BMT Alutech Solutions Reichenbach GmbH

Am Fernblick 15, 08499 Reichenbach im Vogtland, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 19009
Vorher
VCST Reichenbach GmbH
Eingetragen
1.9.2003
Branche
Herstellung von Fahrrädern sowie von BehindertenfahrzeugenHerstellung von Personenkraftwagen und PersonenkraftwagenmotorenHerstellung von Nutzkraftwagen und Nutzkraftwagenmotoren
Gegenstand
Untersuchen, Entwickeln, Herstellung, Verkauf und Unterhalt von Automobilen und anderen Transportmitteln sowie von Unterteilen und hiervon abgeleiteten Produkten, alles im weitesten Sinne.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ilse Van der Henst
seit 14.6.2024
Geschäftsführer
Judith Naessens
seit 14.6.2024
Geschäftsführer
Tom Adams
seit 14.6.2024
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
BMT Alutech Solutions NVBEL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

BMT Alutech Solutions NV
Belgium
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VCST Reichenbach GmbH

Reichenbach im Vogtland

Jahresabschluss und Lagebericht 31. Dezember 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die VCST Reichenbach GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VCST Reichenbach GmbH, Reichenbach im Vogtland - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VCST Reichenbach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Leipzig, 22. März 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Pester, Wirtschaftsprüfer

Thrum, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

EUR EUR 31.12.2022
TEUR
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.143.126,06 1.237
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.627.082,82 378
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.623,27 373
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.139.249,96 1.008
6.294.082,11 2.996
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.260.817,71 1.236
2. Unfertige Erzeugnisse 535.603,14 774
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 266.058,58 395
2.062.479,43 2.405
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.141.595,29 7.235
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 16.159.435,38 15.600
3. Sonstige Vermögensgegenstände 172.756,07 106
23.473.786,74 22.941
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 197.165,22 275
25.733.431,39 25.621
32.027.513,50 28.617

Passiva

EUR EUR 31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 4.963.716,00 4.964
III. Gewinnvortrag 18.781.287,97 17.385
IV. Jahresüberschuss 1.536.800,60 1.396
25.06.804,57 23.770
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 86.476,00 236
2. Sonstige Rückstellungen 302.311,47 221
388.787,47 457
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.295.900,00 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.457.523,01 2.862
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 315.939,42 1.036
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.262.559,03 492
davon aus Steuern EUR 244.564,62 (Vorjahr: TEUR 102)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vorjahr: TEUR 7)
6.331.921,46 4.390
32.027.513,50 28.617

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

EUR EUR 2022
TEUR
1. Umsatzerlöse 27.143.600,82 30.027
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -367.185,84 112
3. Sonstige betriebliche Erträge 104.455,54 141
26.880.870,52 30.280
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 12.701.647,23 15.066
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.993.184,52 2.660
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.189.597,92 4.720
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.016.963,87 946
davon für Altersversorgung EUR 9.669,00 (Vj. TEUR 11)
6. Abschreibungen auf Sachanlagen 452.186,66 211
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.966.669,58 4.965
25.320.249,78 28.568
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 735.263,00 312
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 735.263,00 (Vj. TEUR 312)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 80.522,01 1
davon Aufwendungen aus der Abzinsung EUR 7.747,50 (Vj. TEUR 1)
654.740,99 311
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 664.750,64 615
11. Ergebnis nach Steuern 1.550.611,09 1.408
12. Sonstige Steuern 13.810,49 12
13. Jahresüberschuss 1.536.800,60 1.396

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der VCST Reichenbach GmbH zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Gesellschaft ist unter der Firma VCST Reichenbach GmbH mit Sitz in Mylau im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter der Nummer HRB 19009 eingetragen.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

Anlagevermögen

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und soweit abnutzbar abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Die Abschreibungen auf Gebäude sowie auf Betriebs- und Geschäftsausstattung erfolgten linear nach den festgelegten betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Zugänge zu Gebäuden und zur Betriebs- und Geschäftsausstattung werden pro rata temporis abgeschrieben.

Investitionen in Maschinen und technische Anlagen werden ab dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme linear über den Zeitraum der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben.

Umlaufvermögen

Die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert unter Beachtung der verlustfreien Bewertung. Die Herstellungskosten beinhalten Materialeinzelkosten, Fertigungslöhne, Sondereinzelkosten der Fertigung, Abschreibungen, angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Verwaltungsgemeinkosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Einzel- und Pauschalwertberichtigungen waren nicht erforderlich.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt.

Latente Steuern

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 29,825 % zugrunde gelegt.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind gebildet für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 ergibt sich aus dem Anlagenspiegel (Seite 7).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von insgesamt TEUR 16.159 betreffen Forderungen aus Konzernfinanzierung.

Stammkapital

Das Stammkapital in Höhe von EUR 25.000,00 entspricht der Eintragung im Handelsregister.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen von insgesamt TEUR 86 betreffen in Höhe die Steuerverpflichtung für das Geschäftsjahr 2023.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Personal (TEUR 1), ausstehende Rechnungen (TEUR 98), Altersteilzeit (TEUR 115), Urlaub (TEUR 18), Berufsgenossenschaft (TEUR 11) sowie Jahresabschlusskosten (TEUR 60).

Die in den Rückstellungen erfassten Altersteilzeitverpflichtungen (TEUR 166) wurden mit dem diesbezüglichen Deckungsvermögen mit einem Zeitwert in Höhe von TEUR 51 verrechnet. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens liegen geringfügig unter dem Zeitwert. Es ergaben sich keine wesentlichen zu verrechnenden Erträge und Aufwendungen. Der Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB unterliegen TEUR 1 (Vorjahr TEUR 1). Die Rückstellungen für Altersteilzeit sind nach dem Barwertverfahren unter Anwendung des Rechnungszinses gemäß den Vorschriften der Rückstellungsabzinsungsverordnung der Bundesbank (RückAbzinsV) entsprechend der Restlaufzeiten der einzelnen Altersteilzeitverträge passiviert. In die Rückstellungen für Altersteilzeit wurde kein Gehaltstrend sowie Fluktuation einbezogen. In den Zinsaufwendungen sind die Aufwendungen aus der Abzinsung der Rückstellungen im Jahr 2023 (TEUR 8) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen zum 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 316.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022 setzen sich wie folgt zusammen:

2023
TEUR
2022
TEUR
Nach geografischen Märkten
Inlandsumsätze 23.588 23.541
Auslandsumsätze 3.555 6.486
27.143 30.027
Nach Produkten
MK 100 22.027 26.116
MK 100 EVO 3.212
MK 120 239
MK 60 E 130 819
THZ/Plunger 500 529
Sonstiges 1.035 2.563
27.143 30.027

Periodenfremde Erträge und periodenfremde Aufwendungen

Periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 66 resultieren aus Erträgen aus der anteiligen Auflösung von Rückstellungen (TEUR 55) und sonstigen periodenfremden Erträgen (TEUR 11).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 44 enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die im Jahr 2023 in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Ertragsteuern setzen sich aus den Steueraufwendungen für das abgelaufene Geschäftsjahr (TEUR 669; i. Vj. TEUR 603) und dem periodenfremden Steuerertrag für Vorjahre von TEUR 4 zusammen.

Die im Dezember 2023 mit Beschluss des Mindeststeuergesetzes eingeführte Ausnahme in § 274 Abs. 3 HGB bedeutet, dass latente Steuern im Zusammenhang mit Ertragsteuern, die sich aus anwendbaren oder angekündigten Steuervorschriften zur Umsetzung der Modellregeln der Säule 2 ergeben, bei der Gesellschaft weder erfasst noch ausgewiesen werden. Eine zusätzliche Steuerbelastung aus der Umsetzung der Modellregeln der Säule 2 wird derzeit nicht erwartet

4. Sonstige Angaben

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für Miet- und Leasingverhältnisse i. H. v. TEUR 73.

Mitarbeiter

Mitarbeiter im Durchschnitt nach Vollzeitäquivalenten
Gewerbliche Arbeitnehmer 92
Angestellte 26
118

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl wurde als 1/4 der Summe der Vollzeit-Äquivalente jeweils zum Monatsende des Quartals ermittelt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer: Van Steyvoort, Eddy, Alken/Belgien, CEO of the business line Automotive, Dipl.-Ingenieur

Geschäftsführer: Gelders, Jan, Tongeren/Belgien, CFO (finance director) of the business line Automotive, Diplom-Kaufmann (Wirtschaftswissenschaften)

Geschäftsführer: Seynaeve, Jean-Christophe, Beernem/Belgien, CEO of the BMT group, Diplom-Kaufmann (Wirtschaftswissenschaften)

Geschäftsführer: Lambrecht, Kris, Oostakker/Belgien, CFO (finance director) of the BMT group, Diplom-Kaufmann (Wirtschaftswissenschaften)

Die Geschäftsführung hat im Berichtsjahr keine direkten Bezüge von der Gesellschaft erhalten. Die im Rahmen der Managementumlage 2023 an die VCST Industrial Products BVBA, Sint-Truiden, gezahlte Vergütung in Höhe von TEUR 150 enthält auch Entgelte für die Geschäftsführertätigkeit.

Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die BMT International SA, Belgien. Der Konzernabschluss der BMT International SA wird beim Handelsregister in Belgien offengelegt.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 1.536.800,60 auf neue Rechnung vorzutragen.

Prüfungs- und Beratungsgebühren

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für

TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 40
Steuerberatungsleistungen 20
60

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Abschlussstichtag sind keine Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft eine i. S. d. § 285 Nr. 33 HGB besondere Bedeutung haben.

 

Reichenbach im Vogtland OT Mylau, den 11.3.2024

gez. Jan Gelders

gez. Eddy Van Steyvoort

Geschäftsführer

Geschäftsführer

gez. Jean-Christophe Seynaeve, Geschäftsführer

gez. Kris Lambert, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.838.131,91 10.049,40 0,00 0,00 2.848.181,31
2. Technische Anlagen und Maschinen 37.346.289,32 2.551.311,91 0,00 996.392,21 40.893.993,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.117.427,31 49.760,94 0,00 11.637,70 2.178.825,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.008.029,91 1.139.249,96 0,00 -1.008.029,91 1.139.249,96
43.309.878,45 3.750.372,21 0,00 0,00 47.060.250,66
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.600.794,22 104.261,04 0,00 1.705.055,26
2. Technische Anlagen und Maschinen 36.968.925,72 297.984,90 0,00 37.266.910,62
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.744.261,96 49.940,72 0,00 1.794.202,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
40.313.981,90 452.186,66 0,00 40.766.168,56
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
TEUR
Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.143.126,05 1.237
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.627.082,82 377
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 384.623,27 373
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.139.249,96 1.008
6.294.082,10 2.996

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäftsmodell und Geschäftsverlauf

Gestiegene Energiepreise, hohe Inflation, Engpässe, weltweite Einbußen beim Wachstum und auch der russische Krieg gegen die Ukraine haben weiterhin wirtschaftliche Folgen und Einfluss auf die gesamte Weltwirtschaft.

Natürlich bekommen auch wir die Auswirkungen zu spüren.

Auch wenn die Energiepreise im Vergleich zum Vorjahr etwas gefallen sind, so sind sie immer noch doppelt so hoch wie vor 2 Jahren und auch viele weitere Kosten steigen weiter durch die Anpassung der Inflation.

Seit vielen Jahren arbeitet die VCST Industrial Products BVBA, Sint-Truiden in Belgien (kurz: "VCST IP"), mit Continental Automotive, zusammen. 1972 in Belgien gegründet, wurden bei VCST IP seither immer Autoteile gefertigt.

Als Continental in 2001 sein Werk von Mylau nach Tschechien verlagerte, gründete VCST IP eine neue Tochtergesellschaft, die VCST Reichenbach GmbH. Die VCST Reichenbach GmbH übernahm das bisher im Eigentum von Continental stehende Werk in Mylau mit 86 Mitarbeitern, um daraus eine neue Produktionsstätte zur Herstellung von ABS-Bauteilen aufzubauen. In langfristigen Abnahmeverträgen erklärte sich Continental Teves bereit, die Kapazitäten der VCST Reichenbach GmbH auszulasten.

Ende 2001 wurde im Auftrag von Continental Teves die Fertigung der Ventilblöcke MK 60 und MK 70 und Tandemhauptzylinder (kurz "THZ") aufgenommen. Das Produktspektrum wurde in den letzten Jahren erweitert um MK 60E und MK 25E sowie seit Ende des Jahres 2012 um MK 100. Seit dem Jahr 2012 wurde sukzessive damit begonnen, die Produktion auf das künftige Hauptprodukt MK 100 auszurichten. Ab 2022 wurde die Produktpalette MK 100 um MK100 EVO sowie MK120 erweitert. Auch in 2023 ist die Erweiterung von MK100 EVO und MK 120 fortgesetzt worden. Gleichzeitig starteten wir mit einer weiteren neuen Produktlinie MK 25C. Diese wird erst in den folgenden Jahren zum Tragen kommen.

Die in Mylau hergestellten Aluminiumteile bewirken, dass modernste Bremstechnik (ABS, ESP, ASR) funktioniert. Eingebaut werden sie in verschiedene Modelle von BMW, VW, Audi, Skoda, Renault, Peugeot, Citroen, Ford und Jaguar. Als im Jahr 2002 die Produktion langsam anlief, wurden bis zu 200.000 Stück pro Monat gefertigt. Im Jahr 2023 wurden rund 225.000 Stück pro Monat produziert.

Auf Grund der Umbaumaßnahmen für die neuen Produktionslinien nahm das Produktionsvolumen leicht ab. Im Jahr 2022 betrug das Produktionsvolumen 2,835 Mio. Stück, in 2023 2,687 Mio. Stück.

Produkt Umsatz in Stück in 2023 Umsatz in Stück in 2022 Veränderung in Stück
MK 100 2.204.096 2.720.451 -516.355
MK 100EVO 397.479 397.479
MK 120 29.349 29.349
MK XXE 9.202 67.213 -58.011
THZ/Plunger 46.383 47.632 -1.249
Gesamt 2.686.509 2.835.296 -148.787

2. Investitionsschwerpunkte in 2023

Insgesamt arbeiten bei der VCST Reichenbach GmbH 35 modernste CNC-Anlagen.

Die Investitionen der VCST Reichenbach in eigenes Anlagevermögen betrugen im Jahr 2023 TEUR 3.750. Die Investitionen aus 2023 wurden teilweise aus Eigenkapital (28%) und Fremdkapital (72%) beglichen und dienten in erster Linie der Investition einer neuen Waschmaschine für TEUR 3.548.

3. Umsatzentwicklung

Die Verkaufsmengen sind in 2023 aufgrund der Umstellung auf die neuen Produktionslinien und dem damit verbundenen Kapazitätsverlust leicht gesunken. Sie befinden sich immer noch auf einem reduzierten Niveau im Vergleich zu den Vorjahren vor der CORONA-Pandemie. Der Umsatz aus dem Verkauf von Erzeugnissen ist im Vergleich zum Jahr 2022 um EUR 0,750 Mio. auf EUR 25,583 Mio. volumenbedingt gesunken. Dies entspricht einer Reduzierung um 3 %. Unsere Prognoseerwartung aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 31,507 Mio. bezogen auf den Verkauf von Erzeugnissen wurde mit EUR 25,583 Mio. um EUR 5,924 Mio. nicht erreicht.

Mit den Produktlinien MK 100, MK100 EVO und MK 60E erzielte die VCST Reichenbach GmbH bis zum Jahresende 2023 im Inland einen Umsatz in Höhe von EUR 22,03 Mio. (i. Vj. EUR 21,00 Mio.). Der Auslandsumsatz mit Continental Belgien, Tschechien, Ungarn, China und den USA bezüglich der Produktlinien MK 100, MK 100EVO, MK 120, MK 60E und THZ/Plunger beträgt EUR 3,56 Mio. (i. Vj. EUR 6,46 Mio.).

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Ertragslage

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.537 (i. Vj. Jahresüberschuss TEUR 1.396) ab.

Das Jahresergebnis ergibt sich aus einem positiven Betriebsergebnis von TEUR 1.561 (i. Vj. TEUR 1.712), dem Zinsergebnis von TEUR 655 (i. Vj. TEUR 312) und Steuern des Berichtsjahres von TEUR 665 (i. Vj. TEUR 615) sowie sonstige Steuern von TEUR 14 (i. Vj. TEUR 12).

Die Verringerung der Umsatzerlöse aus dem Verkauf der Erzeugnisse ist auf den gesunkenen Kundenbedarf zurückzuführen (TEUR 27.144 i. Vj. TEUR 30.027).

Die Aufwendungen für die Betriebsleistung sind analog dem Vorjahr wesentlich geprägt durch die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Lizenzgebühren von TEUR 1.135 (i. Vj. TEUR 2.741). Die Lizenzgebühren basieren auf dem Vertrag mit der VCST IP vom 7. Januar 2010. Gegenstand der Lizenzvereinbarung ist die Überlassung der Kundenbeziehung zur Continental-Gruppe sowie anderer immaterieller Wirtschaftsgüter, wie Prozess-Know-how, Know-how im Bereich des Engineerings sowie ERP- und Qualitätssysteme, durch VCST IP an VCST Reichenbach zur Nutzung. Als Gegenleistung zahlt VCST Reichenbach eine Lizenzgebühr in Höhe der Differenz zwischen der Summe aus Umsatzerlösen, Bestandsveränderung, anderen aktivierten Eigenleistungen und sonstigen betrieblichen Erträgen sowie der Summe aus Materialaufwand, Personalaufwand, Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sowie einem Gewinnaufschlag auf diese Aufwandspositionen in Höhe von 6,47 %.

Die Personalaufwendungen liegen mit TEUR 6.207 um 9,5 % über dem Vorjahresniveau. Im Jahresdurchschnitt 2023 waren bei VCST Reichenbach 118 Mitarbeiter (i. Vj. 109 Mitarbeiter) beschäftigt.

Die Abschreibungen sind hauptsächlich durch die Neuinvestition der Waschmaschine gestiegen (TEUR 452; i. Vj. TEUR 211). Die wesentlichen Produktionsmaschinen sind bereits weitgehend abgeschrieben.

Die im Jahr 2023 in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Ertragsteuern setzen sich aus den Steueraufwendungen für das abgelaufene Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 663 (i. Vj. TEUR 603) und dem periodenfremden Steueraufwand für die Vorjahre von TEUR 2 (i. VJ. TEUR 12) zusammen.

Vermögens- und Finanzlage

Das Eigenkapital ist durch den Jahresüberschuss von TEUR 1.537 im Vergleich zum 31. Dezember 2022 von TEUR 23.770 auf TEUR 25.307 zum 31. Dezember 2023 gestiegen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 79 % (i. Vj. 83 %).

Das Vermögen ist gegenüber dem 31. Dezember 2022 um TEUR 3.411 gestiegen.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte in 2023 überwiegend durch den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit. Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Stichtag TEUR 197 (i. Vj. TEUR 276). Des Weiteren bestehen Forderungen aus Konzernfinanzierung in Höhe von TEUR 16.159 (i. Vj. TEUR 15.593). Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Dritten bestehen nicht.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Die Grundlage für die zukünftige Entwicklung bildet der im September 2021 abgeschlossene Liefervertrag für die Jahre 2023 bis 2025 betreffend der Produkte MK100 und deren Weiterentwicklung MK 100EVO und MK 120 sowie der am 29.03.2023 neu abgeschlossene Liefervertrag für die Jahre 2025 bis 2031 betreffend des Produktes MKC 2.

In den darauffolgenden Jahren werden die abgerufenen Stückzahlen für MK 100 voraussichtlich deutlich sinken und durch das Nachfolgeprodukt MKC 2 ersetzt werden. Wir konnten unseren Kunden von unserer Leistungsfähigkeit überzeugen und ein Nachfolgeprodukt gewinnen. Auf den derzeit in Betrieb befindlichen Maschinen kann das Nachfolgeprodukt nicht produziert werden, sodass Investitionen im wesentlichen Umfang in die Umrüstung bzw. neue Maschinen erforderlich sind. Für die noch geplanten Neuinvestitionen werden wieder Zuschüsse von Continental Teves ausgereicht werden.

Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der VCST Reichenbach wird im wesentlichen Maß von den Bedarfsabrufen der Continental Teves abhängig sein. Der Auftragseingang von Continental Teves ist seinerseits immer mit der wirtschaftlichen Situation der Automobilindustrie verbunden. Derzeit werden die Produktionskapazitäten mit bis zu 15 Schichten pro Woche ausgelastet. Für das Jahr 2024 erwarten wir einen Umsatz aus dem Verkauf der Erzeugnisse von EUR 26,913 Mio. (3,05 Mio. Stück), was insgesamt eine Steigerung von 7% bedeutet.

Weiterhin sehen wir eine weitere Chance in der Verlängerung unseres bestehenden Vertrages für MK 100 über 2025 hinaus um eine weitere Periode und in der Akquirierung von neuen Kunden und Produkten.

Seit dem Jahresabschluss 2009 werden zu zahlenden Lizenzgebühren berücksichtigt. Diese haben erheblichen Einfluss auf die Entwicklung des Ergebnisses. Aus der Berechnung der Lizenzgebühren auf Basis der Ertrags- und Aufwandskomponenten für die betriebliche Leistung resultiert entsprechend der derzeitigen vertraglichen Konditionen voraussichtlich auch künftig ein Betriebsergebnis auf dem Niveau des Berichtsjahres. Die künftigen Jahresergebnisse werden demnach überwiegend nur durch die Veränderungen des Zinsergebnisses bzw. der Steueraufwendungen beeinflusst werden.

Die Finanzierung der Gesellschaft soll durch den Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit und durch vorhandene flüssige Mittel erfolgen.

Im Augenblick leidet die gesamte Weltwirtschaft unter den Auswirkungen des Russland/ Ukraine-Konfliktes. Die Geschäftsführung geht derzeit jedoch nicht davon aus, dass der Konflikt sowie die daraus ergebenden Folgewirkungen auf die Rohstoffe und Materialverfügbarkeiten sowie die Energiepreisentwicklung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen wird.

 

Reichenbach im Vogtland OT Mylau, den 11.3.2024

gez. Kris Lambert, Geschäftsführer

gez. Jan Gelders, Geschäftsführer

gez. Jean-Christophe Seynaeve, Geschäftsführer

gez. Eddy Van Steyvoort, Geschäftsführer

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