Henrich Anlagenverpachtung Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Hannemann seit 19.8.2024 | Prokura |
Christian M. Sc. Maschinenbau Henrich seit 15.3.2024 | Geschäftsführer |
Ralf Henrich seit 15.3.2024 | Prokura |
Uwe Steinmetz seit 7.3.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Walter Henrich GmbHDaadenJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023WALTER HENRICH GMBH, DAADENGrundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Walter Henrich GmbH ist ein Spezialist für spanlose und spanende Formgebung mit sich anschließenden weiteren individuellen Fertigungsverfahren. Verschiedene Branchen wie Automotive, Freizeit, Solartechnik, Agrartechnik, Druckluft und Sicherheit können bedient werden. Den Schwerpunkt bildet derzeit die Automobilbranche. Der einzige Standort der Gesellschaft befindet sich in Daaden-Biersdorf. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung (F&E) ist für die Walter Henrich GmbH von zentraler Bedeutung. Besondere Schwerpunkte werden in der Entwicklung von Umformtechnologien und deren Umsetzung in großserienfähige Fertigungsanlagen gesetzt. Für F&E bzw. Weiterentwicklung von Umformtechnologien und Produkten werden mehr als 2 % des Jahresumsatzes aufgewendet. Dies sichert einen stetigen Technologievorsprung für neue und die Optimierung bestehender Produkte. Besonderes Augenmerk wird im Automotive-Bereich in die Entwicklung auf die Herstellung von umgeformten Bauteilen gelegt. Hierzu werden numerische Simulationsverfahren ergänzend zur experimentellen Simulation eingesetzt. Dies ermöglicht die konsequente Entwicklung von Produkten, sowohl unter konstruktiven und qualitativen Gesichtspunkten wie auch in der Verantwortung der hohen Wirtschaftlichkeitsanforderungen in Gegenwart und Zukunft. Zudem konzentriert sich die Walter Henrich GmbH auf die Entwicklung und Auslegung neuer Rohrprodukte in den neu aufgebauten Geschäftsbereichen Lenkung, Fahrwerk, Fahrzeugsicherheit, Antrieb und E-Mobilität. Neben dem nach wie vor dominanten Automotive-Bereich werden zunehmend Investitionen in die Entwicklung von Produkten für die Branchen Sport- und Freizeitindustrie, Nahrungsmittelindustrie sowie zukunftsweisende und ressourcenschonende Umwelttechnologien getätigt. Dies wird, ergänzend zu den neuen Projekten, in den bisherigen Hauptbranchen weiteren Zuwachs in den folgenden Jahren ermöglichen. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Deutschland erlebte das Jahr 2023 in starker Unsicherheit durch den Krieg zwischen Russland und der Ukraine. In Verbindung mit dem geplanten Wandel in der Energieerzeugung von fossilen Energieträgern hin zu erneuerbaren Energien, hat dies zu einem enormen Anstieg der Energiekosten und gleichzeitig zu einer erneuten Verknappung von Produkten und Dienstleistungen geführt. Daraus zeigen sich entsprechende Auswirkungen in Wirtschaft und Gesellschaft und damit verbunden erhebliche ökonomische Folgen. In der Folge fiel die wirtschaftliche Erholung im Jahr 2023 deutlich schwächer als erwartet aus. Es reichte zwar zu einem nominalen Anstieg von 6,3 % des BIP (Quelle: Statista) gegenüber 2022 (+ 1,9 %), jedoch lag gleichzeitig die Inflation bei 5,9 % (Quelle: Statista). Somit erfüllten sich die Erwartungen an eine wirtschaftliche Erholung nicht. Die hohe Inflationsrate hat die Binnennachfrage negativ beeinflusst. In der Automobilindustrie herrscht insbesondere seit dem Wegfall der Förderung für die Elektromobilität im Verlauf des Jahres 2023 eine große Unsicherheit über die weitere Entwicklung dieses Segmentes. Dies gilt zudem in weiteren Wirtschaftsbereichen wie z. B. im Immobiliensektor, sowohl bei Neubauten, wie auch bei der energetischen Sanierung von Altbauten. Hier herrscht eine große Verunsicherung bei der Umstellung von Heizungen mit fossilen Energien auf Heizsysteme basierend auf erneuerbaren Energien. Der Start ins Jahr 2023 ist gesamtwirtschaftlich für Deutschland stark geprägt von der Verunsicherung durch den Krieg in der Ukraine, im späteren Jahresverlauf verstärkt durch den Konflikt zwischen Israel und der Hamas im Gaza-Streifen. Dies sorgt ebenso für Unruhe und Verunsicherung in den Finanzmärkten, wie die Entwicklung der Handelskonflikte zwischen den wirtschaftlich bedeutenden Ländern bzw. Regionen USA, China und Europa. Die weitere mögliche Entwicklung dieser beiden Krisenherde verstärkt weltweit erheblich diese Verunsicherungen in den Märkten. Dies birgt im Blick auf die schon vorher hohen Staatsverschuldungen in etlichen Staaten Europas ein erhöhtes Risiko für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, insbesondere im Euro-Raum, die nun noch schwieriger einzuschätzen ist. Mit der unerwarteten plötzlichen Einstellung des Konjunkturprogrammes der Bundesregierung zur Förderung von E-Fahrzeugen ist die Verunsicherung der Kunden bei der Auswahl geeigneter Antriebskonzepte bei Fahrzeugkäufen weiter verstärkt worden und hat zu einer erheblichen Verringerung der Neuzulassungen von E-Fahrzeugen zum Jahresbeginn 2024 geführt. Somit ist auch für das Gesamtjahr 2024 mit einer anhaltenden Abschwächung der Zulassungszahlen für EFahrzeuge zu rechnen, während sich der Gesamtfahrzeugmarkt derzeit stabil zeigt. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Im Mai 2023 trat durch ein Starkregenereignis ein Flutschaden in einer langjährig angemieteten Fertigungshalle auf. Die Schadensauswirkungen waren jedoch überwiegend durch Versicherungen abgedeckt. Umsatz und Auftragsentwicklung Geplante An- und Hochläufe von neuen Serienprodukten haben sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich verzögert und nicht die erwarteten Umsatzsteigerungen abbilden können. Dadurch reduzierten sich die Umsatzerlöse auf TEUR 15.373. Die Gesamtleistung belief sich auf TEUR 14.934. Durch die deutliche Verunsicherung und Abschwächung der Absatzmöglichkeiten für E-Fahrzeuge wird im Jahr 2024 ein weiterer leichter Rückgang des Umsatzes erwartet. Geschäftsergebnis Der für das Jahr 2023 geplante und erwartete Umsatzanstieg konnte durch die negative Konjunkturentwicklung nicht realisiert werden. Das Ergebnis wurde gegenüber der Planung mit ./. TEUR 194 deutlich verfehlt. Dies ist vor allem auf die nicht realisierten Umsätze durch die Rückgänge des Fahrzeugabsatzes im Bereich der Elektromobilität sowie des deutlich schwächeren Anlaufs eines Großprojektes zurückzuführen. Gleichzeitig stieg die Ergebnisbelastung durch die höheren Abschreibungen und Zinsen. Die Energie- und Materialkosten sind weiter auf erhöhtem Niveau, haben sich jedoch im Laufe des Jahres 2023 stabilisiert. Produktion Die Produktion erfolgt durchweg auf modernen Anlagen der spanlosen und spanenden Formgebung. Ein Großteil der derzeitigen Fertigungsanlagen wurden in den letzten 8 Jahren erstellt und in Betrieb genommen. Damit wird mit Fertigungstechnologien auf Stand der Technik produziert. Die Produktion ist gegliedert in 3 Fertigungsbereiche, in denen im 1- bis 3-Schicht-Betrieb gefertigt wird. Trotz der negativen Konjunkturentwicklung wurde weiter in die Optimierung der Produktionsabläufe und Prozesslenkung sowie die Entwicklung von Neuprodukten in neuen Geschäftsfeldern investiert. Beschaffung Unsere Produkte werden zu ca. 90 % aus Stahlwerkstoffen hergestellt. Im Verlauf des Jahres 2023 sind die Beschaffungspreise für Vormaterial sowie im Energiesektor (Strom, Gas, Heizöl) und bei Hilfs- und Betriebsstoffen bis zur Jahresmitte weiter angestiegen, seitdem ist ein Rückgang feststellbar. Die Preissteigerungen im Laufe des Jahres 2023 sind wesentlich bedingt durch die politisch festgelegten Zuschläge für die Bepreisung von CO 2. Die Einkaufspreise für Stahl haben sich im Jahr 2023 als eher volatil gezeigt. Einerseits sind die Energiepreise weiterhin auf hohem Niveau und andererseits ist die Nachfrage deutlich verhaltener. Diesem Trend versuchen die Stahlwerke mit der Anpassung der Produktionskapazitäten entgegenzuwirken. Die zu erwartende Entwicklung in Richtung "Grüner Stahl" wird jedoch auch zukünftig die Preise für Stahlwerkstoffe auf einem höheren Niveau halten. Die grundsätzliche Entwicklung wird vor allem über die 3 großen und den Weltmarkt bestimmenden Rohstoffversorger vorgegeben und auf der Energieseite durch die gestiegenen EEG-Kosten der vergangenen Jahre, die nun durch die höhere CO 2 -Bepreisung zusätzlich befeuert worden sind. Selbst die in 2022 entfallenen EEG-Umlagekosten für Strom konnten diese Steigerungen nicht annähernd kompensieren. Investitionen Im Jahr 2023 wurde in deutlich reduziertem Umfang (rd. TEUR 819) in weitere Produktionskapazitäten, Produktivitätsverbesserungen und Prozessoptimierungen für bestehende Produkte investiert. Der Hauptanteil der getätigten Investitionen ist jedoch konzentriert auf die Entwicklung von neuen Produkten und Prozessen. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Derzeit konzentrieren sich Investitionen verstärkt auf Verfahrensentwicklung, Produktentwicklung, Produkt- und Prozessoptimierungen. Der Finanzierungsbedarf ist durch Eigenmittel der Muttergesellschaft Poppe + Potthoff GmbH in Form erweiterter Intercompany-Kreditlinien und Bankkredite abgedeckt. Personal- und Sozialbereich Der Personalstand (einschließlich Geschäftsführung, Aushilfen und Auszubildenen) stellt sich zum Ende des Geschäftsjahres wie folgt dar:
Umweltschutz Die absoluten Abfallmengen betragen 534 to im Jahr 2023, wobei mehr als 80 % recycelfähige metallische Abfälle waren. Für das Jahr 2024 wird an weiteren Optimierungen gearbeitet. Die absoluten Abfallmengen werden sich aufgrund der geplanten Umsatzentwicklung in 2024 verringern. Der Anteil an bilanzpflichtigen Abfällen (Sonderabfälle) an der Gesamtabfallmenge beträgt im Jahr 2023 13 %. Das Verhältnis des Restmülls in kg/Mitarbeiter (MA) beläuft sich in 2023 auf 150 kg/MA/Jahr und lag damit im Bereich des langjährigen Mittels von 151 kg. Die relativen Abfallmengen gemessen an Abfall in to/ 1 Mio. € Umsatz betragen 31,6 to in 2023. Senkungen der relativen Abfallmengen sowie die Verringerung des Restmüllanteiles/MA um 5 % sind Ziele des Jahres 2024. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme beläuft sich auf TEUR 10.256 und hat sich damit zum Vorjahr um TEUR 1.526 reduziert. Grund hierfür sind insbesondere die zum Jahresende verringerten Umsätze, welche zu einem korrespondierenden Rückgang von Vorratsvermögen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen geführt haben. Der Anteil des langfristig gebundenen Vermögens beträgt 61,8 % und der Anteil des Vorratsvermögens 13,5 %. Die Eigenkapitalquote beträgt 24,0 % und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr (22,5 %) leicht verbessert, insbesondere aufgrund der verringerten Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 7.061 machen einen Anteil in Höhe von 68,8 % an der Bilanzsumme aus und haben sich entsprechend der Auftragslage zum Stichtag nominal von TEUR 8.338 auf TEUR 7.061 reduziert. Passive latente Steuern werden auf Bewertungsunterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz entfallen, im Geschäftsjahr 2023 aufgrund eines vorhandenen Aktivüberhangs, welcher nicht bilanziert wird. Finanzlage Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich zum 31.12.2023 auf TEUR 3.025. Tilgungen von Darlehen erfolgten in Höhe von TEUR 536. Es erfolgte keine Neuaufnahme von Darlehen gegenüber Kreditinstituten. Darüber hinaus bestehen Darlehen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 3.127. Betreffend der Fälligkeit verweisen wir auf die entsprechenden Angaben im Anhang. Liquide Mittel sind in Höhe von TEUR 7 vorhanden. Die Liquidität war durch bestehende Kreditlinien sowie Gesellschafterdarlehen sichergestellt. Die Kontokorrentlinien in Höhe von TEUR 825 wurden im Jahr 2023 in Höhe von TEUR 589 in Anspruch genommen. Der einfache Cashflow (Jahresergebnis zzgl. Abschreibungen) liegt mit TEUR 1.011 deutlich über dem Vorjahr (TEUR 387). Investitionen ins Anlagevermögen wurden in Höhe von TEUR 819 getätigt. Hierzu verweisen wir auf die Erläuterungen unter "2. Darstellung des Geschäftsverlaufs". Eingangsrechnungen werden innerhalb der dafür vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen, vorzugsweise mit Nutzung von Skontierung. Ertragslage Der geplante Umsatz von TEUR 20.500 wurde mit TEUR 15.373 durch die negative Entwicklung der Gesamtkonjunktur sowie der Verläufe einiger Projekte nicht erreicht. Dadurch und durch hohe Material- und Energiekosten wurde ebenfalls der prognostizierte EBIT von TEUR 896 mit ./. TEUR 22 verfehlt. Das Rohergebnis (Gesamtleistung zzgl. sonstige betriebliche Erträge abzgl. Materialaufwand) beträgt TEUR 9.107 (Vorjahr: TEUR 8.971) und entspricht 61,0 % der Gesamtleistung. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten als Sondereffekte Versicherungserstattungen aus dem Flutschaden von TEUR 666 sowie Compensation Payments eines Kunden für nicht abgenommene Mengen von TEUR 650. Die Personalaufwandquote beträgt 39,7 % (Vorjahr: 30,7 %) und die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zur Gesamtleistung 13,4 % (Vorjahr: 13,5 %). Insbesondere durch die im Vergleich zum Vorjahr höhere Belastung durch Personalaufwand sowie der um TEUR 336 höheren Abschreibung, schließt das Jahr 2023 mit einem Jahresfehlbetrag von ./. TEUR 194 ab. Angabe der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren
Tochtergesellschaft Die Walter Henrich GmbH hält 100 % der Anteile an der Maschinen- und Behälterbau GmbH, Daaden-Biersdorf. Beurteilung und Erläuterung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 1. Prognosebericht In den vergangenen Jahren gebuchte Neuaufträge in den benannten strategischen Geschäftsfeldern konnten die bisherigen Erwartungen an Umsatz und Ergebnis noch nicht erreichen. Diese sollen in den Folgejahren dennoch wesentliche Umsatzsteigerungen ermöglichen. Das Jahr 2023 war stark durch den Ukraine-Krieg geprägt. Hinzu folgte im Oktober 2023 ein Konflikt zwischen Hamas und Israel, der aktuell die Märkte ebenso weiter belastet. Wie sich die Wirtschaft in Deutschland aufgrund der hohen Kostenbelastungen entwickeln wird, ist derzeit schwer einzuschätzen. Zu den überdurchschnittlichen Preisanstiegen beim Vormaterial und im Energiesektor machen sich auch die im Jahr 2023 abgeschlossenen Lohnsteigerungen belastend bemerkbar. Die Vorhersagen dazu sind stark schwankend. Seit Jahresanfang 2024 deutet jedoch die Entlastung am Arbeitsmarkt auf eine schwierige Entwicklung für das Jahr 2024 hin. Für das Jahr 2024 wird ein leichter Umsatzrückgang und ein verbessertes Ergebnis erwartet. Dies resultiert aus deutlichen Korrekturen im Personalaufwand durch Anpassung der Beschäftigtenzahlen. Eine relevante Verbesserung des Umsatzes und Ergebnisses wird für das Jahr 2025 durch neu gebuchtes Geschäft erwartet. In Verbindung mit dem stattgefundenen Einstieg der Poppe + Potthoff GmbH als Mehrheitsgesellschafter (51 %) im Jahr 2021 sind die erforderlichen hohen Investitionen in wesentliche Zukunftsprojekte bereits in der Umsetzungsphase. Aufgrund der aktuellen Unternehmensplanung wird für das Jahr 2024, unter Berücksichtigung der Folgen des Ukraine-Krieges und des Konfliktes in Israel und Gaza mit einem Umsatz von TEUR 15.096 und einem EBIT von TEUR 137 gerechnet. 2. Chancenbericht Die Anforderungen an die Entwicklung und Umsetzung der Massentauglichkeit in der E-Mobilität sind trotz der derzeitigen Schwäche am Absatzmarkt deutlich gewachsen und bieten ab 2025 erhebliche Chancen auf signifikante Umsatz- und Ergebnissteigerungen. Die Herstellung von Rotorwellen und Antriebswellen für EAntriebe gehört dabei zur Kernkompetenz der Walter Henrich GmbH und trägt die Erwartungshaltung für eine stark steigende Umsatzentwicklung. Die Walter Henrich GmbH hat zusammen mit der Schwestergesellschaft Poppe + Potthoff Präzisionsstahlrohre GmbH in 2022 eine neue Rotorwelle mit integrierter Kühlung zum Patent angemeldet. Die Rotorwelle mit dem Namen Quick 'n Cool erfreut sich eines regen Interesses aus der Industrie. Mittlerweile sind weitere Patente in diesem Geschäftsbereich angemeldet worden, z. T. gemeinsam mit Partnerunternehmen. Diese Erwartung wird gestützt durch Studien und Untersuchungen zur Leistungsfähigkeit der von Walter Henrich entwickelten Rotorwellen. Der derzeitige Standort wird durch weitere Optimierungen und Effizienzverbesserungen in den Bereichen Produktion (Automationssysteme für Verpackung und Handling, Weiterentwicklung von Fertigungstechnologien) gestärkt und ausgebaut. Durch Gesellschaften des Mehrheitsgesellschafters Poppe + Potthoff besteht zudem ein verbesserter Zugang zum Wachstumsmarkt USA und sorgt damit für eine verbesserte Präsenz und Betreuung der Kunden im NAFTA-Raum. Dadurch sind wir in der Lage, unsere innovativen Prozesse und Produkte für neue Entwicklungen unserer Kunden anzubieten. Dies fördert die weitere Entwicklung unserer leistungsfähigen Technologien und Produkte für Anwendungen im Bereich der Automobilindustrie sowie anderer Branchen. Weitere Innovationen werden die bisherigen Anwendungs- und Einsatzgebiete erheblich erweitern. So konnten in den letzten 5 Jahren die Aufwendungen für die Entwicklung und die Umsetzung von neuen Fertigungstechnologien und -anlagen ständig erhöht und damit die Leistungsfähigkeit des Unternehmens weiter verbessert werden. Dies wird bekräftigt durch den deutlichen Ausbau der Exportaktivitäten in unterschiedliche Exportregionen. Lag der Exportanteil bis Ende der 90-er Jahre lediglich bei < 5 %, so beträgt der Anteil mittlerweile rund 50 %. Die derzeitig wichtigsten Exportländer sind: Tschechien, Ungarn, China, Mexiko, Niederlande und USA. Indirekte Exporte erfolgen in alle Regionen und Kontinente. 3. Risikobericht Die Aufgaben des Risikomanagements werden bei der Walter Henrich GmbH durch organisatorische Verfahren abgebildet. Das Instrumentarium zur Früherkennung, Steuerung und Überwachung von Risiken ist im Zusammenhang mit klaren Organisations- und Führungsstrukturen, eindeutigen Verfahrensanweisungen und Richtlinien sowie effizienten Informations- und Kontrollsystemen definiert. Grundlage des Risikomanagements bildet das Controlling mittels detaillierter Ergebnisübersicht auf Monatsbasis. Liquiditätsrisiken werden durch eine regelmäßige aktualisierte Liquiditätsvorschau auf Wochenbasis gesteuert. Dies ist Bestandteil der bestehenden Geschäftsprozesse und schließt die Tochtergesellschaft Maschinen- und Behälterbau GmbH (MABE) mit ein. Neben dem sehr starken Preisdruck und einer ausgeprägten Wettbewerbssituation durch die neuen EULänder werden die stärkeren Lokalisierungsbemühungen im Einkauf der Kunden immer deutlicher. Dies hängt auch mit der derzeitig sehr uneinheitlichen Entwicklung zwischen dem europäischen Gesamtmarkt und den asiatischen und amerikanischen Märkten zusammen. Kundenseitig werden die günstigeren Arbeitskosten dieser Länder als Wettbewerbsfaktor stark betont und Logistikkosten spielen neben Lokalisierungsforderungen eine immer bedeutendere Rolle. Die Walter Henrich GmbH begegnet dieser Entwicklung weiterhin durch folgende besondere Alleinstellungsmerkmale: Technologischer Vorsprung bei der Entwicklung und Umsetzung von Umformtechnologien in hocheffiziente Fertigungsanlagen für Großserienanwendungen und Vergleich der Leistungsfähigkeit der Walter Henrich GmbH mit den wesentlichen Wettbewerbern hinsichtlich Technologie und wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit. Die Walter Henrich GmbH konzentriert sich dabei überwiegend auf die Entwicklung und Auslegung neuer Rohrprodukte in den neu aufgebauten Geschäftsbereichen Lenkung, Fahrwerk, Fahrzeugsicherheit, Antrieb und Getriebe sowie E-Mobilität. Produktvolumen, in denen die benannten Alleinstellungsmerkmale nicht erkennbar sind und eine Auftragsvergabe ausschließlich über das Merkmal Preis bestimmt wird, werden konsequent weiter reduziert. Derzeit belasten die hohen Inflationsquoten und Kostensteigerungen aus 2022 und 2023 das Konsumklima und damit die Nachfrage nach hochwertigen Konsumgütern wie Autos. Der Ukraine-Krieg sowie der Krieg zwischen Israel und der Hamas im Gaza-Streifen stellen weiterhin ein Risiko sowohl für die Absatz- als auch die Beschaffungsseite dar. Den weiterhin volatilen Preisentwicklungen bei Vormaterialien und Energiekosten begegnen wir durch enge Abstimmungen und Absicherungen mit den Lieferpartnern sowie zeitnahen Verhandlungen und Vereinbarungen zum Kostenausgleich mit unseren Kunden.
Daaden, den 25. April 2024 Walter Henrich GmbH gez. Bernd Henrich gez. Christoph Hentzen gez. Christian Henrich gez. Sören Müller BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023WALTER HENRICH GMBH, DAADENAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023WALTER HENRICH GMBH, DAADEN
B. Angaben über die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeine Angaben Die Walter Henrich GmbH hat ihren Sitz in Daaden-Biersdorf und ist eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur (HRB Nr. 27640). Die Gesellschaft wurde am 5.2.2021 gegründet. Mit Ausgliederungsvertrag vom 3.3.2021 wurde der operative Geschäftsbetrieb der Henrich Holding GmbH (vormals Walter Henrich GmbH) übernommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). 2. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden pro rata temporis linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer (3 bis 10 Jahre) planmäßig abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt bei den Gebäuden und Bauten 10 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 3 bis 19 Jahre, bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 31 Jahre. Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die geleisteten Anzahlungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Rückstellungen für Pensionen werden anhand eines versicherungsmathematischen Gutachtens bewertet. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Werten wird ein durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,83 % p. a. der vergangenen zehn Geschäftsjahre zugrunde gelegt. Darüber hinaus wird in einer Nebenrechnung weiterhin eine Bewertung mit dem Sieben-Jahre-Durchschnittszinssatz (1,76 %) durchgeführt. Der Unterschiedsbetrag zwischen den beiden Wertansätzen beträgt EUR 620,00 (§ 253 Abs. 6 HGB). Der Unterschiedsbetrag ist grundsätzlich ausschüttungsgesperrt. Die Ermittlung der Rückstellung berücksichtigt eine Rentendynamik von 3 % sowie eine Fluktuationsrate von 0,0 % p. a. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden zum nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handels- und Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die Berechnung erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragsteuersatzes, der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der kombinierte Ertragsteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer sowie Solidaritätszuschlag und beträgt 28,6 %. C. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt. Umlaufvermögen Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind nicht enthalten. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 190 (Vorjahr: TEUR 1.410) enthalten. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um sonstige Forderungen aus Darlehen. In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 38) enthalten. Auch hierbei handelt es sich um sonstige Forderungen aus Darlehen. Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB Der Gesamtbetrag der Ausschüttungssperre gliedert sich wie folgt auf:
Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 220 (Vorjahr: TEUR 279), für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 67), für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 28) sowie für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 228 (Vorjahr: TEUR 18). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind im Einzelnen nachgewiesen. Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich der Fristigkeiten wie folgt auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Valuta per 31.12.2023: TEUR 3.025) sind durch Grundschulden, Bürgschaften sowie Sicherungsübereignungen von Warenlager und Sachanlagevermögen besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen in voller Höhe die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern enthalten in Höhe von TEUR 3.127 (Vorjahr: TEUR 2.977) sonstige Verbindlichkeiten aufgrund eines Darlehens und in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 37) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 200) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 9). Entwicklung der passiven latenten Steuern
Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag besteht ein Haftungsverhältnis aus der gesamtschuldnerischen Haftung für einen Kontokorrentkredit der Tochtergesellschaft Maschinen und Behälterbau GmbH in einem Gesamtbetrag von TEUR 400, wovon diese zum Stichtag TEUR 146 in Anspruch genommen hat. Außerdem wurde auf eine Forderung gegen die Tochtergesellschaft ein Rangrücktritt in Höhe von TEUR 300 erklärt. Die Eintrittswahrscheinlichkeit der Haftungsverhältnisse wird aufgrund der aktuell positiven Unternehmensentwicklung der Tochtergesellschaft als gering eingeschätzt. D. Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Versicherungsentschädigungen von TEUR 666 (Vorjahr: TEUR 0) sowie Compensation Payments eines Kunden aufgrund nicht abgenommener Mengen von TEUR 650 (Vorjahr: TEUR 0). Personalaufwand Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten Aufwendungen für Altersversorgung von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 0). Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinsen aus verbundenen Unternehmen von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 52). Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 5). Ebenfalls enthalten sind Zinsaufwendungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 149 (Vorjahr: TEUR 74). Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Erträge aus der Auflösung von latenten Steuern in Höhe von TEUR 149 (Vorjahr: TEUR 25). E. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:
Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte neben den drei Geschäftsführern im Jahresdurchschnitt 132 Mitarbeiter (47 Angestellte, 67 Arbeiter, 18 Aushilfen). Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB. Anteilsbesitz An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 %:
Geschäftsführung Mitglied der Geschäftsführung sind:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernverhältnisse Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Poppe + Potthoff GmbH, Werther, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr zum 31.12.2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 195 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Verlust in Höhe von TEUR 195 auf neue Rechnung vorzutragen.
Daaden, den 25. April 2024 Walter Henrich GmbH gez. Bernd Henrich gez. Christoph Hentzen gez. Christian Henrich gez. Sören Müller Hinweis zur Feststellung des Jahresabschlusses nach § 328 Abs.1a Satz 1 HGB: Der Jahresabschluss der Walter Henrich GmbH, Daaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15.04.2024 festgestellt worden. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Walter Henrich GmbH, Daaden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Walter Henrich GmbH, Daaden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Walter Henrich GmbH, Daaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 26. April 2024 Dr.
Stückmann und Partner mbB
Teipel, Wirtschaftsprüfer Peters, Wirtschaftsprüfer |
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