JAS Germany Holding 2 GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Ehntholt seit 13.3.2025 | Prokura |
Björn Waclawiak seit 29.7.2024 | Prokura |
Judith Ristow seit 29.7.2024 | Prokura |
Frank Müller seit 29.7.2024 | Prokura |
Shahar Ayash seit 9.2.2023 | Prokura |
Boris Rüdiger seit 9.2.2023 | Prokura |
Martin Kaltschmitt seit 14.11.2022 | Prokura |
Michael Weigler seit 14.11.2022 | Prokura |
Volker Karsten Werner seit 5.5.2020 | Geschäftsführer |
Thorsten Mock seit 19.12.2019 | Prokura |
Gordon Reinke seit 30.9.2019 | Prokura |
Benedikt Haag seit 30.9.2019 | Prokura |
Manuel Kießling seit 16.12.2015 | Prokura |
Malte Müller seit 19.11.2013 | Prokura |
Dirk Harries seit 19.11.2013 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
JAS FORWARDING GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
JAS FORWARDING GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr 20211 Grundlagen der JAS FORWARDING GmbH Die JAS FORWARDING GmbH mit Sitz in Neu-Isenburg bietet das komplette Spektrum innerhalb der Transportkette per Luft, See, Straße und Schiene. Dies beinhaltet auch alle vor- und nachgelagerten Aufgaben wie die Abholung, Konsolidierung, Distribution oder Verzollung, aber auch die Lagerhaltung. Die Gesellschaft bietet ihren Kunden eine Vielzahl service- und zeitdefinierter Produkte. Aufgrund des weltweiten Netzwerks des Jet Air Service Konzerns (im Weiteren auch JAS-Konzern genannt) kann die Gesellschaft ihren Kunden die größtmögliche Kontrolle über die Abwicklung ihrer Sendungen im Sinne von Auswahl der Carrier bezüglich Abfahrts- und Ankunftszeiten bieten. Durch entsprechende Vereinbarungen mit den großen Reedereien und Luftfrachtgesellschaften bietet sie zudem gesicherte Kapazitäten und wettbewerbsfähige Raten an. Das global vertretene Netzwerk wird begleitet durch eine einheitliche IT-Lösung. Über eine ausgeprägte Regionalstruktur mit aktuell 14 Niederlassungen in ganz Deutschland stehen Ansprechpartner in unmittelbarer Nähe zum Kunden zur Verfügung und können diesem unmittelbar speditionelles Know-How offerieren. Der Grundstein für den heutigen JAS-Konzern wurde 1978 durch Gründung der ersten Gesellschaft in Italien gelegt. Der Hauptsitz des JAS-Konzerns ist die JAS Worldwide Inc. in Atlanta, Georgia, USA. Der JAS-Konzern ist ein Logistikdienstleister mit über 6.000 Mitarbeitern mit derzeit 97 Länderorganisationen und einer Vielzahl offizieller Agenten, die dafür sorgen, dass Kunden in über 100 Ländern bedient werden können. Die rechtliche Muttergesellschaft JAS Worldwide S.à r.l. hat ihren Sitz in Luxemburg. 2 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und branchenspezifische Rahmenbedingungen 2.1 Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Nachdem im Vorjahr das BIP erstmals nach zehn Jahren in Folge mit positiven Wachstumsraten einen Rückgang in Folge der Covid-19 Krise um -5,0% verzeichnete, legte das BIP in 2021 wieder um +2,9% zu nach Auskunft des statistischen Bundesamts. In Bezug auf den Außenhandel verzeichneten sowohl die Exporte mit +14,0% als auch die Importe mit +17,1% deutliche Zugewinne, die die deutlichen Rückgänge im Vorjahr überkompensierten. 2.2 Branchenspezifische Entwicklung im Seefrachtbereich Der weltweite Seeverkehr verzeichnete in den Jahrzehnten vor der Covid-19 Pandemie ein kontinuierliches Wachstum. Derzeit erfolgen etwa 90 % des Welthandels auf dem Seeweg. Dabei liegt von etwa einem Drittel der weltweiten Schiffsbewegungen der Ziel- oder Abfahrtshafen in der EU. Nachdem in 2020 die Covid-19 Pandemie deutliche Spuren in der Entwicklung der Seefrachtvolumen in Deutschland hinterlassen hatte, erholten sich diese im Jahr 2021. Nach Auswertung des statistischen Bundesamts erhöhten sich dabei die umgeschlagene Exportmenge in deutschen Seehäfen nur moderat um +2,9%. Importseitig erhöhten diese sich sogar um +5,1%. Im Jahr 2021 wurden in den deutschen Seehäfen 284,3 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahm der Güterumschlag insgesamt im Jahr 2021 um +4,5% gegenüber dem Vorjahr zu. Die in Container transportierten Gütermengen erhöhte sich im Vergleich zu 2020 um +1,7% auf 119 Mio. Tonnen im Jahr 2021 und kompensierte damit den Rückgang aus 2020 in Teilen. In TEU (Twenty-Foot Equivalent Unit) gemessen erhöhte sich die Anzahl der beförderten Container um +5,3% auf 14,5 Mio. TEU. Die exportierte Gütermenge reduzierte sich um -0,4 Mio. Tonnen (-0,6%) auf 61 Mio. Tonnen wobei die exportierte Containerzahl sich um +0,3 Mio. TEU (+5%) erhöhte. Die importierte Gütermenge erhöhte sich hingegen deutlich um +2,3 Mio. Tonnen (+4,2%) auf 57 Mio. Tonnen bzw. um +0,4 Mio. TEU (+5,5%). Wie bereits Ende des Jahres 2020 angedeutet war der Seefrachtmarkt stark von Kapazitätsengpässen geprägt. Speziell im Import aus Fernost überstieg die Nachfrage das vorhandene Angebot. Im vierten Quartal 2020 stiegen bereits die durchschnittlichen Frachtraten pro 40-Fuß-Container (FEU) von 2.200 USD Anfang Oktober auf über 6.000 USD zum Jahresende an. Diese Entwicklung spitzte sich bis zum Ende des dritten Quartal 2021 weiter zu mit Frachtraten über 14.000 USD pro FEU. Getrieben ist die Entwicklung durch die weiter bestehenden Kapazitätsengpässe, Verzögerungen durch Corona an den wichtigsten Hafen und die anziehende wirtschaftliche Entwicklung. Sondereffekte wie der Stau im Suez-Kanal verstärkten im zweiten Quartal 2021 diese Entwicklung. Zum Jahresbeginn 2022 konnte ein leichter Rückgang auf ca. 10.000 USD/FEU verzeichnet werden. 2.3 Entwicklung im Luftfrachtbereich Der Luftverkehr stellte vor Ausbruch der Covid-19 Pandemie eine der wachstumsstärksten Sektoren dar. Marktprognosen gingen von einer jährlichen Zunahme des globalen Luftverkehrs von vier bis fünf Prozent in den kommenden zwei Jahrzehnten aus. Die Krise wirkte sich insbesondere in der Passagierluftfahrt gravierend aus. Dies hatte im Jahr 2020 eine massive Verknappung der vorhandenen Frachtkapazitäten und dadurch auch einen Rückgang der absolut im Luftverkehr transportierten Gütermengen zur Folge. Durch die verbesserte gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Verbindung mit den enormen Kapazitätsengpässen in der Seeschifffahrt erhöhten sich die Beförderungsmengen in der Luftfracht im Jahr 2021 enorm. Laut Statistischem Bundesamt betrug die Beförderungsmenge an Luftfracht im grenzüberschreitenden Verkehr 4,4 Mio. Tonnen im Jahr 2020 und erhöhte sich auf 5,1 Mio. Tonnen in 2021. Dies entspricht einem Wachstum von 17,7%. Der Export legte um +19% zu. Die Importmenge erhöhte sich um +16,3%. Durch die wieder zunehmende kommerzielle Passagierluftfahrt ist jedoch eine Entspannung der Kapazitätsengpässe in der Luftfracht zu erwarten was wiederum zu rückläufigen Raten führen wird. 3 Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Vermögenslage Vermögenslage der JAS FORWARDING GmbH
Bei den Sachanlagen ergibt sich eine Verminderung um TEUR 46. Die Verminderung resultiert aus den Neuanschaffungen in Höhe von TEUR 112 vermindert um die planmäßigen Abschreibungen für Abnutzung von TEUR 158. Die unfertigen Leistungen haben sich um TEUR 5.557 erhöht. Die Erhöhung der Vorratsbestände liegt im Wesentlichen an der starken Sendungszunahme sowie an den gestiegenen Einkaufskosten, die sich auch in den noch unfertigen Leistungen widerspiegeln. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind insgesamt um TEUR 49.278 angestiegen. Die darin enthaltenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten sind um TEUR 27.974 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen dem gegenüber dem Vorjahr deutlichen Umsatzwachstum geschuldet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um TEUR 20.152. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten sind weiterhin ausgegebene Darlehen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 16.831, die somit im Vorjahresvergleich um TEUR 12.206 angestiegen sind. Die Laufzeit endet jeweils am 31.12.2022, allerdings kann die Gesellschaft im Bedarfsfall jederzeit eine kurzfristige Rückzahlung der ausgegebenen Darlehen anfordern, um kurzfristige Finanzmittelbedarfe abzudecken. Die Sonstigen Vermögensgegenstände sind hauptsächlich aufgrund erhöhter Umsatzsteuerforderungen um TEUR 1.151 gestiegen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten weisen zum Jahresende 2021 einen um TEUR 15.557 erhöhten Stand von TEUR 17.081 auf. Das gezeichnete Kapital beträgt, wie im Vorjahr, TEUR 1.000. Die Kapitalrücklage beläuft sich auf TEUR 11.150 und ist damit unverändert gegenüber dem Vorjahr. Die ausgewiesene Veränderung der Verlustvorträge von TEUR 3.857 resultiert ausschließlich aus der Einstellung des Vorjahresergebnisses in den Verlustvortrag. Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 25.153 erhöht. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 35.260 (Vorjahr: TEUR 15.040) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 29.767 (Vorjahr: TEUR 11.527) und Rückstellungen für personalbezogene Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.681 (Vorjahr: TEUR 3.035). Der Anstieg der ausstehenden Rechnungen ist dabei maßgeblich auf das Wachstum und die höheren Frachtraten in See- und Luftfracht zurückzuführen. Die Steuerrückstellungen erhöhten sich in 2021 um TEUR 4.932 auf TEUR 5.711 und setzen sich im Wesentlichen aus den laufenden Steuern vom Einkommen und Ertrag des Berichtsjahres (TEUR 4.930) sowie des Vorjahres (TEUR 779) zusammen. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen im Berichtsjahr wie auch im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und liegen mit TEUR 18.947 deutlich über Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR 3.143). Insbesondere der Anstieg aus kurzfristigen Verbindlichkeiten aus der Übernahme von Verzollungstätigkeiten für Kunden schlägt sich hier nieder. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 31.533 (Vorjahr: TEUR 14.044) und resultieren im Wesentlichen aus kurzfristigen Lieferungen und Leistungen. Der Anstieg ist auf die starke Zunahme der Importvolumen zurückzuführen. 3.2 Finanzlage Finanzlage der JAS FORWARDING GmbH
Finalfinanzmittelfonds
Durch den insgesamt positiven Cash-Flow vor Finanzierungstätigkeiten war und ist die Gesellschaft jederzeit in der Lage ihre fälligen Verbindlichkeiten zu begleichen. Darüber hinaus steht auch eine Kreditlinie in Höhe von TEUR 500 bei einer namhaften Geschäftsbank zur Verfügung. Eine Inanspruchnahme dieser Kreditlinie bestand am Abschlussstichtag nicht. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug TEUR 27.813. Der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 11.634 (Vorjahr: TEUR 3.857) wird zu dessen Ermittlung nach der indirekten Methode um die nicht zahlungswirksamen Positionen bereinigt. Hierbei wirkte sich aufgrund der gestiegenen Leistung der Aufbau der Forderungen und Vorräte, die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind, um TEUR 42.623 am stärksten negativ aus. Gegenläufig erhöhten sich jedoch auch die Rückstellungen um TEUR 20.221 sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Passiva um TEUR 33.554. Die im Periodenergebnis enthaltenen, nicht zahlungswirksamen Steuern vom Einkommen und Ertrag betrugen TEUR 4.931. Auszahlungen im Rahmen der Investitionstätigkeit beschränkten sich auf Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 119 sowie Ausleihungen an verbundene Unternehmen von TEUR 12.205. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit bestand ausschließlich aus Zinsaufwendungen für Sichtguthaben. Der Finanzmittelbestand erhöhte sich im Jahresverlauf von TEUR 1.524 auf TEUR 17.081. Der sehr positive operative Cash Flow wurde durch die Ausgabe von Darlehen an Konzerngesellschaften reduziert. Zum Ende September 2022 standen TEUR 15.000 an liquiden Mitteln zur Verfügung. Die Planung sieht aufgrund einer gestärkten Innenfinanzierungskraft eine weiterhin positive Entwicklung der Liquidität für das Jahr 2022 und 2023 voraus. 3.3 Ertragslage 3.3.1 Geschäfts- und Umsatzentwicklung geprägt durch das gestiegene Ratenniveau Die weiterhin sehr knappen Kapazitäten auf der Einkaufsseite, sowohl in der See- als auch in der Luftfracht, führten zu deutlichen Kostensteigerungen auf der Einkaufsseite, die sich entsprechend auch auf der Umsatzseite in beiden Produkten niederschlagen.
In der Seefracht stiegen die Umsätze nach einem Umsatzrückgang von TEUR 7.753 im Vorjahr im Jahr 2021 deutlich um TEUR 86.742. Die Umsatzerlöse in der Luftfracht legten mit einem Umsatzplus von TEUR 64.984 ebenfalls deutlich zu. Die Projektsparte entwickelte sich mit einem Umsatzzuwachs von TEUR 7.377 ebenfalls positiv. Die Lagerlogistik bewegte sich auf Vorjahresniveau. Die sonstigen Umsatzerlöse sind im Jahr 2021 insbesondere durch verstärkte Umsätze aus Schienentransporten aus Asien um TEUR 5.001 gestiegen. Da der Umsatz in Speditionen nur bedingt als Leistungsindikator dient, definiert die Gesellschaft ihre Ziele für die Ertragslage auf Basis des Bruttospeditionsnutzens, welcher aus den direkten Umsatzerlösen sowie den direkten Kosten für Speditions- und Transportleistungen abgeleitet wird, sowie des EBIT (Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern). Der Bruttospeditionsnutzen nach deutschem Handelsrecht nahm um 44% bzw. TEUR 18.643 auf TEUR 60.657 zu. Nach US-GAAP weist die Gesellschaft jedoch einen Bruttospeditionsnutzen von TEUR 54.489 (Vorjahr TEUR 37.621 oder +45%) aus. Diese Differenz ist hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass gemäß §277 Absatz 1 HGB sämtliche aus dem Verkauf und der Vermietung oder Verpachtung von Produkten sowie aus der Erbringung von Dienstleistungen entstehenden Erträge als Umsatzerlöse gezeigt werden. Damit werden handelsrechtlich die mit diesen Erträgen im Zusammenhang stehenden Aufwendungen als Materialaufwand ebenfalls in den Bruttospeditionsnutzen eingerechnet. Nach US-GAAP werden nur die aus dem Kerngeschäft entstehenden Erträge und Aufwendungen in die Ermittlung des Bruttospeditionsnutzens einbezogen. Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf den Bruttospeditionsnutzen nach US-GAAP, der hier als Leistungsindikator angewandt wird. 3.3.2 Entwicklung der Luftfrachterträge positiv Der Bruttospeditionsnutzen in der Luftfracht Export stieg um 91% (TEUR 7.640) auf TEUR 16.037. Die Marge konnte dabei im Vergleich zum Vorjahr um 2-Prozentpunkte gesteigert werden. Im Wesentlichen ist der Anstieg auf die aufgrund der Kapazitätsengpässe gestiegenen Frachtraten und die im Vorjahresvergleich deutlich gestiegenen Volumen zurückzuführen. Dies insbesondere durch die Eröffnung neuer Standorte und durch den Ausbau der bestehenden eigenen Luftfrachtkapazitäten. Der Luftfracht Import verzeichnete ebenfalls einen starken Volumenzuwachs. Hierbei machten sich insbesondere die im Zuge der Covid-19 Krise gestörten und zum Teil unterbrochenen Supply Chains bemerkbar, wodurch signifikante Volumen von See- auf Luftfracht umgestellt wurden. Außerdem wurden analog zum Luftfracht Export verstärkt eigene Kapazitäten aufgebaut. Das Vorjahr war jedoch noch durch Sondereffekte aus einigen Sonderaufträgen geprägt. Daher ging in Summe der Bruttospeditionsnutzen um - 21% (TEUR 3.157) auf TEUR 11.675 zurück. Die Marge ging entsprechend um -13%-Punkte zurück. Die im Vorjahr erwarteten Volumenzuwächse haben sich in beiden Verkehrsrichtungen eingestellt und konnten sogar noch übertroffen werden. In Summe konnte der Rückgang des Bruttospeditionsnutzen im Import durch die Volumenzuwächse und die verbesserte Profitabilität im Export deutlich überkompensiert werden und führte zu der auch positiv erwarteten Entwicklung. 3.3.3 Seefracht mit Ertragssteigerungen Das Exportvolumen ging in der Seefracht im Berichtsjahr um -9% zurück. Größtenteils ist dies auf das generell rückläufige Exportvolumen insbesondere nach Ausbruch der Covid-19 Krise zurückzuführen. Der Bruttospeditionsnutzen erhöhte sich jedoch um TEUR 1.240 auf TEUR 6.530. Die Marge reduzierte sich um 3-Prozentpunkte. Der Import konnte im Jahresvergleich das Volumen um +27%-Punkte deutlich erhöhen. Der Bruttospeditionsnutzen stieg aufgrund dessen und einer verbesserten Marge um +350% (TEUR 9.487) auf TEUR 12.194. Wie im Vorjahr erwartet beeinflussten die zum Jahresende 2020 stark gestiegenen Frachtraten und der sich daraus ergebende positive Ergebniseffekt maßgeblich das Geschäftsjahr 2021. Der Seefrachtbereich konnte in Summe die Erwartungen für das Berichtsjahr hinsichtlich der Volumenentwicklung erfüllen. Durch die deutlichen Zuwächse im Import konnte der Bruttospeditionsnutzen gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der angestrebte Ausbau der Transportvolumen insbesondere im Import aus Asien machte sich hierbei positiv bemerkbar. Das hier angestrebte Wachstum konnte erfüllt werden. 3.3.4 Projekte mit deutlichem Ertragsanstieg Die Projektsparte hatte im Jahr 2021 insgesamt einen Umsatzanstieg um TEUR 7.377 bzw. 63% auf TEUR 19.000 zu verzeichnen, bei einem Bruttospeditionsnutzen von TEUR 3.975 gegenüber TEUR 3.531 im Vorjahr. Der im Vorjahr prognostizierte leichte Rückgang konnte durch einige kleinere Neuprojekte überkompensiert werden. Die Marge im Geschäftsjahr 2021 betrug damit 21% und ist somit gegenüber dem Vorjahr um -9% gesunken. Der Anstieg der Umsatzerlöse in der Projektsparte resultiert in erster Linie aus Erlösen aus ausschließlichen Drittlandssendungen und Chartersendungen für Kunden im Öl- und Agrarsektor. Wie erwartet haben sich die in 2020 begonnenen Projekte im ersten Halbjahr des Berichtsjahres 2021 positiv auf die Entwicklung der Projektabteilung ausgewirkt. Für das kommende Jahr rechnen wir aufgrund der aktuellen Projektlage mit leicht rückläufigen Umsätzen und Erträgen. 3.3.5 Lagerlogistik/Sonstige Umsatzerlöse Der Umsatz im Bereich Lagerlogistik bewegte sich mit TEUR 3.755 ungefähr auf Vorjahresniveau (TEUR 3.655). Der Bruttospeditionsnutzen veränderte sich ebenfalls nur geringfügig um TEUR -29 auf TEUR 2.240. Die Entwicklung entsprach den Erwartungen. Die sonstigen Umsätze erhöhten sich um TEUR 4.946 auf TEUR 9.696, insbesondere aufgrund verstärkter Importaktivitäten per Bahn aus China mit einem Umsatzanstieg von TEUR 4.843. Der sonstige Umsatzanstieg ist auf einen Anstieg der konzerninternen Weiterbelastungen für Dienstleistungen zurückzuführen. 3.3.6 Verbessertes Betriebsergebnis Die Löhne und Gehälter verzeichneten im Jahr 2021 einen Anstieg um TEUR 1.230 bzw. 7%, davon TEUR 518 durch den Aufbau personalbezogener Rückstellungen für Personalmaßnahmen und ergebnisabhängiger Einmalzahlungen. Die Personalaufwandsquote reduzierte sich jedoch weiter von 10,9% im Vorjahr auf 6,3% im aktuellen Berichtsjahr. Wesentlich beeinflusst wurde dies durch die gestiegene Betriebsleistung. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl erhöhte sich inkl. der Auszubildenden auf 333. Die Gesellschaft hat aus Gründen der Risikovorsorge entsprechende Rückstellungen für eventuell zu zahlende Abfindungen an ausgeschiedene Mitarbeiter gebildet. Die gegenüber dem Vorjahr deutlich verbesserte Ergebnislage führte in Verbindung mit der im Jahr 2019 überarbeiteten Umlagestruktur im JAS Konzern bei gleichgebliebenem Leistungskatalog zu höheren Konzernumlagen in Höhe von TEUR 14.539 (Vorjahr: TEUR 11.444), die wiederum zu einem Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Jahr 2021 um TEUR 5.673 maßgeblich beigetragen haben. Die Volatilität der Währungen im Berichtsjahr führten zu einem deutlichen Anstieg der Aufwendungen aus Währungsumrechnungen auf TEUR 1.875 (Vorjahr: TEUR 525). Gegenläufig wurden jedoch mit TEUR 1.821 (Vorjahr: TEUR 737) auch deutlich gestiegene Erträge aus der Währungsumrechnung realisiert, die sich in den sonstigen betrieblichen Erträgen niederschlagen. Die um Konzernumlagen und Währungseffekte bereinigten sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um TEUR 1.229 unter anderem durch ein neu aufgelegtes Schulungs- und Entwicklungsprogramm für Mitarbeiter sowie die Gründung neuer Standorte. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021 weist als Betriebsergebnis einen Gewinn von TEUR 16.525 (Vorjahr: TEUR 4.704) aus. Dies ist gemessen am Vorjahr eine Verbesserung des Ergebnisses um TEUR 11.821. Die Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und Ertrag stiegen im Wesentlichen aufgrund der damit einhergehenden Erhöhung des Ergebnisses vor Steuern von TEUR 4.657 auf TEUR 16.585 entsprechend von TEUR 779 im Vorjahr auf TEUR 4.931 im Berichtsjahr an. Hierzu trug auch der im Geschäftsjahr stattgefundene, vollständige Verbrauch der im Vorjahr noch bestehenden steuerlichen Verlustvorträge bei. Der Jahresüberschuss von TEUR 11.634 wird auf neue Rechnung vorgetragen. Zusammenfassend ist die deutliche Ergebnisverbesserung im Wesentlichen auf den Anstieg des Bruttospeditionsnutzen aufgrund der erhöhten Raten und der Volumenzuwächse in allen Verkehrsträgern zurückzuführen. Die langfristige Kostenbasis konnte dabei stabil gehalten werden. Trotz gegenläufig erhöhter Konzernumlagen konnte das auf Vorjahresniveau prognostizierte Ergebnis durch den deutlichen Anstieg des Bruttospeditionsnutzen signifikant übertroffen werden. 3.3.7 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben dem Bruttospeditionsnutzen, welcher sich aus den direkten Umsatzerlösen sowie den direkten Kosten für Transportleistungen ergibt, sowie des EBIT, welches aus dem Bruttospeditionsnutzen abzüglich der Kosten vor Zinsen und Steuern resultiert, sind als wesentliche nichtfinanzielle Leistungsindikatoren die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter speziell in den Speditions- und Transportfachbereichen zu nennen. Die Gesellschaft achtet darauf, die Qualifikation der Mitarbeiter stetig zu verbessern und die Ausbildung von Auszubildenden und Nachwuchsführungskräften voranzutreiben, um den Kunden unser umfassendes Leistungsspektrum in allen Niederlassungen anbieten zu können. Dazu wurde im vergangenen Geschäftsjahr ein neues Schulungs- und Entwicklungsprogramm aufgesetzt. Zum Jahresende 2021 wurden 33 Auszubildende in der Gesellschaft beschäftigt (Vorjahr: 27). Die Ausbildung erfolgt nach wie vor insbesondere in den operativen Bereichen der Gesellschaft (Kaufmann/-frau für Spedition und Logistikdienstleistung) und im Bereich Lager (Ausbildungsberuf Fachkraft für Lagerwirtschaft). Der Bereich der internen Personalentwicklung wurde wiederum weiter ausgebaut, um den Personalbedarf zukünftig noch mehr aus den eigenen Reihen besetzen zu können und so externe Rekrutierungskosten zu minimieren. 4 Internes Kontrollsystem / Risikofrüherkennungssystem Ziel unseres Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg unseres Unternehmens sicherzustellen und eventuelle Fehlentwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden. Unser Risikomanagement umfasst dabei zunächst die detaillierte Finanz-, Liquiditäts- und Budgetplanung zu Beginn des Geschäftsjahres. Diese wird im Rahmen einer fortlaufenden Planung an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Branchenentwicklung und die Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Ferner werden im Rahmen der Erstellung unserer Monatsabschlüsse die Soll/Ist - Abweichungen zu den Planzahlen und Vorjahreswerten analysiert, um mögliche Risiken in den Geschäftsbereichen und Niederlassungen frühzeitig zu erkennen. Grundsätzlich werden Preisänderungen im Vertriebsbereich in Abhängigkeit von der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens und in Abhängigkeit der Situation auf der Einkaufsseite vorgenommen. Die Preise der Einkaufsseite sind zunächst durch unsere langfristigen Lieferantenbeziehungen gesichert. Entsprechend werden Maßnahmen im Einkaufsbereich auch nur langfristig durchgeführt. Alle Investitionen müssen im Rahmen eines seitens der Geschäftsleitung und der Regional Corporate Controller vorgegebenen Verfahrens beantragt und anschließend genehmigt werden. Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen wird durch regelmäßige Analysen der Strukturen, zusammen mit einem ausgeprägten Bonitätsprüfungs- und Mahnsystem, begegnet und führten auch im Jahr 2021 zu keinen nennenswerten Forderungsausfällen. 5 Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung 5.1 Strategische Risiken und Chancen Außenwirtschaftsrechtliche Beschränkungen bestehen unter anderem in der Kontrolle von Güterausfuhren sowie der Einschränkung des wirtschaftlichen Verkehrs mit bestimmten Ländern. Grundlage für die Kontrolle von Gütern sind die europäische Verordnung 428/2009 (Dual Use - Verordnung) sowie eine Reihe länderbezogener Embargo-Verordnungen, z.B. der deutschen Außenwirtschaftsverordnung. Darüber hinaus gibt es ein umfassendes System von Exportkontroll- und Embargovorschriften nach dem Recht der USA. Die Einhaltung der US-amerikanischen Regularien ist insbesondere notwendig, wenn von dort Güter bezogen werden, Mutter- oder Tochterfirmen in den USA angesiedelt sind oder Mitarbeiter dorthin reisen. Exportkontrolle umfasst neben Waren (bzw. Gütern) auch weitere geschäftliche Aktivitäten, insbesondere Dienstleistungen. Bei einigen Embargoländern besteht zusätzlich eine Genehmigungspflicht der mit dem Liefergeschäft verbundenen Finanzströme. Diese sog. finanzielle Exportkontrolle kann von Fall zu Fall unterschiedlich sein. Als Tochterfirma eines weltweit agierenden Konzerns mit Hauptsitz in den USA besteht das Risiko durch zutun anderer Konzerngesellschaften involviert zu werden. Die amerikanische Muttergesellschaft hat deshalb hierfür ein Risikofrühwarnsystem installiert und lässt die Informationen auch den nationalen Tochtergesellschaften zukommen. Daher sieht die Gesellschaft in diesem Bereich nur ein moderates Risiko. Strategische Chancen sehen wir nach wie vor aufgrund unserer mittelständischen Strukturen, die einen engen Kundenkontakt ermöglicht, in Verbindung mit unserem weltweiten Netz konzerneigener Niederlassungen und unserem einheitlichen Transportmanagementsystem. Durch den Aus- und Aufbau unserer lokalen Niederlassungen werden wir auch zukünftig unseren Kundenstamm weiter mit hoher Qualität bedienen und in neue Märkte eintreten können. So wurden im Jahr 2021 mit den neuen Niederlassungen in Mannheim und Bad Waldsee bereits neue Märkte erschlossen. Die im ersten Halbjahr 2022 erfolgten Eröffnungen neuer Niederlassungen in Münster-Osnabrück und Dresden unterstreichen diese strategische Ausrichtung. 5.2 Operative Risiken und Chancen 5.2.1 Produktionsrisiko Insbesondere im Seefrachtbereich kam es bereits in der Vergangenheit durch Fusionen großer Reedereien zu einer Verknappung der Transportkapazitäten. Die in der Seeverkehrsbranche immer noch bestehenden Kapazitätsengpässe verschärften diese Situation. Das Risiko daraus sieht die Gesellschaft als moderat an, da Preissteigerungen im Einkauf in der Regel auch mit entsprechenden Erhöhungen auf der Verkaufsseite einhergehen. Durch die wiederaufkommende Passagierluftfahrt hat sich das Kapazitätsrisiko in der Luftfracht etwas entspannt. Durch die zusätzlichen Volumen stehen wieder vermehrt regelmäßige Verbindungen auf alle Kontinente zur Verfügung. Wie im Seeverkehr wird das Risiko aus der Transportkapazität als gering eingeschätzt, da auch hier Einkaufsrisiken in der Regel durch Weitergabe von Preissteigerungen auf der Verkaufsseite abgedeckt werden können. Durch die Zugehörigkeit zu einem international agierenden Konzern wird dem Kapazitätsrisiko in beiden Verkehrsträgern durch Abschluss von Kontingentverträgen und in der Luftfracht durch Einsatz eigener Charterkapazitäten entgegengewirkt. Dadurch können den Kunden der Gesellschaft flexiblere Angebote zur Verfügung gestellt werden. Gleichzeitig geht dies jedoch auch mit dem Auslastungsrisiko einher, das beim klassischen Speditionsgeschäft ohne feste Kapazitäten nicht vorhanden ist. Das Risiko hieraus wird jedoch aufgrund der immer noch hohen Nachfrage nach internationalem Güterverkehr als moderat eingeschätzt. 5.2.2 Marktentwicklung Risiken und Chancen Ein Einbrechen wichtiger Märkte wie USA und China würde ein nicht unerhebliches Risiko für die JAS FORWARDING GmbH darstellen. Diesem Risiko wird u. a. durch ständige Marktbeobachtung und Analyse entsprechender Konjunkturbarometer Sorge getragen. In dieser engmaschigen Beobachtung liegen aber gleichzeitig auch Chancen an der positiven weltwirtschaftlichen Entwicklung teilzuhaben. Außerdem versucht die Gesellschaft mögliche Abhängigkeiten von einzelnen Fahrtgebieten durch Ausbau neuer Fahrtgebiete zu reduzieren. Die Risiken werden hier als gering für die Gesellschaft eingeschätzt. 5.2.3 Covid-19 Die weitere Entwicklung des Covid-19 Virus hatte auch im Jahr 2021 starke Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Die zum Jahresende 2020 wieder anziehenden Volumen setzten sich sowohl in der See- als auch in der Luftfracht in 2021 fort. Jedoch konnten aufgrund der immer noch bestehenden Frachtengpässe nicht alle Kundenanforderungen bedient werden. Weiterhin stellt dies jedoch auch eine Chance dar in einem volatilen Markt bisher unerschlossene Kundenpotenziale zu bedienen. Des Weiteren birgt der Fortgang der Covid-19 Krise auch weiterhin Risiken für unsere Mitarbeiter*innen. Daher setzt die Gesellschaft die von den Behörden empfohlenen Maßnahmen, wie Testangebote und verstärktes Home-Office, konsequent um und passt diese an die jeweils örtlichen geltenden Regelungen an. 5.2.4 Ukraine Krieg Am 24. Februar 2022 sind russische Streitkräfte in die souveräne Ukraine einmarschiert. Die internationale Staatengemeinschaft hat in großer Geschlossenheit u.a. mit Sanktionen gegen Russland reagiert. Als Folge des Konflikts und der Sanktionen wurden umgehend negative Reaktionen an den Güter- und Finanzmärkten spürbar. Es ist zu erwarten, dass sich aus dem weiteren Verlauf des Kriegsgeschehen sowie den Sanktionsmaßnahmen erhebliche Auswirkungen für die Weltwirtschaft und die globalen Handelsströme ergeben werden, die momentan nur schwer zu prognostizieren sind. Das von Sanktionen betroffene Russland ist für uns kein bedeutender Markt. Insofern sind keine direkten wesentlichen Einflüsse auf den zukünftigen Geschäftsverlauf zu erwarten. Aufgrund unserer weltweit gültigen Compliance-Regeln haben wir innerhalb der JAS-Gruppe sämtliche geschäftliche Beziehungen zu in Russland ansässigen Kunden und Dienstleistern unmittelbar gestoppt. Negative Auswirkungen auf das Luft- oder Seefrachtgeschäft der deutschen Gesellschaft sind nicht festzustellen. Weitere Risiken bestehen im Energiesektor. So ist davon auszugehen, dass der Konflikt zu weiter steigenden Energiepreisen führen wird und im Extremfall sogar die Versorgungssicherheit beeinflusst werden kann, mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf die Konjunktur. Direkte Auswirkungen aus einer Gasnotlage erwarten wir nicht. Jedoch unterliegen wir hier natürlich indirekt konjunkturellen Auswirkungen. Des Weiteren ist zu erwarten, dass der Ukrainekrieg zu einer erhöhten Inflation mit negativen Auswirkungen für die generelle weltweite Konjunktur konjunkturelle Situation führen wird. Darüber hinaus ergibt sich ein erhöhtes Risiko aus sog. Cyberangriffen, die erhebliche negative Auswirkungen für unser Unternehmen haben könnten. Wir begegnen diesem Risiko durch verschärfte IT-Sicherheitsmaßnahmen. Die globalen Auswirkungen des Konfliktes auf die zukünftige Geschäftsentwicklung sind bis zum Aufstellungszeitpunkt des Abschlusses nicht konkret abschätzbar. 5.2.5 Fachpersonal Unser zukünftiges Wachstum wird maßgeblich von unserer Innovationskraft und der konsequenten Kundenausrichtung beeinflusst. Hierbei sind die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter in allen Bereichen, in denen wir tätig sind, entscheidend für den Erfolg des Unternehmens. Nach wie vor besteht ein erhöhtes Risiko in der Abdeckung des Bedarfs an Fachpersonal im Speditionsbereich. Die Rekrutierung und das Binden von Fachkräften und Talenten gehören zu den höchsten Prioritäten des Unternehmens. Begrenzt wird dieses Risiko durch den gezielten Ausbau unserer Nachwuchsschulung. Durch interne und externe Schulungen, auch für unsere Führungskräfte, wird diesem Risiko entgegengesteuert. Dennoch ist es denkbar, dass sich evtl, mitarbeiterbezogene Risiken ergeben, welche sich auf die Geschäftstätigkeit auswirken könnten. 5.3 Finanzielle Risiken Wir sind als Tochterfirma eines international tätigen Konzerns verschiedenen finanziellen Risiken und Chancen ausgesetzt. Diese sind vor allem Liquiditäts- und Finanzmarktrisiken und -chancen, Risiken aus Schwankungen von Marktwerten operativer materieller und immaterieller Vermögenswerte. Die Währungsrisiken unterliegen einem permanenten internen Monitoring. Um den eigenen Fortbestand zu sichern, muss ein Unternehmen zu jedem Zeitpunkt seine fälligen Verpflichtungen aus operativer und finanzieller Tätigkeit erfüllen können. Zur Reduzierung potenzieller Liquiditätsrisiken verfügen wir daher über eine zentrale Liquiditätssteuerung im gesamten Konzern. Zur Steuerung operativer Risiken werden Handelspartner regelmäßig auf Zahlungsfähigkeit und operative Entwicklung überprüft. Das Forderungsvolumen jedes Kunden ist unter Berücksichtigung der Bonität limitiert. Das Risiko im Hinblick auf die an verbundene Unternehmen ausgegebene Darlehen wird als gering eingeschätzt. Aufgrund der gestärkten Innenfinanzierungskraft als Resultat der deutlich verbesserten Ertragslage werden die finanziellen Risiken als sehr gering eingeschätzt. 5.4 Rechtliche Risiken Generell sind wir bestrebt, rechtliche Risiken möglichst gering zu halten und zu kontrollieren. Dafür haben wir die notwendigen Vorkehrungen getroffen, um Gefährdungen zu entdecken und gegebenenfalls unsere Rechte zu verteidigen. 5.5 Steuerliche Risiken Steuerliche Risiken werden regelmäßig und systematisch von der Steuerabteilung in Zusammenarbeit mit unseren externen Steuerberatern geprüft. Entsprechende Standards und Richtlinien sind im Einsatz, um steuerliche Risiken frühzeitig erkennen zu können, diese zu prüfen, zu bewerten und entsprechend zu minimieren. Weitere Einflüsse, welche sich negativ auf unseren Geschäftsverlauf auswirken könnten, sind uns derzeit nicht bekannt. Organisatorisch hat das Unternehmen alle Voraussetzungen geschaffen, um frühzeitig sich abzeichnende Veränderungen der Risikosituation zu erkennen und hierauf jederzeit umgehend reagieren zu können. Wir gehen davon aus, dass sich die Risikosituation der Gesellschaft, abgesehen von den Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine, hinsichtlich der relativen Bedeutung im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert hat. 6 Ausblick Das Geschäftsjahr 2022 wird wie die beiden Vorjahre noch maßgeblich durch die Auswirkungen der Covid-19 Krise beeinflusst werden. Darüber hinaus wird auch der Fortgang des Ukraine Kriegs die weitere wirtschaftliche Entwicklung wesentlich beeinflussen. Für das Jahr 2022 prognostiziert der IWF daher ein globales Wirtschaftswachstum von 3,6%. Für Deutschland wird ein Wachstum von 2,1% in 2022 erwartet. Entscheidend für die weitere Geschäftsentwicklung wird insbesondere auch die erwartete wirtschaftliche Entwicklung der USA und Chinas sein. Für die USA rechnet der IWF mit einem Wachstum von 3,7% und für China wird nach einem Wachstum von 8,1% in 2021 nur noch ein Wachstum von 4,4% prognostiziert. Auf Basis dieser gesamtwirtschaftlichen Prognose und in Kombination mit den weiteren Wachstumsambitionen der Gesellschaft, erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr daher weitere Volumensteigerungen in der Luft- und Seefracht. Darüber hinaus wird sich die Gründung der neuen Niederlassungen in Mannheim, Bad Waldsee, Dresden und Münster-Osnabrück weiter positiv auf die Transportvolumen auswirken. Ein weiterer wesentlicher Faktor für den Erfolg des kommenden Geschäftsjahres werden die Frachtraten in der See- und Luftfracht sein. Wir gehen davon aus, dass sich die Raten in der Seefracht weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen werden und sich vorerst zumindest nicht signifikant reduzieren werden. In der Luftfracht beobachten wir zumindest in der ersten Jahreshälfte keinen spürbaren Rückgang des hohen Ratenniveaus. Daher erwarten wir, dass sich der Bruttospeditionsnutzen in beiden Produkten weiterhin sehr positiv entwickeln wird. Im Bereich Lagerlogistik gehen wir von einer stabilen Entwicklung in etwa auf dem Niveau des Vorjahres aus. Im Projektbereich gehen wir von einem leicht rückläufigen Bruttospeditionsnutzen aus, da einige Großprojekte im Jahresverlauf auslaufen werden und die Bestandskunden im Öl- und Gassegment aufgrund des Ukrainekriegs zurückhaltend in der Auftragsvergabe agieren. Zusammenfassend erwarten wir einen Bruttospeditionsnutzen mindestens auf dem Niveau des Jahres 2021 bei einem gleichzeitigen Anstieg der transportierten Volumina. Bezüglich des EBIT gehen wir für das Geschäftsjahr 2022 von einem Ergebnis mindestens in Höhe des Jahres 2021 aus. Die aktuellen Ergebnisse bis zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses und Lageberichts weisen diese Entwicklung bereits aus.
Neu-Isenburg, 14. Oktober 2022 JAS FORWARDING GmbH Volker Werner Bilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Anhang für das Geschäftsjahr 20211. Allgemeine Angaben Die Gliederung der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2021 erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Vorschriften des GmbHG wurden bei der Aufstellung beachtet. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft wird unter Firma "JAS FORWARDING GmbH" mit Sitz der Gesellschaft und der Geschäftsleitung in 63263 Neu-Isenburg, An der Gehespitz 120, beim Amtsgericht Offenbach am Main unter der Handelsregisternummer HRB 47329 geführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Währungsumrechnung 2.1 Allgemeines Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert aus dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2020 übernommen und die Darstellungsstetigkeit wurde mit der nachfolgenden Ausnahme grundsätzlich gewahrt. Im Geschäftsjahr 2021 bestehen Steuerrückstellungen in wesentlichem Umfang (TEUR 5.711) und werden entsprechend separat ausgewiesen. In diesem Zuge wurde der Vorjahresausweis in der Bilanz berichtigt, da im Vorjahr Steuerrückstellungen in Höhe TEUR 779 unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen wurden. 2.2 Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Der Posten beinhaltet entgeltlich erworbene Software, die regelmäßig linear über eine betriebsindividuelle Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben wird. Die Grundlage für die Ermittlung der betriebsindividuellen Nutzungsdauern bilden in der Regel die steuerrechtlichen AfA- Tabellen. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode und werden im Zugangsjahr eines Vermögensgegenstandes pro rata temporis monatsgenau vorgenommen. Die den Abschreibungen zugrunde gelegten voraussichtlichen betriebsindividuellen Nutzungsdauern richten sich für Um- und Einbauten nach der Mietvertragsdauer, für Betriebs- und Geschäftsausstattung 6 bis 12 Jahre, für Büromaschinen und Geräte 3 bis 7 Jahre und für Fahrzeuge 6 bis 9 Jahre. Die Grundlage für die Ermittlung der betriebsindividuellen Nutzungsdauern bilden in der Regel die steuerrechtlichen AfA-Tabellen. Geringwertige Anlagegüter bis zum Einzelwert von EUR 800,00 werden im Zugangsjahr direkt als Aufwand erfasst. Die Finanzanlage betrifft eine Beteiligung an der TCU GmbH & Co. KG, Bremen und ist zu Anschaffungskosten bewertet. Bei nicht dauernder Wertminderung wird keine Abschreibung der Finanzanlagen vorgenommen. 2.3 Umlaufvermögen Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die unfertigen Leistungen werden grundsätzlich einzeln bewertet und umfassen unfertige, noch nicht abrechenbare Transportaufträge. Der Ansatz erfolgt zu den bis zum Abschlussstichtag hierfür angefallenen Kosten, unter Berücksichtigung einer verlustfreien Bewertung. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen, um diese mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen. Die liquiden Mittel sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. 2.4 Rückstellungen und Verbindlichkeiten Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr sowie das Vorjahr betreffenden und noch nicht veranlagten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die zukünftigen Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Erfolge aus Änderungen des Abzinsungszinssatzes oder Zinseffekte einer geänderten Schätzung der Restlaufzeit werden im Finanzergebnis ausgewiesen werden. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. 2.5 Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 30,5% (Vorjahr: 30,9%) zugrunde gelegt. Neben der Körperschaftsteuer von 15,0% und dem Solidaritätszuschlag von 5,5% wurde der unternehmensindividuelle Gewerbesteuersatz von 14,7% (Vorjahr: 15,1%) berücksichtigt. 2.6 Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. 2.7 Umsatzrealisierung Umsatzerlöse der Gesellschaft in der Seefracht, Luftfracht und den Landverkehren werden durch den Einkauf von Transportdienstleistungen von Beförderungsunternehmen und den Verkauf von kombinierten Dienstleistungen an Kunden generiert. Als Logistikdienstleister erstellt die Gesellschaft sogenannte Beförderungsverträge. Umsätze im Zusammenhang mit Frachtdienstleistungen werden aufgrund der Bedingungen des Beförderungsvertrages verbucht. Umsätze von anderen Angeboten, insbesondere im Bereich der Lagerdienstleistungen und des Assemblings, werden nach Erbringung der Leistung realisiert. Die Umsatzrealisierung erfolgt im Bereich der Lagerlogistik und der Projektsparte durch überwiegend monatliche Rechnungsstellung an den Kunden. Die Projektsparte beinhaltet die Erbringung von Dienstleistungen an Großkunden mit der Maßgabe eines "Full-Service" Angebots rund um die Logistik. Umsätze im Zusammenhang mit der Projektsparte werden aufgrund der Bedingungen des geschlossenen Vertrages verbucht. Falls ein Auftrag nicht abgeschlossen und nicht fakturiert ist, werden die Kosten zurückgestellt und als unfertige Leistungen in der Bilanz ausgewiesen. Noch nicht abgerechnete, fakturierbare Leistungen werden als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bzw. Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. 3. Erläuterungen zum Jahresabschluss 3.1 Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagengitter zu entnehmen. Die Zugänge bei Sachanlagen in Höhe von TEUR 119 (Vorjahr: TEUR 60) betreffen fast ausschließlich Investitionen für Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 117. Die JAS FORWARDING GmbH ist an folgender Gesellschaft beteiligt:
Eigenkapital und Jahresergebnis der TCU GmbH & Co. KG sind dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2021 entnommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 43.640 (Vorjahr: TEUR 15.666) haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 37.114 (Vorjahr: TEUR 16.962) resultieren in Höhe von TEUR 20.283 (Vorjahr: TEUR 12.336) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr, darin sind wie im Vorjahr keine Forderungen gegen den Gesellschafter enthalten. Des Weiteren sind kurzfristige Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 16.831 (Vorjahr: TEUR 4.626) hier enthalten. Im zweiten Halbjahr 2020 wurden zwei Darlehen in Höhe von EUR 3,0 Mio. respektive USD 2,0 Mio. an die Gesellschaft JAS Worldwide Management Inc. vergeben. Die ursprüngliche Laufzeit jeweils bis zum 31.12.2021 wurde vor Ablauf um ein Jahr bis zum 31.12.2022 verlängert. Im letzten Quartal 2021 wurden zwei weitere Darlehen in Höhe von EUR 5,0 Mio. bzw. USD 8,0 Mio. an die Gesellschaft JAS Treasury and Risk Services SARL in Luxemburg vergeben. Die Laufzeit beträgt auch hier jeweils bis zum 31.12.2022, allerdings kann die Gesellschaft im Bedarfsfall jederzeit eine kurzfristige Rückzahlung der ausgegebenen Darlehen anfordern, um kurzfristige Finanzmittelbedarfe abzudecken. Die Verzinsung aller Darlehen erfolgt marktüblich. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 2.202 (Vorjahr: TEUR 1.051) enthalten im Wesentlichen Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 981 (Vorjahr: TEUR 445), ein Deposit geleistet an die Bundeskasse Trier für Zoll in Höhe von TEUR 350 (Vorjahr: TEUR 350) sowie Vorauszahlungen an Lieferanten mit TEUR 281 (Vorjahr: TEUR 190). Einzig die Restlaufzeit der Forderungen gegen die Bundeskasse Trier in Höhe von TEUR 350 (Vorjahr: TEUR 350) beträgt über ein Jahr. Die liquiden Mittel, die insbesondere aus Guthaben bei Kreditinstituten bestehen, betragen TEUR 17.081 (Vorjahr: TEUR 1.524). Das gegenüber dem Vorjahr unveränderte Stammkapital zum 31. Dezember 2021 in Höhe von TEUR 1.000 wird vollständig von der JAS Worldwide S.à r. L. Munsbach, Luxemburg, gehalten. Die Steuerrückstellungen betragen TEUR 5.711 (Vorjahr: TEUR 779) und setzen sich im Wesentlichen aus den laufenden Steuern vom Einkommen und Ertrag des Berichtsjahres (TEUR 4.930) sowie des Vorjahres (TEUR 779) zusammen. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 35.260 (Vorjahr: TEUR 15.040) enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 29.767 (Vorjahr: TEUR 11.527) und Rückstellungen für personalbezogene Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.681 (Vorjahr: TEUR 3.035). Die Rückstellungen sind alle kurzfristig mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bis auf die Steuerrückstellungen, einer Rückstellung wegen Mietfreiheit mit einer Restlaufzeit von einem bis fünf Jahren in Höhe von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 93) sowie einer Rückstellung für Akteneinlagerung mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren in Höhe von TEUR 143 (Vorjahr: TEUR 48). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen im Berichtsjahr wie bereits im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und betragen TEUR 18.947 (Vorjahr: TEUR 3.143). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen belaufen sich auf TEUR 31.533 (Vorjahr: TEUR 14.044) und resultieren aus kurzfristigen Lieferungen und Leistungen TEUR 23.495 (Vorjahr: TEUR 8.381) sowie aus Verbindlichkeiten für Management Fees und License Fees an die Gesellschaft JAS Worldwide Management Inc. in Höhe von TEUR 8.038 (Vorjahr: TEUR 5.663). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sowohl im abgelaufenen Geschäftsjahr als auch im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.2 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich in folgende Segmente auf:
Bezüglich der geographischen Aufteilung der Umsätze beruft sich die Gesellschaft auf § 286 Abs. 2 HGB. Die Umsatzerlöse der Projektsparte entfallen zu 99,4% auf die Seefracht (Vorjahr: 98,3%). Die Umsatzerlöse enthalten Weiterbelastungen an die JAS Worldwide Management Inc., Atlanta aufgrund einer vorhandenen Leistungsbeziehung im Rahmen einer Personalüberlassung in Höhe von TEUR 2.966 (Vorjahr: TEUR 3.414) sowie aus gleichem Grund an die Tigers GmbH, Hallbergmoos in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr 0). In den Umsatzerlösen sind weiterhin Erträge aus Untervermietung in Höhe von TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 36) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 2.259 (Vorjahr: TEUR 1.806) enthalten im Wesentlichen Weiterbelastungen von Kostenumlagen an die JAS Worldwide Management Inc., Atlanta, für Dienstleistungen von Dritten in Höhe von TEUR 681 (Vorjahr: TEUR 922) und TEUR 1.540 (Vorjahr: TEUR 737) Erträge aus der Währungsumrechnung. Diese Kostenumlagen an die JAS Worldwide Management Inc., Atlanta, und an die Muttergesellschaft werden aufgrund fehlender Leistungsbeziehungen unter den sonstigen betrieblichen Erträgen und nicht unter den Umsatzerlösen ausgewiesen. Periodenfremde Erträge sind im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 5 angefallen (Vorjahr TEUR 0). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 23.827 (Vorjahr: TEUR 18.153) enthalten im Wesentlichen TEUR 2.953 (Vorjahr: TEUR 3.049) Raumkosten und Versicherungen, TEUR 1.875 (Vorjahr: TEUR 525) Aufwand für Währungsumrechnung, TEUR 1.044 (Vorjahr: TEUR 648) Bürokommunikations- und Reisekosten, TEUR 1.043 (Vorjahr: TEUR 736) Direktions- und Fahrzeugkosten, TEUR 400 (Vorjahr: TEUR 204) Reparaturen und Instandhaltungen, TEUR 381 (Vorjahr: TEUR 386) Leiharbeiter-Kosten sowie TEUR 239 (Vorjahr: TEUR 320) Kosten der EDV und Lizenzen. Des Weiteren beruht der weitere Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf den um TEUR 3.095 auf TEUR 14.539 (Vorjahr: TEUR 11.444) gestiegenen Konzernumlagen, aufgrund einer im abgelaufenen Geschäftsjahr wiederum deutlich verbesserten Ergebnissituation bei gleichgebliebenem Leistungskatalog gegenüber dem Vorjahr. Periodenfremde Aufwendungen sind im Berichtsjahr nicht angefallen. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 7) sind mit TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 7) fast ausschließlich Zinserträge von verbundenen Unternehmen enthalten. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 54) enthalten nahezu ausschließlich TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 53) Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen. Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 4.931 (Vorjahr TEUR 779) - davon in Höhe von TEUR 1 ein Steuerertrag aus latenten Steuern (Vorjahr TEUR 0). 4. Sonstige Angaben 4.1 GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 4.2 Haftungsverhältnisse
Die Bürgschaften resultieren aus Zoll- und Mietbürgschaften für fremde Dritte. Die Geschäftsführung rechnet aufgrund der Liquidität der fremden Dritten weiterhin nicht mit einer Inanspruchnahme. 4.3 Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Leasing- und Mietverträgen bei denen die Gesellschaft als Leasingnehmer bzw. Mieter auftritt. Hier verbleibt das wirtschaftliche Eigentum beim Leasinggeber bzw. Vermieter, sodass das Leasing- bzw. Mietobjekt nicht in der Bilanz der Gesellschaft ausgewiesen wird. Vorteile hieraus ergeben sich aus dem geringeren Liquiditätsabfluss im Vergleich zur Anschaffung der entsprechenden Vermögensgegenstände durch die Vermeidung der Auszahlung des kompletten Erwerbspreises. Nachteile können sich daraus ergeben, dass die Vermögensgegenstände nach Ablauf der Miet- bzw. Leasingdauer nicht mehr in der bisherigen Möglichkeit für den ihnen zugewiesenen Zweck genutzt werden können. Daneben bestehen Risiken in Form von Leasingverpflichtungen, da eine vorzeitige Kündigung nicht möglich ist. Die Gesellschaft hat neben einigen IT-Hardwarenetzwerkgeräten insgesamt 71 PKW zum Ende des Geschäftsjahres 2021 geleast. Ein durchschnittlicher Listenpreis lässt sich aufgrund der Inhomogenität nicht beziffern.
4.4 Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) Im Geschäftsjahr 2021 wurden durchschnittlich 308 Mitarbeiter (Vorjahr: 277) beschäftigt, davon entfallen auf den administrativen Bereich 42 Mitarbeiter (Vorjahr: 39), auf den operativen Bereich 266 Mitarbeiter (Vorjahr: 238) sowie zusätzlich 25 Auszubildende (Vorjahr: 29) - alle Angaben jeweils ohne Geschäftsführer. 4.5 Angaben zu Organen und Bezügen der Geschäftsführung: Volker Werner, Geschäftsführer, Hofheim am Taunus Hinsichtlich der Vergütung wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 4.6 Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer berechnete Honorar für das Geschäftsjahr 2021 beträgt TEUR 73 (Vorjahr: 70). Es handelt sich ausschließlich um Abschlussprüfungsleistungen. 4.7 Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der JAS Worldwide, Inc., Atlanta, Georgia, USA (kleinster und zugleich größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Es erfolgt keine Offenlegung. 4.8 Nachtragsbericht Die weltweite Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) sowie die globalen Maßnahmen zu dessen Eindämmung sind auch dieses Jahr nach dem Bilanzstichtag weiterhin evident. Die Geschäftsführung beobachtet fortwährend die Auswirkungen von Covid-19 und berücksichtigt die jüngste Entwicklung bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses ohne jedoch bisher negative Auswirkungen auf das Luft- oder Seefrachtgeschäft der Gesellschaft festzustellen. Am 24. Februar 2022 sind russische Streitkräfte in die souveräne Ukraine einmarschiert. Die internationale Staatengemeinschaft hat in großer Geschlossenheit u.a. mit Sanktionen gegen Russland reagiert. Als Folge des Konflikts und der Sanktionen wurden umgehend negative Reaktionen an den Güter- und Finanzmärkten spürbar. Es ist zu erwarten, dass sich aus dem weiteren Verlauf des Kriegsgeschehen sowie den Sanktionsmaßnahmen erhebliche Auswirkungen für die Weltwirtschaft und die globalen Handelsströme ergeben werden, die momentan nur schwer zu prognostizieren sind. Das von Sanktionen betroffene Russland ist für uns kein bedeutender Markt. Auch insofern sind keine direkten wesentlichen Einflüsse auf den zukünftigen Geschäftsverlauf zu erwarten. Aufgrund unserer weltweit gültigen Compliance-Regeln haben wir innerhalb der JAS-Gruppe sämtliche geschäftliche Beziehungen zu in Russland ansässigen Kunden und Dienstleistern unmittelbar gestoppt. Negative Auswirkungen auf das Luft- oder Seefrachtgeschäft der deutschen Gesellschaft sind nicht festzustellen. Weitere Risiken bestehen im Energiesektor. So ist davon auszugehen, dass der Konflikt zu weiter steigenden Energiepreisen führen wird und im Extremfall sogar die Versorgungssicherheit beeinflusst werden kann, mit entsprechenden negativen Auswirkungen auf die Konjunktur. Direkte Auswirkungen aus einer Gasnotlage erwarten wir nicht. Jedoch unterliegen wir hier natürlich indirekt konjunkturellen Auswirkungen. Des Weiteren ist zu erwarten, dass der Ukrainekrieg zu einer erhöhten Inflation mit negativen Auswirkungen für die generelle weltweite Konjunktur konjunkturelle Situation führen wird. Darüber hinaus ergibt sich ein erhöhtes Risiko aus sog. Cyberangriffen, die erhebliche negative Auswirkungen für unser Unternehmen haben könnten. Wir begegnen diesem Risiko durch verschärfte IT-Sicherheitsmaßnahmen. Die globalen Auswirkungen des Konfliktes auf die zukünftige Geschäftsentwicklung sind nicht abschätzbar. Weitere Vorgänge, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben, sind nach dem Bilanzstichtag nicht aufgetreten.
Neu-Isenburg, 14. Oktober 2022 JAS FORWARDING GmbH Volker Werner, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 31.12.2021
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die JAS FORWARDING GmbH, Neu-Isenburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der JAS FORWARDING GmbH, Neu-Isenburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der JAS FORWARDING GmbH, Neu-Isenburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 14. Oktober 2022 Deloitte
GmbH
Frank Hoffsteter, Wirtschaftsprüfer Andreas Schmitt, Wirtschaftsprüfer
Atlanta/Luxembourg - 20 Oct. 2022 JAS Worldwide SARL Marjorie Allo, Type B manager Tahira Fumo, Type A manager |
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