Prokuwa Kunststoff GmbHLiquidiert

44379 Dortmund, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dortmund HRB 4056
Vorher
Prokuwa, Kunststoff-G.m.b.H.
Eingetragen
13.3.1975
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren
Gegenstand
Die Produktion und der Handel mit Kunststoffwaren und Bauproduktion.

Historie

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Management

NameRolle
Christoph Meyer
seit 16.1.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Prokuwa Kunststoff GmbH

Dortmund

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014

Bilanz

Aktiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Anlagevermögen 1.710.454,25 1.658.247,25
I. Sachanlagen 1.710.454,25 1.658.247,25
B. Umlaufvermögen 3.498.218,60 3.534.939,46
I. Vorräte 1.505.409,16 1.533.654,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.992.546,46 2.000.842,31
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 262,98 442,17
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.208.672,85 5.193.186,71

Passiva

31.12.2014
EUR
31.12.2013
EUR
A. Eigenkapital 459.032,38 501.663,85
I. gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Kapitalrücklage 76.978,11 76.978,11
III. Bilanzverlust 17.945,73 -24.685,74
B. Rückstellungen 773.323,00 701.277,00
C. Verbindlichkeiten 3.976.317,47 3.990.245,86
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.208.672,85 5.193.186,71

Anhang für das Geschäftsjahr 2014

 
der Prokuwa Kunststoff GmbH, Dortmund,

A.    Rechnungslegungsgrundsätze

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des Handelsgesetzbuches für große Kapital­gesellschaften und die ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes angewandt wor­den.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahres­grund­sätzen.

Die Gliederung des Jahresabschlusses richtet sich grundsätzlich nach den §§ 266 und 275 HGB.

Es wurden größenabhängige Erleichterungen im Sinne von § 274a und § 288 HGB in Anspruch ge­nommen.

B.    Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungs­kosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Bei der Bemessung der plan­mäßi­gen Ab­schreibungen wurde von der voraussichtlichen Nutzungs­dauer unter Berück­sich­ti­gung der betrieb­lichen Nutzungsverhältnisse aus­gegangen.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode (in Vorjahren zum Teil degressiv) abge­schrieben. Von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode wird Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurden in den Jahresabschlüssen 2010 bis 2013 analog § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Im Berichtsjahr wurden abnutzbare bewegliche geringwerte Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410,00 analog § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben.

Vorräte

Die Vorräte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der selbsterstellten Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Verwertungs- und Gängig­keits­risiken wird durch angemessene Abschläge Rech­nung getragen. Soweit erforderlich, werden Ab­schreibungen auf den am Abschluss-Stichtag bei­zulegenden niedrigeren Wert vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nenn­werten angesetzt, wo­bei auf Lieferforderungen neben notwendigen Einzelwert­berichtigungen eine Pau­schal­wert­berich­tigung vorgenommen wurde.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen EUR 54.075,60 (i. V. EUR 55.350,60).

Pensionsrückstellungen

Die Pensionsverpflichtung wird versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahr­scheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) mit dem Barwert der zu­künf­ti­gen Pensionsleistungen angesetzt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rech­nungs­zins­satzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deut­sche Bundes­bank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre ver­wen­det, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag ver­wendete Rechnungs­zinssatz beträgt 4,53 %. Die versicherungs­mathe­matische Berechnung berück­sichtigt einen Renten­trend in Höhe von 1,50 bis 2,00 %.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insol­venz­sicher sind, sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den kor­res­pon­dieren­den Schulden verrechnet.

Das Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungs­ver­mögens (Rückdeckungsversicherung) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten ge­mäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB und besteht aus dem so genannten Deckungskapital des Ver­siche­rungs­unter­nehmens zuzüglich eines gegebenenfalls vorhandenen Guthabens aus Bei­trags­rück­erstattungen (so genannte unwiderrufliche Überschussbeteiligung).

Angaben zur Verrechnung mit Deckungsvermögen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
  

 
 
31.12.2014
 
 
EUR
Pensionsrückstellungen
 
784.718,00
Deckungsvermögen
 
103.569,00
Saldo
 
681.149,00
 
 
31.12.2014
 
 
EUR
Zinsaufwand aus Pensionsrückstellungen
 
36.029,00
Ertrag aus Deckungsvermögen
 
0,00
Saldo
 
36.029,00


Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung not­wendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rück­stel­lun­gen für Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaub, Rechts- und Beratungskosten und Auf­bewah­rungs­ver­pflich­tungen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Von den Verbindlichkeiten gegen­über Kreditinstituten haben EUR 237.800,00 (i. V. EUR 254.160,00) eine Restlaufzeit von 1 bis 5 Jahre und EUR 45.400,00 (i. V. EUR 15.400,00) eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die übrigen Verbindlich­keiten haben Restlauf­zeiten von unter einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe von EUR 849.993,67 (i. V. EUR 809.354,92) nahestende Personen.

C.    Sonstige Angaben

Bilanzverlust

Im Bilanzverlust ist ein Gewinnvortrag aus dem Vorjahr von EUR 24.685,74 enthalten.

Geschäftsführung

Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2014:
 Herr Dr. Christoph Meyer, Essen

Dortmund, 11. März 2016

Dr. Christoph Meyer
(Geschäftsführer)

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 21.03.2016 festgestellt.

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