Fischer Konserven GmbHLiquidiert
94436 Simbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Moosbauer seit 11.7.2018 | Prokura |
Christoph Ammer seit 13.4.2018 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Fischer Konserven GmbHSimbach bei LandauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.03.2018Lagebericht für das Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.2018 - 31.03.2018der Fischer Konserven GmbH, Simbach bei Landau1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Fischer Konserven GmbH ist in der Lebensmittelindustrie tätig. Das Unternehmen ist ein regional bestens verankerter Sauerkonserven aus Simbach bei Landau. Die Fischer GmbH verarbeitet landwirtschaftliche Produkte größtenteils aus der Region für den Lebensmitteleinzelhandel, für den Großhandel und für die Industrie. Der Kundenschwerpunkt liegt aktuell in Deutschland. 2. Geschäftsverlauf 2.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2017 wie bereits in den Vorjahren gekennzeichnet durch ein kräftiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2017 um 2,2 % höher als im Vorjahr. Die deutsche Wirtschaft ist damit das achte Jahr in Folge gewachsen. Positive Wachstumsimpulse kamen 2017 primär aus dem Inland: Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor, die staatlichen Konsumausgaben stiegen mit + 1,4 % unterdurchschnittlich. Insbesondere die Bruttoanlageinvestitionen legten 2017 im Vorjahresvergleich überdurchschnittlich zu (+ 3,0 %). Auf der Entstehungsseite des Bruttoinlandsprodukts konnten nahezu alle Wirtschaftsbereiche positiv zur wirtschaftlichen Entwicklung im Jahr 2017 beitragen. Insgesamt stieg die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr um 2,2 %. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahresdurchschnitt 2017 von knapp 44,3 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das ist der höchste Stand seit der deutschen Wiedervereinigung. 2.2. Entwicklung der Branche Wie auch bereits in den vorausgehenden Jahren steht die gesamte Branche der Lebensmittelerzeuger nach wie vor unter starkem Preisdruck. Die Konzentration und die daraus resultierende Einkaufsmacht der wenigen verbleibenden Lebensmitteleinzelhändler in Europa hat einen sehr scharfen Wettbewerb verursacht. Eine Entspannung der Lage ist derzeit nicht zu erwarten. Nötige Preisanpassungen konnten daher nicht im gewünschten Maß durchgesetzt werden. 2.3. Einschätzung der Unternehmensleitung Im Zuge der Übernahme unserer Gesellschaft durch die Donau Gemüse - Handels GmbH zum 26.2.2018 wurde das Wirtschaftsjahr vom Kalenderjahr auf eine abweichendes Wirtschaftsjahr mit Stichtag 31.3. umgestellt. Die Aussagekraft des Jahresabschlusses für das Rumpfgeschäftsjahr 1.1.2018 bis 31.3.2018 ist somit aufgrund der mangelnden Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen und der in unserem Geschäftsmodell üblichen starken saisonalen Schwankungen eingeschränkt. Es ist aber festzustellen, dass die Ertragssituation unbefriedigend ist und im Geschäftsjahr 2018/2019 erhebliche Anstrengungen und Umstrukturierungen unternommen werden müssen, um die Gesellschaft in den Gewinnbereich zurückzuführen. Wir gehen davon aus, dass durch Kostensenkungsmaßnahmen und durch eine erhöhte Produktivität im Geschäftsjahr 2018/2019 ein zumindest ausgeglichenes Ergebnis erzielt werden kann. 3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Fischer Konserven GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2018 wie folgt entwickelt: 3.1. Ertragslage Aufgrund der Umstellung des Wirtschaftsjahres und der starken Saisonalität unseres Geschäftes ist keine Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr gegeben. Die Ertragslage weist einen Jahresfehlbetrag von T€ 580 aus - damit konnte gegenüber dem defizitären Vorjahr keine Verbesserung erreicht werden. Entscheidend für eine Verbesserung der Ertragssituation wird sein, die Produktivität in den Hauptproduktionsmonaten zu steigern. Nur bei einer Produktion zu angemessenen Kosten kann eine Ertragsverbesserung erreicht werden. Wir sind zuversichtlich, dass die bereits umgesetzten und geplanten Maßnahmen im Geschäftsjahr 2017/2018 zu einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage führen werden. 3.2. Finanzlage Im Rumpfgeschäftsjahr wurde ein Cash flow aus laufender Geschäftstätigkeit (DRS 21) in Höhe von T€ 1.988 erzielt (Vorjahr: T€ 513). Ursächlich für den Mittelzufluss war der saisonal bedingte Abbau von Vorratsbeständen um T€ 3.076. Im Rahmen der Übernahme unserer Gesellschaft wurden sämtliche Bankverbindlichkeiten (Tilgung von T€ 12.049) abgelöst und durch Darlehen des neuen Gesellschafters (T€ 12.251) ersetzt. Die Liquidität unserer Gesellschaft war dadurch zu jeder Zeit gesichert. Auch für das kommende Geschäftsjahr gehen wir von einer gesicherten Liquidität aus. 3.3. Vermögenslage Durch den erneuten Jahresverlust von T€ 580 und eine im Rahmen der Übernahme vereinbarte Gewinnausschüttung von 2 Mio. € an die bisherigen Gesellschafter reduzierte sich das Eigenkapital um T€ 2.580 auf T€ 2.626. Ebenso ging die Eigenkapitalquote von 23,9% auf 13,8% zurück. Wir gehen davon aus, dass sich die Eigenkapitalsituation durch eine Verbesserung der Ertragslage im Geschäftsjahr 2018/2019 verbessern wird. Bei weiteren Verlusten droht dagegen die Aufzehrung des Eigenkapitals. 3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung, • Betriebsergebnis (EBIT) und • Cash Flow Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Betriebsergebnis, Eigenkapitalquote und den Cashflow heran:
Eine Vergleichbarkeit der Kennzahlen ist aufgrund des Rumpfwirtschaftsjahres nicht gegeben. Wir gehen davon aus, dass im Geschäftsjahr 2018/2019 die finanziellen Leistungsindikatoren verbessert werden können. 3.5. Mitarbeiterentwicklung Im Durchschnitt wurden im Geschäftsjahr 181 (Vorjahr: 154) Arbeitnehmer beschäftigt. 4. Risikobericht 4.1. Ertragsrisiko Die Erfahrungen der letzten Jahre zeigen, dass trotz steigender Produktionskosten für die Erzeuger bzw. Händler nur sehr schwer Preissteigerungen am Markt durchzusetzen sind. Als Grund gilt nach wie vor der Konzentrationsprozess im Lebensmitteleinzelhandel und der daraus folgende Preisdruck für die Konservenindustrie und den Handel. Gleichzeitig gibt es erhebliche Veränderungen im Gemüseanbau. Die gestiegenen Personalkosten wie auch die Preissteigerungen bei anderen Agrarprodukten bewirken, dass die Anbauer auf Alternativen ausweichen. Sollte trotz der bereits eingeleiteten Maßnahmen auch in den Folgejahren Verluste erwirtschaftet werden, droht die Aufzehrung des Eigenkapitals. Hieraus können sich - ohne Unterstützung durch den Gesellschafter - existenzbedrohende Risiken ergeben. 4.2. Qualitätsrisiko Die Produktionsstätte der Gesellschaft ist nach den strengen Vorschriften des IFS (International Food Standard) zertifiziert (IFS-Audit Version 6.0). Zudem verfügt die Gesellschaft über eine fachlich gut ausgebildete Qualitätssicherungsabteilung, zu der auch ein hauseigenes Labor gehört. Trotz sorgfältiger Auswahl von Lieferanten und laufenden Qualitätskontrollen kann nicht ausgeschlossen werden, dass Mängel übersehen werden, die zu Regressansprüchen führen könnten. 4.3. Finanzrisiko Die Fischer Konserven GmbH ist im Rahmen der Geschäftstätigkeit bei der Finanzierung des Umlauf- sowie des Anlagevermögens auf Fremdkapital angewiesen. Dabei unterliegt die Gesellschaft dem Bereitstellungs- sowie dem Zinsrisiko. Im Rumpfwirtschaftsjahr sowie im Wirtschaftsjahr 2018/2019 wird der gesamt Fremdfinanzierungsbedarf durch den Gesellschafter gedeckt. 5. Chancen der künftigen Entwicklung Chancen für die zukünftige Entwicklung sehen wir in der Einbindung in die Mamminger-Gruppe. Hierdurch können Synergieeffekte im Bereich der Produktion, der Lagerhaltung und auch der Verwaltung genutzt werden. Die Kostenstruktur kann damit in Zukunft deutlich verbessert und die Ertragskraft gestärkt werden. 6. Risikomanagementziele und -methoden Wir haben Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren verschiedene Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Insbesondere werden quartalsmäßige Besprechungen mit dem betriebswirtschaftlichen und steuerlichen Berater durchgeführt, in denen die aktuelle wirtschaftliche Situation sowie die zukünftige Entwicklung anhand von Unternehmensplanungen mit Soll/Ist- Vergleichen erörtert wird und bei negativen Tendenzen Gegenmaßnahmen entwickelt werden. 7. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kunden -stamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit den wesentlichen bzw. umsatzstärksten Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein geeignetes Debitorenmanagement. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen, bzw. wird bei gewährten Skontofristen der Skonto in Abzug gebracht. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jedweder Art. Im Management der Finanzdisposition verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. 8. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2018/2019 sind erhebliche Korrekturen im Kostenbereich und im Produktionsablauf geplant bzw. schon umgesetzt. Hierdurch soll der Turnaround geschafft und wieder ein zumindest leicht positives Ergebnis erzielt werden. 9. Sonstige Angaben 9.1 Investitionen Es wurden lediglich in geringem Maße notwendige Ersatzinvestitionen getätigt. Das Investitionsvolumen in Anlagen belief sich im Betrachtungszeitraum auf T€ 60. 9.2 Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen bestehen nicht. 9.3. Forschung und Entwicklung Wir entwickeln unsere Produktionsverfahren und Produkte laufend weiter. Forschung im Sinne einer Grundlagenforschung wird aber nicht betrieben.
Simmbach bei Landau, den 29. Mai 2018 DIE GESCHÄFTSLEITUNG Bilanz zum 31. März 2018Fischer Konserven GmbH Herstellung von Sauerkonserven, Simbach bei LandauAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2018 bis 31.03.2018Fischer Konserven GmbH Herstellung von Sauerkonserven, Simbach bei Landau
Anhang für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. März 2018der Fischer Konserven GmbH, Simbach bei Landau1. Allgemeine Angaben Die Fischer Konserven GmbH hat ihren Sitz in Simbach bei Landau bei Landau. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Landshut unter HR B 3077 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. März 2018 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs, den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen nach § 267 i.V.m. §§ 276, 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Das Wirtschaftsjahr wurde vom Kalenderjahr auf 01.04. - 31.03 umgestellt. Für 2018 entsteht damit ein Rumpfgeschäftsjahr vom 01.01.2018 - 31.03.2018. Insoweit ist die Vergleichbarkeit der Vorjahresbeträge eingeschränkt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewendet. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter (bewegliche Gegenstände bis zu einem Wert von EUR 800,00) wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet und somit entsprechend im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder niedrigeren Verkehrswerten bewertet, wobei Kosten der allgemeinen Verwaltung und Fremdkapitalzinsen bei den Herstellungskosten nicht einbezogen werden. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nominalwert bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Fällt eine Zahlung in das Geschäftsjahr und die entsprechende Leistung in das Folgejahr, so wird der Wert der noch zu erbringenden Leistungen am Bilanzstichtag in aktiven oder passiven Posten der Rechnungsabgrenzung festgehalten. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt 3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte im Geschäftsjahr ist aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das Stammkapital in Höhe von EUR 500.000,00 ist zum Bilanzstichtag voll eingezahlt. Die Entwicklung des Bilanzverlustes ergibt sich aus der Gewinn- und Verlustrechnung. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Rückstellungen:
Verbindlichkeiten Angabe zu Restlaufzeit und Sicherungsvermerke
Die Verbindlichkeiten sind nicht gesichert. 4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten im Umfang von TEUR 5 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. 5. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:
Weitere sonstige Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Geschäftsführung der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Auf die Angabe der Geschäftsführergehälter gem. § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mutterunternehmen Mutterunternehmen ist die Donau Gemüse - Handels GmbH, Plattling. Die Fischer Konserven GmbH wird in deren Konzernabschluss einbezogen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Ende des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 579.899,98 auf neue Rechnung vorzutragen.
Simbach, 29. Mai 2018 Fischer Konserven GmbH Christoph Ammer Anlagenspiegel
BescheinigungDer vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach §§ 326, 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Fischer Konserven GmbH, Simbach bei Landau für das Rumpfgeschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis 31. März 2018 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Amberg, den 20. Juni 2018 HD
BAYERN AUDIT AG
Michael Strasser, Wirtschaftsprüfer Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin. |
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