Ziegelfeld Lager 20 GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Peter Ernst Ridders seit 24.11.2025 | Prokura |
Christian Nelles seit 29.2.2024 | Geschäftsführer |
Paul Berners seit 29.2.2024 | Prokura |
Daniel Florian Claßen seit 29.1.2014 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Spedition Berners GmbHMechernichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell Unternehmensgegenstand der Spedition Berners GmbH mit Geschäftssitz in 53894 Mechernich ist der Betrieb einer LKW-Spedition, mit Ausführung von Speditionsgeschäften in Deutschland sowie in den angrenzenden europäischen Ländern mit der Spezialisierung auf nationale Teilladungstransporte. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach Auskunft des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt ging das BIP um 0,1 % zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Zwar lag das BIP im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,7 % höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Allerdings kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die Energiekrise und geopolitische Spannungen verunsicherten Produzenten, Investoren sowie Konsumentinnen und Konsumenten. Der Welthandel verlor an Dynamik, mit negativen Folgen für die deutsche Exportwirtschaft. Die Energiepreise, die 2022 infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine extrem gestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und belasteten insbesondere die Industrieproduktion. Steigende Zinsen verschlechterten die jahrelang günstigen Finanzierungsbedingungen, was besonders die Bauwirtschaft bremste. Insgesamt dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Im Zuge dessen rutschte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 ins Minus.1 Die Fahrleistung auf mautpflichtigen Strecken in Deutschland ist 2023 um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Das zeigt die Jahresauswertung der Mautstatistik, die das BALM jetzt vorgelegt hat. Die Gesamtfahrstrecke blieb um 1,9 Prozent hinter dem Fünf-Jahres-Durchschnitt von 2018 bis 2022 zurück. Damit lag der Straßengüterverkehr im vergangenen Jahr auch unter dem Vor-Corona-Niveau, ein weiteres Indiz für die schwache wirtschaftliche Entwicklung.2 Das Jahr 2023 war insgesamt von einem deutlichen Rückgang der Menge an Frachteingaben am Spotmarkt geprägt. Europaweit gingen die Eingaben im vergangenen Jahr um 31% zurück, innerhalb Deutschlands sogar um 40%. Dies deutet darauf hin, dass der von vielen Wirtschaftsinstituten seit Anfang 2023 erwartete wirtschaftliche Abschwung im vergangenen Jahr auch im Transportmarkt spürbar ist.3 2. Geschäftsverlauf Sowohl das Ausgangsvolumen aus unserer Region wie auch die bundesweite Rückladungssituation waren im Gesamtjahr 2023 äußerst unbefriedigend. Aus den Erfahrungen der drastischen Laderaumknappheit im Jahr 2022 hatten wir Vorsorge getroffen und unsere eigenen Kapazitäten seit dem Q3/2022 nach oben angepasst. 1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 2 https://www.dvz.de/unternehmen/strasse/detail/news/mautstatistik-fahrleistung-2023-fast-2-prozent-unter-fuenf-jahres-durchschnitt.html 3 https://www.timocom.de/unternehmen/newsroom/transportbarometer-analyse-transportmarkt-2023-2024-583356 Im Q1/2023 zeichnete sich jedoch ein deutlicher und vor allem anhaltender Nachfragerückgang ab, der zu einer Minderauslastung unserer eigenen Kapazitäten führte. Ab Q2/2023 konnten wir unsere Kapazitäten an die Marktsituation anpassen, ohne bei ansteigender Nachfrage nicht reaktionsfähig zu sein. Dennoch mussten wir feststellen, dass trotz ganzjährig gedämpfter Nachfrage nach Laderaum in Wochen mit Feiertagen oder kurzfristigen saisonalen Schwankungen nur sehr begrenzt Laderaum auf dem Spotmarkt zu beschaffen war. Als Reaktion auf die schwache Auslastung ist es uns nicht gelungen, die Kosten im erforderlichen Maße zu senken. Insbesondere die hohe Inflation zwang uns zu übertariflichen Zulagen, um allen Mitarbeitergruppen ein auskömmliches Einkommen zu ermöglichen. Auch die Einkaufskonditionen für Energie, Neufahrzeuge, Reifen und Reparaturdienstleistungen stiegen deutlich. Letztlich kam dann noch im Dezember die annähernde Verdoppelung der LKW-Maut hinzu. Der negative Start im Q1/2023 und die darauffolgend unverändert schwache Nachfrage ließ für das Gesamtjahr nur ein geringes positives operativ Betriebsergebnis zu, das weit unter unseren gesteckten Zielen zurückgeblieben ist. III. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Vermögenswerte saldieren zum 31.12.2023 auf eine Bilanzsumme von 2.852.191,25 € (2022: 3.433.327,57 €). Die Vermögensstruktur der Gesellschaft weist kurzfristiges, überwiegend in Forderungen und liquiden Mitteln gebundenes Vermögen in Höhe von 2.586.156,46 € aus. Dies entspricht rund 91 % der Bilanzsumme. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme (Anlagenintensität) beträgt rund 8 %. Die Buchwerte im Sachanlagenbereich saldieren zum Bilanzstichtag auf insgesamt 204.725,00 € (2022: 220.253,00 €). In diesen Werten sind stille Reserven enthalten. Die Veränderungen im Vorjahresvergleich resultieren im Wesentlichen aus der Zunahme der Forderungen im Verbundbereich +563.518,50 €. Demgegenüber steht die Abnahme der liquiden Mittel in Höhe von -733.365,70 € sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von -231.022,96 €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bilden mit 1.724.625,05 ca. 60 % der Bilanzsumme und übersteigen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 370.791,99 € um das 4,6-fache. Die Eigenkapitalquote beträgt 69 % (Vorjahr: 65 %). Zum Bilanzstichtag bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 2. Finanzlage Alle finanziellen Verpflichtungen aus jetzigen und früheren Verträgen wurden fristgerecht erfüllt. Auch zukünftig bestehen diesbezüglich keine Bedenken. Die Geldkonten der Berichtsfirma schließen zum 31.12.2023 alle mit einem positiven Saldo von insgesamt 104.954,06 € (2022: 838.319,76 €). Der Kreditrahmen der Kontokorrentlinien in Höhe von 150.000 € stand zum Bilanzstichtag vollständig zur Verfügung. Beschränkungen welche die Verfügbarkeit dieses Kapitals beeinträchtigen bestehen nicht. Liquiditätsengpässe durch Zahlungsstromschwankungen sind damit auszuschließen. Finanzielle Flexibilität ist gegeben. Notwendige Investitionen in Fuhrpark und Betriebsausstattung wurden im Berichtsjahr überwiegend von der Schwestergesellschaft, der AVG Anlagen Verwaltung GmbH, getätigt, bei der diese Anlagen von der Berichtsfirma angemietet werden. Die eigene Investitionstätigkeit im Berichtsjahr wurde aus Eigenmitteln bestritten. Investitionsverpflichtungen bestanden nicht. Die externe Bonitätsbeurteilung ist für uns stets ein Indikator zur Spiegelung unserer Finanzlage. Wir sind von der Deutschen Bundesbank nach dem Beurteilungsverfahren der EZB als "notenbankfähig" bewertet worden. Hiermit bestätigt sich uns das Ergebnis einer soliden Finanzlage auch im Fremdvergleich. 3. Ertragslage Mit der erzielten Gesamtleistung (Summe der Erträge) von 16.598.710,92 € (Vorjahr: 18.048.126,72 €) haben wir das Vorjahresergebnis nicht erreicht. Mit unserem Kerngeschäft (Spedition und Transport) haben wir 2023 einen Umsatz in Höhe von 15.720.525,52 € realisiert (Vorjahr: 15.728.724,62 €). Bei einer verbesserten Handelsspanne (Rohgewinn x 100 / Gesamtleistung) in Höhe von 44 % (Vorjahr: 43 %) ergab sich ein Rohgewinn von 7.036.836,73 € (Vorjahr: 7.492.681,36 €). Der Personalaufwand sinkt durch Reduzierungen des Personalbestandes im Berichtsjahr um -280.678,62 €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vorjahresvergleich um -49.370,52 € vermindert. Die Gesellschaft weist ein Betriebsergebnis in Höhe von 287.676,57 € (Vorjahr: 573.876,41 €) aus. Dies entspricht einer Verschlechterung von 286.199,84 €. Als Jahresergebnis verblieben im Wirtschaftsjahr 198.673,01 € (2022: 461.952,16 €). Die Umsatzrentabilität vor Steuern (Verhältnis vom Jahresergebnis zzgl. Steuern vom Einkommen und Ertrag zur Gesamtleistung) sinkt auf rund 2 % (Vorjahr: 4 %). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Kennzahlen zur Rentabilität: Umsatzrentabilität Formel: Jahresüberschuss x 100 / Gesamtleistung
Eigenkapitalquote Formel: Eigenkapital x 100 / Gesamtkapital
Handelsspanne Formel: (Rohgewinn x 100 / Gesamtleistung)
IV. Prognosebericht Die wesentlichen Konjunkturindikatoren sehen für 2024 keine wesentliche Belebung der deutschen Wirtschaft voraus. Insofern müssen wir von einer stagnierenden oder weiter rückläufigen Nachfrage nach Laderaum ausgehen. Gerade bei Ausschreibungen mit geringen Komplexitätsgrad der Transportdienstleistung dürfte dies zu intensiven Preisverhandlungen führen, die eine Durchsetzung der erforderlichen Preissteigerung aufgrund höherer Einstandskosten erschweren wird. Für 2024 steht ein neuer Abschluss unserer Tarifverträge an. Hier erwarten wir von der Arbeitnehmerseite eine Forderung nach deutlichen Steigerungen, die sich sehr wesentlich auf unsere Kostenstruktur auswirken werden. Zugewinn von Neukunden ist in der aktuellen wirtschaftlichen Lage schwierig, da bei vielen Verladern oftmals der Preis das führende Auswahlkriterium ist. Dennoch sehen wir nach wie vor Potential für Umsatzzuwächse bei ausgewählten Zielgruppen, die Wert auf eine zuverlässige und hochwertige Laderaumversorgung legen. Im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung auf die Zielgruppen "Industrie" und "Konsumgüter" streben wir weitere Marktanteilsgewinne durch zielgerichtete vertriebliche Maßnahmen an. Zusammenfassend gehen wir für 2024 nicht von einer Verbesserung der Ergebnissituation im Vergleich zum Vorjahr aus. Vielmehr sehen wir das Risiko, die Steigerungen der Maut- und Personalkosten nicht vollumfänglich im Markt durchsetzen zu können. Gleichwohl sehen wir auch die Chance, bei Belebung des Marktes hieran partizipieren zu können, da wir perspektivisch eine weitere Verknappung des Laderaumangebotes erwarten. Wir erwarten für 2024 eine Umsatzsteigerung von ca. 5% sowie ein ausgeglichenes Ergebnis. V. Chancen- und Risikobericht Schwankungen des Dieselpreises haben wir durch entsprechende Indexvereinbarungen mit dem überwiegenden Teil unserer Kunden abgesichert. Dem weiterhin steigenden Risiko von Forderungsausfällen begegnen wir mit einem straffen Forderungsmanagement und enger Zusammenarbeit mit unserem Kreditversicherer. In der langfristig ausreichenden Verfügbarkeit von Fahrpersonal sehen wir das größte Hemmnis, um auf sich bietenden Chancen reagieren zu können. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Liquiditätsreserven ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren derzeitigen Erkenntnissen aber nicht gegeben. VI. Sonstige Angaben Wir sind unter Register-Nr. 12 100 20944/008 TMS vom TÜV Süd Management Service in München für die Geltungsbereiche Straßengütertransport, Spedition und Logistik auf unser Qualitäts-Management-System geprüft und nach ISO 9001:2015 und ISO 14001 (Umwelt) zertifiziert. Das QM-System wurde bei uns bereits 1996 eingeführt. Die letzte Prüfung fand am 31.01.2019 durch die QL Qualitäts-Logistik Oldenburg statt, mit der Abschlussnote "sehr gut". Die Berichtsfirma ist mit Hauptsitz in D-53894 Mechernich, Christian-Schlömer-Ring 24 und eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Bonn unter HRB 19528. Unser Firmenlogo ist beim Deutschen Patent- und Markenamt, München, unter Reg-Nr. 30741102 als Marke eingetragen.
Mechernich, den 28. Juni 2024 gez. Daniel Claßen, Geschäftsführer gez. Christian Nelles, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Die Bilanz wurde nach den Vorschriften des § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 1 HGB i. V. m. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Bei den Unternehmen der Berners Gruppe handelt es sich nicht bei allen Unternehmen um verbundene Unternehmen im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB. Zur Erhöhung der Transparenz werden aber Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Unternehmen der Unternehmensgruppe wie gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Zur Unternehmensgruppe gehören folgende Unternehmen: - Spedition Berners GmbH, Mechernich - AVG Anlagen-Verwaltung GmbH, Mechernich - Berners Beteiligungs- und Vermögensverwaltung GmbH & Co. KG, Mechernich - Berners Grundstücksgesellschaft GmbH & Co. KG, Mechernich - Berners Logistik GmbH, Mechernich - BNS Berners-Nutzfahrzeug-Service GmbH, Mechernich - Berners Verwaltungs-GmbH, Mechernich - GKE Grundstücksgesellschaft mbH, Mechernich - Ziegelfeld Lager 20 GmbH Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten, und sofern erforderlich, vermindert um notwendige Abschreibungen, auf den niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert vermindert um Wertberichtigungen und unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Risikobehafteten Posten wurde durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kredit- und Ausfallrisiko wurde durch Pauschalwertberichtigung angemessen berücksichtigt, soweit die Forderungen nicht versichert waren. Flüssige Mittel wurden zu Nominalwerten angesetzt. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurde allen erkennbaren Risiken angemessen und ausreichend Rechnung getragen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zu einzelnen Posten des Jahresabschlusses Anlagevermögen Die Aufgliederung und die Bewegungen des Anlagevermögens sind dem Anlagespiegel in der Anlage zu diesem Anhang zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 614.548,67 € (Vorjahr: 51.030,17 €) enthalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 159.016,31 € (Vorjahr: 644,72 €). Die Forderungen resultieren in Höhe von 159.016,31 € (Vorjahr: 644,72 €) aus Lieferungen und Leistungen. Eigenkapital Die Höhe des zum Umwandlungsstichtag (31.12.2011) vorhandenen bilanziellen Eigenkapitals der Spedition Berners GmbH & Co. KG wurde durch den Formwechsel nicht berührt. Das den Nennbetrag des festgesetzten Gezeichneten Kapitals (500.000,00 €) übersteigende bilanzielle Eigenkapital (292.041,70 €) wurde in die Kapitalrücklage eingestellt. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 25.552,24 € (Vorjahr: 60.253,14 €) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 1.612,71 € (Vorjahr: 3.357,94 €). Die Verbindlichkeiten resultieren aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.612,71 € (Vorjahr: 3.357,94 €). Haftungsverhältnisse Im Verbundbereich besteht eine selbstschuldnerische Höchstbetragsbürgschaft zu Gunsten der Berners Grundstücksgesellschaft GmbH & Co. KG in Höhe von 250.000 € (Vorjahr: 250.000 €) sowie zu Gunsten der GKE Grundstücksgesellschaft mbH in Höhe von 28.125 € (Vorjahr: 40.625 €). Mit einer Inanspruchnahme der Haftungsverhältnisse ist nicht zu rechnen, weil die der Bürgschaft zugrunde liegenden Verpflichtungen in der Vergangenheit regelmäßig bedient worden sind und gemäß der bestehenden Unternehmensplanungen auch zukünftig aus dem Cashflow zu bedienen sind. 4. Sonstige Angaben Beteiligungen
Geschäftsführung Geschäftsführer im Geschäftsjahr waren: Herr Paul Berners, Hellenthal (bis zum 31.12.2023) Herr Daniel Claßen, Euskirchen Beide Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von der Beschränkung des § 181 BGB befreit. Die Geschäftsführer erhalten von der Gesellschaft keine Bezüge. Mit Gesellschafterbeschluss vom 19. Dezember 2023 wurde Herr Christian Nelles mit Wirkung zum 1. Januar 2024 als weiterer Geschäftsführer bestellt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Mietverträgen für Grundstücke, Gebäude und Fahrzeuge sowie aus Wartungs- und Lizenzverträgen betragen rund 2.492.000 €/p.a; davon entfallen rund 2.398.000 €/p.a. auf verbundene Unternehmen. Mitarbeiter Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, aus dem Jahresüberschuss und dem Gewinnvortrag einen Betrag in Höhe von 484.698,01 € auszuschütten. Der verbleibende Betrag in Höhe von 698.024,17 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Mechernich, den 28. Juni 2024 gez. Daniel Claßen, Geschäftsführer gez. Christian Nelles, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAnlagenspiegel
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmenten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Spedition Berners GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Spedition Berners GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spedition Berners GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 28. Juni 2024 DR.
NEUMANN UND PARTNER MBB
gez. Fröschen, Wirtschaftsprüfer |
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Beteiligungsgesellschaften
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