Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 3226 BHV
Eingetragen
17.11.2005
Branche
Betrieb von HäfenErbringung von sonstigen Dienstleistungen für die Schifffahrt a. n. g.Reparatur und Instandhaltung von sonstigen zivilen Beförderungsmitteln a. n. g.
Gegenstand
Technische Dienst- und Werkleistungen im Bereich der Hafen- und Verkehrswirtschaft einschließlich der Übernahme technischer Entwicklungsarbeiten, die Übernahme von Wartungs-, Reparatur- und Erhaltungsarbeiten an technischen Einrichtungen, die Übernahme des technischen Managements solcher Einrichtungen sowie alle damit im Zusammenhang stehenden oder den vorstehenden Aufgabenfeldern dienenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jens Greulich
seit 24.1.2025
Prokura
Daniel Bahr
seit 9.2.2024
Prokura
Stefan Jann
seit 1.8.2023
Geschäftsführer
Bettina Ritzinger
seit 13.7.2020
Prokura

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EUROGATE Technical Services GmbH

Bremerhaven

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software 129.835,00 176.368,00
129.835,00 176.368,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 694.145,00 462.262,00
2. Umschlaggeräte 10.860.515,00 11.739.929,00
3. Technische Anlagen und Maschinen 440.235,00 542.665,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.537.960,00 3.972.609,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 135.283,75 496.426,35
16.668.138,75 17.213.891,35
16.797.973,75 17.390.259,35
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.462.919,53 13.360.090,03
2. Unfertige Leistungen 5.879.069,10 3.044.585,10
3. Geleistete Anzahlungen 206.249,27 0,00
20.548.237,90 16.404.675,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.571.667,38 749.841,83
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.860.443,47 16.065.272,72
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 5.273.718,16 4.369.179,96
4. Sonstige Vermögensgegenstände 193.604,12 133.228,54
16.899.433,13 21.317.523,05
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5.893,50 9.997,01
37.453.564,53 37.732.195,19
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 8.980,00
54.251.538,28 55.131.434,54

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Kapitalrücklage 9.088.149,24 9.088.149,24
III. Gewinnrücklagen 61.684,00 61.684,00
9.649.833,24 9.649.833,24
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 3.967.412,50 3.213.562,50
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8.443.643,63 8.351.360,95
2. Sonstige Rückstellungen 15.377.051,68 17.474.925,94
23.820.695,31 25.826.286,89
D. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.850.850,58 3.050.850,58
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.186.217,96 7.337.459,22
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.937,76 13.659,82
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 19.719,18 115.981,52
5. Sonstige Verbindlichkeiten 3.401.352,93 3.992.377,70
15.470.078,41 14.510.328,84
E. Rechnungsabgrenzungsposten 1.343.518,82 1.931.423,07
54.251.538,28 55.131.434,54

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 131.723.177,97 144.160.585,81
2. Erhöhung / Verminderung des Bestands an unfertigen Erzeugnissen 2.834.484,00 1.186.854,73
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 101.000,00 40.560,25
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.653.922,89 2.014.749,32
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -33.015.734,85 -43.335.636,12
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -16.383.431,51 -18.458.863,78
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -50.567.832,75 -49.683.661,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -10.147.534,05 -9.871.502,56
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.662.287,78 -2.551.980,02
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -18.961.002,98 -17.164.934,97
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 133.203,27 42.520,63
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -128.877,20 -163.161,50
11. Ergebnis nach Steuern 5.579.087,01 6.215.530,35
12. Sonstige Steuern -20.683,77 -23.733,27
13. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 0,00
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -5.558.403,24 -6.191.797,08
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Hinweise


Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden.


Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Registerinformationen


Die EUROGATE Technical Services GmbH hat ihren Sitz in Bremerhaven, Senator-Borttscheller-Str. 1. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter HRB Nr. 3226 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden


Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden unverändert beibehalten.


Das Gliederungsschema gemäß § 266 HGB wurde um folgende Positionen erweitert:

den gesonderten Ausweis der Umschlaggeräte innerhalb der Sachanlagen des Anlagevermögens.


Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bilanziert. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode über die voraussichtliche Nutzungsdauer - bei Bauten auf fremden Grundstücken höchstens bis zum Ablauf des Pachtvertrages für das Grundstück - vorgenommen.


Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben.


Die Bewertung der Vorräte erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, wobei für Materialien, die im Rahmen der EDV-gestützten Lagerbuchhaltung erfasst werden, ein gleitender Durchschnitt für den jeweiligen Artikel ermittelt wird. Das Niederstwertprinzip wird berücksichtigt. Insbesondere werden auf Materialbestände pauschale Wertabschläge für geminderte Gängigkeit vorgenommen. In die Herstellungskosten für unfertige Leistungen werden Fertigungs-, Material- und Verwaltungsgemeinkosten einbezogen.


Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Soweit Einzelrisiken erkennbar waren, wurde diesen durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Für das allgemeine Ausfallrisiko wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % (Vorjahr: 1 %) vorgenommen.


Die liquiden Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt.


Die Gesellschaft verfügt über verschiedene leistungsorientierte Pensionspläne, für die zum Teil an die Arbeitnehmer verpfändete Rückdeckungsversicherungen bestehen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren von 1,83 % gemäß der Rückstellungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet (Vorjahr: 1,79 %).


Für die verbleibenden Pensionsrückstellungen wurden erwartete Rentensteigerungen von 2,25 % (Vorjahr: 2,25 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 0,00 % (Vorjahr: 0,00 %) berücksichtigt. Bei der Rückstellung für soziale Zukunftssicherung wurden aufgrund des Bausteinprinzips keine Einkommenssteigerungen sowie keine Fluktuation berücksichtigt. Sofern Altersrenten beim sozialen Zukunftskonzept zu bewerten waren, wurde hierfür die garantierte Steigerung von 1,00 % (Vorjahr: 1,00 %) berücksichtigt.


Für Pensionszusagen aus dem Sozialen Zukunftskonzept bestehen Rückdeckungsversicherungen. Diese - ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) - wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Der Verpflichtungsüberhang wird unter den Rückstellungen erfasst. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen entspricht dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich etwaiger vorhandener Guthaben aus Beitragsrückerstattungen.


Bei der nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Jubiläumsrückstellung wurden die in 2018 veröffentlichten Richttafeln von Prof. Dr. Klaus Heubeck, ein Rechnungszinsfuß von 1,76 % (Vorjahr: 1,45 %), Einkommenssteigerungen von 2,75 % (Vorjahr: 2,75 %) sowie eine Fluktuation von 0,45 % (Vorjahr: 0,45 %) berücksichtigt.


Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.


Für Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern im Zusammenhang mit der Restrukturierung (Altersteilzeit, Vorruhestand sowie individuelle Abfindungsvereinbarungen), denen ein Rechtsanspruch auf Abschluss eines Altersteilzeitvertrages zusteht oder denen der Abschluss faktisch nicht versagt werden kann, werden Rückstellungen gebildet. Die Ermittlung des Erfüllungsbetrags der Rückstellungen für Altersteilzeit- und Vorruhestandsregelungen im Zusammenhang mit der Restrukturierung erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ohne Berücksichtigung von Kostensteigerungen unter Anwendung eines laufzeitäquivalenten Rechnungszinses von 1,03 % (Altersteilzeit) bzw. 1,03 % (Vorruhestand).


Die Rückstellungen für Lebensarbeitszeitguthaben sind durch Investmentfondsanteile gedeckt. Diese - ausschließlich der Erfüllung der Verpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) - wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen verrechnet. Die Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 1 Satz 3 HGB zum beizulegenden Zeitwert des Deckungsvermögens angesetzt, soweit dieser den garantierten Mindestbetrag (Nominalwert) übersteigt.


Erträge und Aufwendungen aus Zinssatzänderungen werden im operativen Ergebnis ausgewiesen.


Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.


Latente Steuern wurden aufgrund der Organschaft mit der Gesellschafterin nicht angesetzt.


Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktiv- bzw. der Passivseite der Bilanz Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.


In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind erhaltene Baukostenzuschüsse für Stromversorgungsanlagen abgebildet. Die Baukostenzuschüsse werden über die Nutzungsdauer der Anlagen vereinnahmt.

Währungsumrechnung


Soweit auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten bestehen, werden diese grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.


Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen


Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.


Als Umschlaggeräte werden im Wesentlichen Stromversorgungsanlagen für Umschlaggeräte sowie Stromversorgungsnetze ausgewiesen.

Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen


Zum Bilanzstichtag wird ein Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen von TEUR 3.967 (Vorjahr: TEUR 3.214) ausgewiesen. Dieser Sonderposten betrifft einen nicht rückzahlbaren Baukostenzuschuss der bremenports GmbH & Co. KG für eine im Bau befindliche Landstromanlage in Bremerhaven. Er wird bereits teilweise über die Nutzungsdauer der begünstigten Vermögensgegenstände erfolgswirksam aufgelöst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände


Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.


Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten in Höhe von TEUR 1.639 (Vorjahr: TEUR 8.789) Forderungen gegenüber der Gesellschafterin. Davon resultieren im Wesentlichen TEUR 8.793 aus Finanzforderungen aus dem Cash Management (Vorjahr: TEUR 15.020), die im Wesentlichen mit Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.558 aus Ergebnisabführung 2023 (Vorjahr: TEUR 6.192) und mit Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie laufender Verrechnung saldiert wurden. Im Übrigen betreffen die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.


Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen.


Unter den Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind auch die Ansprüche (TEUR 5.274) oder Verpflichtungen (TEUR 20) gegenüber Unternehmen enthalten, bei denen das Beteiligungsverhältnis durch verbundene Unternehmen vermittelt wird. Dies betrifft aufgrund der Beteiligung der BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KG an der EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG die Unternehmen des BLG-Konzerns sowie die von der EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG direkt oder über verbundene Unternehmen gehaltenen Beteiligungen. Es handelt sich um Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Stammkapital


Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert EUR 500.000,00 und ist voll eingezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist unverändert die EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG, Bremen.

Gewinnrücklagen


Die Gewinnrücklagen resultieren aus der erstmaligen Anwendung der BilMoG-Bestimmungen bzw. der entsprechenden Übergangsregelungen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen


Bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden die folgenden Beträge verrechnet:

31.12.2023
TEUR
Erfüllungsbetrag der Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 23.444
Beizulegender Zeitwert der Rückdeckungsversicherung 15.001
Nettowert der Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (Rückstellung) 8.444
Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung 15.001


Der Unterschiedsbetrag nach §253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 222.

Sonstige Rückstellungen


Die sonstigen Rückstellungen (TEUR 15.377; Vorjahr: TEUR 17.475) betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen inklusive Leistungsverpflichtungen im Rahmen von Kundenverträgen (TEUR 5.038; Vorjahr: TEUR 5.391), personalbezogene Kosten (TEUR 1.665; Vorjahr: TEUR 1.699), Restrukturierungsmaßnahmen (TEUR 3.065; Vorjahr: TEUR 3.465), Jubiläumsrückstellungen (TEUR 2.464; Vorjahr: TEUR 2.479), Berufsgenossenschaftsbeiträge (TEUR 813; Vorjahr: TEUR 787), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 389; Vorjahr: TEUR 798), Drohverlustrückstellungen (TEUR 58; Vorjahr: TEUR 500) sowie eine Rückstellung für den Demografiefonds (TEUR 1.771; Vorjahr: TEUR 1.771).


Bei den Rückstellungen für Lebensarbeitszeitkonten wurden die folgenden Beträge verrechnet:

31.12.2023
TEUR
Erfüllungsbetrag der vergleichbaren Verpflichtungen 6.941
Beizulegender Zeitwert der Investmentfondsanteile 6.941
Nettowert der Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen (Rückstellungen) 0
Anschaffungskosten der Investmentfondsanteile 5.123

Verbindlichkeiten


Die Laufzeiten sind in der nachfolgenden Übersicht dargestellt:

Restlaufzeiten
Gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 4.851 4.851 0 0
(3.051) (3.051) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 7.186 7.186 0 0
(7.337) (7.337) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 12 12 0 0
(14) (14) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 20 20 0 0
(116) (116) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 3.401 2.204 1.197 284
(3.992) (2.811) (1.181) (291)
15.470 14.273 1.197 284
(14.510) (13.329) (1.181) (291)


(Vorjahreswerte in Klammern)


Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus laufender Verrechnung.


Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 666 (im Vorjahr: TEUR 740) auf Verbindlichkeiten aus Steuern sowie TEUR 67 (im Vorjahr: TEUR 64) auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse

2023 2022
TEUR TEUR
Umsätze mit verbundenen Unternehmen
Reparaturerlöse 63.650 65.851
Dienstleistungen 8.325 8.087
Sonstige Erlöse 7.360 11.562
79.335 85.500
Umsätze mit Dritten
Reparaturerlöse 34.186 35.995
Dienstleistungen 4.206 2.566
Sonstige Erlöse 13.997 20.100
52.389 58.661
131.724 144.161


Die Umsatzerlöse wurden nahezu ausschließlich in Deutschland erzielt.

Sonstige betriebliche Erträge


Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.537 (im Vorjahr: TEUR 1.142), die im Wesentlichen mit TEUR 147 (im Vorjahr: TEUR 136) auf Erträge aus Versicherungsleistungen, mit TEUR 92 (im Vorjahr: TEUR 179) auf erhaltene Bonuszahlungen für Vorjahre, mit TEUR 112 (im Vorjahr: TEUR 97) auf Strom- und Energiesteuererstattungen und mit TEUR 1.009 (im Vorjahr: TEUR 643) auf die Auflösung von Rückstellungen entfallen.


Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen sind in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr: TEUR 0) entstanden.


Erträge aus der Währungsumrechnung sind in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von EUR 789,79 enthalten (im Vorjahr: EUR 84,06).

Personalaufwand


Unter dem Posten "Löhne und Gehälter" sind Personalaufwendungen für unständige Mitarbeiter in Höhe von TEUR 135 (im Vorjahr: TEUR 271) enthalten.


Unter dem Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Alterversorgung und für Unterstützung" sind TEUR 853 (im Vorjahr: TEUR 1.061) für Altersversorgung enthalten. Hiervon betreffen TEUR 172 (im Vorjahr: TEUR 175) Aufwendungen aus Zuweisungen an die BLG-Unterstützungskasse.


Die Zuführung zur Rückstellung für das "Soziale Zukunftskonzept" in Höhe von TEUR 1.025 (im Vorjahr: TEUR 1.235) wurde mit den Erträgen aus der Erhöhung des Aktivwertes in Höhe von TEUR 871 (im Vorjahr: TEUR 721) verrechnet. Die Verrechnung betrifft wie im Vorjahr nur die Erträge aus der Aufstockung des Deckungsvermögens ohne die auf das Deckungsvermögen entfallenden Vermögenserträge. Die Verrechnung der Vermögenserträge erfolgte innerhalb der Zinsaufwendungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 161 (im Vorjahr: TEUR 98), die aus diversen Rechnungsnachläufen für Vorjahre resultieren.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge


Die Zinserträge enthalten Zinsen von verbundenen Unternehmen von TEUR 84 (Vorjahr: TUER 0) sowie periodenfremde Zinserträge aus der Umsatzsteuer für Vorjahre von TEUR 49.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen


Der Ausweis enthält Zinsen an verbundene Unternehmen von TEUR 0 (im Vorjahr: TEUR 65).


Folgende Erträge wurden im Zinsaufwand verrechnet:

TEUR
Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen (brutto) 398
Vermögenserträge Rückdeckungsversicherung 353
Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen und ähnlichen Verpflichtungen (netto) 45


In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind insgesamt Aufwendungen aus der Aufzinsung von TEUR 445 (im Vorjahr: TEUR 406) enthalten, von denen TEUR 353 (im Vorjahr: TEUR 334) mit Erträgen verrechnet wurden.

Sonstige Angaben

Nachtragsbericht


Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben, hat es nach dem Bilanzstichtag nicht gegeben.

Haftungsverhältnisse


Es besteht im Grundsatz eine gesamtschuldnerische Haftung gegenüber drei (Vorjahr: drei) Kreditinstituten für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen im Rahmen des Cash-Managements. Am Bilanzstichtag besteht jedoch keine Inanspruchnahme der entsprechenden Kreditlinien.


Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der gesamtschuldnerischen Haftung für Verbindlichkeiten verbundener Unternehmen gegenüber Kreditinstituten wird aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen in den verbundenen Unternehmen als gering eingeschätzt.

Außerbilanzielle Geschäfte

Leasing und Mietverpflichtungen


Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen beträgt TEUR 73.497 (Vorjahr: TEUR 76.820). Aus der Anmietung von Grundstücken und Gebäuden von verbundenen Unternehmen bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 73.165 (im Vorjahr: TEUR 76.474), davon innerhalb eines Jahres fällig TEUR 3.788 (im Vorjahr: TEUR 3.904). Aus Miet- und Leasingverträgen gegenüber Dritten bestehen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 333 (Vorjahr: TEUR 346), davon innerhalb eines Jahres fällig TEUR 86 (Vorjahr: TEUR 86). Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Flächen nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen


Es bestehen leistungsabhängige und damit nicht quantifizierbare finanzielle Verpflichtungen aufgrund von Dienstleistungsverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen und gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht.


Aus Auftragsvergaben bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.013 (Vorjahr: TEUR 1.251).


Die EUROGATE Technical Services GmbH leistet Zuwendungen an die BLG Unterstützungskasse GmbH, Bremen. Hierbei handelt es sich um mittelbare Pensionslasten, so dass im Hinblick auf Art. 28 Abs. 1 S. 2 EGHGB ein Passivierungswahlrecht besteht, das unverändert in Anspruch genommen wurde. Die Höhe der Zuwendungen orientiert sich am Hafentarif. Der zum Bilanzstichtag nicht passivierte Betrag beläuft sich nach einem versicherungsmathematischen Gutachten auf TEUR 4.141 (Vorjahr: TEUR 4.295). Im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich Zahlungen von TEUR 172 (Vorjahr: TEUR 175). Für die nächsten Jahre werden Zahlungen in vergleichbarer Höhe erwartet.

Mitarbeiter


Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung, Auszubildende und Aushilfen) betrug:

31.12.2023 31.12.2022
Angestellte 181 173
Gewerbliche Mitarbeiter/innen 432 441
613 614

Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Michael Blach, Bremen, Vorsitzender

Stefan Garbers, Hamburg, stellvertretender Vorsitzender

Thomas H. Eckelmann, Hamburg bis zum 30.06.2023

Tom Eckelmann, Hamburg ab dem 01.07.2023


Herr Michael Blach ist in der EUROGATE Holding zuständig für die deutschen Terminal-Standorte, den Vertrieb und die IT- und technischen Dienstleistungen inkl. Einkauf. Herr Tom Eckelmann verantwortet, wie zuvor Herr Thomas H. Eckelmann, in der EUROGATE Holding die Bereiche Internationale Aktivitäten und Intermodale Verkehre sowie die Unternehmenskommunikation. Herr Stefan Garbers ist Handwerker.


Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr EUR 4.601,64.

Geschäftsführung


Hauptberuflicher Geschäftsführer


seit 01.07.2023 Herr Stefan Jann, Schiffdorf-Spaden,


bis 30.06.2023 Herr Holger Bomm, Wurster Nordseeküste.


Herr Stefan Jann ist alleinvertretungsberechtigt.


Der Geschäftsführer war bzw. ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.


Die nicht gebildeten Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung betragen TEUR 863 (Vorjahr: TEUR 896).

Geschäfte mit nahestehenden Personen


Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen zu marktunüblichen Bedingungen wurden nicht getätigt.

Ergebnisverwendung


Die Gesellschaft weist für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von TEUR 5.558 (Vorjahr: TEUR 6.192 ) aus. Der Jahresüberschuss wird im Rahmen des mit der EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG, Bremen, bestehenden Ergebnisabführungsvertrags an diese abgeführt.

Angaben des Honorars für den Abschlussprüfer gem. §285 Abs. 1 Nr. 17 HGB


Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 39 und betrifft Abschlussprüferleistungen.

Konzernverhältnisse


Die EUROGATE Technical Services GmbH wird in den nach den IFRS aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 der EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG, ("EUROGATE Holding"), Bremen, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen erstellt.


Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht.

 

Bremerhaven, den 8. März 2024


EUROGATE Technical Services GmbH


Stefan Jann

Entwicklung des Anlagevermögens für 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023 01.01.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 1.515.317,98 24.893,37 0,00 0,00 1.540.211,35 1.338.949,98
Geleistete Anzahlungen 46.733,76 0,00 0,00 0,00 46.733,76 46.733,76
1.562.051,74 24.893,37 0,00 0,00 1.586.945,11 1.385.683,74
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 970.693,19 216.617,56 0,00 79.786,45 1.267.097,20 508.431,19
Umschlaggeräte 29.636.716,19 266.540,74 0,00 119.423,55 30.022.680,48 17.896.787,19
Technische Anlagen und Maschinen 997.254,00 10.100,00 29.233,27 0,00 978.120,73 454.589,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.142.356,82 1.417.349,76 87.604,20 297.216,35 16.769.318,73 11.169.747,82
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 496.426,35 135.283,75 0,00 -496.426,35 135.283,75 0,00
47.243.446,55 2.045.891,81 116.837,47 0,00 49.172.500,89 30.029.555,20
48.805.498,29 2.070.785,18 116.837,47 0,00 50.759.446,00 31.415.238,94
Kumulierte Abschreibungen Buchwerte
Zugänge Abgänge 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 71.426,37 0,00 1.410.376,35 129.835,00 176.368,00
Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 46.733,76 0,00 0,00
71.426,37 0,00 1.457.110,11 129.835,00 176.368,00
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken 64.521,01 0,00 572.952,20 694.145,00 462.262,00
Umschlaggeräte 1.265.378,29 0,00 19.162.165,48 10.860.515,00 11.739.929,00
Technische Anlagen und Maschinen 112.530,00 29.233,27 537.885,73 440.235,00 542.665,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.148.432,11 86.821,20 12.231.358,73 4.537.960,00 3.972.609,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 135.283,75 496.426,35
2.590.861,41 116.054,47 32.504.362,14 16.668.138,75 17.213.891,35
2.662.287,78 116.054,47 33.961.472,25 16.797.973,75 17.390.259,35

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Geschäft und Rahmenbedingungen


Die EUROGATE Technical Services GmbH (im Folgenden: EUROGATE Technical Services, EGTS) ist das technische Dienstleistungsunternehmen der EUROGATE-Gruppe Bremerhaven, Hamburg und Wilhelmshaven. Sie stellt die ständige und zuverlässige Verfügbarkeit von technischen Umschlaggeräten, Anlagen und Energie sicher. Die Kernaufgaben umfassen die Konzeption, Planung, Beschaffung, Inbetriebnahme und Instandhaltung komplexer Anlagen und Systeme inklusive dem Infrastrukturmanagement eines Hafenbetriebs.


Des Weiteren ist EUROGATE Technical Services Energieversorger und betreibt sämtliche für die Versorgung der Containerterminals erforderlichen Energieversorgungseinrichtungen, sowie für den stadtbremischen Überseehafen.

Mit Blick auf die globale Konjunktur ist im Jahr 2023 eine Erholung ausgeblieben. Die wirtschaftliche Entwicklung war weiterhin geprägt von vielen Unsicherheiten, u.a. aufgrund des andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine und den daraus nachwirkenden Effekten. Auch aus dem wichtigen Markt China kamen keine belebenden Impulse. Zwar hat sich China mit dem Auslaufen der sehr rigorosen Null-Covid-Maßnahmen im Land zunächst sehr positiv entwickelt, jedoch leidet China weiterhin an den Auswirkungen der Immobilienkrise. Insgesamt zeigen sich durch die schwächelnde Inlands- und Auslandsnachfrage deflationäre Tendenzen in China. Insofern haben sich die Aussichten auch durch die weiterhin hohen Inflationslasten in Deutschland nicht aufgehellt. Das hiermit im Zusammenhang stehende hohe Zinsniveau führte zudem zu einer Zurückhaltung bei den Investitionen sowohl im Privatbereich als auch in der Industrie. Demnach lassen erste Berechnungen des Statistischen Bundesamtes für Deutschland trotz eines weiterhin robusten Arbeitsmarkts und einem gestärkten Dienstleistungsbereich einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Jahr 2023 von -0,3 % erwarten, u.a. bedingt durch eine schwache Inlands- sowie Auslandsnachfrage. Preisbereinigt reduzierten sich Deutschlands Exporte im Jahr 2023 um -1,8% gegenüber dem Vorjahr und die Importe um -3,0%. 1

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet in seinem jüngsten World Economic Outlook für das Jahr 2023 ein Wachstum der Weltwirtschaft nur um 3,0 % (Vorjahr 3,5%). Für 2024 rechnet der IWF mit einer weiter nachlassenden Wachstumsdynamik und einem Plus der weltweiten Wirtschaftsleistung von 2,9 %. Diese Prognose verstetigt das historisch sehr schwache Szenario aus dem Vorjahr, welches in den letzten beiden Jahrzehnten nur während der globalen Finanzkrise und der Corona-Pandemie im Jahr 2020 schwächer ausgefallen ist. Dabei wird für die USA für das Jahr 2023 noch ein Anstieg von 2,1 % prognostiziert, wohingegen für die Euro-Zone nur 0,7 % und für Deutschland sogar ein Rückgang von -0,5 % erwartet werden. China soll dagegen deren politisches Wachstumsziel von vergleichsweise schwachen 5,0 % gerade so erreichen 2 .

2 https://www.imf.org/en/Publications/WEO/Issues/2023/10/10/world-economic-outlook-october-2023


Folglich weisen sowohl die nationalen als auch die globalen Wirtschaftsdaten eher auf eine schwache Nachfrage nach weltweiten Containertransporten hin. Das zeigen auch die rückläufigen Umschlagszahlen der Häfen an der Nordrange in den ersten neun Monaten des Jahres 2023.


Die wirtschaftliche Entwicklung der EUROGATE Technical Services ist maßgeblich abhängig von der Entwicklung der Containerterminals der EUROGATE-Gruppe an den Standorten Bremerhaven, Hamburg und Wilhelmshaven. Die Containerterminals setzen ihre Hafenumschlaggeräte entsprechend den operativen Erfordernissen ein. EUROGATE Technical Services erbringt im Wesentlichen Dienstleistungen, die sich aus dem Umfang der technischen Nutzung oder aus einer Zustandsbewertung ergeben. Diese werden sowohl pauschaliert als auch über Einzelbeauftragungen abgerechnet. Die Beauftragung entscheidet sich mitunter kurzfristig, was zu erheblichen Schwankungen in der Kapazitätsplanung führen kann.


Die Geschäftsentwicklung war im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr durch eine insgesamt sinkende Umschlagsmenge der Containerterminals geprägt, wobei der Rückgang an den einzelnen Standorten unterschiedlich verlief:

2023 2022 Veränderung
(in TEU) (in TEU)
Bremerhaven 4.182.610 4.576.758 - 8,6 %
Hamburg 1.814.477 2.033.644 - 10,8 %
Wilhelmshaven 531.637 683.403 - 22,2 %
Summe 6.528.724 7.293.805 - 10,5 %


Die Containermengen wiederum sind ein wesentlicher Einflussfaktor für die Entwicklung der Betriebs- und der Hubstunden der Straddle Carrier bzw. Containerbrücken, die durch EUROGATE Technical Services instandgehalten werden. Entsprechend der Geschäftsentwicklung gestaltet sich auch das Nachfrageverhalten der Kunden.


So entwickelte sich das Geschäftsfeld Operations, welches den Service der Umschlagsgroßgeräte an allen drei Standorten erbringt, aufgrund geringerer Betriebsstunden im Straddle Carrierbereich, gegenüber Vorjahr rückläufig, wodurch die Vorjahresprognose nicht erreicht wurde. Das Geschäftsfeld Technologie mit den Segmenten Infrastrukturmanagement, Energieversorgung und Anlagen & Experten (Bündelung der strategischen Projekt- und Engineeringkompetenz) lieferte erwartungsgemäß einen positiven Ergebnisbeitrag. Das neu geschaffene Geschäftsfeld Automation und Operational Technology konnte durch Innovationsprojekte erwartungsgemäß noch keinen Ergebnisbeitrag liefern.


Das operative Ergebnis liegt unter Vorjahresniveau, ist aber deutlich positiv.

2. Ertragslage


Zur Darstellung der Ertragslage verwenden wir in der nachfolgenden Übersicht eine unter betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten abgeleitete Ergebnisrechnung:

2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Umsatzerlöse 131.723 96 144.161 98 -12.438
Bestandsveränderung 2.834 2 1.187 1 1.647
Aktivierte Eigenleistungen 101 0 41 0 60
Sonstige betriebliche Erträge 2.654 2 2.015 1 639
Betriebsleistung 137.312 100 147.404 100 -10.092
Materialaufwand -49.399 -36 -61.794 -42 12.395
Personalaufwand -60.715 -44 -59.555 -40 -1.160
Abschreibungen -2.662 -2 -2.552 -2 -110
Sonstige betriebliche Aufwendungen -18.961 -14 -17.165 -12 -1.796
Sonstige Steuern -21 0 -24 0 3
Betriebsaufwand -131.758 -96 -141.090 -96 9.332
Betriebsergebnis 5.554 6.314 -760
Finanzergebnis 4 -121 125
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 5.558 6.192 -634

Umsatz- und Ergebnisentwicklung:


Die Umsatzerlöse sind um TEUR -12.438 auf TEUR 131.723 (Vorjahr: TEUR 144.161) gesunken. Erlöse aus Energieleistungen sanken preis- und mengenbedingt um TEUR 10.060. Der mengenbedingte Erlösrückgang im Pauschalbereich aus Betriebsstunden kann nicht kompensiert werden und führt zu einem Absinken der Reparaturerlöse gegenüber Vorjahr um TEUR 2.922. Das ausgeweitete Projektvolumen steigert die Dienstleistungserlöse um TEUR 2.019.


Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und höheren Kostenerstattungen.


Die Betriebsleistung sinkt gegenüber Vorjahr um TEUR -10.092.


Der Betriebsaufwand der EUROGATE Technical Services ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 9.332 auf TEUR 131.758 gesunken (Vorjahr: TEUR 141.090) einhergehend mit der rückläufigen Betriebsleistung.


Der um TEUR -12.395 gesunkene Materialaufwand resultiert im Wesentlichen aus dem Strombezug, sowie aus geringeren eingekauften Fremdleistungen korrespondierend zu dem reduzierten Umsatzvolumen.


Der Personalaufwand ist im Berichtsjahr um TEUR 1.160 auf insgesamt TEUR 60.715 gestiegen. Die wesentlichen Treiber waren die Tariferhöhung und die Nachbesetzung offener Stellen.


Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind, insbesondere bedingt durch eigene Instandhaltungsmaßnahmen, Energieaufwendungen und EDV-Vorleistungen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.796 gestiegen.


Das Finanzergebnis (TEUR 4) beinhaltet Zinserträge für Kapitalüberlassung und Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen.


Insgesamt weist die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ein Jahresergebnis von TEUR 5.558 aus, welches im Rahmen des mit der EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG (EUROGATE Holding), Bremen, bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an diese abgeführt wird.

Erläuterungen zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung von EUROGATE Technical Services gem. § 6b Abs. 3 EnWG


EUROGATE Technical Services ist seit dem 01.01.2008 Netzbetreiber im stadtbremischen Überseehafen in Bremerhaven gemäß den Richtlinien der Bundesnetzagentur (BNetzA) und betreibt die Bereiche öffentliches Netz, Vertrieb und andere Tätigkeiten. Sie ist Energieversorger und betreibt sämtliche für die Versorgung der Containerterminals der EUROGATE-Gruppe erforderlichen Energieversorgungseinrichtungen.

Tätigkeiten im Bereich öffentliches Netz


Die Erlöse wurden gemäß veröffentlichten Netzentgelten erzielt und werden im Bereich Netz abgebildet. Im Geschäftsjahr 2023 wurde bei Umsätzen von TEUR 6.001 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit aus dem Bereich Netz in Höhe von TEUR -109 erzielt.

Tätigkeiten im Bereich Vertrieb


Weiter ist EUROGATE Technical Services EVU Grundversorger für das Netzgebiet. Diese Tätigkeiten werden im Bereich Vertrieb ausgewiesen. Bei Umsatzerlösen von TEUR 18.801 wurde im Geschäftsjahr 2023 im Bereich Vertrieb ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 1.747 erzielt.

Andere Tätigkeiten


Alle übrigen Geschäftsbereiche der Gesellschaft (Kerngeschäft der EUROGATE Technical Services) werden als andere Tätigkeiten in der buchhalterischen Entflechtung gemäß § 6 b EnWG ausgewiesen. Dabei wurde bei Umsätzen von TEUR 112.301 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 3.951 erzielt.

3. Finanzlage


Bei einem gegenüber dem Vorjahr um TEUR -634 auf TEUR 5.558 gesunkenen Jahresüberschuss wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 2.360 (Vorjahr: TEUR 14.471) erwirtschaftet. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Cash-Management der EUROGATE-Gruppe eingebunden. Die Forderung im Rahmen des Konzern-Clearings betrug zum Bilanzstichtag TEUR 8.793 (Vorjahr: Forderung i.H.v. TEUR 15.020). Der Rückgang hängt unter anderem mit dem Aufbau von unfertigen Leistungen und Forderungen sowie der Abführung des Vorjahresergebnisses an die EUROGATE Holding zusammen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gegeben.


Die Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf insgesamt TEUR 2.071 (Vorjahr: TEUR 3.256) und wurden restrukturierungsbedingt selektiv durchgeführt. Die Investitionsschwerpunkte waren Fahrzeuge, technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung.

4. Vermögenslage


Das Anlagevermögen ist unter Berücksichtigung der Zugänge durch Investitionen von TEUR 2.071 und Abgängen i.H.v. TEUR 1 bei Abschreibungen in Höhe von TEUR 2.662 um TEUR -592 auf TEUR 16.798 (Vorjahr: TEUR 17.390) gesunken.


Das Vorratsvermögen ist um TEUR 4.143 auf TEUR 20.548 (Vorjahr: TEUR 16.405) gestiegen. Die noch nicht abgerechneten Leistungen für Aufträge erhöhten sich auf TEUR 5.879.


Die Erhöhung der Pensionsrückstellungen um TEUR 92 auf TEUR 8.444 betrifft das Soziale Zukunftskonzept.


Die Verringerung der sonstigen Rückstellungen um TEUR -2.098 resultiert im Wesentlichen aus dem Verbrauch der Rückstellungen für Altersteilzeit und dem teilweisen Verbrauch bzw. der Auflösung der Rückstellungen für Drohverluste und Prozessrisiken.


Die Veränderung der Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrifft insbesondere die Forderung gegenüber der EUROGATE Holding. Die Forderung aus dem Cash Pooling verringert sich auf TEUR 8.793, zudem besteht in Höhe des Jahresüberschusses vor Ergebnisabführung eine Verbindlichkeit von TEUR 5.558 gegenüber der Gesellschaft (Vorjahr: TEUR 6.192), die mit den bestehenden Forderungen verrechnet wurden.

5. Personal- und Sozialbereich


Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand der Gesellschaft (ohne Geschäftsführung, Auszubildende und Aushilfen) stellt sich zum Ende des Jahres 2023 wie folgt dar:

31.12.2023 31.12.2022
Angestellte 181 173
Gewerbliche Mitarbeiter/innen 432 441
613 614


Die Personalpolitik orientiert sich an der aktuellen Auftragslage der Gesellschaft und der Situation der Kunden, sowie den bestehenden Risiken. Strategisches Ziel der Gesellschaft ist, standortübergreifende Synergien zu nutzen und weiterzuentwickeln. Im Vordergrund stehen hierbei die Sicherung von Arbeitsplätzen und die Weiterentwicklung der Mitarbeiter.


Aufgrund der Vielfältigkeit der Tätigkeiten der Gesellschaft ist die Weiter-bildung/Schulung von Mitarbeitern ein vorrangiges Ziel, um nachhaltig wettbewerbsfähig zu sein.


Die Mitarbeiteranzahl orientiert sich an der entsprechend durchgeführten Kapazitäts- und Ressourcenplanung der Gesellschaft. Ziel ist es, die richtige Balance zwischen Auftragslage und Personalbedarf zu finden und das bei unterschiedlicher Auslastung der Containerterminals.


Der bedarfsabhängige Personalaustausch zwischen den Standorten / Bereichen ist eine Maßnahme, mit der Auslastungsschwankungen an den verschiedenen Standorten abgefangen werden können.

6. Erklärung zur Unternehmensführung


Die EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG, alleinige Gesellschafterin der EUROGATE Technical Services GmbH, legt hiermit auf der Grundlage des Gesetzes für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst für den Aufsichtsrat, die Geschäftsführung und die beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung folgende Zielgrößen fest:

Ebene Ist 2023 Ziel 2025
Aufsichtsrat 0/3 0/3
Geschäftsführung 0/1 0/1
1. Führungsebene 2/3 2/3
2. Führungsebene 1/9 1/9


Der Betrachtungszeitraum wird auf drei Jahre (bis Ablauf 2025) festgelegt.


Begründung zur Zielsetzung des Aufsichtsrats auf 0%


Der Aufsichtsrat bei der EUROGATE Technical Services GmbH besteht nach Drittelbeteiligungsgesetz aus drei Mitgliedern. Diese setzen sich zusammen aus zwei Mitgliedern der Geschäftsführung der EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG als 100%iger Muttergesellschaft der EUROGATE Technical Services GmbH und einem von ihren Mitarbeiter*innen bestimmten Vertreter. Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft ist ausschließlich männlich besetzt, so dass lediglich eine Entsendung von männlichen Aufsichtsratsmitgliedern auf Arbeitgeberseite möglich ist. Von der Arbeitnehmerseite werden in der Regel Betriebsratsmitglieder als Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat entsandt. Auch der Betriebsrat ist ganz überwiegend mit Männern besetzt. Dementsprechend hat die Belegschaft auch einen Mann als Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsrat entsandt. Der Umstand des Ungleichgewichts bei der Beschäftigung von Frauen und Männern ist ganz wesentlich der Branche geschuldet. Die Hafenarbeit an sich und auch die Tätigkeit als Nachwuchsführungskraft ist für Frauen unattraktiv, da es sich entweder um eine Tätigkeit im Schichtbetrieb und/oder eine sehr technische Tätigkeit handelt.


Begründung zur Zielsetzung der Geschäftsführung auf 0%


Die Geschäftsführung bei der EUROGATE Technical Services GmbH besteht aus einer Person und ist aktuell mit einem Mann besetzt, so dass der Frauenanteil 0% beträgt. Bei der Besetzung der Geschäftsführung kommt es entscheidend auf die Erfahrungen, Fähigkeiten und Kenntnisse des Einzelnen an. Insofern wurde die Geschäftsführung nach Maßgabe der fachlichen und persönlichen Eignung und nicht nach Geschlecht besetzt. Hier ist die Entscheidung auf einen Mann gefallen. Zum heutigen Zeitpunkt ist kein Wechsel auf der Position geplant und ist auch nicht allein aufgrund des Geschlechts beabsichtigt, so dass eine Zielsetzung über 0% aktuell nicht möglich ist. EUROGATE ist sich der Wichtigkeit des Themas bewusst und bemüht sich deshalb, Führungspositionen auch mit Frauen zu besetzen, um zukünftig, bei entsprechender Eignung, bei einer Nachfolgeentscheidung, die Geschäftsführerposition auch mit einer Frau besetzen zu können. Hierbei sind EUROGATE allerdings durch die Gegebenheiten des Marktes und der Branche enge Grenzen gesetzt. Die Arbeit im Hafen ist für weibliche Nachwuchsführungskräfte nicht sehr attraktiv, da es sich entweder um eine Tätigkeit im Schichtbetrieb und/oder eine sehr technische Tätigkeit handelt.

7. Risiko- und Chancenbericht


Das Risikomanagement wird innerhalb der EUROGATE-Gruppe als permanente Managementaufgabe angesehen und im Sinne eines "gelebten" Systems in allen Unternehmen und organisatorischen Bereichen umgesetzt. Insofern ist es seit Jahren ein integraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung. Als Hauptziele werden die Früherkennung und Identifikation von kritischen Entwicklungen, aber auch von Chancenpotenzialen, die Bestimmung von geeigneten Gegensteuerungsmaßnahmen zur Risikoabwehr sowie die Unterstützung eines risiko- und chancenorientierten Denkens auf allen Ebenen innerhalb der Unternehmensgruppe verfolgt. Untermauert werden diese Grundgedanken durch die regelmäßige Durchführung von Strategieworkshops, regelmäßige Analysen und die Implementierung von Kennzahlensystemen, die eine schnelle Erkennung der eventuellen Risiken schneller sichtbar machen. Insgesamt ist die Risikopolitik durch eine konservative Haltung gekennzeichnet.

Strategische Risiken und Chancen


Die wirtschaftliche Entwicklung ist maßgeblich abhängig von der Entwicklung der EUROGATE Containerterminals an den Standorten Bremerhaven, Hamburg und Wilhelmshaven. In der Entwicklung der Umschlagsituation liegen die wesentlichen Chancen und Risiken für EUROGATE Technical Services. Sowohl positive als auch negative Entwicklungen wirken nur mittelbar aufgrund der Standortdiversifikation.


Das Jahr 2023 war erneut geprägt von einer hohen Unsicherheit, insbesondere aufgrund des andauernden Kriegs in der Ukraine. Zudem haben sich die geopolitischen Risiken durch den Nahost-Konflikt zwischen Israel und der Hamas verschärft. Im Falle einer Ausweitung des Konfliktherds in weitere Teile des Mittleren Ostens würden sich die Risiken deutlich erhöhen. Daneben birgt die weitere Entwicklung zwischen China und Taiwan latente Risiken. Eine zentrale Rolle für die geopolitischen Entwicklungen spielt der Wahlausgang in den USA im Herbst 2024.


Die Wirkung auf die Schifffahrt ist neben der generellen Konjunkturflaute derzeit direkt im Roten Meer ablesbar. Aufgrund der Angriffe der Huthi-Rebellen auf die kommerzielle Schifffahrt werden Schifffahrtslinien auf der Hauptroute Asien - Europa um Afrika (Kap der guten Hoffnung) nach Europa umgeroutet. Der Verzicht auf die kürzere Route durch den Suez-Kanal führt zu Verspätungen und generellen Unsicherheiten. Zuletzt hatten die Reeder von dieser Situation jedoch durch höhere Frachtraten gar profitiert. Abzuwarten bleibt die Entwicklung aus der in 2025 startenden neuen Allianz Gemini zwischen Maersk und Hapag-Lloyd und den daraus zu erwartenden Mengenverschiebungen, die sich heute allerdings noch nicht absehen lassen.


Desweiteren sieht TS in diesem speziellen Umfeld höhere Risiken durch Cyber-Angriffe. Primär wird die aktuelle Bedrohungslage durch den Russland/Ukraine-Krieg geprägt. Im Rahmen dieses Krieges wurde offen der Cyber-Angriff auf kritische Infrastrukturen in den Unterstützerländern der Ukraine als Mittel des Krieges proklamiert. Die Angreifer sind in diesem Fall gut ausgebildete, staatlich unterstützte und somit technisch und finanziell nahezu unbegrenzt ausgestattete Gruppen. Daneben ist weiterhin Erpressung als Geschäft durch Verschlüsselung der IT-Systeme und / oder Daten, Diebstahl der Daten und Drohung mit Veröffentlichung sowie Erpressung Dritter auf Basis der erbeuteten Daten die vorherrschende Motivation für Cyber-Attacken auf EUROGATE. Die Bedrohungslage wird als kritisch eingeschätzt.


Im Ergebnis besteht für die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2024 eine hohe Unsicherheit. Mit Blick auf die Frühindikatoren gibt es weiterhin kein klares Bild für eine Verbesserung, auch wenn die grundsätzliche Erwartung ist, dass die Schwächephase schrittweise überwunden werden wird. Mit der nachlassenden Inflation und den steigenden Reallöhnen ist zumindest ein Anziehen der Binnenkonjunktur zu erwarten, wenn auch starke Nachfrageimpulse aus dem Ausland gemäß der eingangs erwähnten IWF-Prognose nicht wahrscheinlich sind. Insofern geht TS von einer leichten konjunkturellen Erholung in Deutschland aus - mit dann gegenüber 2023 höheren Containermengen in der Nordrange. Darüber hinaus ist aus unserer Sicht die mittel- bis langfristige Erwartung weiterhin grundsätzlich positiv. Sofern Lösungen insbesondere für die geopolitischen Krisen gefunden werden, ist von positiven Effekten auf die globale Konjunktur auszugehen.


Auf die EUROGATE Technical Services wirken sich diese Risiken und Chancen im Eintrittsfall mittelbar über die Mengenentwicklung der Terminalkunden aus. Sobald sich die Containermengen durch diese Ereignisse allgemein verändern, wird/kann dies Auswirkungen auf die Umschlagsmenge der EUROGATE Terminals haben.

Operative Risiken und Chancen


Darüber hinaus ist EUROGATE Technical Services im Rahmen der operativen Aufgabenwahrnehmung dem Risiko aus der Haftung für schuldhaft verursachte Schäden am Eigentum Dritter ausgesetzt. Diesem Risiko wird durch den bestehenden Versicherungsschutz sowie durch umfangreich vorgehaltene Dokumentationen, Nachweise und gegebenenfalls technische Gutachten begegnet.


Die EUROGATE Technical Services muss sich an allen Standorten auf einen verstärkten Wettbewerb einstellen. Maßnahmen sind zum einen die beschriebenen Personalentwicklungsmaßnahmen, aber auch Instrumente wie zum Beispiel Qualitätserhaltung/-verbesserungen und Optimierung der Prozesse. Um Auslastungsschwankungen der Mitarbeiter auszugleichen, werden Arbeiten, die sonst an externe Firmen vergeben wurden, zum Teil wieder durch eigene Mitarbeiter ausgeführt. Das betrifft insbesondere Getriebereparaturen sowie die Reparatur von Verschleißteilen. Darüber hinaus werden bedarfsweise standortübergreifende Kompetenzzentren eingerichtet, die das Potenzial der eigenen Fertigungstiefe noch weiter erschließen.


Weitere Chancen ergeben sich durch die Neubeschaffungsprojekte von Großgeräten der Kunden. Wobei diese kurzfristige Beschäftigungs- und damit auch Umsatzrisiken bergen, sofern es sich um Ersatzbeschaffungen handelt, da neue technische Anlagen eine deutlich geringere Betreuung durch EUROGATE Technical Services benötigen.


Der EUROGATE-Konzern hat bereits vor einigen Jahren begonnen in die Automatisierung zu investieren. Im Jahr 2022 wurde das Automatisierungsvorhaben am Containerterminal in Wilhelmshaven gestartet. EUROGATE Technical Services ist maßgeblich an der infrastrukturellen Planung sowie Beschaffung der automatisierten Geräte beteiligt. Die Übernahme der Wartungs- und Instandhaltungsleistungen ist avisiert.


Die sich aktuell am Weltmarkt abzeichnende Verschärfung an den globalen Beschaffungsmärkten birgt Risiken für die Versorgungssicherheit, als auch der Bezugspreise für Güter und Dienstleistungen aller Art. Dieser Entwicklung wird durch eine angepasste Bevorratungsstrategie und gezieltem Lieferantenmanagement entgegengewirkt.

Finanzrisiken Zielsetzungen und Methoden des Finanzrisikomanagements


Die wesentlichen verwendeten Finanzinstrumente umfassen Darlehen, Leasingverhältnisse und Mietkaufverträge. Der Zweck dieser Finanzinstrumente ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft. Die Gesellschaft verfügt über verschiedene weitere Finanzinstrumente wie zum Beispiel Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die unmittelbar im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit entstehen. Die sich aus den Finanzinstrumenten ergebenden wesentlichen Risiken der Gesellschaft bestehen aus Zinsänderungsrisiken, Liquiditätsrisiken und Ausfallrisiken. Die zuvor genannten Risiken Zinsänderung sowie Liquidität verstehen wir ebenfalls als Chance. Die Unternehmensleitung erstellt und überprüft Richtlinien zum Risikomanagement für jedes dieser Risiken, die im Folgenden dargestellt werden. Auf EUROGATE-Gruppenebene wird zudem das bestehende Marktpreisrisiko sowie dessen Chance für alle Finanzinstrumente beobachtet.

Zinsänderungsrisiko


Für die Gesellschaft besteht zurzeit kein Zinsänderungsrisiko.

Ausfallrisiko


Das Ausfallrisiko der Gesellschaft resultiert hauptsächlich aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte sowie gegen verbundene Unternehmen und Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht. Die in der Bilanz gegen Dritte ausgewiesenen Beträge verstehen sich abzüglich Wertberichtigungen für voraussichtlich uneinbringliche Forderungen, die auf der Grundlage von Vergangenheitserfahrungen und des derzeitigen wirtschaftlichen Umfelds geschätzt wurden. Des Weiteren wird das Ausfallrisiko durch die laufende Überwachung der Forderungsbestände auf Managementebene des Konzerns reduziert.


Das maximale Ausfallrisiko entspricht bei den finanziellen Vermögenswerten dem in der Bilanz ausgewiesen Buchwert dieser Finanzinstrumente.

Liquiditätsrisiko


Die Liquidität der Gesellschaft wird durch ein mit der EUROGATE GmbH & Co. KGaA, KG, Bremen, bestehendes Cash-Pooling und durch das zentrale Cash-Management der EUROGATE-Gruppe sichergestellt. Durch die ebenfalls zentral auf EUROGATE-Gruppenebene durchgeführten Funktionen Investitionskontrolle und Kreditmanagement wird die rechtzeitige Bereitstellung von Finanzierungsmitteln (Darlehen/Leasing/Miete) zur Erfüllung sämtlicher Zahlungsverpflichtungen sichergestellt.


Aus heutiger Sicht bestehen keine wesentlichen Liquiditätsrisiken.


Die Liquidität der EUROGATE-Gruppe reicht nach heutiger Einschätzung aus, um den fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen zu können.


Bestandsgefährdungspotenziale wie Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit oder sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage liegen derzeit nicht vor und sind auch nicht erkennbar.

8. Prognosebericht


Die Entwicklung bleibt im Geschäftsjahr 2024 mit erheblichen Unsicherheiten behaftet. Diese ergeben sich mittelbar aus einer insgesamt schwierigen Gesamtsituation, insbesondere aus der globalen Umstrukturierung der Reedereien mit Bildung neuer Allianzen und den daraus nicht eindeutig abzuschätzenden Konsequenzen. Auch der Einfluss der im Risikobericht beschriebenen Faktoren lässt sich nicht abschätzen.


Insofern lassen sich Prognosen in Bezug auf Auswirkungen auf die Umschlagsentwicklung der Containerterminals der EUROGATE-Gruppe und damit auf das Geschäft der EUROGATE Technical Services unverändert nur sehr schwer treffen.


Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2024 an den deutschen Standorten der EUROGATE-Gruppe eine leichte Steigerung der Containerumschlagsmenge erwartet. Damit einher ginge eine entsprechende Entwicklung der Betriebs- und Hubstunden, wobei insbesondere die Betriebsstunden der Straddle Carrier sowohl vom seeseitigen Umschlag als auch von der landseitigen Abfertigungssituation beeinflusst werden.


Daraus resultierend ergibt sich für den Operationsbereich ein unter dem Niveau des Vorjahres liegendes Geschäftsfeldergebnis geprägt durch mengenbedingte negative Entwicklungen der lokalen Bereiche in Bremerhaven und Hamburg.


Der Technologiebereich prognostiziert aufgrund der unklaren Umsetzungssituation der Großprojekte ein rückläufiges Ergebnis.


Der neu geschaffene Bereich Automatisierung & Operational Technology setzt sich stark mit der Automatisierung und der Entwicklung von neuen digitalen Lösungen für den Terminalbetrieb auseinander und sollte ein ausgeglichenes Ergebnis liefern.


Die bereits Anfang 2021 umgesetzte Organisationsveränderung ist somit ein maßgebliches Element, welches zu signifikanten Produktivitätssteigerungen beigetragen hat. Die konsequente Reduzierung der Herstellkosten wird durch die segment- und prozessorientierte Organisation weiter vorangetrieben und ist auch im Budget 2024 mehr denn je notwendig, um gegen die inflationsbedingten Kostensteigerungen und den stagnierenden Umsatz zu wirken.


Für 2024 wird für die EUROGATE Technical Services unter den zuvor beschriebenen Rahmenbedingungen mit einem deutlich positiven, jedoch unter Vorjahr liegenden Jahresergebnis gerechnet.


Die Geschäftsführung von EUROGATE Technical Services ist sich der Chancen und Risiken bewusst und begegnet der Situation mit der formulierten Unternehmensstrategie inklusive kurz- und mittelfristiger Ziele. Über die internen Zielsetzungen hinaus ist EUROGATE Technical Services Bestandteil des gruppenweiten Transformationsprozesses.


Aufgrund der nicht vorhersehbaren Entwicklung kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den Erwartungen, die sich auf Annahmen und Schätzungen der Unternehmensleitung stützen, abweichen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen angesichts neuer Informationen zu aktualisieren.

 

Bremerhaven, den 8. März 2024


EUROGATE Technical Services GmbH


Stefan Jann

Tätigkeitsabschluss i. S. d. § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 MsbG

A. Allgemeine Angaben


Die EUROGATE Technical Services GmbH, Bremerhaven, ist verpflichtet, einen Tätigkeitsabschluss nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 MsbG aufzustellen. Bei der Gesellschaft handelt es sich um ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen im Sinne von § 3 Nr. 38 EnWG. Der Tätigkeitsabschluss wird unterteilt in die Sektoren:

Netz

Vertrieb

Messstellenbetrieb

Sonstige Aktivitäten


Für die Erstellung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gelten die gleichen Kriterien wie für die Aufstellung des Einzelabschlusses 2023 der EUROGATE Technical Services GmbH. Aus rechnerischen Gründen können sich Rundungsdifferenzen zwischen den einzelnen Bestandteilen des Jahresabschlusses ergeben.

B. Grundsätze der Zuordnung zu den Unternehmensaktivitäten


Die Bilanzpositionen des Umlaufvermögens sowie der Verbindlichkeiten wurden zum Teil mit der Methode der Schlüsselung zugeordnet. Für die Bilanzerstellung wurden die Zuordnungen zu den einzelnen Tätigkeiten nachfolgenden Schlüsseln vorgenommen:


Die Forderung für Vorsteuer / Umsatzsteuer wurde in Relation zu den Umsätzen zugeordnet. Die Kasse wurde in Relation zu den Forderungen zugeordnet. Die Personalkasse ist entsprechend der Mitarbeiterzahl dem jeweiligen Tätigkeitsbereich zugeordnet. Die Personalrückstellungen sowie die Verbindlichkeiten für Personal, Lohn- und Kirchensteuer, Krankenkassen sind entsprechend der Mitarbeiterzahl zugeordnet. Aufgrund der Beschlussempfehlung der Bundesnetzagentur (BK9-15/601-7) erfolgt die Zuordnung des Cash-Management-Verrechnungskontos sowie eines Darlehens auf Basis einer Cash-Flow-Rechnung. Die Eigenkapitalanteile ergeben sich als Residualgröße zwischen Aktiva und Passiva. Die Verbindlichkeiten (WE/RE-Konten) sind nach dem Aufwand für Material und Leistungen zugeordnet.


In der Gewinn- und Verlustrechnung wird die Zuordnung der Anteile zum Teil mit der Methode der Schlüsselung vorgenommen. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Schlüssel angewendet:


Die Betriebsgemeinkosten Personal (Altersteilzeit, Berufsgenossenschaft, Unterstützungskasse) sind entsprechend der Mitarbeiteranzahl dem jeweiligen Tätigkeitsbereich zugeordnet. Die Zinsaufwendungen für Darlehen und Cash-Management wurden nach dem Bestand dieser Verbindlichkeiten geschlüsselt.


Die gemäß § 268 Absatz 7 HGB im Anhang zum Jahresabschluss angegebenen Haftungsverhältnisse für die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beziehen sich vollständig auf die Tätigkeit außerhalb des Elektrizitätssektors.


Bremerhaven, den


Stefan Jann

Bilanz nach EnWG Gesamt zum 31. Dezember 2023

Aktiva

Andere Vertrieb Netz
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 82.642,00 128.182,00 821,00 1.045,00 46.372,00 47.141,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
82.642,00 128.182,00 821,00 1.045,00 46.372,00 47.141,00
II. Sachanlagen
1. Bauten 32.816,00 40.866,00 661.329,00 421.396,00 0,00 0,00
2. Umschlaggeräte 197.155,20 215.920,69 4.859.028,00 5.585.641,51 5.804.331,80 5.938.366,80
3. Technische Anlagen und Maschinen 440.235,00 542.665,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.250.994,80 3.737.257,01 139.260,00 132.718,00 147.705,20 102.633,99
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 450,00 496.426,35 23.940,54 0,00 110.893,21 0,00
4.921.651,00 5.033.135,05 5.683.557,54 6.139.755,51 6.062.930,21 6.041.000,79
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5.004.293,00 5.161.317,05 5.684.378,54 6.140.800,51 6.109.302,21 6.088.141,79
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.462.919,53 13.360.090,03 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Unfertige Leistungen 3.213.321,10 2.884.647,10 455.742,00 155.971,00 2.210.006,00 3.967,00
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 206.249,27 0,00
17.676.240,63 16.244.737,13 455.742,00 155.971,00 2.416.255,27 3.967,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 66.507,03 220.533,73 865.452,47 406.160,99 639.707,88 123.147,11
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.725.812,72 10.311.544,92 79.201,16 2.289.719,40 3.056.505,29 3.463.989,68
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteilungsverhältnis besteht 4.055.457,16 2.869.679,96 1.208.518,00 1.497.704,00 9.743,00 1.796,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 175.577,74 117.452,54 13.579,91 9.565,36 4.446,48 6.210,64
5. Forderungen andere Sparte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
11.023.354,64 13.519.211,16 2.166.751,54 4.203.149,75 3.710.402,65 3.595.143,43
III.Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 3.844,28 8.203,01 755,63 969,16 1.293,96 824,83
28.703.439,55 29.772.151,30 2.623.249,17 4.360.089,91 6.127.951,88 3.599.935,26
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 4.690,00 0,00 4.290,00 0,00 0,00
33.707.732,55 34.938.158,35 8.307.627,71 10.505.180,42 12.237.254,09 9.688.077,05
MSB Saldierung Gesamt
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 0,00 0,00 129.835,00 176.368,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 129.835,00 176.368,00
II. Sachanlagen
1. Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 694.145,00 462.262,00
2. Umschlaggeräte 0,00 0,00 0,00 0,00 10.860.515,00 11.739.929,00
3. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 440.235,00 542.665,00
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 0,00 0,00 0,00 4.537.960,00 3.972.609,00
5. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 135.283,75 496.426,35
0,00 0,00 0,00 0,00 16.668.138,75 17.213.891,35
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 16.797.973,75 17.390.259,35
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00 0,00 0,00 14.462.919,53 13.360.090,03
2. Unfertige Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00 5.879.069,10 3.044.585,10
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 206.249,27 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 20.548.237,90 16.404.675,13
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00 1.571.667,38 749.841,83
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen -1.075,70 18,72 0,00 0,00 9.860.443,47 16.065.272,72
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteilungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 5.273.718,16 4.369.179,96
4. Sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0,00 193.604,12 133.228,54
5. Forderungen andere Sparte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
-1.075,70 18,72 0,00 0,00 16.899.433,13 21.317.523,05
III.Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten -0,38 0,00 5.893,50 9.997,01
-1.076,07 18,72 0,00 0,00 37.453.564,53 37.732.195,19
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00 0,00 8.980,00
-1.076,07 18,72 0,00 0,00 54.251.538,28 55.131.434,54


Bremerhaven, den


Eurogate Technical Services


Stefan Jann

Passiva

Andere Vertrieb Netz
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital 2.471.169,44 2.649.590,39 5.105.296,10 5.023.045,12 2.074.443,78 1.977.197,73
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 0,00 3.967.412,50 3.213.562,50
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 8.101.333,75 8.025.983,25 187.934,83 178.638,74 154.375,04 146.738,96
2. Sonstige Rückstellungen 13.804.754,93 14.488.297,26 1.031.557,72 2.565.398,20 540.739,03 421.230,49
21.906.088,68 22.514.280,51 1.219.492,55 2.744.036,93 695.114,08 567.969,45
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00 4.850.850,58 3.050.850,58
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.064.076,24 6.039.068,41 632.471,26 1.182.612,18 489.670,46 115.759,91
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.937,76 1.225,87 0,00 12.433,95 0,00 0,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15.709,18 102.743,52 0,00 13.238,00 4.010,00 0,00
6. Sonstige Verbindlichkeiten 3.238.751,26 3.271.249,66 103.155,00 63.444,34 59.446,67 657.683,70
7. Verbindlichkeiten andere Sparte 0,00 0,00 0,00 0,00
9.330.474,44 9.414.287,45 735.626,26 1.271.728,47 5.403.977,71 3.824.294,20
E. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 360.000,00 1.247.212,79 1.466.369,90 96.306,03 105.053,17
33.707.732,55 34.938.158,35 8.307.627,71 10.505.180,42 12.237.254,09 9.688.077,05
MSB Saldierung Gesamt
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital -1.076,07 0,00 0,00 0,00 9.649.833,24 9.649.833,24
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 0,00 0,00 0,00 3.967.412,50 3.213.562,50
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 0,00 0,00 0,00 8.443.643,63 8.351.360,95
2. Sonstige Rückstellungen 0,00 0,00 0,00 0,00 15.377.051,68 17.474.925,94
0,00 0,00 0,00 0,00 23.820.695,31 25.826.286,89
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0,00 4.850.850,58 3.050.850,58
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,00 18,72 0,00 0,00 7.186.217,96 7.337.459,22
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 11.937,76 13.659,82
5. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 19.719,18 0,00 115.981,52
6. Sonstige Verbindlichkeiten 0,00 0,00 0,00 0,00 3.401.352,93 3.992.377,70
7. Verbindlichkeiten andere Sparte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 18,72 0,00 0,00 15.470.078,41 14.510.328,84
E. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00 0,00 0,00 1.343.518,82 1.931.423,07
-1,076,07 18,72 0,00 0,00 54.251.538,28 55.131.434,54

Gewinn- und Verlustrechnung nach EnWG Gesamt für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Andere Vertrieb Netz
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 112.301.152,64 114.815.729,68 18.801.193,59 29.502.561,03 6.001.391,37 5.033.501,79
2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen 426.333,00 1.151.029,28 202.112,00 33.643,60 2.206.039,00 2.181,86
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 101.000,00 40.560,25 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.571.202,04 1.944.762,41 33.637,22 69.986,91 49.083,63 0,00
115.399.687,68 117.952.081,62 19.036.942,81 29.606.191,54 8.256.514,00 5.035.683,65
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 19.675.500,82 20.922.156,59 9.584.261,77 19.911.804,87 3.755.972,26 2.501.674,66
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 14.125.589,11 18.598.266,38 4.690.811,47 4.201.427,74 1.896.589,56 370.555,96
33.801.089,93 39.520.422,97 14.275.073,24 24.113.232,61 5.652.561,82 2.872.230,62
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 48.667.441,16 47.944.893,22 982.063,29 847.092,63 918.328,30 891.675,59
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorung und für Unterstützung 9.791.262,79 9.541.643,62 199.143,19 184.047,01 157.128,07 145.811,93
58.458.703,95 57.486.536,84 1.181.206,48 1.031.139,64 1.075.456,37 1.037.487,52
7. Abschreibungen auf Sachanlagen 1.333.529,66 1.255.011,34 835.485,77 865.226,89 493.272,35 431.741,79
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 17.860.201,95 16.223.870,91 997.729,09 658.454,75 1.144.081,19 760.262,83
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 133.203,27 42.520,63 0,00 0,00 0,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 128.862,19 144.394,19 15,01 -1.907,49 0,00 20.674,80
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.950.503,27 3.364.371,56 1.747.433,22 2.940.045,13 -108.857,73 -86.713,91
12. außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
13. Außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
14. Sonstige Steuern 15.209,50 18.177,00 754,44 578,44 4.719,83 4.977,83
15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 3.935.656,77 3.346.189,00 1.746.678,78 2.939.466,69 -113.940,56 -91.691,74
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
MSB Saldierung Gesamt
31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 0,00 0,00 -5.380.559,63 -5.191.206,67 131.723.177,97 144.160.585,83
2. Erhöhung des Bestandes an unfertigen Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00 2.834.484,00 1.186.854,73
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00 0,00 0,00 101.000,00 40.560,25
4. Sonstige betriebliche Erträge 0,00 0,00 0,00 0,00 2.653.922,89 2.014.749,32
0,00 0,00 -5.380.559,63 -5.191.206,67 137.312.584,86 147.402.750,13
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00 0,00 0,00 33.015.734,85 43.335.636,12
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 0,00 211,36 -4.329.558,63 -4.711.597,66 16.383.431,51 18.458.863,78
0,00 211,36 -4.329.558,63 -4.711.597,66 49.399.166,36 61.794.499,90
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 0,00 0,00 0,00 0,00 50.567.832,75 49.683.661,44
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorung und für Unterstützung 0,00 0,00 0,00 0,00 10.147.534,05 9.871.502,56
0,00 0,00 0,00 0,00 60.715.366,80 59.555.164,00
7. Abschreibungen auf Sachanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 2.662.287,78 2.551.980,02
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 9.991,75 1.955,50 -1.051.001,00 -479.609,01 18.961.002,98 17.164.934,98
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00 0,00 0,00 133.203,27 42.520,63
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 0,00 128.877,20 163.161,50
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -9.991,75 -2.166,86 0,00 0,00 5.579.087,01 6.215.530,36
12. außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
13. Außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
14. Sonstige Steuern 0,00 0,00 0,00 0,00 20.683,77 23.733,27
15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -9.991,75 -2.166,86 0,00 0,00 5.558.403,24 6.191.797,09
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00


Bremerhaven, den


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Stefan Jann

Entwicklung des Anlagevermögens für die Tätigkeit Netz

Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023 01.01.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 262.730,16 15.600,00 0,00 0,00 278.330,16 215.589,16
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
262.730,16 15.600,00 0,00 0,00 278.330,16 215.589,16
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Umschlagsgeräte 8.397.105,22 183.835,77 0,00 119.423,55 8.700.364,54 2.458.738,42
3. Technische Anlagen und Maschinen 8.616,34 0,00 0,00 0,00 8.616,34 8.616,34
4. Andere Anlagen, BGA 662.336,89 93.287,49 29.594,69 -10.273,97 715.755,72 559.702,89
5. Bau 0,00 110.893,21 0,00 0,00 110.893,21 0,00
9.068.058,45 388.016,47 29.594,69 109.149,58 9.535.629,81 3.027.057,65
9.330.788,61 403.616,47 29.594,69 109.149,58 9.813.959,97 3.242.646,81
Abschreibungen Restbuchwerte
Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 16.369,00 0,00 0,00 231.958,16 46.372,00 47.141,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
16.369,00 0,00 0,00 231.958,16 46.372,00 47.141,00
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Umschlagsgeräte 437.294,32 0,00 2.896.032,74 5.804.331,80 5.938.366,80
3. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 8.616,34 0,00 0,00
4. Andere Anlagen, BGA 39.609,03 29.594,69 -1.666,71 568.050,52 147.705,20 102.634,00
5. Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 110.893,21 0,00
476.903,35 29.594,69 -1.666,71 3.472.699,60 6.062.930,21 6.041.000,80
493.272,35 29.594,69 -1.666,71 3.704.657,76 6.109.302,21 6.088.141,80


Bremerhaven, den


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Stefan Jann

Entwicklung des Anlagevermögens für die Tätigkeit grundzuständiger Messstellenbetreiber

Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023 01.01.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Umschlagsgeräte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Andere Anlagen, BGA 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Abschreibungen Restbuchwerte
Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Umschlagsgeräte 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Andere Anlagen, BGA 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
5. Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00


Bremerhaven, den


Eurogate Technical Services


Stefan Jann

Entwicklung des Anlagevermögens für sonstige Aktivitäten innerhalb des Elektrizitätssektors

Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023 01.01.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 127.952,16 0,00 0,00 0,00 127.952,16 126.907,16
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
127.952,16 0,00 0,00 0,00 127.952,16 126.907,16
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 667.514,25 216.617,56 0,00 79.786,45 963.918,26 246.118,25
2. Umschlagsgeräte 19.662.817,75 19.276,97 0,00 0,00 19.682.094,72 14.077.176,75
3. Technische Anlagen und Maschinen 2,04 0,00 0,00 0,00 2,04 2,04
4. Andere Anlagen, BGA 521.588,53 39.442,79 0,00 0,00 561.031,32 388.870,53
5. Bau 0,00 23.940,54 0,00 0,00 23.940,54 0,00
20.851.922,57 299.277,86 0,00 79.786,45 21.230.986,88 14.712.167,57
20.979.874,73 299.277,86 0,00 79.786,45 21.358.939,04 14.839.074,73
Abschreibungen Restbuchwerte
Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 224,00 0,00 0,00 127.131,16 821,00 1.045,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
224,00 0,00 0,00 127.131,16 821,00 1.045,00
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 56.471,01 0,00 0,00 302.589,26 661.329,00 421.396,00
2. Umschlagsgeräte 745.889,97 0,00 0,00 14.823.066,72 4.859.028,00 5.585.641,00
3. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 2,04 0,00 0,00
4. Andere Anlagen, BGA 32.900,79 0,00 0,00 421.771,32 139.260,00 132.718,00
5. Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 23.940,54 0,00
835.261,77 0,00 0,00 15.547.429,34 5.683.557,54 6.139.755,00
835.485,77 0,00 0,00 15.674.560,50 5.684.378,54 6.140.800,00


Bremerhaven, den


Eurogate Technical Services


Stefan Jann

Entwicklung des Anlagevermögens ausserhalb des Elektrizitätssektors

Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023 01.01.2023
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 1.124.635,66 9.293,37 0,00 0,00 1.133.929,03 996.453,66
2. Geleistete Anzahlungen 46.733,76 0,00 0,00 0,00 46.733,76 46.733,76
1.171.369,42 9.293,37 0,00 0,00 1.180.662,79 1.043.187,42
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 303.178,94 0,00 0,00 0,00 303.178,94 262.312,94
2. Umschlagsgeräte 1.576.793,22 63.428,00 0,00 0,00 1.640.221,22 1.360.872,02
3. Technische Anlagen und Maschinen 988.635,62 10.100,00 29.233,27 0,00 969.502,35 445.970,62
4. Andere Anlagen, BGA 13.958.431,40 1.284.619,48 58.009,51 307.490,32 15.492.531,69 10.221.174,40
5. Bau 496.426,35 450,00 0,00 -496.426,35 450,00 0,00
17.323.465,53 1.358.597,48 87.242,78 -188.936,03 18.405.884,20 12.290.329,98
18.494.834,95 1.367.890,85 87.242,78 -188.936,03 19.586.546,99 13.333.517,40
Abschreibungen Restbuchwerte
Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 54.833,37 0,00 0,00 1.051.287,03 82.642,00 128.182,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 46.733,76 0,00 0,00
54.833,37 0,00 0,00 1.098.020,79 82.642,00 128.182,00
Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 8.050,00 0,00 0,00 270.362,94 32.816,00 40.866,00
2. Umschlagsgeräte 82.194,00 0,00 0,00 1.443.066,02 197.155,20 215.921,20
3. Technische Anlagen und Maschinen 112.530,00 29.233,27 0,00 529.267,35 440.235,00 542.665,00
4. Andere Anlagen, BGA 1.075.922,29 57.226,51 1.666,71 11.241.536,89 4.250.994,80 3.737.257,00
5. Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 450,00 496.426,35
1.278.696,29 86.459,78 1.666,71 13.484.233,20 4.921.651,00 5.033.135,55
1.333.529,66 86.459,78 1.666,71 14.582.253,99 5.004.293,00 5.161.317,55


Bremerhaven, den


Eurogate Technical Services


Stefan Jann

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die EUROGATE Technical Services GmbH, Bremerhaven

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile


Wir haben den Jahresabschluss der EUROGATE Technical Services GmbH, Bremerhaven, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EUROGATE Technical Services GmbH, Bremerhaven, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Absatz 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.


Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt ''Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts'' unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.


Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER EINHALTUNG DER RECHNUNGSLEGUNGSPFLICHTEN NACH § 6B ABSATZ 3 ENWG UND § 3 ABSATZ 4 MSBG

Prüfungsurteile


Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Absatz 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir die Tätigkeitsabschlüsse für die Tätigkeiten Netz, Vertrieb, Sonstige Aktivitäten und Messstellenbetrieb nach § 6b Absatz 3 Satz 1 EnWG sowie § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG - bestehend jeweils aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse - geprüft.


Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Absatz 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entsprechen die beigefügten Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Absatz 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und der Tätigkeitsabschlüsse in Übereinstimmung mit § 6b Absatz 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b EnWG (IDW PS 610 n. F.) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG" weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandard: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Absatz 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung der Tätigkeitsabschlüsse nach den deutschen Vorschriften des § 6b Absatz 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.


Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der jeweilige Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.


Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Absatz 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob die Tätigkeitsabschlüsse in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Absatz 3 Sätze 5 bis 7 EnWG und des § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG entsprechen.


Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Absatz 3 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG beinhaltet.


Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Absatz 3 Sätze 1 bis 5 EnWG und § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Absatz 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sowie nach § 3 Absatz 4 Satz 2 MsbG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.


Unsere Verantwortung für die Prüfung der Tätigkeitsabschlüsse entspricht der im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den jeweiligen Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Bremen, den 8. März 2024


FIDES Treuhand GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Gez. Kersten, Gez. Stuntebeck,
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer


Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 03. April 2024 festgestellt worden.

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