierung, -begrenzung oder auch der Risikoeliminierung. Die identifizierten Risiken werden dabei hinsichtlich ihrer möglichen negativen Auswirkungen auf die Hansgrohe Group untersucht. Als Ergebnis der Untersuchung werden, soweit in dem betrachteten Risikofeld möglich, geeignete Risikosteuerungsmaßnahmen abgestimmt und eingeleitet. Das zentrale Risikomanagement erfasst die Risiken für die gesamte Unternehmensgruppe, wobei die Ermittlung und die Überwachung zusammen mit den jeweiligen Risk Ownern in wiederkehrenden Risk-Workshops erfolgt. Die Anzahl der Risk-Workshops wurde in den letzten Jahren stark erweitert. Das Hansgrohe Risikomanagementsystem hat primär folgende Zielsetzungen:
Hansgrohe hat ein Risikofrüherkennungssystem implementiert, welches die Anforderungen aus dem § 91 Abs. 2 AktG berücksichtigt. Dieser Risikomanagementprozess zur Risikoidentifizierung, Risikodokumentation, etc., wird durch das implementierte interne Kontrollsystem (IKS) unterstützt. Das IKS ist unter anderem an den Anforderungen des Sarbanes-Oxley Act (SOX) ausgerichtet. Die SOX-Anforderungen für Hansgrohe ergeben sich aufgrund der USA Börsennotierung der Masco Corporation. Das Risikomanagementsystem dient der frühzeitigen Erkennung von Risiken und erstreckt sich über alle Unternehmensbereiche. In der nachfolgenden Berichterstattung werden vor allem die Risikofelder thematisiert, denen ein Potenzial zur Entwicklungs- und/ oder Bestandsgefährdung innewohnt. Im Rahmen der Risikobewertung erfolgt eine Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Schadensauswirkung. Die Schadensbetrachtung erfolgt in der Hansgrohe Group auf EBIT-Niveau. Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos wird nach einer Prozentskala bewertet. Durch die in der Risikomatrix abgebildeten Kategorien bestehen diesbezüglich fünf Einstufungsmöglichkeiten. Bei der Bewertung der monetären Auswirkung werden vier Rubriken mit niedrig, mittel, hoch und sehr hoch berücksichtigt. Die grafische Darstellung erfolgt anhand der nachfolgend abgebildeten Risikomatrix:
Im Vergleich zu den beiden Vorjahren hat sich das Risikoprofil von Hansgrohe in Bezug auf die Themen kaum verändert. Die acht berichteten Chancen- und Risikofelder im Jahr 2022 sind auch in der Risikoberichterstattung für das Jahr 2023 enthalten. Leichte Veränderungen gab es im Ranking der einzelnen Chancen- und Risikofelder. Dies ist primär auf die politischen Entwicklungen im Jahr 2023 mit diversen politischen Konflikten und Kriegen weltweit zurückzuführen. Im Jahr 2022 noch auf Rang 4 haben wir die Risikothemen, welche im Zusammenhang mit dem wirtschaftlichen Umfeld und dem politischen Klima stehen, aufgrund der aktuellen Bewertungen erneut um eine Position angehoben. Diese Themen führen zu Absatz- und Produktionsschwankungen innerhalb der Gruppe. Auf unserem Wachstumspfad hat die Stabilität der Absätze sowie der Produktion und damit der eigenen Kundenversorgung durch Produktionsauslastungen eine hohe Priorität. Zu den größten politischen Einflüssen des Jahres gehörten weiterhin der Krieg von Russland gegen die Ukraine, der Krieg in Israel, der Konflikt zwischen den USA und China, der Konflikt um den Kosovo sowie der steigende staatliche Einfluss auf Produktionsvorschriften in China. Aufgrund dieser und weiterer politischer Einflüsse und Entwicklungen im Jahr 2023 sowohl verkaufs- als auch produktionsseitig, hat Hansgrohe im Jahr 2023 weitere Maßnahmen implementiert und dem Risikomanagement von Umsatz- und Produktionsschwankungen eine höhere Bedeutung beigemessen. Dies spiegelt sich in mehreren Themen wider, vor allem in der verstärkten Marktpositionierung internationaler Vertriebsgesellschaften, der Erweiterung des Produktsortiments um Keramikprodukte und Badmöbel sowie dem weiteren Ausbau von alternativen Lieferanten. Unsere Ausführungen verdeutlichen, dass wir einen ganzheitlichen Risikomanagementprozess verfolgen und in diesem Rahmen dem wirtschaftlichen Umfeld sowie dem politischen Klima eine höhere Gewichtung beigemessen haben. Wir rechnen tendenziell eher mit weiteren Herausforderungen in den nächsten Monaten und Jahren in diesem Bereich. Zum einen aufgrund der aktuellen, weltweiten instabilen politischen Lage, aber auch aufgrund der Ungewissheit bezüglich politischer Entscheidungen wird die Komplexität in diesem Bereich hoch bleiben. Hansgrohe wird weitere Prozessoptimierungen und die Implementierung zusätzlicher Maßnahmen vornehmen, um sich in eine bessere Ausgangsposition zu bringen und dadurch proaktiven Handlungsspielraum zu gewinnen. Eine weitere Veränderung ergab sich im Feld der Nachhaltigkeit. Während das Nachhaltigkeitsrisiko im Vorjahr noch auf Rang 3 geführt wurde, ist die neue Positionierung auf Rang 4. Durch die kontinuierliche Arbeit in diesem Bereich und der wachsenden Bedeutung des Risikos des wirtschaftlichen Umfelds und des politischen Klimas wurde die Risikoeinschätzung etwas heruntergestuft. Hansgrohe wirkt den Nachhaltigkeitsrisiken zukünftig dennoch neben den bereits implementierten Maßnahmen zur Risikominimierung mit neuen Maßnahmen wie der Forschung an weiterer Wasserdurchflussreduzierung der Produkte und weiterer Reduktion des Verpackungsmülls entgegen. Es ist weiterhin davon auszugehen, dass Hansgrohe durch die Aufstellung und die implementierten Nachhaltigkeitsprojekte, -themen und -produkte zukünftig vor allem auch Chancen realisieren kann. Aufgrund der in vielen Regionen der Welt zu beobachtenden Nachhaltigkeitstrends mit allen Folgeeffekten, wie Wasserdurchflussreduzierungen oder steigenden Materialanforderungen, sehen wir aber auch die hohen Anspruchserwartungen durch Gesetz- und Normengeber. Die unermüdlichen Anstrengungen von Hansgrohe im Bereich der Nachhaltigkeit wurde zuletzt durch den diesjährigen Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Dabei wurde besonders die nachhaltige Innovation in Produktion und Prozessen der ganzen Hansgrohe Group hervorgehoben. Die implementierten Maßnahmen und die Verfestigung der Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie werden uns unterstützen die Chancen zu realisieren und damit einhergehend gleichzeitig die Risiken zu minimieren bzw. nicht eintreten zu lassen. Das Thema steht somit nach der Berichterstattung im Jahr 2022 auch für 2023 in Bezug auf die Priorität in den oberen Rängen. Hansgrohe ist auf den internationalen Märkten gut positioniert. Aufgrund bestehender Risiken und wirtschaftlichem Rückgang, vor allem in der Baubranche, konnte das Unternehmen den Wachstumstrend der letzten Jahre im Jahr 2023 nicht fortführen. Die gestiegenen Baukosten, welche unter anderem aus den Zinserhöhungen und dem Fachkräftemangel resultieren, haben weitreichende Folgen für die gesamte Sanitärbranche und demnach auch die Hansgrohe Group. Durch die oben beschriebenen Effekte wurde der Wachstumskurs der Hansgrohe Group ausgebremst. Entsprechend ist ein Umsatzrückgang von ca. 10% festzustellen. Da auch im kommenden Jahr moderate Geschäftsentwicklungen erwartet werden, wurde bereits im Jahr 2023 die Personalkostenstruktur den veränderten Gegebenheiten angepasst. Durch diese Maßnahmen bleibt u.a. das diesjährige Ergebnis auf einem stabilen Niveau. 1. Marktausrichtung und fehlende Kundenorientierung (Rating: DA) Risiken: Die Hansgrohe Group konnte auch im Jahr 2023 ein passables Umsatz- und Ergebnisniveau erzielen. Mit der ausgegebenen Unternehmensstrategie Hansgrohe No. 1 verfolgt Hansgrohe weiterhin ambitionierte Ziele. Bestehende Risiken könnten sich bei Realisierung in den zukünftigen Unternehmenszahlen niederschlagen und zu einer Zielverfehlung führen. Die Markt- und Wettbewerbsentwicklung wird deshalb weiterhin intensiv beobachtet und analysiert. Im Hinblick auf die Zukunft investiert Hansgrohe nach wie vor stark in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten, um dadurch die erarbeitete Marktpositionierung zu festigen bzw. weiter auszubauen. Im Rahmen der Erweiterung der Produktpalette könnte ein Rückgang des Umsatzanteils mit Neuprodukten mittel- bis langfristig dazu führen, dass die Wachstumsdynamik der letzten Jahre abnimmt und das Unternehmen die anvisierten Ziele nicht erreichen kann. Zur Überwachung und Steuerung sind umfangreiche und regelmäßige Kontroll- und Steuerungsaktivitäten implementiert. Dadurch kann sichergestellt werden, dass eventuelle Planverfehlungen rechtzeitig erkannt werden und nach einer angemessenen Ursachenanalyse bei Notwendigkeit zeitnah Entscheidungen getroffen werden können, insbesondere zur Einleitung von Gegenmaßnahmen. Chancen: Die Themen aus dem Feld "Marktausrichtung und Kundenorientierung" sind jedoch nicht nur aus der Risikoperspektive zu betrachten, sondern auch aus dem Blickwinkel sich darbietender Chancen. Hansgrohe kann auf eine über die Jahrzehnte gewachsene Innovationskultur setzen, wodurch auch steigende Kundenbedürfnisse bezüglich Nachhaltigkeit erfüllt werden können. Die vorhandene design- und qualitätsorientierte Produktpalette geht mit einem Chancenpotenzial einher. Auf dieser Basis wird weiterhin angestrebt stärker als der Markt zu wachsen. In diesem Zusammenhang weitet Hansgrohe die Produktpalette stetig aus, bspw. erweiterte Hansgrohe das Produktportfolio im Frühjahr 2023 erfolgreich um Badezimmermöbel und Keramikprodukte. Dadurch können auf den globalen Märkten neue Umsatzpotenziale erschlossen werden. Zusätzlich wurde der Forschungs- und Entwicklungsbereich in China durch ein Research & Development Center erweitert, um den entsprechenden Kundenanforderungen und Produktwünschen in den asiatischen Märkten gerecht zu werden. Durch die aktuelle Positionierung des Unternehmens und aufgrund des wettbewerbsfähigen Produktportfolios kann nach heutigem Kenntnisstand davon ausgegangen werden, dass wieder an die positive Unternehmensentwicklung der letzten Jahre angeknüpft und diese weiter vorangetrieben werden kann. Die Chance auf weiteres Wachstum ergibt sich vor allem durch die internationale Aufstellung des Unternehmens, wie bspw. in Märkten wie China oder Indien. Die intensive Zusammenarbeit zwischen internen und externen Designern, internen Konstrukteuren sowie zwischen den Unternehmensbereichen Forschung & Entwicklung, Produktmanagement und Marketing ist ein weiterer wesentlicher Erfolgsfaktor von Hansgrohe. Die hohen Qualitätsstandards der Produkte stärken die Positionierung auf den weltweiten Märkten und führen in Kombination mit den genannten Faktoren Innovation und Design zu einer guten Ausgangsbasis für eine weitere positive Unternehmensentwicklung in den kommenden Jahren. 2. IT-Sicherheit / Leistungsstarke IT-Systeme (Rating: CB) Risiken: Die Bedrohungslage für die Wirtschaft durch Cyber-Gefahren hat sich über die letzten Jahre zunehmend verschärft. Die Aufrechterhaltung der dauerhaften und störungsfreien Geschäftstätigkeit hängt von sicheren und leistungsstarken IT-Systemen ab. Aufgrund der globalen Unternehmensaktivitäten ist es für Hansgrohe wichtig, dass Informationen aktuell, vollständig, richtig und ständig verfügbar sind. Deshalb ist eine zuverlässige IT-Infrastruktur unabdingbar. Ein Ausfall der IT oder größere Datenverluste könnten im operativen Geschäftsbetrieb von Hansgrohe bedeutende Schäden verursachen. Der Schutz der Systeme z.B. vor Cyber-Attacken wird entsprechend der Gefährdungslage fortlaufend angepasst. Zusätzlich gibt es zu diesem Thema Schnittstellen zu Masco. Zum einen in Bezug auf Systeme und zum anderen durch Auditaktivitäten. Auch die Zusammenarbeit mit externen Partnern wurde intensiviert. Im Hinblick auf Cyber-Attacken ist zu berücksichtigen, dass nicht nur Probleme im eigenen Unternehmen zu potenziellen Schäden führen können, sondern auch Unterbrechungen/ Verzögerungen bei Lieferanten und Kunden aufgrund von Cyberattacken in deren Organisationen (Lieferprobleme, Umsatzschwankungen, etc.). Chancen: Hansgrohe setzt auf leistungsstarke IT-Systeme. Die fortschreitende Digitalisierung von Unternehmensabläufen betrifft dabei nicht nur einzelne Unternehmensbereiche, sondern das komplette Unternehmen. Deshalb legt Hansgrohe großen Wert auf die effiziente Gestaltung von Arbeits- und Geschäftsprozessen in der gesamten Unternehmensgruppe. Die mit der zunehmenden Digitalisierung in Verbindung stehenden Risiken stellen eine Herausforderung dar. Hansgrohe sieht in der Herausforderung aber auch die Chance, das Unternehmen und die Prozesse weiterentwickeln zu können. In den stark von COVID-19 geprägten Jahren 2020 bis 2023 hat Hansgrohe die bereits implementierten Digitalisierungsprojekte beschleunigt und neue Projekte gestartet. Dadurch war es möglich, dass die Prozesse stabil gehalten werden konnten, auch in Phasen mit hohen Homeoffice-Aktivitäten von mehr als 50%. Hansgrohe legt weiterhin einen Fokus darauf, durch die sich darbietenden Chancen der Digitalisierung Prozesse zu beschleunigen, zu flexibilisieren und gleichzeitig zu stabilisieren. 3. Wirtschaftliches Umfeld / politisches Klima (internationaler Fokus) (Rating: CA) Risiken ergeben sich für Unternehmen und so auch für Hansgrohe vor allem aus den Folgen zahlreicher politischer Konflikte weltweit wie dem Ukrainekrieg oder dem Krieg in Israel, den Schwankungen an den internationalen Finanzmärkten sowie aus den negativen Auswirkungen aufgrund von protektionistischen Handlungen einiger Länder/Märkte. Politisch bzw. auch wirtschaftlich schwierige Rahmenbedingungen sind für Unternehmen unmittelbare Risiken. Zusätzlich zur Lage im Ukrainekrieg stehen nach wie vor unter anderem Themen, wie die Handelsbeziehungen zwischen den USA und China im Betrachtungsfokus. Chancen: Soweit sich die Risiken nicht realisieren oder die weltweite Situation sich stabilisieren/ verbessern sollte, könnten sich aufgrund der globalen Aufstellung von Hansgrohe auch Chancen ergeben. Auch die unterschiedlichen staatlichen Unterstützungsleistungen in einzelnen Ländern, wie z.B. im Bereich des Haus- und Wohnungsbaus, können sich positiv auf die Umsatzsituation von Hansgrohe auswirken. 4 . Nachhaltigkeit / strengere Umweltauflagen & Anforderungen an die Produktzulassung (Rating: DA) Risiken: Die weltweiten Entwicklungen hin zu mehr Nachhaltigkeit spiegeln sich neben den gestiegenen Anforderungen der Kunden auch in den international immer anspruchsvolleren Umweltauflagen (Gesetze, Normen, Richtlinien etc.) gegenüber Unternehmen und deren Produkten wider. Beide Anforderungsbereiche (Unternehmen/Produkt) stellen lösbare Herausforderungen dar, deren Risikoinhalte mit verbesserten Prozessen und Überwachungsinstrumenten reduziert werden. Zur Erfüllung aktueller und zukünftiger Auflagen und Anforderungen in diesem Bereich wurden im Jahr 2023 im Rahmen eines Beratungsprojektes die Anforderungen und nächsten Schritte für das CSRD Reporting sowie EU-Taxonomie erstmalig analysiert. Im Jahr 2024 erfolgt eine detaillierte Ausgestaltung dieser Anforderungen, welche ab 2025 für die Hansgrohe Group relevant werden. Chancen: Mit der intensiven Überwachung von neuen Entwicklungen und Trends sowie kommenden verpflichtenden Themen ist es möglich, passende Produktlösungen rechtzeitig zu entwickeln und auf den Märkten einzuführen. Dadurch kann Hansgrohe auf den weltweiten Märkten rechtzeitig mit den passenden Produkten präsent sein. Strengere Umweltanforderungen bieten für die Zukunft die Chance zusätzliche Marktanteile zu gewinnen und sich durch die frühzeitige Erfüllung kommender neuer Auflagen als strategischer Geschäftspartner zu etablieren, noch bevor Anforderungen Gesetzescharakter erhalten und somit verbindlich für alle Hersteller werden. Hansgrohe hat darüber hinaus dem bereits stark gewichteten Thema Nachhaltigkeit in der Strategie Hansgrohe No. 1 einen noch höheren Stellenwert beigemessen und damit die Eckpfeiler für die Zukunft gesetzt. Auf dieser Basis soll das Thema Nachhaltigkeit insgesamt weiter vorangetrieben werden und die Möglichkeit eröffnen der eigenen und der Erwartungshaltung der Kunden gerecht zu werden. Durch nachhaltige Produkte, Prozesse etc. sollen auch in der Zukunft Umsatzausweitungen erreicht werden können. Gebündelt bzw. gesteuert werden die Themen im Organisationsbereich "Green Company". 5. Risiken entlang der Lieferkette (Rating: CB) Risiken: Aufgrund der hohen Qualitätsansprüche und des Wachstumskurses der letzten Jahre hat sich Hansgrohe intensiv mit dem vorhandenen Lieferantenpool beschäftigt. Zu vielen Hauptlieferanten besteht eine über Jahre gewachsene, enge und vertrauensvolle Geschäftsbeziehung. Aufgrund der Tatsache, dass die Materialkosten (Rohstoffe, Komponenten, etc.) eine wesentliche Kostenposition darstellen und Schwankungen direkt zu Ergebnisabweichungen führen, werden zur (Risiko)Absicherung auch langfristige Kontrakte abgeschlossen, um dadurch eine Glättung zu erreichen. Die Sicherstellung der rechtzeitigen Materiallieferungen in der gewünschten Qualität und Menge hat eine hohe Priorität, da Produktionsunterbrechungen zu negativen Ergebniseffekten führen würden. Auf die Veränderung des Rankings in der Berichterstattung gegenüber dem Vorjahr sind wir im einleitenden Abschnitt der Risikoberichterstattung eingegangen. Wir verweisen auf die dort abgebildeten Ausführungen. Es kann festgehalten werden, dass sich die Preissteigerungen und Lieferengpässe der vergangenen Jahre wieder weitestgehend stabilisiert haben. Chancen: Ein systematisches Benchmarking von Lieferanten bietet die Basis für die Sicherstellung der Lieferfähigkeit von Hansgrohe. Durch anteilige Abschlüsse von Lieferantenkontrakten wird den Schwankungen auf der Versorgerseite entgegengewirkt. Ein fortlaufendes Monitoring verkürzt deutlich die Reaktionszeit für den Fall, dass ein Handeln erforderlich wird. Im Rahmen der Einkaufsaktivitäten wurden und werden weiterhin intensive Beschaffungsmarktanalysen durchgeführt, um Schwachstellen rechtzeitig identifizieren zu können. 6. Währungsrisiken und Materialpreisrisiken (Rating: CA) Risiken: Hansgrohe ist aufgrund der globalen Geschäftstätigkeit Währungs- und Materialpreisrisiken ausgesetzt. Risikopositionen aus wirtschaftlich notwendigen, bestehenden und künftigen Zahlungsströmen in Fremdwährung wird durch Natural Hedging entgegengewirkt. Des Weiteren setzt Hansgrohe Devisentermingeschäfte ein, um die darüber hinaus bestehenden Risiken durch Währungsschwankungen zu limitieren. Chancen: Durch das professionelle Treasury Management können die Risiken von Währungsgeschäften minimiert werden. 7. Personalrisiken (Rating: BB) Risiken: Das Thema Personalrisiko ist nach wie vor auch für Hansgrohe ein Risikofeld. Der mit dem demografischen Wandel einhergehende Fachkräftemangel wirkt sich auch auf Hansgrohe, insbesondere an den Standorten in Deutschland, aus. Es geht dabei nicht nur um Stellenbesetzungen von Mitarbeiter/-innen, die in den Ruhestand gehen, sondern insbesondere um zusätzlich neu zu besetzende Arbeitsplätze, welche aufgrund des Unternehmenswachstums geschaffen werden. Die Unternehmensleitung hat zusammen mit der Personalabteilung in den letzten Jahren Maßnahmen eingeleitet, welche den Risiken in der Personalgewinnung entgegenwirken. Diese Maßnahmen - teilweise schon umgesetzt, teilweise in Umsetzung befindlich oder noch zukünftig umzusetzen - sollen das Unternehmen noch attraktiver für potenzielle neue Arbeitnehmer/innen machen. Hansgrohe sieht aufgrund der umfangreichen Aktivitäten in diesem Bereich deshalb nicht nur die Risiken. Chancen: Durch die weiter nachhaltig angestrebte Positionierung als globaler und attraktiver Arbeitgeber versucht Hansgrohe die zukünftigen Personalrisiken in der Unternehmensgruppe zu minimieren und die sich darbietenden Chancen aus dem positiven Unternehmensimage zur Mitarbeitergewinnung und Mitarbeiterbindung zu realisieren. Auf dieser Basis soll mit einer quantitativ und qualitativ angemessenen Belegschaft der positive Unternehmensentwicklungspfad weiter beschritten werden. Darüber hinaus setzt das Unternehmen auch zukünftig auf eine systematische Aus- und Weiterbildung. Der Hansgrohe Campus bietet weiterhin mit seinen Fakultäten und Vorträgen das Wissen und die Weiterbildungen an, die wesentlich sind, um die strategischen Unternehmensziele gemeinsam erreichen zu können. Hansgrohe beschäftigt sich auch mit den zu erwartenden Auswirkungen durch den digitalen Wandel. Diesbezüglich ist es insbesondere wichtig, dass die Mitarbeiter/-innen ausreichend qualifiziert sind. Die Mitarbeiter/-innen sollen die Entwicklungen nicht als Risiko, sondern als Chance wahrnehmen. Das neu eingeführte Weiterbildungsmodul und die sonstigen Maßnahmen im Personalbereich unterstützen diese Zielsetzung. Die Mitarbeiter/-innen werden durch verschiedene Teams auf dem grundsätzlichen Digitalisierungsweg begleitet. Durch die etablierte Mitarbeiter App "Hans! For You" stellt Hansgrohe eine auf dem neuesten Stand ausgerichtete Mitarbeiterkommunikation zur Verfügung. Hierdurch wird es einfacher alle Mitarbeiter/-innen besser in die Unternehmenskommunikation miteinzubinden und gleichzeitig den Mitarbeiter/-innen die Möglichkeit zu geben sich an aktuellen Themen zu beteiligen, z.B. über Kommentierungsmöglichkeiten oder "gefällt mir" Buttons. 8. Ausfall der Produktionsanlagen (Rating: DA) Risiken: Ein möglicher Ausfall von zentralen Produktionsbereichen stellt ein wesentliches Betriebsunterbrechungsrisiko dar. Durch die starken Investitionstätigkeiten, in diesem Zusammenhang insbesondere in Bezug auf den Neubau des Logistikzentrums und der Galvanik in Offenburg, ist Hansgrohe mittlerweile in diesen Zentralbereichen auf einem technisch hohen Stand, vor allem in Bezug auf die Gebäudesicherheit, Brandmeldeanlagen, etc. Damit kann die notwendige Sicherheit für Mensch und Umwelt sowie Zuverlässigkeit für die Produktion und die Kundenversorgung gewährleistet werden. Generell kann es zum Ausfall von Gebäuden/ Gebäudeteilen durch Feuer, Naturkatastrophen etc. kommen. Durch eine adäquate Gebäude-/ Sicherheitsausstattung setzt Hansgrohe auf eine Risikominimierung und im Schadensfall auf eine schnelle Möglichkeit zur Gegenreaktion zur Schadensmilderung. Überdies besteht für die Gebäude, Maschinen und Vorratspositionen umfangreicher Versicherungsschutz bezüglich äußerer Einwirkungen. Ebenso besteht eine Betriebsunterbrechungsversicherung für Gefahren, wie Feuer, Sturm, Hagel, etc. Chancen: Hansgrohe hat auf dem bisherigen Wachstumskurs laufend Investitionen, insbesondere in den Produktionsstätten umgesetzt. Bei der Umsetzung von Investitionsvorhaben stehen bei Hansgrohe auch immer die mit den Maschinen-/ Anlageinvestitionen zusammenhängenden Themen, wie Steuerungs-, Überwachungs- und Absicherungstechnik, im Fokus. Dem Risiko "Produktionsausfall" wird unter anderem durch die genannten Themen sowie durch die systematisierten und laufenden Instandhaltungsmaßnahmen entgegengewirkt. Die Risikoverwirklichung wird dadurch auf ein annehmbares Niveau reduziert. Infolgedessen kann Hansgrohe die Chancen aus den reibungslosen Produktionsabläufen wahrnehmen. Durch die bereits umgesetzten Investitionen und die in Umsetzung befindlichen Vorhaben erhöht Hansgrohe neben Prozesssicherheit auch die Prozessgeschwindigkeit. Neben den bereits aufgeführten Risikofeldern gibt es dennoch weitere (nicht vorhersehbare) Ereignisse, die sich auf die unternehmerischen Aktivitäten negativ auswirken könnten. Gesamtaussage zur Risikosituation der Hansgrohe Group Insgesamt kann die Aussage getroffen werden, dass aktuell keine Risiken erkennbar sind, welche den Fortbestand der Hansgrohe Group unter Berücksichtigung der implementierten Gegenmaßnahmen derzeit und im Planungshorizont der Gesellschaft gefährden könnten. Die Unternehmensentwicklung der letzten Jahre stimmt uns weiterhin positiv, dass die vorhandene Risikosituation die Weiterentwicklung des Unternehmens nicht gefährdet, sondern durch die Wahrnehmung von Chancen die Risken minimiert bzw. vermieden werden können und eine weitere positive Entwicklung auf dem eingeschlagenen Weg verfolgt werden kann. Wir konnten bereits in den Vorjahren trotz schwierigen Rahmenbedingungen durchweg positive Unternehmensergebnisse erreichen. In den Jahren 2021 und 2022 konnten die monatlichen Umsatzniveaus durchgängig auf einem hohen Niveau gehalten werden. Durch die beschriebenen wirtschaftlichen Einflüsse wurde der Wachstumskurs der Hansgrohe Group im Jahr 2023 ausgebremst. Der Rückgang der Baubranche in den größten Märkten der Hansgrohe Group, wie beispielsweise Deutschland und China, konnte durch das Wachstum anderer Märkte, wie Indien und Türkei nicht aufgefangen werden. Die Ergebnis- und Cashflow-Situation ist dennoch weiterhin auf einem guten Niveau. Die Hansgrohe Group ist zuversichtlich, in den kommenden Jahren weiterhin gut aufgestellt zu sein und wieder Umsatzwachstum zu generieren. Die Finanzkraft des Unternehmens ist für das Risikoprofil ausreichend. Die Risikotragfähigkeit, in Bezug auf die Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung, ist im Kontext der Chancen- und Risikosituation als angemessen zu beurteilen. Die Aussagen zu Hansgrohe Group gelten auch für die Obergesellschaft Hansgrohe SE. E. AbhängigkeitsberichtDer Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die ihm zu dem Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder mit ihm verbundenen Unternehmens wurden keine Maßnahmen getroffen oder unterlassen. Auf den gesonderten Abhängigkeitsbericht der Hansgrohe Group wird hiermit verwiesen.
1 Reales BIP
Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Zusammengefasster Anhang Hansgrohe Konzern und SE 2023Allgemeine Angaben
Allgemeine HinweiseDer Anhang der Hansgrohe SE und des Hansgrohe Konzerns sind im Folgenden zusammengefasst. Die Abschlüsse wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) sowie den einschlägigen Vorschriften der Satzung aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. KonsolidierungskreisDer Konzernabschluss umfasst die Hansgrohe SE als Mutterunternehmen sowie vier inländische und dreißig ausländische Tochterunternehmen, von denen im Jahr 2023 eine Gesellschaft neu gegründet wurde. Mit Wirkung zum 27.03.2023 wurde die Hansgrohe Romania SRL, Bucuresti Sector 1, Rumänien gegründet. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Hansgrohe SE einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden gemäß HGB angewandt. Realisations- und Imparitätsprinzipien wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich des Firmenwertes aus der Erstkonsolidierung von Anteilen sowie Sach- und Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt zwischen 3 und 7 Jahren. Die Nutzungsdauer bei Gebäuden von 25 Jahren wird unter Verwendung der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabelle ermittelt. Für die planmäßige Abschreibung von technischen Anlagen und Maschinen wird je nach Art des Wirtschaftsguts eine Nutzungsdauer von 5 bis 10 Jahren zugrunde gelegt. Bei Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt die angewandte Nutzungsdauer zwischen 3 und 13 Jahren. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Der Firmenwert wurde gemäß § 309 Abs. 1 HGB a.F. ab 01/2010 abgeschrieben (5 Jahre) und ist bereits voll abgeschrieben. Der nach §301 Abs. 3 HGB n.F. abzuschreibende Firmenwert wird über 10 Jahre abgeschrieben. Planmäßige Abschreibungen nahmen wir teils linear, teils degressiv (nur für Gebäude) vor. Geringwertige Anlagegüter schrieben wir im Zugangsjahr voll ab. Geleistete Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag bewertet. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Abschreibungen werden vorgenommen, wenn Gründe für eine dauernde Wertminderung vorliegen. Vorräte bewerteten wir zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten enthalten Einzelkosten zuzüglich angemessener Gemeinkosten. Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Das Bestands- und Vertriebsrisiko berücksichtigten wir durch Abschreibungen. Geleistete Anzahlung auf Vorräte sind zum Nennbetrag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Fremdwährungsforderungen sind gemäß § 256a HGB mit ihrem Transaktionskurs bewertet. Insolvenzsicher ausgelagerte Vermögensgegenstände zur Sicherung von Altersteilzeitzusagen und Langzeitarbeitskonten wurden gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit den entsprechenden Rückstellungen saldiert. Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis von Mitteilungen der Versicherer mit den fortgeführten Anschaffungskosten zum Bilanzstichtag bewertet. Auf fremde Währung lautende kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände und kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Wertänderungen im Rahmen der Folgebewertung werden stets erfolgswirksam behandelt. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Latente Steuern im Konzernabschluss werden ausschließlich auf ergebniswirksame Buchungen im Konzern angesetzt. Bei der Hansgrohe SE ergibt sich ein aktiver Überhang an latenten Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nicht angesetzt wird. Das Netting einer Rückdeckungsversicherung und der Rückstellung ergab einen Aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Sie wurden pauschal mit dem Forecast für den durchschnittlichen Marktzins der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, in Höhe von 1,83% abgezinst. Jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden in Höhe der erwarteten Tarifänderungen berücksichtigt. Rentensteigerungen und Inflationsrate wurden mit 2,25% plus einmalig 4,25% berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit 0,0% p.a. angenommen. Bei der Berechnung der Rückstellungen für Langzeitarbeitskonten wurde der Forcecast basierend auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz bei einer angenommenen Restlaufzeit von 10 Jahren angesetzt. Der Zinssatz betrug 1,52%. Die Kostensteigerung wurde mit 2,1% angesetzt. Dieses entspricht dem von der EZB erwarteten Inflationstrend. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden nach § 256a HGB bewertet. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten sind Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Währungsumrechnung im KonzernDie Währungsumrechnung erfolgt gemäß § 308a HGB. Die Bilanzen der ausländischen Gesellschaften, soweit sie nicht in Euro erstellt wurden, werden zum Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die aus der Veränderung der Devisenkurse zum Vorjahr entstehenden Differenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals wurden erfolgsneutral in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Die Umrechnung der Aufwendungen und Erträge erfolgte mit den Monatsdurchschnittskursen. Das Jahresergebnis der umgerechneten Gewinn- und Verlustrechnung wurde in die Bilanz übernommen und die Differenz in die Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung eingestellt. Das Tochterunternehmen in Argentinien wird seit dem Jahr 2018 gemäß den Regelungen für Hochinflationsländer bewertet. Die Inflationsbereinigung wurde im Konzernabschluss durch die Indexierung des auf dem Anschaffungskosten-/Nominalwertprinzip beruhenden und in der hochinflationären Landeswährung aufgestellten Jahresabschlusses vorgenommen. Das Tochterunternehmen in der Türkei wird seit dem Jahr 2022 gemäß den Regelungen für Hochinflationsländer bewertet. Die Inflationsbereinigung wurde im Konzernabschluss durch die Indexierung des auf dem Anschaffungskosten-/Nominalwertprinzip beruhenden und in der hochinflationären Landeswährung aufgestellten Jahresabschlusses vorgenommen. KonsolidierungsgrundsätzeDie Kapitalkonsolidierung erfolgte für Zugänge bis zum 31.12.2009 nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt bzw. zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung, durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital des Tochterunternehmens. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu, der Restbetrag wurde als Firmenwert unter den Immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen und gemäß § 309 Abs. 1 HGB a.F. ab 01/2010 abgeschrieben. Für Zugänge nach dem 1.1.2010 wenden wir die Neubewertungsmethode an, die Verrechnung erfolgt auf den Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Ein nach der Verrechnung verbleibender Unterschiedsbetrag wurde gemäß § 301Abs. 3 HGB n.F. als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die Summe dieser Geschäfts- oder Firmenwerte beträgt TEUR 34.134. Die Abschreibungen der nach § 301 Abs. 3 HGB n.F. auszuweisenden Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgen dabei planmäßig über 10 Jahre. Die kumulierten Abschreibungen für die Geschäfts- oder Firmenwerte betrugen in 2023 TEUR 22.247, sodass zum 31.12.2023 ein Restbuchwert der aus Kapitalkonsolidierungsmaßnahmen entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte gemäß § 301 Abs. 3 HGB n.F. in Höhe von TEUR 23.894 verbleibt. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Die sich hierbei ergebenden Währungsdifferenzen sind in der Position Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung ausgewiesen. Erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen ergaben aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 3.541. Sie wurden als aktive latente Steuern ausgewiesen. Auf Basis eines gewichteten Durchschnittes über die Konzerngesellschaften wird ein latenter Steuersatz von 27% (im Vj. 27%) angesetzt. Beim Beteiligungserwerb von Tochtergesellschaften werden im Konzernanlagenspiegel anstatt der aktuellen Anschaffungs- und Herstellungskosten des Anlagevermögens grundsätzlich die historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und die bis zum Beteiligungserwerb aufgelaufenen Abschreibungen fortgeführt. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochtergesellschaften und des Mutterunternehmens wurden einheitlich auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt. Der Konzernabschlussstichtag ist der 31. Dezember.
1) Wird von der Hansgrohe SE gehalten 2) Wird von der Hansgrohe International GmbH gehalten 3) Ergebnisabführungsvertrag 4) Wird von der Hansgrohe Sanitary Products Co. Ltd. Gehalten 5) Wird von der ESS B.V. gehalten Erläuterungen zur Bilanz der Hansgrohe SE und zur Bilanz desHansgrohe KonzernsAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in den Anlagen zum zusammengefassten Anhang dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In der Hansgrohe SE bestehen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 77.060 (Vj. 88.392 TEUR) sowie aus Forderungen aus Gewinnabführungen in Höhe von TEUR 63.755 (Vj .62.359 TEUR). Des Weiteren enthält die Position ein Darlehen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr in Höhe von EUR 520.004 (Vj. 1.030 TEUR). Steuerabgrenzungsposten Zur Anpassung der Steuerbelastung aus den Einzelabschlüssen an das Konzernergebnis wurde ein aktiver Steuerabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 3.541 (Vj. TEUR 5.975) angesetzt. Die Zusammensetzung ergibt sich wie folgt:
Aus erfolgswirksamen Konsolidierungsbuchungen wurde ein aktiver latenter Steuerposten angesetzt. Die passiven und aktiven latenten Steuern werden verrechnet und in der Bilanz als aktive latente Steuern ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern beträgt TEUR 8 (Vj. 216 TEUR) und wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen. Latente Steuern wurden mit einem Steuersatz von 27% berechnet. Hierbei handelt es sich um den in der SE angewandten Steuersatz, da die latenten Steuern zum größten Teil durch Sachverhalte in der SE begründet sind. Die passiven latenten Steuern im Zusammenhang mit einem Unternehmenserwerb wurden mit einem Steuersatz von 25% berechnet. Hierbei handelt es sich um den in der ESS B.V. angewendeten Steuersatz der Niederlande, da die passiven latenten Steuern aus Akquisition im Zusammenhang mit der ESS B.V. entstanden sind. Die Hansgrohe SE macht von ihrem Wahlrecht Gebrauch und weist aktive latente Steuern im Jahresabschluss nicht aus. Latente Steuern resultieren aus steuerlichen Ergänzungsbilanzen und aus Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Rückstellungen und Vorräten. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Hierzu verweisen wir auf die Ausführungen zu den Rückstellungen. Eigenkapital In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 27.12.2002 haben Gesellschafter 4.090.072 Stammaktien mit einem Nominalwert von TEUR 20.450 an die Masco Corporation, Taylor, Michigan (USA), übertragen. Mit Wirkung zum 02.01.2003 erfolgte die weitere Übertragung von 451.688 Stammaktien mit einem Nominalwert von TEUR 2.258 von Gesellschaftern an die Masco Corporation. Mit Wirkung vom 16.05.2007 erfolgte eine weitere Übertragung von 486.400 Stammaktien mit einem Nominalwert von TEUR 2.432 von Gesellschaftern an die Masco Corporation. Mit Vertrag vom 05.12.2008 wurden 3.283.200 Stückaktien von der Masco GmbH an die Masco Germany Holding GmbH verkauft. Das voll eingezahlte Kapital der Hansgrohe SE von jetzt Euro 61.156.320 ist unterteilt in 12.160.000 vinkulierte Namensaktien in der Form von Stückaktien. Hiervon wurden zum 31.12.2009 41,35% = 5.028.160 Stückaktien von der Masco Corporation, Taylor, Michigan (USA), 27% = 3.283.200 Stückaktien von der Masco Germany Holding, Sandhausen und 31,65% = 3.848.640 Stückaktien von der Syngroh Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG, Schiltach, gehalten. Am 29. Dezember 2010 hat die Masco Corporation 5.028.160 Aktien der Hansgrohe SE an die Masco Europe S.C.S. übertragen. Am gleichen Tag hat die Masco Europe S.C.S. diese 5.028.160 Aktien der Hansgrohe SE wiederum an die Masco Europe S.à.r.l. übertragen. Anschließend hat die Masco Europe S.à.r.l. diese 5.028.160 Aktien der Hansgrohe SE wiederum an die Masco Germany Holding GmbH übertragen. Durch Übertragungsvertrag vom 29. Dezember 2010 hat Masco Germany Holding GmbH diese 5.028.160 Aktien der Hansgrohe SE und weitere 3.283.200 Aktien der Hansgrohe SE (insgesamt 68,35%) an die Masco Beteiligungsgesellschaft mbH übertragen. Aufgrund des Verschmelzungsvertrags vom 17.11.2023 wurde die Masco Beteiligungsgesellschaft mbH mit der Masco Germany Holding GmbH verschmolzen (Verschmelzung zur Aufnahme). Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 24.11.2023 Des Weiteren wurde in der Hauptversammlung vom 15.05.2007 beschlossen, die Vorzugsaktien in vereinfachten Verfahren gemäß § 237 Abs. 3 Nr. 3 AktG, also ohne Herabsetzung des Grundkapitals einzuziehen und zuvor die Aktien bis spätestens 31.08.2007 durch die Gesellschaft gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 6 AktG zurück zu erwerben. Durch die Einziehung der Vorzugsaktien wird die satzungsmäßige Grundkapitalziffer damit nicht verändert, sondern der rechnerische Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital erhöht. Die Kapitalrücklage entfällt voll auf eine Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB und beläuft sich unverändert auf TEUR 11.735. Zum 04.01.2021 wurde 75,1% der Anteile an der ESS B.V., Oldenzaal, Niederlande, erworben. Der nicht beherrschende Anteil von 24,9% wird zum 31.12.2023 als nicht beherrschende Anteile i. H. v. TEUR 4.954.315,86 in der Bilanz ausgewiesen. Die Gewinnrücklagen in Konzern und SE entwickelten sich wie folgt:
Die Gewinnrücklagen im Konzern umfassen neben denen der Hansgrohe SE die Gewinnrücklagen und Bilanzergebnisse der in den Hansgrohe Konzern einbezogenen verbundenen Unternehmen.
Die Hansgrohe SE verfügt über ausreichend freie Rücklagen. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 144.528.912,33 auszuschütten. Der Bilanzgewinn des Hansgrohe Konzerns entspricht dem der Hansgrohe SE. Der Bilanzgewinn in Konzern und SE entwickelten sich wie folgt:
Pensionsrückstellungen Aus der Umstellung der Pensionsrückstellungen im Rahmen des BilMoG zum 1. Januar 2010 (BilMoG-Eröffnungsbilanz) ergab sich ein Zuführungsbetrag im Vergleich zum alten Ansatz zum 31. Dezember 2009 von EUR 9.836.753 (SE EUR 9.587.852). Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB Gebrauch und verteilt den Aufwand aus der Umstellung linear über einen Zeitraum von maximal 15 Jahren. Im Geschäftsjahr 2023 wurden EUR 655.785 (SE EUR 639.191) als sonstige betrieblicher Aufwand erfasst. Zum Abschlussstichtag beläuft sich die Unterdeckung bei Pensionsrückstellungen somit auf EUR 655.648 (SE EUR 639.069). Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt für die Hansgrohe Gruppe EUR 1.770.374 (SE EUR 1.665.347). Bei der Hansgrohe SE besteht in Höhe des genannten Betrags eine Ausschüttungssperre. Die Pensionsrückstellungen wurden mit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Contractual Trust Agreements klassifiziert.
Die Erträge aus dem Deckungsvermögen für den Hansgrohe Konzern in Höhe von EUR 8.022.450 (Vj. TEUR 13.527 Aufwand) wurden mit dem Zinsaufwand in Höhe von EUR 1.166.077 (Vj. TEUR 4.579) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Wert von EUR 6.856.373 (Vj. TEUR 18.106 Aufwand) ist im Finanzergebnis unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnlich Erträge" enthalten. Für die Hansgrohe SE betragen die Erträge aus dem Deckungsvermögen EUR 7.572.244 (Vj TEUR 12.766 Aufwand). Diese wurden ebenfalls mit dem Zinsaufwand in Höhe von EUR 1.104.474 (Vj. TEUR 4.317) saldiert und der Ertrag in Höhe von EUR 6.467.770 (VJ. TEUR 17.083 Aufwand) im Finanzergebnis ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Kundenboni, Urlaubsansprüche, Gleitzeit und Sondervergütungen, Gewährleistungsverpflichtungen und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Es bestehen rückstellungspflichtige Verpflichtungen aus Altersteilzeit und dem Programm LAN (Langzeitarbeitskonten) 45. Diese wurden mit Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden zweckexklusive, verpfändete und insolvenzgeschützte Contractual Trust Agreements klassifiziert. Angaben nach § 285 Nr. 25 bzw. § 314 Abs. 1 Nr. 17 HGB zu nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechneten Vermögensgegenständen und Schulden. Altersteilzeit
Der Aufwand aus dem Deckungsvermögen in Höhe von EUR 2.233 wurde mit dem Zinsertrag aus der Rückstellung in Höhe von EUR 25.026 saldiert und der Wert in Höhe von EUR 22.793 im Finanzergebnis in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen. Im Vorjahr ergab sich eine Summe von EUR 33.465 die im Finanzergebnis in der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthalten ist. Für die Hansgrohe SE beträgt der Ertrag aus Deckungsvermögen EUR 1.576. Dieser wurde zu den Erträgen aus Abzinsung in Höhe von EUR 26.048 addiert und die sich ergebende Summe in Höhe von EUR 27.624 (Vj. EUR 30.343 Aufwand) im Finanzergebnis ausgewiesen. LAN 45
Die Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen für den Hansgrohe Konzern in Höhe von EUR 47.926 (Vj EUR 26.907) wurden mit den Zinserträgen aus Abzinsung in Höhe von EUR 124.240 (Vj EUR 70.766) saldiert und der sich ergebende Saldo in Höhe von EUR 76.314 (Vj EUR 43.859) in der Position "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen. Für die Hansgrohe SE betragen die Aufwendungen aus Deckungsvermögen EUR 47.962 (Vj EUR 27.065). Diese wurden ebenfalls als Saldo mit den Zinserträgen aus Abzinsung in Höhe von EUR 125.144 (Vj EUR 70.436) im Finanzergebnis ausgewiesen.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Hansgrohe Konzern nicht durch Grundpfandrechte gesichert und weitere Sicherheiten wurden nicht gestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Hansgrohe SE bestehen, neben den Verbindlichkeiten aus Lieferungen- und Leistungen in Höhe von TEUR 9.882 (Vj TEUR 67.684), hauptsächlich aus Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Cash Pool TEUR 55.190 (Vj TEUR 49.002). Haftungsverhältnisse
Aus der Begebung und Übertragung von Wechseln und Bürgschaften gegenüber Dritten ist nicht mit einer Inanspruchnahme zu rechnen, da für die Vertragspartner detaillierte Prüfungen durchgeführt werden. Aus einer Cash Pool Vereinbarung besteht eine Verpflichtung der Hansgrohe SE, die Schulden der Hansgrohe Deutschland Vertriebs GmbH zu übernehmen. Am Bilanzstichtag bestehen aus dieser Vereinbarung keine Schulden, somit wird mit einer Inanspruchnahme nicht gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Für den Geschäftsbetrieb werden für KFZ und Produktions-Equipment Miet- und Leasingverträge mit i.d.R. bis zu 5-jährigen Laufzeiten eingegangen. Mögliche Risiken ergeben sich aus den Kündigungsrechten, da die Verträge für die Vertragslaufzeit abgeschlossen und nur aus wichtigem Grund gekündigt werden können. Vorteile ergeben sich aus der Einsparung von Verwaltungsaufgaben, verbesserter Liquidität sowie dem Entfall des Verwertungsrisikos. Mit Lieferanten wurden Rahmenverträge abgeschlossen. Somit können die vertraglich vereinbarten Mengen zu einem fixen Preis während des Rahmenkontrakts abgerufen werden. Fremdwährungsrisiken Aufgrund der internationalen Geschäftsausrichtung ist Hansgrohe im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Zur Sicherung künftiger Erlöse und Aufwendungen aus den zu erwartenden Zahlungsströmen mit Tochtergesellschaften und Lieferanten sind Devisentermingeschäfte mit Banken abgeschlossen. Der Sicherungszeitraum schließt zum Bilanzstichtag Hedgegeschäfte mit einer Restlaufzeit von bis zu 12 Monaten ein. Die bestehenden Devisengeschäfte sind am Bilanzstichtag zum Marktwert (fair value) bewertet. Die Mark-to-Markets wurden von den Banken anhand der jeweiligen Devisenkassakurse und Zinsstrukturkurven ermittelt. Folgende Devisengeschäfte waren zum Bilanzstichtag abgeschlossen: 1. Hansgrohe SE
Die Hansgrohe SE weist negative Marktwerte von EUR -766.972 für Devisengeschäfte unter den sonstigen Rückstellungen aus. Es werden keine Bewertungseinheiten gebildet. 2. Hansgrohe Group
In den sonstigen Rückstellungen weist die Hansgrohe Group einen negativen Marktwert von EUR -766.972 aus. Es werden keine Bewertungseinheiten gebildet. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gliederung der Umsatzerlöse nach Regionen zeigt folgendes Bild:
Die Gliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen zeigt folgendes Bild: Die Umsatzerlöse wurden nach Marken aufgeteilt.
Sonstige betriebliche Aufwendungen und Erträge In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind für den Hansgrohe Konzern sonstige Steuern in Höhe von TEUR 3.360 enthalten (davon aus der SE TEUR 430). Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 10.250.306,41 (Vj. TEUR 17.953), davon aus der SE EUR 7.516.614,73 (Vj. TEUR 13.881). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 13.980.623,66 (Vj. TEUR 22.789), davon aus der SE EUR 10.600.882,57 (Vj. TEUR 17.481).
Periodenfremde Aufwendungen und Erträge Im Konzern und in der Hansgrohe SE betragen die periodenfremden Aufwendungen und Erträge Null. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge und Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Position enthält TEUR 405 (SE TEUR 273) Erträge aus der Abzinsung von sonstigen Rückstellungen und TEUR 12 (SE TEUR 11) Aufwendungen aus der Aufzinsung von sonstigen Rückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag im Hansgrohe Konzern in Höhe von TEUR 57.139 enthalten latente Steuererträge in Höhe von TEUR 8 (Vj. TEUR 216). Bei der Bildung von aktiven latenten Steuern im Hansgrohe Konzern für das Jahr 2023 wurde ein einheitlicher Steuersatz von 27% (Vj. 27%) zugrunde gelegt. Die passiven latenten Steuern im Zusammenhang mit der Akquisition der ESS Gruppe wurden mit einem Steuersatz von 25% berechnet. Das sog. Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz wurde am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und ist am Tag nach der Veröffentlichung, d.h. am 28. Dezember 2023, in Kraft getreten. Kernstück des Gesetzes ist das sog. Mindeststeuergesetz. Flankiert wird dieses durch Anpassungen an anderen Gesetzen, u.a. auch am Handelsgesetzbuch (HGB) und am Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch (EGHGB). Die Änderungen am HGB sehen bis auf Weiteres eine Ausnahme von der Bilanzierung latenter Steuern im handelsrechtlichen Jahres- und Konzernabschluss für Sachverhalte, die aus in- oder ausländischen Mindeststeuergesetzen resultieren, vor (§§ 274 Abs. 3, 306 Satz 5 HGB). § 285 Nr. 30a HGB verlangt die Angabe des tatsächlichen Steueraufwands oder -ertrags, der sich aus einem entsprechenden Mindeststeuergesetz für das Geschäftsjahr ergibt. Sofern ein solches Gesetz noch nicht in Kraft getreten ist, sind stattdessen die erwarteten Auswirkungen eines solchen Mindeststeuergesetzes auf die Gesellschaft zu erläutern. Für den Konzernabschluss wird in § 314 Abs. 1 Nr. 22a HGB entsprechendes verlangt. Auf den laufenden Steueraufwand hat die Mindestbesteuerung für 2023 keine Auswirkung, da sie auf das Wirtschaftsjahr zum 31.12.2023 keine Anwendung findet. Für latente Steuern zum 31.12.2023 hat dies ebenfalls keine Auswirkungen, da es um eine Mindestbesteuerung geht, und der für die latente Steuern bei der Hansgrohe SE angesetzte Steuersatz höher ist als der Mindeststeuersatz von 15%. Auch hat die Hansgrohe SE keine Verlustvorträge, die Eingang in die latente Steuerposition gefunden hätte. Mithin gibt es keinen Steueraufwand aus der Mindestbesteuerung bei der Hansgrohe SE im Wirtschaftsjahr zum 31.12.2023, da das Mindestbesteuerungsrichtlinie-Umsetzungsgesetz für das Geschäfts-/Kalenderjahr 2023 nicht anwendbar ist. Darüber hinaus sieht das Gesetz über die Mindestbesteuerung unter anderem einen substanzbasierten Freibetrag sowie Safe-Harbour-Regelungen vor, deren Voraussetzungen für Folgezeiträume relevant sein können. Wir rechnen zunächst nicht mit einer Auswirkung für die Gesellschaft / Konzern aufgrund der Safe-Harbour-Regelungen. Ergänzende Angaben zur Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds enthält ausschließlich Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten. Aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen aus dem Jahr 2021 entstand aus Vertragsvereinbarungen eine Auszahlung in Höhe von TEUR 2.500 im laufenden Jahr, welche den Cashflow aus Investitionstätigkeit vermindert. Ergänzende Angaben zu den Abschlussprüfungsleistungen Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr beträgt EUR 223.925 und bezieht sich auf Abschlussprüfungsleistungen für die Hansgrohe SE, die Hansgrohe Deutschland Vertriebs GmbH und die Hansgrohe International GmbH sowie den Hansgrohe Konzern. Sonstige AngabenAufsichtsratsmitglieder
Vorstand
Gesamtbezüge des Vorstands Die Bezüge des Vorstands der Hansgrohe SE betrugen für 2023 TEUR 4.483 (Vj. TEUR 2.469). Im Jahr 2023 wurden 27.200 Stück virtuelle Aktienoptionen mit einem abgezinsten beizulegenden Wert von TEUR 1.668 gewährt. Die Pensionsrückstellungen für den Vorstand betragen TEUR 4.176. Die Bezüge der ehemaligen Organmitglieder betrugen für 2023 TEUR 779 (Vj. TEUR 742). Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen belaufen sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 13.495. Bezüge des Aufsichtsrats Die Bezüge des Aufsichtsrats der Hansgrohe SE beliefen sich satzungsgemäß auf TEUR 234 (Vj. TEUR 195). Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres lagen nicht vor. Anteilsbesitz des Hansgrohe Konzerns Für die Aufstellung zum Anteilsbesitz des Hansgrohe Konzerns verweisen wir auf den Abschnitt Konsolidierungsgrundsätze. Der Konzernabschluss wird seinerseits in den Konzernabschluss der Masco Corporation mit Sitz in Taylor, Michigan (USA), welche den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen erstellt, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist auf der Homepage der Masco Corporation erhältlich. Der Jahresabschluss der Hansgrohe SE wird in den Konzernabschluss der Hansgrohe SE mit Sitz in Schiltach einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft in Schiltach erhältlich und wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Die Tochterunternehmen
machen von der Vorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch. Die Hansgrohe Deutschland Vertriebs GmbH ist von der Aufstellung eines Anhangs und Lageberichts sowie von der Offenlegung des Jahresabschlusses befreit. Die Hansgrohe International GmbH ist von der Aufstellung eines Anhangs sowie von der Offenlegung des Jahresabschlusses befreit. Gewinnverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 144.528.912,33 wie folgt zu verwenden:
Schiltach, 15. Februar 2024 Hans-Jürgen Kalmbach Frank Semling Christophe Gourlan Sandra Richter André Wehrhahn Entwicklung des Konzernanlagevermögens (Anlage zum Anhang) 31.12.2023
Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zum Anhang) 31.12.2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hansgrohe SE, Schiltach Prüfungsurtei le Wir haben den Jahresabschluss der Hansgrohe SE, Schiltach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, der mit dem Konzernanhang des Konzernabschlusses zusammengefasst ist, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hansgrohe SE, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. G rundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) als nicht inhaltlich geprüften Bestandteil des Lageberichts. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats f ür den Jahres abschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahres abschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 15. Februar 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Marcus Nickel, Wirtschaftsprüfer ppa. Thu Trang Tran, Wirtschaftsprüferin GewinnverwendungsbeschlussDie ordentliche Hauptversammlung vom 13. Juni 2024 hat beschlossen, den Bilanzgewinn dem Vorschlag entsprechend zu verwenden. Der Konzernabschluss zum 31.12.2023 wurde am 21.03.2024 gebilligt. BERICHT DES AUFSICHTSRATS 2023Der Aufsichtsrat der Hansgrohe SE von links: Jürgen Nähr, Matthias Dittmann, Klaus F. Jaenecke, Keith Allman, Jai Shah, Richard Grohe Sehr geehrte Aktionäre und Aktionärsvertreter, auch im Geschäftsjahr 2023 konnte die Hansgrohe Gruppe mit einem Umsatz von 1.405,8 Mio. € (HGB) ihre Erfolgsgeschichte fortsetzen. Dies trotz eines unberechenbaren Umfelds, geprägt vom Abschwung der Wirtschaft, Kriegen, Erdbeben und dem Abschwung im Wohnungsbau und im Baugewerbe. Wir haben das Jahr unter den Erwartungen, aber mit soliden Ergebnissen abgeschlossen. Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Wir haben den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und überwacht und waren in alle grundlegenden Entscheidungen eingebunden. Es fanden fünf ordentliche Sitzungen statt, davon drei primär virtuell und zwei unter persönlicher Teilnahme. Die durchschnittliche Teilnahmequote sämtlicher Aufsichtsratsmitglieder lag bei 97 Prozent. Der Vorstand informierte uns schriftlich und mündlich über den Gang der Geschäfte, die Lage der Gesellschaft, das Risikomanagement und die Corporate Governance, sowie über die Strategie und Planung des Unternehmens. Wir befassten uns mit sämtlichen bedeutenden Geschäftsvorgängen auf Basis der Berichte des Vorstands. Der Vorstandsvorsitzende informierte den Aufsichtsratsvorsitzenden fortlaufend über die aktuelle Entwicklung der Geschäftslage, wesentliche Geschäftsvorfälle, anstehende Entscheidungen sowie langfristige Perspektiven und Überlegungen. Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat alle nach Gesetz, Satzung oder den Geschäftsordnungen zustimmungspflichtigen Maßnahmen und Geschäftsvorfälle vorgelegt, die wir nach sorgfältiger Prüfung und Beratung beschlossen haben. Wir genehmigten Ende 2023 die Übernahme der verbleibenden Anteile an ESS im Januar 2024. Zudem hat der Vorstand uns regelmäßig über die Strategische Planung, das Budget sowie die Vorausschau informiert, deren Ziele wir befürwortet haben. Aufsichtsratsgremium Der Masco Group President Jai Shah übernahm am 1. Januar 2023 das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats, nachdem der vorherige Amtsinhaber Richard O´Reagan sein Mandat zum Ablauf des 31. Dezember 2022 niedergelegt hatte. Personalangelegenheiten In der Aufsichtsratssitzung vom 27. Januar 2023 wurde Frau Sandra Richter mit Wirkung zum 1. März 2023 für einen Zeitraum von fünf Jahren als CPO (Chief People Officer) zum neuen Mitglied des Vorstands der Hansgrohe SE bestellt. Satzungsangelegenheiten Es gab keine Satzungsänderungen. Prüfung der Rechnungslegung und des Gewinnverwendungsvorschlags Der Wirtschaftsprüfer PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungs-gesellschaft prüfte den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss der Hansgrohe SE, der Hansgrohe Deutschland Vertriebs GmbH, den Konzernabschluss und den Lagebericht gemäß § 316 HGB. Die Prüfung hat ergeben, dass den gesetzlichen Vorschriften und der Satzung entsprochen wurde. Der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk wurde jeweils erteilt. Außerdem überprüfte der Abschlussprüfer den Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen, den der Vorstand gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2023 aufgestellt hatte. Die Prüfung führte zu keinen Beanstandungen, und der Bestätigungsvermerk wurde erteilt. Der Aufsichtsrat prüfte die genannten Berichte, nahm die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers zur Kenntnis, und erhob keine Einwendungen. Der Jahresabschluss wurde gebilligt und damit festgestellt. Die Hauptversammlung am 09. Mai 2023 entschied einstimmig, den Bilanzgewinn aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 der Hansgrohe SE zu 100% an die Aktionäre auszuschütten. Dank des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hansgrohe SE weltweit sowie dem Vorstand herzlich für ihren Einsatz in dem herausfordernden Jahr 2023.
Schiltach, den 21. März 2024 Für den Aufsichtsrat: Klaus F. Jaenecke Vorsitzender des Aufsichtsrats Entgeltbericht BundesanzeigerAnlage gemäß §§ 21 ff des Gesetzes zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern - Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) zum Lagebericht der Hansgrohe SE nach § 289 HGB: Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit.Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit (gemäß §§ 21ff des Gesetzes zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern) Am 6. Juli 2017 ist das Gesetz zur Förderung der Entgelttransparenz zwischen Frauen und Männern (Entgelttransparenzgesetz - EntgTranspG) in Kraft getreten. Das Gesetz verpflichtet Arbeitgeber mit mehr als 500 Beschäftigten, sofern sie zur Aufstellung eines Lageberichts nach den §§ 264 und 289 HGB verpflichtet sind, einen Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit zu erstellen. In diesem Bericht sollen Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren Wirkungen sowie Maßnahmen zur Herstellung der Entgeltgleichheit für Frauen und Männer dargestellt werden. Der Bericht muss nach Geschlecht aufgeschlüsselte Angaben zur durchschnittlichen Gesamtzahl der Beschäftigten sowie zur durchschnittlichen Zahl der Vollzeit- und Teilzeitbeschäftigten enthalten.
1. MA ß NAHMEN ZUR FÖRDERUNG DER GLEICHSTELLUNG VON FRAUEN UND MÄNNERN UND DEREN WIRKUNGEN Das Arbeitsumfeld bei Hansgrohe ist von Respekt und Wertschätzung geprägt. Alle Mitarbeitenden sollen ganz sie selbst sein und die gleichen Chancen haben - unabhängig von Alter, ethnischer Herkunft, Nationalität, Geschlecht und geschlechtlicher Identität, körperlichen und geistigen Fähigkeiten, Religion und Weltanschauung, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft. Als global agierendes Unternehmen ermutigen wir unsere Mitarbeitenden, andere Perspektiven einzunehmen, empathisch zu sein und voneinander zu lernen. So setzen wir uns gemeinsam für mehr Vielfalt und Inklusion bei Hansgrohe ein. Hansgrohe unterzeichnete 2021 als eines der ersten Unternehmen der Sanitärbranche die Charta der Vielfalt. »Damit setzen wir ein Zeichen für gelebte Vielfalt und Wertschätzung in der Arbeitswelt und in unserer Gesellschaft. Wir unterstreichen mit der Unterzeichnung auch noch mal unsere Selbstverpflichtung, an diesen Themen bei Hansgrohe weiterzuarbeiten«, erklärt unser Vorstandsvorsitzender Hans Jürgen Kalmbach. Die Vereinbarung von Familie und Beruf ist ein wesentlicher Schwerpunkt. Wir setzen uns dafür ein, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie beziehungsweise Privatleben stetig zu verbessern. In Deutschland haben alle Mitarbeitenden die Möglichkeit, Elternzeit in Anspruch zu nehmen. Weitere Maßnahmen, sofern es der Betrieb zu lässt, sind unterschiedlichste Arbeitszeitmodelle, wie bspw. die Reduktion der Arbeitszeit oder das Angebot von Sabbaticals in Deutschland. Wo es das betriebliche Umfeld zulässt, können unsere Mitarbeitenden mobil arbeiten. Die in 2021 überarbeiteten Hansgrohe Leitlinien zum mobilen Arbeiten setzen dabei auf die eigenverantwortliche Organisation aller Teams und gegenseitiges Vertrauen. Die Leitlinien sollen ermutigen, Verantwortung zu übernehmen, indem wir die beste Lösung für das Team, den Einzelnen, unsere Kunden und Hansgrohe finden. So schaffen wir für die Mitarbeitenden die nötige Flexibilität. Passend zur persönlichen Situation und den privaten Bedürfnissen können Regelungen gemeinsam vereinbart werden. Auch das Hansgrohe Ferienprogramm, ein Betreuungsangebot für Schulkinder in Pfingst- und Sommerferien, sowie die angebotene Notfall-Kinderbetreuung tragen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei. Um die Betreuung der Kinder während der Arbeitszeit der Eltern weiter zu unterstützen, ist die Eröffnung einer Betriebs-Kindertagesstätte in Schiltach in Planung. Die Kindertagesstätte soll bis Ende Juni 2023 bezugsfertig sein und insgesamt 90 Kindern einen Platz bieten. Neben Hansgrohe Beschäftigten können auch Schiltacher Eltern das Angebot nutzen. Das Pflegen des Kontaktes zu unseren Mitarbeitenden während längeren Abwesenheiten, also auch Mitarbeitende in Mutterschutz oder Elternzeit, ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor. So können Eltern, auf Wunsch, ihr IT Equipment und Berechtigungen während der Abwesenheit behalten und bei Schulungen oder anderen Veranstaltungen freiwillig teilnehmen. Mitarbeitende werden über die Hans! For You App, auf die alle Mitarbeitenden auch über ihre private Geräte Zugriff haben sowie per Mail und Brief regelmäßig über aktuelle Ereignisse informiert und zu Veranstaltungen eingeladen. Die Hansgrohe SE ist der Meinung, dass eine verstärkte Geschlechtervielfalt für die Kultur und die Entscheidungsprozesse in den Führungsebenen förderlich ist. Grundsätzlich werden unsere Mitarbeitenden auf Grundlage ihrer Qualifikation und ihrer Fähigkeiten ausgesucht, eingestellt und gefördert. Um Chancengleichheit herzustellen, werden unsere Prozesse regelmäßig überprüft und verbessert. So wurden beispielsweise Vorgaben für die Personalsuche festgelegt, um gezielt Frauen anzusprechen. Um den Themen Vielfalt und Inklusion sowie insbesondere auch Nicht-Diskriminierung und faire Behandlung noch mehr Gewicht zu geben, wurde 2021 im Bereich Human Resources die neue Rolle des "Consultant Diversity & Inclusion" etabliert. Neben den bereits gesetzlich geforderten Funktionen ergänzt diese Funktion das Bemühen von Hansgrohe um Diversität und Chancengleichheit. Künftig planen wir die Einführung eines umfänglichen Frauenförderungsprogramm für weibliche Hansgrohe Talente. Dies umfasst neben einem Mentoring-Angebot, Trainingsmodule, Lernnuggets und Netzwerkveranstaltungen. 2. MA ß NAHMEN ZUR HERSTELLUNG DER ENTGELTGLEICHHEIT FÜR FRAUEN UND MÄNNER Bei der Festlegung der individuellen Entlohnung von Beschäftigten wird in der Hansgrohe SE nicht nach Geschlecht differenziert. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden ausschließlich auf der Grundlage ihrer Qualifikation und ihrer Fähigkeiten ausgesucht, eingestellt und gefördert. Die Vergütung richtet sich entsprechend strikt nach der ausgeübten Tätigkeit und der individuellen Leistung. Zur Wahrung der Interessen der Mitarbeiter/innen wurde eine paritätische Lohnkommission eingerichtet. Des Weiteren wird der Betriebsrat über jede Einstellung / Umgruppierung unterrichtet, beziehungsweise ist sogar die Zustimmung des Betriebsrats erforderlich. Bei einer Gehaltspolitik zu Ungunsten von Frauen würde der Betriebsrat umgehend einschreiten. Die Hansgrohe SE unterliegt der Tarifbindung, ein Katalog mit sogenannten ERA-Niveaubeschreibungen wurde gemeinsam mit dem Betriebsrat etabliert, die für beide Geschlechter gleich gelten. 3. AUFGESCHLÜSSELTE ANGABEN DER HANSGROHE SE FÜR DIE JAHRE 2017 BIS 2021
1 Angabe des ø-Quartalswertes/Jahr (kfm.
gerundet)
Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 13. Juni 2024 festgestellt. |
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