K & P Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Reining seit 5.7.2023 | Geschäftsführer |
Boris Mocek seit 5.7.2023 | Geschäftsführer |
Heinrich Luttmann seit 28.2.2023 | Geschäftsführer |
Roy Letsch seit 12.2.2021 | Prokura |
Kerstin Dr. Wagner seit 21.1.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
GP Günter Papenburg AG | 40.00% |
| 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Kieswerk Wallhausen GmbHAufgelöst | 100.00% |
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mitteldeutsche Baustoffe GmbHPetersbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Grundlagen des Unternehmens Die Mitteldeutsche Baustoffe GmbH (MDB) ist Betreiber mehrerer Gewinnungsstätten mineralischer Rohstoffe in Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen. Die in den Werken gewonnenen bzw. hergestellten Produkte umfassen die gesamte Produktpalette von normgerechten feinen und groben natürlichen Gesteinskörnungen, die zur Herstellung von Beton und Asphalt benötigt werden. Darüber hinaus gelten die Werke als stabiler Lieferant für eine Vielzahl von Kies-, Sand- und Mineralgemischen, die überwiegend im Tief- und Straßenbau sowie im Garten- und Landschaftsbau Verwendung finden. Der Verkauf dieser Produkte erfolgt überwiegend im Regionalmarkt. Über die sich in den letzten Jahren stabil entwickelte Bahnlogistik wird darüber hinaus auch in überregionale Märkte, vorwiegend im Norden Deutschlands, geliefert. Neben dem regulären Betrieb der Gewinnungsstätten von Gesteinskörnungen stellen deren planmäßig und zeitnah durchgeführte schrittweise Rekultivierung, das Betreiben von Genehmigungsverfahren für den laufenden Betrieb sowie für die Erschließung neuer Baufelder bzw. Lagerstätten, einschließlich des dazugehörigen Grunderwerbes, den Hauptteil der Geschäftstätigkeit dar. Wirtschaftsbericht 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen und vor allem wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Jahr 2023, insbesondere vor dem Hintergrund des weiterhin andauernden Ukraine-Konfliktes und nach Überwindung der Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie, müssen als sehr indifferent und uneinheitlich bezeichnet werden. Im Energiesektor und bei erdölbasierten Produkten haben sich die Preise zwar normalisiert und auch in der mittelfristigen Vorschau stabilisiert, allerdings beeinflusst durch die Kosten der deutschen Energiewende, wirkte sich das in 2023 nicht dämpfend auf die deutlich angestiegenen allgemeinen Baupreise aus. Die Auftragseingänge im Baugewerbe gingen weiter zurück (-2,6% 1 ), so dass wir uns gegenwärtig in der größten Baukrise seit 30 Jahren befinden. 2 Betroffen sind davon am stärksten der Wohnungs- und Straßenbau, wogegen der Industriebau, vor allem in einigen besonderen Regionen (Leipzig, Berlin, Magdeburg) weiter über eine stabile Auftragslage verfügt. Gewaltige Projekte, wie z.B. die Kabeltrassen SuedLink und SuedOstLink und die Intel-Ansiedlung bringen im Hauptmarktgebiet der MDB weiter Hoffnung auf ein Ende des allgemeinen Nachfrage-Rückgangs.
1 Studie der EY-Parthenon Strategieberatung
2 Frankfurter Rundschau vom 25.01.24
Die MDB hat 2023 partiell diesen Krisentrend zu spüren bekommen. Im zweiten Jahr in Folge gab es einen Absatzrückgang von rund 5 %. Aufgrund gestiegener Preise erhöhten sich jedoch die Umsatzerlöse eigener Produkte gegenüber dem Vorjahr, was dem generellen Trend steigender Preise im Bau- bzw. Rohstoffsektor entsprach. Den Hauptanteil der bei MDB zurückgegangenen Nachfrage (-263Tt) trägt die Industriesparte der Betonwaren- und Betonfertigteilwerke, als direkte Auswirkung der Wohnungsbaukrise. Auch die Bahntransporte haben nicht ganz das Vorjahresniveau erreicht, jedoch war die Aufrechterhaltung, Festigung und der perspektivische Ausbau dieser Lieferbeziehungen die Hauptaufgabe, begleitet auch hier von einer positiven Umsatzentwicklung (+8,6 %). Der schon in den zurückliegenden Jahren festgestellte Trend zu teilweisen Engpässen bei der Versorgung mit aufbereiteten Sand-, Kies- und Gesteinsprodukten, setzt sich insbesondere im Großraum Halle/Leipzig, im Berliner Markt und in Norddeutschland fort. Neben dem kontinuierlichen Bedarf an einheimischen Rohstoffen im Bausektor, liegen die Hauptursachen für die Versorgungslücken im Auslaufen bestehender Gewinnungsstätten und vor allem in fehlenden Neugenehmigungen. Der wachsende Widerstand von Anwohnern gegen Erweiterungen bzw. Neuaufschlüsse von Abbaugebieten, sowie die lange Dauer von Genehmigungsverfahren (mehrere Jahre), sind dafür ein wesentlicher Grund. Die laufenden Genehmigungsverfahren verursachen, neben den Kosten für den hohen personellen Aufwand, ständig steigende Aufwendungen für umfangreiche Gutachten, Kartierungen und Aktualisierungen von Unterlagen. Die MDB muss deswegen mit einer zeitweiligen Stilllegung eines Kieswerkes im Herbst 2024 rechnen. Zudem darf in einem anderen Kieswerk weiterhin keine Nassgewinnung und Kieswäsche betrieben werden. Der hohe energetische Aufwand bei der Gewinnung von Gesteinskörnungen in den Steinbruchs-Betrieben ist, neben den Kosten für Personal, Ersatzteile und verschleißbedingte Reparaturen, ein wesentlicher Kostenfaktor. Durch die seit vielen Jahren erfolgte konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung des zertifizierten Energie- und Qualitätsmanagementsystems innerhalb der MDB wird die Effizienz der Anlagen und Geräte auf Basis kontinuierlicher Investitionen auf dem aktuellen Stand der Technik gehalten. Die Hauptaugenmerke liegen hierbei auf der Fortsetzung der Modernisierung der Steuerungen, aber auch auf dem Austausch von Aufbereitungsmaschinen zur Erhöhung der Produktqualität. Das Ergebnis vor Steuern der Mitteldeutsche Baustoffe GmbH liegt mit T€ 10.540 somit T€ 4.201 über dem entsprechenden Vorjahresergebnis und das Planergebnis. Der Personalbestand konnte als wesentlicher Leistungsfaktor - auch im produktiven Bereich - im Wesentlichen auf dem Vorjahresniveau gehalten werden. 2. Ertragslage Der Gesamtumsatz der MDB hat sich gegenüber dem Vorjahr über alle Artikelgruppen einschließlich Frachterlöse und sonstige Umsätze um T€ 3.067 erhöht. Die Umsätze bei gebrochenen Produkten (nur Eigenproduktion) lagen gegenüber über dem Vorjahresniveau bei Kiesen leicht darunter. Den Frachterlösen von T€ 7.915 stehen Frachtaufwendungen von T€ 7.785 gegenüber. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Buchgewinne aus Anlagenverkäufen von T€ 822 (Vorjahr: T€ 774) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 114 (Vorjahr: T€ 754) enthalten. Die Aufwendungen für Energie, Diesel und Betriebsstoffe sind, trotz erhöhtem Verbrauch preisbedingt gegenüber dem Vorjahr gesunken; Sprengstoffe hingegen mengen- sowie preisbedingt gestiegen. Die Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltungen liegen leicht unter dem Vorjahresniveau. Eine strenge Kostenkontrolle ermöglichte, Einkaufspreise im Bereich Energie, Treibstoffe und Instandhaltung zu optimieren. Im um T€ 666 angestiegenen Personalaufwand haben sich insbesondere die tariflichen Lohn- und Gehaltssteigerungen kostenerhöhend ausgewirkt. Darüber hinaus ist der Anstieg des Personalaufwandes auf die Gewährung der Inflationsausgleichprämien sowie höhere Personalrückstellungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 837 verringert. Ursächlich hierfür sind vorwiegend die geringeren Zuführungen zu den Rückstellungen für Rekultivierung und Abbruch, die um T€ 864 deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen. Der höhere Zuführungsaufwand im Vorjahr wurde zum Teil durch die Anhebung der Preis- und Kostensteigerungsrate bei der Bewertung der künftigen Verpflichtrungen verursacht. Die Abschreibungen (ohne Abschreibungen auf Grundstücke) haben sich um T€ 363 verringert. Das Zinsergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.064, was vor allem auf den gegenüber dem Vorjahr um T€ 957 gesunkenen Zinsaufwand zurückzuführen ist. Der erhöhte Zinsaufwand im Vorjahr hängt mit der einmaligen Anhebung der Preis- und Kostensteigerungsrate bei der Bewertung der Rückstellungen für Rekultivierung und Abbruch zusammen. Außerdem wirken sich bei der Bewertung der langfristigen Rückstellungen zum Bilanzstichtag 31.12.2023 gestiegene Zinssätze aus, die zu positiven Zinsänderungseffekten führen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung von T€ 10.487 (Vorjahr: T€ 6.289) erzielt. 3. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist stabil. Die Bilanzstruktur hat sich nur geringfügig geändert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich infolge planmäßiger Tilgungen um T€ 2.742 auf T€ 853 verringert. Die Bilanzsumme liegt mit T€ 50.664 leicht über dem Vorjahresniveau. Die Eigenkapitalquote unter Einbeziehung von 70 % des Sonderpostens betrug 35,6 % (Vorjahr: 37,6 %), der Verschuldungsgrad liegt bei 180,7 % (Vorjahr: 165,8 %). Wesentliche Ursache hierfür ist das gestiegene Jahresergebnis, das aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages, zu höheren Verbindlichkeiten führt." Die langfristige Anlagendeckung ist, wie im Vorjahr, höher als 100 %. Der Anteil der Kredite am Gesamtkapital ohne Sonderverlustkonto verringerte sich um 5,7 %-Punkte auf 1,8 %. Im Geschäftsjahr 2023 wurden T€ 4.140 (Vorjahr: T€ 3.701) investiert. Der Schwerpunkt lag dabei auf Ersatzinvestitionen für mobile Geräte. Durch den derzeitigen Stand der genehmigten Gewinnungsstätten der MDB besteht für die nächsten Jahre Planungssicherheit. 4. Finanzlage Die Gesellschaft konnte die langfristigen Investitionen aus dem Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit vollständig decken. Die langfristigen Rückstellungen stellen eine wesentliche Finanzierungsquelle für die Investitionen dar. Die Zahlungsströme stellen sich wie folgt dar:
Von den bestehenden Darlehen haben T€ 441 (Vorjahr: T€ 2.741) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Darlehensneuaufnahmen waren im Geschäftsjahr 2023 nicht erforderlich. Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert. Zum Jahresende hat die Gesellschaft einen Geldbestand von T€ 9.653. Die Zahlungsfähigkeit war im Geschäftsjahr jederzeit gewährleistet. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ist geordnet. Zum Zeitpunkt der Lageberichtserstellung ist keine wesentliche Veränderung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage eingetreten. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Inflation könnte sich allerdings von 5,9 % in 2023 auf 2,8 % in 2024 vermindern. Der Umsatz im Bauhauptgewerbe wird, laut Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), real um 3 % sinken. Die seit zwei Jahren herrschenden Rahmenbedingungen wirken sich negativ auf die Bautätigkeiten aus. Das Ziel der Bundesregierung, pro Jahr 400.000 Wohnungen (davon 100.000 Sozialwohnungen) zu bauen, erscheint für die nächsten Jahre nicht mehr realisierbar. Im Jahr 2024 prognostiziert z.B. das ifo Institut die Fertigstellung von lediglich 210.000 Wohnungen. Im Bereich Wirtschaftsbau und öffentlicher Bau hingegen ist 2024 insgesamt mit einer leicht aufsteigenden Tendenz zu rechnen. Folgende Entwicklung sieht der ZDB voraus:
Diese Prognosen werden in ihren Auswirkungen voraussichtlich jedoch im Hauptabsatzgebiet der MDB, dem Großraum Halle/Leipzig, wo weiterhin mit Versorgungsengpässen im Bereich aufbereiteter Gesteinskörnungen zu rechnen ist, deutlich abgeschwächt bzw. teilweise konterkariert erwartet. Zudem lassen einige Großprojekte, wie die Intel-Ansiedlung, die Kabeltrasse SUED/OST-LINK und der Neubau der BAB A143, einen weiteren Nachfrage-Anstieg nach Baumaterialien erwarten. Die MDB-Geschäftsführung ging in der Planung von einem schwierigen Wirtschaftsjahr 2023 aus. Durch eine gezielte Vertriebsstrategie sowie eine Vielzahl von kostensparenden Maßnahmen, konnte jedoch eine positive Entwicklung und ein gutes Ergebnis erreicht werden. Auch für 2024 wird mit deren Auswirkung gerechnet. Auf Grund der breiten, auch überregionalen, Aufstellung der MDB und ihrer starken Marktposition, des hohen Material-Know-hows und der Motivation der Mitarbeiter, ist von einem Jahresergebnis vor Ergebnisabführung auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 auszugehen. 2. Risikobericht Das Risikomanagement obliegt der operativ tätigen Geschäftsführung der Gesellschaft. Ein wesentliches Element des Risikofrüherkennungssystems ist die fortlaufend einem Plan-Ist-Vergleich unterliegende Unternehmensplanung und die Mitwirkung der Geschäftsführer in den wesentlichen Branchenverbänden. Nachfolgend sind die einzelnen Risiken entsprechend ihrer Gewichtung in absteigender Reihenfolge aufgeführt. Allgemeine Preissteigerungen und Verfügbarkeitsrisiken Zum Teil bedingt durch die geopolitische Lage sind die Kosten und die Preisvolatilität für Elektroenergie sowie Treibstoffe stark gestiegen. Dies wird kurzfristig zu weiteren Kostensteigerungen bei Reparaturmaterialien sowie bezogenen Leistungen aber auch bei Dienstleistungen führen. Hinzu kommen die verlängerten Lieferzeiten u.a. bei Investitionen und Ersatzteilen. Die Inflationsrisiken sind hinsichtlich der langfristigen Auswirkungen schwer abschätzbar, aktuelle Prognosen gehen kurzfristig von einem starken Preisanstieg aus. Eine länger anhaltende Inflation über dem von der Europäischen Zentralbank angestrebten Inflationsziel von 2 % kann negative Auswirkungen auf die Bewertung der Rückstellungen für Rekultivierung und Abbruch haben, jedoch liegen die erwarteten Erfüllungszeitpunkte teilweise bis zu 30 Jahre in der Zukunft, so dass sich kurzfristig stärkere Inflationsraten langfristig auch wieder ausgleichen können und eine Erhöhung der Rückstellungen auch bei kurzfristiger hoher Inflation unterproportional ausfallen könnte. Genehmigungsrisiken Ein wesentliches Risiko auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft besteht in der Nichterreichung von Abbaugenehmigungen, da dies die Werthaltigkeit bilanzierter Grundstücke sowie Abbaurechte negativ beeinflussen würde. Derzeit befindet sich die Gesellschaft im Genehmigungsverfahren für drei neue Lagerstätten. Weiterhin können sich Risiken aus behördlich veranlassten Veränderungen von Rekultivierungsverpflichtungen ergeben. Umweltrisiken Der Unternehmensgegenstand in Form der Betreibung von Sand- und Kiestagebauen sowie Steinbrüchen und die Annahme von Bodenstoffen führt grundsätzlich zu einem Umweltrisiko mit Auswirkungen auf die Flora, die Fauna und den Boden. Wesentliche Umweltrisiken werden durch entsprechende Versicherungen mit ausreichendem Deckungsumfang abgesichert. Betriebsrisiken Alle wichtigen Betriebsrisiken sind durch entsprechende Versicherungen mit ausreichendem Deckungsumfang abgesichert. Bonitätsrisiken Die Gefahr von Insolvenzen mit hohen Forderungsverlusten kann durch das straffe Forderungsmanagement weitestgehend ausgeschlossen werden. Nach Bewertung der aktuellen sowie der künftig zu erwartenden Risiken und unter Berücksichtigung von Maßnahmen zur Risikobegrenzung kommen wir zu der Einschätzung, dass mit Ausnahme der Preissteigerungs- und Verfügbarkeitsrisiken sowie deren Folgewirkungen auf die Konjunktur derzeit keine wesentlichen Risiken erkennbar sind, die zu einer dauerhaften und wesentlichen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft führen können. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nach derzeitiger Einschätzung nicht. 3. Chancenbericht Aus Sicht der Geschäftsführung stehen den Risiken die nachfolgend entsprechend ihrer Gewichtung in absteigender Reihenfolge aufgeführten Chancen gegenüber. Wettbewerbschancen Im Bereich der stationären Anlagen konnte die MDB ihre Marktposition im Wesentlichen behaupten und in einigen Marktgebieten durch die Einstellung der Produktion von Wettbewerbern diese teilweise sogar ausbauen. Zusätzlich ermöglicht der Bahnversand die Erschließung und Bedienung überregionaler Märkte. Genehmigungschancen Durch Änderungsanträge bezüglich der Auflagen im Abbau ergeben sich Chancen für eine Reduzierung von Rekultivierungsverpflichtungen mit positiven Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens. Digitalisierung Wie auch in anderen Sektoren schreitet auch die Digitalisierung im Bereich der Gewinnung von Rohstoffen voran, dies insbesondere in Verwaltungs- und Planungsprozessen (Erstellung eines betriebsinternen GEO-Portals, Einsatz von Drohnen für Vermessungszwecke sowie Fotodokumentationen). Klima, Umweltschutz und Nachhaltigkeit Durch die mittelfristig geplante Errichtung von Photovoltaikanlagen zur Eigenstromversorgung werden künftig gute Voraussetzungen für eine schrittweise CO 2 -Reduzierung im Rahmen der Produktion geschaffen. Nach abschließender Bewertung der Chancen kommen wir zu der Einschätzung, dass diese unabhängig voneinander zu einer dauerhaften Verbesserung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft führen können. 4. Gesamtaussage Die Geschäftsführung geht davon aus, dass die Wettbewerbsposition mittelfristig weiter ausgebaut werden kann. Der vorliegende Lagebericht enthält Aussagen und Prognosen, welche sich auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft beziehen. Die Darstellung beruht auf der Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung zur Verfügung stehenden Informationen. Sollten sich Rahmenbedingungen wesentlich ändern, so können die realen Entwicklungen von den getätigten Prognosen und Aussagen abweichen.
Petersberg OT Sennewitz, 27. Mai 2024 gez. Luttmann, Geschäftsführer gez. Mocek, Geschäftsführer gez. Reining, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang zum Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023Inhaltsübersicht I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden II. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung IV. Sonstige Angaben Der Jahresabschluss der Mitteldeutsche Baustoffe GmbH, Petersberg OT Sennewitz - eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Stendal unter HRB 200934 - zum 31. Dezember 2023 wird nach Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. HGB) für große Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes sowie den für die Folgezeit geltenden Vorschriften des DMBilG aufgestellt. Nach den Bestimmungen des HGB bestehende Ausweiswahlrechte zwischen einem Ausweis in der Bilanz oder einer Angabe im Anhang wurden dergestalt ausgeübt, dass aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit im Wesentlichen einer Angabe im Anhang der Vorzug gegeben wurde. I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgte zu den Anschaffungs- und Herstellungskosten. Abschreibungen erfolgten linear. Zum Abbau vorgesehene und abgebaute Grundstücke wurden planmäßig abgeschrieben. Bei dauerhaften Wertminderungen erfolgte ein Ansatz zum niedrigeren beizulegenden Wert. Geringwertige Vermögensgegenstände bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Ersatzteilbestände mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Bestände an unfertigen Erzeugnissen (freigelegtes Mineral) und fertigen Erzeugnissen wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB unter Einbeziehung angemessener Material- und Fertigungsgemeinkosten bzw. zu Verkaufserlösen abzüglich noch notwendiger Aufwendungen sowie eines Gewinnabschlages bewertet. Soweit erforderlich, wurden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert abzüglich einer dem Ausfallrisiko entsprechenden Wertberichtigung bewertet. Unverzinsliche Forderungen sind mit dem Barwert angesetzt. Forderungen gegen verbundene und nahe stehende Unternehmen wurden zum Nennwert bewertet. Die Aufnahme des Postens B. II. 3. Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen auf der Aktivseite und des Postens D. 4. Verbindlichkeiten gegenüber nahe stehenden Unternehmen auf der Passivseite der Bilanz erfolgte gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB. Das Sonderverlustkonto aus Rückstellungsbildung entspricht den im Sinne von § 17 Abs. 4 DMBilG erstmals gebildeten Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB. Es wird entsprechend dem Verbrauch und der Auflösung der betroffenen Rückstellungen abgeschrieben. Der Auflösungsbetrag des Sonderpostens aus Zuwendungen zum Sachanlagevermögen berücksichtigt den Verlauf der Normalabschreibung auf die gewährten Zuschüsse des Eisenbahn-Bundesamtes. Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie den voraussichtlichen Verpflichtungen und erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Künftige Kostensteigerungen werden mit 2,5 % p.a. berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem der jeweiligen Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Effekte aus geänderten Schätzungen der Restlaufzeit oder zeitlichen Verschiebungen von Zuführung und Verbrauch werden im operativen Ergebnis erfasst (Erträge aus Rückstellungsauflösung bzw. Aufwendungen aus Rückstellungszuführung). Aus Zinssatzänderungen oder Laufzeitänderungen resultierende Zinseffekte werden in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen bzw. den Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen erfasst. Bei langfristigen Rückstellungen erfolgt für die Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr ebenfalls eine Abzinsung. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. II. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im folgenden Anlagespiegel dargestellt. Anlagenspiegel 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene und nahe stehende Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind T€ 91 (Vorjahr: T€ 89) aus Steuern enthalten, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. 3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Es werden Versicherungsprämien und Pachtzahlungen ausgewiesen. 4. Eigenkapital Soweit die Sonderrücklage gemäß § 17 Abs. 4 DMBilG das zum Bilanzstichtag noch bestehende Sonderverlustkonto übersteigt, wird der gemäß § 17 Abs. 4 DMBilG frei verfügbare Betrag in die Anderen Gewinnrücklagen eingestellt. 5. Sonderposten Der Sonderposten aus Zuwendungen zum Sachanlagevermögen enthält die Zuwendungen des Eisenbahn-Bundesamtes zum Sachanlagevermögen. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die Rekultivierungs- und Abbruchverpflichtungen mit T€ 10.375 (Vorjahr: T€ 10.128) bzw. mit T€ 6.736 (Vorjahr: T€ 6.599). 7. Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeiten ergibt sich aus nachstehender Übersicht.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 853 (Vorjahr: T€ 1.794) durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Vermögensgegenstände sowie Zession von vertraglichen Rückabwicklungsansprüchen der finanzierten Vermögensgegenstände besichert. III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden ausschließlich im Inland erzielt und entfallen mit 38 % auf Hartsteinprodukte, mit 43 % auf Sande und Kiese sowie mit 19 % auf sonstige Umsätze. 2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind T€ 19 (Vorjahr: T€ 19) aus der Auflösung des Sonderpostens aus Zuwendungen zum Sachanlagevermögen enthalten. Es sind periodenfremde Erträge von T€ 1.009 (Vorjahr: T€ 1.626), im Wesentlichen resultierend aus Auflösungen von Rückstellungen (T€ 114; Vorjahr: T€ 754) und aus Gewinnen aus Sachanlagenabgängen (T€ 822; Vorjahr: T€ 774), ausgewiesen. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind T€ 103 (Vorjahr: T€ 52) periodenfremde Aufwendungen, davon aus Verlusten aus Sachanlagenabgängen T€ 2 (Vorjahr: T€ 3), enthalten. Außerdem betrifft der Ausweis Aufwendungen aus der Ausbuchung von Altbestand an Ersatzteilen in Höhe von T€ 114 (Vorjahr: T€ 0). 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge/Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind T€ 144 (Vorjahr: T€ 1) aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. Die Zinsaufwendungen enthalten T€ 160 (Vorjahr: T€ 1.034) aus der Aufzinsung von Rückstellungen. IV. Sonstige Angaben 1. Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren in der Gesellschaft durchschnittlich beschäftigt:
2. Geschäftsführer
(seit 01.07.2023) Herrn Jung, Thomas, Roßleben operativer Geschäftsfrüher (bis zum 30.06.2023) Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da ein Geschäftsführer nicht bei der Gesellschaft angestellt ist. 3. Mutterunternehmen Alleiniger Gesellschafter der Mitteldeutsche Baustoffe GmbH ist die K & P Beteiligungsgesellschaft mbH, Petersberg. 4. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist zu 100 % beteiligt an der:
sowie zu zu 15,8 % beteiligt an der:
5. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der KEMNA BAU Andreae GmbH & Co. KG in Pinneberg (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen, der im Unternehmensregister offengelegt wird. 6. Abschlussprüferhonorar Die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB erfolgt im Konzernabschluss der KEMNA BAU Andreae GmbH & Co. KG, Pinneberg. 7. Nachtragsbericht Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die Auswirkungen auf diesen Jahresabschluss haben. 8. GewinnverwendungsvorschlagDas Jahresergebnis wird aufgrund des mit der K & P Beteiligungsgesellschaft mbH, Petersberg OT Sennewitz, bestehenden Ergebnisabführungsvertrages vollständig abgeführt.
Petersberg OT Sennewitz, 27. Mai 2024 Luttmann, Geschäftsführer Mocek, Geschäftsführer Reining, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mitteldeutsche Baustoffe GmbH, Petersberg OT Sennewitz Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mitteldeutsche Baustoffe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mitteldeutsche Baustoffe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 27. Mai 2024 Mazars
GmbH & Co. KG
Dr. Nommensen, Wirtschaftsprüfer Scharfenberg, Wirtschaftsprüferin |
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