MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH
Siegfried-Jantzer-Straße 5, 76726 Germersheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dominic Ralph Ruben Hurm seit 11.3.2022 | Prokura |
Alfons Braun seit 6.1.2006 | Geschäftsführer |
Rolf Hans Walther seit 6.1.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Erbengemeinschaft nach Frank Klaus Walther | 25.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbHGermersheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Angaben zum Unternehmen Die MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH (nachfolgend kurz MTS genannt) entwickelt, produziert und vertreibt sog. Saugbagger und Spezialsaugaufbauten. Als eines der führenden Unternehmen auf dem Gebiet der Ventilatoren-Saugtechnik verfügt MTS über ein hohes Maß an Kompetenz und Erfahrung über einen Zeitraum von mehr als 25 Jahren in der Entwicklung und Herstellung von mobilen Sauganlagen sowie kundenspezifischer Lösungen. Am einzigen Standort in Germersheim sind neben der Produktion auch die Entwicklung, der Vertrieb, der Service und die Verwaltung angesiedelt. Vertriebs- und Servicepartner sind in mehreren europäischen Ländern im Auftrag der MTS tätig. B. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Durch die anhaltend hohe Inflation stiegen auch erneut die Beschaffungs- sowie die Refinanzierungskosten für Unternehmen im EURO Raum. Die Verbraucherinnen und Verbraucher, vor allem aber die Unternehmen, wägen daher nach wie vor ihre Ausgaben vorsichtig ab. Durch die steigenden Zinsen im EURO Raum auf bis zu 4,5 % im September 2023 konnte sich die gesamtwirtschaftliche Situation bisher nicht erholen. Erst mit Beginn des Jahres 2024 und der Erreichung des voraussichtlichen Zinsplateus hat sich wieder eine deutliche Aufhellung des Auftragseingangs gezeigt. Dieser hält bis ins 2. Quartal 2024 an. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Geschäftsentwicklung der MTS verzeichnet für das Jahr 2023 erneut eine sehr erfolgreiche wirtschaftliche Tätigkeit. Im Jahr 2023 konnten, trotz der anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlicher Lage (u.a. Lieferengpässe) ungefähr die gleiche Anzahl an Saugbaggern hergestellt und ausgeliefert werden wie im Vorjahr. Der Umsatz des Berichtsjahres stieg um 10,1 %. 3. Geschäftsergebnis und Geschäftsverlauf Der Jahresüberschuss nach Steuern hat sich gegenüber dem Vorjahr um 12,3 % erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 waren zum Bilanzstichtag 132 Vollzeitkräfte (einschließlich einem Geschäftsführer), 15 Teilzeitkräfte und 12 Auszubildende beschäftigt. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal. Die Investitionen des Jahres 2023 beliefen sich auf 668 T€ einschließlich GWG. Davon entfiel der größte Teil auf Maschinen und Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Alle laufenden Investitionen und Finanzierungen des Jahres 2023 konnten unverändert aus dem Cash-Flow und den vorhandenen flüssigen Mitteln bestritten werden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung liegt unser Fokus auf folgenden Indikatoren, die fortlaufend überwacht werden:
5. Produktprogramm Im Hauptleistungsprofil der MTS liegen unverändert die Entwicklung und Herstellung von Saugaufbauten auf 2-, 3- und 4-Achs-Fahrgestellen. Ergänzend zu den Typenreihen und Bauteillösungen der Produkte bleiben Sonderlösungen nach den spezifischen Bedarfszielen der Kunden ein besonderes Merkmal und Angebot des Unternehmens. Daneben beliefert die MTS ihre Kunden & Partner mit Ersatzteilen und bietet Serviceleistungen für Reparatur und Wartung von Kundenmaschinen an. C. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist geordnet und solide. Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich in Bezug auf das Verhältnis Anlagevermögen/Umlaufvermögen gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens halten wir stabil. Die Eigenkapitalquote beträgt 70,3 %. Unsere Kapitalstruktur ist im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 7,0 % der Bilanzsumme. Die Bezahlung erfolgt grundsätzlich regelmäßig innerhalb der Zahlungsfristen und unter Nutzung von Skonto. 2. Finanzlage Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr als sehr gut zu bezeichnen. Das kurzfristig gebundene Vermögen einschließlich der Vorräte übersteigt das kurzfristig fällige Fremdkapital, die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sind durch die erhaltenen Anzahlungen der Kunden oder Bürgschaften und Finanzierungszusagen gedeckt. Das Unternehmen erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Gesamt-Cashflow (laufende Geschäftstätigkeit, Investition, Finanzierung) von 1.559 Mio €. Gewinnausschüttungen für Vorjahre wurden keine beschlossen. 3. Ertragslage Der Rohertrag erhöht sich um T€ 2.383,58 und somit um 11,0 % im Vergleich zum Vorjahr, insbesondere durch den gestiegenen Umsatz und der Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen. Der Personalaufwand stieg, hauptsächlich begründet durch die Erhöhung der Gehälter, um 3,3 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 13,9 %. Das Ergebnis vor Steuern verzeichnet für das Berichtsjahr einen Anstieg von 11,8 %. 4. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage ist geordnet. Auf Grund eines positiven Cashflows war die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 zu jeder Zeit zahlungsfähig. D. Prognosebericht incl. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 1. Risikobericht Das frühzeitige Erkennen und die Handhabung geschäftlicher Risiken ist Bestandteil der Sorgfaltspflichten der Geschäftsleitung. Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeiten ist die Gesellschaft auch Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Ein frühzeitiges Erkennen von Risiken sowie deren Erfassung, Bewertung und Überwachung sind Grundlagen einer erfolgreichen Unternehmensführung. Der Umgang mit Risiken erfolgt auf vier Arten: Vermeidung, Verringerung, Übertragung und Übernahme von Risiken. Die im Hause vorhandene Berichterstattung und Kommunikation gibt der Unternehmensleitung die Möglichkeit auf unternehmerische Risiken zu reagieren. Das Risikomanagementsystem beinhaltet alle Planungs-, Controlling- und Berichterstattungssysteme, welche fortwährend weiterentwickelt werden. Die Gesellschaft ist in der Lage, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und darauf schnell und angemessen zu reagieren. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die von uns als wesentlich erachteten Risiken mit Bezug auf die künftige Entwicklung der Gesellschaft dargestellt: Risiken in Vorräten Auf der Basis von ständigen Analysen der Vorratsstruktur werden gegebenenfalls Maßnahmen eingeleitet, um so Wertberichtigungen oder sonstige Probleme in der Vorratsstruktur vorzubeugen. Das Vorratsmanagement unterliegt einer permanenten Optimierung der Beschaffungskette. Aufgrund der seit einiger Zeit vorhandenen Lieferengpässe findet eine ständige Überwachung und Überprüfung unserer Vorräte statt, um möglichst kapitalbindungsschonend produktionsfähig zu bleiben. Risiken in Forderungen Alle Kunden werden permanent hinsichtlich ihres Zahlungsverhaltens überprüft und entsprechende Vorkehrungen getroffen, um relevante Forderungsausfälle zu verhindern bzw. zu kompensieren. Erkennbare Risiken im Forderungsbestand wurden berücksichtigt. Existenzgefährdende Forderungsausfallrisiken bestehen nicht. Daher werden mögliche Risiken im Zusammenhang mit Zahlungsausfällen insgesamt als gering eingeschätzt. Rechtliche Risiken und Haftungsrisiken In einem Unternehmen kommt es immer wieder zu Rechtsstreitigkeiten. Um rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden alle wesentlichen Rechtsgeschäfte durch die Geschäftsführung geprüft und genehmigt. Für das verbleibende Risiko sowie für Rechtsberatungskosten werden Rückstellungen gebildet, soweit eine Inanspruchnahme erwartet wird. Die Risiken werden als gering eingestuft. Versicherungen Alle relevanten Risiken sind nach unserer Überzeugung durch Versicherungen abgedeckt. Die Gesellschaft wird dabei von einem namhaften Versicherungsmakler beraten und betreut. Der Umfang der Versicherungen wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst bzw. erweitert. Wir führen hierzu auch regelmäßig Gespräche mit den Vertretern des Versicherungsmaklers, um Aktualität im Versicherungsbestand zu gewährleisten. Aufgrund der abgeschlossenen Versicherungen, der getroffenen Maßnahmen und der organisatorischen Überwachung der Systeme kann davon ausgegangen werden, dass eventuell eintretende Schadensfälle keine substanziellen Auswirkungen haben können. Beschaffung und Vertrieb Die Beschaffung bei Fremdlieferanten ist mit den grundsätzlichen Risiken sowie den derzeitig bekannten Versorgungsproblematiken durch den Ukraine-Krieg hinsichtlich Lieferfähigkeit, Termintreue, Preisstabilität sowie der Qualität behaftet. Wir sind zur Risikoabwehr und Risikoreduzierung in engem Austausch mit unseren Lieferanten. Besondere vertriebliche Risiken sind nicht vorhanden, da das Geschäftsmodell auf einem breit gefächerten Kundenportfolio aufbaut. Damit ist eine Abhängigkeit von einzelnen Kunden nicht vorhanden. Risiken aus Informationstechnologie Zur Abwicklung von Geschäftsprozessen nutzt die Gesellschaft IT-gestützte Kommunikationssysteme in erheblichem Umfang. Hierdurch entsteht ein Risiko durch den Ausfall von Systemen. Zur Minimierung dieser Risiken greift die Gesellschaft auf die Unterstützung externer Dienstleister zurück, die den reibungslosen Betrieb der Systeme sicherstellen sollen. In diesem Rahmen werden jährliche IT Security Checkups / Assessments durchgeführt, um ggfls. bestehende Angriffsvektoren frühzeitig zu erkennen und zu schließen. Zur Absicherung des Risikos eines Hackerangriffs wurde zusätzlich eine Cyber-Security- Versicherung abgeschlossen, die nebst der finanziellen Absicherung gegen Schäden auch beratend aktiv wird. Währungsrisiko Währungsrisiken sind nicht erkennbar. Sowohl unsere Ausgangs- als auch unsere Eingangsrechnungen werden nahezu ausnahmslos in EUR fakturiert. Gesamtaussage zur Risikosituation Entsprechend unserer Unternehmensgröße und Organisation haben wir eine unternehmensinterne Kommunikation, die uns eine Minimierung der genannten Risiken gewährleisten soll. Auf Grund der nach wie vor sehr guten Kapitalausstattung, der vorhandenen Liquidität und der sehr guten Positionierung des Unternehmens im Markt sind derzeit keine einzelnen oder aggregierten Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. 2. Chancen Die MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH ist seit Jahren ein bedeutendes Unternehmen im Bereich der Ventilatoren-Saugtechnik, welches auch zukünftig Wachstums- und Ertragspotential bietet. Alle Bereiche der Organisation sind darauf ausgerichtet, entsprechende Chancen zu identifizieren, zu analysieren und konsequent zu nutzen, um die Marktposition auch zukünftig zu sichern. Neben den oben beschriebenen Risiken bestehen nach unserer Einschätzung gute Chancen, die einen positiven Einfluss auf die Umsatz-, Ergebnis- oder Liquiditätsentwicklung haben können. Chancen ergeben sich für uns im Wesentlichen aus
3. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 wird aufgrund eines anhaltend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds von einem Wachstum der Geschäftsentwicklung im niedrigen einstelligen Prozentbereich ausgegangen. Zur Sicherstellung der langfristigen Marktposition wurde für 2025-2026 der Aufbau eines neuen Montagestandortes im Ausland beschlossen. Die notwendigen Investitionen hierfür sollen aus dem Cashflow finanziert werden und bedürfen nach aktueller Planung keiner Nettokreditaufnahme. 4. Zuverlässigkeit des unternehmensinternen Planungssystems sowie der zugrunde gelegten Daten und Annahmen Das unternehmensinterne Planungssystem basiert auf realistischen und vorsichtigen Erwartungen der Zukunft auf der Grundlage von detaillierten Ist-Werten vergangener Geschäftsjahre. Vorhersehbare Änderungen bei Absatzmengen und -preisen, Materialkosten, Produktionskosten, Personalkosten sowie bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird Rechnung getragen. Gravierende Abweichungen von der Planung haben sich in der Vergangenheit nicht ergeben. 5. Zukunftsbezogene Aussagen Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zu Grunde gelegten Annahmen nicht eintreffen, können die tatsächlichen Ergebnisse von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen. Auf den "Risikobericht" in diesem Lagebericht wird verwiesen. 6. Gesamtaussage zur voraussichtlichen Entwicklung Die Geschäftsführung sieht der Zukunft und der weiteren Unternehmensentwicklung positiv entgegen.
Germersheim, den 30. September 2024 Dipl. Ing. Alfons Braun, Geschäftsführer Bilanz zum 31.12.2023MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbHGermersheimAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbHMontage/Vertrieb mobiler SaugsystemeGermersheim
ANHANG zum 31. Dezember 2023Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung I. REGISTERDATEN ZUM UNTERNEHMEN, GLIEDERUNG, VORJAHRESBETRÄGE Der Jahresabschluss der Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH (Amtsgericht Landau, HRB 11575) mit Sitz in Germersheim wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten oder Herstellungskosten (§ 255 II, III HGB) bilanziert. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden nicht aktiviert. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten der Sachanlagen werden i. H. der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst). Einbeziehungswahlrechte werden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten, bei voraussichtlich dauernder Wertminderung abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen, bilanziert. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Diese enthalten die Einzelkosten, Sonderkosten der Fertigung sowie angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Forderungen Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwertes angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden für alle der Höhe und/oder dem Grunde nach ungewissen Verbindlichkeiten sowie noch nicht festgesetzter Steuern gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III WEITERE ANGABEN ZUR BILANZ 1. Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Hinsichtlich der Angabe zu dem Anteilsbesitz, die eine Beteiligung darstellt gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. 2. Vorräte Die Vorräte beinhalten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von € 5.130.475,00 (Vorjahr: € 5.398.083,29), unfertige Erzeugnisse und Leistungen € 10.550.164,17 (Vorjahr: € 9.527.677,61) und fertige Erzeugnisse und Waren € 6.549.597,00 (Vorjahr: € 3.579.588,62). 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Angaben zu den Restlaufzeitvermerken
Auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand wurde eine Pauschalwertberichtigung von € 60.490,00 vorgenommen. 4. Eigenkapital Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag des Vorjahres i.H. von 22.019,55 T€ enthalten. Im Jahr 2023 erfolgte keine Dividendenausschüttung. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Erläuterungen zu den Rückstellungen Die Steuerrückstellungen weisen die nach dem Bilanzstichtag für Ertragsteuern für den VZ 2023 im Saldo zu leistenden Nachzahlungen aus. Die sonstigen Rückstellungen betreffen die voraussichtlichen Aufwendungen für ausstehende Rechnungen, Tantiemen, Gewährleistungsaufwendungen, Urlaubsansprüche, Abschlusskosten, ausstehende Beiträge (Berufsgenossenschaft und Handwerkskammer) sowie für die Kosten zur Erfüllung der Aufbewahrungsvorschriften und Betriebsprüfungen. 6. Verbindlichkeiten Angabe zu Restlaufzeitvermerken Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betragen € 9.110.087,88 (Vorjahr: € 8.492.195,29). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit über einem Jahr bestehen nicht. Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von € 1.303.890,14 (Vorjahr: € 1.223.994,78) Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 277 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Sie bestehen aus Miet- (T€ 196) und Leasingverträgen (T€ 81). Bei der Berechnung der Miet- und Leasingverpflichtungen wurden die frühestmöglichen Kündigungstermine bzw. das Ende der jeweiligen Vertragslaufzeit zugrunde gelegt. IV. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Hinsichtlich der Angabe zu den Umsatzerlösen nach Tätigkeitsbereichen und geographisch bestimmten Märkten gemäß § 285 Nr. 4 HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Sonstige betriebliche Aufwendungen Das laufende Ergebnis wird hauptsächlich durch Miete für Gebäude und Stellplätze, Lizenzaufwendungen und Messe- und Ausstellungskosten belastet. Verluste aus Forderungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Verluste aus Forderungen von € 6.564,22 (Vorjahr: € -3.314,34). V. SONSTIGE ANGABEN Zahl der zum Bilanzstichtag beschäftigten Arbeitnehmer
Angabe zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind/waren: Alfons Braun, Dipl. Ingenieur FH, geboren am 15.09.1950, Geschäftsführer Frank Walther, Dipl. Ingenieur FH, geboren am 24.02.1966, Geschäftsführer (ausgeschieden in 2023) Rolf Walther, Dipl. Ingenieur FH, geboren am 24.02.1966, Prokurist Dominic Hurm, Wirtschaftsinformatiker, geboren am 27.04.1988, Prokurist Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 a) HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung / Gesellschafter schlägt vor, den Bilanzgewinn 31.12.2023 in Höhe von € 6.473.274,57 auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres Keine. Honorar des Abschlussprüfers Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf 16.500 Euro. Unterschrift der Geschäftsführung
Germersheim, den 30. September 2024 gez. Alfons Braun Geschäftsführung ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH Montage/Vertrieb mobiler Saugsysteme, Germersheim
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F.). Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Waghäusel, 30.09.2024 Stieler
GmbH
Matthias Stieler, Wirtschaftsprüfer GESELLSCHAFTERBESCHUSS ZUR FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSESDie Gesellschafter der MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme Gesellschaft mit beschränkter Haftung, 76726 Germersheim, beschließen unter Verzicht auf gesetzliche oder vertragliche Frist- und Formvorschriften folgendes: 1. Der Jahresabschluss für 2023 wird festgestellt.
Germersheim, 04.10.2024 MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme GmbH gez. Alfons Braun, Gesellschafter/Geschäftsführer gez. Rolf Walther für die Erben nach Frank Walther gez. Rolf Walther, Gesellschafter |
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