G. Schorndanner GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Besen und Bürsten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Weiß seit 5.7.2018 | Prokura |
Daniel Zahn seit 15.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 0.00% | |
| 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zahn Pinsel GmbHBechhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT 2023ZAHN PINSEL GMBHA Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des UnternehmensDie Zahn Pinsel GmbH entwickelt, produziert und vertreibt hochwertige Pinsel und Applikatoren für Künstler, Hobby, Kosmetik, Rasur, Handwerk und technische Anwendungen. Die Kunden sind Großabnehmer im In- und Ausland. 2. Forschung und EntwicklungWir haben uns im internationalen Markt für hochwertige Pinsel und Applikatoren als OEM bzw. Private-Label Produzent positioniert und vertreiben keine Produkte unter einer eigenen Marke. Deshalb erfolgt die Entwicklung von Neuprodukten in enger Abstimmung mit unseren Kunden und Lieferanten. Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeiten sind eine stetige Anwendungsoptimierung unserer Pinsel und Applikatoren, die Erschließung neuer Anwendungsfelder sowie der Einsatz von umweltschonenden Komponenten und Prozessen. B Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenLaut aktuellen Auswertungen lag das weltweite Wirtschaftswachstum für 2023 bei 3,2%.1Das Brutto-Inlandsprodukt in Deutschland sank im Jahr 2023 um 0,3%.2 Auch für die Branche der Pinsel- und Bürstenhersteller war 2023 von Stagnation und verhaltener Nachfrage geprägt.3 Hauptgründe dürften ein nach wie vor schwaches Konsumklima gewesen sein4 sowie hohe Lagerbestände bei Zwischenhändlern und Kunden, die in den Vorjahren als Maßnahme gegenüber Lieferengpässen aufgebaut wurden.5 2. GeschäftsverlaufDie allgemeine Konjunkturschwäche hatte auch einen Einfluss auf unseren Geschäftsverlauf. Viele Kunden haben Projekte zeitlich nach hinten verschoben und waren vorsichtig mit Neuprodukteinführungen und einem damit verbundenen weiteren Bestandsaufbau und Bestandsrisiko. Aufgrund unserer aktiven Marktbearbeitung und der Einführung von attraktiven Neuentwicklungen konnten wir trotz ungünstiger Rahmenbedingungen in 2023 in fast allen Produktsegmenten leichte Zuwächse verzeichnen. 3. Lage3.1 Ertragslage Unsere Umsatzerlöse konnten wir in 2023 um 1,2% ggü. 2022 steigern. Der Exportanteil hat sich mit 57,3% gegenüber dem Vorjahr (60,9%) nur marginal verändert. Die Akquisition der Springer Pinsel GmbH zum 01.04.2022 im Rahmen eines Asset Deals hat in 2023 zu einem weiter gestiegenen Umsatzbeitrag von 10,7% geführt. Wir betrachten die Integration damit als erfolgreich abgeschlossen. Die Verfügbarkeit von für uns wichtigen Rohstoffen und Vormaterialien hat sich in 2023 deutlich verbessert. Damit ließ auch die dynamische Preisentwicklung der Jahre 2021 und 2022 nach. Unsere Materialquote reduzierte sich von 40,2% auf 37,9%. Unsere Personalquote erhöhte sich von 33,7% auf 35,2%. Ursachen hierfür sind unsere langfristige Strategie zur Stärkung des Eigenfertigungsanteil, eine steigende Quote von gut ausgebildeten Fachkräften sowie eine weiterhin dynamische Entwicklung des allgemeinen Lohnkostenniveaus. 3.2 Finanzlage Unsere Finanzlage hat sich weiterhin sehr stabil entwickelt. Unser Finanzmanagement ist daraufhin ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Skontofristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir verfolgen eine konsequente Konsolidierungspolitik, aufgrund derer wir im Unternehmen erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Ersatz- und Neuinvestitionen in Anlagen und Maschinen können wir über den positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit realisieren. 3.3 Vermögenslage Unsere Eigenkapitalquote hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf hohem Niveau von 85,4% auf 85,7% leicht erhöht. Das langfristige Darlehen zur Finanzierung unseres Firmenneubaus führen wir wie geplant zurück. Der Verschuldungsgrad von 17,1% im Vorjahr konnte auf 16,7% verringert werden. 4. Finanzielle LeistungsindikatorenWir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Gesamtkapitalrentabilität sowie den Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit heran. Die Gesamtkapitalrendite hat sich von 10,0% auf 11,4% erhöht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 1.452 T€ nach 1.424 T€ im Vorjahr. C. PrognoseberichtIm Januar 2024 prognostizierte der IWF für 2024 ein globales Wachstum von 3,1%, für den Euroraum 0,9% und für Deutschland 0,5%.6 Aktuelle Prognosen von Juli 2024 gehen lediglich von einem Wachstum von 0,2 % in Deutschland aus7.Nach wie vor besteht bei vielen unserer Kunden und Lieferanten eine erhöhte Planungsunsicherheit. Die Lagerbestände in der kompletten Wertschöpfungskette befinden sich aufgrund einer ausbleibenden Konjunkturbelebung weiterhin auf hohem Niveau. Wir rechnen damit, dass sich die Kostenstabilisierung bei Rohmaterialien und Vorprodukten in 2024 weiter fortsetzt. Gleichzeitig gehen wir davon aus, dass die Energiepreise in Deutschland auf einem hohen Niveau verbleiben. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben und dem Mangel an Arbeitskräften für alle Qualifikationsebenen planen wir mit kontinuierlich steigenden Lohnkosten. Auch bei Fracht- und Transportkosten rechnen wir mit einem steigenden Niveau. Umsatzseitig rechnen wir in 2024 mit einer leicht positiven Entwicklung bei Bestands- und Neukunden. Unsere Planungen sehen einen leichten Umsatz- und Ergebniszuwachs gegenüber 2023 vor. Unser Ziel ist es, auf alle Veränderungen flexibel und kurzfristig zu reagieren. Unseren Zahlungsverpflichtungen werden wir auch zukünftig unter Ausnutzung des Skontos nachkommen. D Chancen- und Risikobericht1. RisikoberichtRisiken, welchen den Bestand des Unternehmens gefährden könnten, sind aktuell nicht ersichtlich.Aufgrund der geopolitischen Entwicklungen und den damit verbunden wirtschaftlichen Auswirkungen gehen wir für die nächsten Jahre von einem weiterhin schwierigen Wirtschaftsumfeld aus. Ein hohes Risiko sehen wir in einer zunehmenden Lohn-Preis-Spirale bzw. einem dauerhaften Mangel an Arbeitskräften. Diesem begegnen wir mit steigenden Investitionen in Automatisierungslösungen. Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bestehen weitere latente Risiken durch Ausfälle von bereits geschwächten Kunden und/oder Lieferanten. Diesem Risiko versuchen wir durch konsequente Weiterentwicklung unserer breiten Kunden- und Lieferantenbasis entgegenzuwirken. Starke Abhängigkeiten von einzelnen Geschäftspartnern versuchen wir grundsätzlich zu vermeiden. Ein zunehmendes Risiko sehen wir in Cyberangriffen auf die IT-Infrastruktur. Dem wirken wir durch eine permanente Aktualisierung unserer Schutzmechanismen sowie organisatorische Maßnahmen und regelmäßige Mitarbeiterschulungen entgegen. Aufgrund unserer breiten Kundenbasis, unseres Entwicklungs- und Fertigungs-Knowhows und der engen Kundenkontakte halten wir alle oben gennannten Risiken für beherrschbar, sind uns aber bewusst, dass wir uns kontinuierlich im Wettbewerb behaupten müssen. 2. ChancenberichtDie schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, sich verändernde Lieferketten sowie Technologie- und Konsumtrends führen regelmäßig auch zu neuen Geschäftspotentialen. Wir versuchen, diese Trends frühzeitig zu erkennen und entsprechende Geschäftspotentiale daraus abzuleiten. Die Nachfrage für nachhaltig und lokal produzierte Produkte nimmt weiterhin zu. Dem tragen wir durch unsere EMAS, ISO 14001 und FSC-Zertifizierungen Rechnung und planen mit einer zunehmenden Wertschöpfungstiefe in unserer deutschen Fertigung. E GesamtaussageUnsere breite Kunden- und Lieferantenbasis, unser Engagement in unterschiedlichsten Wirtschaftszweigen, hohe Kundenorientierung und eine stabile Finanz- und Vermögenslage sowie unsere langfristig ausgelegte Unternehmensstrategie stellen auch zukünftig die Basis einer positiven Geschäftsentwicklung dar. Wir gehen davon aus, dass sich ein Konsolidierungsprozess mittel- und langfristig tendenziell positiv auf unsere Geschäftsentwicklung auswirkt. Wir werden weiterhin kontinuierlich in die Optimierung unserer Geschäftsprozesse und Produktentwicklung investieren. Wir sehen uns für die Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen gut gerüstet und erkennen aktuell keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens unmittelbar gefährden könnten. F Risikobericht über die Verwendung von FinanzinstrumentenWir verwenden keine Finanzinstrumente.
Bechhofen, 21.10.2024 gez. Daniel Zahn, Geschäftsführer 1 Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/ 2 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 3 Quelle: VDPB und FEIBP Berichte 4 Quelle: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html 5 Quelle: https://www.ifo.de/publikationen/2022/aufsatz-zeitschrift/lieferengpaesse-der-deutschen-industrie-eine-einordnung 6 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/03/10-globale-wachstumsperspektive.html 7 Infografik: IWF-Prognose: Deutschland bleibt Konjunktur-Schlusslicht | Statista BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Zahn Pinsel GmbH, Sitz: Bechhofen, Handelsregister Ansbach, HRB 646 (§ 264 Abs. 1a HGB). Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Bilanz wurde nach § 266 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren). Von dem Wahlrecht gemäß § 265 Abs. 7 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Für bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens kam die lineare Abschreibung nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer zur Anwendung (§ 253 Abs. 3 HGB). Umlaufvermögen Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren gemeinen Wert am Bilanzstichtag bewertet. Der Warenbestand wurde durch körperliche Bestandsaufnahme nach den zuletzt maßgebenden Einkaufspreisen ermittelt. Auf ungängige Artikel und Ausstellungsware ist ein in der Branche üblicher Abschlag vorgenommen worden, wobei die Altersstruktur hinreichend Berücksichtigung fand. Besondere Risiken, die auf Grund des strengen Niederstwertprinzips eine zusätzliche Wertkorrektur erfordert hätten, waren nicht erkennbar. Bewertungsvereinfachungsverfahren gemäß § 256 HGB kamen nicht zur Anwendung. Die unfertigen Erzeugnisse und die fertigen Erzeugnisse wurden zu handelsrechtlichen Mindestwerten bewertet. Die allgemeinen Risiken im Forderungsbestand wurden durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Daneben wurden in erforderlichem Umfang Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Pensionsrückstellung Die erteilte Pensionszusage wurde auf der Grundlage der Heubeck Richttafeln 2018G und unter Beachtung der Vorschriften des § 253 Abs. 1 und 2 HGB bewertet. Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die "Barwert"-Methode angewendet. Für die Berechnung wurden als grundlegende Annahmen ein Zinssatz in Höhe von 1,82 % p.a. (Vorjahr: 1,78 % p.a.) gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung, ein Rententrend in Höhe von 0,00 % p.a. und ein Gehaltstrend in Höhe von 0,00 % p.a. angenommen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Absatz 6 HGB beträgt € 2.016,00 (Vorjahr: € 9.480,00; Differenz zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre.
Rückstellungen Die "Rückstellungen" erfassen Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten gemäß § 249 Abs. 1 HGB. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die wesentliche Postition in den "sonstigen Rückstellungen" bilden Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von T€ 199,0 (Vorjahr: T€ 156,5). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestanden nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Pfandrechten in Form von Grundschulden gesichert. Für Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. Abweichungen Grundsätzliche Abweichungen in den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr liegen nicht vor. Angaben zur Bilanz Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2023 im Einzelnen wie im Anlagenspiegel dargegestellt entwickelt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres wurden in eine gesonderte Spalte aufgenommen (§ 284 Abs. 3 HGB). Der aktivierte, entgeltlich erworbene Geschäfts- bzw. Firmenwert wird über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von 5 Jahren linear abgeschrieben. Aufgrund der durchgeführten Analyse ist davon auszugehen, dass sich die Wirkung und der wirtschaftlich positive Effekt der Übernahme (Kunden- und Lieferantendatei sowie know-how nach ca. fünf Jahren verflüchtigt. Der aktivierte Firmenwert wurde entsprechend § 253 Abs. 3 S. 4 HGB abgeschrieben (§ 285 Nr. 13 HBG). Von dem Ausweiswahlrecht, die erhaltenen Anzahlungen auf Vorräte offen vom Posten "Vorräte" abzusetzen, wurde Gebrauch gemacht (§ 268 Abs. 5 S. 2 HGB). Forderungen mit einer Restlaufzeit größer 1 Jahr bestanden in Höhe von € 5.242,36 (Vorjahr: € 7.760,72). Rechnungsabgrenzungsposten: Hier enthalten sind Vorauszahlungen für Leasingsonderzahlungen von T€ 21 (Vorjahr: T€ 22), Softwarewartung T€ 5 (Vorjahr: T€ 4) sowie Messe T€ 12 (Vorjahr: T€ 15). Als sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 a HGB) kommen vor allem die Mietverträge für die Grundstücke sowie Leasinggebühren aus laufenden Leasingverträgen in Betracht.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Auslandsumsätze sind größtenteils in Euro fakturiert. Soweit vereinzelt für Auslandsumsätze nicht Euro fakturiert wurde, erfolgte die Umrechnung zum Tageskurs im Zeitpunkt der Erfüllung. Soweit vereinzelt im Ausland direkt bestellt wurde, erfolgte die Umrechnung zum Tageskurs im Zeitpunkt der Bezahlung. Die Inhalte der Gewinn- und Verlust-Posten sind ohne Besonderheiten. Die Darstellung führt nicht zu einer falschen Beurteilung der Ertragslage. Sonstige Angaben Am Jahresabschluss-Stichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse gemäß §§ 268 Abs. 7, 251 HGB. Pfandrechte, Garantiezusagen, Bürgschaften und Sicherheiten sind nicht gewährt worden. Einzelvetretungsberechtigte Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023: MBA Daniel Zahn, Wirtschaftsingenieur und Pinselmachermeister Die Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird entsprechend § 288 Abs. 2 S. 3 HGB nicht gemacht. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 106 (Vorjahr: 120; § 285 Nr. 7 HBG).
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 1.014.359,40 auf neue Rechnung vorzutragen.
Bechhofen, 21. Oktober 2024 Zahn Pinsel GmbH gez. MBA Daniel Zahn, Geschäftsführer
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkWir weisen nach § 328 Abs. 1a HGB darauf hin, dass der beigefügte Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Zahn Pinsel GmbH, Bechhofen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Zahn Pinsel GmbH, Bechhofen - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zahn Pinsel GmbH, Bechhofen für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks. Wirtschaftsprüfer
Landshut, 30.10.2024 BBT
Control Treuhand GmbH
gez. Bendel gez. Margolf Wirtschaftsprüfer |
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